Christliche Zionismusik

Christen kennen vielleicht das deutsche Adventslied „Tochter Zion, freue dich“. Dieses basiert auf Friedrich Heinrich Rankes (1798-1876) umgetexteten Chorgesängen aus Georg Friedrich Händels (1685-1759) Oratorien Judas Maccabäus. Judas Makkabäus (†160 v.Z.) war ein jüdischer Freiheitskämpfer, dessen Vater sich gegen das Religionsedikt des Seleukidenkönigs Antiochos IV. auflehnte. Dieses verlangte von den Juden, dass sie demonstrativ von ihrem Glauben abfallen, indem sie ein heidnisches Opfer vollziehen. Judas führte später die Aufstände gegen die Seleukiden an.

Die Aussage des Liedes wurde allerdings von Händel teilweise negiert, indem er sein Oratorium William August, dem Duke von Cumberland, zueignete. Er feierte damit dessen Sieg über die schottischen Freiheitskämpfer in der Schlacht von Culloden 1746. Die Melodie des Liedes gehört daher auch zum Repertoire englisch-patriotischer Gesänge.

Das Adventslied in seiner heutigen Form entstand um 1820, als der evangelische Theologe Ranke einen Text nach Sacharja auf den Chorsatz Händels legte und um zwei Strophen ergänzte, die das kommende Reich Jesu Christ besingen. Von der ursprünglichen Botschaft über den jüdischen Freiheitskämpfer blieb dabei nicht viel übrig. Stattdessen tritt der christliche Zionismus in den Vordergrund, demzufolge Jesus in Jerusalem erscheinen wird, um dort sein christliches Weltreich zu errichten. Willkommen in der Endzeit.

Die christlich-fundamentalistischen Söhne Mannheims, zu denen auch der Afghanistankriegsbefürworter Xavier Naidoo gehört, besingen diese Endzeit in ihrem Lied „Armageddon“. Passenderweise findet sich der Titel auf ihrem Debütalbum „Zion“ von 2000, womit das Armageddon dann wohl in Jerusalem verortet wäre. Angesichts des Nahostkonfliktes eine durchaus explosive Kombination.

Zion_1

2004 folgte die Platte „Noiz“, also Zion rückwärts geschrieben. Das ist durchaus bemerkenswert, da Rückwärtsbotschaften sonst eher eine beliebte Spielerei der Satanisten sind.

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2009 erschien dann das Album „Iz On“, was wieder ein Anagram von Zion ist.

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Auf die Spitzen treiben es die Zionisten Mannheims jedoch mit ihrem neusten Album „Elyzion“. Das Elysium der Antike lag aber gar nicht auf dem Berg Zion, sondern im Erdorbit. Immerhin gibt es eine kleine Anspielung auf dem Cover, welches einen schwebenden Fels zeigt.

Elyzion

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Die Protokolle der Weisen von Zion – Karriere einer Fälschung

Die folgende ARTE-Doku geht der Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“ nach.

Interessant dabei ist, dass die Zitate aus den Protokollen sehr gut auf die Satanisten passen. Stecken letztendlich okkulte Eliten hinter dem Pamphlet, mit dem sie von sich ablenken und den Zorn der Massen auf die Juden lenken wollten? Einmal mehr stellt sich die Frage: Wem nutzt es?

Den Juden hat die Veröffentlichung der Protokolle ausschließlich geschadet. Man denke nur an die rund 6 Millionen, die von den Nazis ermordet wurden. Hitler berief sich dabei auch auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ und wir alle wissen, mit welch abartigen Okkultisten er sich umgab. Die Protokolle waren von Anfang an eine Waffe gegen das Judentum. Und während die Massen Jagd auf die Juden gemacht haben und teilweise immer noch machen, kommt die wahre Elite ihrem Ziel jeden Tag ein Stück näher. Teile und herrsche!

Vom Berg Zion zum Zionismus

von Shinzon

Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter so sehr wie der Zionismus. Dabei wissen die Wenigsten, was Zionismus eigentlich ist, welche Ausprägungen es gibt und woher der Begriff kommt. Selbstverständlich wollen wir uns hier einer differenzierten Betrachtungsweise widmen und wollen damit judenfeindlichen Verschwörungstheorien entgegen wirken.

