I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

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Pädonazis – Teil 2

von Anton Nymous

Wir hatten bereits einen Artikel über pädophile Nazis veröffentlicht, in dem wir die Wurzeln der faschistischen Kinderschänder bis in die Zeit des 3. Reichs zurückverfolgt haben. Kriegsverbrecher mit entsprechendem Hintergrund werden bis heute von Neonazis verehrt, wie die Rechtsrockband „Sonderkommando Dirlewanger“ belegt.

Link

Vor allem in der NPD sowie dem Neonazi-Netzwerk „Thüringer Heimatschutz“ wimmelt es von verurteilten Päderasten und Zuhältern. Das geht bis in die höchsten Ämter, wie der Fall des ehemaligen NPD-Landesvorsitzenden Tino Brandt zeigt, der gleichzeitig Gründer des staatlich alimentierten Thüringer Heimatschutzes sowie V-Mann des Verfassungsschutzes war. Die Verbindung zum Geheimdienst könnte dabei durchaus eine Rolle spielen, wenn man den teils elitären Kundenkreis von Kinderpornografie und -prostitution berücksichtigt.

NPD-Funktionäre wie Brandt bildeten darüber hinaus das Unterstützerumfeld des Terrornetzwerks NSU und diesem wird wiederum der Mordfall Peggy aus dem Jahr 2001 angelastet. Kein Einzelfall, denn wie sich inzwischen herausgestellt hat, war das Terrortrio samt seinen Unterstützern noch viel tiefer in die Kinderschänderszene verstrickt. So war ein Freund Uwe Böhnhardts bereits in den 1990ern des Öfteren wegen Missbrauchs von Kindern aufgefallen. Eben diesem Kameraden gehörte auch die Hütte, in dessen Nähe Peggys Leiche samt Böhnhardts DNA-Spuren gefunden wurde.

Im Falle eines 1993 missbrauchten und getöteten Jungen in Jena weisen die Spuren ebenfalls auf das Umfeld Böhnhardts hin. Neben der Leiche des neunjährigen Bernd wurde nämlich der Motor eines Bootes entdeckt, welches Enrico T., einem weiteren Freund Böhnhardts, gehörte und mit dem auch der spätere NSU-Terrorist selbst öfters gefahren sein soll. Insgesamt stehen neben dem bereits strafrechtlich verurteilten Tino Brandt drei weitere Rechtsextremisten aus dem Unterstützerumfeld des NSU im Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Es wurden in diesem Zusammenhang Kinderpornos mit teils abartigsten, sadistischen Inhalten gefunden.

Quelle

Das Terrortrio selbst war gleichermaßen involviert. So wurde auf dem Computer von Beate Zschäpe kinderpornografisches Material sichergestellt. Einiges davon könnte das Trio selbst erstellt haben, denn Zschäpe wurde immer wieder mit Kindern gesehen und im Wohnwagen der Terroristen wurden Spielzeug und Kinderkleidung sichergestellt.

Uwe Böhnhardt war derweil bis 1998 Mitglied einer Bande, die sich durch Prostitution finanzierte. Innerhalb des organisierten Verbrechens sind die Grenzen zwischen legaler Prostitution und Menschenhandel bis hin zu Kinderprostitution bekanntlich fließend. Das hat auch der Sachsen-Sumpf gezeigt, wo ebenfalls der Verfassungsschutz seine schmutzigen Finger im Falle des Jasmin-Bordells im Spiel hatte. Dort gingen u.a. Politiker, Richter und Staatsanwälte ein und aus.

Zwar bestand beim Sachsen-Sumpf kein direkter Zusammenhang zur Naziszene, aber er verdeutlicht, wie solche Strukturen funktionieren. Die verbindende Komponente in beiden Fällen war derweil der Verfassungsschutz, der in Sachsen das organisierte Verbrechen vor Polizeirazzien warnte und in Thüringen den NSU und dessen Unterstützerumfeld maßgeblich finanzierte. Zum einen hatte dies sicherlich politische Gründe, dahinter mögen sich allerdings noch weitaus widerwärtigere Abgründe verbergen.

Yavus Narin, einer der Opferanwälte im NSU-Prozess, hat einen Teil dieser Abgründe recherchiert und aufgedeckt. Er habe laut eigenen Aussagen eine „Häufung von Fällen rechtsextremer Gesinnung und pädophiler Neigung“ festgestellt, welche von Opfergruppen pädophiler Gewalt bestätigt wurde. Zitat: „Ich bekam mitgeteilt, dass sexueller Missbrauch von Kindern gerade in der rechten Szene sehr gängig sei und dass ich deshalb nicht überrascht sein sollte.“

Im NSU-Prozess zeichnete sich dieses Bild sogar direkt ab. Während einer Gerichtsverhandlung ist z.B. die beste Freundin von Beate Zschäpe in Tränen ausgebrochen, als sie berichtete, wie ihre eigene Tochter von deren Vater sexuell missbraucht wurde. Der Neonazis Hans S. soll seine Kinder ebenfalls vergewaltigt haben und bei dem Zeugen Henning H. wurden Zeichnungen entdeckt, welche sexuell bedrängte und zerstückelte Kinder zeigen.

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Die Frage, warum gerade Rechtsextremisten so häufig in Kindesmissbrauch bis hin zu Kindstötungen verstrickt sind, lässt sich leicht beantworten. Die menschenverachtende Ideologie des Faschismus zieht vor allem Psychopathen an wie Scheiße die Fliegen. Wer sich über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer freut, unbequeme Politiker wie Walter Lübcke kurzerhand erschießt und auf Rechtsrockkonzerten Genozide propagiert, kann geistig nicht gesund sein!

Nazis sind das personifizierte Böse! Das haben bereits der Holocaust und die zahlreichen Kriegsverbrechen gezeigt. Im Prinzip unterscheiden sich Faschisten kaum von Hardcore-Satanisten. Teilweise gibt es da sogar deutliche Überschneidungen. Die Frage ist nur, warum sie dennoch von scheinbar normalen Menschen gewählt werden? Warum erleben wir aktuell einen unfassbaren Rechtsruck, den vor allem in Ostdeutschland ein Drittel der Bevölkerung mitträgt?

Ist die Angst vor Flüchtlingen etwa so groß, dass die deutschen Wähler nicht nur ihre Freiheit, sondern sogar ihre eigenen Kinder opfern würden, nur um den Anblick von Menschen mit anderer Hautfarbe nicht länger ertragen zu müssen? Scheinbar ja, denn sie geben ihre Stimme immer wieder auch aktenkundigen Kinderschändern.

Ein Beispiel ist der ehemalige Siegburger NPD-Kreistagsabgeordnete Dominique Oster, der eine dreieinhalb-jährige Haftstrafe wegen Stalkings und sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen absitzen musste. Auf seinem Blog empfiehlt Oster zwischen den links zum III. Weg, 1 Prozent und den Indentitären auch das pädophile Girllover-Froum. Außerdem suche er Kontakte zu „deutlich jüngeren Mädels“.

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Irrwitzigerweise fordert Oster für Asylbewerber die Todesstrafe bei Sexualdelikten. Wenn sich dagegen perverse Deutsche wie er an Kindern vergreifen, ist das offenbar okay für ihn und seinesgleichen. Da passt es dann auch, dass er Mädchen und Frauen sämtliche Rechte abspricht und meint, dass deutsche Männer ihre Frauen wieder züchtigen dürfen müssten. Es geht den Nazis also gar nicht darum, Frauen und Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen, sondern nur vor der Schändung durch Nichtdeutsche.

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Bei ihren Opfern ist es umgekehrt egal, ob die Kinder einen Migrationshintergrund haben oder Deutsche sind. Hauptsache sie sind nackt. Der NPD-Kader Thorsten E. wurde dabei leider nur zu einer Bewährungsstrafe wegen der „Verbreitung kinderpornografischen Materials“ verurteilt. In Pirmasens wurde dagegen 2013 ein NPD-Sympathisant und Wahlkampfhelfer zu einer 32-monatigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er ein 13-jähriges Mädchen missbraucht und geschwängert hatte.

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Das sind nur ein paar Beispiele. Weitere hatten wir bereits im ersten Artikel genannt. Darunter auch der ehemalige AfD-Politiker Holger Arppe, der inzwischen endlich aus der Partei ausgeschlossen wurde. Das hat allerdings rund ein Jahr gedauert und kaum ist ein Päderast vor die Tür gesetzt, schon hat die AfD den nächsten Pädoskandal an der Backe.

