Unzucht auf Rosenkreuzertour

Der Name der 2009 in Hannover gegründeten Dark Rock Band Unzucht kündigt bereits von einem sündigen Verhalten. Das erste Album von 2012 fügt dementsprechend den sieben Todsünden eine achte hinzu. 2015 steuerten Unzucht außerdem mit dem „Sündenfall“ einen Titel zum Saltatio Mortis Album „Zirkus Zeitgeist“ bei.

Wer derart in Sünde lebt, hat in der Regel Verbindungen zu okkulten Geheimgesellschaften und tatsächlich erschien 2013 das zweite Album mit dem Titel „Rosenkreuzer“.

Unzüchtiger Rosenkreuzer

Eine etwas unzüchtige Version der Fleur de Lys darf auf der entsprechenden Tour natürlich nicht fehlen.

Sperm de Lys

Da die Rosenkreuzer ein Bindeglied zwischen Freimaurerei und Satanismus sind, sollte der Titel des dritten Albums von 2014 ebenfalls nicht verwundern. „Venus Luzifer“ bringt den Teufel mal wieder in Verbindung mit Astrologie, was wir bereits von der Single „Lucifer“ des Freimaurers Jay-Z kennen. Die satanische Kreatur auf dem Unzucht-Cover trägt sogar die Farben der Venus – ein weißes Kleid mit rotem Blut.

Venus Luzifer

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Mercedes und die Freimaurer

In einem Superbowl-Werbespot von 2013 spielt der bekannte Hollywood-Star Willem Dafoe den Teufel, der einem jungen Mann einen Mercedes CLA im Tausch für dessen Seele verspricht. Passenderweise ist der Spot mit dem Song „Sympathy for the Devil“ untermalt.

01 Traumauto

02 Teufel

Der Teufel trägt in dem Fall nicht Prada, sondern einen Freimaurerring.

03 Freimaurerring

Im Verlauf eines Tagtraums tanzt der junge Mann mit Usher vor einer Doppelpyramide, welche das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ verkörpert.

04 Usher

Weiter geht es mit dem Mercedes in den Sündenpfuhl Las Vegas.

05 Las Vegas

Die Traumvorstellung endet damit, dass der Typ total berühmt wird, alle Titelblätter ziert und von Frauen begehrt wird. Für diesen abgrundtiefen Materialismus muss er nur einen Vertrag mit dem Teufel unterzeichnen.

06 Vertrag mit dem Teufel

Als er jedoch sieht, dass es den Wagen schon ab einer Anzahlung von 29.000 gibt, lehnt er dankend ab und der Teufel löst sich in Rauch auf.

07 In Rauch aufgelöst

Interessanterweise haben sich einige Freimaurer extrem über diesen Spot empört, da er die Freimaurerei mit Satanismus in Verbindung bringt. Der Leiter der Media Relations von Daimler, Norbert Giesen, meinte auf Anfragen, bei dem Ring handele es sich lediglich um ein „Fantasieprodukt“. Der Spot wurde dennoch digital überarbeitet, sodass inzwischen kein Freimaurerring mehr zu sehen ist.

Quelle

Der Teufel steckt hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Selbstverständlich war der Freimaurerring nie als „Fantasieprodukt“ gemeint, denn die Freimaurer sind ja keinem Märchenbuch entsprungen. Entweder handelt es sich um Willem Dafoes persönlichen Schmuck oder der Ring wurde ganz bewusst an seinem Finger platziert. In jedem Falle wimmelt es in der Chefetage des Daimler-Konzerns von Freimaurern und auch die Stars im Werbespot sind Logenbrüder. Wer hier an Zufälle glaubt, hat nichts begriffen.

Warum also regen sich einige Freimaurer über diesen Spot auf? Nun, es dürfte wohl klar sein, dass es sich bei den Betreffenden um Mitglieder von Johanneslogen handelt. Dies beweist einmal mehr, dass die blauen Grade nicht wissen, was bei den hohen Graden des Schottischen Ritus abgeht. Sonst wäre ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass auch in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ der Leibhaftige in Kombination mit Freimaurersymbolen zu sehen ist. Die Liste der Beispiele ist lang und viele sind bereits auf diesem Blog zu finden.