Zion war ursprünglich der Name einer Turmburg der Jebusiter an der südöstlichen Stadtgrenze des vorisraelitischen Jerusalems. Die Bezeichnung gab es also schon lange, bevor die Israeliten unter König David die Stadt, welche damals noch Jebus hieß, um ca. 1.000 v. Z. eroberten. Davor gehörte Jebus und damit auch Zion zu den Stadtstaaten Kanaans. Alle Behauptungen, Zion sei originär etwas Jüdisches, wären damit bereits vom Tisch.

Nachdem König David Jerusalem zu seiner Hauptstadt machte und damit eine Brücke zwischen den israelitischen Stämmen im Norden und Süden herstellte, führte er eine Zionstheologie ein. Diese stützte sich auf eine Vorhersage seines Hofpropheten Natan, der ihm ein ewiges Fortbestehen seiner Dynastie ankündigte. Darin könnte man eine frühe Form des Zionismus sehen. Allerdings vermischten sich in der Theologie Davids Elemente der polytheistischen kanaaischen Religion mit dem frühen Judentum.

Die Bezeichnung Zion erlebte ebenfalls einen gravierenden Wandel. Zunächst erhielt der Tempelberg vorübergehend den Namen Zion. Im Mittelalter wurde dann die Burg Zion fälschlich mit einem Hügel im Südwesten Jerusalems identifiziert, woraufhin dieser den Namen Berg Zion erhielt. Im 19. Jahrhundert vermutete man jedoch, dass es sich beim Südkamm des Tempelbergs um den Ophel handelt, was im 20. Jahrhundert durch archäologische Grabungen bestätigt werden konnte. Der Name Zionsberg wurde später auf einen anderen Jerusalemer Hügel übertragen und ist heute nicht mehr mit dem Tempelberg identisch. Auf dem heutigen Berg Zion liegen die Dormitio-Abtei und historische Stätten wie das Davidsgrab und das Grab Oskar Schindlers.

Berg Zion

Ob nun die Burg oder der Berg Zion – dieses Thema ist vor allem für Archäologen und Geologen interessant. Ein direkter Bezug zum Judentum besteht lediglich beim heutigen Tempelberg, auf dem Davids Sohn König Salomon um 930 v.Z. den ersten Jerusalemer Tempel errichten ließ. Auf diesem Berg befinden sich heute der Felsendom und die al-Aqsa-Moschee. Vom ersten jüdischen Tempel gibt es keine Überreste mehr. Vom zweiten Tempel, welcher ca. 520-515 v.Z. erbaut wurde, steht nur noch die Klagemauer.

Einige der heutigen Zionisten träumen davon, den Tempel auf dem ursprünglichen Zionsberg wiederaufzubauen. Dafür müssten jedoch der Felsendom und die al-Aqsa-Moschee weichen. Ein noch nie da gewesener Religionskrieg wäre die unvermeidliche Folge. Interessanterweise steht der moderne Zionismus damit im krassen Gegensatz zur ursprünglichen Zionstheologie, welche der Prophet Jesaja im Tanach niederschrieb.

Jesaja zufolge wird vom Zion das göttliche Gericht über die abtrünnigen Führer Israels ausgehen, welche Verträge mit dem Totenreich schließen, statt sich auf ihren Gott zu verlassen. Das beschreibt ziemlich gut die aktuelle Lage in Israel, welches von einer rechtsgerichteten Regierung beherrscht wird, die kein Interesse am Religionsfrieden mit den Palästinensern hat. Unnötig zu erwähnen, dass diese Regierung aus Hochgradfreimaurern besteht.

Ein Großteil der Juden hat da schon mehr Vertrauen in den eigenen Gott statt in geheime Kabale. In der Tat sind viele Juden Antizionisten, die sich an die Diaspora gebunden fühlen und der Überzeugung sind, dass nur Gott ihnen einen Staat geben kann. Es käme ihnen niemals in den Sinn, die Ankunft ihres Messias durch aktives politisches Handeln zu erzwingen, wie dies von messianischen Endzeitsekten innerhalb des Judentums vorangetrieben wird.

Hinzu kommt, dass zahlreiche Juden den Zionismus ablehnen, weil sie ihre Heimat dort sehen, wo sie leben – ob nun in den USA, in Deutschland oder wo auch immer. Die Flucht nach Israel würde für sie einer Kapitulation vor der Judenfeindlichkeit in ihren Heimatländern gleichkommen.