Im sachsen-anhaltischen Dorf Schmatzfeld wurden im Juni 2019 während einer Hausdurchsuchung bei einem 41-Jährigen kinderpornografische Fotos und Schriften gefunden. Es handelt sich um einen Lokalpolitiker, der erst kurz zuvor bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 für die AfD ein Mandat für den Nordharzer Gemeinderat errungen hatte. Einem Parteiausschluss kam er durch Austritt zuvor. Undenkbar, welche Karriere er noch hätte machen können, wenn die Kriminalpolizei und das LKA seine Wohnung nicht durchsucht hätten. Doch möglicherweise sind er und Arppe nur die Spitze des Scheißbergs.

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Zusammenfassend lässt sich einmal mehr sagen, dass Faschismus keine Alternative ist. Wer Rechtsextremisten wählt, bedroht damit die Zukunft seiner Kinder. Nicht nur, weil diese in einer menschenverachtenden, erbarmungslosen Welt leben müssen, sondern weil sie direkt durch pädophile Psychopathen bedroht werden. Diese haben umso leichteres Spiel, je mehr Macht sie besitzen.

Das Problem ist dabei ein gesamtdeutsches, wenn nicht sogar weltweites, obgleich die gesellschaftliche Akzeptanz für rechtsextreme Kinderschänder in Ostdeutschland höher zu sein scheint. Das ist seltsam, denn gerade dort hieß es 1972 im Falle des Sexualmörders Erwin Hagedorn noch: „Der Angeklagte hat sich durch permanentes verbrecherisches Verhalten außerhalb der sozialistischen Gesellschaft gestellt und das Recht verwirkt, in dieser unserer humanen Gesellschaft zu leben!“

Wir hoffen inständig, dass wir keinen dritten Teil dieser Artikelreihe schreiben müssen. Wir fürchten jedoch, dass dies bloß Wunschdenken ist. Wenn psychopathische Persönlichkeiten auf menschenverachtende Ideologie treffen, ist das ein fataler Giftcocktail, der geradezu zwangsläufig in abartigen Gewaltverbrechen mündet. Seien es nun grausame Morde an Migranten und Politikern, Terroranschläge auf Zivilisten oder eben sexuelle Übergriffe auf Kinder. Genau aus diesen Gründen bitten wir alle unsere Leser, den Rechtsextremisten keinen Vorschub zu leisten – weder auf der Straße noch an der Wahlurne!

Seit 2017 ist es amtlich: Sexuelle Übergriffe in der Filmindustrie

von Joe Doe

Seit Jahren werden wir nicht müde, auf den Sumpf von sexueller Ausbeutung und insbesondere Pädophilie in der Filmindustrie hinzuweisen. Es gab schon lange dahingehende Aussagen, darunter vom ehemaligen Kinderstar Corey Feldman, der auf systematischen Missbrauch hingewiesen hatte. Wer etwas tiefer recherchierte, hätte also durchaus über die finsteren Abgründe Hollywoods Bescheid wissen können.

2010 verstarb Feldmans früherer Schauspielkollege Corey Haim an den Folgen seiner Drogensucht, welche auf die schweren Kindheitstraumata zurückgeführt werden kann. Und er war nicht der einzige ehemalige Kinderstar, der ein solch tragisches Ende nahm. 2003 erhängte sich Jonathan Brandis, der u.a. durch die Serie „SeaQuest DSV“ bekannt wurde. Zuvor hatte er Hauptrollen in hochgradig okkulten und zutiefst finsteren Kinderfilmen.

1990 spielte Brandis in „Die unendliche Geschichte II“ den Protagonisten Bastian Bux, der sich in die Geschichte eines Buches hineinlesen konnte. Das Siegel des Buches bestand aus ineinander verknoteten Ouroboros-Schlangen und im Verlauf der Handlung bekam er es mit grässlichen Dämonen zu tun. Außerdem stand er für einige Schwimmbadszenen halb nackt vor der Kamera.

Im gleichen Jahr spielte er die Rolle des Bill Denbrough in Stephen Kings „Es“, in dem es um einen kinderfressenden Clown geht. Das hat schon etwas von rituellen Kindstötungen, denn der Clown stellt sich als bösartiger Dämon heraus. Brandis erkrankte später an Alkoholismus und schweren Depressionen, die ihn schlussendlich in den Suizid getrieben haben. Ob auch sexueller Missbrauch dazu beigetragen hat ist noch nicht bekannt, denn er hinterließ keinen Abschiedsbrief.

Pssst, Hollywood hat ein dunkles Geheimnis.

Konkreter wird es dagegen bei der Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“, welche 2017 in die Kinos kam. Der Kinderstar Finn Wolfhard, der darin die Rolle des Richie Tozier spielte und außerdem durch die Netflix-Serie „Stranger Things“ Bekanntheit erlangte, erhob 2017 schwere Vorwürfe gegen seinen inzwischen gefeuerten Agenten Tyler Grasham. Dieser soll neben Wolfhard auch zahlreiche weitere aufstrebende Kinderstars sexuell belästigt haben.

Quelle

Grasham sollte nicht der Einzige bleiben, dessen sexuelle Übergriffe in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgten. 2017 rollte eine regelrechte Skandallawine über Hollywood hinweg. Im Zuge dessen meldete sich Corey Feldman erneut zu Wort und kündigte an, weitere Namen zu nennen. Er gab Pläne für einen ganzen Dokumentarfilm über Pädophilie in der Filmindustrie bekannt, wobei ein Teil des Budgets von 10 Mio. Dollar in den Schutz seiner Person fließen soll. Denn es steht fest, dass die Täter anonym bleiben wollen. Das wird auf Dauer jedoch nicht funktionieren, da langsam alle Dämme brechen.

Einige Namen sind bereits öffentlich bekannt, darunter der Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Dessen Kontakte zum Disney-Konzern lassen bereits nichts Gutes erahnen. So gehört Weinsteins einstige Produktionsfirma Miramax zu Disney. Seinen Bruder Robert Weinstein gründete indessen die Firma Dimension Films, ebenfalls eine Disney-Tochtergesellschaft. Für diese wirkte Harvey Weinstein als ausführender Produzent bei Kinderfilmen wie „Spy Kids“ mit. Als wäre das noch nicht verdächtig genug, unterstützte er die Wahlkämpfe von Bill und Hillary Clinton. Ist es nur Zufall, dass der Pizzagate-Skandal kurz vor dem Weinstein-Skandal kam?

Noch ist Harvey Weinstein jedoch nicht des Kindesmissbrauchs überführt. Bisher sind nur seine sexuellen Übergriffe auf Frauen bestätigt, was allerdings schlimm genug ist. Eine ganze Reihe namhafter Stars haben Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben. Darunter Angelina Jolie, Ashley Judd, Salma Hayek, Gwyneth Paltrow und Uma Thurman, um nur einige zu nennen. Sein Statement zu den Anschuldigungen lautete, dass er seine „Dämonen“ in den Griff bekommen müsse. Ja sicher doch, für Weinstein sind natürlich die bösen Dämonen an allem schuld, die er wahrscheinlich bei okkulten Ritualen heraufbeschworen hat. Vor Gericht werden ihm solche Ausflüchte hoffentlich nichts nützen!

Zumal die Anklage noch um schweres Stalking erweitert werden muss. Um seine Opfer einzuschüchtern, hatte Weinstein nämlich eine israelische Sicherheitsfirma von ehemaligen Mossad-Agenten auf seine Opfer angesetzt. Dies nützte ihm letztendlich aber nichts und seine Übergriffe führten zu der „MeToo“-Kampagne. Infolgedessen wurde Harvey Weinstein von seiner eigenen Produktionsfirma Weinstein Company vor die Tür gesetzt, die sich seitdem um Schadensbegrenzung bemüht.

Der Hashtag „MeToo“ wurde derweil durch die Schauspielerin Alyssa Milano geprägt, welche auf das Ausmaß und die Allgegenwärtigkeit von sexuellen Übergriffen aufmerksam machen wollte. Dies ist ihr gelungen. Es mag sein, dass einige der daran Beteiligten selbst hohe Funktionen innerhalb der Pop-Okkultur und sogar der Politik haben. Darunter Angelina Jolie, die für das Council on Foreign Relations aktiv Kriegspropaganda betreibt. Dennoch sollte die Kampagne nicht unterschätzt oder gar als von oben gewollt abgetan werden, da sie an der gesamten Scheinwelt der Filmindustrie rüttelt und dank ihr inzwischen schon international Sexualstraftäter überführt werden konnten.