Scheinbar wissen wir mehr über die Freimaurerei, als die Logenbrüder auf den unteren Rängen. Statt sich über den Ring in dem Mercedes-Spot aufzuregen, sollten sie sich lieber fragen, warum ihre Brüder aus der Hochgradfreimaurerei den Ring am Finger des Teufels platziert haben? Vielleicht würden sie dann erkennen, in welches Kontrollsystem sie hineingeraten sind. Es ist nie zu spät, aus der Freimaurerei auszusteigen.

Vor allem erspart man sich dann einige peinliche Rituale, von denen Bruder Willem Dafoe sicherlich ein Lied singen kann. Der musste nämlich 2016 für einen weiteren Superbowl-Spot von Snickers in ein Frauenkleid schlüpfen. Offensichtlich ist er selbst einen Deal mit dem Teufel eingegangen und muss nun die Rechnung für seinen materiellen Wohlstand zahlen.

Marilyn Dafoe_1

Marilyn Dafoe_2

Die weiße Taube – Mehr als nur ein Friedenssymbol

von Anton Nymous

Die weiße Taube wurde 1949 auf dem Pariser Weltfriedenskongress zum Friedenssymbol erklärt, obwohl Tauben alles andere als friedliche Tiere sind und sich vor allem untereinander eher aggressiv verhalten. Entworfen wurde die Friedenstaube von Pablo Picasso (1881-1973), welcher auch seiner am Abend des Kongresses geborenen Tochter den Namen Paloma (spanisch für Taube) gab. 1955 erhielt er für seine Lithografie den Weltfriedenspreis.

Pablo Picassos Friedenstaube (1949)

Pablo Picassos Friedenstaube (1949)

Die Friedenstaube ist bis heute ein verbreitetes Symbol der Friedensbewegung. In der DDR wurde ihr sogar ein Kinderlied mit dem Titel „Kleine weiße Friedenstaube“ gewidmet.

Friedenstaube

Ihr Ursprung liegt jedoch keineswegs in der modernen Friedensbewegung. Die Taube ist ein biblisches Symbol und stammt aus dem Alten Testament. Genauer gesagt aus der Sintflut-Erzählung, in der Noah eine Taube ausschickt, die mit einem Ölzweig im Schnabel zurückkehrt. Dies sollte ein Zeichen sein, dass Gott seinen Krieg gegen die Menschheit für beendet erklärt hat.

Friedenstaube Noah

Das von Johannes Paul II. eingeführte vatikanische Ritual, bei dem der Papst zum Angelusgebet eine weiße Taube steigen lässt, scheint oberflächlich betrachtet daran angelehnt zu sein. Allerdings ist im Alten Testament nur von einer Taube die Rede und nicht explizit von einer weißen Taube.

Vatikantauben

2015 wurden die Tauben, welche Papst Franziskus mit zwei Kindern steigen ließ, von einer Krähe und einer Möwe attackiert. Zwar überlebten die Tiere, dennoch wurden die traditionellen Tauben 2016 aus Tierschutzgründen durch Luftballons ersetzt. Es mag wie ein finsteres Omen wirken, dass kurz vor dem finalen Ausbruch des 3. Weltkrieges die Friedenstauben angegriffen wurden. Das wirft schon fast die Frage auf, ob die Krähe und die Möwe vielleicht darauf abgerichtet waren?

Bird Attack

Wenn die Taube nun ein Friedenssymbol ist, welches seine Wurzeln im Alten Testament hat, warum tauchen Tauben gleichermaßen in der okkulten Symbolik auf? Und warum sind diese immer explizit weiß? Das hat astrologische Hintergründe, denn die weiße Taube am Himmel gleicht dem glänzenden Morgenstern Luzifer. Es handelt sich also um ein Venussymbol.