Aufgrund dieser offensichtlichen Widersprüche ist es völlig falsch und absurd, das Judentum mit dem Zionismus gleichzusetzen. Es gibt nur zwei Gruppierungen, die sich dieser Gleichsetzung bedienen. Zum einen sind das Neonazis, die zwar über Zionisten schreiben, aber damit in Wirklichkeit die Juden meinen. Mit dieser Methode versuchen sie (vergeblich) ihre judenfeindliche Ideologie zu verschleiern und spätestens, wenn sie aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ zitieren, fällt ihre Maske.

Die Protokolle erschienen erstmals 1903 im russischen Zarenreich. Es wird vermutet, dass das gefälschte Pamphlet vom russischen Geheimdienst in Umlauf gebracht wurde, allerdings kursieren auch noch andere Theorien. In jedem Falle sollten die Juden damit zum Sündenbock für das Treiben der tatsächlichen Machtelite gemacht werden. Wie man an der Geschichte Nazideutschlands sehen kann, ging diese Rechnung leider auf und auch radikale Moslems wie die Hamas glauben an die Echtheit der Protokolle.

Auf der anderen Seite erhalten die Rechtsextremisten aber auch Zuspruch von vermeintlich linken Kräften, denn die Antideutschen und sogar die Zionisten selbst bedienen sich ebenfalls der Gleichsetzung des Zionismus mit dem Judentum. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Seiten besteht in der Auslegung. Während die Faschisten die Gleichsetzung benutzen, um Juden pauschal als Weltverschwörer hinzustellen, benutzen die Antideutschen und Zionisten sie, um alle Zionismuskritiker als Antisemiten zu diffamieren.

Dies nimmt teilweise derart groteske Züge an, dass sogar jüdische Friedensaktivisten wie Noam Chomsky oder der Antisemitismusforscher Prof. Wolfgang Benz als Antisemiten beschimpft werden. Auf der anderen Seite wird Israels Kriegspolitik befürwortet, womit ja gerade judenfeindliche Ressentiments geschürt werden. Es lässt sich kaum in Worte fassen, wie sehr man Leuten ins Hirn geschissen haben muss, die pazifistische Juden angreifen, während sie Rechtsextremisten wie Israels Außenminister Avigdor Liebermann über den grünen Klee loben. Aber so sind Antideutsche nun einmal – verkappte Faschisten.

Wir wollen uns an dieser Stelle auf keine unwürdige Diskussion einlassen – weder mit Nazis noch mit Antideutschen. Uns interessieren allein die Fakten.

Der moderne Zionismus hat seine Wurzeln im 17. Jahrhundert, als größere Gruppen europäischer Juden versuchten, ins einstige israelitische Reich auszuwandern. So weit so gut. Jedoch nahm die Bewegung schnell extremistische Züge an, als vereinzelte Rabbiner den Anbruch eines messianischen Zeitalters versprachen. Dies war der Beginn der jüdischen Endzeitsekten, in deren Reihen der von Schabbtai Zvi (1626-1676) begründete Sabbatianismus besonders heraus stach. Der Kabbalist Zvi erklärte sich nämlich selbst zum Messias und das ausgerechnet im Jahr 1666. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Nun gibt es aber nicht nur jüdische, sondern vor allem auch christliche Endzeitsekten. Dazu können mitunter die englischen Puritaner gezählt werden, die glaubten, durch die Rückkehr der verstreut lebenden Juden nach Palästina sowie ihre anschließende Bekehrung zu Christus die letzte Vorstufe zur Endzeit einleiten zu können. In der Tat war England federführend bei der Staatsgründung Israels, wie man an der Balfour-Deklaration 1917 sehen kann, und unterstützt bis heute dessen Politik. Gleiches gilt für viele christlich-fundamentalistische Gruppierungen in den USA. Die real existierende Israel-Lobby besteht daher wenig überraschend mehrheitlich aus evangelikalen Christen.

Die christlichen Fundamentalisten könnten letztendlich sogar als lachender Dritter aus dem Nahostkonflikt hervorgehen, weshalb sie diesen nach besten Kräften weiter anheizen. Manche glauben tatsächlich, sie könnten die Moslems in einem modernen Kreuzzug ausradieren, die überlebenden Juden zum Christentum bekehren und dann käme Jesus auf die Erde zurück, um das Reich Gottes zu errichten. Es erübrigt sich zu erwähnen, wie brandgefährlich solche Fanatiker sind.

