Penny Dreadful – Dreadful, Awful, Painful

von Joe Doe

„Penny Dreadful“ ist eine US-amerikanische Horror-Serie, die von 2014-2016 in drei Staffeln produziert wurde. „Dreadful“ heißt übersetzt so viel wie „schrecklich“, was den Kern der Serie ziemlich gut trifft. Es handelt sich um einen obskuren Genremix, in dem Vampire, Werwölfe, Hexen, Dämonen und so ziemlich alle Schauergestalten vorkommen, welche die Horror-Literatur je hervorgebracht hat. Es versteht sich, dass diese Kombination mit einem hohen Grad an Okkultismus einhergeht und Satan allgegenwärtig ist.

Im Zentrum der Handlung, die im London des ausgehenden 19. Jahrhundert angesiedelt ist, steht Vanessa Ives, verkörpert von Eva Green, die bereits in okkulten Machwerken wie Tim Burtons MK-Ultra-Vampirfilm „Dark Shadows“ (2012) und „Die Insel der besonderen Kinder“ (2016) mitgespielt hat. Ihre Rolle Vanessa ist bei Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) aufgewachsen, dessen Tochter Mina Harker (Olivia Llewllyn) sich in der Gewalt von Vampiren befindet. Im Kampf gegen diese Kreaturen stehen den beiden Victor Frankenstein (Harry Treadaway) und Ethan Chandler (Josh Harnett) zur Seite. Der Darsteller des Letzteren hatte in „30 Days of Night“ (2007) ebenfalls schon mit Vampiren zu tun.

Die Blutsauger in „Penny Dreadful“ unterteilen sich in umgewandelte Menschen, meist Frauen, die ihren Meistern dienen. Die Anführer haben derweil nichts Menschliches mehr an sich. Sie besitzen scharfe Zähne, wie man sie von Reptiloiden kennt, und unter ihrer äußeren Haut befindet sich eine zweite Haut, die mit ägyptischen Hieroglyphen verziert ist.

Der vermeintliche Hauptplot ist eigentlich nur eine Nebenhandlung und unter den Vampiren findet sich kein bedeutender Hauptcharakter. Mina Harker, die aus Bram Stokers 1897 erschienen „Dracula“ entlehnt ist, spielt ebenfalls nur eine Nebenrolle, die im Finale der ersten Staffel durch die Hand ihres Vaters von ihrem Leid erlöst wird. Abgesehen von einigen blutrünstigen Schlachtszenen ist ihr Schicksal eher unspektakulär.

Sogar dem Nebenplot um Frankenstein wird mehr Platz eingeräumt.

Dessen Monster Proteus (Alex Price) stirbt allerdings gleichsam unnötig schon in der zweiten Episode durch die Hand von Victors erstem Experiment Caliban (Rory Kinnear). Dieser nimmt sodann den Platz der tragischen Kreatur ein, die nach Liebe dürstet, aber von fast allen verachtet wird. Nur in einem Theater findet er Unterschlupf und Anerkennung durch dessen Leiter Vincent Brand (Alun Armstrong), der mit Zylinder aufzutreten pflegt.

Das Theater präsentiert, passend zur Ausrichtung der Serie, Horror-Inszenierungen mit Vampiren und Werwölfen. Diese gipfeln stets in gespielten Jungfrauenopferungen, bei denen mehr Kunstblut vergossen wird als bei einem Agonoize-Konzert.

Nachdem Caliban eine Darstellerin sexuell belästigt hat (#metoo), muss Vincent ihn vor die Tür setzen. Vorübergehend kommt er bei seinem Schöpfer Frankenstein unter, den er erpresst, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Er bringt einfach so lange alle Freunde des Doktors um, bis dieser einlenkt. Darunter übrigens den berühmten Vampirjäger Van Helsing (David Warner), der hier ebenfalls zu einer überflüssigen Nebenrolle degradiert wird.

Als Braut für Frankensteins Monster muss Ethan Chandlers todkranke Geliebte Brona Croft (Billie Piper) herhalten. Da Caliban seinen Schöpfer unter Druck setzt, kann dieser nicht warten, bis Brona ihrer Lungenkrankheit erliegt. Er drückt ihr kurzerhand ein Kissen ins Gesicht und nimmt die Leiche mit in sein Labor, wo er sie zu neuem Leben erweckt. Nicht mal das komplizierte Beziehungsgeflecht der Charaktere kommt ohne Mord und Tod aus.

Chandler zeichnet sich allerdings ohnehin nicht durch Treue aus. Er geht sogar ein homoerotisches Verhältnis zu Dorian Gray (Reeve Carney) ein, der seinerseits schon eine blutige Orgie mit Vanessa Ives abgefeiert hat. Entlehnt ist der Charakter aus Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ von 1890. Es könnte kaum eine bessere Vorlage für die zahlreichen wilden Sexorgien geben, die neben den blutigen Gemetzeln das wichtigste Stilmittel der Serie sind.

In dem Charakter des Dorian Gray steckt tatsächlich sehr viel von Wilde selbst, hatte dieser doch häufig Kontakt zu männlichen Prostituierten, obwohl er mit einer Frau verheiratet war. Woher der Schreiberling seine düsteren Phantasien hatte, liegt derweil ebenso auf der Hand, denn er war Mitglied der Dubliner Freimaurerloge Apollo University Lodge No. 357. Kein Wunder also, dass es in Dorian Grays Umgebung von ägyptischer Dekoration nur so wimmelt.

Doch kommen wir nun zur Haupthandlung um Vanessa Ives, die schon in der ersten Episode auf dem Stern der Isis zu sehen ist, wo sie Tarot-Karten legt.

Es zeigt sich schnell, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie betet zwar zu Gott, doch das Kreuz an der Wand dreht sich dabei auf den Kopf und gebiert einen Schwarm Spinnen.

In der zweiten Episode „Die Séance“ nimmt Vanessa an einer selbigen teil, die von einer Spiritualistin namens Evelyn Poole (Helen McCrory) abgehalten wird. Ihren Gästen stellt sich diese als Madame Kali vor, benannt nach der hinduistischen Göttin des Todes und der Zerstörung. Dieser Link kommt nicht von ungefähr, sondern spielt auf die britische Esoterikerin Helena Blavatsky an, welche viel Zeit in Indien verbrachte und die dortige Mythologie in ihr Weltbild integrierte.

Daran, dass diese Bezüge kein Zufall sind, wird Dorian Gray später in der zweiten Staffel keinen Zweifel lassen. Er rühmt sich nämlich damit, dass in seinem Haus bereits Veranstaltungen der Theosophischen Gesellschaft stattgefunden haben, was schon an esoterische Propaganda grenzt.

