Videoanalyse: Kombikreist lebt nach seinen eigenen Regeln

Provokant war Combichrist schon immer, aber zumindest musikalisch war die norwegische Band aus dem Bereich Aggrotech durchaus nicht uninteressant. Inzwischen hat sich der Stil jedoch stark gewandelt und der Bandgründer Ole Anders Olsen alias Andy LaPlegua stellt seinen satanistischen Glauben immer schamloser zur Schau. Albentitel wie „Tonight We Are All Demons“ (2009) oder „Making Monsters“ (2010) gehen schon stark in diese Richtung, aber den Vogel abgeschossen hat er mit seinem Video zur Single „My Life My Rules“.

Erschienen ist die Single zusammen mit dem Album „This Is Where Death Begins“ im Jahr 2016. Auf dem Cover sind zwei Schlangen zu sehen, wie sie um eine Frau (vermutlich Eva) herum züngeln, deren linkes Auge betont wird. Die Botschaft dürfte jedem klar sein, der sich auch nur ansatzweise mit der Vertreibung aus dem Paradies auskennt.

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Der Titel „My Life My Rules“ klingt schon irgendwie nach Aleister Crowleys Leitspruch „Tu, was du willst!“ Ein Freibrief für jeden Satanisten, hemmungslose Orgien zu zelebrieren und andere abzuschlachten. Genau darum geht es im Video, in dem LaPlegua nach einer Orgie mitten in einem Berg von Frauenleichen erwacht. Auf seinem rechten Arm ist deutlich ein Pentagramm-Tattoo zu erkennen.

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Offensichtlich ist hier ein satanistisches Opferritual abgelaufen, was durch die schnell hintereinander eingeblendeten Symbole unterstrichen wird. In kurzer Abfolge sind ein Baphometschädel, eine Schlange und ein menschlicher Totenkopf zu sehen. Bei der Schlange sollte beachtet werden, dass sie von Lichtstrahlen umgeben ist, womit klar sein dürfte, dass hier der Lichtbringer Luzifer gemeint ist.

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In unmittelbarer Nähe findet LaPlegua einen Erhängten, dem er erst einmal die Klamotten klaut. Der Tod durch Erhängen ist eine typische Hinrichtungsmethode der Freimaurer, bei denen bereits jeder Anwärter während der Einführung in die Loge einen Galgenstrick um den Hals gelegt bekommt. Keine reine Dekoration, wie u.a. schon Roberto Calvi erfahren musste.

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Nachdem der blutüberströmte Täter von ein paar Jugendlichen entdeckt wird, darf sich in der folgenden Einstellung erst einmal die Band austoben. Anschließend wird in einer Rückblende erzählt, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. Die Frauen sind zunächst noch am Leben und tanzen mit Geweihen und Widderhörnern um ein Feuer. Die Szene hat etwas von einem Hexensabbat.

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Dann taucht ein Mann in einem Priesterkostüm auf. Damit wird das Christentum verhöhnt, denn der Mann ist alles andere als ein Diener des Herrn. Er tauft die Frauen auch nicht in Wasser, sondern in Feuer, was eine Umkehrung der Werte bedeutet.

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Ein weiterer Herr mit langem Bart tritt als Schlangenträger auf.

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Der Mann im Pfaffenkostüm gehört ebenfalls zur Bruderschaft der Schlange und züngelt mit den Viechern herum, ehe er sie an die Damen überreicht. Das Tattoo „Soul“ an seinen Fingern ist übrigens auch ganz interessant.

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Die Hexen üben sich ebenfalls in der Rolle der Schlangenträgerin, wobei es immer wieder zu sexuellen Anspielungen kommt.

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Nachdem die Frauen offenbar eine halluzinogene Flüssigkeit getrunken haben, erscheint zum Schluss noch Satan auf der Party.

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Die Hexen menstruieren bei dem Anblick aus den Augen, wobei diese schon ziemlich besessen wirken. Von allen Frauen dürfte die Blonde mit den Widderhörnern wohl am ehesten nach Satans Geschmack sein.

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Bei genauerem Hinsehen handelt es sich jedoch nicht um den Teufel, sondern um Andy LaPlegua, wie man an den Tattoos erkennen kann. Er hat zudem wenig sexuelles Interesse an den Satanistinnen, sondern beginnt sofort damit, ihnen die Kehlen durchzuschneiden.

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Die Dame mit der Dornenkrone, die als einzige keine Hörner trägt, dürfte übrigens wieder eine Verhöhnung des Christus darstellen.

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Die Asiatin erwischt LaPlegua mit der Machete.

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Als sie noch am Leben war, tanzte sie mit Katzenköpfen auf den Titten herum. Möglicherweise soll hier eine Sexkätzchenprogrammierung angedeutet werden.

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Insgesamt macht das Video einen total kranken Eindruck. Die satanistische Symbolik ist ebenso offensichtlich wie die Verherrlichung von Menschenopferungen. Die Darstellerinnen haben die Dreharbeiten selbstverständlich überlebt, denn sonst wäre das Video als Snuff-Film indiziert worden. Dennoch stellt sich die Frage, wie weit Ole Anders Olsen in den Satanismus involviert ist? Denn eines steht fest: Mit solchen Darstellungen scherzt man nicht. Schon gar nicht in Zeiten, in denen ständig neue Skandale um Kindesmissbrauch und rituelle Morde Schlagzeilen machen.

Solche Videos vermitteln, dass Hexensabbate und Ritualmorde cool sind. Das allein ist schon schlimm genug, aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass derartiges von den Fans auch noch gefeiert wird als wäre es das Normalste der Welt. Allerdings dürfte sich der Fankreis inzwischen ohnehin geändert haben, seit Combichrist von Aggrotech auf Metal umgestiegen ist.

Ghostbusters II – Vigo, der Antichrist

von Shinzon

Fünf Jahre nach dem ersten Teil kam 1989 „Ghostbusters II“ in die Kinos. Diese Gruselkomödie gestaltete sich nicht minder okkult und apokalyptisch als der Vorgänger. Allerdings sollte diesmal kein extradimensionaler Dämon das Ende der Welt einläuten, sondern der wiederkehrende Geist eines finsteren Fürsten aus dem Mittelalter.

Alles beginnt mit einer Schleimpfütze, die den Kinderwagen von Dana Barrett (Sigourney Weaver) klaut und mitten auf einer belebten Straße abstellt. Es geht also schon mal um finstere Mächte, die ein Interesse an einem Neugeborenen (Will & Hank Deutschendorf) haben. Dieses stammt übrigens nicht von Dr. Venkman, der fünf Jahre zuvor mit Dana angebandelt hat. Der Vater bleibt anonym.

Wenigstens bekommen die Ghostbusters durch diesen Vorfall wieder etwas zu tun. Winston Zeddemore (Ernie Hudson) und Ray Stantz (Dan Akroyd) schlagen sich nämlich mehr schlecht als recht mit Auftritten auf Kindergeburtstagen durch. Doch nicht mal die Kids können den Geisterjägern noch etwas abgewinnen. Wenigstens Egon Spengler (Harold Ramis) hat noch einen passablen Posten am Institut für erweiterte theoretische Forschung. Dieses Institut befindet sich in einem klassischen Gebäude, dessen Eingang von zwei Säulen gesäumt ist.