Verwendung findet die weiße Taube u.a. in der Freimaurerei und bei den Rosenkreuzern. Neben dem Adler gilt sie als Vogel des Lichts, was abermals auf den Lichtbringer Luzifer anspielt. Darüber hinaus ist sie ein Symbol weiblicher Fruchtbarkeit, womit wir wieder bei der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Venus wären. Diese ist identisch mit der griechischen Aphrodite, der babylonischen Astarte sowie der ägyptischen Isis. Die Bedeutung der weißen Taube erstreckt sich also auf all diese Göttinnen und teilweise werden diese sogar mit Taube dargestellt.

Venus mit Taube - Jacques François Courtin (1780)

Venus mit Taube – Jacques François Courtin (1780)

Es wäre durchaus denkbar, dass die Verwendung weißer Tauben in der Friedensbewegung und im Vatikan entsprechende okkulte Hintergründe hat. Dennoch müssen zumindest bei der Friedenstaube Abstriche gemacht werden. Zum einen wegen der biblischen Symbolik mit der Taube, die einen Ölzweig hält. Der Ölzweig ist dabei das ausschlaggebende Element, denn die Venustaube im Okkultismus trägt diesen nicht. Zum anderen hat sich die Taube als Friedenssymbol etabliert und wird von den meisten Menschen in diesem Kontext verstanden. Es sollte daher genau darauf geachtet werden, in welchem Zusammenhang die Symbolik der weißen Taube benutzt wird.

Hellywoodfire Clubs

In der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ taucht in der vierten Staffel eine Neugründung des Hellfire Clubs auf, was ziemlich offensichtlich auf die Weiterexistenz des Originals anspielt. Der Hellfire Club in der Serie feiert allerdings nicht nur wilde Orgien, sondern führt auch Anschläge durch, mit welchen die britische Regierung gestürzt werden soll. Aber warum eigentlich? Besteht die Regierung nicht längst aus Mitgliedern des Hellfire Clubs?

Emma Peal (Diana Rigg) infiltriert den Club derweil als „Queen of Sin“. Im Ausstrahlungsjahr 1966 sorgte ihr entsprechendes Domina-Kostüm noch für einigen Wirbel. Viel bedeutsamer als das Outfit ist jedoch das von ihr zelebrierte Schlangeträgerritual. Der deutsche Episodentitel „Nacht der Sünder“ ist angesichts dessen wirklich passend. Der Originaltitel ist dagegen etwas dezenter, aber ebenso satanisch. „A Touch of Brimstone“ oder zu Deutsch „Ein Hauch von Schwefel“.

Ein Hauch von Höllenfeuer

Der französische Thriller „Demonlover“ von 2002 dreht sich um eine Webseite namens Hellfire Club. Eine Webseite mit sadomasochistischen Inhalten, die von einem Internetkonzern mit dem bezeichnenden Namen Demonlover betrieben wird? Ernsthaft, geht es noch offensichtlicher? Die französische Filmindustrie ist genauso von Satanisten durchseucht, wie Hellywood.

Demonlover - Hellfire Club

Im 2011 erschienen „X-Men: Erste Entscheidung“ findet die erste Begegnung mit den fiesen Mutanten um den Ex-Nazi Sebastian Shaw (Kevin Bacon) im Hellfire Club des Sündenpfuhls Las Vegas statt. Mit dabei ist Emma Frost (January Jones), welche sich in einen menschlichen Diamanten verwandeln kann. Angesichts der Rolle von Frauen in den Hellfire Clubs könnte dies auf eine Juwelenprogrammierung anspielen. Noch auffälliger ist jedoch der Mutant Azazel (Jason Flemyng), welcher wie der Leibhaftige höchstpersönlich aussieht.