Als einer der Bekanntesten wurde im Oktober 2017 der Schauspieler Kevin Spacey beschuldigt. Den Vorwurf erhob der ehemalige Teenie-Star Anthony Rapp, der 1986 im Alter von 14 Jahren auf einer Party sexuell von Spacey belästigt wurde. Außerdem wurde 2008 in einem Fall von sexueller Nötigung von Scotland Yard gegen Spacey ermittelt. Da die Vorwürfe von seinen Schauspielkollegen bestätigt wurden, strich Netflix mit sofortiger Wirkung seine Rolle in der Serie „House of Cards“. Kevin Spaceys Karriere dürfte damit beendet sein.

666-Geste mit Augenbetonung.

Ebenfalls von Netflix gefeuert wurde Danny Masterson, nachdem er ebenfalls von mehreren Frauen der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die beiden werden dabei noch längst nicht die Letzten gewesen sein, die ihren Job wegen sexueller Übergriffe verloren haben. Die Liste der Beschuldigten ist inzwischen derart lang, dass wir uns an dieser Stelle auf die bekanntesten Namen beschränken. Dazu zählen die Schauspieler Jason Beghe, John Jarratt, Robert Knepper, Jeremy Piven, Steven Seagall, Jeffrey Tambor und Ed Westwick, der KISS-Bassist Gene Simmons, der Regisseur und Produzent Brett Ratner sowie der Trickfilmregisseur John Lasseter (wieder mal Disney).

Komplette Liste hier.

In Deutschland hat die „MeToo“-Kampagne ebenfalls schon eine Karriere beendet. Zwar streitet Dieter Wedel die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab, legte sein Amt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele aber dennoch nieder. Außerdem nahm die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts einer nicht verjährten Sexualstraftat auf. Immerhin hat sich inzwischen eine ganze Reihe von Schauspielerinnen zu Wort gemeldet, die die sexuellen Übergriffe durch Wedel bezeugen können.

1975 soll es z.B. im Rahmen der Dreharbeiten zu der NDR-Serie „Pariser Geschichten“ zu einer Vergewaltigung in einem Waldstück gekommen sein. Die Schauspielerin Ester Gemsch beschrieb indes einen sexuellen Übergriff in einem Hotelzimmer von 1980, bei dem sie von Wedel an der Halswirbelsäule verletzt worden sei. Ihre Rolle wurde mit Ute Christensen neu besetzt, welche ebenfalls Vorwürfe gegen den Regisseur erhoben hat.

Die Schilderungen einiger der Opfer heben immer wieder die hohe Brutalität der Übergriffe hervor. Zudem scheint sich ein perfides System hinter dem widerwärtigen Treiben zu verbergen. Dies legen zumindest die Äußerungen von Corinna Harfouch hervor, obgleich sie selbst nicht zum Kreis der Betroffenen gehört. Zitat: „Viele haben gewusst, dass Wedel Schauspielerinnen schlecht behandelt und demütigt. Das war ein von allen gestütztes System.“

Wie solch ein System funktionieren kann, zeigte ebenfalls 2017 das Auffliegen einer bizarren Sado-Maso-Sekte, die sich als Selbsthilfegruppe NXIVM tarnte. Statt Hilfe erhielten die 70-80 rekrutierten Frauen jedoch Brandzeichen und wurden vom inneren Kreis auf brutalste Weise sexuell versklavt. Unter den Opfern, die allesamt einer Hirnwäsche unterzogen wurden, befand sich u.a. die bekannte „Denver-Clan“-Darstellerin Catherine Oxenberg.

Quelle

Allerdings sind Psychosekten in Hollywood keine Neuheit. Der ebenfalls im Zuge der „MeToo“-Kampagne beschuldigte Dustin Hoffman verteidigte z.B. in einem offenen Brief an den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl die berüchtigte $cientology-Sekte. Er verglich dabei das Verhalten Deutschlands gegenüber $cientology mit der Judenverfolgung im 3. Reich, was freilich an Absurdität kaum zu überbieten war. Welch enormen Einfluss die Sekte in Hollywood hat, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dustin Hoffmans sexuelle Belästigungen hingegen schon.

Pssst, nicht weitersagen.

Die sexuelle Ausbeutung hat in der Filmindustrie eine lange Tradition und bereits vor der „MeToo“-Kampagne waren unter anderem die Fälle von Bill Cosby und Roman Polanski bekannt. Cosby wurde erstmals im Jahr 2000 wegen sexueller Belästigung angezeigt, doch die Polizei verfolgte die Sache nicht weiter. 2005 folgte ein Strafrechtsverfahren, bei dem Andrea Constand konkretere Vorwürfe erhob. Sie wurde von Cosby betäubt und anschließend missbraucht. Das Verfahren wurde aber aus Mangel an Beweisen eingestellt und Cosby zahlte außergerichtlich ein Schweigegeld in Höhe von 3,38 Mio. Dollar.

2017 wurde der Fall neu aufgerollt, jedoch abermals ohne Urteil beendet. Bill Cosby gab die Tat bei diesem Prozess sogar zu, verteidigte sich jedoch, der Sex sei einvernehmlich gewesen. 2018 wartete ein weiterer Gerichtsprozess auf Cosby, in dem es um einen Missbrauchsfall aus dem Jahr 1976 ging. Diesmal gab es zwar endlich einen Schuldspruch, allerdings kam Cosby vorerst gegen Kaution wieder auf freien Fuß. Warum sich die Gerichte bei solchen Fällen schwer tun, könnte mitunter daran liegen, dass die „MeToo“-Vorwürfe bis in die US-Justiz reichen, was im Prinzip keinen mehr verwundern dürfte.

Vergleichsweise milde fiel auch die Strafe für Roman Polanski aus, obwohl dieser sich selbst für schuldig erklärte. Beim Strafprozess um die Vergewaltigung der damals 13 Jahre alten Samantha Jane Gailey von 1977 wurde bereits vorab die Anklage von Kindesmissbrauch auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ reduziert. Von den lächerlichen 90 Tagen Haftstrafe saß Polanski nur 42 Tage ab, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Bei Roman Polanski schließt sich zudem der Kreis von Kindesmissbrauch und Okkultismus. Bereits in „Tanz der Vampire“ (1967) posiert er vor Freimaurersymbolen. Seine Filme „Rosemaries Baby“ (1968) und „Die neun Pforten“ (1999) verherrlichen schließlich ganz offen den Satanismus und zeigen seine Verflechtungen in der High Society. Außerdem gewinnt in beiden Fällen am Ende der Teufel.

Ob der Teufel auch im realen Leben gewinnt, bleibt indes abzuwarten. Es stimmt zwar, dass die wenigsten Täter harte Strafen zu befürchten haben, was u.a. daran liegt, dass selbige auch in der Justiz und Politik zu finden sind. Allerdings könnte das Vertrauen der Massen in ihre gefeierten Stars und gewählten Politiker stark erschüttert werden. Die Täter wandern dann vielleicht nicht in den Knast, aber ihre Karrieren sind in den meisten Fällen beendet.

Es wäre zu wünschen, dass die Weltöffentlichkeit endlich aufwacht und begreift, wie die Unterhaltungsindustrie im Verborgenen funktioniert. Gleiches trifft natürlich auch auf die Politik, die Justiz und die Religionen zu. „Pizzagate“ und „MeToo“ waren erst der Anfang. Die Aufdeckung solcher Skandale ist im Informationszeitalter kaum noch aufzuhalten.

Wie gefährlich ist Disney?

Über die okkulten Abgründe von Disney haben wir schon viel geschrieben. Es gibt jedoch noch andere Argumente, die gegen Disney sprechen. Sexismus und rassistische Stereotype sind mindestens ebenso Gift für Kinderseelen wie satanistische Propaganda.

Es gibt noch weitere ganz sachliche Argumente gegen Disney. Allen voran die Ausbeutung von armen Länder wie Haiti oder Bangladesch, wo Disney-Artikel unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden. Teilweise sogar in Kinderarbeit. Mit den Angestellten in den USA und Europa geht Disney ebenfalls nicht gerade freundlich um. Bezahlte Krankentage? Streikrecht? Das würde ja die Profite schmälern!

Beim Urheberrecht ist Disney ebenfalls knallhart und unterstützt den SOPA-Act. Wenn es allerdings um die privaten Daten von Kunden geht, scheißt der Konzern auf die grundlegendsten Rechte. Umwelt- und Verbraucherschutz sind gleichermaßen Fremdworte für Disney. Und um die eigenen Profitinteressen zu wahren, mischt sich der Konzern sogar in die Politik ein.

