Flash Gordon trifft Anton Lavey

von Joe Doe

„Flash Gordon” war ursprünglich eine Comic-Reihe, die 1934 als Konkurrenz zu „Buck Rogers“ entstand. Ebenso wie bei „Buck Rogers“ folgten ab 1936 Serials, die im Kino liefen. In Serienform sollte es „Flash Gordon“, abgesehen von zwei Zechentrickvarianten aus den 1980ern und 90ern, aber erst 2007 wieder geben und aufgrund des mangelnden Erfolgs war nach einer Staffel auch schon wieder Schluss. Die mit Abstand kultigste Interpretation ist bis heute der Kinofilm von 1980, der schon aufgrund des legendären Soundtracks von Queen im Gedächtnis haften bleibt.

Leider ist diese Verfilmung von „Flash Gordon“, die nicht mit der Pornoversion „Flesh Gordon“ verwechselt werden sollte, ebenso ein Feuerwerk freimaurerischer Symbolik. Ja, der Film ist cool, aber es vergeht kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Zirkel und Winkelmaß oder andere Symbole zu sehen sind. Gleiches trifft auf die Handlung zu, die für Science Fiction ungewöhnlich religiöse Züge trägt.

Gleich in der ersten Einstellung, in der die Erde ins Visier des galaktischen Tyrannen Ming (Max von Sydow) gerät, sind jede Menge Blitze zu sehen. Diese lassen sich hier als Zeus‘ Donnerkeil lesen, da Ming ähnliches anstellt und damit Katastrophen wie Erdbeben auslöst. Wirklich schlimm, wenn Sadisten Langeweile haben.

Im Vorspann hagelt es dann gleich noch Doppelblitze und auch der Name des Protagonisten heißt übersetzt „Blitz“. Wenigstens ist aber der Soundtrack gut und die ursprünglichen Comics werden gewürdigt.

Die erste Szene nach dem Vorspann spielt auf der Erde und ist noch relativ frei von surrealistischen Settings und okkulter Symbolik. Sie führt die Charaktere Flash Gordon (Sam J. Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) ein, deren Flugzeug von Mings Katastrophen zum Absturz gebracht wird. Es regnet Lavabomben und der Himmel verfärbt sich rot.

Erst in der nächsten Einstellung, in der Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol) und sein Assistent eingeführt werden, ist eine chinesische Trennwand mit Drachen und Schlangen zu sehen. Das mag zwar ein typisch fernöstliches Motiv sein, ist allerdings nicht gänzlich ohne Bedeutung. Es passt sowohl zu dem chinesisch klingenden Namen des Schurken Ming als auch zu dessen satanischer Natur.

Zarkov erkennt als Einziger, dass es sich bei den scheinbaren Naturkatastrophen um einen außerirdischen Angriff handelt. Mit seiner selbstgebauten Rakete will er zur Quelle des Angriffs aufbrechen und die Erde retten. Nur leider ist sein Assistent feige und ergreift die Flucht. Da kommen dem Doktor die gerade in seinem Gewächshaus bruchgelandeten Flash und Dale sehr gelegen, denn alleine kann er die Rakete nicht bedienen. Er lockt sie unter falschem Vorwand in die Klapperkiste und startet, bevor die beiden abhauen können.

Sein Gewächshaus fungiert als Startrampe und irgendwie sieht das Gebäude stark nach einem Phallus aus. Doch keine Sorge, es handelt sich nicht um den Pornofilm „Flesh Gordon“, bei dem die Rakete noch mehr einem intergalaktischen Schwanz ähnelt.

Auf dem Flug fällt zum ersten Mal auf, dass Dale eine Uhr in Form eines Hexagons trägt. Der Auftakt zum Dauerfeuer okkulter Symbolik, die den gesamten Rest des Films bestimmt.

Gleich als nächstes sieht man einen Sensortechniker des Ming-Imperiums, auf dessen Brille deutlich das Freimaurerlogo prangt.

Zarkovs Rakete fliegt durch ein surreal wirkendes Wurmloch…

…und landet auf dem Planeten Mongo, der nicht minder surreal ausschaut.

Schon kurz nach der Landung werden Zarkov, Flash und Dale gefangen genommen. Mings Wachen tragen allesamt Rot, die Farbe des Teufels.

Mings Palast ist ebenfalls rot angestrichen.

Das gilt nicht nur außen, sondern auch innen. Da fühlt man sich gleich wie in der Hölle.

In der Hölle wimmelt es bekanntlich von Reptiloiden, doch der erste Echsenmann ist offensichtlich ein Gefangener und wird auf der Flucht atomisiert. Diese Szene soll natürlich verdeutlichen, in welch tödlicher Gefahr sich die drei Gefangenen befinden.

Hingerichtet übrigens von einer fliegenden Goldkugel, die man als geflügelte Sonne interpretieren könnte.

Dale und Flash sind eigentlich ganz passend für diesen Ort gekleidet. Beide tragen Weiß und Rot, die Farben der Venus. Außerdem gibt Dale hier die Frau im roten Kleid.

Die drei werden zu Ming gebracht, der gerade die Tribute seiner eroberten Monde empfängt. Einige Gäste tragen ebenfalls sehr symbolbehaftete Outfits. Manche sind im Schwarz/Weiß des freimaurerischen Schachbrettbodens erschienen…

… der Anführer der Falkenleute Prinz Vultan (Brian Blessed) hat ein Hexagramm auf dem Helm…

…die Wachen von Ming tragen derweil Totenkopfmasken…

… und seine rechte Hand Klytus (Peter Wyngarde) sieht aus wie der Grim Reaper. Der personifizierte Tod scheint darüber hinaus der Meister vom Stuhl(gang) der örtlichen Loge zu sein, da er über und über mit Freimaurerzeichen geschmückt ist.

Das schrillste Kostüm von allen trägt jedoch der Imperator selbst. Er ist komplett in satanisches Rot gekleidet und mit einen achtzackigen Ištarstern geschmückt.

Außerdem gleicht er optisch dem Gründer der Church of Satan, Anton Szandor Lavey. Dies ist sicherlich kein Zufall. Zum einen, weil Ming das personifizierte Böse darstellt, zum anderen war Lavey in Hollywood ein gern gesehener Berater, insbesondere für Horrorfilme. Offensichtlich wurde ihm hier ein Denkmal gesetzt.

In der Church of Satan soll es zwar keine Menschenopfer geben, im Satanismus aber sehr wohl. Das weiß auch Ming und so verlangt dieser von einem Prinzen, der außer seiner Loyalität keinen Tribut anzubieten hat, dass dieser sich in sein Schwert stürzen möge. Stattdessen versucht der Unterdrückte jedoch, Ming mit seinem Schwert zu stürzen. Der Versuch misslingt und der Tyrann führt das rituelle Menschenopfer eigenhändig aus. Das blaue Blut seines Opfers deutet auf dessen adelige Herkunft hin.

Als nächstes findet der Imperator Gefallen an Dale. Als diese sich weigert, sich ihm zu präsentieren, wendet er seinen Zauberring an, mit dem er u.a. Gedankenkontrolle ausüben kann. Er kommt auch gleich zur Sache und lässt sie für sein Vergnügen in seine Gemächer bringen. Interessant dabei ist, dass er sie „Erdenkätzchen“ nennt. In Kombination mit dem gerade zur Schau gestellten Mind Control, spielt das wohl auf eine Sexkätzchen-Programmierung an.

Flash will das natürlich nicht zulassen und veranstaltet ein kleines Football-Spiel. Das funktioniert anfangs ganz gut, aber am Ende haut ihm Zarkov aus Versehen einen Ball an die Birne. Damit findet die Palastrevolte ein jähes Ende. Ming ordnet an, dass Zarkov einer Gehirnwäsche unterzogen und Flash noch am selben Abend hingerichtet werden soll. Als letzten Wunsch möchte Gordon seine Geliebte Dale noch einmal sehen. Diese wurde zwischenzeitlich in ein komplett rotes Kleid gesteckt, welches Flash offensichtlich zu gefallen scheint.