Frostjuwel

Azazel

Wo wir schon mal bei den X-Men sind. In der Marvel-Comicserie „The Uncanny X-Men“ wurde bereits in den 1980ern eine Gegenspielergruppe namens „Hellfire Club“ eingeführt, welche nicht zufällig aus ultrareichen Großindustriellen besteht. Emma Frost ist deren White Queen, später läuft sie jedoch zu den X-Men über. Ergänzt wird sie durch den Black King, womit hier wieder einmal die freimaurerische Schwarz/Weiß-Symbolik bedient wird.

"Die Geburt eines legendären Bösen"

„Die Geburt eines legendären Bösen“

Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Shinzon

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

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Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

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Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

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Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

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Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

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Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

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Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

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Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

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Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

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Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

Die dunkle Seite der Ancient Aliens

Die Serie „Ancient Aliens“ vom History-Channel ist längst als Massenkonditionierung aufgeflogen. Zwar gibt es durchaus einige Episoden, in denen interessante Denkansätze geboten werden und es darf nicht vergessen werden, dass nicht alle Interviewpartner Teil einer finsteren Verschwörung sind. Leider werden aber auch immer wieder dubiose Esoteriker und Channelmedien wie David Wilcock interviewt. Im besten Falle werden hier also Halbwahrheiten, gewürzt mit viel Spekulationen und jeder Menge Esoterikmumpitz serviert. Das ist bedauerlich, da die Prä-Astronautik an sich hoch interessant ist.

Eine der letzten Episoden mit dem Titel „Saat des Bösen“ schießt den Vogel nun endgültig ab. Oder viel mehr den gefallenen Engel, denn es geht um Luzifer und Satan. An und für sich lohnt sich eine prä-astronautische Betrachtung dieser Charaktere durchaus und nichts anderes haben auch wir hier auf unserem Blog gemacht. Was „Ancient Aliens“ jedoch macht, geht weit darüber hinaus.

Zwar wird der Satanismus in der Sendung angesprochen, ebenso die Besessenheit durch dämonische Extradimensionale. Doch auf der anderen Seite wird Luzifer immer wieder als missverstandener Charakter dargestellt, welcher der Menschheit doch eigentlich das Wissen gebracht hätte. Dabei werden Parallelen zu Prometheus gezogen, die zwar durchaus vorhanden sind, aber die Unterschiede werden ignoriert. Es kommt zu einer regelrechten Gleichsetzung der beiden, welche mit einer Glorifizierung einhergeht. Aber vielleicht sollte das nicht weiter verwundern, denn die Produktionsfirma der Serie heißt Prometheus Entertainment und trägt die Fackel im Logo

Prometheus Entertainment

Die Episode „Saat des Bösen“ verkommt endgültig zur Desinformation, indem sie weder auf Reptiloide (Luzifer ► Schlange) noch auf Santiner (Satan ► Ziege von Mendes) eingeht. Stattdessen wird wieder der Sitchin-Quatsch von den Annunaki nachgeplappert, der nur so vor Falschübersetzungen, Fehlinterpretationen und Verwechslungen strotzt. Im abschließenden Fazit lässt man dann noch einmal alle Optionen offen, was eine positive Darstellung Luzifers einschließt.

Die Sichel des Kronos

In „Percy Jackson – Im Bann der Zyklopen“ will eine Gruppe satanistisch angehauchter Halbgötter den Titanen Kronos wiedererwecken. Die Kiste, in der die Gebeine von Kronos ruhen, ist mit Sicheln dekoriert. Also jenen Werkzeugen, mit denen Kronos einst seinen Vater Uranus kastrierte. Leider wird die Bedeutung dieser Symbolik im Film nicht erklärt und ist daher nur den Eingeweihten verständlich.

Sichelgott_2

Da der griechische Kronos mit dem römischen Saturn identisch ist und sich von Saturn Satan ableitet, gerät die Darstellung von Kronos in „Percy Jackson“ etwas sehr explizit.

Kronos Buntglas

Kronos

Obwohl die Herleitung korrekt ist, werden weder Kronos noch Saturn in der antiken Mythologie mit Hörnern beschrieben. Die moderne Teufelsdarstellung ist viel eher an Pan angelehnt. Das Erscheinungsbild von Kronos ist umso ärgerlicher, da es im Film keinen Mangel an Santinern gibt, die allerdings eine wichtige Rolle im Kampf gegen Kronos spielen.