Der Gipfel dieses Irrsinns ist der christliche Zionismus. Es wird sowohl die Rechtsextremisten als auch die Antideutschen überraschen, dass die meisten Zionisten tatsächlich Christen und keineswegs Juden sind. Und wir reden hier nicht von irgendwelchen Christen, sondern von der christlichen Rechten, die Frauen unterdrückt und Homosexuelle hasst. Wenn man sich das vor Augen führt, müssten doch eigentlich die Nazis den Zionismus unterstützen, während diverse Antifa-Irrläufer ihn bekämpfen sollten. Wenn die Konsequenzen nicht so verdammt traurig wären, könnte man die Zionismusdebatte fast für einen perversen Witz der Geschichte halten.

Neben dem religiösen Zionismus, welcher vor allem von messianischen Endzeitsekten des Juden- und Christentums vorangetrieben wird, gibt allerdings noch einen politischen Zionismus. Der Begriff des Zionismus als jüdische Nationalbewegung wurde 1890 von Nathan Birnbaum (1864-1937) geprägt. Der aus Wien stammende Schriftsteller erwähnte ihn erstmals am 16. Mai 1890 in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift „Selbst-Emancipation“. Birnbaum forderte allerdings nicht nur die Gründung eines jüdischen Staates, sondern auch die ethnisch-kulturelle Gleichberechtigung der Juden in der Diaspora. Er kann daher als gemäßigt gelten, zumal er sich später vom Zionismus abwandte.

Wesentlich radikaler und auch bekannter ist Theodor Herzl (1860-1904), welcher als Begründer des modernen Zionismus gilt. Dabei hatte er durchaus nachvollziehbare Gründe, musste er doch den Aufstieg des deutschen Rasse-Antisemitismus miterleben. Der gerade in Frankreich stattfindende Prozess wegen angeblichen Landesverrats gegen den jüdischen Offizier Alfred Dreyfus brachte schließlich das Fass zum Überlaufen und Herzl verfasste 1896 seine Vision eines jüdischen Staates. „Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“ erscheint in Anbetracht der später von Hitler angestrebten „Endlösung der Judenfrage“ tatsächlich als die bessere Option.

Herzls Ziel war es, einen souveränen jüdischen Staat zu erschaffen, um die Juden völkerrechtlich abzusichern. Seine Motive waren dabei weniger religiöser Natur, sondern viel mehr in der verbreiteten Judenfeindlichkeit begründet, die es den Juden schwer machte (und bis heute macht), sich in Europa kulturell zu integrieren und Akzeptanz zu finden. Man denke nur an die Pogrome im Mittelalter und die Ghettos, die es noch bis Ende des 18. Jahrhunderts gab. Ganz zu schweigen von den Gräueltaten des 3. Reichs, die Herzl zum Glück nicht mehr miterleben musste.

Theodor Herzl bestand weiterhin keineswegs darauf, diesen Staat in Palästina anzusiedeln, sondern zog auch Ostafrika und Südamerika in Betracht. Im Nachhinein betrachtet erscheint letzterer Vorschlag besonders weise, da es in Lateinamerika zu dieser Zeit noch viele unerschlossene Gebiete gab, was sich auch christliche Minderheiten zunutze machten. Herzl wollte mit Sicherheit keinen Nahostkonflikt heraufbeschwören, wie wir ihn heute erleben und er würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er davon wüsste.

Dennoch könnte Hertzl mehr oder weniger von dunklen Mächten benutzt worden sein, wie einige seiner Kontakte belegen. Schon während seines Studiums der Rechtswissenschaften war er Mitglied der Burschenschaft Albia. Aus dieser trat er später allerdings wieder aus, nachdem Hermann Bahr (1863-1934) sich im März 1883 im Gedenken an Richard Wagner judenfeindlich äußerte.

Hertzl hatte weiterhin gute Kontakte ins Bankenwesen. Bereits sein Vater Jakob (1835-1902) war Direktor der Hungariabank und sein Sohn Hans (1891-1930), der 1924 zum Christentum konvertierte, arbeitete vor seinem Umzug nach London bei der Wiener Union Bank. Nachdem Theodor Herzl vorerst mit seinen zionistischen Ideen scheiterte, wollte er sich zudem an Albert Rothschild (1844-1911) wenden, jedoch kam das geplante Treffen nie zustande. Eine direkte Verbindung zu den Rothschilds kann ihm zwar nicht nachgewiesen werden, aber ein übler Nachgeschmack bleibt dennoch. Zumal sich die Bankiers-Dynastie später sehr wohl seiner Ideen bemächtigte und diese in ihrem Sinne verdrehte.