Videoanalyse: Ariana Grande will befreit werden

Ariana Grande ist ein aufgehender Stern am Himmel der Pop-Okkultur. Sie wurde 1993 als Tochter von sizilianischen Einwanderern in Florida geboren und begann mit 16 eine Schauspielkarriere bei Nickelodeon. Nachdem sie einige Werke bekannter Popstars wie Lady Gaga coverte, erhielt sie 2011 ihren ersten Plattenvertrag.

Wie bei vielen Kinder- und Jugendstars finden sich auch bei ihr deutliche Anzeichen für rituellen Missbrauch und Gedankenkontrolle. In ihren Liedern gibt es z.B. häufig Rückwärtsbotschaften wie „Send help!“ oder „Help me, my life is heavy.“ Es geht aber auch ganz offensichtlich. Insbesondere in ihren Musikvideos gibt es richtig üble Darstellung von physischer sowie psychischer Versklavung, Satanismus und New Age. Als Beispiel soll hier das Video zu „Break free“ analysiert werden.

Oberflächlich betrachtet ist der Musikclip von Chris Marrs Piliero an Science Fiction Filme wie „Barbarella“ angelehnt und wurde von Ariana Grande über Twitter mit Alienbildern beworben. Allerdings wirken Teile des Videos eher wie die Hölle, womit hier wieder einmal die Alien-Dämonen-Verbindung propagiert wird. Ähnliches gab es bereits bei Katy Perrys Single „ET“.

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Das erste Symbol dürfte eine Fleur de Lys sein, die Arianas Stirn ziert. In einer Einstellung schließt sie außerdem ihr rechtes Auge, um das linke Horusauge zu betonen. Diese Anlehnung an den Science Fiction Klassiker Metropolis wurde offiziell übrigens nicht zugegeben.

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Das nächste Symbol ist eine Abwandlung des Siegels von Satan. Die einzelnen Elemente wurden zwar etwas anders arrangiert, aber sie sind alle vorhanden. Die Pyramide ist gleichzeitig das V, zeigt aber nach oben statt nach unten. Das X in der Mitte ist gleichzeitig der überkreuzte Teil, der eigentlich um 90° gedreht unter die Pyramidenspitze gehört. Warum das Siegel Satans leicht entstellt wurde, kann viele Gründe haben. Vielleicht damit es nicht allzu offensichtlich ist oder um es patentieren lassen zu können.

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Interessant ist, dass Ariana dieses Symbol ihrer Versklavung abreißt und zertritt. Der Titel „Break free“ spielt also darauf an, dass sie sich eigentlich aus der satanistischen Knechtschaft befreien möchte. Bekräftigt wird dies durch die Zeile: „Tried to hide it, fake it, I can’t pretend anymore“/„Ich habe es versucht zu verstecken, zu faken, ich kann nicht mehr vortäuschen“.

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Wie wörtlich die Gefangenschaft zu nehmen ist, in der sie sich befindet, zeigt die nächste Einstellung. Diese zeigt ihre Mitgefangenen in Käfigen. Übrigens sind diesmal auch Männer dabei.

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Der Gefängniswärter ist nicht zufällig ein reptiloides Alien, welches das Siegel Satans trägt. An Offensichtlichkeit ist dieses Video nun wirklich nicht mehr zu überbieten.

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Ariana erschießt den Repto, lässt die Gefangenen frei und singt dabei: „This is the part when I say I don’t want it“/“„Das ist der Part, an dem ich sage, dass ich es nicht will“. Dumm nur, dass die Musikindustrie sie nicht gehen lassen wird. Es hat schon etwas Perverses, dass Ariana einer solchen Illusion ausgesetzt wird, die abrupt endet, als sie von weiteren Alienwärtern gestellt wird. Diese bilden ein Dreieck mit ihr in der Mitte.

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Nur so nebenbei bemerkt ist das eine Alien aus Star Wars geklaut. Allerdings gehört Star Wars ja nunmehr zu Disney und die TV-Premiere von „Break free“ fand auf dem Disney-Channel statt. Zufälle können bei diesem finsteren Konzern wohl ausgeschlossen werden.

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Nachdem Ariana ihre Häscher brutal hingerichtet hat, darf sie sich erst einmal für das männliche Publikum ausziehen. Diese sexistische Szene ist tatsächlich an „Barbarella“ angelehnt.

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Übrigens, wer genau hinschaut, entdeckt unter ihren Brüsten eine Pyramide mit Auge.

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Zwischendurch bekommt sie es noch mit einem satanischen Roboter zu tun.

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Diesen besiegt Ariana mit Raketen, die aus ihren Hupen schießen. Ja, auch das ist sexistisch.

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Leider wird sie von einer Kralle des Roboters erwischt und erneut gefangen genommen. Diesmal wird sie von einem Höllenfürsten zwischen die Säulen Jachin und Boas gekettet, welche ebenfalls das Siegel Satans tragen.

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Der Höllenfürst selbst trägt das Symbol der Kabbalah, den so genannten Sephiroth oder Weltenbaum.

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Wer das Video aufmerksam verfolgt hat, dem wird bereits aufgefallen sein, dass Ariana ein rotes Armband am linken Handgelenk trägt. Dieser Schmuck ist typisch für Anhänger der okkulten Kabbalah und wurde u.a. durch Madonna populär.

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Ariana gelingt es, ihre Ketten zu sprengen und dem Teufelsknecht das Kabbalah-Symbol zu stehlen. Sie nimmt also seine Religion an. Anschließend befördert sie ihn in die Hölle. Diese Szene kommentiert sie mit den Worten: „This is the part when I break free, cause I can’t resist it no more“/„Das ist der Part, bei dem ich mich befreie, denn ich kann das nicht mehr aushalten”. Hier wird ihr Wunsch deutlich, aus dem Alptraum auszubrechen, den die Satanisten um sie herum geschaffen haben. Doch genau mit diesem Wunsch wird sie von ihnen verhöhnt.

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Es ist wie mit dem Laserlippenstift, den sie in den Händen hält. Sieht nach außen hübsch aus, aber man verbrennt sich daran. Gegen Darth Sidious hätte sie mit dem Teil ohnehin keine Chance.

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Am Ende des Videos wird Ariana auf ein Raumschiff hoch gebeamt und gelangt so in die scheinbare Freiheit.
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An Bord darf sie erst einmal Ganesha küssen. Kabbalah trifft auf Hinduismus, theosophischer geht es kaum noch.

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Apropos Kabbalah und Theosophie, das Raumschiff scheint mit Vril-Energie zu fliegen.

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Der Sinn und Zweck dieses Videos sollte klar sein. Der Sklavenplanet ist die Erde und als einziger Ausweg aus der Knechtschaft wird die Esoterik angeboten. Am Anfang befreit Ariana zwar noch ihre Mitgefangenen, doch am Ende darf nur sie auf der Party der Elite tanzen, weil sie deren Religion angenommen hat. Welche Rolle die Aliens dabei spielen, kann sich jeder denken.

In einem Interview, welches am 5. November 2013 veröffentlich wurde, sprach Ariana u.a. von einer „Geister/Dämonen-Erfahrung“, die sie laut eigenen Aussagen hatte. Angeblich wurde sie eines Nachts von einer „massiven schwarzen Masse“ in ihrem Schlafzimmer aufgesucht. Sie hatte sich davor gefürchtet, will dann aber das Bewusstsein verloren haben und erst wieder aufgewacht sein, als die Kreatur verschwunden war. Klingt nach einer typischen Entführung durch die Grey, aber in diesem Fall könnte es auch mit Satanismus zu tun haben. Sie beschreibt es immerhin selbst als Dämon und genau auf diesem Ereignis basiert ihre Single „Break free“. Es ist also keine Sache der Interpretation.

Quelle

Pest und Cholera

von Anton Nymous

Die Menschen in den USA stehen am 8. November vor der Wahl, ob mit Hillary Clinton die erste Frau Präsidentin wird oder mit Donald Trump ein knallharter Sexist. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn es geht nicht allein um Sexismen, sondern vor allem um Charakterzüge und Inhalte.

Donald Trumpel ist zweifelsfrei ein stinkreicher, korrupter Egomane, der auf Frauen und ethnische Minderheiten herabblickt. Dafür hat er in den letzten Monaten vollkommen zu recht verbale Prügel von den Massenmedien einstecken müssen. Immerhin geht es hier nicht nur um Sexismus und Rassismus, sondern auch um Korruption, Ausbeutung, Vergewaltigung in der Ehe, Befürwortung von Folter sowie Todesstrafe auch für Teenager.

Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum alternative Medien wie KenFM sich inzwischen hinter Donald Trump stellen. Es mag zwar stimmen, dass er außenpolitisch die bessere Wahl für die Welt wäre, da er mehr an Wirtschaftsbeziehungen mit Putin als an einem Krieg gegen Russland interessiert ist. Die Vorwürfe gegen ihn werden dadurch aber nicht unwahr und mit Sicherheit vertritt Trump als egozentrischer Milliardär absolut nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung.

Weiterhin ist es glatt gelogen, dass die deutschen Massenmedien nur Donald Trump schlecht machen würden, weil Hillary Clinton ihre Wunschkandidatin sei. Es gibt durchaus kritische Berichte über die zukünftige Präsidentin und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind sogar Sätze wie „die Wahl zwischen Pest und Cholera“ zu vernehmen. Ausnahmsweise scheint die Berichterstattung hier wirklich einmal ausgewogen zu sein.

Hillary Clinton ist selbstverständlich eine ebensolche Psychopathin wie ihr Kontrahent. Ebenso wie dieser gehört sie zur Klasse der Einkommensmillionäre und schert sich einen Dreck um die einfachen Menschen. Während nun aber Trump eine innenpolitische Katastrophe wäre, wird Clinton definitiv eine außenpolitische Katastrophe werden. Das fängt schon damit an, dass sie Assad in Syrien stürzen will, womit die Rüstungslobbyistin allerdings direkt den IS an die Macht pushen würde. Außerdem will Clinton das saudische Regime weiter aufrüsten, welches ebenfalls den IS unterstützt. Die Konsequenzen hätten wieder einmal wir Europäer auszubaden.

Darüber hinaus würde sich Clinton mit dem Sturz Assads direkt mit Russland anlegen, was unweigerlich in einen 3. Weltkrieg münden würde. Auch dies bekämen zuerst wir Europäer zu spüren, denn wenn Putin diesen Krieg nicht verlieren will, müsste er zuerst Russland aus der Umklammerung der NATO befreien. Im Klartext würde dies bedeuten, dass er schnellst möglich Europa überrennen müsste, um den Einfluss der Amerikaner zurückzudrängen.

Wir Europäer sollten uns also nicht wünschen, dass Hitlery die nächste Präsidentin der USA wird. Auf der anderen Seite wäre es aber auch unsolidarisch, den Amerikanern einen Präsident Trump zu wünschen. Am besten wäre es wohl, wenn die Kandidatin der Grünen, Jill Stein, das Rennen machen würde. Dann wäre sie die erste Präsidentin, ethnische Minderheiten in den USA hätten ihre Ruhe und der Welt würde ein Inferno erspart bleiben. Die Chancen auf einen solchen Wahlausgang sind leider verschwindend gering.

Ghostbusters – Eine katastrophale Geisterjagd

von Joe Doe

26 Jahre war es still um die „Ghostbusters“. Statt einer Fortsetzung, wie es der Trailer impliziert, gibt es nun jedoch ein Reboot und dieses hat mit dem Original in etwa so viel zu tun wie Star Wars mit Star Trek. Eigentlich sogar noch weniger. Dabei ist die Besetzung der Geisterjäger mit weiblichen Darstellern gar nicht mal das Problem, sondern die fehlende Atmosphäre der Originalfilme.

01 Team

Schon im Vorfeld gab es viel Aufregung darüber, dass die Ghostbusters nun Frauen sind. Nun könnte man den betreffenden Kritikern Sexismus vorwerfen, würde der Film nicht selbst mit sexistischen Klischees spielen. So schmachten alle vier Geisterjägerinnen den strunzdummen Kevin (Chris Hemsworth) an, nur weil er gut aussieht und kräftige Muskeln hat. Sie geben ihm die Stelle als Bürohilfe nur aus rein dekorativen Zwecken, denn er ist sogar zu doof, um ein Telefon zu bedienen.

Die Sekretärin Janine (Annie Potts) aus den ersten beiden Filmen war vielleicht etwas abgedreht, aber bei weitem nicht derart unterbelichtet wie Kevin Beckman. Der ist einfach nicht witzig, sondern geistig behindert und darüber sollte man sich nicht lustig machen. Chris Hemsworth wird es hoffentlich noch bereuen, diese Rolle angenommen zu haben.

Das Rumgeschmachte der Geisterjägerinnen ist indes einfach nur unwürdig. Zumal die vier Frauen durchaus Potential gehabt hätten. Dr. Erin Gilbert (Kristen Wiig) ist offensichtlich an Dr. Igon Spengler angelehnt und zunächst die wissenschaftlich-rationale Stimme der Vernunft. Nach ihrer ersten Begegnung mit einem Geist, der sie von oben bis unten voll kotzt, benimmt sie sich dann leider nur noch wie ein kleines Kind auf einem Rummelplatz.

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Ihre einstige Freundin Dr. Abigail Yates (Melissa McCarthy) passt indes auf keine der alten Rollen und ist einfach nur ausgeflippt. Allerdings nicht so ausgeflippt wie Dr. Jillian Holtzmann (Kate McKinnon), die für sämtliche technischen Erfindungen verantwortlich ist. Mit der Sicherheit nimmt sie es dabei nicht sehr genau und experimentiert wie ein verrückter Professor aus einer Comicverfilmung herum. Das ist durchaus unterhaltsam, aber sobald Kevin den Raum betritt, schmilzt auch sie dahin. Das Lecken an einem Pistolenlauf treibt den Sexismus schließlich auf die Spitze.

Blow-Job-Andeutung

Blow-Job-Andeutung

Die vierte im Bunde ist die Afroamerikanerin Patty Tolan (Leslie Jones), welche erst später zum Team dazu stößt. Ihre Rolle ist offensichtlich an Winston Zeddemore angelehnt, aber wie alle anderen Teammitglieder ebenfalls viel abgedrehter. Und da sind wir auch schon beim größten Kritikpunkt. Der Film ist eine reine Komödie ohne jeden Gruseleffekt. Das fängt schon beim Soundtrack an. Erzeugte dieser bei den Originalfilmen noch eine Gänsehaut, ist er beim Reboot einzig auf Spaß und Action ausgerichtet. Spannungsmomente gibt es aber ohnehin nicht, dazu fehlt es an Ernsthaftigkeit.

Die Charaktere sind allesamt stark überzeichnet und verhalten sich vollkommen unnatürlich. Sogar die Geister sind einfach nur grell und bunt. Zuul, Gozer oder Vigo waren weitaus gruseliger, ja schon direkt angsteinflößend. Die CGI-Monster haben maximal Unterhaltungswert, taugen aber sonst nicht mal für eine Geisterbahn. Sind die Menschen in den Originalfilmen noch kreischend vor den Kreaturen davongerannt, schießen die Besucher eines Metalkonzerts im der Neuverfilmung Selfies mit Satan. Der hockt auf Pattys Schultern, was eher lächerlich als gruselig wirkt.

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05 Selfie

Sogar der dargebotene Okkultismus ist im Gegensatz zum Original total peinlich. So behauptet der Frontmann der Metalband, er hätte Satan heraufbeschworen, nur um kurz darauf einen Tritt von dem Dämon zu kassieren. Die Verbindung der Musikindustrie zum Satanismus wird hier ins Groteske gezogen. Der Gastauftritt von Ozzy Osbourne, der fragt, was seine Frau ihm in die Drogen getan hat, kann den Zuschauern bestenfalls nur ein müdes Lächeln entlockend.

Die Zahl des Teufels darf in einem solch okkulten Machwerk ebenfalls nicht fehlen, aber mit Herzchen dürfte das selbst dem Leibhaftigen zu blöde sein. So macht nicht mal die Sublimalsuche Spaß.

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Es wird aber noch enttäuschender, denn es wird viel zu früh verraten, dass der ganze Spuk das Werk eines Irren ist, der die Apokalypse aus dem Buch der Offenbarung heraufbeschwören will. Eigentlich kann man hier schon gar nicht mehr spoilern, da bereits der Trailer verrät, wer der Endgegner ist. Kein Geist, kein Dämon, sondern ein Mensch. Ein trauriger Typ, der als Kind gemobbt wurde und sich nun an der Welt rächen will. Ernsthaft?