Satyr

Satanismus in Star Trek

In der „Star Trek“-Zeichentrickserie, welche von 1973 bis 1974 produziert wurde, hat die Crew der Enterprise in der Folge „Das Geheimnis von Megas-Tu“ eine Begegnung mit Luzifer. Man beachte, dass im englischen Originaltitel „The Magicks of Megas-Tu“ das Wort „Magick mit „ck“ geschrieben wird. Diese Schreibweise stammt von Aleister Crowley (1875-1947), dem Begründer des modernen Satanismus. „Megas-Tu“ dürfte zudem eine Anspielung auf „to mega therion“ sein. Dieser griechische Begriff bedeutet frei übersetzt „das große Tier“, eine Bezeichnung für den Antichristen im Buch der Offenbarung. Hier schließt sich einmal mehr der Kreis zu Aleister Crowley, der sich selbst als eben solches Tier betitelte.

Der Drehbuchautor Larry Brody muss sich über die Bedeutung des großen Tieres in Zusammenhang mit Aleister Crowley und dessen Schreibweise von „Magick“ sehr wohl im Klaren gewesen sein. Ein Blick in Brodys Lebenslauf offenbart noch mehr okkulte Werke wie die Zeichentrickserie „Diabolik“ oder seine Beteiligung am „Spawn“- Franchise.

Die Episode „Das Geheimnis von Megas-Tu“ beginnt noch recht harmlos mit einer Mission ins Zentrum der Galaxis. Dort soll die Crew der Enterprise nach Belegen für die Urknall-Theorie suchen. Im Zentrum angekommen gerät die Enterprise in einen Strudel, der sie an einem Ort wieder ausspuckt, wo die bekannten Gesetze der Physik nicht mehr gelten.

Es dauert nicht lange und der Leibhaftige höchstpersönlich manifestiert sich auf der Brücke. Die teuflische Gestalt stellt sich als Lucien alias Luzifer vor, wobei dem Drehbuchautor hier ein gravierender Fehler unterlaufen ist. Luzifer kommt in der klassischen Darstellung nämlich stets als Schlange daher und ist damit eine Repräsentation der Reptiloiden. In „The Magicks of Megas-Tu“ wird er jedoch als Santiner dargestellt, womit er eigentlich Satan heißen müsste. Zwar mögen Satan und Luzifer zwei Seiten derselben Medaille sein, doch sie repräsentieren verschiedene Spezies.

01 Luzifer

02 Luzifer Springbock

Lucien transferiert Kirk, Spock und McCoy auf den Planeten Megas-Tu, wo er ihnen zunächst einen Santinerjungen zeigt.

03 Junger Santiner

Als nächstes sehen sie eine Stadt, doch Lucien merkt an, dass er ihnen seine Welt lediglich in ihren Vorstellungen zeigt. Da er ein höflicher Gastgeber ist, überreicht er Dr. McCoy erst einmal einen Apfel. Was hier als Demonstration magischer Kräfte präsentiert wird, ist nichts Geringeres als der klassische Sündenfall.

04 Sündenfall

Es folgt noch etwas weiterer Hokuspokus mit Merlin.

05 Magick

Danach geht es weiter mit einer kleinen Geschichtsstunde. Laut Luciens Aussagen haben die Meganer die Erde vor Jahrtausenden besucht und der Menschheit mit ihrer Magie geholfen. Ja klar, die Santiner sind die Guten und die Hölle ist das Paradies. Nach dieser Tatsachenverdrehung schickt Luzifer die drei Besatzungsmitglieder zurück auf ihr Raumschiff.

Dort beginnt Spock mit Magie herumzuexperimentieren. Er zeichnet ein Pentagramm auf den Boden, stellt sich darauf und bittet die Dämonen, in seinen Körper zu fahren, damit er Schachfiguren von Zauberhand bewegen kann.

