Jupiter Ascending – Genetische Ausbeutung

von Shinzon

Im Bereich Science Fiction gehören die Filme der Wachowski-Geschwister zu den ungewöhnlichsten. So ist „Matrix“, trotz Freimaurersymbolik, geradezu legendär. „Cloud Atlas“ beschäftigte sich indes mit dem Thema der Reinkarnation auf mehreren Erzählebenen. Mit „Jupiter Ascending“ wagen sich Andy und Lana nun in den Weltraum und präsentieren eine Alienwelt, welche sich direkt am Entführungsphänomen orientiert.

Die Handlung dreht sich um Jupiter Jones (Mila Kunis), Tochter eines britischen Astrophysikers und einer russischen Mathematikerin aus St. Petersburg. Mit römischer Mythologie scheinen sich ihre Eltern allerdings nicht auszukennen, denn Jupiter ist eigentlich ein männlicher Name. Es handelt sich genau genommen um den römischen Hauptgott, welcher dem griechischen Zeus entspricht.

Ihren Vater Maximilian (James D’Arcy) lernt Jupiter nicht kennen, denn er wird vor ihrer Geburt bei einem Raubüberfall ermordet. An der Wand hängt in dieser Szene ein Plakat mit einem allsehenden Auge sowie den Zahlen 3 und 6. Die „3“ ist zwar eigentlich ein russisches „Z“, aber da es sich um einen amerikanischen Film handelt, könnte die Zahlensymbolik durchaus beabsichtigt sein. In jedem Falle wären da aber noch das Auge und die 6.

01 Kinoplakat

Die schwangere Mutter Aleksa (Maria Doyle Kennedy) flieht in die USA, wo sie sich ein besseres Leben erhofft. Ganz so, als gäbe es dort kein Verbrechen. Die Überfahrt sowie Jupiters Geburt finden im Licht des Vollmondes statt. Geboren wird die Kleine im Tierkreiszeichen des Löwen, einem königlichen Tier, welches ihren späteren Herrschaftsanspruch unterstreicht. Um die Astrologie mit etwas Zahlenmystik abzurunden, steigt der Jupiter zudem bei 23° im Aszendenten auf.

02 Vollmondfahrt

Laut ihrer Tante ist Jupiter zu Großem bestimmt, aber Jahre später putzt sie zusammen mit ihr die Klos reicher Säcke. Wer Erfolg haben will, muss halt zum Club gehören. Dann kann man sich auch Schachbrettmuster auf dem Scheißhaus leisten.

03 Schachbrettscheißhaus

Ortwechsel. Auf einer hübschen Welt namens Salinta irgendwo in der Milchstraße wurde gerade eine komplette Spezies ausgelöscht. Einige Humanoide vom Herrschergeschlecht der Abrasax schreiten durch die leeren Straßen und bezeichnen den Vorgang als „Ernte“. Damit ist der blaue Sand gemeint, welcher die Überreste der Einwohner dieser Welt darstellt. Das Gespräch der dekadenten Invasoren nimmt einen unangenehmen Verlauf, denn der Erde, die sich im Besitz von Lord Balem (Eddie Redmayne) befindet, könnte bald ein ähnliches Schicksal blühen.

05 Salinta_3

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Zurück auf dem blauen Planeten beginnt für Jupiter ein neuer Arbeitstag. Sie erwacht unter dem Regenbogen eines Pink Floyd-Posters. Pink Floyd bieten sich immer an, wenn Regisseure eine Pyramide mit Regenbogen in eine Szene einbauen wollen.

07 Pink Floyd

Jupiter putzt weiter die Häuser von Millionären und betont jeden Tag aufs Neue, wie sehr sie ihr eintöniges Leben hasst. Doch das soll sich schon bald ändern. Die Aliens sind bereits in der Stadt und verfolgen einen der ihren. Die Truppe könnte direkt von einem Gothic-Festival kommen, wobei Cyberpunks und Cyborgs ohnehin zu cool sind, um von dieser Welt zu sein. Aber mal im Ernst, die Wachowskis bedienen sich schon stark bei der schwarzen Szene und bei Star Trek.

08 Cybergothgirl

09 Cyborg

Um die Erde entbrennt indes ein Interessenkonflikt zwischen den drei Geschwistern des Hauses Abrasax. Lord Balem reist daher unverzüglich zu seinem vorgelagerten Außenposten, welcher sich im roten Fleck des Jupiters verbirgt. Ein Sturm scheint zwar nicht der geeignete Ort für eine Basis zu sein, aber zumindest sind die Bilder beeindruckend.

10 Jupiterstation

Balems Adjutant Chicanery Night (Edward Hogg) ist eine Kreuzung zwischen Mensch und Ratte, was durchaus seinem Charakter gerecht wird. Die humanoiden Außerirdischen sind ausgezeichnete Genetiker, die so ziemlich alles mit allem kreuzen. Die meisten Aliens sind daher keine eigenständigen Spezies mit einer Heimatwelt, sondern künstlich gezüchteter Gensalat.

11 Rattenmann

12 Genexperiment

13 Schildkrötenmann

14 Elefantenmann

Dennoch ist die Galaxie auch mit anderen Spezies als den Humanoiden und ihren Schöpfungen bevölkert. Eine wichtige Rolle spielen u.a. die Reptiloiden, deren geflügelte Darstellung durchaus realistisch ist. Tatsächlich soll die Herrscherkaste der Draco Flügel besitzen und damit für die antiken Legenden über Drachen verantwortlich sein. Allerdings dürfte es den Tatsachen widersprechen, dass die Draco hier als Dienerrasse der Humanoiden auftreten.

15 Drei Alienrassen

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Eine weitere Spezies von zentraler Bedeutung sind die Grey. Bei einer Freundin wird Jupiter Zeugin, wie diese von kleinen Grauen paralysiert und untersucht wird. Die Wesen besitzen die Gabe, sich unsichtbar zu machen, was im Film als Tarntechnologie dargestellt wird. In der Realität wird dagegen oft ein mentaler Mimikry-Effekt beschrieben.

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Das ist jedoch keinesfalls die einzige Abweichung. Zum einen bemerken die Aliens Jupiters Anwesenheit erst, nachdem ihr Handy klingelt. Da diese Spezies in der Realität telepathisch ist, hätten sie jede andere Person sofort bemerkt und gleich mit paralysiert. Zum anderen weicht ihre Physiologie erheblich von den realen Vorbildern ab. Die schwarzen Augen sind zu klein, die Münder haben Hasenscharten und sind mit spitzen Zähnen gespickt und die doppelten Ohren sind ebenso Mumpitz wie die nach hinten geknickten Kniegelenke.

20 Grey Fiesling

21 Grey Fieslinge

Die Wachowski-Geschwister und ihre Designabteilung haben sich offensichtlich von realen Entführungsberichten inspirieren lassen und diese dann mit ihrer eigenen Phantasie ausgeschmückt. Die Glaubwürdigkeit scheint dabei keine Rolle zu spielen, denn während die Grey einerseits Jupiters Erinnerungen an das Ereignis löschen, vergessen sie andererseits das Handyfoto, welches sie gemacht hat. Wie können Wesen mit solch großen Köpfen nur so unverschämt blöde sein?

22 Handyfoto

In einer Klinik für Eispenden begegnet Jupiter den Grey unverhofft wieder, die ihr eine DNA-Probe entnehmen und sie daraufhin töten wollen. Welch ungeheurer Zufall, dass sie den Aliens gleich am nächsten Tag nichts ahnend ins Netz geht. Und warum zum Henker betreiben die Grey, welche sich hier eines weiteren Mimikry-Effekts bedienen, eigentlich eine gynäkologische Praxis? Etwa in der Hoffnung, dass von Milliarden Menschen auf diesem Planeten irgendwann einmal ausgerechnet Jupiter hineinspaziert?

23 Doctor Grey

Im letzten Moment wird selbige von einem anderen Außerirdischen gerettet, der sich zuvor schon eine Schlacht mit den Cyberpunks geliefert hat. Caine (Channing Tatum) ist nicht etwa ein Vulkanier, wie die spitzen Ohren vermuten lassen, sondern eine Lykantant. Seine Gene wurden mit denen eines Wolfs gespliced, was ihn zu einer Art Werwolf aus dem Reagenzglas macht.

24 Werwolfspock

Caine erklärt Jupiter, dass die Menschen nicht allein im Universum sind und sie mit ihm mitgehen muss, da die anderen Aliens sie töten wollen. Als die beiden gerade in sein Raumschiff schweben, wird dieses auch schon angegriffen und zerstört. Solche UFO-Sichtungen sind nebenbei bemerkt bereits seit dem Mittelalter bekannt.

25 Gar nicht auffällig

Bei der anschließenden Verfolgungsjagd gibt es erst einmal etwas Schleichwerbung.

26 Schleichwerbung

Außerdem wird bei der Schießerei halb Chicago in Schutt und Asche gelegt. Interessanterweise war Chicago bereits in den „Transformers“-Filmen Angriffsziel von Außerirdischen. Wird hier wieder einmal Predictive Programming betrieben?

27 Chicago Ritual

Alien Hotline

Im Gegensatz zu „Transformers 4“ wird sich in „Jupiter Ascending“ allerdings niemand mehr an das Ereignis erinnern. Die Stadt wird innerhalb nur weniger Stunden wieder aufgebaut und das Gedächtnis der Bewohner gelöscht. Typische „Men in Black“-Methode, aber in diesem Fall ist das wenig glaubwürdig. Zum einen muss es hunderte Tote und tausende Zeugen gegeben haben. So etwas lässt sich schlecht wegdiskutieren. Selbst mit gelöschtem Gedächtnis würde jemand die Opfer vermissen und selbst wenn alle Überwachungsvideos und Satellitenaufzeichnungen gelöscht wären, so würde doch genau dieser Blackout auffallen.

Überhaupt wird hier so getan, als ließen die Außerirdischen die Menschheit in absoluter Unwissenheit. Das stimmt so nicht. Einerseits gab es in der Realität schon genügend Massensichtungen von UFOs und andererseits werden hier die Kontakte der Grey und Co. zum militärisch-industriellen Komplex der USA völlig außer Acht gelassen.

Doch zurück zur Handlung. Caine flieht per Auto mit Jupiter raus aufs Land. Unterwegs eröffnet er ihr, dass er von Titus Abrasax (Douglas Booth) geschickt wurde, doch er gedenkt nicht, Jupiter an ihn auszuliefern. Stattdessen fährt er zu seinem alten Weggefährten Stinger (Sean Bean), dessen Haus ein verdammter freimaurerischer Bienenstock ist.

28 Bienenbude

Jupiter erkennt, dass sie die Bienen kontrollieren kann, woraufhin sie alle nur noch mit „Eure Majestät“ anreden. Und plötzlich ist sie Beeouncy.

29 Bienenkönigin

Über Caine und Stinger gibt es ebenfalls noch einige Details zu erfahren. Beide waren Skyjacker beim Militär und hatten einst Flügel, die man ihnen gestutzt hat. Offensichtlicher hätte man nun wirklich nicht darstellen können, dass es sich bei diesen Außerirdischen um gefallene Engel handelt. Nun ergibt plötzlich auch der Name Caine einen Sinn, handelt es sich doch um eine Abwandlung des biblischen Kain. Dieser war zwar kein Engel, sondern Adams Sohn, aber zweifellos handelte es sich um einen Sünder. Und wie Kain hat auch Caine jemanden umgebracht. Die Narben auf seinem Rücken stellen damit eine Art Kainsmal dar.

30 Gestutzte Flügel

Die beiden Gefallenen stehen selbstverständlich im Dienste der Pyramide.

31 Orange Pyramide

Während sie über Jupiters königliches Blut philosophieren, bekommt diese einen Anruf von ihrem stumpfsinnigen Cousin Vladie (Kick Gurry). Der hat ihren Verdienst für einen HD-TV ausgegeben und wollte nur ein wenig prahlen. Obwohl sie allein königliches Blut hat, trägt im Hause Jones Vladie die Krone. Allerdings nicht auf dem Kopf, sondern an den Fußsohlen. Möglicherweise ist diese Ironie absichtlich, denn immerhin trampelt er auf ihrer Hoheit herum.