Klytus lässt den beiden jedoch nur wenig Zeit. Der Grim Reaper gewährt ihnen nur die Dauer einer Sanduhr, was angesichts der bevorstehenden Hinrichtung kaum eine trefflichere Symbolik sein könnte.

Zur Hinrichtung erscheint derweil sogar Ming in Schwarz.

Seine Leibgarde trägt dagegen blau und rot, womit auch die Symbolik der Freimaurergrade abgehakt wäre.

Die Hinrichtung findet in einer Gaskammer statt. Allerdings hat Mings Tochter Aura (Ornella Muti) Flash ein Mittel injizieren lassen, welches das Giftgas neutralisiert. Sie hat ein sexuelles Interesse an dem Football-Star, wie an so ziemlich jedem anderen gutaussehenden Mann.

Mit dem Arzt, der durch diese Aktion sein Leben riskiert, hat Aura selbstverständlich ebenfalls eine Affäre. Passend dazu tritt sie ihm gegenüber als Femme Fatale auf.

Flash gegenüber tritt sie gleichermaßen als Lady in Rot in Erscheinung, doch der hat nur Augen für Dale. Dennoch lässt sie ihn ziehen.

Während Flash sich aus dem Staub macht, erklärt Ming Dr. Zarkov, dass er die Erde getestet hat. Alle tausend Jahre überzieht er alle Welten mit Erdbeben und dergleichen. Halten die Bewohner dies für Naturkatastrophen, sind sie unwissend und werden verschont. Da Zarkov jedoch die Wahrheit aufgedeckt hat, stuft Ming die Erde als Gefahr für seine Macht ein. Unwissentlich hat der Doktor damit das Todesurteil für seinen Heimatplaneten unterzeichnet.

Ming erzählt ihm das alles aus purem Sadismus, da anschließend Zarkovs Gehirn gelöscht werden soll. Er dachte, diese Offenbarung würde den Doktor „amüsieren“.

Den Erinnerungen nach ist Zarkov ein Jude, der das Grauen der Shoah überlebt hat. Als Bilder von Hitler in seinen Erinnerungen auftauchen, meint Klytus, dass dies ein „vielversprechender Mann“ gewesen sei. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, welche Mächte sich hinter dem Faschismus verbergen. Das schließt auch die Symbole auf der Kleidung des Grim Reapers und General Kalas (Mariangela Melato) mit ein.

Mings Tochter offenbart Flash derweil auch eine wichtige Information. Ihr Vater hält die Monde von Mongo in ständiger Feindschaft, denn solange sie sich gegenseitig bekämpfen, können sie sich nicht vereint gegen ihn stellen. Das Prinzip „Teile und herrsche“ kommt hier wieder einmal zur Anwendung.

Aura hat indessen nur ihre Lust im Kopf, doch Flash weist ihre Avancen zurück. Stattdessen möchte er über Telepathiefunk mit Dale verbunden werden. Die ist gerade erst mit einem Trank abgefüllt worden, welcher die Nächte mit Ming erträglicher machen soll, weshalb sie Flashs Stimme zunächst ihrem Rausch zuschreibt. Das rote Kleid hat sie inzwischen gegen ein weißes eingetauscht, womit sie ihrem anfänglichen Look treu bleibt.

Nachdem sie wieder halbwegs nüchtern ist, füllt Dale eine Kammerzofe ab und tauscht die Kleidung mit ihr. So gelingt es ihr, Ming zu entfliehen, bevor er sie missbrauchen kann.

In der Zwischenzeit hat Zarkov eine Hirnwäsche durchlaufen und wurde entsprechend der Ming-Mode umgekleidet. Das Hexagramm auf dem roten Fummel ist dabei allerdings nicht als Anspielung auf seinen jüdischen Glauben zu sehen. In Anbetracht der restlichen Symbolik handelt es sich wohl eher um ein freimaurerisches Hexagramm.

Zudem hat Aura ebenfalls ein rotes Hexagramm auf dem Stirnband und die ist keine Jüdin.

Agent Zarkov, der sein Gedächtnis vor der Löschung bewahren konnte, verhilft Dale zur Flucht. Doch leider plappert sie vor laufender Überwachungskamera aus, dass Flash noch lebt und sich auf Aboria befindet. Ming stattet genau in diesem Moment der Überwachungszentrale einen Besuch ab und verlangt die Ergreifung des Verräters, der Flash geholfen hat. Natürlich unwissend, dass es sich dabei um seine eigene Tochter handelt. Die Symbole in der Zentrale sind jedenfalls wieder einmal sehr explizit.

Direkt neben seinem Geheimdienstchef Klytus sehen die beiden zudem aus, wie Repräsentationen von Saturn und Satan. Die Schwarz/Rot-Symbolik erscheint noch häufiger im Film.

Auf Aboria ist Auras Geliebter Prinz Barin (Timothy Dalton) wenig von der Ankunft Flashs begeistert und lässt ihn sofort einsperren. Von dem Angebot, Ming gemeinsam zu stürzen, hält er sogar noch weniger.

Insgeheim plant Barin Flashs tot und schickt seinen Flötenspieler aus, den Gefangenen zu holen. Man beachte dabei die Flöte in Form einer Schlange.

Aura wird derweil nach ihrer Rückkehr in den Palast von Klytus gefoltert. Ihr Vater hat damit offenbar kein Problem, lehnt jedoch den Vorschlag einer Hinrichtung ab und will Aura stattdessen ein Jahr ins Exil auf einen Eismond schicken.

Während Klytus ausgeschickt wird, Flash zu ergreifen, entflieht dieser der Gefangenschaft Barins. Allerdings kommt er nicht weit und muss sich Barin in einem Ritual stellen, bei dem beide ihre Arme in einen Baumstamm stecken in dem ein giftiger Waldmoloch lebt. Eine interessante Wortwahl für ein Tier, das für rituelle Tötungszeremonien verwendet wird. Flash überlebt zwar, wird aber eingesumpft und kurz bevor Barin ihn hinrichten kann, tauchen Falkenmänner auf.

Dale und Zarkov sind in der Zwischenzeit nämlich von Prinz Vultan entführt worden, der von den beiden erfährt, dass Flash noch lebt und wo er sich aufhält. Obwohl Vultan Ming hasst, gedenkt er, seine Gefangenen an ihn auszuliefern, um Zeit zu gewinnen und sich Mings Vertrauen zu erschleichen. Schlussendlich kommen alle in seiner Wolkenstadt zusammen und das im gleichen Jahr, in dem auch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ herauskam.

In Vultans Reich verlangt Barin ein Duell gegen Flash, in dessen Verlauf der Erdling ihm jedoch das Leben rettet. Damit steht er in Gordons Schuld. Ausgerechnet in diesem Moment taucht jedoch Darth Vader … äh … Klytus in der Wolkenstadt auf.

Allerdings wird er von Flash überrumpelt, wobei er einen hässlichen Tod stirbt.

Vultan ist jedoch wenig davon begeistert und flieht mit seinen Falkenmännern. Seine vier Gefangenen lässt er zurück und schon kurz darauf werden Dale, Zarkov und Barin von Mings Truppen gefangen genommen. Mit Flash sucht Ming derweil das Gespräch und hier wird es nun wirklich interessant. Überraschend bietet er dem Erdling ein Königreich auf der Erde an. So könnte sie vor der Zerstörung bewahrt werden, als unterworfene Welt mit Flash als Gouverneur. Im Gegenzug soll dieser seinen Widerstand gegen Ming sowie seine Geliebte Dale aufgeben.

Das erinnert nicht von ungefähr an die Versuchung Jesu aus dem Neuen Testament. Darin heißt es: „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“

Mit anderen Worten ist Ming der Teufel höchstpersönlich, was nach all der satanischen Symbolik eigentlich niemanden mehr verwundern sollte. Gleichzeitig wird der Footballspieler von der Erde aber auch zum Messias erhöht und wie dereinst Jesus lehnt er das Angebot des Teufels ab. Und das, obwohl er bereits die Farben von Satan und Saturn sowie Mings achtzackigen Stern trägt.