06 Spocks Pentagramm

07 Vulcan Magick

Auf der Brücke übt auch Sulu sich in Magie und zaubert sich eine hübsche Dame herbei.

08 Sulus Traumfrau

Diese verwandelt sich jedoch plötzlich in Lucien, wobei Sulu vor Schreck die freimaurerische M-Handgeste macht.

09 Sulus Traumtyp

Luzifer warnt die Menschen, solche Fähigkeiten zu benutzen, da sein Volk sie sonst entdecken könnte. Doch es ist bereits zu spät und die Brücke füllt sich mit Schlangen- und Drachenwesen. Wir hatten uns ja schon gefragt, wo die Reptiloiden abgeblieben sind…

10 Drachen

Lucien und die Crew der Enterprise werden gefangen genommen und nach Salem (Massachusetts, USA) versetzt, wo 1692 die berüchtigten Hexenprozesse stattgefunden haben.

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Auf dem Ortseingangsschild sind recht deutlich Zirkel und Winkelmaß angedeutet.

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Vor dieser Kulisse werden die Gefangenen der Verbrechen ihrer christlichen Vorfahren angeklagt. Ein Hexenprozess bedeutet auf Megas-Tu, dass die Hexer die Richter sind.

13 Hexenprozess

Der Chefankläger outet sich als jüdischer Dämon Asmodeus und baut sich mit typischer Freimaurergeste vor den Angeklagten auf.

14 Asmodeus

Asmodeus behauptet, dass sein Volk in Freundschaft auf die Erde kam, aber die Menschen seine Macht missbrauchen wollten, um ihre persönliche Gier zu befriedigen. Die Dämonen wollten dem jedoch nicht nachkommen und wurden daraufhin verteufelt und verfolgt. Die Überlebenden haben sich in Salem versammelt, wurden jedoch aufgespürt und hingerichtet.

Spock tritt als Verteidiger der Menschheit aus und ruft als ersten Luzifer in den Zeugenstand. Nach ihm darf Captain Kirk seine Aussage machen. Der Captain verweist darauf, dass sich die Menschheit inzwischen geändert hat. Asmodeus glaubt Kirk und spricht die Gefangenen frei, doch Lucien will er in die Vorhölle schicken.

Als Kirk sich leidenschaftlich für den Teufel einsetzt, wird er von Asmodeus zu einem Duell der Magier gezwungen. Für so viel „Sympathy for the Devil“ gibt es gleich mal einen Regenbogen.

15 Regenbogen

Asmodeus offenbart Kirk schließlich, dass die Verurteilung Luzifers nur ein Trick war, um die Intentionen der Menschen zu prüfen. Der Captain hat den Test bestanden und daraufhin stößt Luzifer mit ihm auf die neue Freundschaft an. Alkoholkonsum im Kinderfernsehen.

16 Teufelszeug

Fassen wir kurz zusammen: Der gefallene Engel Luzifer und seine Dämonen werden in dieser Episode als Freunde der Menschheit dargestellt. Schwarze Magie wird als höherdimensionale Physik propagiert, die jeder erlernen kann. Im Umkehrschluss wird das Christentum als diabolische Religion hingestellt, die es zu überwinden gilt.

Zwar stimmt es, dass die katholische Kirche sowie andere fundamentalistische Gruppierungen viel Leid über die Menschheit gebracht haben und die Hexenprozesse von Salem waren ein weiterer Beleg für die Gefährlichkeit von religiösem Fanatismus. Doch waren die Kirchenväter und Sektenführer niemals gute Christen, die sich an die Lehren von Jesus hielten. Im Gegenteil waren und sind diese Menschen von eben jenen dämonischen Kräften beseelt, die hier als unsere Freunde gefeiert werden.