Die Trauergestalt Rowan North (Neil Casey) platziert Geräte entlang von Ley-Linien, welche Portale zur Geisterwelt öffnen. Zumindest der Aspekt mit den Ley-Linien ist interessant, daraus hätte man eine halbwegs schaurige Handlung spinnen können. Gleiches gilt für die Ambitionen der Satanisten, mittels Technologie transdimensionale Portale öffnen zu wollen oder zumindest eine Dämoneninvasion zu inszenieren. Letztendlich kommen dabei jedoch auch ganz klassisch Spiegel zum Einsatz, was der Hexerei entlehnt ist.

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Die Farbe der Hexerei ist Grün und es fällt auf, dass die Geister ihre Farbe im Laufe des Films von Blau (Blue Beam) zu Grün wechseln. Das Höllentor am Ende bedient ebenfalls den Oz-Faktor.

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Doch auch diese Aspekte funktionieren nicht. Rowan ist als Gegner einfach nicht ernst zu nehmen. Das beweist er schlussendlich, als er sich selbst tötet und von Kevin Besitz ergreift. In dessen Kopf war ja durchaus genügend Platz. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, jammert Rowan ständig herum, dass er zu Lebzeiten mehr hätte trainieren sollen. Ja, auch er ist neidisch auf Chris Hemsworths Körper. Den lässt er dann noch wie Peter Pan durch die Luft fliegen. Was für eine sinnlose und peinliche Anspielung.

(Bild folgt)

Geht es noch schlimmer? Ja! Denn als Rowans Geist Kevins Traumkörper verlässt, nimmt er die Gestalt des Ghostbusters-Logos an. Zunächst als Comiczeichnung, aber auch die 3D-Variante ist nicht wirklich gruselig. Schlussendlich wird er von den Geisterjägerinnen in das von ihm geschaffene Portal entsorgt, aus dem er hoffentlich nie wieder auftauchen wird.

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Um die Enttäuschung perfekt zu machen, sind alle Darsteller aus den Originalfilmen in neuen Rollen zu sehen. Es handelt sich also definitiv nicht um eine Fortsetzung, was so vielleicht auch besser ist. Dennoch wäre es nett gewesen, zum Beispiel Peter Venkman und Dana Barrett Händchen haltend auf einer Parkbank sitzen zu sehen, von wo aus sie das Geschehen mit den Worten „Es geht schon wieder los!“ kommentieren. Statt einer kleinen Hommage gibt es aber lediglich uninspirierte Cameo-Auftritte.

Die größte Rolle spielt dabei Bill Murray, der als Skeptiker Martin Heiss den Versuch unternimmt, die Geisterjägerinnen als Betrüger zu entlarven. Mit Sigourney Weaver darf er diesmal auch nicht anbandeln. Die unterstützt das Team am Ende in der Rolle der Mentorin Rebecca Gorin. Ernie Hudson mimt indes Pattys Onkel Bill, womit er seinem einstigen Stammcharakter noch am nächsten kommt. Dan Akroyd ist schlussendlich nur kurz als Taxifahrer zu sehen und Harold Ramis erlebte diese Katastrophe zum Glück nicht mehr. Der einstige Darsteller des Igon Spengler verstarb bereits 2014 und konnte nur noch als Geist am Set erscheinen.

Bleiben noch die Nebenrollen der Originalfilme. Während Rick Moranis einen Cameo-Auftritt ablehnt hat, ist Annie Potts wieder als Empfangsdame zu sehen. Leider aber nicht bei den Ghostbusters, was uns den unsäglich dummen Kevin erspart hätte. Stattdessen sitzt sie am Empfang des Hotels, in dem Rowan seine Weltuntergangsmaschine deponiert hat. Dort ist auch ein Wandbild zu sehen, welches an den Turm von Babylon erinnert.

(Bild folgt)

Slimer und der Marshmellowmann sind ebenfalls wieder mit von der Partie und als einzige in ihren alten Rollen zu sehen. In einer Szene nach dem Abspann gibt es dann noch einen weiteren kleinen Geist-Cameo. Als Patty die Tonbandstimmen noch einmal abhört, fragt sie, wer Zuul ist? Hoffentlich ist dies keine Anspielung auf eine Fortsetzung, denn auf ein klamaukiges Remake des ersten „Ghostbusters“-Films kann die Welt wahrlich verzichten.

Fazit: Der neue „Ghostbusters“ hat maximal oberflächlich mit den alten Filmen zu tun. Es gibt ein Team von Geisterjägern, die ein Auto mit der Bezeichnung Ecto1 haben und mit Nuklearlasern um sich ballern. Abgesehen von den Cameoauftritten einiger Originaldarsteller hören die Gemeinsamkeiten an diesem Punkt aber auch schon auf. Das Reboot ist eine grelle, völlig überdrehte Komödie, die krampfhaft versucht, witzig zu sein. Dabei reicht die Neuverfilmung jedoch nicht mal an den feinen Witz der ansonsten eher gruseligeren Originalfilme heran.

Um es kurz zu machen: Mit weiblichen Ghostbusters hätten die Fans der alten Filme noch leben können, aber nicht mit der abgedroschenen Handlung und dem flachen Humor, der gerade unter dem Türschlitz entfleucht ist. Das einzig Positive sind vielleicht noch die 3D-Effekte, doch auch die bunten CGI-Monster können den handgemachten Gruselkreaturen der Originalfilme nicht das Wasser reichen.

Ghostbusters – Gozer der Vernichter

von Joe Doe

1984 kam mit „Ghostbusters“ eine Gruselkömodie in die Kinos, die schnell zum Kultfilm avancierte. Die wenigsten wissen jedoch, welch schaurige Botschaften in diesem okkulten Machwerk tatsächlich vermittelt werden. Es geht nämlich nicht um Geister, die in alten Schlössern spuken, sondern um dämonische Wesen aus höheren Dimensionen, die von Satanisten angebetet werden.

Bereits die Eröffnungsszene beginnt mit einer Löwenstatue vor einer Bibliothek, welche in diesem Kontext offensichtlich eine Repräsentation Satans darstellen soll. Im Gebäude wird auch gleich darauf eine Archivarin von einem Gespenst geprankt.

01 Löwenstatue

Die Ghostbusters sind zu diesem Zeitpunkt noch anderweitig beschäftigt. Dr. Peter Venkman (Bill Murray) arbeitet in einem Universitätsgebäude namens „Weaver Hall“, was ein lustiger Zufall ist, da Sigourney Weaver ebenfalls eine Hauptrolle im Film spielt.

03 Weaver Hall

Auf der Bürotür des Parapsychologen hat jemand „Venkman burn in Hell“ geschrieben, was wohl an seinem Umgang mit Probanden liegt. Bei einem Telepathietest lässt er nämlich die Frauen trotz geringer Trefferquote immer gewinnen, während er Männer selbst dann mit Elektroschocks bestraft, wenn sie die Symbole auf seinen Karten richtig erraten.

04 Burn in Hell

Die Hölle beschwört Venkman also selbst herauf. Unter anderem auch mit der ersten Karte, die er hochhält, welche ein umgedrehtes Pentagramm zeigt.

05 Satanic Pentagram

Bevor Peter weiter mit der weiblichen Probandin flirten kann, funkt ihm Ray Stantz (Dan Akroyd) dazwischen und erzählt ihm von der Geistererscheinung in der Bibliothek. Dort wartet bereits Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) auf die beiden. Im Keller entdecken die drei zunächst Ektoplasma – eine rotzige Substanz, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Seancen in Mode kam. Kurz darauf entdecken die Geisterjäger auch das verantwortliche Gespenst, welches zunächst nach einer verstorbenen Bibliothekarin aussieht. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um einen hässlichen Dämon. Keine menschliche Seele nimmt nach dem Tod eine solche Gestalt an.

06 Dämon

Wieder zurück an der Uni, werden die drei Parawissenschaftler vom Campus geworfen. Das Team entscheidet sich, in die freie Wirtschaft zu wechseln und kauft eine heruntergekommene Feuerwehrwache, welche fortan ihr Hauptquartier sein soll. Unterdessen kündigt sich in einem alten Apartmentblock am New Yorker Central Park der nächste Auftrag an. Das gruselige Gebäude sieht schon von weitem aus wie eine babylonische Ziggurat.

07 Ziggurat

Die dämonischen Steinfiguren an der Fassade verschärfen den gruseligen Eindruck zusätzlich. Wer möchte denn in einer solch abscheulichen Bude wohnen?

08 Dämonenfigur

Nun ja, Dana Barrett (Sigourney Weaver) wohnt dort. Diese steigt gerade aus einem gelben Sonnenwagen mit freimaurerischem Schachbrettmuster und bringt ihren Einkauf nach oben.