32 Fußkrone

Nach dieser Unterbrechung klärt Stinger Jupiter über die wahre Geschichte der Menschheit auf. Diese stammt nicht etwa von der Erde, sondern von einem weit entfernten System. Die Urmenschheit entdeckte die Erde vor etwa einer Milliarde Jahre während der großen Expansion. Das wäre also noch vor dem Kambrium, in dem sich die ersten komplexeren Lebensformen entwickelten. Im Ediacarium fand gerade einmal der Sprung von den Einzellern zu den ersten Mehrzellern statt, womit der Film impliziert, dass das gesamte irdische Leben gentechnisch erschaffen wurde. Das treibt die Panspermie-Theorie etwas zu arg auf die Spitze.

Es wird aber noch abstruser, denn die Erde, die vor einer Milliarde Jahre noch keine für Menschen atembare Atmosphäre hatte, soll damals von einer Spezies namens Saurosapiens bewohnt worden sein. Intelligente Saurier hin oder her, deren Ära begann erst rund 750 Millionen Jahre später. „Jupiter Ascending“ schießt hier weit übers Ziel hinaus und gleitet ins Absurde ab.

Stinger erklärt weiter, dass die Erde seit 100.000 Jahren von Abrasax Industries zur Aussaat benutzt wird. Hier wird der Versuch unternommen, den genetischen Flaschenhals zu erklären, der jedoch in die Zeit vor rund 200.000 Jahren fällt. Im Vergleich liegt „Battlestar Galactica“ hier weitaus näher an der Wahrheit und nur um knapp 50.000 Jahre daneben.

Das Ziel hinter der Aussaat ist gruselig, denn es soll eine möglichst große Population herangezüchtet werden. Sobald diese die Tragfähigkeiten des Planeten übersteigt, wird die Menschheit abgeerntet wie Getreide. Wenn es aber darum geht, möglichst viel genetisches Material zu sammeln, machen all die Kriege und Umweltgifte überhaupt keinen Sinn. Oder soll hier unterstellt werden, dass uns die Elite mit ihrer Menschenschlächterei vor der Ausrottung bewahren will? Dient unsere Vergiftung unserem Schutz? Da könnten die Wachowskis der Menschheit auch gleich Zyanid als Krebsheilmittel anpreisen!

Bevor Stinger mit seinen Ausführungen fortfahren kann, wird der Bienenstock attackiert. Die Angreifer kommen aus dem Maisfeld und Locutus von Borg demonstriert sogleich, wie man einen Kornkreis ins Feld ballert.

33 Kornkreiskanone

Auch das startende Raumschiff der Cyberpunkerin hinterlässt einen Abdruck im Feld. Ein echter Klassiker!

34 Kornkreise

Während Jupiter entführt wird, plant Balem auf dem Planeten Jupiter eine frühzeitige Ernte, um etwaigen Ansprüchen seiner Verwandtschaft zuvor zu kommen. Dafür lässt er schon mal ein paar Stichproben nehmen, womit hier wieder mal das Entführungsthema aufgegriffen wird.

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Jupiter wird indes nach Naboo gebracht. Zumindest sieht die Architektur ganz nach „Star Wars“ aus. Wie Caine die Reise durch den Weltraum an der Außenseite des Schiffes überlebt hat, bleibt indes erklärungsbedürftig.

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Die Kidnapper werden indes von Kalique Abrasax’ Adjutanten Malidictes begrüßt, der eine Kreuzung aus Eule und Mensch darstellt. Irrwitzigerweise gibt es in Großbritannien den Mythos des Eulenmannes, welcher dem amerikanischen Mottenmann entspricht. Ob die Wachowskis sich diesen Mythos zum Vorbild genommen haben oder einfach nur den Illuminaten ihre Aufwartung machen wollten, ist unbekannt.

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Jupiter wird überraschenderweise als Gast behandelt. Am Abend holt Kalique (Tuppence Middleton) sie ab und offenbart ihr, dass Jupiter die Reinkarnation ihrer Mutter ist. Warum die Reinkarnation nur in einen Körper mit identischen Genen erfolgen kann, bleibt ebenso erklärungsbedürftig, wie die Frage, warum Jupiter gerade diese Gene aufweist? Auf jeden Fall bringt sie das Mächteverhältnis durch ihr Auftauchen ins Wanken und das wissen die drei Geschwister für sich zu nutzen.

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Denen geht es nämlich nicht zufällig um die Ressource Mensch. Sie konsumieren menschliche Gene, womit sie annähernde Unsterblichkeit erreichen. Alle Familienmitglieder sind zehntausende von Jahren alt. Jupiter fragt völlig zu recht, ob sie eine Art Vampirrasse sind. Ja, es geht hier um Vampirismus im großen Stil. Kalique gibt sogar zu, dass ihr Geschlecht der Ursprung solcher Mythen ist. Um dies zu verdeutlichen, steigt Kalique in ein Becken, aus dem sie erheblich verjüngt wieder heraus kommt. Wenn man weiß, dass für dieses Bad Menschen gestorben sind, entpuppt sich dies als direkte Anspielung auf die Blutbäder der Gräfin Bathory.

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Spätestens an dieser Stelle dürfte Jupiter dämmern, wozu die Menschheit auf der Erde bestimmt ist. Zumal Kalique ihr sagt, dass die Erde nur ein sehr kleiner Teil einer sehr großen Industrie ist. Damit wären also alle selbstherrlichen Phantastereien der Erdlinge vom Tisch, von wegen Krone der Schöpfung und Mittelpunkt des Universums. Aber wer das im 21. Jahrhundert noch glaubt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Nachdem Kalique die Reinkarnation ihrer Mutter mit diesen Fakten vertraut gemacht hat, kommt sie gleich zum Geschäft. Ihre Mutter hat nämlich, neben ihrem ältesten Sohn Balem, sich selbst ins Testament gesetzt. Im Klartext heißt das, dass Jupiter Anspruch auf die Erde erheben kann, was erklärt, warum Balem sie tot sehen will, während Kalique sie entführen lassen hat, um sie auf ihre Seite zu ziehen.

Bevor das Geschäft in Sack und Tüten ist, taucht die Aegis auf, eine Art intergalaktische Polizei, welche Caine alarmiert hat. Mit dem Aegis-Schiff geht es zur Halle der Titel, was Kalique nur Recht sein kann. Dort bekommt Jupiter nämlich ihren Erbtitel und damit den Anspruch auf die Erde. Die Flugzeit vertreibt sich die Neureiche mit einem kleinen Flirt, doch Caine erachtet sich selbst als ihrer unwürdig. Dabei liebt sie doch Hunde…

Die Halle der Titel liegt auf einer Raumstation, welche einen gesamten Planeten umspannt. Selbst Kuat hat nur eine solche Ringstation, womit hier mal wieder absolut übertrieben wird.

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Übrigens gibt es in dieser Szene einen kleinen Insider-Gag. Hinter dem Kern der Halle der Titel ist auf der rechten Seite die Ringstation aus „2001: Odyssey im Weltraum“ zu sehen. Das passt insofern, da die Verfilmung von „2001“ ebenfalls im Umfeld des Planeten Jupiter spielt.

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Innen sieht die Station weit weniger beeindruckend aus, sondern wie ein überfülltes Amt auf der Erde. Es gibt in dieser modernen Welt sogar noch stapelweise Papierakten. Obendrein sind die Antragsverfahren hoch kompliziert und so wird Jupiter von einer Stelle zur anderen geschickt. Genau wie auf der Erde. Sogar Bestechungen sind normal.

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Modern sind hier nur die Beamten, die eine Art cybernetischen Android darstellen sollen.

50 Android

Da Jupiter bald zu den mächtigsten Personen in der Galaxie gehört, ist hier schon mal die 33 zu sehen.
51 Sub 33

Ihre ID bekommt Jupiter schließlich in einem heruntergekommen Büro direkt in die Haut geprägt. Das ist fast noch moderner als ein RFID-Chip. Ihr Fazit nach dem ganzen Theater: Sie beschwert sich nie wieder über die Zulassungsstelle.

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Nachdem Caine Jupiter offenbart hat, dass er und Stinger ihr helfen, um wieder zurück in die Legion zu kommen, offenbart ihm sein Partner, dass er immer noch für Titus arbeitet. Titus ist der dritte Abrasax, der Interesse an der Erde hat und er lässt Jupiter entführen, um sich die Erde per Ehevertrag anzueignen. Das klingt zunächst nach einem Leben voller Prunk, denn sein Raumschiff stellt mit all den überlebensgroßen Statuen und Kronleuchtern den Gipfel der Dekadenz dar.

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Während Caine ins Verließ gesteckt wird, klärt Titus Jupiter noch einmal über die Ernte auf. Er redet dabei Klartext und gibt an, dass jede Einheit des Jungbrunnenmittels aus 100 Menschen gewonnen wird. In der Frachtkammer lagern demnach Millionen ermordeter Menschen. Die Erde bezeichnet er als eine Farm von tausenden. Erst jetzt kapiert Jupiter das gesamte Ausmaß der intergalaktischen Beauty-Industrie und ihr wird klar, in welcher Gefahr sich die Erde befindet.

57 Leichenlager

Titus eröffnet ihr, dass seine Mutter zum Ende ihres Lebens dieselben ethischen Einwände entwickelte und selbstverständlich war das der Grund für ihre Ermordung. Er heuchelt Jupiter vor, dass er das Lebenswerk seiner Mutter fortsetzen will. Es dürfte wohl klar sein, dass dies nicht der wahre Grund ist, warum er Jupiter einen Heiratsantrag macht, was streng genommen auf Inzest hinausläuft.

Welch ein Lügner er ist, erzählt er lediglich Caine, bevor er diesen aus der nächsten Luftschleuse schmeißt. Wieder einmal ist es erstaunlich, wie lange der Lykaner das Vakuum, die Kälte und die Strahlung des Weltraums überlebt, bevor er sich in einen Schutzanzug retten kann. Der Raumanzug ist im Übrigen mit zahlreichen Hexagonen geschmückt.

58 Ausgesetzt

Auf der Erde bekommt Jupiters Familie unterdessen unverhofften Reptiloidenbesuch. Das ist wohl der Alptraum schlechthin, hat in dem Fall aber einen gezielten Hintergrund. Die Familie wird als Druckmittel in Geiselhaft genommen.

59 Repto Attack

Caine wird inzwischen von der Aegis gerettet und zusammen mit Stinger verhindert er die Inzesthochzeit des Motherfuckers Titus. Diese findet in einer kolossalen Kapelle in den Farben der Venus statt. Fast alles erstrahlt in hellem weiß, nur Titus selbst trägt die Farbe des Teufels. Statt der Lady in Rot gibt es hier mal einen „Homme Fatale“. Schade, dass Jupiter Caines Angebot ablehnt, den Bastard zu erschießen.

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Wieder zurück trifft ihre königliche Hoheit nicht etwa auf ihre Familie, sondern auf Mr. Night und Mr. Repto. Night bietet ihr ihre Familie im Austausch gegen die Erde an, was ein ziemlich mieser Deal ist. Dennoch willigt sie ein, sich mit Balem persönlich auf Jupiter zu treffen. Wie zu erwarten schnappt dort die Falle zu und Balem lässt den Energiefeldtunnel schließen, bevor der Aegis-Kreuzer die sichere Basis erreicht. Nur mit Not gelingt es der Besatzung, das Schiff aus dem Sturm des Jupiter zu retten.

Der Vortexgenerator erinnert übrigens an das Himmelstor in „R.I.P.D.“. Es handelt sich in beiden Fällen um ein Hexagramm.

