Pädonazis und die Todesstrafe

„Todesstrafe für Kinderschänder“ ist eine weit verbreitete Parole unter Rechtsextremisten. Sie benutzen das sensible Thema des Kindesmissbrauchs gezielt für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie, womit das Leid der betroffenen Kinder schamlos ausgeschlachtet wird. Die Todesstrafe wollen die Nazis in erster Linie gegen politische Gegner sowie religiöse und ethnische Minderheiten einsetzen. Die Bestrafung von Kinderschändern ist nur ein Vorwand und im schlimmstmöglichen Fall würde die Todesstrafe noch eher gegen die Opfer eingesetzt werden, um sie zum Schweigen zu bringen.

Wie ernst es den Faschisten mit ihrer Forderung ist, zeigen zahlreiche Fälle von Kinderschändern in ihren eigenen Reihen. Bisher hat sich noch keiner dieser Täter das Leben genommen. Im Gegenteil werden einige in der Szene sogar noch als Helden verehrt. Eine konsequente Durchsetzung der eigenen Forderung sieht anders aus. Aber zumindest berufen sich die Neonazis auf ihre historische Tradition.

Schon ihr Führer Adolf Hitler (1889-1945) stand auf junge, teils minderjährige Damen. Darunter seine eigene Nichte Geli Raubal (1908-1931), die gerade einmal 15 war, als sie in die Fänge ihres Onkels geriet. Die Grenze zur Pädophilie hatte Hitler dabei zwar nicht überschritten, aber es gibt genügend Indizien für seine abartigen Neigungen. Ebenso offensichtlich waren die okkultistischen Verbindungen von Hitlers engstem Umfeld, die nichts Gutes erahnen lassen.

Gelegenheiten für Kinderschänder, Vergewaltiger und Mörder gab es vor allem in den Konzentrationslagern sowie an der Ostfront reichlich. Wer dort in die Fänge der Nazis geriet war praktisch Freiwild. Über die Massenmorde und ethnischen Säuberungen im Zweiten Weltkrieg ist die Weltbevölkerung inzwischen bestens informiert, doch die pädophilen Verbrechen sind weit weniger bekannt.

Als Paradebeispiel kann die SS-Sondereinheit Dirlewanger gesehen werden, welche im Mai 1940 auf Betreiben des SS-Generals Gottlob Berger (1896-1975) zunächst aus verurteilten Wilderern unter dem Namen „Wilddiebkommando Oranienburg“ zusammengestellt wurde. Später gesellten sich zu den 250 Wilddieben noch rund 1200 Kriminelle und Asoziale sowie 200 wegen Disziplinarvergehen belangte SS-Soldaten. Mit anderen Worten wurde der größte Abschaum aus den Gefängnissen freigelassen. Die SS-Führung konnte sich darauf verlassen, dass dieser Haufen von Psychopathen besonders gründlich an der Ostfront wüten würde.

Das Kommando der Sondereinheit ging an den mehrfach vorbestraften Verbrecher Oskar Dirlewanger (1895-1945), nach dem die Einheit schließlich umbenannt wurde. Dirlewanger schloss sich bereits kurz nach dem 1. Weltkrieg rechten Freikorps an, die zahlreiche Massaker an deutschen Arbeitern verübten, und trat am 1. Oktober 1922 in die NSDAP ein. Außerdem schloss er sich den SA-Horden an und erhielt 1932 eine Stelle als hauptamtlicher SA-Führer in Esslingen am Neckar.

Zunächst erwiesen sich seine gewalttätigen Neigungen als karrierefördernd, doch mit der Vergewaltigung einer 13-Jährigen sowie der sexuellen Belästigung weiterer Mädchen hatte er die rote Linie überschritten. Die Strafe fiel mit zwei Jahren Zuchthaus sowie dem Verlust seiner Stellung und Auszeichnungen dennoch viel zu milde aus. Mit der Todesstrafe für Kinderschänder hielt man sich also schon im 3. Reich zurück, wenn es die eigenen Parteikader betraf. Die weiteren Verurteilungen Dirlewangers, u.a. wegen Korruption, führten zu ähnlich weichen Verurteilungen.

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Mit dem Sonderkommando Dirlewanger konnten sich die Kriminellen schließlich gänzlich straffrei austoben. Der erste Einsatz führte die Sondereinheit ab dem 1. September 1940 in den Raum Lublin, wo sie zur Überwachung jüdischer Zwangsarbeiter eingeteilt wurde. Im Januar 1942 folgte die Verlegung nach Weißrussland, wo Dirlewangers Einheit direkt dem Kommandostab des Reichsführers SS unterstellt wurde.

In Weißrussland verübte das Sonderkommando Dirlewanger zahlreiche Massaker an Zivilisten und entvölkerte ganze Dörfer. Es kam zu Plünderungen, Folter an Gefangenen, Vergewaltigungen an Frauen und insbesondere auch zu sexuellen Übergriffen auf Kinder, an denen Dirlewanger selbst beteiligt war. Statt der Todesstrafe erhielt der Kinderschänder am 5. Dezember 1943 das Deutsche Kreuz in Gold für „Verdienste im Partisanenkampf“, weil er 15.000 vermeintliche „Banditen vernichtet“ hatte.

Doch nicht nur damals wurde der pädophile Kindermörder Oskar Dirlewanger als Held gefeiert. Bis heute wird er von Neonazis geehrt. So gründete sich 2005 im thüringischen Gotha die Rechtsrockband SKD (Abk. für Sonderkommando Dirlewanger). Da sämtliche Bandmitglieder schon mehrfach wegen Diebstahl, Körperverletzung und Volksverhetzung verknackt wurden, hätten sie als vorbestrafte Verbrecher wohl sehr gut in diese Sondereinheit gepasst. Außerdem veranstaltete die Band Spendenkonzerte für die Ballstädt-Schläger, welche im Februar 2014 eine Kirmesgesellschaft überfallen und krankenhausreif geschlagen hatten. Ein brutaler Übergriff auf Zivilisten, bei dem nur durch Glück niemand zu Tode kam. Unter den Angeklagten waren auch die SKD-Mitglieder Thomas Wagner und Tony Steinau.

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Unter anderem wegen des Gerichtsprozesses löste sich die Band 2015 auf. Doch damit ist die braune Horrorstory um pädophile Gewaltverbrechen noch längst nicht beendet. Im Gegenteil offenbart das Umfeld von SKD weitere Hinweise. Zu den befreundeten Bands gehörten u.a. Gigi und die brauen Stadtmusikanten, welche bereits vor dem Auffliegen des NSU Lobeshymnen auf das Terrortrio sangen.

Ähnlich wie das Sonderkommando Dirlewanger werden auch die Serienmörder Uwe Mundlos (1973-2011), Uwe Böhnhardt (1977-2011) und Beate Zschäpe in der Neonaziszene gefeiert. Dabei legte das Trio ein ebenso ähnliches Verhalten an den Tag, denn neben dem staatlich orchestrierten Terror und den Raubüberfällen verdienten sie ihre Brötchen auch durch den Vertrieb von Kinderpornografie und der Zwangsprostitution Minderjähriger.

Auf diese Fährte kamen die Ermittler aufgrund einer DNA-Spur von Uwe Böhnhardt am Leichenfundort der 2001 ermordeten Peggy. Das 9-jährige Mädchen verschwand damals spurlos aus dem oberfränkischen Ort Lichtenberg und wurde erst 2016 in einem rund 12 Kilometer entfernten Waldstück im benachbarten Thüringen tot aufgefunden. In der Nähe des Leichenfundortes befand sich ein bekannter Treffpunkt der Neonaziszene, was den Verdacht auf Böhnhardt und dessen Kameraden erhärtet.