Ming lässt die Wolkenstadt zerstören und glaubt Flash tot. Dieser entkommt jedoch im letzten Moment mit einem Raketoped und verbündet sich mit Vultan. Doch halt, wozu haben geflügelte Falkenmänner ein Fluggerät in ihrer Stadt und warum zum Henker weiß Flash, wie man dieses Gefährt nennt?

Zurück in Mings Palast liefert sich Dale erst mal einen Kampf mit Aura. Diese scheint jedoch geläutert und gibt Dale ein Gift, mit dem sie Ming in der Hochzeitsnacht töten soll. So weit kommt es aber gar nicht mehr. Gordon kapert mit den Falkenmännern ein Raumschiff und crasht in die Hochzeit.

Eine Hochzeit wohlbemerkt, die so schlimm ist, dass die Braut wie auf einer Beerdigung gekleidet ist.

Im Innern des Palastes befreit Aura derweil Barin und Zarkov, die unsinnigerweise Augenbinden tragen, während sie an die Kerkerwand gekettet sind.

Nach ihrer Rettung besetzen sie die Sicherheitszentrale und schalten General Kala aus. Aus Kalas Leichnam fließt Black Goo, was ein interessantes Detail am Rande, aber für die Handlung nicht weiter relevant ist. Es unterstreicht lediglich ihre Boshaftigkeit.

Kalas Überwacher stellen sich indessen als Cyborgs heraus, die im Innern aus Kabeln und Schaltkreisen bestehen. Kurioserweise muss Zarkov nur einem die Brille abreißen, um alle lahmzulegen.

Ming ahnt derweil noch nichts von den Angriffen, die innen und außen stattfinden. Er legt weiter den Hochzeitsschwur ab, laut dem er schwört, Dale zu benutzen, wie es ihm gefällt und sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn er ihrer überdrüssig ist. Doch noch bevor er ihr den Trauring anstecken kann, deaktiviert Barin das Blitzfeld, welches den Palast schützt, sodass Flash mit dem gekaperten Raumschiff Ajax den Thronsaal penetrieren kann. Bei der Gelegenheit penetriert er auch gleich noch Ming mit der Antenne am Bug des Schiffes.

Bevor Flash ihm den Rest geben kann, begeht Ming scheinbar mit seinem Ring Suizid. Der neue Imperator wird Barin und Vultan General über die Streitkräfte. Doch ist Ming wirklich tot? Seine Lache am Ende sowie das Fragezeichen hinter dem „The End“ lassen Raum für Spekulationen.

Fazit: „Flash Gordon“ ist auf seine Weise ein abstraktes Kunstwerk, das Kultstatus genießt. Gleichzeitig strotzt er aber auch nur so vor okkulter Symbolik. Insbesondere Zirkel und Winkelmaß sind allgegenwärtig, ebenso wie die Farbe des Teufels, der obendrein ausschaut wie Anton Lavey. Vom ganzen Kitsch fangen wir lieber erst gar nicht an.

Marilyn Mansons neues Tattoo

2017 hat Marilyn Manson ein paar neue Fotos von sich schießen lassen. Bei denen ein neues Tattoo an seiner linken Hand auffällt. Es handelt sich um das Siegel Satans, womit er sich deutlich positioniert. Von wegen er sei kein Satanist. Nicht einmal die Stelle des Tattoos ist zufällig gewählt, denn damit zeigt Manson, dass er dem Pfad zur linken Hand folgt.

Einen neuen Freimaurerring hat er obendrein noch und an seiner Teufelsklaue u.a. einen Pentagrammring.

Freimaurerische Star Trek Comics

Leider finden sich auch bei Star Trek Comics freimaurerische Symbole. Auf dem Cover des „Deep Space Nine“-Heftes „Terok Nor“ von Malibu sind auf dem Sockel einer Statue eindeutig Zirkel und Winkelmaß zu sehen. Dabei ist es eigentlich mehr als unwahrscheinlich, dass eine fremde Kultur wie die der Bajoraner der Freimaurerei frönt.

Eine Pyramide mit stilisiertem Auge gab es derweil auf einem älteren Comic zur Classic Serie. Eine weitere Pyramide, welche zwei Crewmitglieder illuminiert, findet sich oben links. Die Lizenz hatte damals übrigens Marvel, was den finsteren Dämon erklären dürfte, der eher einem Superheldencomic entsprungen zu sein scheint.

Der Knaller kommt aber noch. Im Comic „Spock“ macht eine finster dreinblickende Sternenflottenoffizierin die M-Handgeste, während sie die Worte „Was zum Teufel?“ ausspricht. In der deutschen Erstauflage ist das Bild obendrein noch ausgerechnet auf der Seite 66 zu finden.

Freimaurerische Comic-Industrie

von Shinzon

Comics bzw. im gehobenen Sprachgebrauch Graphic Novels sind keineswegs nur Bilderbücher für Kinder. Es handelt sich um eine eigene Kunstform, die inzwischen international von einer breiten Fangemeinschaft geschätzt wird. Es gibt die verschiedensten Zeichenstile, die in der Regel jahrelange Übung und zuweilen sogar ein Kunststudium voraussetzen.

Die Geschichte der Comics reicht streng genommen bis zu den ersten bildhaften Darstellungen in der Steinzeit zurück und umfasst ebenso die Bildsprache der antiken Ägypter, die ihre historischen Ereignisse in Wandgemälden verewigten. Humorvolle Karikaturen, wie man sie heutzutage in Zeitungen findet, kamen indes erst im 18. Jahrhundert auf. Die Kombination von cartoonhaften Zeichnungen mit Text in einem Panelrahmen entwickelte schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts Rodolphe Töpffer (1799-1846), welcher als Vater des modernen Comics gilt. Seine Werke begeisterten u.a. den Freimaurer und Illuminaten Johann Wolfgang Goethe.

Die Bezeichnung „Comic“ entstand allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und bezog sich zunächst auf halbseitige Comicstrips in Zeitungen. Der erste moderne Comic mit Sprechblasen kam ebenfalls aus den USA. „The Yellow Kid“ von 1895 stammte aus der Feder von Richard Felton Outcault (1863-1928), welcher seine Karriere als technischer Zeichner bei Thomas Edison begonnen hatte.

Comichefte mit Fortsetzungsgeschichten entwickelten sich derweil zuerst in Europa, genau genommen in Frankreich und Belgien. Zu den ersten Comicserien zählten u.a. „Tim und Struppi“, welche 1929 vom belgischen Comiczeichner Georges Prosper Remi alias Hergé (1907-1983) entwickelt wurden. Während der Zeit der deutschen Besatzung fügte sich Hergé den Nazis und illustrierte u.a. das antijüdische Buch „Fables“ von Robert de Vroylande. Auch andere Werke Remis aus diesem Zeitraum weisen antisemitische und rassistische Elemente auf. Angeblich sei Hergé kein überzeugter Nazi gewesen, doch seine Darstellungen von Afrikanern als minderwertige Sklavenrasse finden sich durchgängig in seinen Comics.

In den USA ließen die ersten Comichefte ebenfalls nicht lange auf sich warten, wobei sich vor allem das Genre der Superheldencomics herauskristallisierte. Spätestens ab diesem Punkt werden die Einflüsse der Freimaurer und Okkultisten offensichtlich, wenn man sich das Genre genauer betrachtet. Die bedeutendsten Verlage sind in dieser Hinsicht DC und Marvel, wobei letzterer inzwischen zum Disney-Konzern gehört. Dieser bediente mit seinen Lustigen Taschenbüchern bis zur Übernahme von Marvel vor allem die junge Leserschaft. Über Disney muss eigentlich nicht viel gesagt werden, das ist freimaurerische Hirnwäsche.

Bei Marvel sieht es dementsprechend nicht anders aus, der Verlag hat gleich eine ganze Illuminati-Serie im Programm.