09 Sonnenwagen

Ihre Zimmernummer ist die 2206. Die 22 steht für das Stockwerk, womit das Zimmer auf dieser Ebene die satanische Nummer 6 hat. Aber im Vergleich zu dem, was noch kommt, ist dieses Zahlenspiel eher harmlos.

10 Zimmer 2206

Unterwegs wird Dana von ihrem nervigen Nachbar Louis Tully (Rick Moranis) aufgehalten. Als wäre der Tag damit noch nicht schlimm genug, fängt es in ihrer Wohnung sogleich an zu spuken, während ironischerweise kurz zuvor ein Werbespot der Geisterjäger im Fernsehen läuft. Erst springen ein paar Eier aus der Packung und fangen auf dem Tisch an zu braten und dann grunzt auch noch der Kühlschrank. In diesem hat sich gerade ein Höllentor aufgetan, in dessen Zentrum eine Pyramide mit abgehobener Spitze steht. Davor sitzt Baphomets Schoßhund und stellt sich Dana als Zuul vor.

11 Zuul Dimension

12 Zuul

Wieder zurück im Hauptquartier der Ghostbusters hat Ray einen alten Schrottwagen besorgt, der noch etwas aufgepimpt werden muss. Die Bude haben sie innerhalb von zwei Tagen komplett renoviert, was eine wirklich beachtliche Leistung ist, und am Einlass sitzt bereits die neue Sekretärin Janine Melnitz (Annie Potts). Der Laden ist also bereit, Dana als erste Kundin zu empfangen, mit der Peter Venkman auch gleich rumschäkert.

Miss Barret war in den letzten zwei Tagen nicht ganz so fleißig und hat nicht mal die Eier auf ihrem Küchentisch entsorgt. Zuul hat sich in der Zwischenzeit allerdings aus dem Kühlschrank verkrümelt, sodass dort noch nur Coca Cola Schleichwerbung auf Dr. Venkman wartet.

13 Coke Werbung

Wirklich helfen kann Peter ihr nicht und nach einigen weiteren Anmachversuchen und sexuellen Belästigungen schmeißt Dana ihn aus ihrer Wohnung. Der nächste Auftrag ist zum Glück etwas weniger attraktiv und führt das Team ins exklusive Sedgewick Hotel. Entweder übernachten dort nur Könige oder die Krone steht für etwas anderes.

15 Sedgewick Krone

Die Vorfälle beschränken sich auf den 12. Stock, wo die Ghostbusters erstmalig auf den grünen Slimer treffen. Um diesen eher harmlosen Fresssack von einem Gespenst einzufangen, richten sie mehr Schaden als Nutzen an. Obendrein raucht Ray auch noch trotz Rauchverbot. Ekelhafte Tabak-Werbung!

16 Raucher

Nachdem alle Kronleuchter im Speisesaal zerstört sind, ist der Schleimteufel endlich eingefangen und die Jungs haben tatsächlich noch die Dreistigkeit, eine Rechnung zu stellen.

17 Geisterjagd

Aber das dekadente Hotel kann es sich ja leisten. Immerhin haben sich die Betreiber schon vergoldete Venusmuscheln in den Wandnischen geleistet.

18 Venusmuschel

Apropos vergoldet. Im nächsten Zusammenschnitt von weiteren Geisterjagten sieht man eine vergoldete Statue, die offensichtlich Prometheus darstellen soll.

19 Prometheus

Die Ghostbusters sind derweil auf Erfolgskurs und erzeugen immer neue Schlagzeilen. Nach den ganzen paranormalen Vorfällen bekommt Ray sogar feuchte Träume von Geistern.

20 Spirituelle Belästigung

Die Auftragslage entwickelt sich dermaßen positiv, dass das Team Zuwachs benötigt. Dieser wird beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob er auch an UFOs glaube. Oberflächlich betrachtet hat diese Frage nichts mit dem Berufsbild der Geisterjägers zu tun. Es sei denn, hier wird wieder einmal eine Verbindung zwischen Dämonen und Außerirdischen gestrickt.

Während Neuzugang Winston Zeddemore (Ernie Hudson) die Geisterfallen leeren darf, bringt Peter seiner Lieblingskundin neue Informationen. Zuul ist offenbar ein antiker Dämon, der von den Hethitern, Mesopotamiern und Sumerern angebetet wurde. Der Günstling von Gozer trieb sich also im alten Babylon herum. Die Namen der Dämonen sind natürlich frei erfunden, wichtig ist aber, worauf hier angespielt wird. Zuul und Gozer müssen einfach nur durch babylonische Gottheiten ausgetauscht werden und schon ergibt sich da ein Muster.

Bevor die Geisterjäger ihren größten Auftrag angehen, bekommen sie jedoch Besuch vom Umweltamt. Walter Peck (William Atherton) wirft den Parawissenschaftlern Umweltverstöße vor und tatsächlich platzt ihre Endlagerstätte für Dämonen bald aus allen Nähten. Als wäre das noch nicht schlimm genug, erwachen die dämonischen Steinfiguren auf dem Dach von Danas Gruselbude zum Leben. Übrigens genau in dem Moment, wo die Obelisken auf dem Dach von Blitzen getroffen werden. Das bestätigt natürlich die Theorie, dass diese phallischen Objekte Energieantennen sind.

21 Antenne

22 Energie

23 Erwachen

Kurz darauf bekommt Dana Barrett erneut Besuch von Zuul. Um sie an der Flucht zu hindern, wird sie von drei dämonischen Pranken gepackt, die aus ihrem Sessel kommen. Eine greift sie an die linke Brust, eine andere kommt ihr aus dem Schritt. Ziemlich sexistisch diese Dämonen.

24 Grabschgeist

26 Küchenhund_2

Während Zuul in Danas Körper fährt, crasht der andere Baphomet die Party ihres Nachbarn Louis und ergreift von diesem Besitz. Fortan nennt er sich Vinz Clortho, Schlüsselmeister von Gozer. Diese Szenen gehören zu den gruseligsten des gesamten Films. Und mal ehrlich, die Kreaturen sind das Werk von echten Hardcore-Satanisten.

27 Vinz_1

Baphomet 1

Als Peter erneut Dana besucht, hat diese sich als Lady in Rot verkleidet und gibt sich als Torwächter zu erkennen. Wie es sich für eine Femme Fatale gehört, spielt die besessene Dana die sexuelle Karte. Nur steht Dr. Venkman nicht auf knurrende Succubi, die einen Meter über ihrem Bett schweben. Das wäre jetzt eigentlich der passende Moment für einen Exorzisten.

31 Lady in Rot

30 Lady in Luft

Vinz Clortho belästigt indes Leute auf offener Straße und wird schließlich von der Polizei bei den Geisterjägern abgegeben. Diesen erzählt er von antiken Kataklysmen in Zeiten, zu denen Gozer zuletzt auf Erden weilte. Wie ein Infrarotbild zeigt, ist er von Baphomet besessen.

31 Besessen_1

32 Besessen_2

Passend dazu zitieren Ray und Winston auf der Heimfahrt aus dem Buch der Offenbarung. Das Brechen der sieben Siegel ist eine perfekte Parabel auf das, was Walter Peck am nächsten Morgen vorhat. Als dieser nämlich den Reaktor der Geisterjäger abschalten lässt, hat dies das erste Zeichen der nahenden Apokalypse zur Folge. Die Dämonen brechen aus dem Endlager aus und strömen als Orbs über den Big Apple.

Das gruselige an dieser Szene ist, dass sie stark an einige UFO-Sichtungen rund um den Globus erinnert, bei denen der Himmel jeweils von hellen Lichtbällen bedeckt ist. Es gibt sogar Videoaufnahmen, die zeigen, wie solche Orbs aus einem leuchtenden Riss kommen, bei welchem es sich um einen Dimensionsübergang handeln könnte.

33 Orbattacke

Aufgrund von Pecks arrogantem Verhalten wird New York von Dämonen heimgesucht und zu allem Übel ist auch noch der Schlüsselmeister entkommen. Übrigens gibt es im Illuminati Card Game von 1995 eine Karte, die einen ähnlichen Dämonenangriff ankündigt. Ein solches Szenario ließe sich gewiss mit einer Hologrammshow und Halluzinogenen im Trinkwasser inszenieren.