01 Institut

Dana wendet sich zuerst an Egon, bei dem sie genau richtig ist. Er arbeitet nämlich an einer Theorie, der zufolge menschliche Emotionen Auswirkungen auf das physikalische Umfeld haben. Diese Theorie ist gar nicht mal so abwegig und wird inzwischen sogar von der realen Wissenschaft behandelt. Für die herrschende Elite ist sie auf jeden Fall der Grund, warum sie die Menschheit in Angst, Verzweiflung und Hass hält. Negative Emotionen erzeugen negative Schwingungen und darauf fahren die Satanisten voll ab. Das ist auch der Grund, warum es so viele Kriege, Armut und schlechtes Fernsehen gibt. In diesem Film wird das alles noch eine zentrale Bedeutung haben.

Wo wir schon mal bei schlechtem Fernsehen sind, Venkman moderiert inzwischen eine eigene Sendung, in der allerhand Esoteriker und Weltuntergangspropheten auftreten. Letzterer könnte allerdings recht behalten und spoilert die Zuschauer mit der Information, dass die Welt am Silvesterabend Punkt 0 Uhr untergehen wird. Statt 1989 hätte der Film also ebenso gut 2000 oder 2012 spielen können. Die UFO-Enthusiastin in Venkmans Sendung datiert den Weltuntergang gar auf den 14. Februar 2016, was inzwischen natürlich genauso obsolet ist, wie alle anderen Weltuntergangstermine. Immerhin ist aber zwischen 1989 und 1990 der Ostblock untergegangen, vielleicht wollte Hollywood ja darauf anspielen.

02 Esoterikshow

Die nächste Szene spielt in einem New Yorker Kunstmuseum. An der Fassade hängen ein roter und ein blauer Banner, womit wir die Freimaurerfarben schon mal abhaken können. Selbige finden sich noch einmal auf einer US-Flagge und einer Tricolore. Erstere sollte in den USA nicht weiter verwundern, letztere ist jedoch reine Freimaurerdeko.

03 Blau Rot

04 Blau Rot

Zu guter Letzt wären da noch reichlich Sonnensymbole.

05 Sonnensymbole

Dana Barrett ist vom Orchester in dieses Museum gewechselt, wo sie nunmehr als Restaurateurin arbeitet. Ihr Vorgesetzter ist der aufdringliche Dr. Janosz Poha (Peter McNicol), welcher gerade ein neues Gemälde in der Werkstatt aufstellen lässt. Es ist ein Portrait von Vigo (Wilhelm von Homburg), welches nicht nur sehr lebendig wirkt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Seele besitzt.

06 Verfluchtes Bild

Egon sucht in der Zwischenzeit Ray auf, der einen Laden für okkulte Bücher und anderen Esoterikschnickschnack betreibt. Der Laden hat natürlich die Hausnummer 33. Man sieht sie zwar nicht direkt, aber das Gebäude links daneben hat die Nummer 31.

07 Rays okkulter Buchladen

Im Laden gibt es gleich mal eine Pyramide mit Auge und Ray wünscht einem Kunden „viel Spaß beim Hexensabbath“. Als Geisterjäger muss man halt Geister heraufbeschwören, um nicht arbeitslos zu werden.

08 Pyramidenposter

Das Team von damals ist mit dem Eintreffen von Venkman auch schon fast komplett und natürlich erfährt dieser nun, dass seine alte Flamme erneut Stress mit Dämonen hat. Außerdem holt er ein bestelltes Buch mit dem Titel „Magische Pfade zu Reichtum und Macht“ ab, welches ebenfalls von einer Pyramide mit Auge geziert wird. Noch deutlicher kann man wohl kaum darauf hinweisen, dass so ziemlich alle Reichen und Mächtigen dieser Welt Freimaurer mit einem Hang zum Okkulten sind.

09 Pyramidenbuch

Mit dem Okkulten bekommen die Geisterjäger schon bald genug zu tun. Sie statten Dana einen Besuch ab und untersuchen ihre Wohnung. Als dort alles normal scheint, zeigt die besorgte Mutter ihnen die Stelle auf der Straße, an der der Kinderwagen stehen geblieben ist. Dort schlagen die Instrumente von Egon und Ray endlich Alarm. Irgendetwas muss sich unter der Straße befinden.

10 Parascanner

In der Nacht beginnen die drei, ein Loch in die Straße zu meißeln. Gerade, als Ray an einem Seil über einem Fluss aus Schleim baumelt, werden sie von der Polizei erwischt und verhaftet. Als sie Ray hochziehen, erwischt dieser eine Stromleitung und legt damit ganz Manhattan lahm. Das dürfte nicht gerade zur Strafmilderung beitragen.

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Im Museum wird unterdessen Janosz von Vigos Gemälde angequatscht. Er soll dem moldawischen Fürsten ein Kind beschaffen. Als er sich fragt, warum er das tun soll, schießen Blitze aus dem Antlitz von Vigo auf den Museumsdirektor nieder, der fortan unter Kontrolle des toten Fürsten steht. Bei dieser Szene darf natürlich ein achtzackiger Stern der Ištar in Schwarz/Weiß nicht fehlen.

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Janosz weiß natürlich genau, wo er ein neugeborenes Kind finden kann und sucht noch in derselben Nacht Dana heim. Er fragt, ob er ihre Wohnung betreten darf, was diese ablehnt. Dämonen und Vampire sollte man niemals hereinbitten und offensichtlich ahnt sie etwas. Oder ihr ist Janosz schon im Normalzustand zu gruselig. Immerhin kann er den Stromausfall kompensieren, indem er seine Augen als Scheinwerfer benutzt.

14 Nachtsichtgerät

Am nächsten Tag beginnt die Gerichtsverhandlung der Geisterjäger. Winston ist dabei nur Gast, aber für die anderen sieht es nicht gut aus. Zumal ihr Anwalt kein geringerer als die Flachzange Louis Tully (Rick Moranis) ist. In seinem Eröffnungsplädoyer weist er gleich darauf hin, dass ihm die Geisterjäger geholfen haben, als er in einen Hund verwandelt war. Und das vor einem Richter, der nicht an Geister glaubt.

Zum Glück befindet sich unter den Beweistücken ein Glas mit dem psychoaktiven Schleim, der unter New Yorks Straßen fließt. Als der Richter Wexler (Harris Yulin) so richtig in Fahrt kommt und den Angeklagten wünscht, er könnte sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, brodelt es im Einmachglas. Letztendlich explodieren die Geister zweier Hingerichteter aus dem Schleim, welche der Richter selbst einst zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt hat.

16 Todeskandidaten

Mit diesen alten Bekannten konfrontiert, sieht sich Wexler genötigt, das Urteil aufzuheben und ebenso die einstweilige Verfügung, welche den Geisterjägern die Ausübung ihres Handwerks untersagt. Nachdem sie die beiden Todeskandidaten in ihren Geisterkerker gesperrt haben, sind sie wieder zurück im Geschäft. Janine Melnitz (Annie Potts) bekommt ebenfalls ihren alten Posten als Sekretärin zurück. Mit neuer Brille und Frisur sitzt sie wieder am Telefon und nimmt Aufträge entgegen, die sich mal wieder häufen. Sogar ein neues Logo haben sich die Geisterjäger gegönnt. Der durchgestrichene Geist macht nun eine V-Geste.

17 V-Logo

Neben der üblichen Geisterjagd experimentieren die Jungs mit dem psychoaktiven Schleim. Sie schreien ihn an, was heftige Reaktionen verursacht, und bringen sogar einen Toaster damit zum Tanzen. Für den ständig herumblödelnden Venkman die Gelegenheit, gleich noch eine V-Geste zu machen.

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Nach der kleinen Vorstellung besucht Peter seine Ex Dana im Kunstmuseum, wo ihm Janosz das Bild von Vigo vorstellt. Dana ist vom einstigen Herrscher der Karpaten und Moldawiens weit weniger begeistert und bezeichnet den mächtigen Zauberer als „völkermordenden Wahnsinnigen“. Demnach wäre er für das Geistergenre das, was Dracula für das Vampirgenre ist. Obendrein hat er einen gruseligen Modegeschmack mit lauter Totenköpfen, was aber zu seinem Charakter passt.