Zweck der Episode „Das Geheimnis von Megas-Tu“ ist die Umkehrung der Werte. Gute wird böse und böse wird gut. Das Schlimmste dabei ist, dass sich die „Star Trek“-Zeichentrickserie explizit an ein junges Publikum richtet. Kinder sollen mit dieser Folge gezielt an Satanismus und schwarze Magie herangeführt werden. Die Botschaft lautetet: Luzifer ist euer Freund! Heil Satan! Ein Wunder, dass dies in den christlich geprägten USA zu keinerlei Massenprotesten führte.

Im fünften Kinofilm fliegt die Enterprise noch einmal ins Zentrum der Galaxis und trifft dort auf ein dämonisches Wesen, welches sich als Gott ausgibt. Diesmal spielt Spock jedoch nicht den Hexenmeister, sondern lässt einen klingonischen Bird of Prey auf die finstere Entität feuern.

Pseudogott

Die Crew der Enterprise D trifft in der Episode „Der Pakt mit dem Teufel“ (Originaltitel: „Devil’s Due“) ebenfalls auf den Beelzebub. Dieser stellt sich jedoch als raffinierte Aliendame heraus, die mit technischen Tricks arbeitet, um die Bevölkerung von Ventax II. zu täuschen. Deren Ahnen hatten einst einen Vertrag mit einer mächtigen Entität namens Ardra geschlossen und die Betrügerin will diesen Mythos für sich in Profit verwandeln.

Ardra stellt sich Captain Picard in einer Demonstration ihrer Technologie auch als irdischer Teufel dar.

Satan

Worf erscheint sie indes als klingonischer Fek’lhr. Der Höllenfürst von Gre’thor gleicht mit seinen haarigen Beinen sogar etwas mehr einem Santiner, allerdings fehlen ihm die Hörner.

FekLhr

Zu guter Letzt finden sich auch auf dem Buchmarkt einige teuflische Star Trek Perlen.

Star Trek - Prey

Star-Crossed – Erstkontakt im Wassermannzeitalter

2014 startete die Serie „Star-Crossed“ von Warner Brothers. Die deutsche Erstausstrahlung lief im Sommer 2015 auf dem Disney-Channel. Schon auf den Werbeplakaten wird die Verbindung zum Blue Beam Project offensichtlich.

Star-Crossed Blue Beam

Bei der Schrift im Vorspann fällt zudem auf, dass der Querstrich beim „A“ diagonal ist, über den Buchstaben hinausgeht und einen kleinen Haken hat. Hier wird ein Pentagramm angedeutet und von diesem Symbol gibt es in der Serie noch einige Beispiele.

Star-Crossed PentAgramm

Pentagrammstar

Gegen Ende der Pilotfolge fällt weiterhin die musikalische Untermalung von der Band Digital Daggers auf. In einer Zeile des Pop-Songs heißt es „This is the Dawning of the Age of Aquarius“. Mit der Ankunft der Außerirdischen beginnt also das astrologische Wassermannzeitalter.

Der Erstkontakt bleibt jedoch nicht friedlich. Verschiedene Fraktionen auf Seiten der Menschen und Atrianer wollen die Erde für sich allein. In der letzten Episode sendet eine radikale Splittergruppe der Atrianer ein Signal ins All, woraufhin eine Invasionsflotte zur Erde aufbricht. Das Signal ist natürlich ein blauer Strahl.

Blue Beam Signal

Nach „V – Die Besucher“ endet auch diese Serie mit einem Cliffhanger, allerdings schon nach nur einer Staffel. Und das, obwohl sich die Macher alle Mühe gegeben haben, der neuen Weltordnung zu dienen. So sieht man in der finalen Episode „Der letzte Angriff“ sogar eine Pyramide mit Auge als Graffiti auf einer Hauswand.

(Bild folgt)

Zudem tragen einige der atrianischen Terroristen Teufelsmasken. Das ist wieder einmal die klassische Alien-Demon-Connection.

Teufelsmaske_1

Teufelsmaske_2

Videoanalyse: Rihannas Juwelenprogrammierung

Während bei anderen Stars die Juwelenprogrammierung lediglich angedeutet wird, durfte Rihanna ein ganzes Lied darüber singen.