Das Marvel-Urgestein Stan Lee ist ebenfalls nicht unumstritten. Er hat nicht nur einige hochgradig okkulte Superhelden wie Daredevil und Doctor Strange erdacht, sondern wurde auch schon von Mitarbeitern wegen seelischen Missbrauchs angeklagt. Seine Cameo-Auftritte in sämtlichen Marvel-Filmen mögen durchaus amüsant sein, doch scheint er im realen Leben alles andere als ein netter Opa zu sein.

Im Prinzip nehmen sich die großen Comicverlage nicht viel, wenn es um okkulte und freimaurerische Symbolik geht. Am offensichtlichsten ist jedoch die seit 1999 erscheinende Comicreihe „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ von Alan Moore und Kevin O’Neill. In deren grafischen Erzählungen sind Zirkel und Winkelmaß allgegenwärtig.

Bei der Reihe „Human Target“ ist es hingegen der freimaurerische Schachbrettboden, der sämtliche Cover ziert. Es gibt natürlich einen blauen und einen roten Band.

Neben den westlichen Comics gibt es noch die japanische Variante des Mangas. Die Ursprünge der Manga-Kunst sind nicht eindeutig belegbar, die ersten japanischen Comics gab es allerdings bereits um 1900. Während des 2. Weltkriegs spielten Comics eine Rolle in der japanischen Propagandamaschinerie.

Die moderne Manga-Kunst, welche sich durch übergroße Augen sowie winzige Nasen der Charaktere auszeichnet, kam schließlich nach dem 2. Weltkrieg auf. Insbesondere die Darstellung von Frauen als vollbusige Sexbomben mit Gesichtern von Teenagern ist nicht nur in ästhetischer Hinsicht fragwürdig. Auf die Spitze getrieben wird dieses pädophil anmutende Frauenbild in den pornografischen Hentais.

Es gibt natürlich auch zeichnerisch durchaus gelungene Klassiker wie „Ghost in the Shell“. Diese bedienen jedoch oftmals Themen wie Transhumanismus und die Freimaurerpyramide ist selbst im fernen Japan nicht weit.

Das Siegel Satans

von Joe Doe

Satan und Luzifer werden bekanntlich durch das umgedrehte und aufrechte Pentagramm dargestellt, wie man es z.B. von der Church of Satan kennt. Doch dabei handelt es sich eigentlich um ein Venussymbol, welches den Planeten als Abend- und Morgenstern repräsentiert. Weit weniger bekannt ist das Siegel Satans oder auch Luzifers, welches sich im Satanismus mindestens ebensolcher Beliebtheit erfreut wie das Pentagramm.

Das Siegel besteht aus einer umgedrehten Pyramide mit einem X in der Mitte. Ein weiteres X entsteht durch die Pyramidenseiten und die unteren Ausläufer. Wenn man den oberen Querbalken der Pyramide an das untere Ende des ersten X legen würde, erhielte man ein in die Länge gezogenes umgedrehtes Pentagramm. Abgerundet wird das Ganze durch die unteren Ausläufer und ein V, die sich überkreuzen. Das erinnert stark an Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer, wobei die Enden des Zirkels jedoch in Schnörkeln auslaufen. Möglicherweise sollen diese Schnörkel Hörner darstellen. Ein Ziegenkopf ließe sich allerdings auch in den oberen Teil des Symbols hineininterpretieren.

In jedem Falle handelt es sich um eine Kombination verschiedener okkulter Symbole. Die beiden Xe und das V als hebräischer Buchstabe Vav lassen sich dabei als Sechsen lesen, womit hier die 666 verschlüsselt wäre. In diversen okkulten Internetshops wird das Siegel auch direkt mit der Zahl des Tieres angeboten, womit Zufälle auszuschließen wären.

siegel-satans

Das Siegel Satans kann im Gegensatz zum Pentagramm und den meisten anderen okkulten Symbolen nicht bis in die Antike zurück datiert werden. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde erstmals in einem italienischen Werk mit dem Titel „Grimoirium Verum“ beschrieben. Dieses 1517 publizierte Zauberbuch enthält zahlreiche Beschwörungsformeln für okkulte Rituale. Neben dem Siegel Satans führt es noch zahlreiche weitere Siegel von diversen Dämonen auf, mit denen diese angeblich heraufbeschworen werden können.

Chevron 7 aktiviert – Eingehendes Wurmloch

Die Sternentore aus den „Stargate“-Serien haben 9 Chevrons, mit denen Toradressen zu anderen Planeten angewählt werden können. 7 werden für Reisen innerhalb einer Galaxie gebraucht, was in einem dreidimensionalen Koordinatensystem durchaus Sinn macht. Um die okkulte Zahl 9 zu rechtfertigen, wurde in der Serie „Stargate Universe“ das Antiker-Raumschiff Destiny eingeführt, welches mit dem neunten Chevron angewählt werden kann.

Stargate Wurmloch

Die Bezeichnung „Chevron“ ist natürlich von der V-Form abgeleitet.

Stargate Chevron

In Kombination mit dem Stargate-Symbol für die Erde, einem aufrechten Winkel, ergibt sich das Zeichen der Freimaurer. Bei einer Serie, in der es von altägyptischen Göttern und Pyramiden nur so wimmelt, sollte das nicht weiter überraschen.

SG Center Logo

Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Joe Doe

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

04 Der Teufel im Detail_1

05 Der Teufel im Detail_2

Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

10 Monster_1

Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

13 Monster-Pyramide_2

Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

14 Freimaurerposter_1

15 Freimaurerposter_2

Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

17 666

Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

Der Freimaurerring – Verräterischer Fingerschmuck

von Joe Doe

Freimaurerringe sind im Prinzip nichts weiter als Schmuck und dienen vor allem der Identifikation untereinander. Eine spezifische Bedeutung ist abhängig von den auf dem Ring dargestellten Symbolen. Am häufigsten sind dabei natürlich Zirkel und Winkelmaß mit dem „G“ für „Gnosis“ in der Mitte. Allein davon gibt es unzählige Variationen sowie Kombinationen mit anderen Freimaurersymbolen.

Freimaurerringe

Neben der reinen Zugehörigkeit zur Freimaurerei können die Ringe außerdem die Logenzugehörigkeit anzeigen. Blaue Ringe stehen demnach für die Zugehörigkeit in einer Johannesloge, grüne Ringe für eine Andreasloge, rote Ringe für den schottischen Ritus usw.

Freimaurerringe nach Graden

Darüber hinaus können sich regionale Logen eigene Ringe gestalten. Eine derart spezifische Logenzugehörigkeit muss aber nicht in jedem Falle von einem Ring ablesbar sein. Jeder Freimaurer kann sich international mit Massenprodukten und limitierten Auflagen eindecken oder bei entsprechendem Budget ein Unikat anfertigen lassen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Freimaurerringe sind inzwischen nicht einmal mehr Freimaurern allein vorbehalten. Jeder kann sich einen bei eBay oder in Katalogen wie dem EMP bestellen, ohne eine Mitgliedschaft nachweisen zu müssen. Wer weiß, vielleicht gibt es die Dinger bald auch an jedem Kaugummiautomaten. Das bedeutet nun jedoch, dass irgendwelche Deppen mit Freimaurerringen herumlaufen, die gar keine Freimaurer sind. Allerdings dürften das wohl eher die Ausnahmen sein, denn spätestens wenn so jemand von einem echten Freimaurer angesprochen wird, könnte es sehr schnell peinlich werden.

The Return of the First Avenger – Und der Beginn einer neuen Weltordnung

von Joe Doe

2014 kehrte „Captain America“ nach nur drei Jahren auf die Kinoleinwand zurück. In seinem zweiten Abenteuer bekommt er jedoch kaum Gelegenheit, sich ins 21. Jahrhundert zu integrieren. Nachdem er in „The Avengers“ bereits eine dämonische Alieninvasion zurückschlagen musste, wird er nun mit der neuen Weltordnung konfrontiert.

Gleich in der Eröffnungsszene taucht schon der erste Obelisk auf, immer mit einer spiegelnden Wasserfläche und einer Repräsentation der weiblichen Brust in der Nähe. Ein Sinnbild für freimaurerische Dualität sowie das Prinzip „wie im Himmel, so auf Erden“.

CA2_01 Obelisk_1

CA2_02 Obelisk_2

Vor dieser Szenarie joggt Steve Rogers (Chris Evans) durch Washington, wobei der genetisch verbesserte Superheld alle anderen überholt. Auf seiner morgendlichen Tour lernt er den Veteranen Sam Wilson (Anthony Mackie) kennen und tauscht mit ihm Kriegsgeschichten aus. Neben dem Pathos gibt es in Steves Liste verpasster historischer Ereignisse noch etwas Platz für Apple-Schleichwerbung.

CA2_03 Apple Jobs

Kurz darauf wird Captain America von der S.H.I.E.L.D.-Agentin Natascha Romanoff (Scarlett Johansson) abgeholt. Zusammen mit ihr und einem Agententeam wird er zu einem von Piraten gekaperten Schiff geschickt, welches S.H.I.E.L.D. gehört. Sie sollen die Lemurian Star zurückerobern und die Geiseln befreien. Interessant ist dabei der Name des Schiffes, welcher auf den untergegangenen Kontinent Lemuria anspielt.

Selbstverständlich glückt die Mission, wobei es zu einigen ordentlichen Schlägereien kommt. Allerdings läuft nicht alles reibungslos, denn Natascha hat noch eine andere Mission, bei der es um die Bergung von geheimen Daten geht. Anschließend geht es zurück nach Washington ins Hauptquartier von S.H.I.E.L.D. Das Gebäude ist in drei Flügel und einen Kernbereich unterteilt. Die drei ist eine heilige Zahl und steht u.a. für die ersten drei Grade der Freimaurerei. Zudem bildet das Gebäude eine abgerundete Triskele und wird sogar Triskelion genannt.

CA2_04 The Triskelion

In der Empfangshalle steht das S.H.I.E.L.D.-Logo – ein Adler, in dem sowohl Zirkel und Winkelmaß als auch ein M für „Mason“ angedeutet sind. Das ist nicht weiter verwunderlich, handelt es sich bei S.H.I.E.L.D. doch um eine Mischung aus Geheimgesellschaft und militärisch-industriellem Komplex.

CA2_05 Adler

CA2_05 Adler +

Im Hauptquartier gerät Steve Rogers erst einmal mit Nick Fury (Samuel L. Jackson) aneinander, der ihn über „mehrdimensionale Bereichsbildung“ aufklärt. Mit anderen Worten gibt es Missionen innerhalb von Missionen, über die nicht alle Teilnehmer bescheid wissen. Worum es bei Nataschas Mission ging, offenbart Fury dem aufgebrachten Superhelden, indem er ihn in das Projekt „Insight“ einweiht.

Es handelt sich um drei Heli-Carrier, die etwas moderner sind, als jener, der im ersten „Avengers“-Film zu sehen war. Diese fliegenden Waffenplattformen sollen mit sämtlichen Überwachungssatelliten vernetzt werden und so im suborbitalen Flug jedes menschliche Ziel rund um den Globus präzise ausmerzen können. Fury verkündet stolz, dass die Präzisionswaffen 1.000 Ziele pro Minute eliminieren können.

CA2_06 Insight Carrier

CA2_07 Insight Satellit

Der Einsatz soll dabei präventiv erfolgen. Mit anderen Worten werden potentielle Feinde ohne Gerichtsverfahren hingerichtet, bevor sie überhaupt ein Verbrechen begangen haben. Das geht sogar Captain America zu weit, der korrekt anmerkt, dass S.H.I.E.L.D. der Welt eine Waffe an den Kopf hält und es „Schutz“ nennt. Projekt Insight ist in seinen Augen ein Instrument der Angst und er lehnt jede Beteiligung seinerseits ab.

Im Anschluss schwelgt Rogers ein wenig in Erinnerungen, indem er seine Ausstellung im Smithsonian-Museum besucht. Von so viel US-Pathos bekommt man schnell Brechreiz.

CA2_08 Pathos

In einer Filmvorführung sieht er seine Jugendliebe Peggy Carter (Hayley Atwell) und beschließt, sie im Altenheim zu besuchen. Das ist die wohl stärkste Charakterszene des gesamten Films, da hier offensichtlich wird, was Rogers durch seinen 70-jährigen Kälteschlaf verloren hat. Etwas später besucht er noch Sam, der Veteranen mit posttraumatischem Stresssyndrom betreut. Auch gibt es wieder etwas unterschwelligen Pathos sowie Brust- und Phallussymbolik im Hintergrund.

CA2_09 Brust Phallus

Der Rest des Films besteht dann nur noch aus Action-Krachbumm. Als nächstes steht dabei Nick Fury im Mittelpunkt. Dieser muss feststellen, dass er nicht auf die Daten der Lemurian Star zugreifen kann. Da er ganz oben in der Kommandohierarchie steht, ist das äußerst ungewöhnlich. Er will daraufhin Projekt Insight verschieben und teilt dies seinem Vorgesetzten Alexander Pierce (Robert Redford) mit. Kurz darauf wird Fury von S.H.I.E.L.D.-Agenten angegriffen, die als Polizisten getarnt sind. Eine gute Gelegenheit für etwas Schwarz/Weiß-Symbolik.

CA2_10 Autos Schwarz-Weiß

Am Ende der Verfolgungsjagd wird der Einäugige von einem geheimnisvollen Maskierten mit Roboterarm angegriffen, kann diesem jedoch entkommen. Abends lauert Nick Fury seinem Nummer 1 Superhelden Rogers in dessen Wohnung auf. Er kann jedoch nicht offen mit ihm reden, da die Wohnung verwanzt ist – auf seinen eigenen Befehl hin. Ein klassisches Eigentor, da er seiner Geheimorganisation nicht mehr trauen kann. Er schafft es gerade noch, dies Rogers schriftlich mitzuteilen, bevor er angeschossen wird. Er gibt ihm einen USB-Stick mit den Daten der Lemurian Star und rät ihm, niemandem zu vertrauen, bevor er zusammenbricht.

Kurz darauf eilt ihm seine Nachbarin zu Hilfe, die sich als Agent 13 zu erkennen gibt. Captain America hält sich nicht lange mit solch okkulten Zahlenspielereien auf, sondern verfolgt den Schützen. Er springt einfach aus dem Fenster und rennt im Nachbargebäude durch die geschlossenen Türen, als bestünden diese aus Pappe. Auf einem Dach stellt er schließlich den Killer, der sich als der geheimnisvolle Maskierte herausstellt. Dieser ist ihm in Sachen Stärke jedoch ebenbürtig und kann entkommen. Übrigens ist der rote Stern auf dem Roboterarm des unbekannten keineswegs als Hinweis auf die Sowjetunion zu verstehen. Es handelt sich um ein satanistisches Pentagramm.

CA2_11 Rotstern

Im Krankenhaus kämpfen die Ärzte vergeblich um Nick Furys Leben und Agent Hill (Cobie Smulders) nimmt seine vermeintliche Leiche mit. Steve Rogers wird indes zum S.H.I.E.L.D.-Hauptquartier gerufen, wo ihn Pierce darüber aufklärt, dass Nick Fury die Piraten angeheuert hatte, um die Lemurian Star zu kapern. Nun geht also auch noch ein Inside Job auf seine Verantwortung. Doch warum sollte Fury dies tun und wer ist hier wirklich der Bösewicht?

Pierce fährt fort, er und Fury wären sich darüber einig gewesen, dass man alte Welten erst zerstören muss, bevor eine neue, bessere Welt aufgebaut werden kann. Das ist die erste Andeutung auf eine neue Weltordnung, zu deren Durchsetzung die alte Ordnung zerstört werden muss. Ob die neue Welt wirklich eine bessere ist, daran muss ernsthaft gezweifelt werden. Zumal Pierce Captain America verdächtig oft darüber ausfragt, was Fury ihm vor seinem Tod mitteilen wollte.

Rogers meint dazu lediglich, dass er ihm riet, niemandem zu vertrauen. Ein weiser Rat, denn auf dem Weg nach draußen wird Steve im Fahrstuhl von Rumlow (Frank Grillo) und einem Dutzend weiterer S.H.I.E.L.D.-Agenten angegriffen. Selbstverständlich kann er sowohl den Schlägern als auch einem Jet mit Maschinengewehr entkommen. Allerdings sitzt ihm von nun an S.H.I.E.L.D. im Nacken, da Pierce ihn offiziell zum Feind erklärt.

Auf der Flucht schaut Rogers zunächst im Krankenhaus vorbei, wo er den USB-Stick mit den sensiblen Daten deponiert hat. Agent Romanow hat diesen bereits sichergestellt und weiß auch einiges über den Mörder von Nick Fury. Sie hatte selbst schon eine Begegnung mit dem „Winter Soldier“. Von nun an steht sie Captain America bei dessen Suche nach der Wahrheit zur Seite, während Pierce den UN-Sicherheitsrat über Nick Furys Absichten belügt. Leider lässt sich der Sicherheitsrat überzeugen, Projekt Insight wieder aufzunehmen.

Bei dem Versuch, die Verschlüsselung der Daten auf dem USB-Stick zu knacken, werden Rogers und Romanoff erneut mit Apple-Schleichwerbung konfrontiert.

CA2_12 Applewerbung

Das ist aber nicht das Schlimmste, denn die KI auf dem Stick hat S.H.I.E.L.D. alarmiert. Die beiden entkommen den Agenten durch geschickte Tarnung, doch die Zuschauer entkommen nicht dem Product Placement, von welchem es in der Einkaufsgalerie reichlich gibt. Ein Laden heißt darüber hinaus auch noch Rainbow.

CA2_14 Rainbow

CA2_13 Hard Rock

Die Daten konnten die zwei Flüchtligen zwar nicht entschlüsseln, aber dafür konnten sie ihre Quelle zurückverfolgen, die in einer verlassenen S.H.I.E.L.D.-Basis nahe New Jersey liegt. Dort entdecken die beiden einen versteckten Fahrstuhl, der sie in eine hochgeheime Computerschaltzentrale bringt. Nun wird es interessant, denn der antiquierte Computer erkennt Rogers und Romanoff. Die Software entpuppt sich als das Bewusstsein von Arnim Zola (Toby Jones), ein Naziwissenschaftler, der einst für Red Skull bei der Geheimorganisation Hydra arbeitete.

CA2_15 Red Skull

Hydra ist das Nazigegenstück zu S.H.I.E.L.D. und wie Zola den beiden offenbart, wurde S.H.I.E.L.D. von Hydra-Agenten infiltriert. Diese wurden nach dem Ende des zweiten Weltkriegs über Operation Paperclip in die USA geholt, was sich nun bitter rächt. Die Nazis konnten die Welt nicht mit Gewalt unterwerfen, also haben sie die Menschheit dazu gebracht, ihre Freiheit freiwillig aufzugeben. Hydra hat Krisen genährt, Kriege angezettelt und die Geschichte umgeschrieben. Es sollte so viel Chaos wie möglich geschaffen werden, damit die Menschheit ihre Freiheit für Sicherheit aufgibt.

Das kommt einem doch alles recht bekannt vor. 9/11, inszenierter Terror, anschließend Krieg gegen den Terror und das alles, um den Patriot Act und andere Instrumente zur Schaffung eines Polizeistaates durchzusetzen. In der Realität waren dafür u.a. die Präsidenten Bush zuständig, deren Vorfahr Prescott Bush in den 1930er und -40er Jahren tatsächlich mit den Nazis kollaborierte. In diesem Film steckt also durchaus viel Wahrheit, obgleich es gar keine Infiltration durch deutsche Nazis brauchte. Es verhält sich eher so, dass amerikanische Faschisten wie Prescott Bush und Henry Ford das Naziregime in Deutschland von Anfang an unterstützten und nach dessen Niederlage ihre Brüder in die vereinigten Staaten holten.

Der Knaller ist natürlich, als Zola von „Hydras neuer Weltordnung“ spricht. Er hätte auch direkt George Bush senior zitieren können, der 1991 in aller Öffentlichkeit die neue Weltordnung verkündete. Die USA werden tatsächlich von Faschisten regiert, deren Ziel die Schaffung einer neuen Weltordnung ist. Hydra kann dabei sowohl mit der deutschen Thule-Gesellschaft als auch mit Skull and Bones gleichgesetzt werden.

Zola kann es sich leisten, Captain America alles zu offenbaren, denn eine Rakete ist längst auf dem Weg zur Basis. Allerdings gelingt es Rogers, sich und Natascha mit seinem Schild vor der Explosion und den herabregnenden Trümmern zu retten. Als klar ist, dass die beiden entkommen sind, setzt Pierce den Winter Soldier auf die Flüchtigen an. Der Buddhakopf in Alexanders Wohnung wirkt dabei etwas deplatziert, denn sonderlich spirituell ist der Nazi nicht. Im Gegenteil erschießt er seine Haushaltshilfe vor dem Buddhakopf, als diese noch einmal zurück kommt und den Winter Soldier sieht.

CA2_16 Buddha

Steve und Natascha suchen zunächst bei Sam Unterschlupf und schmieden dort neue Pläne, wie sie gegen Hydra vorgehen können. Ihr erster Anlaufpunkt ist S.H.I.E.L.D.-Agent Jasper Sittwell (Maximiliano Hernández), den sie mit Sams Hilfe auf ein Dach entführen und verhören. Von Sittwell erfahren sie, dass Zolas Algorithmus dazu dient, sämtliche Daten über alle Menschen zu sammeln und auszuwerten. Alle, die Hydras neuer Weltordnung gefährlich werden könnten, sollen anschließend eliminiert werden. Das betrifft ein paar Millionen Menschen, die mit einem Schlag ins Jenseits befördert werden sollen.

Der Zola-Algorithmus klingt verdächtig nach Prism. Sitwells Aussage, dass wir in einem digitalen Zeitalter leben, in dem unser Surfverhalten und unsere Accounts in sozialen Netzwerken alles über uns preisgeben, ist daher hoch brisant. Es ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis die NSA etwas mit den gewonnenen Daten anfängt und die USA damit beginnen, alle potentiellen Bedrohungen auszuschalten. Dies betrifft keineswegs nur Terroristen, sondern jeden vom Antifaschisten bis zum kritischen Journalisten. Das ist die Kernaussage dieses Films.

Mit Sitwells Hilfe wollen die drei Widerständler bei Projekt Insight eindringen und die Helicarrier stoppen. Unterwegs werden sie jedoch vom Winter Soldier aufgehalten, der Sitwell kaltstellt und zusammen mit anderen Hydra-Agenten ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legt. Über den Mangel an Realismus in dieser Schlacht braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Captain America legt einige Stürze hin, die selbst einen genetisch verbesserten Menschen umbringen würden.

Agent Romanoff muss ebenfalls einstecken und kassiert die zweite Kugel vom Winter Soldier. Im letzten Moment eilt ihr Rogers zu Hilfe und nimmt es mit dem Cyborg auf. Während der Schlägerei verliert dieser seine Maske und Rogers identifiziert ihn als Bucky, seinen ehemaligen Freund und Kameraden James Buchanan Barnes (Sebastian Stan). Dieser reagiert verwirrt, als er „Bucky“ genannt wird und lässt von Captain America ab.

CA2_18 Bucky_2

Der und seine beiden Freunde werden kurz darauf von S.H.I.E.L.D.-Agenten festgenommen. Die Hinrichtung wird aufgrund eines TV-Helikopters verschoben und natürlich entkommen die drei auf dem Transport, da sie unerwartete Hilfe von Agent Hill erhalten. Hill bringt die Flüchtigen zu einer geheimen Basis, wo Nick Fury auf sie wartet. Totgeglaubte leben länger.

Bucky wird von der Gegenseite ebenfalls in eine geheime Einrichtung verfrachtet, wo ihm die Erinnerung an seine Gefangennahme durch Hydra während des zweiten Weltkrieges langsam ins Gedächtnis zurückkommt. Er ist ein Hirnwäscheopfer und als er zu erkennen gibt, dass er sich wieder zu erinnern beginnt, wird er erneut einer Elektroschocktherapie unterzogen. Project Monarch lässt grüßen und nur so nebenbei hat auch die CIA damals von Naziverhörmethoden abgeschaut.

CA2_19 Monarch-Programmierung

Nick Fury erläutert in der Zwischenzeit, wie sich die Helicarrier ausschalten lassen. Die Serverplatten aller drei Waffenplattformen müssen ausgetauscht werden, damit ihre Systeme übernommen werden können und der Befehl erteilt werden kann, sie aufeinander feuern zu lassen. Captain America geht dieser Plan nicht weit genug. Er will nicht nur die Carrier ausschalten, sondern die komplette S.H.I.E.L.D.-Organisation, da sie von Hydra durchseucht ist. Eine Entscheidung, die Steve Rogers durchaus sympathisch erscheinen lässt, denn die Menschheit wird niemals sicher sein, solange es auch nur eine okkulte Geheimgesellschaft mit Zugang zu militärischer Gewalt gibt.

Bevor Captain America in die finale Schlacht zieht, holt er sich noch schnell seine alte Uniform aus dem Museum. Die macht ihn dann wieder ziemlich unsympathisch, denn der amerikanische Pathos mit Freimaurerfarben und Pentagramm tut einfach nur in den Augen weh. Nebenbei bemerkt ist es kein Zufall, dass Captain Amerika ein weißes Pentagramm trägt, während das vom Winter Soldier rot ist. Das ist wieder einmal typische Venus-Symbolik, wobei der Held das aufbauende luziferische Prinzip vertritt und der Gegner das zerstörende Prinzip Satans. Natürlich sind beide miteinander befreundet und obwohl sie gegeneinander kämpfen, können sie sich nicht gegenseitig töten, weil sie zwei Seiten derselben Medaille sind.

CA2_20 Masonic Man

Während Pierce den UN-Sicherheitsrat einlullt, dringen Rogers und Co. ins S.H.I.E.L.D.-Hauptquartier ein und verkünden über die Lautsprecheranlage, dass S.H.I.E.L.D. von Hydra infiltriert wurde und Pierce der Anführer der Verschwörung ist. Alle, die nicht zu Hydra gehören, müssen sich nun entscheiden, welcher Seite sie folgen. Captain America kann mit seinen Worten einige Verbündete rekrutieren und somit Chaos im Hauptquartier stiften. Dennoch können die Helicarrier starten, was die Lage verkompliziert und zu einer dramatischen Luftschlacht führt. Sam ist dabei eine echte Hilfe, da er mit seinen Flügeln im wahrsten Sinne des Wortes einen guten Wingman abgibt.

CA2_22 Wingman

Während Steve und Sam die Serverplatten der Carrier austauschen, hat Natascha sich als UN-Beauftragte getarnt ins Büro von Pierce geschlichen. Sie überwältigt seine Wachen und stellt alle Daten von Hydra und S.H.I.E.L.D. ins Internet, was das Ende der beiden Geheimgesellschaften bedeutet. Um die Verschlüsselung der Insight-Daten aufzuheben, braucht es indes noch einen zweiten Mitarbeiter der S.H.I.E.L.D.-Führungsebene und da kommt Nick Fury ins Spiel. Bei der Begegnung zwei so hochrangiger Logenbrüder wie Fury und Pierce ist das freimaurerische Hexagon nicht weit.

CA2_23 Hexagon

Jetzt braucht Nick nur noch sein verletztes Horusauge in den Irisscanner halten und schon ist der Zugriff gestattet.

CA2_24 Horusauge

In der Zwischenzeit muss sich Captain America mit seinem ehemaligen Kumpel Bucky rumschlagen und Sam kümmert sich derweil um Rumlow. Nur Pierce steht nicht so auf Fausttänze und bedient sich stattdessen heimtückischer Methoden. Mit seinem Smartphone löst er elektrische Ladungen in den biometrischen Chips aus, die er den Vertretern des UN-Sicherheitsrats beim Einlass ausgehändigt hat. Wer da noch behauptet, dass RFID-Chips nicht töten könnten…
CA2_25 Killerchips

Während Agent Romanoff Pierce mit einem Trick ablenken kann und Fury ihn kurzerhand erschießt, gelingt es Rogers, die letzte Serverplatte auszutauschen. Kurz bevor Hydra sämtliche loyalen S.H.I.E.L.D.-Agenten ausschalten kann, loggt Hill die drei Carrier als Ziele ein, die sich daraufhin gegenseitig unter Feuer nehmen.

CA2_26 Ersatzziele

CA2_27 Inferno_1

Der Tag ist gerettet. Außer für Captain Amerika, der noch an Bord eines der Carrier festsitzt und für Sam, der in im Hauptgebäude um sein Leben rennen muss, da eben dieser Carrier geradewegs in die Bude hinein rast.

CA2_29 Crash

Steve Rogers sollte ebenfalls die Beine in die Hand nehmen, doch stattdessen rettet er Bucky, nur um aus lauter Dankbarkeit Prügel von seinem ehemaligen Kumpel zu kassieren. Letztendlich rettet Barnes seinen alten Kameraden aber doch, nachdem beide in die Tiefe gestürzt sind. Nun ist der eine zwar ein Cyborg und der andere genetisch verbessert, aber dass beide den Sturz in die Tiefe überleben, ist der Gipfel der Unglaubwürdigkeit.

Da S.H.I.E.L.D. nach diesem Showdown aufgelöst wird, müssen sich die Mitarbeiter woanders bewerben. Agent Carters Tochter kommt bei der CIA unter, Agent Hill bei Stark Industries und die Hydra-Verräter im Gefängnis. Natascha Romanoff muss sich indes vor einem Untersuchungsausschuss des Kriegsministeriums rechtfertigen und Nick Fury bereitet die Jagd auf die Reste von Hydra vor. Captain America hat derweil andere Pläne und will seinen alten Kumpel Bucky suchen.

Bevor sich die Wege von Natascha und Steve trennen, gibt sie ihm einen Abschiedskuss und rät ihm zu einem Date mit Sharon Carter alias Agent 13. Wenn man die Mutter nicht bekommt, nimmt man halt die Tochter. Dabei wäre Natascha sicherlich auch eine gute Partie gewesen, doch vielleicht hat ihr Tarnname „Black Widow“ Steve abgeschreckt.

Fazit: „The Return of the First Avenger“ bietet wie kaum ein anderer Film Einblick in die Pläne zur Errichtung einer faschistischen neuen Weltordnung. Die Parallelen zur Realität sind dabei extrem beängstigend. Zwar wird S.H.I.E.L.D. und damit auch Hydra am Ende vernichtet, aber was danach kommt, bleibt offen. Die Sache scheint jedenfalls noch nicht gegessen zu sein und wer den Pentagrammregen in ersten Minute des Abspanns geduldig über sich ergehen lässt, erhält bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den nächsten „Avengers“-Film „Age of Ultron“. Baron von Stucker (Thomas Kretschmann) erwähnt dabei noch einmal ausdrücklich, dass S.H.I.E.L.D. und Hydra zwei Seiten einer Medaille waren, während er Lokis Waffe aus dem ersten „Avengers“-Film begutachtet

CA2_31 Lokis Waffe

Nach dem Rest des Abspanns gibt es zusätzlich noch eine Ankündigung des nächsten „Captain America“-Abenteuers. Offensichtlich werden Roger und Bucky sich schon bald wieder sehen.

Der Rotary-Club – Gutes tun, um Schlechtes zu vertuschen

von Joe Doe

Rotary Clubs verstehen sich als Service-Clubs, die nach außen hin wohltätige Ziele verfolgen. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um Frontorganisationen der Freimaurer. Es stimmt zwar, dass nicht alle Gründungsmitglieder Freimaurer waren, doch bereits der erste Rotary Club, welcher am 23. Februar 1905 in Chicago gegründet wurde, war von Logenbrüdern wie Gustav Löhr durchsetzt.