Inzwischen haben mehrere Bundesländer eine erneute Überprüfung von unaufgeklärten Fällen vermisster und ermordeter Kinder angeordnet, die in den Zeitraum der NSU-Aktivitäten fallen. Der Absatzmarkt lässt sich dabei zu einem nicht unerheblichen Teil in der eigenen Szene verorten, wie die folgenden Beispiele zeigen. Ob die Ermittlungsbehörden diesen Zusammenhang irgendwann ebenfalls erkennen, kann man nur hoffen.

Beginnen wir mit dem ehemaligen Thüringer NPD-Vorsitzenden Tino Brandt, der eine direkte Verbindung sowohl zum NSU als auch zum Verfassungsschutz hatte. In den 1990er Jahren erhielt er nämlich 200.000 DM vom Staat, mit denen er den Thüringer Heimatschutz aufbaute. Also genau jene rechtsextreme Organisation, in welcher sich das Terrortrio radikalisierte und ein Unterstützernetzwerk aufbaute. Im Mai 2001 flog Tino Brandt schließlich als V-Mann auf, was zwar seine politische Karriere bei der NPD beendete, jedoch keine personellen Konsequenzen beim Thüringer Verfassungsschutz oder bei der damaligen CDU-Landesregierung hatte.

Der wirklich interessante Aspekt wurde jedoch erst 2014 aufgedeckt, als Tino Brandt im Dezember vom Landgericht Gera zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Nicht etwa wegen szenetypischer Straftaten wie Volksverhetzung oder Körperverletzung, sondern wegen sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sowie Beihilfe zum sexuellen Missbrauch und Förderung von Prostitution in 66 Fällen. Nun sind wir ja keine Befürworter der Todesstrafe, aber eine lebenslängliche Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung wäre in Brandts Fall weit angemessener gewesen.

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Zumal es weitere 91 Verdachtsfälle gibt. Bei diesen wurde das Verfahren jedoch mit der fadenscheinigen Begründung eingestellt, dass sich das Gericht auf die schweren Verdachtsfälle konzentrieren wollte. Oder wollte man einfach, dass statt der insgesamt 157 Fälle am Ende die okkulte Zahl 66 steht? Das wirkt schon fast wie ein Wink mit dem Zaunpfahl, zumal die rechtsextreme Szene starke Verbindungen zum Satanismus hat, welcher womöglich ebenfalls ein Abnehmer des NSU-Trios war. Wir werden es jedoch nie erfahren, da die verantwortlichen Behörden einen Teufel tun werden, in diese Richtung zu ermitteln.

Mit Sicherheit kann indessen gesagt werden, dass Tino Brandt kein Einzelfall in der NPD ist. Bleiben wir noch kurz in Thüringen und betrachten uns den nächsten ehemaligen NPD-Landesvorsitzenden Patrick Wieschke, welcher inzwischen Bundesorganisationsleiter der NPD ist. Verurteilt wurde er u.a. schon wegen Körperverletzung, darunter ein Fall von 2005, bei dem er einen eigenen Kameraden angegriffen hatte, weil dieser sich weigerte, Flugblätter zu verteilen. So viel zum Zusammenhalt der Szene.

Zuvor hatte Wieschke bereits eine höchst fragwürdige Karriere als Bombenleger gemacht. Am 10. August 2000 führte er einen Sprengstoffanschlag auf einen türkischen Imbiss in Eisenach durch, für den er zwei Jahre später verknackt wurde. Es folgte ein vorübergehender Austritt aus der NPD, um Schaden von der Partei abzuwenden. Nachdem Wieschke jedoch schon 2004 vorzeitig aus der Haft entlassen wurde, nahm er seine politische Arbeit umgehend wieder auf. 2009 wurde er trotz seiner rechtsterroristischen Vergangenheit mit einen NPD-Stimmanteil von 5% in den Eisenacher Stadtrat gewählt und schaffte 2014 erneut den Einzug.

Kurz vor der Landtagswahl im gleichen Jahr, bei der er als Direktkandidat für die NPD antrat, wurde schließlich bekannt, dass 2001 wegen sexuellen Missbrauchs an einer damals 12-Jährigen gegen Patrick Wieschke ermittelt wurde. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen jedoch kurioserweise ein und begründete dies mit dem gleichzeitig laufenden Verfahren wegen des oben genannten Sprengstoffanschlags. Warum nicht gleichermaßen wegen beider Delikte ermittelt wurde, ist erklärungsbedürftig. Man könnte fast den Eindruck gewinnen…

Aber lassen wir die Spekulationen. Fakt ist, dass die Ermittlungen mehr als ein Jahrzehnt geheim gehalten wurden und selbst nach ihrem Auffliegen 2014 die Karriere von Wieschke nicht beendet war. Er sitzt nach wie vor in hohen Parteiämtern sowie im Stadtrat von Eisenach. Wieschke war sogar dreist genug, auf NPD-Demonstrationen die „Todesstrafe für Kinderschänder“ zu fordern. Selbstverständlich ohne zu erwähnen, dass er einer der Ersten wäre, die dann auf dem Schafott landen müssten.

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Verlassen wir an dieser Stelle Thüringen und reisen auf der Landkarte weiter ostwärts an den rechten Rand der Bundesrepublik. In Sachsen schaffte die NPD 2004 mit einem erschütternden Ergebnis von 9,2% den Sprung in den Landtag. Nur zwei Jahre später musste ihr Fraktionsmitglied Matthias Paul jedoch sein Amt niederlegen, da die Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie gegen ihn ermittelte.

Ob er die Schmuddelbildchen beim NSU gekauft hat oder sich hier noch weitaus schlimmere Abgründe auftun, werden wir abermals nie erfahren. Das Verfahren wurde 2009 vor dem Amtsgericht Meißen gegen Zahlung einer Geldauflage von lächerlichen 1.000 € eingestellt. Der Sachsensumpf lässt grüßen.

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Eine ähnlich milde Strafe erhielt der Kamenzer NPD-Stadtrats- und Kreistagsabgeordnete Martin S., bei dem 2017 tausende Kinderpornobilder entdeckt wurden. Zunächst erhielt er 14 Monate Haft, doch nur wenige Monate später verringerte das Landgericht Bautzen die Strafe auf ein Jahr und setzte den Pädonazi zur Bewährung auf freien Fuß. Wieder einmal typisch Sachsen!

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Ein weiteres ostdeutsches Bundesland, in dem es die NPD 2006 und 2011 in den Landtag schaffte, ist Mecklenburg-Vorpommern. Gegen den damaligen Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs wurden zwar nie direkt Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs erhoben, allerdings gab er in einem Interview mit der Zeitschrift Stern offen zu, zweimal die Colonia Dignidad in Chile besucht zu haben.

Die christlich-totalitäre Sektensiedlung wurde 1961 von Paul Schäfer (1921-2010) und einigen aus Deutschland emigrierten Altnazis gegründet. Wer einmal in die Fänge der Colonia Dignidad geriet, hatte es äußerst schwer. Nur wenigen gelang die Flucht aus der schwer bewachten und ringsum verminten Siedlung. Der Alltag der ca. 250 bis 350 Internierten war von Zwangsarbeit, Gehirnwäsche, strikter Geschlechtertrennung und drakonischen Strafen geprägt.