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Hexagontunnel

Balem hat Jupiter nichts wirklich Neues zu erzählen. Er bringt ihr und den Menschen auf der Erde nichts als Verachtung entgegen. Er bezeichnet die Menschheit als Rohstoff, der nur darauf wartet, in Gewinn verwandelt zu werden. Letztendlich geht es ausschließlich um Profit. Die Gesellschaft sieht er als Pyramide, in der manche Leben bedeutender sind als andere. Er ist also nicht nur ein Kapitalist, sondern auch ein Freimaurer.

Balem ist der skrupelloseste und widerwärtigste der drei Abrasax-Geschwister. Er versteckt sich nicht erst hinter schönen Worten, sondern kommt gleich zur Sache. Entweder tritt Jupiter ihren Anspruch auf die Erde an ihn ab, oder er schlachtet ihre Familie vor ihren Augen. Die Erbin steht kurz davor, vor ihm einzuknicken, bricht die Transaktion jedoch im letzten Moment ab.

Caine stürzt sich indes mit einem wagemutigen Manöver auf den Jupiter zurück und durchbricht die Kuppel der Basis. Das hat zur Folge, dass der ganze Laden zum Teufel geht. Mitten im Inferno muss sich Jupiter allerdings noch mit Balem herumschlagen und kann erst mal nicht mit Caines Hilfe rechnen. Der hat nämlich eine Prügelei mit dem Reptoboss am laufen.

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Nachdem die Echse erledigt ist, bringt Caine erst mal Jupiters Familie in Sicherheit, bis er schließlich sie in letzter Sekunde rettet. Jupiter hat zwischenzeitlich mit Balem zu tun gehabt, bis dieser in die Tiefe gestürzt ist. Wäre der Muttermörder auch nur halbwegs vernünftig gewesen, hätte er seine Haut gerettet, statt sein Leben für einen missglückten Mord zu riskieren. Aber so funktioniert Dramatik.

Diese wird bis zum bitteren Ende ausgereizt, denn Caine und Jupiter erreichen das Aegis-Schiff in allerletzter Mikrosekunde und werden vom Hyperraumsprung mitgerissen. Im Erdorbit dürfen sie dann noch ein wenig Händchen halten, bevor sie an Bord geholt werden.

67 Romantischer Ausblick

Das Ende ist schließlich vollends beknackt. Von allen Optionen, die Jupiter nun offen stehen, entscheidet sie sich dafür, weiterhin zusammen mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen zu leben. Ihr gehört der ganze verdammte Planet und sie putzt weiter Klos von reichen Säcken! Das ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar.

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Okay, sie ist nicht der egozentrische Typ, der über alles herrschen will. Es ist durchaus zu begrüßen, dass sie Rücksicht auf die Menschheit nimmt und sich nicht zur Königin der Welt erklärt. Sie hat halt einen guten Charakter. Aber wieso erlaubt sie es anderen egozentrischen Unmenschen, über ihren Planeten zu herrschen und die Erde weiterhin mit Krieg, Terror, Ausbeutung und Umweltgiften zu überziehen? Es wäre doch das Mindeste gewesen, der Menschheit über die Wahrheit des Universums aufzuklären und ihr eine Alternative zum Kapitalismus anzubieten, dem die Menschheit sonst zwangsläufig auf die eine oder andere Weise zum Opfer fallen wird. Entweder indem sie von Aliens abgeerntet wird oder sich selbst für den größtmöglichen Profit vernichtet.

Das Einzige, was sie jedoch von ihrem Ausflug mitnimmt, ist eine Liebesbeziehung zu einem Werwolf und ein paar Antigravitationsstiefel. Caine hat indes seine Flügel zurückbekommen. Jedoch handelt es sich nicht um weiße Engelsschwingen, sondern um die schwarzen Federn eines gefallenen Engels.

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Fazit: „Jupiter Ascending“ ist in erster Linie optisch eindrucksvoll. Der Film hat einige wirklich herausragende Bilder. Die Handlung ist jedoch sehr konstruiert und voller Logiklücken. Die übertriebene Action mit all den physikalischen Unmöglichkeiten setzt dem ganzen die Krone auf.

Zumindest einige Aspekte der außerirdischen Agenda sind allerdings durchaus interessant. Die Beziehung der Grey, Reptos und Humanoiden untereinander mag zwar nicht ganz der Realität entsprechen, aber immerhin werden sie überhaupt thematisiert. Die Verstrickung der Grey in die Manipulation der menschlichen Genetik kommt der Wahrheit dabei durchaus nahe, obgleich die Motive in der realen Welt andere sein dürften. Eingeweihte sowie Betroffene des Entführungsphänomens können mit den Andeutungen sicherlich etwas anfangen, aber für die breite Masse kommt „Jupiter Ascending“ eher Desinformation gleich. Wie heißt es so schön: „Die schlimmste Lüge ist die Wahrheit – mäßig entstellt.“

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Wenn Aliens Ehen zerstören

Die Familie Rodwell ist daran zerbrochen, dass Frau Rodwell an Außerirdische glaubt. Nachdem ihr Mann sie verlassen hat, hofft sie wenigstens auf das Verständnis ihres Sohnes. Die beiden begeben sich auf eine außergewöhnliche Reise und stoßen dabei auf Interessantes. Darunter eine Alienhaarprobe, welche genetisch untersucht und für echt befunden wurde. Es gibt also wissenschaftliche Beweise.

Die Skeptiker ignorieren diese Beweise natürlich. So fordert der Astrophysiker Charles Lineweaver, UFO-Entführte sollten eine Kamera mit ins Bett nehmen und Fotos machen. Hat der sich mal genauer mit dem Entführungsphänomen beschäftigt? Wenn man paralysiert ist, geht das nicht. Außerdem sind sämtliche Versuche, Kameras im Schlafzimmer laufen zu lassen, gescheitert, weil die Aliens unsere Technik einfach ausknipsen. Beweise gibt es dennoch genug. Für die Phoenix-Lights von 1997 gibt es z.B. Tausende Sichtungszeugen und Dutzende Videoaufnahmen.

Für eine ZDF-Doku ist der Fall der Familie Rodwell allerdings durchaus ausgewogen dargestellt. Skepsis und Häme nehmen im Verlauf der 44 Minuten merklich ab.

Die Entrückung – Zeit zu packen

von Anton Nymous

Der Begriff Entrückung beschreibt die Mitnahme von Menschen in himmlische Sphären durch Götter, Engel und nach prä-astronautischer Lesart durch Außerirdische. Entrückungen können sowohl im wachen Zustand in der physischen Welt geschehen als auch auf der astralen Ebene im Traum oder während einer Meditation.

Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen Menschen in den Himmel oder an fremde Orte entrückt wurden. Am bekanntesten sind die Entrückungen von Henoch (1 Mos, 5,24), Elija (2 Kön, 2,11) und Hesekiel (Ezechiel 1,4) im Alten Testament der Bibel. Bei Henoch braucht man wahrlich nicht viel Phantasie, um zu begreifen, wohin er entrückt wurde und von wem. Über die Wesen, die ihn mitnahmen heißt es (16-19):

„1 Sie nahmen mich fort und versetzen mich an einen Ort, wo die dort befindlichen Dinge wie flammendes Feuer sind, und wenn sie wollen, erscheinen sie wie Menschen.“ Es handelte sich also entweder um Humanoide oder um Gestaltwandler. Woher diese Wesen gekommen sein könnten, beschreiben folgende Zeilen (18):

„12 Hinter diesem Abgrund sah ich einen Ort, wo weder die Himmelsfeste darüber, noch die festgefügte Erde darunter, noch Wasser unter ihm war, noch [gab es dort] Vögel. Sondern ein Ort war es, wüste und grausig. 13 Ich sah dort sieben Sterne wie große brennende Berge.“ Henoch sah weder die Erde noch Wasser unter sich und keinen Himmel über sich, befand sich zum besagten Zeitpunkt also nicht länger auf dem Planeten. Der Ort war wüste, also leer wie der Weltraum. Bei den sieben Sternen kann es sich indes nur um die Plejaden gehandelt haben, die schon seit der Antike als Siebengestirn bekannt waren. Die Beschreibung als „große brennende Berge“ kommt zudem der Realität ziemlich nahe.

In Henochs zweitem Reisebericht finden sich ähnliche Schilderungen: „1 Ich wanderte ringsherum, bis [ich] an einen Ort [kam], wo kein Ding war. 2 Dort sah ich etwas Fürchterliches: ich sah keinen Himmel oben und kein festgegründetes Land [unten], sondern einen öden und grausigen Ort. 3 Dort sah ich sieben Sterne des Himmels gefesselt und in ihn hineingestoßen, wie große Berge, und brennend im Feuer.“

Bei den anderen Entrückten ergeben sich ähnlich faszinierende Einblicke, obgleich alles aus der primitiven Sicht von Menschen geschrieben ist, die keinerlei Wissen über Technologie und Astronomie hatten. Hesekiel erhielt dank Erich von Dänikens Interpretation einen besonderen Stellenwert, da die Beschreibungen von der „Herrlichkeit des Herrn“ tatsächlich an moderne UFO-Sichtungen erinnern. Zudem haben sich tatsächlich NASA-Ingenieure mit dem Vehikel beschäftigt.

Hesekiel modern

„4 Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. 5 Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. […] 15 Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden. 16 Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, dass es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern. 17 Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht. 18 Ihre Felgen waren so hoch, dass ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern. […] 22 Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen. […] 26 Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. […]“

Illustration nach Matthäus Merian (17. Jh.)

Illustration nach Matthäus Merian (17. Jh.)

Man beachte, dass die Wesen, die Hesekiel beschreibt, abermals wie Menschen aussehen. Sichtungen von Humanoiden sind in der modernen UFOlogie keineswegs eine Seltenheit. Besagte Wesen nahmen Hesekiel schließlich bei einer zweiten Begegnung mit auf einen Berg, auf dem er angewiesen wurde, die Maße eines Gebäudes zu erfassen, welches im Christentum als Tempel interpretiert wird.

Die Erzählungen von Entrückungen beschränken sich allerdings nicht auf das Juden- und Christentum. Der Prophet Mohammed (ca. 573-632) soll im Alter von 40 Jahren dem Erzengel Gabriel begegnet sein, während er in einer Höhle des Berges Hira meditierte. In späteren Versionen der Erzählung hieß es dann, dass Mohammed schon als Kind von drei Engeln auf einen Berg entrückt worden sei, wo sein Leib geöffnet und seine Organe mit Schnee gewaschen worden sein sollen. Im Gegensatz zur ursprünglichen Version klingt diese Geschichte eher nach einer unangenehmen Begegnung mit den Grey.

Kommen wir nun zu einer erfreulicheren Begegnung, die sich in Indien abgespielt hat. Die Geschichte der Erleuchtung von Siddhartha Gautama (ca. 563-483 v.Z.) ist in Hinblick auf Entrückungen ebenfalls sehr interessant. Bereits Siddharthas Mutter Maya träumte in einer Vollmondnacht, dass sie von himmlischen Geistern (Devas) zu einem See in den Bergen des Himalaya entführt worden sei. Ihr wurde prophezeit, dass ein höheres Wesen auf der Erde wiedergeboren werde und 10 Monate später wurde Siddhartha geboren. Das wirft natürlich die Frage auf, ob König Śuddhodana tatsächlich Siddharthas Vater war, oder der spätere Buddha von Geburt an ein Hybrid war und deshalb auserwählt wurde?

Während Maya nach der Geburt verstarb, hielt Śuddhodana seinen Sohn von allem religiösen fern, um ihn zu einem weltlichen Herrscher zu erziehen. Als Siddhartha bei einem Ausflug außerhalb des Palastes mit der Realität von Elend, Krankheit und Tod konfrontiert wurde, ließ er jedoch all seinen Luxus sowie seine Familie hinter sich und wurde ein Asket. Im Alter von 35 saß der ehemalige Prinz ebenfalls in einer Vollmondnacht unter einer Pappelfeige und versank in einer tiefen Meditation, in der er Hass, Begierde und Unwissenheit ablegte. Durch die Erleuchtung wurde er zum Buddha, was frei übersetzt „der Erwachte“ bedeutet. Die Pappelfeige wird in Erinnerung an dieses Ereignis auch Bodhi-Baum genannt.