An der Séance von Kali nehmen jedenfalls 9 Personen teil, was natürlich eine teuflische Zahl ist und der lässt nicht lange auf sich warten. Auf dem Tisch sind zudem Kerzen zu einem Pentagramm angeordnet und auch eine der Teilnehmerinnen trägt ein Pentagramm nebst Mondsichel.

An der Wand hängt ein Spiegel, durch den die Kamera gezielt die Szene einfängt. Dieser Spiegel dient als Dimensionstor, durch das Dämonen in die esoterische Gesellschaft einfallen.

Als Medium wählen diese jedoch nicht Kali, sondern Vanessa. Diese schockt das Publikum durch ihre Besessenheit und zerstört dabei die Spiegeloberfläche des Tisches. Der zerbrochene Spiegel steht wiederum für ihre gespaltene Persönlichkeit.

Was in solchen Kreisen praktiziert wird, sollte natürlich nicht an die Öffentlichkeit geraten, daher gibt es gleich noch eine Verschwiegenheitsgeste oben drauf.

In der fünften Episode wird rückblickend erklärt, wie sich Vanessas Besessenheit entwickelt hat. Wer auf die Umgebung achtet, kann sich sogar noch mehr ableiten, als offenkundig geschildert wird. So schläft Vanessa schon als Kind in einem Bett mit Sonnensymbol.

In einer Nervenheilanstalt wird sie später auf einem schwarz-weißen Hexagonboden lobotomiert und gefoltert.

Geheilt wird sie dadurch nicht. Im Gegenteil entwickelt sie okkulte Fähigkeiten wie Levitation.

In der siebten Folge „Besessen“ wird schließlich ein Exorzist herbeigerufen. Dieser scheitert jedoch und wird von Vanessa angeknabbert. Erst Chandler gelingt es mit ein paar Worten auf Latein, den Teufel aus ihr auszutreiben, was ziemlich unspektakulär abläuft.

Chandler selbst muss in der letzten Episode der ersten Staffel feststellen, dass er ein Werwolf ist. Die amerikanischen Kopfgeldjäger, die ihn verhaften wollen, zerfleischt er kurzerhand in einer Vollmondnacht. Eigentlich war diese Entwicklung absehbar, denn schon in der dritten Episode kommuniziert er mit Wölfen im Londoner Zoo.

Im Auftakt der zweiten Staffel bekommt Frankensteins Monster Caliban mehr Sendezeit. Nachdem er schon in einem blutrünstigen Theater untergekommen war, verschlägt es ihn nun in ein Wachsfigurenkabinett, dessen Besitzer Oscar Putney (David Haig) die Kundschaft mit Mordszenen von der Konkurrenz Madame Tussaud fortlocken möchte. Schon vor dem Kabinett steht eine Werbetafel auf einem Schachbrettboden.

Innen werden die Gäste von Satan höchstpersönlich begrüßt, was die Erklärung für die kranke Ausrichtung sein dürfte.

Nachgestellt werden vor allem Mordszenen von Jack the Ripper. Sicherlich gäbe es für solch ein Horrorkabinett auch in der Realität begeisterte Fans.

Eine weitere Nebenhandlung dreht sich um den Kopfgeldjäger Warren Roper, der Chandlers Werwolfattacke schwer entstellt überlebt hat. Als er erwacht, findet er sich auf dem Schachbrettboden eines Krankenhauses wieder.

Die Haupthandlung nimmt derweil eine krasse Wendung. Das Medium Kali alias Evelyn Poole, in die sich Malcolm Murray verknallt hat, entpuppt sich als böse Oberhexe. Gleich in der Eröffnung der zweiten Staffel stalkt sie Vanessa, die daraufhin okkulte Flashbacks bekommt.

In der zweiten Episode „Verbis Diabolo“ bastelt sich Poole eine Voodoo-Puppe mit Vanessas Aussehen. Damit der Zauber funktioniert, opfert sie ein Baby, dessen Herz sie in die Puppe einpflanzt. Dies ist mit Abstand die widerwärtigste Szene der gesamten Serie und die Anzahl der Puppen deutet darauf hin, dass Kali bereits sehr viele Babys auf dem Pentagrammboden geschlachtet hat.

Passend dazu ist die gesamte Wohnung der Teufelsanbeterin mit menschlichen Knochen dekoriert.

Offenbar handelt es sich um die Überreste ihrer eigenen Opfer, in deren Blut sie badet, wie einst die ungarische Gräfin Bathory.

In der rückblickenden Episode „Die Nachtwandler“ erfährt man die Hintergrundgeschichte von Evelyn und Vanessa. Letztere ging einst bei einer Hexe in die Lehre, die sich als Evelyns Schwester herausstellt. Diese ist jedoch eine weiße Hexe, eine Kräuterfrau, die nebenher auch Abtreibungen vornimmt. Nichtsdestotrotz schmiert sie Vanessa zur Begrüßung ein umgedrehtes Kreuz auf die Stirn und faselt dabei etwas von Luzifer.

Die Schülerin lernt von ihr das Abtreibungshandwerk sowie das Legen von Tarotkarten. Natürlich zieht Vanessa dabei gleich als erstes die Karte des Teufels.

Die Schwester der alten Moorhexe und deren schwarze Hexen tauchen eines Nachts auf und fordern die Auslieferung der Schülerin.

Sie haben die Wicca einst verstoßen und ihr ein Pentagramm auf den Rücken gebrannt.

Als die Verstoßene sich weigert, tötet Evelin eine ganze Rinderherde und schiebt dies ihrer Schwester in die Schuhe.

Den Grafen, der über das Gebiet herrscht, hetzt sie gekonnt gegen die alte Frau auf. Dieser zieht den Dorfpfaffen hinzu und fordert im örtlichen Pub den Pöbel zu einer Hexenjagd auf. Er selbst ist dabei kein Heiliger, lässt er sich doch von der echten Hexe körperlich züchtigen.

Christliche Fundis sind wahrlich die schlimmsten Diener Satans. Das machen sie schlussendlich dadurch deutlich, dass sie die unschuldige Wicca bei lebendigem Leibe verbrennen.

Ihrer Schülerin brennen sie derweil ein Kreuz in den Rücken.

Vanessa verlässt daraufhin das Moor und geht nach London. Da die tote Hexe sie ihren „kleinen Skorpion“ nannte, ist dieses astrologische Symbol fortan ihr Schutzzauber, den sie überall mit Blut hinschmiert. Unnötig zu erwähnen, dass dem Skorpion im astrologischen Tierkreis der Schlangenträger folgt.

Schon in der nächsten Episode suchen Evelyns Hexen Vanessa in ihrem neuen Zuhause heim. Sie dringen getarnt in ihre Wohnung ein, wobei sie sich sprichwörtlich wie Chamäleons der Umgebung anpassen. Den Trick haben sie wahrscheinlich von den Suliban aus „Star Trek – Enterprise“.