Ab dem Militärputsch am 11. September 1973 diente die Colonia Dignidad dem Pinochet-Regime als Folterzentrum und Gulag für politische Gegner. Die Sekte hatte jedoch nicht nur gute Beziehungen zur chilenischen Diktatur, sondern auch zur Bundesrepublik Deutschland. Bis heute ist die deutsche Beihilfe zu den Verbrechen der Colonia Dignidad nicht vollständig aufgearbeitet und die zahlreichen Politiker von CDU und CSU, welche den Gulag besucht haben, mussten sich nie dafür verantworten.

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Immerhin einen Erfolg konnte die chilenische Justiz nach dem Ende der Pinochet-Diktatur verbuchen. Am 24. Mai 2006 wurde der Sektenführer Paul Schäfer von einem chilenischen Gericht wegen sexuellen Missbrauch von Kindern in 25 Fällen verurteilt. Er musste umgerechnet über 1 Million Euro an elf seiner Opfer zahlen, von den 20 Jahren Haftstrafe erlebte er allerdings nur noch 4.

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Was sagt das alles nun über Udo Pastörs aus, der lobende Worte für dieses Ungeheuer fand und laut eigenen Aussagen von dessen Siedlungsprojekt „viel gelernt“ haben will? Wenn er meint, in der Colonia Dignidad ein Vorbild zu sehen, nach dem völkische Siedlungen in Deutschland aufgebaut werden könnten, schließt das auch Paul Schäfers Methoden der „Kindererziehung“ mit ein? Nun kann man das natürlich nicht einfach so unterstellen, aber einigen seiner Kameraden würde das sicherlich gefallen.

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Neben den bereits erwähnten NPD-Spitzenkadern wäre da noch der ehemalige NPD-Kreistagsabgeordnete Dominique Oster aus Siegburg zu nennen. Dieser wurde 2010 vom Bonner Landgericht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er sich an der Tochter seiner damaligen Freundin vergangen hatte. Zwischen 2001 und 2003 hatte er mindestens sechs Übergriffe auf die zu Beginn gerade einmal 4-Jährige verübt.

Die Strafe wäre wohl höher ausgefallen, wenn ihm eine direkte Vergewaltigung nachgewiesen worden wäre. Leider kamen die Vorfälle aber erst 2009 ans Licht, nachdem sich die Kleine einer Psychiaterin anvertraut hatte. Immerhin wurde Oster jedoch nicht wie 2004 freigesprochen, wo er schon einmal wegen Vergewaltigung angeklagt war. Außerdem hat er eine zusätzliche Haftstrafe erhalten, da er zwischen 2007 und 2008 eine 15-Jährige mit hunderten Anrufen, E-Mails und Briefen belästigt und gestalkt hatte.

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Wie es scheint, ist die NPD eine Sammelbewegung für Päderasten, während der NSU nicht nur eine Terrorzelle, sondern auch ein Zulieferernetzwerk war. Angesichts dessen erscheinen ihre Familienfeste in einem völlig anderen Licht. Doch ist sie die einzige rechte Partei mit solchen Fällen? In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurde die NPD inzwischen von der AfD verdrängt und auch insgesamt gräbt die AfD den Rechtsextremen das Wählerpotential ab.

Zwar fordert die neue rechtspopulistische Kraft im Gegensatz zur NPD nicht offen die Todesstrafe für Kinderschänder, springt aber auf den Zug der angeblichen Frühsexualisierung auf. Verbirgt sich dahinter vielleicht ebenfalls eine „Haltet den Dieb“-Strategie? Schauen wir mal etwas genauer hin.

2017 wurden Chatprotokolle des ehemaligen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD im Schweriner Landtag geleakt. In den über 12.000 Seiten fanden sich nicht nur die üblichen rassistischen und sexistischen Parolen sowie Beleidigungen der eigenen Parteigenossen (u.a. wurde Gauland als „Arschloch“ bezeichnet). Mit Abstand am widerwärtigsten waren Holger Arppes Vergewaltigungsphantasien.

So teilte er am 17. März 2012 einem Freund mit, wie er gegen einen Bekannten vorgehen wolle. Zitat: „Vielleicht sollten wir (Name anonymisiert) Mutter entführen, sie brutal vergewaltigen lassen von einem wilden Schimpansen und ihm (dem Bekannten) dann jeden Tag einen Finger zuschicken.“

Als wäre das noch nicht krank genug, schleuderte Arppe am 13. Oktober 2011 auch noch seine perversen Kinderschänderphantasien in den Chat. Er schrieb, dass man „auf so’ner Springburg (…) schön ficken“ kann. „Hunderte Kinder und deren Familien stehen um die Hüpfburg herum und gucken. Dann wollen die Kinder alle mitspielen. So‘n schönes zehnjähriges Poloch ist sicher schön eng…“

Schließlich veröffentlichte er am 16. Februar 2012 seine nekrophilen und kannibalistischen Neigungen: „Dann besaufen wir uns hemmungslos und pissen alles voll. Anschließend laden wir uns einen Stricher ein, vergewaltigen ihn und essen danach seine Leiche auf“. Solche Kommentare stellen sogar die geleakten Podesta-E-Mails in den Schatten, wobei sich Arppe nicht mal die Mühe gemacht hat, eine Code-Sprache zu verwenden.

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Natürlich musste er nach dem Bekanntwerden seiner abartigen Gedankenwelt sein Amt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender niederlegen, sein Abgeordnetenmandat behielt Arppe jedoch. Er kündigte darüber hinaus an, aus der Partei austreten zu wollen, um Schaden von der AfD abzuwenden, zog dies Ende September 2017 aber wieder zurück. Gegenwärtig läuft ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn, der Ausgang ist noch ungewiss. Offenbar hat Arppe immer noch Unterstützer und ohnehin mussten nicht wenige AfD-Delegierte bereits vorab von seinen Neigungen gewusst haben, als die Landesliste zur Landtagswahl aufgestellt wurde. Immerhin waren zahlreiche seiner Chatpartner Parteikameraden, die nicht den Mut zur Wahrheit besaßen, um seine Kandidatur auf Platz 3 der Liste zu verhindern.

Des Weiteren hatte Holger Arppe enge Kontakte zur Identitären Bewegung, darunter Daniel Fiß, welcher früher bei der NPD-Jugendorganisation JN aktiv war. Damit schließt sich der Kreis. Die AfD kann nach Arppes Abgang zwar erst einmal aufatmen, aber nur bis zum nächsten Eklat. Denn zumindest mit seinen rechtsextremen Äußerungen stand der nekrophile Päderast nie alleine da.

Fassen wir abschließend zusammen, dass sich die Verbindungen der Nazibewegung zu Kinderschändernetzwerken bis hin zu satanistisch-rituellem Missbrauch wie blutrote Fäden durch die Geschichte ziehen. Angefangen beim 3. Reich über die Colonia Dignidad bis hin zum NSU. Die Strafen für Dirlewanger und seine geistigen Erben grenzen dabei oft ans Lächerliche, was die Tragweite der ganzen Angelegenheit erahnen lässt. Den Slogan „Deutsche Frauen, schenkt dem Führer ein Kind!“ muss man angesichts dessen direkt schon doppeldeutig verstehen, wenn man weiß, dass der Führer pädophil ist.

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Manga-Girl-Lover

Die typische Darstellung von Frauen in japanischen Mangas ist ohnehin schon meist fragwürdig. Sie sind einerseits vollbusig und sexy, andererseits sehen sie aus wie gerade mal 12 oder bestenfalls 14 und tragen dazu oft noch Schuluniformen. In Japan geht dieser Trend sogar so weit, dass auch im realen Leben Prostituierte häufig Schuluniformen anziehen, um die Gelüste ihrer Kundschaft zu befriedigen.