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Am Abend will Dana mit ihrem Baby baden, aber sie bekommt ungebetenen Besuch vom Blob. Dieser versucht, Klein Donald (im engl. Original Oscar) zu verschlingen.

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Da ein Bad in psychoaktivem Schleim nicht so ihr Ding ist, flüchtet Dana in die Wohnung von Peter Venkman. Dort kommt sie aber vom Regen in die Traufe, denn der Schachbrettboden verheißt nichts Gutes.

22 Schachbrettboden

Am nächsten Tag statten die Geisterjäger erst einmal Vigo einen Besuch ab. Wie ihre Recherchen ergeben haben, lebte Vigo im 15. bis 16. Jahrhundert und erreichte ein stattliches Alter von 105 Jahren. Dabei starb er nicht mal eines natürlichen Todes, sondern wurde vergiftet, erstochen, erschossen, gevierteilt und zerhackt. Offenbar wollte man sicher gehen, dass er auch wirklich tot ist. Vigo wusste also, wie er sich beliebt macht. Kurz vor seinem endgültigen Tod kündigte er jedoch seine Wiederkehr an, um die Menschheit erneut mit seiner Herrschaft zu beglücken.

Von der Fotosession mit Vigo ist Museumsdirektor Janosz Poha wenig begeistert, doch er kann das Eindringen der Geisterjäger nicht verhindern. Vigo kann sich aber sehr wohl selbst um das Problem kümmern. So hypnotisiert er u.a. Ray mit seinem bösen Blick.

Dana wohnt dieser Szene nicht bei, da sie noch in Peters Wohnung weilt. Immerhin konnte sie dort ungestört baden. Als Venkman nach Hause kommt, lädt er die Mutter abends zum Essen ein, während er dem kleinen Donald seine Emanuelle-Sammlung empfiehlt. Ein Pornografiewitz gegenüber einem Neugeborenen ist wieder mal typisch für den pädophilen Sumpf von Hellywood und dieses Baby wird auch noch in ein okkultes Ritual hineingezogen.

Babysitter soll für den Abend Janine spielen, welche in ihrem Leopardenfellmantel und den grünen Handschuhen eine wandelnde Stilsünde ist. Da das Sexkätzchen ein wenig rollig ist, lädt sie Louis ein, sie in Venkmans Wohnung zu begleiten. Es dürfte klar sein, dass die Kombination der beiden nervigsten Charaktere in einer Katastrophe enden muss.

23 Sexkätzchen

Ray und Egon entwickeln derweil die Fotos des Vigo-Gemäldes. Diese sehen nicht ganz so aus, wie die beiden das Portrait in Erinnerung hatten. Auf den Fotografien ist der Fluss aus Schleim zu sehen, welcher unter New York brodelt. Kurz darauf fangen die Fotos Feuer, während sich die Tür der Dunkelkammer von Geisterhand abschließt. Dank Winstons Einschreiten entkommen Egon und Ray diesem Anschlag ganz knapp.

24 Schleimfluss

25 Feurige Fotos

Während Venkman Dana zum Essen ausführt, begeben sich die anderen drei über einen U-Bahntunnel in den New Yorker Untergrund, um den Fluss des Schleims zu untersuchen. Peters Entscheidung, diesem Trip nicht beizuwohnen, erweist sich als absolut richtig, denn was der Rest des Teams entdeckt, ist nicht gerade appetitlich. Zunächst treffen sie auf eine Galerie abgehakter Köpfe, die vermutlich islamistische Terroristen im U-Bahnschacht hinterlassen haben. Die Altersfreigabe ab 12 ist spätestens an dieser Stelle nicht mehr nachvollziehbar und Eltern sollten ihre Kinder von derartigen Szenen fernhalten.

26 Kopfgarten

Der nächste Schock besteht aus einem Geisterzug und so langsam ahnt Egon, dass irgendetwas das Team von seinen Forschungen abhalten will. Kurz darauf entdeckt Ray einen Zugang zum Schleimfluss. Egons Frage, wie viel negative Energie nötig sei, um einen Fluss dieser Größe zu erzeugen, erübrigt sich, denn der Big Apple ist ein Sumpf von Kriminalität und Sünde. Das Ergebnis verschlingt erst einmal Winston und um ihn zu retten, springen auch Ray und Egon in die Glibberbrühe.

27 Schleimbad

Als die drei wieder auftauchen, gehen sich Winston und Ray gegenseitig an die Gurgel. Egon kommt jedoch schnell darauf, dass es an dem Schleim liegt, der geradewegs auf das Kunstmuseum zufließt. Ihre Erkenntnisse müssen sie natürlich gleich Venkman auftischen und zwar beim Essen in einem Nobelrestaurant. Nachdem sie einige Snobs vollgeschleimt haben, werden sie abermals verhaftet und diesmal ist es Peter, der als Unbeteiligter außen vor bleibt. Irgendwie kommen Geisterjäger recht häufig mit dem Gesetz in Konflikt.

Während die Jungs auf dem Weg zum Bürgermeister sind, erwischt Dana die beiden Babysitter Janine und Louis in flagranti. In der Zeit, in der sie auf ihr Baby aufpassen sollten, haben sie gleich selbst eins gemacht. Nebenbei bemerkt nicht unweit eines Schabrettbodens, was einen Hauch von Sex-Magick hat.

28 In Flagranti

Beim Bürgermeister Larry (David Margulies) läuft es unterdessen nicht so prickelnd. Auf die Botschaft, dass sich alle negativen Emotionen der Stadt in einem explosiven Plasma manifestierten, kontert er nur, dass es jedermanns gottgegebenes Recht sei, sich mies zu fühlen und andere wie Dreck zu behandeln. Das bringt den American Way of Life ziemlich präzise auf den Punkt. Nachdem der Bürgermeister sie eiskalt abserviert hat, landen sie diesmal nicht im Knast, sondern in der Klapsmühle. Trotzdem ist dies eine Wiederholung des ersten Teils.

29 Einweisung

Wirklich reif für die Irrenanstalt ist indes der Museumsdirektor Janosz. Dieser hält gerade eine schwarze Messe vor dem Gemälde Vigos ab und quatscht mit dem künftigen Antichristen. Er schleimt sich regelrecht bei dem alten Schleimpilz ein und bittet ihn, Dana zur Frau haben zu dürfen, nachdem er Vigo deren Baby gebracht hat.

30 Schwarze Messe_1

31 Schwarze Messe_2

Vigo will Donald keineswegs missbrauchen oder gar opfern, sondern in dessen Körper wiedergeboren werden. Damit wird der satanistische Mythos bedient, Dämonen könnten in Menschen fahren, wobei es sich in der Realität allerdings eher um multiple Persönlichkeitsspaltung handelt. Dennoch beschreibt dieses Szenario sehr gut, was die Elite mit traumabasiertem Mind Control beabsichtigt. Und wo wir schon mal dabei sind, trägt Donald einen Winnie Puh Schlafanzug, was natürlich ein Disney-Erzeugnis ist.

33 Disney-Programmierung

Janosz fackelt nicht lange und zieht los, um das Baby abzuholen. Vigo hat ihm dafür ein paar Superkräfte mit auf den Weg gegeben. Jetzt ist sein Jünger transzendent und kann fliegen. Obendrein trägt er ein extrem schlechtes Mary Poppins Kostüm und kann seine Arme ausstrecken wie Mr. Fantastic.