Bevor Siddhartha die Erleuchtung kam, geschahen jedoch noch eine Reihe merkwürdiger Dinge. So wurde er mentalen Angriffen und Verführungen des Dämonenkönigs Mara ausgesetzt. War dies der Versuch dunkler Mächte, ihn an der Erleuchtung zu hindern? Oder handelte es sich um eine Prüfung? Nachdem Siddhartha den Angriffen und Versuchungen widerstand und Erleuchtung fand, soll er noch 7 Tage in tiefer Meditation unter dem Bodhi-Baum gesessen haben. Eine zu lange Zeit, um ohne Essen und Trinken auszukommen.

Was geschah also wirklich mit Buddha? Begegnete er in dieser Zeit seinen Erzeugern? Untermauert wird die prä-astronautische Interpretation jedenfalls dadurch, dass bereits der Hinduismus in den Göttern sterbliche Wesen sieht, obgleich sie um ein millionenfaches länger leben, als wir Menschen. Nun, Götter sterben nicht, aber Außerirdische durchaus.

Ein weiterer Punkt, der die Prä-Astronautik untermauert, ist die Tatsache, dass Entrückungen auch außerhalb der großen Weltreligionen zu finden sind. Unter anderem in der germanischen Mythologie, in welcher insbesondere Bergentrückungen verbreitet sind. Das erinnert ein wenig an Hesekiel und belegt einmal mehr, dass Entrückungen keinesfalls auf das Himmelreich beschränkt sein müssen. Dies trifft auch auf die Siebenschläferlegende zu, welche im Christentum und Islam von Bedeutung ist. Der Legende zufolge sind sieben junge Männer, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurden, in eine Höhle entrückt worden. Dort sollen sie, von Gott behütet, mehrere Jahrhunderte schlafen.

Bei den Siebenschläfern handelt es sich selbstverständlich nur um eine Sage. Eine weitere historisch nicht belegte Entrückung mit noch ausstehender Wiederkehr betrifft indes den römischen Kaiser Nero (37-68). Dieser soll angeblich eines fernen Tages als Antichrist wiederkehren, was in Anbetracht seiner historisch zweifelsfrei belegten Einäscherung und anschließenden Beisetzung wohl kaum der Fall sein dürfte. Der Fall Nero zeigt, dass nicht jede Legende einer Entrückung auch einen wahren Kern haben muss. Zuweilen handelt es sich auch um religiös gefärbte Ausschmückungen.

Die Religionen und insbesondere das Christentum waren auf der anderen Seite aber auch nicht gerade zimperlich, wenn ihnen Entrückungen nicht in den Kram passten. Der italienische Priester Giordano Bruno (1548-1600) landete seinerzeit auf dem Scheiterhaufen und das nicht nur, weil er anhand mathematischer Berechnungen nachweisen konnte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Er wusste darüber hinaus, dass Sterne ferne Sonnen sind, um die Planeten wie die Erde kreisen und behauptete sogar, dass einige bewohnt seien.

Für ein reines Gedankenexperiment waren seine Ausführungen zu präzise und zutreffend. Woher also konnte Bruno damals derartiges wissen? Der erste extrasolare Planet wurde erst 1996 entdeckt und noch ein Jahrhundert zuvor dachte niemand ernsthaft über Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems nach. Leben vermutete man zwar schon relativ früh auf dem Mars und der Venus, aber an Besucher aus anderen Sonnensystemen gewöhnte man sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Wer aber konnte Ende des 16. Jahrhunderts von bewohnten Welten um ferne Sonnen wissen, außer deren Bewohner selbst?

So viel zu den historischen Beispielen. Wesentlich greifbarer sind die modernen Entführungsgeschichten im Bereich der UFOlogie. Zu den am besten dokumentierten Fällen gehört dabei die Geschichte von Betty (1919-2004) und Barney Hill (1922-1969), welche sich in der Nacht vom 19. zum 20. September 1961 in der nähe der White Mountains (New Hampshire, USA) zugetragen hat. Zunächst erblickte das Ehepaar ein UFO, in welchem Barney Insassen ausmachen konnte. Als sie vor dem Objekt fliehen wollten folgte ein Blackout. Die beiden wurden bewusstlos und als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich plötzlich auf dem Heimweg, als wäre nichts geschehen.

In der Folgezeit wurden Betty und Barney von Alpträumen geplagt. Erst Jahre später traten die Ereignisse der fraglichen Nacht während einer Hypnosesitzung bei einem Psychiater an die Oberfläche. Sie wurden von kleinen, grauen Wesen entführt und medizinisch untersucht. Zum Ende der Entführung wurde Betty Hill von den Grey eine Sternenkarte gezeigt, die sie unter Hypnose aufzeichnete. Die Karte passte zu keiner bekannten Sternenkonstellation. Jahrzehnte später konnte jedoch mit Computerprogrammen berechnet werden, dass die Sternkonstellationen durchaus korrekt sind, wenn man sie vom Zeta Reticuli-System aus betrachtet.

Ein weiterer Bekannter Fall ist die Entführung von Travis Walton, welche am 5. November 1975 begann. Während seiner mehrtägigen Abwesenheit wurden seine Arbeitskollegen gar des Mordes verdächtigt, da niemand ihnen die Begegnung mit einem UFO glaubte. Nach Waltons Rückkehr wurden alle einem Lügendetektortest unterzogen, den sowohl der Entführte als auch die Zeugen bestanden. Der Fall Walton erlangte weltweite Bekanntheit und wurde, ebenso wie die Entführung von Betty und Barney Hill, verfilmt. Allerdings weicht der Film „Feuer am Himmel“ erheblich von den Beschreibungen Waltons ab.

Die beiden genannten Entführungen sind keineswegs Einzelfälle. Sie stehen nur exemplarisch für ein weltweites Phänomen mit Millionen Betroffenen. Wie es scheint, ziehen sich die Entrückungen durch die gesamte Menschheitsgeschichte und sind Teil eines groß angelegten Programms. Dabei können zwei grundsätzliche Arten von Entrückungen unterschieden werden.

Die unangenehme Variante beinhaltet medizinische Untersuchungen und künstliche Befruchtungen, die laut Opferberichten einem Hybridenprogramm dienen. Nach Abschluss der Prozeduren werden alle Erinnerungen an die Ereignisse unterdrückt, können jedoch in Form von Flashbacks sowie unter Hypnose ins Bewusstsein zurückkommen. Verantwortlich für diese Entführungen sind in der Regel kleine und große graue Wesen, die entsprechend ihrer Hautfarbe Grey genannt werden. Von den halbmenschlichen Hybriden wird ebenfalls immer wieder berichtet. Hinzu kommen Aussagen über Reptiloide und Insektoide, die zuweilen zusammen mit den Grey gesichtet werden, und zunehmend tauchen auch Berichte über irdisches Militärpersonal auf, welches sich an den Entführungen beteiligt.

Die zweite Art der Entrückung ist wesentlich angenehmer und findet bei vollem Bewusstsein der Betroffenen statt. In den entsprechenden Fällen kann eigentlich nicht von Entführungen gesprochen werden, sondern eher von Einladungen. Diese ergehen aber nur an wenige ausgewählte Menschen und erscheinen zuweilen willkürlich. Bei Personen wie Siddhartha Gautama spielt allerdings auch die Herkunft eine Rolle, welche bereits in den Sternen liegt. Verantwortlich für die positiven Entrückungserlebnisse sind in der Regel humanoide Spezies.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Chancen weitaus größer sind, von den Grey entrückt und gemartert zu werden, als eine positive Entrückung durch freundliche Wesen zu erleben. Es kann eigentlich von Glück geredet werden, dass die Mehrheit der Betroffenen sich nicht an die entwürdigenden, schmerzvollen Ereignisse erinnern kann.

Zum Schluss bleibt noch ein Blick in die Zukunft. Während es in der Bibel von einzelnen Entrückungen in der Vergangenheit geradezu wimmelt, gibt es darüber hinaus in der christlichen Lehre ein großes Entrückungsszenario in der Endzeitprophetie. Zwar wird in der Offenbarung des Johannes keinerlei Entrückung erwähnt, doch gibt es in der Apostelgeschichte des Lukas dahingehende Andeutungen. Darauf basierend entwickelte sich die byzantinische apokalyptische Tradition.

In dieser Tradition sah sich auch Pseudo-Ephraem, der im 4. Jahrhundert das Konzept vertrat, dass die christliche Gemeinde dreieinhalb Jahre vor der Wiederkunft Christi entrückt werde. Er ging davon aus, dass die Zeit der Trübsal nur so kurz andauern werde. Pseudo-Ephraems Modell überdauerte die Jahrhunderte und wurde 1788 in einem Buch des Baptisten Morgan vertreten. Zwischenzeitlich gab es bereits leicht abgewandelte Varianten. Darunter jene von Fra Dolcino († 1307), der behauptete, nur die von der katholischen Kirche bekämpfte Sekte der Apostelbrüder würde entrückt werden.

Im 19. Jahrhundert wurde das alte Modell schließlich im Zuge des Dispensationalismus überarbeitet. Diese Form der Bibelauslegung orientiert sich sehr stark an der Endzeit sowie der damit verbundenen Heilslehre und machte die große Entrückung überhaupt erst populär. Die Zeit der Trübsal, in der der Antichrist über die Erde herrschen soll, wurde dabei auf 7 Jahre ausgedehnt. Immerhin sind es 7 Engel, die in ihre Posaunen blasen und damit die 7 Plagen der Endzeit entfesseln sollen. Genau genommen dauert die Trübsal allerdings schon mehrere Jahrhunderte an, wobei die katholische Kirche einen großen Anteil daran hatte.

Während die Trübsal nun zur Freude aller ausgeweitet wurde, konnte man sich jedoch nicht so richtig auf einen Zeitpunkt für die Entrückung einigen. Manche meinen, die Christen würden vor der großen Trübsal entrückt und blieben somit verschont. Andere gönnen ihrer Glaubensgemeinschaft noch das Halbfinale der Endzeit und bleiben bei den traditionell veranschlagten dreieinhalb Jahren. Zu guter letzt gibt es noch einige Stimmen, die meinen, die Entrückung fände vor dem Bruch des siebten Siegels statt. Laut der gängigen theologischen Lehrmeinung kann und darf der genaue Zeitpunkt allerdings gar nicht berechnet werden.

Überhaupt hat das ganze Entrückungsszenario etwas von Wunschdenken. Die Christen ergeben sich der Hoffnung, dass sie um die schlimmste aller Zeiten herumkommen und erst zusammen mit Jesus auf die Erde zurückkehren werden, wenn das tausendjährige Reich des himmlischen Friedens anbrechen soll. Es verwundert nicht, dass ähnlicher Firlefanz auch in der Esoterik zu finden ist. In diesem Teilbereich des Okkultismus stützen sich diverse Channelmedien und Wahrsager auf die Versprechen von aufgestiegenen Meistern, aber im Prinzip haben sie bei den Christen abgeschrieben. Sogar das 1.000 Jahre andauernde goldene Zeitalter spielt auf das Reich des wiedergekehrten Jesus an.

Zwischen Christenlehre und Esoterik gibt es eigentlich nur einen gravierenden Unterschied. Die Entrückung soll laut Esoterikern nicht wie durch ein Wunder geschehen, sondern von wohlwollenden Außerirdischen organisiert werden. Im Bereich der UFO-Sekten übernimmt selbstverständlich Ashtar von der galaktischen Föderation des Lichts diesen Part. Um von den Lichtschiffen errettet zu werden, muss man nicht einmal Christ sein, sondern lediglich in die 5. Dimension aufsteigen. Na wenn’s weiter nichts ist…

Die bisherigen Einzelentrückungen haben weder mit der christlichen noch mit der esoterischen Heilslehre sonderlich viel zu tun. Wenn sich überhaupt eine außerirdische Macht dazu genötigt fühlen sollte, Menschen vor der kommenden Katastrophe zu bewahren, dann werden das gewiss keine leichtgläubigen Narren sein, die nichts unternommen haben, um das Unheil zu verhindern. Sich einfach auf höhere Mächte zu verlassen ist sowohl naiv als auch ein Zeichen von Faulheit. Beides keine Eigenschaften, deren Erhaltung sich lohnen würde.