Auf die Spitze treibt es der Manga „Dolly Kill Kill“, auf dessen Cover gut sichtbar das pädophile Codezeichen für Girl-Lover prangt. Damit wollen wir den Machern natürlich nichts unterstellen, aber das spiralförmige Herz lässt sich andererseits auch nicht wegdiskutieren.

Pizzagate – Ein handfester Skandal oder alles nur Käse?

Wer etwas über den Pizzagate-Skandal recherchieren will, sollte sich dabei nicht auf die deutschsprachigen Massenmedien verlassen. In der Regel erfährt man von diesen Quellen überhaupt nichts, weil sie den Vorfall ignorieren. Wenn dann mal etwas berichtet wird, dann nur abfällig. In der deutschsprachigen Wikipedia wird der Leak in einem sehr dürftigen Artikel als Verschwörungstheorie und Fake-News abgetan. Die eigentlichen Dokumente, die zu dem Skandal geführt haben, werden dabei völlig außer Acht gelassen.

Eines ist nämlich Fakt: Die auf Wikileaks veröffentlichten E-Mails von Hillary Clintons Wahlkampfleiter John Podesta sind echt. Hacker hatten sich über eine Phishing-Mail Zugang zu seinem Postfach verschafft und alle darin gespeicherten Nachrichten geleakt. An einigen E-Mails schien dabei etwas faul zu sein, denn sie ergaben inhaltlich wenig Sinn.

Der Skandal entzündete sich an der häufigen Verwendung von Wörtern wie „Pizza“, „Hotdog“, „Pasta“ und „Cheese“. Augenscheinlich könnte es sich um Pizzabestellungen handeln, doch der Zusammenhang stimmt einfach nicht. Zum einen hat Podesta die meisten E-Mails nicht an die Pizzeria gerichtet, sondern verwendete die Wörter in Nachrichten an Hillary Clinton und weitere hohe Parteipromis. Zum anderen lesen sich die Texte einfach nicht wie eine Pizzabestellung.

Eine Bestellung würde z.B. so aussehen: „Ich hätte gern eine Pizza mit Salami und extra viel Käse, aber bitte ohne Anchovis.“ Stattdessen geht es aber um Texte wie: „I will be sacrificing a chicken in the backyard for Moloch.“ Übersetzt: „Ich werde im Hinterhof ein Hühnchen an Moloch opfern“. Das wäre bereits gruselig, wenn es sich tatsächlich nur um ein Hühnchen handeln würde, denn Tieropfer sind im Satanismus üblich. Wie vertrauenswürdig ist ein Politiker, der solche Äußerungen tätigt?

Es wird jedoch noch abgründiger, wenn man weiß, dass bei den antiken Moloch-Opferungen Kinder zu ehren des Gottes Baal Hammon verbrannt wurden und „Chicken“ unter Pädophilen ein Codewort für „kleiner Junge“ ist. „Pizza“ soll indes für „Mädchen“ und „Cheese“ für „kleines Mädchen“ stehen. Selbstverständlich sind das erst einmal nur Spekulationen, aber nur so ergeben die E-Mails überhaupt einen Sinn. Um ernsthafte Politik geht es jedenfalls nicht und auch nicht um italienisches Essen.

Das offenbart auch der E-Mail-Verkehr mit der Künstlerin Marina Abramovic, welche Tony Podesta und seinen Bruder John zu einem „Spirit Cooking“ eingeladen hat. Nein, dabei werden keine Geister gekocht. Es handelt sich vielmehr um ein Ritual, bei dem menschliche Körpersäfte vermischt und konsumiert werden. Praktiziert wird das Ritual u.a. im Thelema-Orden, welcher von Aleister Crowley gegründet wurde und dem offenbar auch Abramovic angehört.

Dass es sich hier um keine Falschinterpretation handelt, offenbaren Bilder, die Abramovic mit Lady Gaga bei einem solchen Spirit Cooking zeigen. Die Künstlerin servierte schon in der Vergangenheit einige andere gruselige Werke, die auf Menschenopfer und Kannibalismus anspielen.

Doch kommen wir zurück zu den E-Mails, die alles andere als gewöhnliche Pizzabestellungen sind. Wie wahrscheinlich ist es zum Beispiel, dass Obama für eine Privatparty im Weißen Haus Pizza und Hotdogs im Wert von 65.000 $ aus Chicago einfliegen lassen hat? Zum einen irritiert hier der enorme Preis, den man eher für Menschenware als für Fast Food erwarten würde. Zum anderen gibt es genug Pizzabuden in Washington, also warum eine Lieferung aus Chicago, wo das Essen unterwegs kalt wird?

Und da wären wir schon beim nächsten Punkt. In Washington gibt es nämlich einen Laden namens „Besta Pizza“, welcher mit großzügigen Spenden von Hillary Clinton und George Soros finanziert wird. Es darf bezweifelt werden, dass es sich dabei nur um Trinkgeld für gewöhnliche Pizzen handelt. Der Besitzer Andrew Kline hat jedenfalls noch weitere Kontakte bis in höchste Regierungskreise

Am auffälligsten ist jedoch das Logo von Besta Pizza, welches das pädophile Symbol für „Boy-Lover“ enthielt. Das Logo wurde inzwischen geändert. Außerdem kam es infolge des Leaks zu einem Überfall auf die Pizzeria, bei welchem der Angreifer jedoch keine Kinder in Käfigen finden konnte. Dieser Vorfall wird nun als angeblicher Beweis angeführt, dass an der Sache nichts dran sei. Allerdings wären die Verantwortlichen auch selten dämlich, wenn sie nach dem Leak nicht sämtliche Beweise verschwinden lassen hätten.

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Das alte Firmenlogo lässt sich dagegen nicht so leicht wegdiskutieren. Ebenso die Verbindungen zu einer weiteren Pizzeria namens Comet Ping Pong. Deren Firmenschild zeigt eine Mondsichel und ein Pentagramm in einem Chevron. Die Kombination von Mondsichel und Pentagramm findet sich auch in Éliphas Lévis Darstellung des Baphomet. Hinzu kommt, dass das Logo jeweils diagonal nach unten gespiegelt ist, womit hier außerdem das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ dargestellt wäre. Die Anlehnung an den Baphomet ist so offensichtlich, dass sich hier wiederum eine Verbindung zum Satanismus öffnet.

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Der Comet-Besitzer James Alefantis wird zu den 50 einflussreichsten Persönlichkeiten Washingtons gezählt, was schon ziemlich ungewöhnlich ist für einen angeblich stinknormalen Pizzabäcker. Doch so gewöhnlich ist er wohl nicht, denn er zeichnet sich durch einen sehr fragwürdigen Kunst- und Musikgeschmack aus. So sollen in der Vergangenheit im Keller der Pizzeria Werke von Kim Noble ausgestellt worden sein, welche ziemlich offen Szenen von Kindesmissbrauch zeigen. Der Raum dient ironischerweise als Spielraum für Kinder und die Bilder, die momentan dort hängen, sind nicht weniger verstörend.

Kim Noble ist übrigens tatsächlich selbst ein Missbrauchsopfer und leidet unter multipler Persönlichkeitsspaltung. Warum sie dennoch den Kontakt zu potentiellen Tätern hält, kann verschiedene Gründe haben. Zum einen ist es im Satanismus üblich, auch die eigenen Kinder rituell zu missbrauchen. Später werden sie dann ihrerseits zu Tätern gemacht. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass die Opfer innerhalb der Szene bleiben und Karriere machen.