PlagueofDemons

Die Geisterjäger verpassen die Show jedoch, weil sie inhaftiert werden. In der Zelle erklärt Egon, was es mit dem gruseligen Gebäude auf sich hat, in dem Dana wohnt. Das Dach ist wie eine gigantische Antenne gebaut und er gibt zu bedenken, dass die Eisenkonstruktion dieselbe Telemetriestruktur aufweist, welche die NASA benutzt, um Pulsare aufzuspüren.

Die Verbindung der NASA zu paranormalem Hokupokus ist dabei keineswegs fiktiv, wenn man bedenkt, dass der Raketenwissenschaftler und Satanist Jack Parsons vor jedem Raketenstart okkulte Rituale abgehalten hat. Die wissenschaftliche Mission der NASA ist nur ein Themenfeld, welches für die Öffentlichkeit gedacht ist. Hinter dieser Fassade geht es um Kontakte mit Außerirdischen bzw. extradimensionalen Intelligenzen.

Doch zurück zu dem Gebäude, welches nichts anderes ist als ein Dimensionstor. Der Name des Architekten lautet Igor Szandor, wobei der Nachname eine Anspielung auf den zweiten Vornamen des Church of Satan Gründers Anton Szandor LaVey sein dürfte. Igor Szandor war ein antihippokratischer Arzt und gründete 1920 die Geheimgesellschaft der Gozer-Anbeter. Ob nun Gozer oder Satan angebetet wird, läuft auf dasselbe hinaus, allerdings war LaVey kein Arzt, sondern Organist. Mit dem Beruf wird wohl eher angedeutet, dass viele Ärzte Okkultisten und daher nicht unbedingt vertrauenswürdig sind.

Die Gozer-Anbeter führten jedenfalls bizarre Rituale auf dem Dach ihres Gebäudes durch, welche das Ende der Welt einläuten sollten. Nun, da sich das Ende nähert, fragt sich aber, wo dieser Geheimbund mit seinen über 1.000 Anhängern abgeblieben ist? Müssten die nicht alles daran setzen, die Geisterjäger von ihrem Heiligtum fernzuhalten? Wäre es nicht realistisch, wenn sie gesellschaftliche Schlüsselpositionen wie das Amt des Bürgermeisters besetzt hätten?

Dieser lässt die Ghostbusters stattdessen aus ihrer Zelle holen und küsst erst mal den Ring eines katholischen Kardinals, der wahrscheinlich Jesuit sein dürfte. Seltsamerweise weiß der Kirchenmann keinen Rat und hält den okkulten Zauber sogar für ein Zeichen Gottes. So werden also die Geisterjäger entsandt, die Welt zu retten. Das wird auch höchste Zeit, denn der Schlüsselmeister ist inzwischen beim Torwächter angekommen.

35 Küss den Ring

34 Beine breit

Vor der Ziggurat werden die Geisterjäger erst mal von einer Erdspalte verschluckt, entkommen dem Angriff jedoch. Ob die Gebete der Nonnen und Rabbis vor dem Gebäude wohl etwas genützt haben? Zuul und Vinz hatten derweil schon etwas mehr Spaß und haben sich auf dem Opferalter zwischen zwei Obelisken gepaart. Wie unter Alkoholeinfluss ist auch Sex unter Besessenheit keine gute Idee, da man zuweilen erschrecken kann, neben wem man danach aufwacht. Nun, zumindest Louis dürfte mit dem Ergebnis glücklich sein.

37 Opferaltar

Die Ghostbusters sind inzwischen im 22. Stockwerk angekommen. Diese Zahl an sich ist schon bedeutsam, aber von Danas Apartment geht es noch eine weitere Treppe hinauf. Das Höllentor öffnet sich also auf der Ebene Nummer 23 – die Zahl der Illuminaten, welche für Zerstörung steht.

38 22 plus 1

Leider kommen die Geisterjäger zu spät, denn das Höllentor öffnet sich bereits und die beiden Besessenen verwandeln sich in satanische Kreaturen. Als Zugabe gibt es noch einen roten Himmel. Der steht ja immer wieder im Zusammenhang mit der Apokalypse.

39 Dimensionstor_1

40 Dimensionstor_2

41 Verwandlung_1

42 Verwandlung_2

Das Dimensionstor ist natürlich eine Pyramide mit illuminierter Spitze und wird von zwei weiteren Obelisken flankiert, welche die Säulen Jachin und Boas repräsentieren.

43 Hellgate_1

44 Hellgate_2

Bei genauerer Betrachtung ist an einer Wand vor dem Höllentor noch ein Wassermannkopf zu sehen. Hier wird unverhohlen das esoterische Wassermannzeitalter angekündigt, welches durch Gozers alias Satans Ankunft eingeläutet wird.

45 Wassermann

Passend dazu fragt Gozer, ob Ray ein Gott ist. Dieser verneint zunächst, woraufhin Gozer die Geisterjäger mit Machtblitzen zu töten versucht. Okay, der Dämon ist ein Sith-Lord.

46 Gozer

47 Machtblitze

Nach der Attacke meint Winston zu Ray, dass er das nächste Mal auf die Frage, ob er ein Gott sei, mit „ja“ antworten soll. Damit wird wieder mal das esoterische Konzept von der Gottwerdung des Menschen propagiert, was zu dem Hinweis auf das Wassermannzeitalter passt. Gesagt getan setzen sie zum Gegenangriff an, doch Gozer löst sich einfach nur in Luft auf. Offensichtlich ist die Kreatur körperlos, wobei der Hinweis, dass Gozer jede Form annehmen kann, äußerst interessant ist. Der Dämon könnte also auch als Außerirdischer in Erscheinung treten, wenn er das wollte.

48 Gozerposer

Als körperlose Stimme fordert Gozer die vier auf, die Form des Vernichters zu wählen. Venkman nennt dazu als Beispiel den Hochgradfreimaurer Josef Stalin, was wohl kein Zufall sein dürfte. Die Wahl fällt allerdings dank Rays Kindheitserinnerungen auf den Marshmallow-Mann. Dieser trampelt erst mal eine Kirche nieder, was die Zerstörung des Christentums durch den Antichristen versinnbildlichen soll.

49 Kirchenkiller

Mit den Protonenstrahlern können sie das Monster lediglich in Brand setzen. Da die Welt ohnehin unterzugehen droht, entscheiden sich die Geisterjäger, die Ströme der Protonenstrahlen zu kreuzen. Dadurch wird das Höllentor versiegelt, der Marshmallow-Mann wird gegrillt und es gibt eine gigantische Explosion, die eigentlich keiner auf dem Dach hätte überleben können.

50 Gekreuzte Ströme

51 Explosion_1

Dem gutgläubigen Publikum zuliebe überleben es die Geisterjäger aber doch. Sogar Dana und Louis lassen sich aus den Kadavern der Höllenhunde schälen. Warum aber muss Dana dabei stöhnen, als hätte sie gerade den tollsten Orgasmus ihres Lebens gehabt? Wahrscheinlich dem männlichen Publikum zuliebe. Zum Schluss werden die Ghostbusters gebührend gefeiert und Dan Akroyd darf noch mal für Marlboro Werbung machen.

53 Malboromann

Fazit: Was auf den ersten Blick wie eine Komödie wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als extrem Furcht einflößender Horrortrip. „Ghostbusters“ zieht dabei von Freimaurersymbolik über theosophische Esoterik bis hin zum Satanismus wirklich alle Register. Es geht um nichts Geringeres als um die Ankunft des Antichristen, die Apokalypse und das anschließende Wassermannzeitalter. Das Ganze spielt dann auch noch im Big Apple, was ja an sich schon eine Anspielung auf den Sündenfall ist.

Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Joe Doe

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

26 Autsch_1

26 Autsch_2

27 Autsch_3

Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!

Das geleakte AfD-Bundestagswahlprogramm

Wir haben bereits oft genug deutlich gemacht, dass die AfD eine neoliberale Partei ist, die Arbeiterrechte und den Sozialstaat abschaffen will. Das inzwischen geleakte Bundestagswahlprogramm setzt dem Fass allerdings die Krone auf. Es ist überhaupt ein Skandal, dass die AfD dieses Programm zurück halten wollte, denn Wahlprogramme sind ja normalerweise dazu da, dass sich Wähler über eine Partei informieren können. Aber wahrscheinlich dachte sich die AfD, dass ihre Wähler ohnehin keine Wahlprogramme lesen und damit haben Petry und Co. nicht einmal Unrecht. Sonst würden Kommentare wie „Volkverräter“ am Ende noch zur Bühne statt zur Gegendemo gerufen.

Okay, die Heute Show mag Satire sein, aber der folgende AfD-Spot enthält zu 100% Fakten aus dem geleakten Programm.