Ihr Auftreten als hübsche junge Damen ist ebenfalls nur Tarnung. In Wirklichkeit sind sie kahlköpfig und furchtbar entstellt. Ihre Körper schmücken sie mit Pentagramm-Narben und anderen okkulten Symbolen.

Ins Haus dringen sie ein, da sie Vanessas Haare für ihre Voodoo-Puppe brauchen. Zunächst ist aber Malcolms Ex-Frau dran, die im wahrsten Sinne des Wortes höllische Kopfschmerzen bekommt.

Ihr erscheinen dabei ihre Kinder als Zombies. War ja klar, dass diese Horrorgestalten auch noch ausgegraben werden, wenn auch nur als Vision. Dieser Anblick lässt die arme Frau komplett durchdrehen, sodass sie sich selbst die Kehle durchschneidet.

Ihr Ex-Mann Malcolm ist von ihrem Tod wenig berührt. Er hat längst mit Evelyn eine Affäre, unwissend, dass diese längst auch eine Voodoo-Puppe mit seinem Antlitz gebastelt hat. Natürlich wieder mit einem pochenden Baby-Herzen.

Während Evelyn die Schlinge um ihre Opfer enger zieht, gehen diese rätselhaften Artefakten nach, die Malcolm Murray auf seinen Weltreisen gesammelt hat, Die Artefakte erzählen die autobiografische Geschichte von Luzifer und den anderen gefallenen Engeln.

Sie geben auch einen Hinweis darauf, dass Vanessa Ives und Ethan Chandler der Schlüssel zur Lösung des Problems sind. Allerdings weiß noch niemand zu deuten, dass mit Lupus Dei der Werwolfsmann (wörtlich „Wolf Gottes“) gemeint ist.

Dem ist zu allem Überfluss wieder der Kopfgeldjäger Roper auf den Fersen, der inzwischen einen auf Phantom der Oper macht. Nur will er diesmal nicht das Kopfgeld, sondern Rache für seine Entstellung.

Der Ägyptologe Ferdinand Lyle (Simon Russell Beale) entpuppt sich derweil als Verräter, der mit Evelyn paktiert.

Das ist besonders verwerflich, da er einige Folgen zuvor als Jude mit Kippa zu sehen war. Die Verbindung von Judentum und Satanismus, welche in der Serie unterstellt wird, grenzt schon an Antisemitismus. Möglicherweise wird hier auf die Rothschilds angespielt, die als Weinmarke auch namentlich genannt werden, aber die sind eben ausschließlich Satanisten und keine praktizierenden Juden. Was in „Penny Dreadful“ unterschwellig impliziert wird, ist brandgefährlicher Verschwörungswahn.

Doch zurück zur Haupthandlung. Nachdem Vanessa auf einer Party von Dorian Gray, auf der auch Evelyn und ihre Hexen anwesend sind, eine Vision von Blutregen hat und daraufhin zusammenbricht, entschließt sie sich, aus der Stadt zu fliehen.

Zuflucht sucht sie im Haus der alten Moorhexe, welches diese ihr vermacht hat. Über ihrem Bett hängt immer noch ein passendes Keltenkreuz mit Hexenknoten.

Im Nachlass der Hexe findet Vanessa ein Buch mit bösen Beschwörungsformeln, in dem es von Schlangendarstellungen nur so wimmelt.

Begleitet wird Vanessa von Ethan, der in Vollmondnächten Schafe reißt.

In der Nebenhandlung schlägt Frankensteins Braut Lily neue Wege ein. Sie ist weder an ihrem Schöpfer noch an dessen Monster interessiert und muss sich selbst neu definieren. Als Zeichen ihres Persönlichkeitsbruchs ist sie in einem zerbrochenen Spiegel zu sehen.

Schlussendlich verbündet sie sich mit Dorian Gray, der seine Geliebte, die Transfrau Angelique, zwischenzeitlich vergiftet hat. Lily lässt er dagegen leben, nachdem sie das Geheimnis seiner Unsterblichkeit erfahren hat. All seine Verwundungen, Geschlechtskrankheiten und Sünden manifestieren sich in seinem Portrait.

Lily schlägt einen ähnlichen Weg ein und entwickelt sich zur Lustmörderin, wobei es echt widerlich ist, dass sie sich Typen aussucht, die vom Alter her ihr Großvater sein könnten. Kleines Detail am Rande: Bei ihrem ersten Opfer steht eine Kartenpyramide, deren Spitze in ein rundes Fenster ragt. Symbolik, wohin das Auge blickt.

Auf Sir Malcolms Tisch steht derweil ein Tintenfass mit einem Löwenpaar.

Im Treppenaufgang findet sich weiterhin ein Löwenkopf.

Bevor sich Malcolm Murray entschließt, Evelyn Poole direkt anzugreifen, stattet eine ihrer Töchter Ethan Chandler einen Besuch ab. Statt bis zu Malcolms Anwesen zu spazieren und sich abermals getarnt durch die Vordertür einzuschleichen, nimmt Hecate (Sarah Greene) eine Abkürzung durch einen Spiegel, der hier eindeutig ein Dimensionstor darstellen soll.

Ethan lehnt die Avancen von Hecate ab und schließt sich Murrays Leuten an, als diese ihren Herren aus den Fängen von Evelyn befreien wollen. Malcolm ist nämlich allein zum Hexenschloss aufgebrochen und dabei direkt in eine Falle gelaufen. Evelyn bestraft ihn mit Visionen seiner verstorbenen Familie, was erneut zu einem Abstecher ins Zombie-Franchise führt.

Vanessa trifft bei der Rettungsaktion auf den Leibhaftigen, der sich in Gestalt ihrer Voodoo-Puppe manifestiert. Mit dieser Puppe quatscht sie erst einmal in der Sprache der Gefallenen Engel.

Als der Worte genug gewechselt sind, zerdrückt sie den Kopf der Puppe, aus dem ein Schwarm Skorpione hervorkommt.

Einer der Skorpione verschmilzt mit ihrer Hand. Sie wird quasi eins mit ihrem Sternzeichen.

Evelyn wird derweil von Ethan getötet, der sich wieder einmal in einen Werwolf verwandelt hat. Die Prophezeiung vom Lupus Dei hat sich damit erfüllt. Bedauerlicherweise hat er zuvor auch Mr. Murrays Butler Sembene (Danny Sapani) totgebissen.

Zwei von Evelyns dämonischen Töchtern werden derweil von Murray und Lyle erledigt. Nur Hecate (Sarah Greene) überlebt, da sie ihre Mutter hintergeht und sich nicht in das Geschehen einmischt. Am Ende brennt sie ihr Zuhause nieder.

Feuer fängt im Staffelfinale auch Jesus, was eine ziemlich eindeutige Botschaft ist.