Einigen Opfern gelingt es dagegen, ihre Menschlichkeit zu bewahren und aus der Szene auszusteigen. Cathy O’Brien ist ein bekanntes Beispiel. Doch selbst bei Aussteigern mit MPS kann es eine oder mehrere Persönlichkeiten geben, die weiter mit den Tätern sympathisieren, während die meisten anderen Persönlichkeiten mit Angst und Verachtung reagieren.

Was bei Kim Noble der Fall sein mag, ist reine Spekulation. In ihren Werken scheint sie auf den ersten Blick ihre eigenen Missbrauchserfahrungen zu verarbeiten, was man ihr kaum vorwerfen kann. Doch warum erfreuen sich diese traumatischen Bilder solch großer Beliebtheit und wie verwerflich ist es, sie in Kinderspielzimmern aufzuhängen?

Kinder aus Käfighaltung.

Kinder aus Käfighaltung.

Man beachte, wie die Seele des Kindes aus dem Körper fährt.

Man beachte, wie die Seele des Kindes aus dem Körper fährt.

kinderschaendung

So viel zum Thema Kunst, kommen wir nun zur Musik. Nach dem Pizzagate-Skandal trat eine Band namens Heavy Breathing im Comet Ping Pong auf. Während des Konzertes konfrontierte ein Gast die Band mit den Vorwürfen, woraufhin der Sänger lachte und meinte: „Na, wir haben alle unsere Vorlieben.“ Das ist kein Dementi, sondern eine ziemlich widerwärtige Rechtfertigung.

Eine weitere Band, die schon im Comet Ping Pong aufgetreten ist, nennt sich Sex Stains. In deren Video zur Single „Land of Lala“ kommt das gleiche Pädophilensymbol vor wie im Logo von Besta Pizza. Das ist schon etwas zu viel Zufall, zumal wohl kaum jemand unabsichtlich solche Symbole zeigt. Wer möchte schon für pädophil gehalten werden? Es sei denn, die Betreffenden sind tatsächlich pädophil und wollen gezielt mit solchen Symbolen untereinander kommunizieren.

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Die Indizienlast ist wahrlich erdrückend, doch wird es leider nicht für eine Verurteilung der Beteiligten reichen, solange keine Opfer aussagen oder deren Leichen gefunden werden. Da dies bisher noch nicht der Fall ist, handelt es sich erst einmal nur um einen Verdacht. Doch wie ist dieser zu bewerten?

Nach dem Auffliegen eines Teils des britischen Pädophilennetzwerks, zu dem auch der BBC-Moderator Jimmy Savile sowie hochrangige Abgeordnete des britischen Parlaments gehörten, scheint es alles andere als unwahrscheinlich, dass solche Netzwerke auch in anderen Ländern existieren. Derartige Skandale sind wahrlich keine Neuheit. Man denke nur an den Fall Marc Dutroux in Belgien oder das Jasmin-Bordell in Sachsen – beides Fälle aus den 1990ern, die bis tief hinein in den Staatsapparat reichen.

Dann wären da noch die Äußerungen von Daniel Cohn-Bendit (Grüne) und die Nacktbildaffäre um Sebastian Edathy (SPD), die wohl nur die Spitze eines gigantischen Scheißbergs sein dürften. Im Gegensatz zum Pizzagate-Skandal ist die Aktenlage in diesen Fällen zwar noch eindeutiger, aber gerade das macht es ja umso wahrscheinlicher, dass an Pizzagate mehr dran sein könnte als nur lauwarmer Käse.

Der große Unterschied zwischen den USA und Europa besteht im Prinzip nur darin, dass die amerikanische Regierung solche Skandale besser zu vertuschen weiß, weil sie alles mit dem Argument „nationale Sicherheit“ unter Verschluss hält. In Europa gelingt es dagegen nicht so schnell, den Medien das Maul zu stopfen. Einzig die juristischen Konsequenzen halten sich dennoch arg in Grenzen.

TrauKeinemPromi hat eine sehr umfangreiche Recherche zum Pizzagate-Skandal abgeliefert. Ein wenig nervig ist dabei nur das Herumreiten auf Marina Abramovics angeblich kulturmarxistischen Hintergrund. Sie stammt zwar aus dem ehemaligen Jugoslawien, aber das allein macht niemanden zum Satanisten. Ihr kultureller Hintergrund dürfte tatsächlich viel weiter zurückreichen, so in etwa bis ins antike Babylon oder Karthago.

Kinder schützen – Pädophile Symbole erkennen

Es gibt kaum ein unangenehmeres und widerwärtigeres Thema als Pädophilie. Dennoch ist es notwendig, sich darüber zu informieren, um Kinder effektiv vor Übergriffen zu schützen. Zumal sich die Skandale um Kinderpornografie und Kinderschänderringe bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise zusehends häufen.

Zunächst einmal sollte geklärt werden, was Pädophilie überhaupt ist. Der Begriff wurde 1886 vom Psychiater Richard von Krafft-Ebing (1840-1902) geprägt und im Wesentlichen hat sich an dessen Definition bis heute nichts geändert. Es handelt sich um eine psychische Störung, die bei Erwachsenen sexuelles Interesse an vorpubertären Kindern auslöst. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung sind davon nicht nur Männern, sondern sehr wohl auch Frauen betroffen.

Bei der Pädophilie gibt es zudem sowohl hetero- als auch homo- oder bisexuelle Ausprägungen. Das Interesse beschränkt sich dabei jedoch stets auf Kinder unter 14 Jahren. Sex mit Minderjährigen über 14 Jahren ist zwar ebenfalls in den meisten Ländern strafbar, zählt jedoch nicht mehr in den Bereich der Pädophilie. Selbstverständlich macht das derartige Übergriffe nicht weniger schlimm und daher sollte in jedem Fall Anzeige erstattet werden.

Da wären wir schon beim nächsten Punkt. Die geistige Erkrankung allein macht die Betroffenen nämlich noch längst nicht zu Kinderschändern. Pädophile haben in der Regel eine Hemmschwelle, genau wie sexuell normal orientierte Menschen. Ein Mann, der auf erwachsene Frauen steht, ist ja auch nicht sofort ein Vergewaltiger. Es gibt also durchaus Pädophile, die sich zwar zu Kindern hingezogen fühlen, aber nicht übergriffig werden. Viele schämen sich sogar für ihre Neigung, für die es inzwischen Therapien gibt. Auf Nummer sicher sollte man vielleicht dennoch gehen und Kinder von Betroffenen fern halten.

Kriminell wird es, wenn Pädophile sich nicht unter Kontrolle haben. Was im Übrigen für alle Vergewaltiger gilt, unabhängig davon, wie alt deren Opfer sind. Triebtäter sollten generell kastriert und zu lebenslänglicher Sicherheitsverwahrung verknackt werden. Denn wer zu sexuellen Übergriffen neigt, insbesondere auf Kinder, zeichnet sich durch ein psychopathisches Verhalten aus. Das ist es, was letztendlich den Ausschlag gibt.

Wie stark Psychopathie – also eine antisoziale Persönlichkeitsstörung – mit Kindesmissbrauch korreliert, zeigt auch die rituelle Form im Satanismus. Eine nicht unerhebliche Anzahl satanistischer Kinderschänder sind dabei nicht mal pädophil. Sie fühlen sich nicht sexuell von Kindern angezogen, sondern missbrauchen diese aus purem Sadismus. Zudem glauben sie, mit der durch den Missbrauch freigesetzten Energie arbeiten zu können. Das schließt selbstverständlich nicht aus, dass im Satanismus Pädophilie und Sadismus ebenso Hand in Hand gehen können.