Neben der Hauptströmung des politischen Zionismus, entwickelte sich ab 1900 auch ein sozialistsicher Zionismus, welcher vor allem in Russland verbreitet war. Vorangetrieben wurde diese Strömung maßgeblich von der marxistischen Poalei Tzion und ihrem Theoretiker Ber Borochov. Der sozialistische Zionismus prägte später auch die Kibbuz- und Arbeiterbewegung in Israel. Leider scheiterten diese Versuche und damit jede Bemühung um Frieden im Nahen Osten.

Heute wird Israel von rechtskonservativen bis rechtsextremen Hardlinern kontrolliert, welche sich großzügig von den Rothschilds und Rockefellers finanzieren lassen. Israel ist zu einem weiteren, wenn nicht sogar zum wichtigsten Vasallenstaat der USA verkommen. Manche (vor allem rechte) Verschwörungstheoretiker behaupten, Israel würden die USA kontrollieren, doch es ist genau umgekehrt. Israel wird unter dem Vorwand der Shoa auf schändlichste Weise benutzt, um US-Interessen im Nahen Osten mit äußerster Brutalität durchzusetzen. Nicht zu vergessen, dass Israel als Freimaurerstaat ein wichtigen Eckpfeiler zur Erschaffung einer neuen Weltordnung darstellt.

Der politische Zionismus, der sein Ziel der Gründung eines jüdischen Staates längst erreicht hat, wurde indes gleichermaßen pervertiert. Der heutige Zionismus Israels besteht hauptsächlich in einer völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik im Westjordanland, der Unterdrückung der Palästinenser sowie regelmäßiger Massaker im Gaza-Streifen. Nichts davon hat Theodor Herzl je gewollt. Im Gegenteil war er sogar schon zu seinen Lebzeiten, wo es noch gar keinen israelischen Staat gab, gegen illegalen Siedlungsbau.

Wir wollen an dieser Stelle keineswegs das Existenzrecht Israels infrage stellen. Der illegale Siedlungsbau sowie das Einmauern palästinensischer Städte hat jedoch nichts mit dem Existenzrecht Israels zu tun, sondern stellt einen klaren Bruch des Völkerrechts dar. Man stelle sich vor, Deutschland würde Siedlungen in seinen ehemaligen Ostgebieten errichten, da wäre im wahrsten Sinne des Wortes Polen offen.

Selbiges gilt auch für das Selbstverteidigungsrechts Israels. Selbstverständlich hat Israel das Recht, seine Bevölkerung vor Angriffen zu schützen und es ist dem Militär ja auch gelungen, 99% aller von der Hamas abgefeuerten Raketen abzufangen. Die anschließende Bombardierung der Zivilbevölkerung von Gaza war jedoch vollkommen überflüssig und menschenverachtend. Tausende unschuldige Frauen, Männer und Kinder für ein paar Raketen, von denen kaum eine durch Israels Abwehrschild gekommen ist, mit dem Leben bezahlen zu lassen, hat nichts mehr mit Verteidigung zu tun. Es handelt sich ausschließlich um Rache. Diese trifft nicht einmal die Hamas. Im Gegenteil ist jeder tote Zivilist Wasser auf die Mühlen der Terrororganisation.

Doch darf man das in Deutschland überhaupt kritisieren? Oder schreien schon wieder die ersten „Antisemitismus!“? Nein, wir sind gewiss nicht judenfeindlich. Im Gegenteil betrachten wir die israelische Außenpolitik mit großer Sorge, da sie unserer Meinung nach mehr als jede rechtsextreme Hetze zur Verbreitung von Judenfeindlichkeit beiträgt!

Und wie stehen wir zum Zionismus? Darauf können wir keine pauschale Antwort geben, da es DEN Zionismus überhaupt nicht gibt. Unsere Ablehnung gilt zweifelsfrei dem religiös-fundamentalistischen und insbesondere dem christlichen Zionismus. Ebenso lehnen wir den aktuellen politischen Zionismus Israels ab, der stark faschistische Züge trägt. Den sozialistischen Zionismus betrachten wir indes als fortschrittlichen Gegensatz dazu und möglicherweise wäre er sogar die Lösung des Nahostkonfliktes. Wären Israel und Palästina sozialistisch, könnten sie sogar Bruderstaaten sein.