Die zweite Staffel endet damit, dass Ethan sich der Polizei stellt und nach Amerika ausgeliefert wird, Malcolm mit Sembenes Leichnam nach Afrika reist und Vanessa als Letzte das Licht ausmacht. Diverse Handlungsstränge der dritten Staffel spielen damit außerhalb von England, wo Vanessa es zunächst allein mit Dracula höchstpersönlich zu tun bekommt. Kein Wunder, dass sie in eine depressive Phase gerät und mit dem Rauchen anfängt.

Zunächst sucht sie sich aber erst einmal psychologische Hilfe, von der ihr geraten wird, etwas Neues auszuprobieren. Gesagt getan besucht Mrs. Ives zum ersten Mal in ihrem Leben ein Naturkundemuseum. Die Tiere, die sie dort betrachtet, haben dabei alle etwas mit ihrem Leben zu tun. Als erstes trifft sie auf eine Repräsentation des Baphomet, der für Satan steht.

Das zweite Tier ist ein Wolf, mit dem offenkundig Ethan Chandler gemeint ist.

An dritter Stelle kommen Skorpione, die Vanessa selbst repräsentierten.

Im Museum trifft sie auf Dr. Sweet (Christian Carmago), mit dem sie sich schnell anfreundet. In der zweiten Episode stellt sich jedoch alsbald heraus, dass der sympathische Zoologe in Wirklichkeit Dracula höchstpersönlich ist. Wie er und seine Lakaien es schaffen, bei Tageslicht umher zu wandeln, lässt sich nur damit erklären, dass sich die Serie über gängige Vampirmythen hinwegsetzt.

Das gilt auch für den Mythos, dass Vampire kein Spiegelbild haben. Dracula und seine Diener sind sehr wohl im Spiegel sichtbar. Dr. Sweet lädt Vanessa sogar in ein Spiegelkabinett ein, was wieder einmal auf ihre gespaltene Persönlichkeit/Besessenheit hindeutet.

Auf dem Jahrmarkt gibt es übrigens auch eine Wahrsagerin, an deren Stand nach mehr als zwei Staffeln endlich die freimaurerische Pyramide mit dem allsehenden Auge auftaucht. Das war schon längst überfällig.

Noch unlogischer als die Eigenheiten der Vampire ist Draculas sinisterer Plan, einen Menschen zu erpressen, Vanessa Ives auszuspionieren. Zum einen hat er bereits genügend Anhänger, die den Job erledigen können, zum anderen ist er selbst als Dr. Sweet direkt an ihr dran. Die Drehbücher werden also nicht besser, wie es oft der Fall ist, wenn Serien zu sehr in die Länge gezogen werden.

Die Nebenhandlungen werden ebenfalls immer abgedroschener. So tritt Malcolm auf einen alten Freund, der Apache ist und seine Opfer zu skalpieren pflegt. Rein zufällig hat der Herr auch einen Bezug zu Ethan Chandler, mit dem er geistig über Totems kommunizieren kann.

Frankenstein trifft derweil auf einen alten Freund mit ebenfalls indianischen Wurzeln. Dieser stellt sich als Dr. Jekyll heraus, der in einer Londoner Psychiatrie mit den Insassen herumexperimentiert. Zum einen wird hier schon wieder eine literarische Kultfigur in die ohnehin schon überladene Serie verfrachtet, zum anderen war Dr. Jekyll ursprünglich kein Native American. Der Darsteller Shazad Latif ist obendrein pakistanischer Abstammung, die Besetzung haut also auch nicht hin.

Die abartigste Nebenhandlung dreht sich derweil um Dorian und Lily, die eine Armee unterdrückter Frauen aufbauen wollen. Dafür besuchen sie zunächst eine Snuff-Party, auf der die junge Justine (Jessica Barden) live geschlachtet werden soll. Das zahlende Publikum besteht natürlich aus reichen Herren der Oberschicht, was durchaus reale Bezüge hat. Allerdings sind es diesmal die reichen Säcke, die sterben, während Justine von Dorian und Lily gerettet wird.

Es hat auch etwas von ausgleichender Gerechtigkeit, dass die beiden Justine ihren Peiniger servieren, der sie im zarten Alter von nur 12 Jahren gekauft und zur Prostitution gezwungen hat. Sie tötet den widerwärtigen Bastard ohne zu zögern.

Was darauf folgt, ist jedoch mindestens ebenso widerwärtig, wie das, was Justine all die Jahre angetan wurde. Sie und ihre beiden Retter baden im Blut ihres Peinigers und veranstalten eine wilde Sexorgie. Zum Glück gibt es im 19. Jahrhundert noch kein HIV, dennoch ist diese Szene überaus geschmacklos.

Die vierte Episode „Der gefallene“ Engel dreht sich wieder komplett um Vanessa und spielt fast ausschließlich in einer Zelle der Nervenheilanstalt. Der Rückblick in ihre Vergangenheit wird diesmal durch eine Hypnosesitzung bei ihrer Psychologin herbeigeführt. Diese ist ebenfalls Raucherin, womit wieder einmal unterschwellig die Tabak-Agenda beworben wird.

In der Nervenheilanstalt fällt abermals der Hexagonboden auf. Die 666 in endloser Aneinanderreihung.

Das passt auch, denn in der Zelle erscheint der Patientin Luzifer, der vom Pfleger Besitz ergreift. Später gesellt sich auch noch Dracula dazu, der entgegen den üblichen Legenden ebenfalls als gefallener Engel portraitiert wird.

Der Pfleger ist übrigens kein Geringerer als John Clare, der später von Frankenstein als Caliban wiederbelebt wird. In der dritten Staffel erhält er einen Nebenplot, in dem er seine Frau und seinen Sohn wiedersieht. Allerdings nur, um seinen Sohn sterben zu sehen. Seine Frau bittet ihn, den Sohn ebenfalls in einen Zombie transformieren zu lassen, was Caliban ablehnt. Die Frau verlässt ihn daraufhin und er ist wieder allein.

Zur Haupthandlung trägt dies nicht viel bei und auch der Plot um Dorian Gray und Lily findet ein eher unspektakuläres Ende. Gray schmeißt Lilys Gefolgschaft aus seinem Luxusloft, tötet Justine auf ihren eigenen Wunsch hin und trennt sich schließlich von Lily.

Ethan Chandlers Ausflug in die USA hinterlässt ebenfalls keinen bleibenden Eindruck. Er mutet eher wie ein Versuch an, aus der Serie einen Western zu machen. Chandler wird jedenfalls von den Männern seines Vaters befreit, verbündet sich mit Hecate und verfällt vorübergehend der dunklen Seite. Hecate löscht seine Häscher aus, indem sie ausgerechnet Klapperschlangen heraufbeschwört.

Letztendlich gelangen die beiden in die Gewalt von Ethans Vater Jared Talbot (Brian Cox), zu dem es auch Malcolm und dessen Apachenfreund verschlägt. Talbot erzählt den Anwesenden die Geschichte, wie Ethan seine eigene Familie von den Apachen abschlachten lassen hat und kurz darauf wiederholt sich eben diese Geschichte.