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Dana macht sich sofort auf den Weg ins Museum, wo sie zwischen den Säulen Jachin und Boas mit zwei illuminierten Weltkugeln hindurch muss.

36 Jachin & Boas

Drinnen liegt Donald bereits auf einem Altar, was bei entsprechendem Hintergrundwissen schon ein ziemlich heftiger Anblick ist. Der schwarz/weiße Reptiloidenstern ist dabei stets präsent.

37 Opferaltar

38 Fliegerass

Die Lage in der Stadt spitzt sich derweil immer mehr zu. Der Fluss aus Schleim steigt immer höher und hüllt das Museum komplett ein.

39 Pegelanstieg

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41 Wackelpudding_2

Auch andernorts bricht sich der Schleim Bahnen. Darunter bei einer Brodway-Show mit dem bezeichnenden Titel „Cannibal Girls“. Das satanisch-rote Pentagramm ist nicht weit.

42 Cannibal Girls

Direkt gelungen ist dagegen die kleine Botschaft gegen Pelzträger. Ob der Kostümdesigner Peta-Mitglied ist?

43 Bissiger Pelzmantel

Nebenher läuft noch die Titanic an den Docks ein, aber ansonsten sind die Dämonenangriffe eher wenig amüsant.

45 Titanic

44 Dämonenattacke

Zu allem Übel öffnet sich auch noch ein Hellgate und hüllt die Stadt in Dunkelheit.

46 Höllentor

Die Situation ist inzwischen dramatisch genug, dass der Bürgermeister erneut nach den Geisterjägern rufen lässt. Die kommen aber mit ihren Protonenstrahlern nicht durch den schleimigen Wackelpudding hindurch. Da es sich um negativen Schleim handelt, brauchen die Jungs ganz viel positive Energie und ein Symbol, welches die Massen mitzieht. Ein Blick auf das Nummerschild ihres Ecto 1A bringt die zündende Idee. Wer könnte eher Licht ins Dunkel bringen als die Sonnengottheit Mithras? Gemeint ist natürlich die Freiheitsstatue, welche auf dem Nummernschild in den Farben der Freimaurer abgebildet ist.

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Bevor die Statue im wahrsten Sinne des Wortes losgehen kann, wird sie erst einmal mit positivem Romantikschleim besudelt. Wie das dazu führen kann, dass sich die Freiheitsstatue mit einem Joystick steuern lässt, ist natürlich erklärungsbedürftig. Aber hey, es ist nur ein Film. Um die Stimmung etwas zu erheitern, gibt es noch etwas Musik von Sony. Bei so viel Product Placement fragt man sich wirklich, warum es bei der TV-Ausstrahlung noch zusätzliche Werbeunterbrechungen gibt?

48 Sony Walkman

Mit der Freiheitsstatue trampeln die Geisterjäger durch Manhattan schnurstracks zum Kunstmuseum. In der Fackel der Statue entzündet sich dabei ein echtes Feuer, mit welchem die Kuppel des Gebäudes durchschlagen wird. Erleuchtungssymbolik, wohin das Auge blickt.

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Vigos Geburtstag findet durch diese Aktion ein jähes Ende, dabei war er schon mitten dabei, in Donald zu reinkarnieren.

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Bevor es Vigo an den Kragen geht, wird erst einmal sein Jünger Janosz „abgespritzt“. Die Anspielung auf eine männliche Ejakulation ist nicht zu übersehen.

53 Abspritzen

Vigo hat sich indessen aus seinem Bild befeit, ist aber nicht leicht niederzumachen. Fürs Erste schickt er die Geisterjäger zu Boden.

54 Vigo tanzt für euch

Danach macht er sich an Donald ran und droht, sich mit ihm zu „vereinigen“. Wie herrlich doppeldeutig. Die Schreie des kleinen Nachwuchsschauspielers dürften in dieser Szene durchaus echt sein.

55 Kinderschreck

Die Vereinigung wird jäh unterbrochen, als die Massen vor dem Museum anfangen zu singen. Die positive Energie verbannt Vigo zurück in sein Gemälde, wo er endlich seine wahre Natur zeigt. Seine entstellte Fratze zeigt sogar Ansätze von Teufelshörnern.

56 Dämon

Abermals hypnotisiert Vigo Ray und ergreift schließlich von ihm Besitz.

57 Nicht Ray

Eine ordentliche Spermadusche mitten ins Gesicht beendet den Spuk jedoch.

58 Vollgewichst

Draußen vor dem Museum glaubt natürlich Louis, er hätte die Situation gerettet. Immerhin darf er sich freuen, nun zum Team zu gehören.

59 Louis

Dieses staunt nicht schlecht, als es das Bild betrachtet. Dieses zeigt nun die vier Ghostbusters mit Donald. Wie zur Hölle ist denn das passiert?

60 Erstaunen

61 Moderne Kunst

Am Ende werden die Ghostbusters wieder einmal gefeiert und bekommen auf Liberty Island Standing Ovations. Übrigens, wie ist die Freiheitsstatue eigentlich wieder auf ihren Sockel zurück gekommen?

62 Jubelfeier

Fazit: „Ghostbusters II“ steht dem ersten Teil in Sachen Okkultismus und Symbolik in nichts nach. Wieder einmal steht der Weltuntergang bevor, aber diesmal nicht durch die Wiederkehr einer sumerischen Gottheit, sondern durch einen moldawischen Antichristen. Die Einbeziehung eines Babys, wobei es sich ja eigentlich um zwei Kinderdarsteller handelt, ist dabei in hohem Maße besorgniserregend.

Berühmte Schauspieler wurden die beiden später nie. Stattdessen schlugen sie eine Laufbahn als Kampfsportler ein und gründeten eine Martial Arts Schule. Scheinbar haben sie sich den Vigo-Darsteller zum Vorbild genommen, denn der Deutsche Norbert Grupe alias Wilhelm von Homburg war lange Zeit Profiboxer. Zudem spielte er in einigen bekannten Filmen mit, darunter auch 1994 in dem ebenso hochgradig okkulten „Die Mächte des Wahnsinns“.

Die Wandlung von Kinderstars zu Satanisten

Das folgende Video zeigt an einigen sehr deutlichen Beispielen, wie ehemalige Kinderstars zu Satansanbetern erzogen wurden. Dabei gibt es auch immer wieder Anspielungen auf Mind Control.

Videoanalyse: Michael Jacksons Thriller

1982 erschien Michael Jacksons Album „Thriller”. Für die gleichnamige Single wurde ein aufwendiges Horrorvideo produziert, in welchem sich der Sänger in einen Werwolf verwandelt. Trotz des hochgradig okkulten Themas betonte Michael Jackson (1958-2009) gleich vorweg, dass er aufgrund seiner persönlichen Überzeugungen mit diesem Film nicht für den Glauben an das Okkulte werben wollte.

01 Hinweis

Das ist ein wenig ironisch, denn zu diesem Zeitpunkt war er bereits komplett von okkulten Symbolen umgeben. Der Hinweis ergibt aber dennoch Sinn, da Michael Jackson wohl tatsächlich nur ein Spielball der okkulten Musikmafia war. Er konnte sich ohnehin nie so ganz mit der satanistischen Elite anfreunden, die im Kern stark rassistisch ist und ihn als Afroamerikaner stets nur ausbeutete. Zwar wurde Jackson ab Mitte der 1980er durch die Hautkrankheit Vitiligo selbst zu einem Weißen, was er jedoch offen bedauerte. Er stand zu dem, was er war und kehrte Sony nach 2000 den Rücken zu.