Diamonds Cover

In „Diamonds (in the Sky)“ sieht man sie gleich zu Beginn einen Joint aus Diamanten drehen. Ähnlich wie beim Beatles-Song „Lucy in the Sky with Diamonds“ (LSD) wird damit eine Parallele zwischen dem Einsatz von Drogen und der Juwelenprogrammierung gezogen. Die Zeile „Diamonds in the Sky“ kann sogar als direkte Hommage an den Beatles-Klassiker gesehen werden.

01 Teurer Joint

Zwar lässt Rihanna „Lucy“ unerwähnt, womit natürlich „Lucifer“ gemeint ist, dennoch verschont sie uns nicht mit dämonischen Geistwesen, die sich als ausgeatmeter Rauch manifestieren. Obwohl es wissenschaftlich gesehen Unfug ist, wird die durch Mind Control erzielte multiple Persönlichkeitsspaltung immer wieder mit dämonischer Besessenheit assoziiert. Anspielungen auf eine solche Besessenheit tauchten schon in vergangenen Musikvideos von Rihanna auf.

Was den Joint angeht, brennen Diamanten übrigens tatsächlich, da sie aus reinem Kohlenstoff bestehen. Allerdings ist davon abzuraten, die edlen Steine zu rauchen.

02 Ghost Fog

Weiterhin sieht man Rihanna in diesem Intro in Wasser eintauchen. Dies dürfte ihre Wiedergeburt als neue Persönlichkeit nach der Hirnwäsche repräsentieren. Später sieht man sie noch einmal ganz in Wasser eintauchen, was ein häufig wiederkehrendes Motiv in der Pop-Okkultur ist.

03 Taufe_1

04 Taufe_2

05 Taufe_3

Etwas Rätselhaft sind die römischen Ziffern, die sie auf der linken Schulter tätowiert hat. Das erinnert stark an die Geheimgesellschaft im Film „13 – Die Verschwörung“. 11-4-86 ist jedenfalls nicht ihr Geburtsdatum.

06 Tattoo

Natürlich vergisst Rihanna nicht, das linke Auge Luzifers zu betonen. Wir beschränken uns hier mal auf zwei Beispiele, das Video ist voll davon.

07 Augenbetonung_1

08 Augenbetonung_2

Doch zurück zum Thema Mind Control. Es dauert nicht lange, bis man die ersten zerbrochenen Gegenstände sieht, die ihre gebrochene Persönlichkeit repräsentieren.

09 Zerbrochenes Glas

Zwischendrin sieht man Rihanna immer wieder auf einer Straße vor etwas bzw. jemandem davonlaufen. Man kann sich denken, dass diese Flucht keinen Erfolg hatte.

10 Verfolgt

Hinter ihr tauchen immer wieder blendende Lichter auf, fast wie bei einem Verhör. Zum einen könnte dies auf den Einsatz von Blendlichtern hindeuten, gleichzeitig scheint hier aber auch der Lichtbringer Luzifer im Spiel zu sein.

11 Blendlicht_1

12 Blendlicht_2

Dessen Pyramidengeste mit Auge hat die Pop-Diva inzwischen voll drauf.

13 Pyramide mit Auge

Interessant wäre zu wissen, was zwischendurch für ein Buch durchs Bild fliegt. Die Auflösung ist leider so schlecht, dass man nichts lesen kann, außer „The (…) of (…)“.

14 Buch

Das dunkle Pferd dürfte indes wohl die herannahende Apokalypse verkörpern. Eine ähnliche Anspielung auf die Bluecifer-Statue vor dem Denver-Airport, in dem der Ablauf der Apokalypse malerisch festgehalten ist, gab es bereits in Katy Perrys „Dark Horse“.

15 Dark Horse +

Wie zur Bestätigung sieht man in der darauf folgenden Szene einen Aufstand, der von der Polizei niedergeschlagen wird.

16 Randale_1

17 Randale_2

Brennende Menschen inklusive. Oder ist hier vielleicht der Lichtträger gemeint?

18 Lichtträger