Hecate stirbt gleich zu Beginn des Gemetzels, womit sich die Serie einer weiteren überflüssigen Nebenrolle entledigt. Danach ist alles wieder beim Alten, Chandler steht wieder auf der Seite der Guten und ist bereit, Vanessa aus den Fängen Draculas zu befreien. Die macht inzwischen gemeinsame Sache mit Batman.

Zunächst reagiert sie noch abweisend auf die Erkenntnis, dass Dr. Sweet Darcula ist und er sie, ebenso wie Luzifer, besitzen will. Aber anscheinend findet sie ihn doch süß genug, dass sie es letztendlich mit ihm auf dem satanisch schwarz-roten Schachbrettboden treibt.

Ihr Besuch bei Lyle dient derweil nur der Präsentation ägyptischer Ausgrabungsstücke. Die Warnungen vor dem Blutsauger schlägt sie in den Wind.

In der achten Folge kündigt sich bereits der große Showdown an. Ethan ist mit den anderen zurück in London und entdeckt einen ausgeschlachteten Wolf in Murrays Villa. Eindeutig eine Botschaft, die an ihn als Werwolf gerichtet ist. Dennoch schlagen er und der Apache sich recht gut gegen die Vampire.

In der finalen Episode dringen Ethan, Malcolm und einige Verbündete in Draculas Versteck ein. Passenderweise ein Schlachthaus, in dem statt Schweinehälften menschliche Körperteile von der Decke hängen. Das erinnert ein wenig an „The Midnight Meat Train“ und Kenner wissen spätestens seit der „From Dusk Till Dawn“-Serie, dass Vampire für Reptiloide stehen.

Dracula füttert mit den Kadavern allerdings auch seine transformierten menschlichen Diener. Dies spielt zweifellos auf den Kannibalismus an, der im Satanismus praktiziert wird.

Während Malcolm und seine Freunde Vampire abschlachten, dringt Ethan bis zu Vanessa vor, die aber schon in einen Vampir verwandelt wurde. Sie bittet ihn, sie zu töten, um sie von ihrem Leid zu erlösen. Gesagt, getan, die Kulisse mit den ganzen Kerzen bietet sich obendrein prima für einen Mord an.

Nach dem Sieg über Dracula endet die Serie mit der Bestattung der Hauptprotagonistin. Nachdem ihre engsten Freunde an ihrem Grab standen, kniet auch Caliban davor nieder. Mit ihr ist auch seine letzte Chance auf Liebe gestorben und er bleibt als einsames Monster zurück. Ende.

Fazit: Der einzige Pluspunkt der Serie ist das gelungene Ambiente des 19. Jahrhunderts. Die Kulissen, die Kostüme und die Spezialeffekte versetzen den Zuschauer in das viktorianische Zeitalter. Untermalt ist diese Szenerie mit einem atmosphärischen Soundtrack, der oft sehr düster daherkommt. Dieses Potential wird jedoch durch den hoffnungslos überladenen Genremix verschenkt. Der hohe Grad an Sex und Gewalt macht die anfängliche Stimmung restlos zunichte und treibt den Zuschauer regelmäßig an die Kotzgrenze.

Kaum eine andere Serie ist so abgründig und offen okkult. Alles, was zum harten Kern des Satanismus gehört, wird hier abgefeiert. Angefangen bei Sexorgien über rituelle Menschenopfer bis hin zu Snuff-Partys und Kannibalismus. Es ist einfach nur krank und widerwärtig. Die meisten Darsteller sowie die Produzenten werden schon wissen, was sie da propagieren. Leider ist „Penny Dreadful“ damit näher an der Realität, als einem lieb sein kann. Wer seine Seele nicht belasten will, sollte von dieser Serie Abstand nehmen.

Nordkreuz, Uniter, Atomwaffen-Division – Wie Nazis den Putsch vorbereiten

von Anton Nymous

Faschistische Putsche wie 1973 in Chile, 2009 in Honduras, 2014 in der Ukraine, 2016 in Brasilien und zuletzt 2019 in Bolivien, sind leider keine Seltenheit. In allen genannten Fällen hatten US-Geheimdienste ihre Hände im Spiel, um geostrategische Vorteile für das US-Imperium zu erzielen, in welchem seit Donald Trumps Machtantritt gleichermaßen die rechten Kräfte erstarken.

Auch in Europa gewinnen die extremen Rechten zunehmend an Einfluss und Macht. In einigen Ländern wie Polen sitzen sie längst in der Regierung und formen den Staat in ihrem Interesse um. In Ländern wie Österreich dienen sie dem Großkapital immerhin als Mehrheitsbeschaffer und gehören damit ebenfalls zum Establishment. In Ländern wie Deutschland versuchen die rechten Kräfte dagegen den Eindruck zu erwecken, sie seien gegen das Establishment, was freilich nicht stimmt.

Die Rechtspopulisten und Faschisten sind lediglich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, auf welche die kapitalistische Elite notfalls verzichten kann. Immerhin hat das schon einmal von 1933 bis 1945 hervorragend funktioniert und dabei zahlreichen Konzernen Milliardengewinne beschert. Demokratie mag gut fürs Image sein und solange sich die progressiven Kräfte in Schach halten lassen, ist das okay. Aber die Faschisten sind nach wie vor das Ass im Ärmel des Kapitals.

Einigen Rechtsextremisten reicht es jedoch längst nicht mehr, als Bollwerk gegen Linke eingesetzt zu werden. Sie wollen an die Macht und ihre Auslöschungsfantasien frei ausleben. Das haben bereits die NSU-Anschläge und zuletzt 2019 der Mord an Walter Lübcke und der Anschlag auf die Synagoge in Halle mit zwei Todesopfern gezeigt.

Schon beim NSU war klar, dass es sich bei dem rechtsextremen Terror nicht um Einzelfälle handelt und der Tiefenstaat seine Finger im Spiel hat. Immerhin wurden die deutschen Geheimdienste von Nazis wie Reinhard Gehlen aufgebaut und auch in Politik, Militär, Polizei und Justiz wimmelte es von Anfang an von Faschisten, die nach dem Untergang des 3. Reichs weiter Karriere machen konnten. Von daher sollte der Umgang mit der 2017 aufgeflogenen Naziuntergrundorganisation Nordkreuz ebenfalls nicht verwundern.

Diese in Mecklenburg-Vorpommern gegründete Gruppierung rekrutierte sich aus ehemaligen Polizisten und Reservisten der Bundeswehr. Der Administrator der Gruppe Marco G. war langjähriger LKA-Beamter und Mitglied des SEK. Es sollte daher nicht überraschen, dass der offenkundig rechtsextreme 49-jährige Prepper für den Aufbau einer Terrororganisation gerade einmal zu 1 Jahr und 9 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde und das auch nur wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Tateinheit mit Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz und unsachgemäßer Aufbewahrung.