Ab 2001 sprach er dann mehrfach sehr direkt von einer Verschwörung innerhalb der Musikindustrie, welche sein letztes Album in zahlreichen Negativkritiken verrissen hatte. Bei einem Auftritt am 15. Juni 2002 in London nannte er den damaligen Sony-Chef Tommy Mottola sogar den Teufel. 2009 wurde Jackson schließlich kurz vor dem Beginn seiner finalen Tournee mit dem Titel „This is it“ ermordet.

Gehen wir also davon aus, dass die okkulte Symbolik nicht auf Michael Jacksons eigenem Mist gewachsen ist. Dennoch ist sie in „Thriller“ für jedermann gut sichtbar.

02 Thriller

Das Video beginnt mit einem harmlosen Nachtspaziergang, bei dem Michael seiner Angebeteten einen Verlobungsring überreicht. Er teilt ihr außerdem mit, dass er nicht so wie die anderen Jungs ist. Was er damit meint, zeigt sich kurz darauf, als gegen Mitternacht der Vollmond sichtbar wird.

03 Vollmond

Als die Verwandlung zum Werwolf einsetzt, bekommt Michael nicht etwa Wolfsaugen, sondern Reptilienaugen.

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Nun, vielleicht ist er ja auch ein Werkater. So genau kann man das nicht einordnen, aber zumindest würde das seine geschlitzten Pupillen erklären.

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Die nächste Minute hetzt Jacko seine Freundin durch den Wald. Wie sich jedoch herausstellt, ist alles nur ein Film, den er sich mit einer anderen Freundin ansieht. Deren Jacke hat ein blaues Leopardenfellmuster, was sie dezent zu seinem Sexkätzchen degradiert.

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Michaels Freundin rennt aus dem Kino, wo es rechts neben dem Filmtitel gleich mal etwas Schleichwerbung für das verantwortliche Label Sony gibt.

09 Product Placement

Jacko folgt seiner Angebeteten und tänzelt zunächst einmal um sie herum. Auffällig ist, dass Sie eine Blau/Rot-Kombination trägt, während Michael komplett in satanisches Rot gekleidet ist.

10 BlauRot

Seine Worte sind ebenso wenig beruhigend:

„“It’s close to midnight
And something evil’s lurking in the dark
Under the moonlight
You see a sight that almost stops your heart”

“Es ist kurz vor Mitternacht
Und etwas Böses lauert im Dunkeln
Unter dem Mondlicht
Siehst du einen Anblick, der fast dein Herz anhält”

Passend dazu kommen die beiden an einem Friedhof vorbei, auf dem sich alsbald die Zombies aus ihren Gräbern erheben. Eine Stimme verkündet, dass es Mitternacht ist und die betreffenden Kreaturen auf der Suche nach Blut sind.

11 Friedhof

Es folgt der erste Zombiewalk in einem Musikvideo…

12 Zombiewalk

Als das Teeniepärchen von den Zombies umzingelt wird, verwandelt sich Michael plötzlich selbst in einen. Das ist nicht wirklich besser als die Verwandlung in einen Werwolf, ein paar Minuten zuvor. Offensichtlich ist Jacko der Anführer der Untoten und sie tanzen im wahrsten Sinne des Wortes nach seiner Pfeife.

„Cause this is Thriller, Thriller night
And no one’s gonna save you”

“Denn das ist Thriller, Thriller-Nacht
Und niemand wird dich retten“

13 Oberzombie

Seine Freundin flieht indes in eine verlassene Bruchbude, wo sie letztendlich in der Falle sitzt. Passend dazu heißt es im Text:

„You hear a door slam
And realize there’s nowhere left to run
You feel the cold hand
And wonder if you’ll ever see the sun
You close your eyes
And hope that this is just imagination”

“Du hörst die Türe zuknallen
Und realisiert, du kannst nirgendwo hin entkommen
Du fühlst eine kalte Hand
Und würdest dich wundern, wenn du jemals wieder die Sonne siehst
Du schließt deine Augen
Und hoffst, dass alles nur Einbildung ist“

Und tatsächlich: Als Michael nach ihr greift, wacht sie auf. Scheinbar war alles nur ein Traum. Oder doch nicht? In der letzten Einstellung blickt Michael Jackson noch einmal zurück und hat erneut Reptilienaugen. Rechts neben ihm steht ein weißer Obelisk, der den freimaurerisch-okkulten Charakter dieses Musikvideos noch einmal unterstreicht.

14 Reptoobelisk

Okkult ist auch die folgende Textpassage:

„They’re out to get you
There’s demons closing in on every side
They will possess you”

“Sie wollen dich bekommen,
Da sind Dämonen, die von allen Seiten kommen
Sie werden dich besetzen“

Das Lied ist voll von solch dämonischen Szenarios und dreht sich ausschließlich darum, Menschen zu schockieren und zu ängstigen. Selbstverständlich steht dies im Widerspruch zum Hinweis am Beginn des Videos, aber wie gesagt spiegelt dieser nur Michael Jacksons persönliche Meinung wieder und nicht die der Produzenten dieses okkulten Gruseltheaters.

Videoanalyse: Katy Perry in Ägypten

Das Video zu Katy Perrys Single „Dark Horse“ spielt in der antiken ägyptischen Stadt Memphis, was erwartungsgemäß zu einem Feuerwerk freimaurerischer Symbolik führen muss. Immerhin basiert ein Großteil der Freimaurerei auf dem Isis- und Osiriskult von anno dazumal. Darüber hinaus gibt es innerhalb der Freimaurerei einen Memphis-Mizraim-Ritus, welcher von Napoleon nach Europa eingeführt wurde.

DH_1 Memphis

Katy sitzt zunächst auf einem Boot, welches auf dem Nil fährt. Sie ist zwischen zwei Säulen (Jachin & Boas) platziert und auf dem Dach findet sich ein altägyptisches Sonnensymbol.

DH_2 Boot

Auf ihren weißen Haaren ist ein blaues Auge des Ra mit einer Pyramide darüber eingefärbt.

DH_3 Auge des Ra

In der nächsten Szene sieht sie schon etwas ägyptischer aus und thront in einem Tempel, umringt von Vertretern des blauen Volkes. Natürlich mangelt es auch in dieser Szene nicht an Säulen.

DH_4 Tempel_1

DH_5 Tempel_2

Bei genauerer Betrachtung wirkt ihr Outfit, einmal abgesehen von der Frisur und dem geflügelten Skarabäusanhänger, wenig ägyptisch. Ihr Kopfschmuck erinnert eher an Mickeymausohren, was auf eine mögliche Disney-Programmierung hinweist. Die Tänzerinnen neben ihr deuten indes auf eine Sexkätzchen-Programmierung hin, die bei Katy Perry sehr häufig zu finden ist.

Abgerundet wird die Mind Control Collage durch die Schlange auf dem Kopf, welche allerdings tatsächlich typisch für die ägyptischen Pharaonenhäuser war. Die Frage lautet nun, ob Katy Perry ebenfalls von einem Goa’Uld besessen ist?

DH_6 Mickey

In ihrem Tempel bekommt Katyopatra Besuch von einem einäugigen Mann, der sich mit der Geste der Hand aufs Herz als Freimaurer zu erkennen gibt.

DH_7 Einauge

Katy begrüßt den Reisenden mit den Worten „Do you wanna play with Magick?“ Hier geht es jedoch nicht um schwarze Magie, sondern um Gehirnwäsche. Passend dazu holt der Besucher einen großen Edelstein unter seinem Umhang hervor. Dazu muss man wissen, dass Juwelen während der Programmierung als Belohnung eingesetzt werden und später als Trigger fungieren können, um bestimmte angelernte Verhaltensmuster abzurufen.