An Beispielen soll es nicht mangeln, wie der Fall des britischen BBC-Moderators Jimmy Savile (1926-2011) zeigt. Dieser wurde bereits 1961 erstmals von der Polizei verhört, weil er ein Mädchen vergewaltigt hatte. Dennoch konnte er weiter Karriere machen, wurde dabei sogar mehrfach ausgezeichnet, und missbrauchte nebenbei mindestens 450 weitere Kinder. Leider kamen seine Machenschaften erst nach seinem Tod an die Öffentlichkeit, wobei ein ganzes Netzwerk von Kinderschändern ausgehoben wurde.

Es stellt sich die Frage, wie dieses Netzwerk über Jahrzehnte hinweg ungestört Kinder missbrauchen und sogar Leichen verschwinden lassen konnte? Die Antwort ist schockierend, denn der Skandal reicht bis in die Politik und Geheimdienste hinein, wobei der MI5 fleißig hunderte Akten vernichtet hat. Ähnliche Vorgänge gab es schon zuvor in Belgien um den Fall Dutroux oder in Sachsen um das Bordell Jasmin, um hier nur zwei Beispiele zu nennen. Das Netzwerk dürfte also noch weit größer und international organisiert sein. Zudem gibt es enge Verbindungen zu Menschenhändlerringen und der Kinderpornoindustrie.

Doch wie organisiert sich solch ein Netzwerk? Hier kommen okkulte Geheimbünde bis hin zum Satanismus ins Spiel. Es ist z.B. bekannt, dass Jimmy Savile ein Hochgradfreimaurer war. Das bedeutet natürlich nicht, dass Freimaurer pauschal Kinderschänder sind, aber ihre verschwiegenen Strukturen eignen sich perfekt, um für derartige Zwecke missbraucht zu werden. Unübertroffen ist jedoch der Satanismus, bei welchem der bereits erwähnte Ritualcharakter hinzukommt.

Schon Aleister Crowley lieferte detaillierte Anleitungen für sexualmagische Praktiken mit Kindern, ebenso wie für rituelle Kindstötungen. Es handelt sich also um ein offenes Geheimnis und zudem decken sich derartige Schriften weitestgehend mit den Aussagen von Opfern ritueller Gewalt. Trotz einiger medialer Aufmerksamkeit gibt es jedoch kaum Ermittlungen und erst recht keine juristischen Verfahren gegen die Täter. Im Gegenteil werden jene, die sich mit der Thematik beschäftigen, schnell als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt.

Ähnlich sieht es bei der Kinderpornografie aus, obwohl diese zumindest nicht mehr als reine Verschwörungstheorie wegdiskutiert wird. Trotzdem werden nur wenige Maßnahmen ergriffen, um das Problem einzudämmen. Statt einschlägige Webseiten vom Netz zu nehmen, gibt es z.B. nur ein Stoppschild, welches den Kindern überhaupt nicht hilft und sich leicht über Proxyserver umgehen lässt. Dementsprechend sitzen meist nur die Konsumenten auf der Anklagebank, weitaus seltener werden die eigentlichen Täter verknackt.

Dabei sind deren geheime Symbole und Codewörter längst kein Geheimnis mehr. Das FBI stellte sogar eine Liste mit Symbolen ins Internet. Es gibt jeweils eines für Jungen und Mädchen. Boy-Lover geben sich durch eine blaue, pyramidenförmige Spirale zu erkennen, während es bei Girl-Lovern eine rosa Herzspirale ist. Interessanterweise ist die Spirale ein weit verbreitetes Symbol für Hirnwäsche, ebenso wie der Schmetterling, welcher in der Päderastenszene für Child-Lover steht.

paedocodes

Neben der viel zu laschen Strafverfolgung, die wohl ihre (Ab-)Gründe hat, gab es in der Vergangenheit schon mehrfach Versuche, Sex mit Kindern zu legalisieren. Eine kleine Gruppe innerhalb der damals noch jungen Grünen hat sich dabei in den 1980ern besonders hervorgetan. Zwar hat sich die Partei inzwischen gänzlich von diesem Vorhaben distanziert, allerdings nicht von solchen Protagonisten wie Daniel Cohn-Bendit, der noch bis 2014 Mitglied des EU-Parlaments war und dort politische Immunität genoss.

Cohn-Bendits öffentlichen Äußerungen über die Sexualität von Kindern sowie seinen diesbezüglichen Umschreibungen in seinem Buch mit dem doppeldeutigen Namen „Der große Basar“ wären eigentlich Grund genug für ein Ermittlungsverfahren. Doch er wird wohl, ebenso wie Jimmy Savile, Zeit seines Lebens straffrei ausgehen. Als wäre das noch nicht unerträglich genug, hat Cohn-Bendit 2013 sogar noch den Theodor-Heuss-Preis verliehen bekommen, überreicht von seinem Parteifreund und Freimaurerkollegen Winfried Kretschmann.

5.000 Flüchtlingskinder verschwunden!

von Shinzon

In die Schlagzeilen schaffen es oft nur Meldungen über straffällig gewordene Flüchtlinge. Übergriffe wie jene in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof und andernorts wiegeln die Bevölkerung gegen Asylsuchende auf, obwohl die Straftäter nur eine Minderheit darstellen und meist gar nicht mal aus Kriegsgebieten stammen. Meldungen über verschwundene Flüchtlingskinder gehen hingegen fast völlig unter.

Unbegleitete Minderjährige, die nicht im Mittelmeer ertrinken oder beim Fußmarsch durch Europa entkräftet zurück bleiben, haben es in Deutschland nicht leicht. Immer wieder ist von gewalttätigen und sexuellen Übergriffen zu hören, teils durch Neonazis, teils aber auch durch erwachsene Migranten in den Flüchtlingsheimen. Da die Eltern irgendwo auf der Strecke geblieben oder gar gestorben sind, bleiben unbegleitete Minderjährige völlig ungeschützt auf sich gestellt.

Neben den bekannten Übergriffen gibt es inzwischen ein neues Problem. In Deutschland sind insgesamt fast 5.000 minderjährige Flüchtlinge verschwunden. Die Thüringer Allgemeine (Ausg. 4. März 2016) meldete 43 Fälle für Thüringen. Wohin die Vermissten verschwunden sind und ob sie Opfer von Verbrechen wurden, ist bislang unbekannt. Zumindest bei den Jugendlichen gilt es als wahrscheinlich, dass sie sich auf eigene Faust weiter zu Großstädten wie Berlin oder gar nach Skandinavien durchschlagen. Hier zeigt sich bereits, wie wichtig der legale Familiennachzug ist, denn die Reise der unbegleiteten Minderjährigen ist nicht ungefährlich.

Doch warum haben Politiker von Union und SPD ein Interesse daran, den Familiennachzug gesetzlich zu unterbinden? Das ist in jeder Hinsicht grausam. Familien, die den Vater durch Kriegsgebiet und die Überfahrt über das Mittelmeer vorausgeschickt haben, damit Frau und Kinder legal und sicher nachkommen können, bleiben so im Ungewissen. Vielleicht werden die Väter ihre Familien nie wieder sehen, weil sie vom IS ermordet werden oder in einem Flüchtlingscamp im Libanon verhungern. Noch schlimmer ist es jedoch für unbegleitete Minderjährige, die ihre Eltern vielleicht nie wieder sehen und ohne Familie aufwachsen müssen – mitten in einem Land, das sie nicht kennen.