Nachdem wir nun die rechtsgerichteten Zionisten sowie die antideutschen Knallchargen ausreichend verärgert haben dürften, kommen wir nicht umhin, uns zum Schluss auch noch mit der Gegenseite anzulegen. Wir halten absolut nichts von den oftmals judenfeindlichen Verschwörungstheorien, die einen einheitlichen Zionismus hinter dem Weltgeschehen vermuten und diesen an die Spitze der Machtpyramide setzen.

Wie bereits erwähnt gibt es ein gutes Dutzend verschiedener zionistischer Strömungen, die teils sogar im Konflikt gegeneinander stehen. Die messianischen Endzeitsekten sowie die aktuelle israelische Regierung spielen dabei durchaus eine große Rolle bei der Schaffung einer neuen Weltordnung. Doch auch diese Zionisten sind nur Schachfiguren, die von weitaus höheren Mächten auf dem freimaurerischen Schachbrett dirigiert werden.

Um mit dieser Wahrheit umgehen zu können, bedarf es natürlich der Fähigkeit zum differenzierten Denken, mit der weder die Nazis oder Hamas noch die Antideutschen gesegnet sind. Wer diesen Artikel als prozionistisch oder antisemitisch aburteilt, hat nicht ein Wort davon verstanden und ist Lichtjahre weit davon entfernt, die Vorgänge auf diesem Planeten zu begreifen!

Traumhochzeit auf dem Schachbrettboden

War ja klar, dass die Vermählung von Prinz William und Kate zu einem Freimaurerritual ausarten musste. William trägt sogar die Farben der blauen und roten Grade. Der rote Teppich hat sicherlich ebenfalls eine dahingehende Bedeutung. Roter Teppich für rote Grade – Wie im Adel, so auch in Hollywood. Ob Kate weiß, worauf sie sich da eingelassen hat? London gilt gemeinhin als das globale Zentrum der Freimaurerei und der König ist zugleich Großmeister der größten Loge überhaupt.

Als Hochzeitsständchen gab es dann noch William Blakes „Jerusalem“ für das frisch vermählte Paar. Man muss sich schon ernsthaft fragen, warum auf einer Hochzeit der Bau des neuen Jerusalem (Zion) in England besungen wird. Ein Liebeslied ist das wohl kaum.

Mal davon abgesehen, muss man sich weiterhin fragen, mit welchem Recht dieses Adelgeschmeiß Millionen Steuergelder für ihre Privatveranstaltung rausschmeißt? Können wir für unsere Hochzeiten auch Steuergelder beantragen? Nein! Der Gipfel ist allerdings die Reaktion der Volksmassen. Statt die Monarchie als älteste Form der unrechtmäßigen Aneignung zu hinterfragen, jubeln sie dem Brautpaar auch noch zu und kaufen allerei Klimbim zu diesem Ereignis, damit diese Raubritter noch reicher werden.

Total Recall – Ein Trip in die neue Weltordnung

von Shinzon

„Total Recall“ ist ein absoluter Science Fiction Klassiker aus dem Jahr 1990, in dem es Arnold Schwarzenegger auf den Mars verschlägt. Bis zum Ende wird der Zuschauer im Dunkeln gelassen, ob die Rolle des Douglas Hauser nun den Mars befreit hat oder als Opfer eines wirren Mind Control Experiments in einem Labor dahinvegetiert. 2012 folgt nun ein Remake dieses Klassikers und obwohl die wichtigsten Grundelemente geblieben sind, ist dennoch alles anders.

Die Neuerungen beginnen bereits damit, dass die Handlung nicht auf den Mars spielt. Es gibt lediglich eine kleine Anspielung auf das Original, was eine nette Hommage für Insider ist. Eine weitere Hommage ist die fehlerhafte Maskierung von Douglas Hauser (nunmehr Colin Farrell), die während einer Personenkontrolle auffliegt. Diese ist ganz zeitgemäß keine Robotermaske mehr, sondern ein Hologramm. Zu guter Letzt hat noch die Frau mit den drei Brüsten einen kleinen Auftritt. Ansonsten bleibt aber nicht mehr viel vom Original übrig, außer dem Gehirnwäscheaspekt.