Quelle

Wen interessiert da schon, dass die Gruppe Todeslisten mit Namen unliebsamer Politiker, Journalisten und anderer gesellschaftlicher Akteure führte? Sogar nachdem die Gruppe 2017 aufflog, verschwieg das Landeskriminalamt den bedrohten Personen, dass sie sich im Visier der Rechtsextremisten befanden. Erst zwei Jahre später erfuhren gerade einmal 29 Betroffene von ihrer Überwachung durch die Gruppe Nordkreuz, darunter Politikerinnen der LINKEN und Grünen.

Wie sich außerdem herausstellte, war Nordkreuz in ein bundesweites Netzwerk rechtsextremistischer Prepper eingegliedert, welches seit 2015 unter dem Namen Hannibal vom Bundeswehr-Unteroffizier Andreas S. aufgebaut wurde. Auch dieses übergeordnete Netzwerk bestand in erster Linie aus Reservisten der Bundeswehr. Darunter auch ein gewisser Franco A., der sich 2015 als syrischer Flüchtling ausgegeben und einen Anschlag unter falscher Flagge geplant hatte.

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) geht seinerseits aktuell rund 550 rechtsextremen Verdachtsfällen innerhalb der Bundeswehr nach, die eine enorme Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellen. Bei weiteren Hannibal-Anhängern handelt es sich um Richter, Beamte der Kriminalpolizei sowie des SEK, Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und weiterer Sicherheitsbehörden.

Quelle

In Anbetracht der Todeslisten für den Tag X sowie der Vorbereitung desselbigen kann von Sicherheit längst nicht mehr die Rede sein. Der Tiefenstaat ist ein regelrechter Tummelplatz für rechtsextreme Putschisten, die nur noch auf eine passende Gelegenheit warten. Damit der geplanten Säuberung auch ja keine Demokraten entgehen, haben die Landeskriminalämter von Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein darauf verzichtet, die auf den Todeslisten geführten Personen zu informieren. In NRW und Niedersachsen haben die Landeskriminalämter die Entscheidung den Polizeidienststellen überlassen, was letztendlich aufs selbe hinausläuft.

Die Tatsache, dass gerade einmal die Landeskriminalämter von Bayern, Hessen und Thüringen die Betroffenen informiert haben, lässt tief blicken. Eine Entnazifizierung der deutschen Sicherheitsbehörden wäre dringend angeraten und zudem 75 Jahre nach Kriegsende längst überfällig.

Der Fall Nordkreuz hat im Übrigen auch eine politische Dimension, denn mindestens zwei Nordkreuz-Aktivisten, Marko G. und Haik J., sind zugleich auch Mitglieder der AfD. Die AfD hat ihrerseits einen hohen Anteil an Polizisten und Bundeswehroffizieren in ihren Reihen, sodass sie im Falle eines Putsches gute Aussichten auf Erfolg hätte.

In diesem Zusammenhang sind auch die Ansichten des Thüringer AfD-Vorsitzenden B. Höcke in höchstem Maße bedenklich. Zitat: „Die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen.“

Was Höcke mit „keine halben Sachen“ meint, wird in weiteren Zitaten noch deutlicher, wenn er z.B. von „wohltemperierten Grausamkeiten“ redet, was er zuweilen auch etwas blumiger mit Worten wie „Brandige Glieder können nicht mit Lavendelwasser kuriert werden“ umschreibt. Er spricht zudem immer wieder davon, dass „wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, mitzumachen.“

Das klingt schon alles sehr verdächtig nach den Todeslisten der extremen Rechten und man darf dabei auch nicht die historischen Vorbilder von Höcke und Co. außer Acht lassen. Direkt nach der Machtergreifung Hitlers gab es bereits die ersten Verhaftungen politischer Gegner, was in einem beispiellosen systematischen Massenmord gipfelte.

Höckes Äußerungen gehen sehr stark in diese Richtung, wobei sie allerdings von den Artikeln eines gewissen Landolf Ladigs überschattet werden, die in diversen rechtsextremen Publikationen wie dem NPD-Blatt „Deutsche Stimme“ erschienen sind. In diesen ist ganz offen von Putsch die Rede, für den es nur noch eine große Wirtschaftskrise brauche. Wenn man sich solche Äußerungen ansieht und sie sowohl mit den Wahlerfolgen der AfD als auch dem rechtsextrem durchseuchten Tiefenstaat kombiniert, lässt das auf eine akute Gefährdungslage schließen.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit, wie das in 64 Ländern aktive Netzwerk Uniter zeigt. Dessen ca. 1.800 Mitglieder rekrutieren sich ebenfalls aus Spezialkräften der Polizei und Bundeswehr und haben enge Verbindungen zu Nordkreuz und anderen rechtsextremen Gruppen. So saß bereits Andreas S. alias Hannibal im Vorstand des Uniter e.V. und soll anderen Mitgliedern Schießübungen aus Hubschraubern in Polen und Tschechien angeboten haben.

Auffällig ist weiterhin, dass der Uniter e.V. aus dem „Bund der Wölfe“ hervorgegangen ist. In der deutschen Militärgeschichte haben Wölfe eine ganz besondere Tradition. Man denke nur an die Wolfsschanze oder die Werwolf-Kommandos im 2. Weltkrieg, wobei es sich in diesen Fällen um direkte Anspielungen auf Hitler handelte, dessen Vorname Adolf so viel wie „edler Wolf“ bedeutet.

Das Logo von Uniter ist sogar eine noch viel unverhohlenere Anspielung auf das Naziregime. Es zeigt ein Schwert mit Griff nach oben hinter einem Eichenlaubkranz. Die entspricht exakt dem Symbol der Thule Gesellschaft. Lediglich auf das Hakenkreuz wurde verzichtet, da dies wohl zum sofortigen Verbot des Vereins geführt hätte. Dafür verbirgt sich hinter dem Schwert jedoch ein „T“ oder Tau, welches möglicherweise für „Thule“ stehen könnte. Bei der rechtsextremen Gesinnung der Vereinsmitglieder mag man hier jedenfalls nicht an Zufälle glauben.

Neben Spezialeinheiten der Polizei und Wehrmacht sowie Personen aus dem privaten Sicherheitsgewerbe gehören dem Verein zwar ebenso Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte, Handwerker und Sportler an. Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf dem militärischen Aspekt. Wenn diese Truppe, die überwiegend aus Spezialkräften und Söldnern besteht, Trekkingtouren in Länder wie Venezuela anbietet, in denen aktuell Faschisten versuchen, die Regierung zu stürzen, stinkt das schon geradezu nach verdeckten Operationen.