Was soll nun also mit dieser verachtenswerten Politik bezweckt werden? Einer Politik, die von Freimaurern wie Thomas de Maiziére vorangetrieben wird, welcher als sächsischer Innenminister einst ein Minderjährigenbordell gedeckt hat. Da tut sich ein Ekel erregender Verdacht auf. Ein Verdacht, der durch den Fall des kleinen Mohammed bestärkt wird, welcher von einem pädophilen Deutschen entführt und ermordet wurde. Insbesondere bei Flüchtlingskindern unter 12 Jahren scheint es unwahrscheinlich, dass sie sich in eigener Verantwortung in einem fremden Land verlaufen haben und das so gründlich, dass nicht mal die Polizei sie wieder findet.

Entpuppt sich die Flüchtlingskrise etwa als Geschenk für Pädophile und Satanisten? Deutsche Kinder zu entführen fällt immerhin auf, wenn es in großem Stil geschieht. Zu viele Eltern stellen zu viele Fragen. Die unbegleiteten Flüchtlingskinder vermisst indessen niemand. Die Eltern sind entweder irgendwo weit weg oder tot. Zwar sind die zuständigen Jugendämter verpflichtet, bei der Polizei Vermisstenanzeige zu erstatten, aber was nützt das schon, wenn die Leichen nie gefunden werden?

Sicherlich ist das alles nur Spekulation und gerade die verschwundenen Jugendlichen zwischen 15 und 18 sind wohl wenig attraktiv für Pädophile. Was jedoch die Kinder angeht, beweist der Fall Mohammed das widerliche Interesse gewisser Kreise an solch leichter Beute.

Philippine de Rothschild-Sereys – Baphomets treue Dienerin

Am 23. August 2014 verstarb die französische Unternehmerin Philippine Pascale Mathilde Camille de Rothschild-Sereys, einstige Eigentümerin des Weingutes Château Mouton-Rothschild. Auf Wikipedia wird sie als NS-Opfer geführt, da sie und ihre Mutter 1945 von der Gestapo verhaftet wurden. Ihre Mutter starb im Konzentrationslager Ravensbrück. Offenbar unterlief der Gestapo damit ein gravierender Fehler, denn eigentlich standen Satanisten nicht auf der Liste der Nazis. Immerhin bestand ihre Führungselite selbst aus Satanisten und die Rothschilddynastie gehörte indirekt zu ihren wichtigsten Geldgebern.

Bevor jetzt wieder einige die Antisemitismuskeule auspacken, wollen wir natürlich nicht mit Beweisen geizen, welche die wahre Religion der Rothschilds belegen. So hatte Philippine de Rothschild-Sereys z.B. einen Faible für Halsketten mit Abbildern des Baphomet.

Philippine de Rothschild-Sereys

Die Ziege Baphomet war zudem schon auf einigen Rothschild-Weinflaschenetiketten zu sehen. Die Haare und Hörner des Ziegenbocks bildeten dabei die Zahl 666 in dreifacher Ausführung.

Bordeauxphomet 666

Derartige Zahlenspielchen fallen auch bei Philippines Geburtsdatum auf, die offiziell am 22. 11. ’33 das Licht Luzifers erblickte. Alle drei Zahlen sind ein Vielfaches von 11. Die Quersumme von 22, 11 und 1933 ergibt abermals 22 und damit ein Vielfaches von 11. Rechnet man schlussendlich die 11, 22 und 33 zusammen, erhält man die teuflische Zahl 66. Wenn eine Satanistin an einem solch okkulten Datum geboren wird, wäre das schon ein extremer Zufall. Es wäre also möglich, dass hier etwas getrickst wurde.

Neben der satanistischen Symbolik hatte Philippine de Rothschild-Sereys auch viel für Pädophilie übrig. Für den Wein des Jahrgangs 1993 musste z.B. für die USA ein zweites Etikett gedruckt werden, weil das ursprüngliche Etikett eine pädophile Darstellung einer Nymphe des Malers Balthus (Balthasar Kłossowski de Rola, 1908-2001) zeigte. Wer Balthus in eine Internetsuchmaschine eingibt und auf Bildersuche geht, wird schnell feststellen, dass die meisten seiner Werke nackte Kinder in aufreizenden Posen zeigen. Für sein perverses Lebenswerk, welches stark an die Malereien eines gewissen Lewis Carroll (1832-1898) erinnert, erhielt er sogar den japanischen Kunstpreis Praemium Imperiale.

Pädowein 1993

Balthus war wiederum mit Salvador Dali befreundet, zu dessen Ehren Marie-Hélène Rothschild am 12. Dezember 1972 auf ihrem Anwesen in der Nähe von Paris eine okkulte Party gab. Dort wimmelte es ebenfalls von Anspielungen auf rituellen Kindesmissbrauch.

Kinderopferdekoration

Videoanalyse: Moonspell und der böse Wolf

Die portugiesische Gothic Metal-Band Moonspell kann gleich mit mehreren Songs zum Thema (Wer)Wölfe aufwarten. Bereits auf ihrem Debütalbum „Wolfheart“ finden sich u.a. Songtitel wie „Full Moon Madness“ und „Wolfshade“.

Moonspell - Wolfheart

Weitere Titel zum Thema sind „Wolves From The Fog“ und „Lickanthrope“. Das Video zu letzterem Song ähnelt dem Film „Red Riding Hood“ und macht ebenfalls aus dem Märchen „Rotkäppchen“ eine Werwolfsgeschichte. Bezugnahmen auf das Märchen der Gebrüder Grimm gibt es dabei sowohl in Wort als auch in Bild.

„Little red riding hood
Godspeed, prostitute”

01 Rotkäppchen

Rotkäppchen sucht offenbar einen Hellfire Club auf, in dem direkt neben leicht bekleideten Tänzerinnen ein kleiner, nackter Junge angeboten wird. Eine sehr direkte Anspielung auf rituellen Kindesmissbrauch.

02 Abuse

Unter dem pentagrammartigen Bandlogo gibt es weitere Unzucht. Dabei erscheint kurz ein Regenbogen, der von Luzifers Präsenz kündet. Da Luzifer in der okkulten Astrologie mit dem Planeten Venus assoziiert wird, heißt es im Text entsprechend:

„Under the stars, under Venus”

03 Pentagrammunzucht

In der abgeschmackten Spelunke begegnet Rotkäppchen zudem einem einäugigen Mann…

04 Einauge

…und zwei dämonischen Clowns.

05 Evil Clowns

An der Wand hängt hinter einer Tänzerin eine Sense – Symbol für den Grim Reaper.

06 Sense

Dem Tod läuft Rotkäppchen einen Tisch weiter über den Weg, wo ein paar Idioten russisches Roulette spielen.

07 Russisch Roulette_1

08 Russisch Roulette_2

Kurz vor dem Höhepunkt des Videos begegnet die Lady in Rot dem Betreiber der Spelunke. Dieser ist ein Reptiloid, wie man unschwer an seinen spitzen Zähnen erkennen kann.

09 Repto

Nachdem das geklärt wäre, kommt endlich Sänger Fernando Ribeiro zum Zug. Das umgedrehte Pentagramm am Hals sagt eigentlich schon alles über dessen Gesinnung.

10 Satanist

Er passt also perfekt in die Rolle des Werwolfs.

11 Verwandlung_1

12 Verwandlung_2

Rotkäppchen gerät ihm allerdings zur Femme Fatale, die ihn kurzerhand köpft. Also nix mit:

„Ride the bitch to ecstasy
Can’t go wrong, lickanthrope!”