Der Auftakt zeigt eine Erde, die vom 3. Weltkrieg gezeichnet ist. Die Erdbevölkerung wurde stark reduziert, was ganz im Sinne der herrschenden Elite ist. Diese hat ihren Sitz in London, während die einzigen noch bewohnbaren Gegenden in Europa und Australien zum britischen Empire gehören. Ja, richtig gelesen, „Total Recall“ propagiert ganz offen die neue Weltordnung unter der britischen Flagge.

Dies ist in Hinsicht auf die Vorahnungen eines Anschlags in London, der den Beginn eines 3. Weltkrieges sowie die darauf folgende neue Weltordnung markieren soll, sehr interessant. Aus der Asche Londons soll sich das neue Jerusalem erheben, welches das Zentrum einer neuen Weltmacht werden soll. Zumindest wurde dies auf den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien der Olympischen Spiele 2012 so angekündigt. Während man auf der Eröffnung William Blakes Hymne „Jerusalem“ sang, baute man zum großen Abschluss eine Pyramide und ließ den Phönix aus der Asche aufsteigen.

Ja, die ganze Symbolik hat einen tieferen Sinn. Dazu gehört auch die symbolische Vereinigung aller Völker zu einem Olympischen Feuer, sprich einem Weltstaat, sowie der gemischte Einmarsch der Athleten während der Abschlussfeier. Es handelt sich um den Beginn dessen, was wir als Endresultat in „Total Recall“ aufgetischt bekommen.

In diesem Film ist in der Tat ein Teil von London zerstört worden und nunmehr eine lebensfeindliche „No-Area“. Überraschender Weise steht der Big Ben Tower noch, allerdings scheint das angrenzende Parlamentsgebäude zu fehlen. Jedenfalls wurde auf dem, was von London noch übrig ist, eine ultramoderne Megacity errichtet. Wenn man so will das neue Jerusalem bzw. Zion, was ja trefflicher Weise im Film den Nabel der Welt darstellt. Der Kopf der neuen Weltordnung, Cohaagen (Bryan Cranston), gibt dabei gleich noch einen prima Antichristen ab, der die Menschheit nach allen Regeln der Kunst tyrannisiert. Er schreckt nicht einmal davor zurück, die komplette Bevölkerung des aufmüpfigen Australiens auszurotten und entsendet zu diesem Zweck eine Invasionsarmee von Robocops.

Maschinen sind einfach die besseren Killer, weil sie keine Gewissensbisse haben, auf Zivilisten zu schießen. Und das ist nicht einmal mehr Science Fiction, da im Irak und Afghanistan bereits bewaffnete Kriegsroboter zum Einsatz kommen. Ebenso unbemannte Drohnen, die ganze Dörfer auslöschen können. Noch sitzen dabei Offiziere an Steuerpulten, die jedoch schon fernab der Krieggebiete keinen Bezug mehr zu den Menschen haben, die sie per Knopfdruck ausradieren. Bald könnten sie von intelligenter Software ersetzt werden, die die modernen Kriegsgeräte gänzlich ohne Skrupel steuert. „Total Recall“ zeigt diese Entwicklung in ihrer Vollendung.

Etwas unrealistisch wird es dann aber doch, wenn die Truppen durch einen Tunnel direkt am Erdkern vorbei transportiert werden. Es ist schon klar, dass hier auf den Tunnel zwischen Großbritannien und Frankreich angespielt wird, doch dieser geht ja nur durch die Erdkruste. Es ist vollkommen absurd, einen stabilen Tunnel durch den zähflüssigen und extrem heißen Erdmantel zu bauen. Von Geologie scheinen die Drehbuchautoren keinerlei Ahnung zu haben.

Der Story an sich tut das allerdings keinen Abbruch. Es darf halt keinen halben Tag dauern, von England nach Australien zu kommen. Warum man sich jedoch nicht entschied, Europa als Gegner zu nehmen, was dem Zuschauer den unrealistischen Fall durch das Erdinnere erspart hätte, bleibt schleierhaft. Immerhin sollte man meinen, dass die Europäer ebenfalls nicht gerade glücklich sein werden, unter der Knute Londons zu leben.