DH_8 Juwel_1

DH_9 Juwel_2

Bei Katy Perry hat man offensichtlich das komplette Programm durchgezogen. Kein Wunder, dass sie sofort auf den dargebotenen Trigger anspringt und ihre antrainierten Gesten abspult.

DH_10 Horusauge

Das Abdecken des linken Auges hatten wir schon bei Lady Gaga, deren Trigger allerdings das Wort „The Lord“ war.

Zwischendurch wird immer wieder auf das Boot zurück geblendet, wo es eine weitere Anspielung auf ein anderes Hirnwäscheopfer gibt. Die Geste mit dem wehenden Kleid, welche hier in Sichtweite einer Pyramide vor der aufgehenden Sonne Ra abgefeiert wird, erinnert wohl kaum Zufällig an Marilyn Monroe.

DH_11 Marilyn

In der nächsten Szene wird Katys Mind Control Handler nach getaner Arbeit von der Sphinx zu Staub verwandelt. So viel zum Thema falscher Umgang mit Magick.

DH_12 Bestrafung_1

DH_13 Bestrafung_2

Übrig bleibt nur ein weiterer Klunker für Katys Sammlung.

DH_14 Bestrafung_3

In einem weiteren Arrangement sieht man Katy zwischen einer Handvoll ägyptischer Gottheiten. Sie trägt eine Schlange, während sie selbst vom Totengott Anubis getragen wird. Möglicherweise wird hier auf ihr baldiges Ableben angespielt. Gerade weibliche Stars sind einem knappen Verfallsdatum unterworfen und eignen zugleich hervorragend als Opfer.

DH_16 Schlangenträgerin_2

DH_15 Schlangenträgerin_1

Ihr Sarkophag im Anubislook steht jedenfalls schon mal bereit. Aus diesem steigt der Rapper Juicy J, der Katy ein „Beast“ nennt und mit dem US-amerikanischen Massenmörder Jeffrey Dahmer vergleicht, welcher seine Opfer teilweise aufaß.

„Uh, she’s a beast, I call her Karma
She eat your heart out like Jeffrey Dahmer”

DH_17 Anubissarg

Und wo wir schon einmal bei Anubis sind: Dieser wacht auch über den neuen Flughafen von Denver. Dort finden wir zudem ein dunkles Pferd (im Volksmund „Bluecifer“ geannnt). Könnte sich hier eine Parallele zum Songtitel „Dark Horse“ ergeben?

Anubis & Dark Horse

In der Tat tauchte ein ähnliches dunkelblaues Pferd mit rotglühenden Augen auch bei Katys Grammy Award Liveauftritt auf.

Katy BlueciferKatys Ableben könnte indes etwas mit dem Verzehr von zu viel Süßigkeiten zu tun haben. Diese werden der Naschsexkatze in der nächsten Szene in Form einer Pyramide dargereicht. Von oben aus betrachtet ergibt sich zudem die Form eines allsehenden Auges.

DH_18 Naschpyramide

DH_19 Naschauge

Als sie einen Bissen zu sich nimmt und kurz darauf fast erstickt, ist der Baphomet nicht weit.

DH_20 Baphosweet

Der Konditor hat in jedem Fall nicht mehr lang zu leben, so fett wie der ist.

DH_21 Fettsack

Allerdings verwandelt ihn Perry ebenfalls zu Staub, bevor er einem Schlaganfall zum Opfer fallen kann.

DH_22 Bittersweet

Als Artefakt hinterlässt er einen Kelch, dessen Inhalt Katy gierig herunter schlingt.

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DH_24 Gral_2

Zwischendrin folgt ein viertes Arrangement, indem Katy über und über mit Gold behängt ist.

DH_25 Goldmarie

Oben links finden wir zudem einen Hasen, der möglicherweise als Anspielung auf „Alice im Wunderland“ ein weiterer Hinweis auf Mind Control sein könnte. Allerdings könnte es sich auch um das Sternbild des Hasen unweit des Orion handeln. Die Pharaonen waren sehr auf Astrologie bedacht und der Orion war für sie ein Abbild des Osiris. Zusammen mit den Sternbildern des Hasen sowie dem kleinen und großen Hund bildet Osiris/Orion eine astrologische Jagdszene.

DH_26 Lepus

Doch zurück zu Katyopatra. Der nächste Tribut kommt in Form einer antiken Hopperkarre daher. Als Kühlerfigur dient der Kopf eines Apis.

DH_27 Apis

Auch mit diesem Präsent ist Katy offenbar dermaßen unzufrieden, dass sie den altägyptischen Gebrauchtwagenhändler in Staub verwandelt. Übrig bleiben nur zwei Plüschwürfel (Kuben) mit okkulten Symbolen.

DH_28 Würfel

Diese lässt sich Katyopatra an ihre Sänfte hängen, welche bereits mit vergoldeten Schlangen und Skorpionen geschmückt ist.

DH_29 Skorpione

Ihr nächster Gast ist ein Reptiloid.

DH_30 Lord Kroko

Für diesen darf sie erst einmal einen Stripdance hinlegen. Sie ist eben doch keine Königin, sondern nur eine Zwangsprostituierte der Illuminaten.

DH_31 Stripperin

Für ihre Dienste erhält sie einen süßen Wauwau, von dem sie nun endlich begeistert ist. Tiere werden zuweilen zur Programmierung von Hirnwäscheopfern gebraucht, wobei diese aber später oft getötet werden, um zusätzliche Traumata zu erzeugen.

DH_32 Wauzi

Nach dieser Belohnung erscheint endlich der Pharao höchstpersönlich. Selbstverständlich trägt er das Symbol der freimaurerischen Weltherrschaft – eine Pyramide mit Auge.

DH_33 RamsesDie Untergebenen des Pharaos sind von roter Hautfarbe und stehen damit im Kontrast zu Katyopatras blauen Wächtern. Man darf dieses Video ja nicht beenden, ohne auch die hohen Freimaurergrade aufmarschieren zu lassen.

DH_34 blaue und rote Grade

Im Schlepptau haben die Logenbrüder eine Pyramide, deren Spitze Katy Perry erklimmt.

DH_36 Pyramidenspitze

Oben angekommen, darf sie dann noch einmal mit Magick spielen und ihre Flügel ausbreiten. Offenbar verkörpert sie Horus, dessen Auge traditionell an der Spitze der Pyramide steht. Sie singt von einem „Storm“ und der Himmel färbt sich rot.

DH_35 Katy Horus

Zum Schluss gibt es noch einmal eine Panoramaansicht der Pyramide, welche wie ein Goa’Uld-Mutterschiff über dem Boden schwebt.

DH_37 Goauldkreuzer

Der Pharao verwandelt sich diesmal nicht in Staub, sondern in einen Köter. Diese Szene kann man wohl nur als Schlussgag verstehen.

DH_38 Schweinehund

Lucy – Wie man weniger als 10% seines Hirns nutzt

von Shinzon

Luc Besson zeichnet sich als Regisseur für einige brillante Filmklassiker wie „Das fünfte Element“ verantwortlich und setzte mit „The Lady“ der birmesischen Politikerin Aung San Suu Kyi ein würdiges Denkmal. Mit „Lucy“ kann er jedoch keinen weiteren Meilenstein landen, da allein schon der Plot völlig absurd ist. Der Film basiert nämlich auf der falschen Annahme, wir Menschen würden nur 10% unseres Hirns nutzen.

Die Wissenschaft hat diese Behauptung schon längst widerlegt – alle Menschen nutzen 100% ihres Gehirns. Die Frage lautet nur, wie effizient sie es nutzen? Das hängt von einigen Faktoren ab, wie gut z.B. die Hirnzellen vernetzt sind, ob es chemische Ungleichgewichte oder erblich bedingte Beeinträchtigungen gibt usw. Sicherlich könnten die meisten Menschen viel mehr aus ihrem Hirn herausholen, aber das brachliegen ganzer Hirnareale ist ein Mythos, dessen sich mitunter Sekten wie $cientology bedienen.