Der Name beruht auf den ständig wechselnden Treffpunkten der Gründungsmitglieder – Rotary kommt also von Rotation. Heute rotieren meist nur noch die Ämter, die jährlich neu besetzt werden. Weltweit gibt es inzwischen über 34.000 Rotary Clubs in 166 Ländern, denen rund 1,2 Millionen Menschen angehören. In Deutschland sind es 1006 Clubs mit rund 51.000 Mitgliedern, die sich hierzulande Rotarier nennen. Organisiert sind die weltweiten Clubs in einem Dachverband namens Rotary International, dessen Hauptsitz sich in Evanston (USA) befindet.

Das Logo der Rotarier ist ein Zahnrad mit 6 Streben, die ein Hexagramm bilden.

Rotary International

Einige Abzeichen zeigen sogar unverhohlen Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer in der Mitte des Zahnrades. Wer also glaubt, dass die bloße Mitgliedschaft von Freimaurern im Rotary International nichts zu bedeuten hätte, wird hiermit eines Besseren belehrt.

RotaryWheelMason

Das ist bereits Grund genug, um auf Abstand zu diesen Clubs zu gehen, doch es wird noch weitaus düsterer. Die deutschen Rotary Clubs passten sich nämlich sehr schnell den Verhältnissen unter der Naziherrschaft an und schlossen 1933 alle jüdischen Mitglieder aus oder drängten sie zum Austritt. Einige Clubs waren allerdings auch schon vor 1933 frei von Juden und Marxisten.

Etwas anders gingen die Rotarier mit ihren freimaurerischen Mitgliedern um. Nach dem Verbot der regulären Logen am 17. August 1935 dienten die Rotary Clubs den Logenbrüdern als Zuflucht, in der sie sich weiterhin organisieren konnten. Diese Ausweichmöglichkeit existierte jedoch nur noch zwei weitere Jahre, da die deutschen Rotary Clubs am 4. September 1937 unter Hugo Grille aufgelöst wurden. Grille war sowohl Governor der deutschen Rotary Clubs als auch NSDAP-Mitglied und es ist offensichtlich, welche Karriere für ihn Vorrang hatte.

In der DDR sowie den Staaten des Warschauer Paktes waren die Rotarier verboten. Einerseits wegen ihrer Nähe zur Freimaurerei, aber den Ausschlag gaben wohl ihre engen Beziehungen zum Westen, insbesondere zu den USA. Nach dem Mauerfall breiteten sich die Rotarier sofort wieder über den Osten aus. Der erste Club wurde bereits am 17. Juni 1990 in Dresden wieder neu ins Leben gerufen, wo er ursprünglich 1928 gegründet worden war.

In ihrer abwechslungsreichen Geschichte haben es die Rotarier nicht einmal versäumt, selbst Geschichte zu schreiben. 1945 beteiligten sich 49 Rotary-Mitglieder an der Erarbeitung der Charta der Vereinten Nationen und die UNESCO wurde sogar auf Basis einer Rotary-Konferenz gegründet. Bis heute ist Rotary International als NGO ein offizieller Beobachter der Vereinten Nationen und damit in bester Gesellschaft des Lucis Trust sowie anderer okkulter Gruppierungen, die sich am Aufbau einer neuen Weltordnung beteiligen.

Es dürfte angesichts dessen nicht weiter verwundern, dass auch Angela Merkel Mitglied des Rotary Club ist. Allerdings waren Frauen bei den Rotariern nicht immer willkommen. Die ach so humanistische Organisation schloss bis 1987 die Hälfte der Menschheit komplett von der Mitgliedschaft aus. Die Aufnahme von Frauen musste erst durch kalifornische Gerichte erzwungen werden, nachdem einzelne Clubs in den 1970ern gegen Rotary International geklagt hatten. Der Dachverband hatte die betroffenen Clubs zuvor ausgeschlossen, weil diese eigenmächtig Frauen aufgenommen hatten.

Obwohl sich in der Richtung inzwischen einiges geändert hat, sind die Rotary Clubs dennoch nicht für alle Menschen offen. Ähnlich wie bei den Freimaurern muss man für die Mitgliedschaft vorgeschlagen werden und anschließend muss ein Aufnahmeausschuss über die Mitgliedschaft entscheiden. Es ist also kein Zufall, dass die Rotarier eine extrem elitäre Vereinigung von reichen Säcken sind. Sie sorgen selbst dafür, dass sich kein Pöbel in ihre Reihen verirrt.

Aber immerhin sammeln die Rotarier für die Ärmsten. In der Thüringer Allgemeine vom 4. Juni 2010 ist in einem Artikel über die Distriktskonferenz in Erfurt zu lesen, dass der Rotary Club Gotha u.a. Spenden für die Diakonie gesammelt hat und den Jugendclub Big Palais in Gotha unterstützt. Außerdem verkündete der damalige Governor Prof. Heinemeyer im Interview stolz, dass einem afghanischen Jungen eine Operation finanziert wurde.

Dieses Beispiel ist gleichermaßen rührend wie entlarvend. Denn während die Rotarier einem einzelnen afghanischen Kind geholfen haben, waren es Clubmitglieder wie Angela Merkel, Tankred Schimpanski und Thomas de Maizière, die im Bundestag überhaupt erst für den Afghanistankrieg gestimmt haben. Das Motto „Tue Gutes und rede darüber“ ist angesichts solcher Verlogenheit absolut zynisch. Gleiches gilt für die Rotary-Prinzipien von Frieden und Völkerverständigung. Alles nur Maskerade, denn die Rotarier im Bundestag sind für sämtliche Kriegseinsätze und Sanktionen gegen Länder wie Russland und Kuba mitverantwortlich. Im Umkehrschluss müsste es also heißen „Tue Schlechtes und schweige darüber“.

Der TA-Artikel enthält aber noch mehr interessante Informationen, die unsere gesamte Demokratie infrage stellen. So werden als Mitglieder des Rotary Club sowohl Erfurts ehemaliger Bürgermeister Manfred Ruge (CDU) als auch der amtierende Bürgermeister Andreas Bausewein (SPD) aufgezählt. Die Erfurter hatten also die Wahl zwischen einem Rotarier und einem Rotarier. Wenn jetzt noch aufgedeckt würde, wer auf den Wahlzetteln alles Freimaurer ist, würde den meisten Wählern wohl die Kinnlade runterklappen.

Apropos Freimaurer. Was deren Verbindung zum Rotary Club angeht, konnte sich die Thüringer Allgemeine den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verkneifen und setzte einen Artikel über eine 3.000 Jahre alte Mumie über den Bericht zur Distriktskonferenz der Rotarier. Die Freimaurer haben bekanntlich einen Faible für das antike Ägypten und so ist diese Artikelkombination gewiss kein Zufall.

Am rechten Rand ist dann noch ein Artikel über eine Übung der Bundeswehr zu finden, was die heimliche Kriegslüsternheit der Rotarier gut unterstreicht. Selbstverständlich verbergen die Clubmitglieder diese, so gut sie nur können. Z.B. erklärte Andreas Bausewein Erfurt erst zur Friedensstadt, nur um anschließend mit der Bundeswehr zum Neujahrsempfang anzustoßen, ihre Kriegseinsätze zu loben und die Kindertagesstätte „Springmäuse“ vom Militär mitfinanzieren zu lassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rotary International eine hochgradig verlogene Organisation ist, deren eigentliches Ziel darin besteht, Kriegstreibern und NWO-Unterstützern einen wohltätigen Anstrich zu geben. Es handelt sich um eine hochgradig elitäre Organisation, die obendrein eine Vorauswahl für die Freimaurerei darstellt. Wer nämlich die Aufnahme bei den Rotariern geschafft hat, steht unter Observation und wer ins Profil passt, bekommt eine Einladung ins nächst höhere Level.