Da der Film aber nun einmal so ist, werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die australischen Rebellen. Wie sich am Ende herausstellt, sind diese alles andere als Terroristen. Im Gegenteil kämpfen sie einfach für ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Das perfide dabei ist, dass die Terroranschläge, die man ihnen zuschreibt, vom britischen Regime selbst inszeniert wurden. Ja, richtig gelesen, Terror unter falscher Flagge ist ein wesentliches Element von „Total Recall“. Na wenn das mal kein böses Omen ist…

Übrigens leben im Australien von „Total Recall“ verdächtig viele Asiaten, was eine Anspielung auf den wahren Gegner sein dürfte, der im Falle eines 3. Weltkrieges den Westmächten gegenüber stehen wird. Das erinnert etwas an den unsäglichen Propagandafilm „Tomorrow, when the War began“, in dem Australien ebenfalls von einer asiatischen Koalition besetzt wird, der ein paar patriotisch zugedröhnte Teenagern den Kampf ansagen.

Fazit: Alles in allem ist „Total Recall“ ein eigenständiger Film, der eigene Wege geht und außer dem Grundgerüst nicht mehr viel mit dem Original gemein hat. Optisch ist er sehr eindrucksvoll, wenn auch physikalisch nicht immer logisch. Die dargebotene Zukunftsvision ist äußerst erschreckend und man wünscht sich, dass sie niemals wahr werden möge. Was das Mind Control Thema angeht, bleibt schlussendlich nur noch zu sagen: geht in keinen verdammten Rakall-Laden oder sonstige MK-Ultra-ähnliche Einrichtungen.

Total Recall Trailer 2012

Total Recall Trailer 1990

Die Olympischen Spiele 2012 – Ein okkultes Ritual

Die Olympischen Spiele 2012 in London werden vielen Menschen für lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Was viele jedoch nicht bemerkt haben werden, sind die okkulten Rituale, die sich um die Errichtung einer neuen Weltordnung und dem Jerusalem des Antichristen gedreht haben. Unsere Beobachtungen haben wir im Recut unserer Reihe zusammengefasst.

Den Anfang machte William Blakes Hymne „Jerusalem“, in der der Bau des neuen Jerusalem (auch Zion genannt) besungen wurde. Selbiges Lied wurde bereits auf der Hochzeit von Prinz William und Kate geträllert. Hinzu kommt das Zion-Logo, für welches sich die Werbeagentur Wolff/Olins verantwortlich zeichnete. Mindestens einer der beiden Gründer, Wally Olins, ist Freimaurer und schaut man sich die Referenzen dieser Agentur an, strotzen diese nur so vor okkulter Symbolik. Für nähere Details empfiehlt sich die Rik Clay Recherche.

Übrigens distanzieren wir uns an dieser Stelle von jeglichem Antisemitismus. Die Errichtung Zions ist keine jüdische Idee, sondern gänzlich freimaurerisch. Die Juden fühlen sich an die Diaspora gebunden, was so viel heißt, dass sich überall dort integrieren, wo sie leben. Die Idee, ein neues Jerusalem in England zu errichten, stammt hingegen aus der Feder des Okkultisten und Goi William Blake.

Auf den Olympischen Zeremonien ging es dann fröhlich weiter mit Anspielungen auf die Zerstörung des alten Londons, was in dem Phönix-Ritual am Ende der Closing Ceremony gipfelte. Zudem wurde immer wieder der Gedanke einer geeinten Welt propagiert. Gegen eine basisdemokratische und multikulturelle Welt des Friedens und der Zusammenarbeit wäre ja nicht einmal etwas einzuwenden. Wer jedoch glaubt, dass unter der Knute der Banken und Großkonzerne alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre, muss sich den Hut schon mit dem Hammer aufsetzen. Die Sicherheitsmaßnahmen während der Spiele in London waren der Vorgeschmack auf eine globale, faschistische Militärjunta und auf die Monokultur des Kapitalismus kann die Menschheit ebenfalls verzichten.

Da konnte sich Danny Boyle noch so viel Mühe geben, der zukünftigen Weltdiktatur einen friedlichen Stempel aufzudrücken – der satanistische Charakter der Olympischen Zeremonien straft ihn sogleich Lügen. Der Knaller war dabei das grauenerregende Ritual, bei dem kleinen Kindern mit Lord Voldemort, Totessern und anderen dämonischen Fratzen Angst eingeflößt wurde. Als letzter Akt vor der Eröffnungsrede und dem Einmarsch der Athleten folgte dann noch ein heidnisches Sonnenanbetungsritual. Pharao Echnaton hätte seine wahre Freude daran gehabt. Ebenso wie an der Errichtung einer 13-stufigen Paramide auf der Abschlussfeier.

Weitere Details finden sich in unserem Video „The Evil Empire – Die Olympischen Rituale 2012 (Recut)“: