UFO legte Bremer Flughafen lahm

Bereits am 6. Januar kam es am Bremer Flughafen zu einem UFO-Vorfall, aufgrund dessen mehrere Flugzeuge nicht oder nur verspätet starten bzw. landen konnten. Der Luftverkehr wurde dabei aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich für 15 Minuten eingestellt.

Zunächst war das UFO 18:09 Uhr auf dem Radar gesichtet worden, was in späteren Meldungen widerrufen wurde, nur um dann doch wieder bestätigt zu werden. Gegen 18:30 Uhr meldete sich die Bremer Flugsicherung bei der Polizei, welche mit Funkstreifenwagen und einem Polizeihubschrauber aus Niedersachsen Jagd auf das UFO machte. Die Beamten beschrieben ein „größeres Flugobjekt“, etwa „von der Größe eines Hubschraubers“.

Was das Objekt war, ist bis heute nicht geklärt. Allerdings scheiden die üblichen Erklärungen aus. Für ein Flugzeug oder einen Heißluftballon waren die Flugmuster schlichtweg unmöglich. Laut Zeugenaussagen bewegte sich das Objekt mal mit wechselnder Geschwindigkeit fort, um dann wieder auf der Stelle zu schweben. Derartiges könnte nur ein Hubschrauber, den man allerdings weithin akustisch als solchen hätte wahrnehmen können. Zudem war der Flug nicht angemeldet und in Flughafennähe definitiv strafbar.

Flugprofis waren hier also nicht am Werk. Hobbyflugdrohnen wie Quadrokopter scheiden aber ebenfalls aus, da diese sich aufgrund der Akkulaufzeit maximal über 45 Minuten in der Luft halten können, während der Vorfall knapp 3 Stunden andauerte. Zudem sind solche Miniflugdrohnen weitaus kleiner als ein Hubschrauber.

Den lächerlichsten Erklärungsversuch lieferte indes wieder einmal Werner Walter per Ferndiagnose aus Mannheim ab. Laut ihm handele es sich lediglich um einen Fall von Radarechos. Dumm nur, dass Radarechos nur auf dem Radar, aber nicht als helles, massives Objekt mit bloßem Auge sichtbar sind. Focus Online war sich trotz dieses offensichtlichen Widerspruchs nicht zu schade, den unqualifizierten Laien aus Mannheim zu zitieren.

Die Polizei ermittelte jedenfalls ganz ernsthaft wegen gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr. Die Ermittlungsergebnisse blieben dabei allerdings mehr als dürftig. In der Pressemitteilung der Polizei ist lediglich folgendes zu lesen: „Der weiterhin unbekannte Betreiber des nicht identifizierten Flugobjekts dürfte aus der Modelflug- bzw. Multicopterszene kommen.“

Doch wenn das Objekt sowie dessen Betreiber weiterhin unidentifiziert sind, ist die Aussage, es könnte sich um ein Modelflugzeug oder einen Multicopter gehandelt haben, nichts als pure Spekulation. Damit verpuffen auch die Warnungen der Polizei und Staatsanwalt vor der illegalen Benutzung solcher Geräte im Nichts.

Und was ist, wenn es sich tatsächlich um ein nichtirdisches Flugobjekt handelte? E.T. dürfte genauso wenig Angst vor einer Strafverfolgung haben wie die NSA im Fall Prism. Dabei wären die US-Geheimdienste sowie das US-Militär im Falle des Bremer UFOs als Verdächtige ebenfalls nicht auszuschließen. Die USA scheißen in Sachen Überwachung auf deutsches Recht, also wieso sollte eine neuartige Spionagedrohne oder ein experimentelles Fluggerät der USA die Lufthoheit und Luftverkehrssicherheit über Deutschland respektieren?

Da aber weder US-Militär und Geheimdienste noch Außerirdische überhaupt bei den Ermittlungen als Verdächtige in Betracht gezogen werden, wird wohl niemals mit einer Aufklärung dieser UFO-Sichtung zu rechnen sein.

Quelle 1, Quelle 2,
Quelle 3

Neuste Details

Objekt auch über Mecklenburg-Vorpommern gesichtet.

Interessant ist weiterhin, dass es in der Vergangenheit rund um den Globus schon zu zahlreichen Eingriffen von UFOs in den irdischen Luftverkehr kam. Der Vorfall am Bremer Flughafen ist bei weitem kein Einzelfall. Im Gegensatz zu Deutschland werden solche Zwischenfälle in Ländern wie Chile aber weitaus ernster genommen.

Quelle

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