Hinzu kommt, dass viele Christen davon ausgehen, dass sie sich nur zu Jesus bekennen müssten und ihnen sogleich jegliche Schandtaten verziehen würden. Die Esoteriker bemühen sich indes durchaus um positives Karma, ergeben sich aber ebenso in Passivität. Statt die Welt aktiv zum Positiven zu gestalten, verlassen sie sich darauf, dass E.T. sie retten wird, wenn sie alles vermasselt haben. Einige betreiben zwar irgendwelche dubiose Lichtarbeit, doch das ist nur ein weiteres Wort für Trägheit. Es wird sich gewiss schon bald zeigen, welchen Lohn Falschheit und Faulheit tatsächlich nach sich ziehen. Die Überraschung wird auf allen Seiten groß sein.

Das beste Vorbild ist bei alledem Siddhartha Gautama, der Extreme ablehnte und seit seiner Erleuchtung stets den Mittelweg suchte. Er lehrte, dass wir alle unser Schicksal aktiv beeinflussen können und keine höhere Macht uns die Arbeit abnehmen werde. Die Erde müsste schon unbewohnbar werden, bevor uns wohl gesonnene Außerirdische eine Evakuierung einleiten würden. Und in diesem Falle würden mit Sicherheit nur diejenigen einen Platz im Rettungsboot erhalten, die es aufgrund ihrer Ehrlichkeit, Güte und Liebe wert sind. Eine Garantie gibt es aber nicht einmal für diejenigen.

Jene, die durch Egoismus, Falschheit, Skrupellosigkeit, aber auch durch Dummheit und Trägheit glänzen, sollten daher erst recht nicht auf eine Entrückung hoffen. Es sei denn sie gehören zur Spitze der Machtpyramide, dann können sie ja die Reptos fragen. Normalbürger sollten deren Raumschiffe jedoch meiden, denn die Unterbringung könnte sonst im Bordrestaurant erfolgen. Okay, das war jetzt etwas hämisch, aber tatsächlich rechnen wir in den nächsten Jahren mit keiner Entrückung. Abgesehen natürlich von den üblichen Begegnungen der 4. Art, die jedoch nichts mit irgendwelchen Endzeitszenarien zu tun haben.

Milo und Mars – Die neue Marsordnung

von Shinzon

Bei Disney scheint man zu wissen, dass es auf dem Mars eine Zivilisation gibt. Noch bevor 2012 Disney’s Verfilmung von „John Carter“ in die Kinos kam, startete 2011 der weniger bekannte Animationsfilm „Milo und Mars“.

In diesem wird die Mutter des neunjährigen Milo von Marsianern entführt, die ihr Wissen über elterliche Fürsorge extrahieren wollen, um damit „Nannybots“ für ihren eigenen Nachwuchs zu programmieren. Milo rennt den nächtlichen Entführern hinterher und wird durch ein Missgeschick vom Fahrwerk des marsianischen Raumschiffs aufgegriffen und unbemerkt zum roten Planeten mitgenommen.

Mars Abduction_1

Mars Abduction_2

Dort angekommen, erhält er Hilfe von Gribble, der ebenfalls seit seiner Kindheit auf dem Mars gestrandet ist und an der Unterseite der Hauptstadt über den Müllbergen lebt. Milo bittet Gribble, ihm bei der Suche nach seiner Mutter zu helfen. Dieser will es jedoch nicht riskieren, in die Marsstadt einzudringen und so muss Milo alleine weiterziehen.

Im Müll leben indes neben Gribble auch die Männer der matriarchalen Marsgesellschaft, mit welcher Milo bald unangenehme Erfahrungen macht. Der Nachwuchs wird gleich nach der Geburt getrennt. Die Mädchen werden fürsorglich von Roboterammen aufgezogen und anschließend indoktriniert. Die Jungen wandern in den Abfallschacht. Das erinnert stark an Hühnerfabriken, in denen die weiblichen Küken zu Legehennen herangezüchtet und die männlichen zu Nuggets für Fastfoodketten verarbeitet werden. Allerdings bleiben die Marsmännchen am Leben.

Alles ist auf Effizienz ausgerichtet, alle Marsianerinnen werden permanent kontrolliert und das Militär ist allgegenwärtig. Nur die rebellische Ki, die einst einen Blick auf die irdische Kultur erhaschen konnte, begehrt gegen das System auf und verschönert die grauen Wände von Mars City mit bunten Graffitis. Sie entschließt sich überdies, Milo zu helfen, der zunächst einen weiteren Abstecher in die Unterwelt des Mars macht.

Dort stellt er fest, dass die Marsmatriarchin das Zuhause von Gribble zerstören lassen hat. Dieser hat jedoch überlebt und stürzt mit Milo in die Tiefen des roten Planeten. In den alten Ruinen der Marszivilisation stößt Ki zu den beiden und gemeinsam entdecken sie, dass die Marsianer einst wie die Menschen in Familien zusammen lebten. Die aktuelle Marsgesellschaft, in der die Familie zerstört ist und es weder Liebe noch Sexualität gibt, ist das Ergebnis einer transhumanistischen Agenda.

Nicht nur aufgrund dieser zweifelhaften Botschaft sollten Eltern sich fragen, ob dieser Film wirklich für Kinder geeignet ist? Szenen wie das Erschießungskommando, vor dem Gribble und Milo landen, lassen ebenfalls Zweifel aufkommen.

Am drastischsten ist jedoch Gribbles Geschichte, wie er auf den Mars gelangt ist. Er konnte seine Mutter nämlich nicht retten, die bei Sonnenaufgang in der Gedankenextraktionsmaschine grausam verdampft ist. Mal ehrlich: Wäre dies ein echter Kinderfilm, hätte sie immer noch in irgendeiner Zelle gefangen sein können. Jemanden einzuäschern, nur um an die Gedanken der Person zu kommen, ist überdies absolut überflüssig!

Immerhin gelingt es Milo, seine Mutter zu retten und kurz zuvor alle gefangenen Marsmännchen freizulassen. Während er sich mit seiner Mutter auf den Heimweg zur Erde macht, bricht auf dem roten Planeten eine Revolution gegen die neue Marsordnung aus. Ende gut, alles gut?

Fazit: Technisch gesehen ist „Milo und Mars“ überraschend gut animiert und zumindest am Anfang gibt es ein paar gute Gags. Die Marsgesellschaft ist jedoch ziemlich brutal und die Zielgruppe dürfte kaum reif genug sein, den zur Schau gestellten Totalitarismus zu hinterfragen.

Marsmatiarchin

Überdies könnte der Film Opfer von UFO-Entführungen triggern. Immerhin wird man gleich zu Beginn Zeuge einer solchen Entführung und als Ki später eine Sonnenbrille trägt, erinnert ihr Aussehen stark an einen Grey-Alien. Ist die Unfähigkeit der Marsianer, ihre Kinder zu versorgen, also am Ende eine Anspielung auf die Zeugungsunfähigkeit der Grey?

Von Außerirdischen entführt – Abductions in Star Trek

von Shinzon

Trotz der Vielfalt an außerirdischen Zivilisationen ist das Thema Entführungen durch Außerirdische in „Star Trek“ ziemlich rar gesät. Den Anfang macht dabei die Episode „Meister der Sklaven“ aus der zweiten Staffel der Classic Serie.

Kirk, Uhura und Chekov werden von Unbekannten auf einen entlegenen Planeten entführt, wo sie versteigert und anschließend gezwungen werden, bei Gladiatorenkämpfen gegen Entführte anderer Völker anzutreten. Lt. Uhura hat es von allen am schwersten, da sie sogar Opfer eines sexuellen Übergriffs durch ihren Trainer wird. Wie der Captain später herausfindet, dient dies alles der Unterhaltung dreier ziemlich kranker Hirne. Wobei man Hirne hier wörtlich nehmen kann, denn mehr ist von den einstigen Bewohnern Triskelions nicht übrig.

Kirk schließt mit den drei Hirnen eine Wette ab, deren Einsatz die Freiheit der entführten Besatzungsmitglieder der Enterprise sowie der restlichen Bewohner des Planeten ist. Wie das in der Geschichte nun mal so ist, muss die Freiheit mit einem hohen Blutzoll erkauft werden, denn die Wette dreht sich um ein Todesmatch, das Kirk gewinnen muss. Da er natürlich den Sieg davon trägt, müssen sich die Entführer einem neuen Hobby widmen – dem Aufbau einer Zivilisation.

In den Frachträumen von „Deep Space Nine“ finden sich später öfter mal Container, die das Logo von Triskelion tragen. Die Kultur dort hat sich also scheinbar prächtig entwickelt. Warum man allerdings ein okkultes Symbol wie eine Triskele wählte, bleibt fraglich.

The Gamesters of Triskelion

In der dritten Staffel der Classic Serie wird Kirk noch einmal entführt. In der Episode „Fast unsterblich“ fangen die Bewohner von Gideon seinen Transporterstrahl ab und lenken ihn in einen Nachbau der Enterprise um. Dort trifft er auf die Tochter des Präsidenten, Odona. Ziel der Entführung ist es, Odona mit Krankheitserregern zu kontaminieren, da der Planet durch die Gesundheit und Langlebigkeit seiner Bewohner hoffnungslos überbevölkert ist. Das eingeschleppte Virus soll helfen, die Bevölkerung zu dezimieren.

Hier haben wir erstmals einen medizinischen Aspekt, obgleich dieser kaum etwas mit den Entführungserlebnissen durch die Grey-Aliens gemeinsam hat. Immerhin finden wir aber schon den Mimikry-Effekt – das Vortäuschen einer falschen Umgebung. Das reale Thema der UFO-Entführungen wird jedoch erst sehr viel später in „Star Trek – The Next Generation“ aufgegriffen.

Erstmalig taucht es in der Folge „Versuchskaninchen“ aus der dritten Staffel auf. In dieser werden Picard, ein Mizarianer, ein Chalnoth sowie eine Sternenflotten-Kadettin in einen Raum ohne Ausweg gesperrt. Ziel des Experiments ist es, die Psyche emotionaler Spezies sowie das daraus resultierende Verhalten in Extremsituationen zu erforschen.

Der psychologische Aspekt wird immer wieder mal von Entführungsopfern erwähnt. Die Aliens aus „Star Trek“ sehen den Grey zwar nicht sonderlich ähnlich, doch verhalten sich sehr stark wie diese. Sie sind gefühlsarm, rücksichtslos und sie beherrschen den Mimikry-Effekt. So stellt sich am Ende heraus, dass die Kadettin in Wirklichkeit einer der Entführer ist und alle anderen Entführten daheim durch Doppelgänger ersetzt worden sind, die ihrerseits Psychospielchen mit dem sozialen Umfeld ihrer Entführungsopfer treiben.

Dies sollte nicht das letzte Mal bleiben, dass die Besatzung der Enterprise-D es mit Kidnappern zu tun bekommt. In der Episode „In den Subraum entführt“ aus der 6. Staffel leiden einige Besatzungsmitglieder der Enterprise unter furchtbaren Flashbacks, sobald sie Untersuchungstische und chirurgische Instrumente sehen. Bei einer Untersuchung auf der Krankenstation stellt sich heraus, dass Commander Rikers Arm abgenommen und leicht versetzt wieder angebracht wurde. Diese Folge gehört zu den wohl gruseligsten der gesamten Serie.

Ein Grund zum Gruseln haben wohl vor allem Menschen, die nach eigener Angabe Opfer von Entführungen durch Grey-Aliens wurden, denn die Subraumwesen haben viel mit diesen gemein. Zunächst stammen sie aus einer anderen Dimension, was den meisten Schilderungen von Betroffenen nach wohl auch auf die Grey zutrifft. Die Subraumwesen aus „Star Trek“ haben in etwa die Größe der gehobenen Grey (es gibt große und kleine Grey, wobei die kleinen eine Art Arbeiterklasse darstellen) sowie große Augen. Allerdings wirken sie eher wie Krustentiere.

Subraumwesen

Des Weiteren tragen die Subraumgestalten Kapuzen. Ein verbreitetes Phänomen bei Entführungen sind so genannte Kapuzenwesen.

Abduction_2

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Diese kommen, ebenso wie die Spezies aus „Star Trek“, häufig des Nachts und entführen ihre Opfer im Schlaf. Die Reise geht dabei direkt durch die Wand, denn sowohl die Subraumwesen als auch die Grey besitzen die Fähigkeit des interdimensionalen Reisens.

Abduction_1

Scheinbar haben die Drehbuchautoren der Serie ihre Hausaufgaben gemacht und sich möglicherweise bei Schilderungen von Entführungsopfern bedient. Zumindest sind die Parallelen verblüffend und vor allem die medizinischen Experimente, die bereits in den Bereich der Menschenverstümmelungen fallen, sind sehr erschreckend.

Menschenverstümmelungen tauchen in der „Star Trek – Voyager“-Episode „Verwerfliche Experimente“ in der vierten Staffel noch einmal auf. In diesem Falle wird die Crew der Voyager zwar nicht entführt, da die Experimente vor Ort stattfinden. Doch haben wir es wieder einmal mit einer interdimensionalen Spezies zu tun, die ihre abartigen medizinischen Experimente an Captain Janeway und ihren Leuten durchführt.

Die Eingriffe reichen dabei bis auf die genetische Ebene hinab, was einige interessante Resultate hervorbringt. Diese sind zugleich alles, was die Crew mitbekommt, denn die Eindringlinge sind phasenverschoben zu unserer Realität und daher für menschliche Augen unsichtbar. Erst Seven of Nine gelingt es mittels ihres Okularimplantats, die Wesen aufzuspüren und ihrem Treiben ein Ende zu machen.

Als ehemalige Borg dürfte sie sich übrigens mit Entführungen auskennen, denn sie war an der Assimilation von Tausenden beteiligt. Was die Borg anderen Völkern antun, toppt jedoch jede Verstümmelung durch die Grey. Zudem kehren ihre Opfer in den meisten Fällen nicht zurück, sondern bleiben für den Rest ihres Lebens ein Teil des Kollektivs. Seven of Nine ist, neben Captain Picard, eine der wenigen Menschen, die aus dem Borg-Kollektiv befreit werden konnten.

Nach ihrer Entführung durch die Borg als kleines Kind scheint Seven in der Episode „Im Rückblick“ wieder einmal entführt worden zu sein. Alles beginnt nach dem typischen Schema, welches Opfer von Alienentführungen durchmachen. Durch bestimmte Trigger werden Flashbacks ausgelöst, die Erinnerungsfetzen zutage fördern. Als Seven auf dem Biobett in der Krankenstation liegt, fühlt sie sich z.B. ganz plötzlich unbehaglich und erinnert sich an einen medizinischen Eingriff während der Entführung.

Nach diesem Erlebnis führt der Doktor eine Hypnosesitzung mit ihr durch, bei der heraus kommt, dass der Händler Kovin Seven of Nine betäubt und ihr Borg-Nanosonden entnommen hat. Leider begehen die Autoren danach den Fehler, den Episodenverlauf in eine gänzlich andere Richtung zu lenken. Kovin stellt sich als unschuldig heraus und stirbt schließlich, als er sich in die Ecke getrieben fühlt. Seven hat sich alles nur eingebildet und der Doktor hat ihre Wahnvorstellungen mit der Hypnose nur verschlimmert.

Zwar gibt es berechtigte Kritikpunkte an der Methode der Hypnoseregression, doch was dem Publikum hier aufgetischt wird, ist schlichtweg absurd. Es ist richtig, dass Patienten unter Hypnose falsche Erinnerungen suggeriert werden können und der Holodoc geht tatsächlich sehr unprofessionell vor. Doch das erklärt nicht Sevens Flashbacks, die sie bereits vor der Hypnose hatte. Solche Eindrücke bekommt man nicht mal eben so und in diesem Fall scheint durchaus ein reales Trauma vorzuliegen.

Am Ende wird nicht einmal schlüssig erklärt, woher denn nun Sevens Flashbacks kamen, die immerhin sehr detaillierte Erinnerungsfragmente enthielten. Es entsteht der Eindruck, als ob die Verantwortlichen mit dieser Episode das Entführungsphänomen lächerlich machen wollten. Dabei hatte man mit der TNG-Episode „In den Subraum entführt“ bereits eine Folge abgeliefert, die sich sehr nah an die Forschungsergebnisse von Bud Hopkins und dem Harvard-Professor John E. Mack hält. Wirklich bedauerlich, dass man zuletzt in die entgegen gesetzte Richtung ging.

Videoanalyse: Katy Perry – E.T.s Mind Control-Opfer

Die Single “E.T.” von Katy Perry und Kanye Pest dreht sich augenscheinlich um Außerirdische. Doch sowohl der Text als auch das Video offenbaren weitaus mehr. Nach der folgenden Betrachtung wird es schwer fallen, in diesem Lied noch etwas „Normales“ zu sehen.

Im Video sehen wir erst einmal eine zerstörte Welt und ein Raumschiff, welches mit blauen Strahlen daher kommt. Project Blue Beam lässt grüßen.

ET Blue Beam

Nachdem erst einmal Kanye etwas Sprechgesang abgelassen hat, beginnt Katys Text mit den Worten:

„You’re so hypnotizing” / “Du bist so hypnotisierend”

Wir haben also gleich am Anfang einen Hinweis auf Gehirnwäsche durch Hypnose. Damit fällt es schwer zu beurteilen, ob Katy Perry von echten Aliens faselt oder ihr lediglich von ihren Mind Control-Trainern der Glaube an Außerirdische eingehämmert wurde.

In Bezug darauf sind die Aussagen des MK-Ultra-Opfers Cathy O’Brien interessant. Prominente Politiker haben ihr demnach gesagt, sie seien in Wirklichkeit Außerirdische. Sie räumte allerdings ein, nicht zu wissen, ob dies stimme oder sie mit derartigen Äußerungen nur eingeschüchtert werden sollte.

Doch weiter im Text:

“Could you be the devil? Could you be an angel?” /
„Könntest du der Teufel sein? Könntest du ein Engel sein?“

Diese Zeile stellt einmal mehr eine Verbindung zwischen Außerirdischen und Dämonen her. Ist E.T. der Teufel? Oder ein (gefallener) Engel? Auf jeden Fall handelt es sich im Video um ein extradimensionales Wesen, welches stark einem Grey ähnelt.

ET Grey

“Your touch magnetizing
Feels like I am floating, leaves my body glowing
They say be afraid (…)” /
“Deine Berührung ist magnetisierend
Es fühlt sich an als ob ich schwebe, lässt meinen Körper glühend zurück
Sie sagen, fürchte dich (…)“

Eine Berührung, die magnetisiert und nach der man sich fühlt, als ob man schwebt? Klingt stark nach einer Elektroschock-Behandlung. Angst ist ebenfalls ein beliebtes Hirnwaschmittel, mit welchem gezielt Traumata erzeugt werden können.

”Different DNA” / “Unterschiedliche DNA”

Natürlich ist davon auszugehen, dass die Grey andere Gene haben. Hier könnte aber darüber hinaus auf das Hybridenprogramm angespielt werden.

ET DNA

“They don’t understand you
You’re from a whole other world
A different dimension” /
“Sie verstehen dich nicht
Du bist aus einer komplett anderen Welt
Einer anderen Dimension“

Wer’s immer noch nicht kapiert hat, hier noch einmal zum Mitschreiben: Die Grey sind keine Außerirdischen, sondern Extradimensionale!

“You open my eyes
And I’m ready to go, lead me into the light” /
“Du öffnest meine Augen
Ich bin bereit zu gehen, leite mich ins Licht”

Katy erhält ihre Erleuchtung durch dämonische Aliens.

“Kiss me, ki-ki-kiss me
Infect me with your love and
Fill me with your poison” /
“Küss mich
Infizier mich mit deiner Liebe
Füll mich mit deinem Gift”

“Take me, ta-ta-take me
Wanna be a victim
Ready for abduction” /
“Nimm mich
Ich will ein Opfer sein
Bereit, entführt zu werden“

Das ist nur wirklich mehr als bedenklich! Wer wünscht sich denn freiwillig, ein Opfer zu sein? Hier ist offenbar ein Stockholmsyndrom zu erkennen. Katy Perry dürfte dabei wohl weniger ein Opfer der Grey sein, sondern eher einer MK-Ultra-Hirnwäsche. Aber vielleicht geht das beides ja Hand in Hand.

Apropos, wo wir schon mal den Händen sind – die typischen Freimaurergesten kann Katy natürlich aus dem FF.

ET M-Hand

ET Baphomet

“Boy, you’re an alien
Your touch so foreign
It’s supernatural
Extraterrestrial (…)” /
“Junge, du bist ein Alien
Deine Berührung ist so fremd
Es ist übernatürlich
Exdradimensional (…)“

Und wieder einmal der Verweis auf die extradimensionale Herkunft der Grey.

„Wanna feel your powers, stun me with your lasers” /
“Ich will deine Kräfte spüren, betäube mich mit deinen Lasern”

Da ist es wieder, das Stockholmsyndrom. Bei Katy ist es sogar dermaßen weit fortgeschritten, dass sich nach Gewaltanwendung sehnt.

Es folgt wieder der Refrain, bei dem Katy Perry diesmal Reptilienaugen zeigt. Dies offenbart zum einen, dass nicht allein die Grey am Werke sind, sondern auch ihre reptiloiden Overlords. Zum anderen können Reptilienaugen als Symbol dämonischer Besessenheit gedeutet werden.

ET Reptilienauge

Dieses Motiv findet sich in zahlreichen Filmen und Musikvideos. Man denke nur an Rihannas ähnlich intergalaktisches Video.

Reptochicken

“This is transcendental
On another level
Boy, you’re my lucky star
I wanna walk on your wavelength
And be there when you vibrate” /
“Das ist tranzendental
Ein anderer Level
Junge, du bist mein Glücksstern
Ich will auf deiner Wellenlänge reiten
Und da sein, wenn du vibrierst.“

Das könnte man jetzt auch sexuell verstehen. Sex darf Katy im Video jedoch nur mit einer Maschine haben, die sich dann plötzlich einen Kunstmenschen verwandelt. War ja klar, dass Transhumanismus ein Teil der Grey-Agenda ist.

ET Transhuman_1

ET Transhuman_2

„For you I’ll risk it all” /
„Für dich riskier ich alles.“

Offensichtlich meint Katy Perry mit „alles“ auch ihre Seele. In der letzten Szene verwandelt sie sich folgerichtig in einen Santiner mit Ziegenhufen.

ET Ziegenhufe

Wer angesichts dieser okkulten Bilder sowie des erschreckenden Textes immer noch glaubt, derartige Musikvideos seien reine Unterhaltung ohne tiefere Bedeutung, der hat den Weckruf nicht gehört.

V – Die reptiloiden Besucher kommen

von Shinzon

1983 startete die erste Miniserie von „V – Die außerirdischen Besucher kommen“, in der Außerirdische urplötzlich in einen globalen Erstkontakt mit der Menschheit treten.

Originalserie

Ursprünglich sollte es eine Serie über den Aufstieg einer faschistischen Bewegung in den USA werden, was bereits einen starken Bezug zur neuen Weltordnung hatte. Man wollte jedoch eine Science Fiction Serie – keine neue Weltordnung ohne Aliens. Diese durften dann in der Serie den Part der Faschisten übernehmen, wobei ihr Logo stark an das Hakenkreuz der Nazis erinnert.