13 Enthauptung_1

14 Enthauptung_2

Großbritanniens pädophiler Sumpf

von Shinzon

2014 wurde Großbritannien von einem unfassbaren Kindesmissbrauchskandal erschüttert, nachdem bereits 2012 die pädophilen Machenschaften des BBC-Moderators Jimmy Savile (1926-2011) aufgeflogen waren. Savile hatte zu Lebzeiten hunderte Kinder sowie junge Frauen missbraucht und musste sich nie dafür verantworten. Im Gegenteil wurde er 1990 sogar von der Queen zum Ritter geschlagen. Als seine geheime Lebensgeschichte posthum bekannt geworden war, erhob der Labour-Abgeordnete Tom Watson weitere Missbrauchsvorwürfe gegen ein ganzes Pädophilennetzwerk von Politikern, Richtern und Prominenten.

Jimmy Savile (1974)

Jimmy Savile (1974)

Wie die folgenden Ermittlungen zeigten, sollte Watson Recht behalten. Inzwischen wurden zwei weitere BBC-Moderatoren, Rolf Harris und Stuart Hall, wegen sexuellen Missbrauchs zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen in der Politik laufen dagegen noch, weswegen bisher nur ein Name veröffentlich wurde. Der bereits verstorbene Abgeordnete Sir Cyril Smith (1928-2010) von der liberal-demokratischen Partei war wenig überraschend ein enger Freund von Savile und ebenso wie dieser wurde er nie für seine Taten belangt.

Cyril Smith mit V-Geste

Cyril Smith mit V-Geste

Der Fall Cyril Smith eröffnet dabei eine neue Dimension des pädophilen Machtgefüges. Immerhin wurde er innerhalb von 30 Jahren dreimal wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt, was jedoch jedes Mal ohne Folgen blieb. Insgesamt gab es 144 Anschuldigungen von Opfern gegen Smith, doch die entsprechende Polizeiakte galt lange Zeit als verschwunden. Erst 2012 wagte sich ein pensionierter Polizist mit der Aussage vor, dass der MI5 die Akte beschlagnahmt hatte. Der britische Inlandsgeheimdienst war also wissentlich in die Vertuschung des Pädophilennetzwerkes involviert und hat dabei wohl auch im britischen Innenministerium aufgeräumt. Dort verschwanden insgesamt 114 Aktenordner, in welchen der Kindesmissbrauch zwischen den Jahren 1979 und 1999 dokumentiert war.

Als wäre das noch nicht übel genug, verschwanden allein in den 1970 und 1980er Jahren rund 200 Kinder unter mysteriösen Umständen. Anfang 2014 meldete sich ein ehemaliges Opfer des „Westminster-Pädophilenrings“ mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit, dass auch die Polizei selbst bei der Vertuschung des Mordes an einem Achtjährigen geholfen habe. Einer weiteren Aussage zufolge sollen zwei weitere Jungen von dem Netzwerk ermordet worden sein.

Offenbar war die Regierung von dem ganzen Treiben bestens informiert und das nicht nur, weil dem Netzwerk zahlreiche Abgeordnete und Minister angehör(t)en. Der konservative Abgeordnete Geoffrey Dickens (1931-1995) überreichte im Jahr 1983 dem damaligen Innenminister Leon Brittan sowie dem damaligen Generalstaatsanwalt Sir Thomas Hetherington ein Dossier mit Vorwürfen. Es hat wohl seine Gründe, dass damals nichts unternommen wurde.

Bei alledem kann davon ausgegangen werden, dass sich die Missbrauchsfälle nicht auf die 1970er und 1980er Jahre beschränken, obgleich sich zu dieser Zeit Pädophile ganz offen zeigten und sogar politische Forderungen stellten. Zwischen 1974 und 1984 existierte z.B. ein eingetragener Verein mit dem Namen Paedophile Information Exchange, dessen Mitglieder die Abschaffung des Mindestalters von 18 für sexuellen Verkehr aufheben wollten. Ihre Kampagne lief unter dem verachtenswerten Titel „kid lib“ (Kindesbefreiung).

Selbstverständlich beharrten die Vereinsmitglieder auf der Freiwilligkeit sexueller Kontakte mit Minderjährigen und distanzierten sich offiziell von Missbrauch und Nötigung. Intern hielten sie sich jedoch wenig an solche Kriterien und warteten auch nicht erst die Legalisierung von Sex mit Kindern ab. Ein Opfer des Vereins, welches anonym bleiben möchte, berichtete davon, zusammen mit anderen Minderjährigen auf einer Dinner-Party vergewaltigt worden zu sein.

Es scheint unfassbar, dass solche Vorfälle über Jahrzehnte ignoriert und als belanglos abgetan wurden. Möglich wurde dies jedoch auch durch die drakonischen Strafen, die in Großbritannien auf Verleumdung stehen. Das macht es für die Opfer sehr schwer, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, insbesondere wenn die Beweise von höchster Stelle beseitigt werden. Ebenso wenig hilfreich ist es, dass es in den britischen Medien von Kinderschändern wimmelt, die ebenfalls kein Interesse daran haben, die Sache an die große Glocke zu hängen.

Die Frage, ob das britische Königshaus von den Missbrauchsfällen wusste oder gar selbst involviert ist, wird angesichts dessen wohl gar nicht erst gestellt werden. Immerhin würde da nicht nur der strenge Verleumdungsparagraph greifen, es wäre obendrein Majestätsbeleidigung. Erstaunlich ist jedoch, dass das Vertrauen in den britischen Hochadel nach wie vor ungebrochen ist, während die Kluft zwischen Volk und Politik stetig wächst.

Eine weitere Facette im Missbrauchsskandal bleibt ebenfalls unbeachtet. Die Rede ist von der Rolle der Geheimbünde, deren verschwiegene Natur ideal für die Organisation pädophiler Netzwerke ist. Da es sich bei den Tätern um wohlhabende und einflussreiche Personen handelt, versteht es sich fast schon von selbst, dass einige von ihnen der Freimaurerei angehören. Man braucht nur nach entsprechenden Gesten Ausschau zu halten, um diesen Verdacht zu bestätigen.

Jimmy Savile mit verdeckter Hand

Jimmy Savile mit verdeckter Hand

Jimmy Savile mit M-Handgeste

Jimmy Savile mit M-Handgeste

Zumindest die Debatte über pädophile Politiker ist in Großbritannien aber schon mal am Hochkochen, was viel wert ist. Die Deutschen sind da noch viel vertrauensseliger, obgleich auch hierzulande genügend Indizien über einen prominenten Pädophilenring existieren. Gemeint ist nicht etwa der Fall Sebastian Edathy, bei dem es lediglich um Nacktbilder und keinen konkreten Missbrauch geht. Deswegen musste der SPD-Politiker, welcher sein Bundestagsmandat inzwischen niedergelegt hat, wohl auch als Bauernopfer herhalten.

Viel bedeutender ist dagegen der bereits 1993 aufgeflogene Sachsen-Sumpf, der weder bei den Verantwortlichen in der Politik noch in der Justiz personelle Konsequenzen hatte. Im Gegenteil ist der damalige sächsische Innenminister Thomas de Maiziére inzwischen sogar zum Bundesinnenminister aufgestiegen. Das Vertrauen seiner Wähler in ihn ist offenbar ungebrochen und der Sachsensumpf längst aus dem Gedächtnis der breiten Masse verschwunden. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis in Deutschland eine ähnliche Debatte losgetreten wird wie in Großbritannien. Es bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin nicht auch hierzulande ein Großteil der Täter ungestraft aus dem Leben verabschiedet hat.

Quelle 1

Quelle 2

Ex-FBI-Agent packt aus

Der ehemalige Chef des FBI in Los Angeles Ted Gunderson (1928-2011) sprach wenige Monate vor seinem Tod offen über den Satanismus der Elite sowie deren Verstrickungen in inszenierten Terror, Drogenhandel, Kindesmissbrauch und MK-Ultra. Leider alles auf Englisch, aber absolut interessant!