Nun kann man Luc Besson sicherlich nicht einfach solche Verbindungen unterstellen, allerdings ist die Propagierung solcher Mythen zumindest grob fahrlässig. Zudem liefert Besson mit „Lucy“ auch einen storytechnisch total vermurksten Bullshit ab, der sich obendrein bei anderen Filmen bedient. Als erstes kommen einem da gleich die „X-Men“ in den Sinn. Wobei es schon kaum noch als Zufall zu werten ist, dass die Hauptrolle der Lucy von Scarlett Johansson gespielt wird, die schon einmal als Dr. Jean Grey telepathische und telekinetische Kräfte entfalten durfte.

Ebenso unkreativ ist der Titel „Lucy“ an sich. Lucy ist der Name des ersten Australopithecus-Skeletts, welches 1974 in Äthiopien entdeckt wurde. Die Vormenschendame gilt als erster Hominide und damit als Bindeglied zwischen Affe und Mensch. Nun ist es abermals eine Lucy, die den nächsten Schritt in der Evolution geht.

Dabei ist diese Lucy anfangs gar nicht mal so intelligent. Sie ist eine verschusselte Amerikanerin, die in Taiwans Hauptstadt Taipeh mit einem abgehalfterten Drogenkurier namens Richard (Pilou Asbæk) abhängt. Dieser hat gerade keinen Bock, seinem Boss gegenüberzutreten und zwingt Lucy, einen Koffer für ihn abzugeben. Da der Drogenbaron Jang (Choi Min-sik) keine Planänderungen mag, lässt er Richard prompt erschießen und Sexkätzchen Lucy in sein Apartment bringen. Dort erblickt sie erst einmal ein paar verstümmelte Leichen, die unterstreichen, dass Jang ein echt mieser Verbrecher ist.

Lucy SexkätzchenNachdem sich der Fiesling die blutigen Hände abgewischt hat, lässt er Lucy den Koffer öffnen. Darin befindet sich eine neuartige Modedroge, die er sogleich an einem Junkie austesten lässt. Die wenig begeisterte Amerikanerin soll, zusammen mit vier anderen Unschuldigen, insgesamt 5 Päckchen der Droge nach Europa einschmuggeln. Und zwar nicht am Körper, sondern im Körper. Da die unfreiwilligen Drogenkuriere von dem chirurgischen Engriff wenig begeistert sind, benutzt der Mafiaboss ihre Familien als Druckmittel.

Auf dem Weg zum Flughafen können einige von Jangs Untergebenen natürlich nicht ihre Schmutzfinger von Lucy lassen, doch als sie auf sie eintreten, platzt das Drogenpaket in ihrem Unterleib und sie bekommt eine Überdosis. Statt nun zu sterben, erfährt sie einen Bewusstseinsschub und kann ihren Häschern dank der gesteigerten Reaktionsfähigkeit entkommen. Außerdem kann sie noch wie Spiderman die Wände hochklettern, obwohl sie gar nicht von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde.

Der erste Weg nach ihrer Selbstbefreiung führt Lucy ins Krankenhaus, wo sie erst einmal vollkommen sinnlos einen Patienten erschießt und die Ärzte unter Gewaltandrohung dazu zwingt, ihr das Drogenpaket herauszuoperieren. Während sie die Schmerzen ohne jede Betäubung erträgt, entwickelt sich ihr Hirn immer weiter, sodass sie alles ungefiltert aufnehmen und sich an alles erinnern kann. Ähnliches gab es schon in „Ohne Limit“, obgleich dieser Film um einiges bodenständiger war.

Es ist zwar durchaus zutreffend, dass es bewusstseinserweiternde Drogen wie Dymethyltriptamin gibt, doch eine Droge, die einen zum X-Man mutieren lässt, ist vollkommen unbekannt. Obendrein soll das synthetische CPH4, welches Lucy verabreicht wurde, in Natur von Schwangeren produziert werden, was vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist. Wäre dem so, müssten ja alle Babys als Übermenschen auf die Welt kommen.

Den wissenschaftlichen Rahmen, welcher von Prof. Samuel Norman (Morgan Freeman) vorgegaukelt wird, sprengt der Film aber ohnehin. Während Telepathie und Telekinese noch nachvollziehbar sind, ist das Verändern und Erschaffen von Materie aus dem Nichts totaler Humbug. Obendrein gab es das bereits in „Green Lantern“ und der war total schwachsinnig.

Scarlett Johansson geht aber noch einen Schritt weiter. Sie besitzt nicht nur die Fähigkeiten von Jean Grey, sondern auch die fast aller anderen X-Men. Darunter Mystiques Fähigkeit zur Gestaltwandlung. Das ist durchaus sehr hilfreich bei ihrer Flucht von Taiwan nach Europa. Lucy kann sowohl ihre Haarfarbe ändern als auch ihre Augen. Bereits im Trailer ist dabei ein Reptilienauge zu sehen, was wieder einmal auf dämonische Besessenheit anspielt.

Lucy Reptoauge

Wo sich Reptiloide tummeln, sind meist auch die Grey nicht weit. Nach allem, was man von Entführungsopfern weiß, beeinflusst diese Spezies schon seit Jahrtausenden massiv die menschliche Evolution. Es ist daher nicht verwunderlich, dass eines dieser Wesen heimlich über Lucys Entwicklung wacht. Zugegeben, auf dem Werbeplakat im Hintergrund ist lediglich eine blasse Person mit Sonnenbrille zu erkennen. Dennoch fällt auf, dass diese Person offenbar absichtlich weiß geschminkt ist und das Brillengestell ebenfalls weiß ist, sodass der Eindruck eines Grey mit großen, schwarzen Augen entsteht. Ein unterschwelliger Trigger für Insider.

Lucy Grey_1Lucy Grey_2

Doch bevor Lucy ihren Schöpfern unter die Augen tritt, muss sie erst einmal nach Europa. Was sie dort so richtig will, ist ihr selbst wohl nicht ganz klar. Anfangs gibt sie dem französischen Ermittler Pierre del Rio (Amr Waked) den Tipp, wo er die anderen unfreiwilligen Drogenkuriere hochnehmen kann, nur um sich die Substanz anschließend selbst reinzufeiern. Die Drogenmafia setzt sie indes nur vorübergehend außer Gefecht und lässt Jangs Bluthund entkommen.

In die Zukunft zu schauen, scheint dabei nicht zu ihrem Repertoire zu gehören, denn die Mafiosi verfolgen sie bis zu Prof. Norman, wo sie erst einmal alles zusammenschießen. Lucy hätte sie natürlich mit einem einzigen Gedanken aufhalten und vernichten können, lässt es jedoch zu, dass die Verbrecher haufenweise Cops und unschuldige Zivilisten massakrieren. Warum hat sie überhaupt erst Gnade mit den Drogenmafiosi walten lassen, während sie auf der anderen Seite völlig skrupellos den Patienten im Krankenhaus von Taipeh erschossen und unzählige Menschen bei ihrer Amokfahrt durch Paris aus dem Weg gefegt hat? Ziemlich unlogisch für jemanden, der bereits 80% seines Hirns nutzt.