Reptilienlogo

Reptofaschismus_1

Reptofaschismus_2

Wie sich im Verlauf der ersten Miniserie herausstellte, handelt es sich bei den Besuchern keineswegs um Humanoide, sondern um Reptiloide in Menschenhaut, die uns zum fressen gern haben und die Ressourcen der Erde plündern. Die wenigen wissenden Menschen schließen sich zu einer Widerstandsbewegung zusammen, um die Besucher zu bekämpfen. Hilfe erhalten sie dabei von einer 5. Kolonne innerhalb Reptiloidengesellschaft.

Die Heimatwelt dieser Wesen ist übrigens ein Planet im Sirius-System. Das ist interessant, denn der hellste Stern am Nachthimmel war vielen antiken Hochkulturen heilig und galt u.a. den alten Ägyptern als Heimat ihrer Götter. Ebenso berichten einige Entführungsopfer, dass die Reptiloiden aus der Umgebung des Sternbildes Orion kommen sollen. Vermittelt uns die Serie hier geheimes Wissen?

Dieser Verdacht wird zumindest dadurch angeheizt, dass das Aussehen Besucher in der Serie den Beschreibungen von aus Sichtungsberichten in der Realität stark ähnelt. Außerdem spielt die menschliche Hülle auf Formwandlertheorie an. Und das zu einer Zeit, in der David Icke noch kein bekannter Esoterik-Guru war.

Enttarnt

Reptiloid

Erschreckend ist auch die Lösung des Besucherproblems durch biologische Kriegsführung. Mittels Flugzeugen soll tödlicher, roter Staub ausgebracht werden. Zwar entpuppt sich dieser Plan als Ablenkungsmanöver, während der Widerstand den Dreck mit Heißluftballonen über den Planeten verteilt, aber dennoch kommen einem hier unweigerlich Chemtrails in den Sinn.

Natürlich sind Chemtrails ein sehr umstrittenes Thema und es werden definitiv keine biologischen Waffen breitflächig ausgebracht, was ja letztendlich auch den Selbstmord der Elite bedeuten würde. Allerdings gab es nachweislich vereinzelte Experimente in den USA, Großbritannien und anderen Ländern, bei denen biologische und chemische Kampfstoffe wie Dioksin und LSD ausgebracht und an der eigenen Bevölkerung getestet wurden. Diese sind jedoch gewiss nicht dazu gedacht, Außerirdische zu bekämpfen.

Nachdem die Menschheit am Ende der Miniserie mittels Biowaffen vorerst über die Besucher gesiegt hat, kommen diese in einer kompletten Serienstaffel aus den Jahren 1984-85 zurück. Während die Miniserie durch eine hohe Qualität und spannende Drehbücher glänzt, bleibt die Serienstaffel jedoch ein totaler Flop.

Die Handlung ist zuweilen sehr konfus und die Umsetzung teils erschreckend dämlich. So schießen die Besucher nur Löcher in Luft, während bei den Menschen jeder Schuss sitzt. Als dann doch mal ein Hauptcharakter von einem Laserstrahl verdampf wird, stirbt dieser total sinnlos, da er mitten hinein rennt. Gute Unterhaltung sieht anders aus.

Hinzu kommt, dass jede Menge neue Handlungsstränge geöffnet werden, die zu keinem Abschluss kommen. So beten einige Reptiloide zu einem extradimensionalen Wesen, was jedoch nie weiter verfolgt wurde. Zu einer zweiten Staffel kam es nicht mehr.

Dafür gab es jedoch ein Remake, welches von 2009-2011 lief. In diesem treten die Reptiloiden wieder in Menschenhaut als unsere Erlöser auf, abermals ohne ein vorhergehendes Invasionsszenario. Natürlich stellen sie sich wieder als menschenverachtende Monster heraus und es gründet sich eine Widerstandsbewegung namens „5. Kolonne“, wobei dies im Original der Name des internen Widerstands unter den Reptiloiden war. Von denen gibt es aber auch diesmal wieder Hilfe.

Neu ist dagegen das Interesse der Reptiloiden für die menschliche Seele – ein Konzept, welches ihnen fremd ist. Auf der Suche nach der Seele entführen die Besucher Menschen und unterziehen sie schmerzvollen Prozeduren, an die sich die Opfer später nicht mehr erinnern können. Allerdings werden die Entführten fortan von Alpträumen geplagt. Die Parallelen zum realen Entführungsphänomen sind mehr als offensichtlich und tatsächlich wird von den Betroffenen immer wieder die Gegenwart von Reptiloiden berichtet, die mit den Grey zusammenarbeiten.

Ein weiteres Phänomen, welches sowohl in der Serie auftritt als auch von Entführungsopfern berichtet wird, ist der rote Himmel. In der Originalserie gab es nur den roten Staub, der eine Biowaffe gegen die Besucher war. Im Remake ist der rote Himmel hingegen das Werk der Besucher, welches angeblich die Welt von Umweltgiften reinigen soll. Die Bilder, von denen Entführte berichten, sind jedoch ungleich apokalyptischer und könnten auf eine Kriegswaffe oder eine Naturkatastrophe wie einen Sonnensturm hindeuten.

Roter Himmel 1

Roter Himmel 2

Ebenfalls neu ist beim Remake, dass einige Besucher schon lange vor dem offiziellen Erstkontakt die menschliche Gesellschaft unterwandert haben. Die Besucher zeichnen sich für sämtliche Kriege, Bürgerkriege, Terrororganisationen, politischen und religiösen Extremismus sowie Krisen in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen verantwortlich. All diese Aktionen dienten dazu, die Menschheit ins Chaos zu stürzen, um dann als Erlöser aufzutreten. Wer glaubt, dass einige Politiker und Stars in Wahrheit Reptiloide sind, kann sich hier seine Paranoia auffrischen lassen.

Alles in allem ist die neue Serie weitaus mysteriöser als das Original und enthält zudem weitaus mehr okkulte Symbole. Für die Fans der alten Serie gibt noch eine kleine Überraschung, denn Jane Badler ist wieder als Besucherin Diana mit von der Partie – eine Rolle, die sie bereits in der Originalserie spielte.

Lydia & Diana

Das Ende des Remakes gehört dann aber wieder zu den negativen Aspekten, die vom Original übernommen wurden. Es ist wieder einmal eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Die guten Charaktere handeln total unlogisch, lassen Gnade mit ihren Feinden walten, nur um dann reihenweise von ihnen niedergemäht zu werden. Die Situation ist zuletzt ausweglos, während die einzig verbliebene Widerstandskämpferin Erica Evans (Elizabeth Mitchell) auf eine mysteriöse Geheimgesellschaft stößt.

Dies wirft einige interessante Fragen auf. Z.B. warum diese Geheimbündler (Illuminaten?) den Kampf der 5. Kolonne nicht unterstützt haben, wenn sie doch gegen die Besucher sind? Das Ende bleibt offen und hoffnungslos, denn aufgrund der sinkenden Einschaltquoten wurde die Serie abgesetzt. Wie es scheint, sind selbst die Freimaurer den Gesetzen des Marktes unterworfen. Oder haben sie mit dieser Serie einfach zu viel verraten?

Grey-Propaganda in Film und Fernsehen

Ein Film, der wie kein anderer die Grey verniedlicht, ist „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ (2011).

Zugegeben, der Film ist witzig und die Insidergags sind einfach genial. Die beiden Sci Fi Nerds (Simon Pegg & Nick Frost), die plötzlich mit einem echten Alien konfrontiert werden, sind sympathisch, während die Schattenregierung entsprechend finster dargestellt wird. Die Darstellung des Grey-Alien Paul ist dagegen der Punkt, an dem die Konditionierung beginnt. Paul wird als Opfer des Militärs dargestellt. Er ist nett, teilweise auch frech und witzig. Unnötig zu erwähnen, dass die realen Grey das genaue Gegenteil sind und mit dem US-Militär paktieren.

Interessant ist außerdem, dass Paul einer christlichen Fundamentalistin eine telepathische Gehirnwäsche verpasst, nach der sie vom Glauben abfällt. Zwar lehnen wir religiösen Fundamentalismus ab und vertreten ein wissenschaftliches Weltbild. Dennoch ist es ziemlich offensichtlich, welch luziferische Agenda hier bedient wird. Die Grey sollen nicht nur unsere Freunde werden, sondern bringen uns obendrein noch die Erleuchtung.

Paul Alien

Roger aus „American Dad“ ist Paul nicht ganz unähnlich, wenn auch um einiges ungehobelter. Obwohl er sämtliche negativen Eigenschaften wie Egoismus, Hinterhältigkeit, Alkoholismus und Drogenabhängigkeit in sich vereint, entwickelt man zwangsläufig immer wieder Sympathien für ihn. In einer Episode steigt Roger sogar zum Diktator eines lateinamerikanischen Landes auf und seine Bisexualität benutzt er, um Menschen beiderlei Geschlechts emotional auszubeuten.

Roger Diktator

Roger Area 51

Kommen wir nun zu den etwas realistischeren Darstellungen. Ihren ersten Auftritt haben die Grey in Steven Spielbergs „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977), in dem auch gleich Entführte auf die Erde zurückgebracht werden. Es wird ja oft behauptet, Hollywood würde unsere Vorstellung von den kleinen Grauen prägen, weshalb diese am häufigsten gesehen werden. Es ist jedoch genau umgekehrt. Weil die Grey am häufigsten gesehen werden und sich Hollywood an Zeugenberichten orientiert, wimmelt es in Filmen von diesen Aliens. In „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ hat sogar der wissenschaftliche Berater Dr. J. Allen Hynek (1910-1986), welcher das staatliche Project Blue Book leitete, einen Cameo- Auftritt.

Unheimliche Grey

Die Miniserie „Intruders“ (1992) basiert indes auf über 600 Entführungsberichten, die der amerikanische Forscher Bud Hopkins (1931-2011) zusammengetragen hat. Die Serie kommt der Realität daher am nächsten und geht bis in die kleinsten Details der Entführungsberichte. Es wir dabei offensichtlich, dass die Grey eine Hybridrasse züchten. Das Fazit, dass sie „nichts Teufliches“ planen, ist jedoch ziemlich naiv.

Bedroom Visitor

Als wahrer Überraschungshit entpuppt sich „Extraterrestrials“ (2014). Die Grey kommen ihren realen Vorbildern darin nicht nur optisch ziemlich nahe. Es geht um Entführungen sowie einen UFO-Absturz und die anschließende Vertuschungsaktion des Militärs. Mit letzterem haben die Grey einen Pakt geschlossen, was stark an die Schilderungen von Phil Schneider und anderen Militärzeugen erinnert. Die Entführungen sind demnach von der Schattenregierung genehmigt, wobei die meisten Entführten zurück gebracht werden. Es kommt allerdings auch zu Menschenverstümmelungen, womit auch die unangenehmen Aspekte des Entführungsphänomens abgedeckt werden.

Etwas unrealistisch ist lediglich die schmuddelige Umgebung an Bord des Mutterschiffs und die Analsonde ist natürlich ein absolut übertriebenes Klischee. Ansonsten kommt der Film der Realität jedoch durchaus nah.

Extraterrestrial

Extraterrestrials

„Feuer am Himmel“ (1993) basiert wieder auf einem realen Ereignis, welches Travis Walton widerfahren ist. Der Film stellt die Ereignisse jedoch stark verzerrt dar. Das fängt schon damit an, dass die Familienverhältnisse von Walton total verdreht werden und endet damit, dass an Bord des Raumschiffs alles dreckig und schleimig ist, um die gruselige Stimmung zu steigern. Die Grey sehen zudem komplett anders aus als ihre realen Vorbilder, deren Aussehen durch Raumanzüge erklärt wird. Travis Walton hat derartiges jedoch nie behauptet.