Doch es geht noch absurder. Während vor der Tür das Gefecht tobt, macht Lucy erst mal ganz entspannt eine Zeitreise. Dabei begegnet sie Indianern, Dinosauriern und zum Schluss auch noch der Lucy, welche vor 3 Millionen Jahren lebte. Bei letzterer Begegnung berühren sich die Finger der beiden, was nicht zufällig an Michelangelos Gemälde „Die Erschaffung Adams“ an der Decke der Sixtinischen Kapelle erinnert. Zum einen wird hier angedeutet, dass Lucy für die Evolution der Menschheit verantwortlich ist, zum anderen nimmt sie in dieser Darstellung die Rolle Gottes ein.

Michelangelos "Die Erschaffung Adams"

Michelangelos „Die Erschaffung Adams“

Und da wären wir schon beim Kern des Films. Es dreht sich alles um die Gottwerdung des Menschen, was ein alter esoterischer Traum ist. Freimaurerisch-theosophisches Gedankengut in Reinkultur und schlimmer noch, es findet sich auch bei $cientology wieder. Wie eingangs erwähnt, propagieren solche Psychosekten den Mythos, dass wir nur 10% unseres Hirns nutzen würden und bieten für einen entsprechend hohen Betrag an, diese Quote zu steigern. Lucy kommt dabei wohl einem Operierenden Thetan der Stufe 10 gleich.

In diesem Kontext wird offensichtlich, wie gefährlich der von Luc Besson propagierte Blödsinn ist. Kinozuschauer, die diesen Film zu ernst nehmen, könnten schnell zu Opfern von Psychosekten werden. Dort werden sie aber keinen Bewusstseinssprung erleben, sondern das genaue Gegenteil – geistige Sklaverei!

Davon versteht auch Lucy etwas und so hinterlässt sie der Welt vor ihrem Verschwinden einen Supercomputer. Mal abgesehen davon, dass ein allsehender Zentralcomputer, wie er bereits vom Venus-Projekt beworben wird, technokratischer Faschismus ist, fragt man sich doch ernsthaft, wozu ein allmächtiges Wesen wie Lucy noch einen Computer braucht? Oder wie Captain Kirk es einst ausdrückte: „Wozu braucht Gott ein Raumschiff?“

Nun, Lucy ist genauso wenig göttlich wie das feindselige Wesen auf Sha’Ka’re. Sie beweist bei mehreren Gelegenheiten, dass sie in den normalen Menschen nur Insekten sieht, welche sie nach belieben platt drückt. Als sie der Menschheit ihr zweifelhaftes Abschiedsgeschenk hinterlässt, hat ihre Kreation dementsprechend auch nichts Schönes. Statt Licht und Liebe wuchern hässliche, schwarze Tentakel aus ihr heraus. Dieser Effekt ist einerseits überflüssig und andererseits maximal abstoßend.

Nach dieser abartigen Freakshow wartet der Film dann auch noch mit einem geklauten Ende auf. Nach ihrem physischen Ende lässt Lucy nämlich die Telefone klingeln. Na, woher kennen wir das wohl?

Fazit: „Lucy“ kann kaum als eigenständiger Film betrachtet werden. Es handelt sich viel mehr um eine grottenschlechte Mischung aus „Der Rasenmähermann“ und den „X-Men“ mit einer Prise „Ohne Limit“. Wer solche Klassiker schändet, verdient keine gute Bewertung! Weitere Punktabzüge gibt es für den unwissenschaftlichen Mumpitz, die unzähligen Logiklücken, die blutrünstige Gewaltdarstellung und den zur Schau gestellten Gottkomplex. Dieser Film beansprucht keine 10% der Hirnkapazität, sondern ist vollkommen hirnlos. In die Tonne damit und Hände weg von den Drogen!

Noch einmal Männer in Frauenkleidern

Wir hatten bereits über dieses Ritual der Erniedrigung geschrieben. Zuweilen handeln ganze Filme davon, aber häufig werden auch Nebenrollen diesem Ritual unterzogen.

Die Platzierung eines lollilutschenden Kerls mit Frauenkleid in „Robocop 3“ ist so ein Fall, bei dem man sich nach dem Warum fragt, denn die Rolle ist absolut überflüssig.

"Robocop 3" (1993)

„Robocop 3“ (1993)

Ving Rhames musste ebenfalls schon eine Tunte spielen.

Ving Rhames

Ving Rhames

In „Leroy“ musste Alain Morel in ein Dirndel schlüpfen. Dabei ist zu beachten, dass diese Szene im ersten Kurzfilm gar nicht vorkommt, sondern erst im Kinofilm eingefügt wurde. Wer erfolgreich sein will muss leiden.

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

Die Kleiderwahl ist das Ergebnis einer Saufparty. Doch eigentlich sollten Minderjährige doch gar keinen Alkohol trinken…

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

In dieser Szene gibt es auch ein kleines Sex-Subliminal in Form einer Lavalampe.

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

Es fällt auf, dass vor allem Schauspieler mit afrikanischen Wurzeln in Frauenkleider gesteckt werden. Da macht auch Chris Tucker keine Ausnahme, der obendrein ein Sexkätzchen-Muster tragen muss.

"Das 5. Element" (1997)

„Das 5. Element“ (1997)

Keith David wird in „Delta Farce“ sogar fast vergewaltigt.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Allerdings müssen in „Delta Farce“ auch weiße Männer ins Kleidchen schlüpfen. Darunter Donald Joseph Qualls.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Qualls muss überdies noch ein Sexkätzchen-Kostüm tragen.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Nebenbei bemerkt ist nur eine Rolle in dem Film wirklich schwul. Die anderen müssen gegen ihren Willen Kleider tragen.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

In „Fluch der Karibik“ sind es zwei Deppen, die in Frauenkleider gesteckt werden.

"Fluch der Karibik" (2003)

„Fluch der Karibik“ (2003)

Videoanalyse: Project Pitchfork – Beholder

Gleich zu Beginn wird die Zahl 13 eingeblendet.

Beholder 13

Sie ist nicht als Unglückszahl zu verstehen, sondern astrologisch. Gemeint sind die 13 Sternbilder des Tierkreises, wenn man den Schlangenträger mitzählt. Später taucht die 13 dann noch einmal neben einer Anspielung auf den Saturn auf.

Beholder 13 Saturn

Die Personen, insbesondere die Frauen, bewegen sich wie Roboter und werden teils wie Marionetten an Fäden gezogen. Es geht also um Mind Control und mindestens eine der Frauen scheint eine Sexkätzchen-Programmierung durchlaufen zu haben.

Beholder Sexkätzchen

Untermauert werden die Mind Control-Aspekte durch eine Spirale, die einen Freimaurerschirm ziert.

Beholder Spiralschirm

Der Freimaurer mit Zylinder ist nicht weit. Das Ambiente erweckt dabei den Anschein, dass hier die Geschichte von Jack the Ripper nacherzählt wird. Spuckige Gassen, schutzlose Nutten, ein Mann mit einer Axt – geradezu klassisch. Der berühmte Londoner Frauenmörder stand tatsächlich in Verdacht, Freimaurer gewesen zu sein, was nicht zuletzt im Film „From Hell“ aufgegriffen wurde.

Beholder Freimaurer

Zu guter Letzt wird noch der Sündenfall in Szene gesetzt.

Beholder Sündenfall_1

Beholder Sündenfall_2

Beholder Sündenfall_3

Christina Aguileras sexuelle Ausbeutung

Christina Aguilera ist sogar noch schlimmer dran, als Britney Spears. Totale Degradierung zum Tier.

Christina Aguilera Slave

Christina Aguilera Slave_2

Natürlich finden wir auch bei ihr Hinweise auf eine Sexkätzchen-Programmierung.

Arguilera Puppet

Christina Sex Kitten

Einfach nur abstoßend: Christina als als Sexsklavin.

Aguilera4

Und dann noch die gezielte Entweihung einer Kirche.

Aguilera entweihte Kirche