Feuer am Himmel - Grey

Feuer am Himmel - Raumanzug

In „Progeny – Höllenbrut“ wird das Erscheinungsbild der Grey gleichermaßen als Maskerade dargestellt. Hinter dieser sehen sie wie gruselige Tentakelwesen aus, die Frauen nicht künstlich befruchten, sondern mit ihren Alienpenissen vergewaltigen. Auch die daraus hervorgehenden Hybriden werden als Krakenmonster dargestellt, welche die menschlichen Wirte bei der Geburt töten. Mit der Realität hat dies absolut nichts zu tun, denn die Föten werden lange vor der Geburt wieder entfernt und besitzen auch keine Tentakelarme. Insgesamt ist der Film ziemlich blutrünstig und abstoßend.

Progeny Aliens

Ebenso herbeiphantasiert ist der Streifen „Night Skies“ (2007), welcher die Phoenix Lights von 1997 als Grundlage für eine Entführungsgeschichte nimmt. Die UFO-Sichtung über der Hauptstadt von Arizona gehört mit tausenden Augenzeugen und diversen Videoaufnahmen zu den bekanntesten Fällen überhaupt. Berichte über Entführungen gibt es aus dieser Nacht jedoch keine und der ganze Horrortrip gestaltet sich wieder einmal recht schmuddelig.

Abductor

Am blödsinnigsten ist der Streifen „Brown Mountain – Alien Abduction“ (2014), welcher das Entführungsphänomen im Found Footage Stil präsentiert. Massenentführungen ohne Wiederkehr entsprechen nicht gerade dem, was Entführte berichten. Darüber hinaus ist das ganze Geschrei vor einer wackelnden Kamera einfach nur nervig.

Brown Mountain Alien Abduction

In „Akte X“ spielen die Grey selbstverständlich ebenfalls eine Rolle. Korrekterweise wird sogar auf die Kooperation mit dem Militär bei der Züchtung einer Hybridrasse hingewiesen. Später in der Serie werden die Grey jedoch grün und in Verbindung mit dem Black Goo gebracht. Die Darstellung in „Akte X“ ist also nicht immer realistisch und ob die grauen Baseball lieben, darf ebenso bezweifelt werden.

Grey Baseball

In “K-PAX – Alles ist möglich” gibt sich ein Erdling als Prot vom Planeten K-PAX aus und landet dafür in einer Nervenheilanstalt. Im Film sieht man Prot nur in seiner menschlichen Form und auf die Frage nach seinem wahren Aussehen gibt er nur zu Protokoll, dass er auf K-PAX wie ein K-PAXianer aussehen würde. Als er jedoch auf einer nächtlichen Autofahrt einen Luftballon in Form eines Greykopfes sieht, reagiert er darauf, als wäre ihm diese Spezies sehr vertraut.

"K-PAX – Alles ist möglich" (2001)

„K-PAX – Alles ist möglich“ (2001)

Ein definitiv bösartiger Grey ist der Jäger aus „Das Geheimnis der fliegenden Teufel“ von 1980. Dieser Film kann als Vorlage der „Predator“-Trilogie angesehen werden. Allerdings hat der dargestellte Alien wenig mit den realen Grey zu tun, die Menschen definitiv nicht aus Sport jagen.

Geheimnis der fliegenden Teufel

Die Aliens in „Dreamcatcher“ (2003) erscheinen als typische Grey, sind jedoch in Wirklichkeit garstige Monster. Hier wird auf den Mimikri-Effekt der realen Grey angespielt, die uns falsche Bilder ins Hirn projizieren können. Allerdings ist das typische Grey-Erscheinungsbild das reale Aussehen, während sie getarnt als Tiere, Verstorbene oder religiöse Figuren auftreten.

Dreamcatcher Grey

Die Grey-Aliens – Klein und gemein

von Shinzon

Die Grey sind mit Abstand die Alien-Spezies, über die wir die meisten Fakten besitzen. Ihr Bekanntheitsgrad wurde darüber hinaus vor allem durch die Pop-Okkultur gefördert. Sie sind die Stars zahlreicher Filme und Serien. Es gibt sie als Sticker, Actionfiguren, Aufblaspuppen und vieles mehr.

Grey-Sticker

Dabei gilt es zu beachten, dass nicht die Pop-Okkultur die Grey erschaffen hat und somit alle Sichtungen der Phantasie der Zuschauer entspringen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gab bereits Begegnungen mit Grey, lange bevor sie zum ersten Mal in Filmen auftauchten.

Ihren ersten Kinoauftritt hatten sie 1977 in Steven Spielbergs “Unheimliche Begegnung der 3. Art“.

Little Greys

Dieser Film hatte einen wissenschaftlichen Berater namens Alan Hynek – ein Physiker und UFO-Forscher, der für das Project Blue Book des US-Airforce Geheimdienstes tätig war. In dieser Funktion half der damalige Skeptiker, UFO-Sichtungen zu vertuschen und lächerlich zu machen. Doch als sich die Beweise für die Echtheit des UFO-Phänomens summierten, wechselte er die Seiten.

Es ist also nicht schwer zu erraten, woher das Design der Filmaliens stammt. Die Grey in Spielbergs Meisterwerk basieren auf Zeugenberichten und nicht die Zeugenberichte auf Kinofilmen, wie immer behauptet wird. Alan Hynek erhielt zum Dank für seine Mitarbeit sogar einen kleinen Cameo-Auftritt in „Unheimliche Begegnung der 3. Art“.

Alan Hynek

Alan Hynek

Was können wir jedoch über die realen Grey sagen, die angeblich aus dem Sternensystem Zeta Reticuli stammen? Zunächst einmal kommt das Aussehen der Filmversion den echten Grey laut Augenzeugenberichten sehr nahe. Sie sind klein (ca. 1,20 m – 1,40 m), haben eine graue Haut, einen überdimensionierten Schädel und große schwarze Augen. Mund, Nase und Ohren sind verkümmert.

Es gibt jedoch auch größere Ausführungen, die die Overlords der kleinen Grauen zu sein scheinen. Die kleineren Modelle werden zudem oft als eine Art Bioroboter beschrieben. Es scheint sich also um künstliche Lebensformen – eine Art Zylonen – zu handeln, die für die Drecksarbeit zuständig sind. Zuweilen wird auch behauptet, dass es sich um eine Art Anzug für höherdimensionale Wesen handelt, doch streng genommen ist ohnehin jeder physische Körper ein Avatar für eine Seele.

Die Kommunikation der Grey wird von allen Zeugen als telepathisch beschrieben. Dabei haben sowohl die biologischen großen Grauen als auch die künstlichen kleinen Grey überwältigende Fähigkeiten, die denen von uns Menschen weit überlegen sind. Physisch könnte ein Mensch es spielend leicht mit ihnen aufnehmen. Doch was nützt das schon, wenn man kurzerhand paralysiert wird und einem telepathisch Deckerinnerungen eingepflanzt werden?

Bedroom Visitor

Und da wären wir auch schon bei den Entführungen, die scheinbar das größte Hobby dieser Wesen sind. Dabei geht es ihnen ganz offensichtlich um unser genetisches Material, insbesondere weibliche Ei- und männliche Spermazellen. Frauen werden künstlich geschwängert und die Föten später entfernt. Auf mysteriöse Schwangerschaftsabbrüche sollten sich weibliche Entführungsopfer jederzeit einstellen.

Föten_1

Föten_2

Welchen Zweck die Grey damit verfolgen, ist jedoch äußerst schleierhaft. Einigen Entführten (auch Abductees genannt) sollen sie erklärt haben, dass ihre Spezies vom Aussterben bedroht sei, da ihr Genmaterial durch ständiges Klonen verkümmert ist. Andere Stimmen behaupten, sie züchten eine neue Spezies, um die Erde nach der Selbstauslöschung der Menschen neu zu kolonisieren. Hinzu kommt die extradimensionale Komponente des Phänomens, die eine Deutung noch schwieriger macht.

Fest steht nur, dass die Grey die Erde schon seit mehr als 10.000 Jahren heimsuchen und sogar auf Höhlenmalereien auftauchen. Wie es scheint, haben sie schon seit Menschengedenken immer wieder in unsere Evolution eingegriffen.

AustrALIEN

AustrALIEN

Wahrscheinlich gehen auch die meisten Legenden über Zwerge und Kobolde auf diese Spezies zurück. Es gibt sogar Berichte aus vergangenen Jahrhunderten, in denen von der Geburt von „Wechselbälgern“ die Rede ist, die den Hybriden von heute stark ähneln. Die heftige Abneigung der Menschen früherer Jahrhunderte ist dabei wohl der Grund dafür, dass die Grey die Föten heutzutage vor der Geburt wieder entfernen und nicht von der Leihmutter bis zur Geburt austragen lassen.

Die bekannten Aspekte der Grey und ihrer Agenda werden am besten in dem TV-Film „Intruders“ auf den Punkt gebracht. Kein Wunder, denn dieser basiert auf dem gleichnamigen Buch des New Yorker Entführungsforschers Budd Hopkins (1931-2011) und damit auf realen Zeugenaussagen. Lediglich das Ende ist leicht schöngefärbt, bei dem eine Entführte behauptet, dass die Agenda der Grey „nichts Teuflisches“ sei.

Dem müssen wir nach allem, was bekannt ist, heftig widersprechen. Nicht nur, dass die Grey sich diverser Straftaten wie Hausfriedensbruch, Nötigung, Entführung, sexuellem Missbrauch, Körperverletzung und Kindesraub schuldig machen, sie handeln darüber hinaus extrem egoistisch. Zwar sollen sie einen Pakt mit dem militärisch-industriellen Komplex eingegangen sein und diesem Technologie zur Verfügung gestellt haben, den Entführungsopfern bieten sie jedoch keinerlei Gegenleistung.

Inzwischen soll der Pakt mit der amerikanischen Schattenregierung gebrochen worden sein, aber die Informationen dazu sind recht dürftig und kaum nachprüfbar. Der Pakt der Grey mit den Reptiloiden und Insektoiden (Mantis) scheint dagegen durch zahlreiche dahingehende Entführungsberichte bestätigt. Einige meinen gar, die Grey seien selbst nur Opfer der der Reptos und Mantis. Fakt ist allerdings nur, dass sie häufiger zusammen gesehen werden.

Ebenso werden laut diverser Berichte an Bord der UFO’s immer wieder die so genannten Nordics gesehen – überdurchschnittlich große Humanoide mit blonden Haaren und blauen Augen. Ihre Rolle ist noch weitgehend ungeklärt, doch scheinen sie alles andere als die netten Plejader zu sein, als die sie sich ausgeben. Möglicherweise handelt es sich bei den Nordics um eine Hybridspezies, denn die meisten der Mensch-Grey-Hybriden werden als sehr ähnlich beschrieben.

Hybrid_1

Hybrid_2

Hybrid_3

Scheinbar handelt es sich bei den Nordics um eine Züchtung, die das angestrebte Ziel der Grey ist, woraus sich ein paar interessante Parallelen ergeben. Parallelen zum Naziregime, um genau zu sein. Denn die Nazis wollten ebenfalls einen arischen „Herrenmenschen“ mit den Eigenschaften groß, blond und blauäugig erschaffen. War das Projekt Lebensborn also der verlängerte Arm der Grey-Agenda?

Auffällig ist zumindest, dass sich zahlreiche Naziesoteriker sehr stark mit dem UFO-Phänomen und außerirdischem Leben beschäftigt haben. Die Thule- und Vril-Gesellschaft wären hierbei zu erwähnen, zumal der Thule die komplette Naziführung angehörte. Weiterhin ist es interessant, dass die Freimaurer ähnliche Züge zeigen, wobei es streng genommen egal ist, ob die Eugeniker unter den Logenbrüdern von „Herrenmenschen“ oder der „Veredelung des Menschen“ sprechen.

Ob bewusst oder unbewusst scheinen die okkulten Geheimgesellschaften dem Ziel der Grey und deren Overlords zu dienen. Diese sind mit Sicherheit nicht unsere Freunde oder „Raumbrüder“, was durch die Taten ihrer irdischen Handlanger nur bekräftigt wird.