Uniter macht dabei noch nicht einmal einen Hehl daraus, Dienste wie die Erstellung von „Sicherheitskonzepten“ und Beratung in „Sicherheitsfragen“ anzubieten. Man pflegt dabei Kontakte in die Wirtschaft, explizit zur Sicherheitsbranche und wirbt mit Formulierungen wie: „Produkttests und Analysen unter realen Bedingungen ermöglichen wertvolle Feedbacks an die Partnerfirmen.“ Reale Bedingungen wie in Venezuela, Bolivien oder der Ukraine vielleicht?

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Es entsteht der Eindruck, es handele sich bei Uniter um eine deutsche Version von Blackwater, die im Ausland bereits aktiv in Putsche involviert ist. Unfassbar, dass diesem eingetragenen Verein noch nicht die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde, während selbiges immer häufiger demokratischen Vereinen wie dem Verband der Verfolgten des Naziregimes widerfährt.

Diese Politik nimmt immer groteskere Züge an und ist mit Sicherheit kein Zufall. So wurde im Dezember 2019 bekannt, dass der sachsen-anhaltinische CDU-Politiker Robert Möritz, der erst 2018 in die Junge Union eingetreten war, nicht nur Uniter-Mitglied ist, sondern auch eine rechtsextreme Vergangenheit hat. U.a. war er 2011 Ordner auf einer rechtsextremen Veranstaltung, besuchte 2014 ein Rechtsrockkonzert und trägt die Tätowierung einer Schwarzen Sonne. Nach seinem Auffliegen legte er zwar sämtliche Parteiämter nieder und trat am 20. Dezember 2019 aus der CDU aus, es spricht jedoch einiges dafür, dass er kein Einzelfall ist.

Ein weiterer gemeingefährlicher Verein ist der 2017 gegründete Werteunion e.V., welcher sich aus ultrarechten Mitgliedern der CDU und CSU zusammensetzt. In der letzten Zeit hat vor allem der thüringische Regionalvertreter von sich reden gemacht, als er u.a. den ehemaligen Chef des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen als Kandidaten für das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ins Spiel brachte. Zum Glück war dies nur eine Luftnummer, doch diese lässt tief blicken.

Man muss sich schon fragen, was für Werte diese Union haben muss, wenn sie jemanden protegiert, der das Bundesparlament im Fall Anis Amri bewusst angelogen hat. Christliche Werte werden es jedenfalls nicht sein, denn das 8. Gebot lautet: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Viel schlimmer wiegt jedoch, dass Maaßen ein Vertreter des Tiefenstaates ist, der sich unlängst im Geheimen mit AfD-Spitzenpolitikern getroffen hat, obwohl seine einstige Behörde längst genügend Gründe hat, diese Partei zu überwachen.

Eine Wahl Maaßens zum Thüringer Ministerpräsidenten wäre selbstverständlich ohne die Stimmen der AfD nicht möglich gewesen und in der Tat treten insgesamt 17 CDU-Landtagsabgeordnete für Gespräche mit Höckes Fraktion ein. Bisher ist die Union noch tief gespalten und bei aller berechtigter Kritik an Merkel und Kramp-Karrenbauer gehören diese beiden immerhin zu denen, die eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausschließen und die Werteunion für wertlos halten. Es ist jedoch offensichtlich, dass an der CDU/CSU ein Geschwür wuchert und das nicht erst seit gestern. Immerhin kamen einst rund 80% ihrer Gründungsmitglieder aus der NSDAP.

In dieser Tradition sah sich wohl auch ein 72-Jähriger Kölner Bezirkspolitiker der Union, als er am 30. Dezember 2019 einen 20-Jährigen Mann angeschossen hat. Insgesamt wurden fünf Schusswaffen bei dem fraglichen CDU-Politiker sichergestellt, was den Verdacht aufkommen lässt, dass es sich bei ihm um einen Prepper handeln könnte. Sein Anwalt ist derweil, welch Überraschung, Mitglied der Werteunion. In dem Fall geht es wohl um den christlichen Wert: „Du sollst nicht töten, aber verletzen ist okay.“

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Als wären die deutschen Netzwerke rechtsradikaler Staatsbediensteter mit Verbindungen in die Politik nicht schon schlimm genug, hat sich am 12. Oktober 2015 in den USA die Atomwaffen-Division gegründet. Es ist wirklich interessant und mitnichten ein Zufall, dass sich Brandon Clint Russell ausgerechnet Aleister Crowleys Geburtstag als Gründungsdatum ausgesucht hat und nicht den Hitlers. So bezieht sich die Naziterrortruppe u.a. auf Werke des Briten Anton Long vom satanistisch-faschistischen Order of Nine Angels.

Die Verbindungen zum Satanismus sind sogar dermaßen offenkundig, dass nicht einmal Wikipedia sie leugnet. Historisch gesehen wurzeln diese bereits im 3. Reich, denn viele führende Nazis waren gleichermaßen Okkultisten und Thule-Mitglieder. Crowley war im Gegenzug sehr von den deutschen Faschisten fasziniert und tourte damals durch das Reich. Es sollte daher nicht verwundern, dass es heute von braunen Esoterikern und rechten Black Metal Bands nur so wimmelt.

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Zu der satanistischen Ausrichtung passen ebenso die finsteren Ziele, welche Russell verfolgt. Allen voran den Ausbruch eines apokalyptischen Rassenkrieges. Das geht durchaus mit den Bestrebungen der Neuen Weltordnung konform. So soll die Weltbevölkerung auf 500 Millionen dezimiert werden, nachzulesen auf den Georgia Guide Stones. Ein Rassenkrieg käme da durchaus gelegen, noch dazu wenn er apokalyptisch ist und mit Atomwaffen ausgetragen wird.

Die Errichtung eines 4. Reiches, welches die gesamte Welt umspannen soll, klingt ebenfalls verdächtig nach Neuer Weltordnung. Ein totalitäres Regime könnte man sich auch gar nicht ausdenken. Das Mittel zur Durchsetzung ist nach dem Selbstverständnis der Atomwaffen-Division Terrorgewalt. Dabei beziehen sich die Rechtsextremisten sowohl auf den Freimaurer Anders Behring Breivik wie auch auf Islamisten. Ja, richtig gelesen, Islamisten dienen den Nazis ebenfalls als Vorbilder, da sie u.a. deren Antisemitismus teilen. Und auch das hat historische Wurzeln.

Neu ist dagegen das Konzept des führerlosen Widerstands, welches auf das Buch „Siege“ von James Mason zurückgeht. Ob der Nachname dieses Atomwaffen-Nazigurus nur ein Zufall ist, sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es diesbezüglich Parallelen zum NSU. In der Struktur sowie der Strategie ähnelt die Atomwaffen-Division hingegen eher dem Nordkreuz und Hannibal-Netzwerk. Sie rekrutiert sich hauptsächlich aus kampferprobten Ex-Soldaten, die Waffen horten und Todeslisten erstellen. Mindestens acht Morde sollen die Atomwaffen-Nazis in den USA schon begangen haben.

Dieser geisteskranke Irrsinn, der ein Blutbad beispiellosen Ausmaßes zum Ziel hat, findet nicht nur in den USA Anhänger, sondern auch in Deutschland. Der deutsche Ableger der Atomwaffen-Division ist bisher vor allem durch das Auslegen von Flugblättern an Universitäten in Berlin und Frankfurt aufgefallen. Anders als beim amerikanischen Original richtet sich der Hass hierzulande nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Muslime. Ferner wurden bereits Morddrohungen an Politiker wie Cem Özdemir verschickt.

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Der Mord an Walter Lübcke sowie der Anschlag in Halle 2019 können zwar nicht direkt mit der Atomwaffen-Division in Verbindung gebracht werden, diese Ereignisse offenbaren jedoch das hochgefährliche Potential des neuen rechten Terrors. Attentate wie in Christchurch (Neuseeland) und Poway (USA) bestätigen indes sein globales Ausmaß.

Sollten sich die neuen Gruppierungen darüber hinaus mit traditionellen Organisationen wie Combat 18 und Blood & Honor verbinden, werden wir schon bald eine Welle neuen rechten Terrors erleben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die neuen Nazi-Netzwerke mit ihrer Kampferfahrung sowie ihren Verflechtungen mit dem Militär und Tiefenstaat die bereits bestehenden Strukturen mit deren hohen Mitgliederzahlen zunutze machen. Dieser Prozess dürfte sogar längst begonnen haben.

Die okkultesten Filme 2019

von Joe Doe

In diesem Jahr sind wieder eine Menge großer Blockbuster erschienen, die allein durch ihre Symboliken erkennen lassen, wer wie viel Einfluss in Hollywood hat. Einige sind nichtsdestotrotz unterhaltsames Popcornkino, manche sind sogar herausragend gut oder werfen gesellschaftskritische Fragen auf. Es gibt jedoch eine kleine Anzahl an Filmen, deren einziger Zweck es ist, den okkulten Aberglauben sowie die Macht und Methoden der herrschenden Elite zu propagieren. Auf diese Werke wollen wir uns hier konzentrieren.

Ready or not

Es sollte eigentlich eine schöne Hochzeit für Grace (Samara Weaving) werden, zumal die Familie ihres Bräutigams Alex Le Domas (Mark O’Brien) stinkreich ist. Doch wie vor ihr schon Lady Di muss sie bald feststellen, dass die Reichen etwas anders ticken und ihr Vermögen nicht durch ehrliche, harte Arbeit erwirtschaftet haben. Viel mehr haben die Le Domas einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen, den sie Mr. Le Bail nennen. Der Name ist ein Anagramm und bezieht sich auf den Dämon Belial.

Diesem Pakt haben sie den Erfolg ihres Spiele-Imperiums zu verdanken und mit einem Spiel soll auch die Aufnahme von Grace in die Familie besiegelt werden. Eine magische Box gibt dabei vor, was gespielt wird. In der Regel sind es harmlose Spiele, denn die Familie muss ja irgendwie wachsen. Doch zieht die Braut die Versteckspielkarte, bedeutet dies, dass die Familie sie dem Teufel opfern muss.

Eine gnadenlose Jagd beginnt, bei der Grace entdeckt, dass die Le Domas schon so einige Leichen im Keller liegen haben. Sie soll die nächste sein, doch dafür hat die Familie nur Zeit bis zum Morgengrauen. Ist das Opfer bis dahin nicht erbracht, gilt der Pakt als gebrochen.

Zunächst dezimiert die Familie durch eine Reihe unglücklicher Unfälle ihre eigene Dienerschaft. Grace muss allerdings ebenfalls schwer einstecken und zieht sich einige heftige Verwundungen zu. Dennoch wehrt sie sich erfolgreich und die ebenfalls überlebenden Le Domas beginnen schon zu hoffen, dass der Pakt nichts als alberner Aberglaube sei. Der Film propagiert jedoch, dass es den Teufel wirklich gibt, und so zerplatzen nicht nur die Träume der Familie, sondern auch ihre Körper.

Fazit: „Ready or not“ offenbart nichts Geringeres als den satanistischen Glauben der kapitalistischen Elite. Ihre Macht und ihren Reichtum schreiben sie dem Teufel zu, dem sie zum Dank Menschen opfern. Wer in diese Kreise einheiratet, wird entweder ein Teil dieser Gesellschaft oder wird es zwangsläufig bereuen, denn ein Ausstieg ist gleichbedeutend mit dem Tod. Sicherlich trifft das nicht auf jeden Unternehmer und auch nicht auf jeden Millionär zu, aber definitiv auf die Familien an der Spitze der irdischen Machtpyramide. Grace mag vielleicht den Film überlebt haben, in der Realität hatte Lady Di bei ihrem Ausstieg aus dem britischen Königshaus jedoch weniger Glück.

Die Hintergründe der Filmemacher sind ebenfalls interessant. Ryan Murphy, einer der Drehbuchschreiber, ist außerdem Produzent der hochgradig okkulten Serie „American Horrorstory“. Die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett gehören derweil dem Filmemacherkollektiv „Radio Silence Productions“ an, welches u.a. solche Titel wie „Devil’s Due“ zu verantworten hat.

Doctor Sleeps Erwachen

Lange mussten die Fans von Stephen King auf die Fortsetzung von „Shining“ warten. Dieser Geisterstreifen war schon nicht ganz unbelastet, was okkulte Symbolik anging, doch die Fortsetzung toppt ihn um Längen. Wie sich nämlich herausstellt, gibt es Energievampire in menschlicher Gestalt, die sich von der Lebensenergie der Menschen ernähren. Insbesondere auf Kinder und auf Personen mit Shining haben sie es abgesehen, da ihre Energie am stärksten ist.

Bei der rituellen Tötung fügen sie ihren Opfern maximale Schmerzen zu, da dies die Qualität der ausströmenden Energie erhöhen soll. Durch den Konsum des freigesetzten Shinings können die Energievampire ihre Lebenserwartung um Jahrhunderte erhöhen und ihre eigenen übernatürlichen Fähigkeiten steigern. Während sie konsumieren, leuchten ihre Augen, was als Indiz für eine dämonische Besessenheit gewertet werden kann.

Ein weiteres Detail von Interesse ist die Kopfbedeckung der Anführerin Rose (Rebecca Ferguson), welche sie insbesondere bei den Opferritualen trägt. Es ist ein Zylinder, womit sie die Meisterin vom Stuhl(gang) ist. Ein ziemlich unverhohlener Hinweis auf die Rolle satanistischer Logen beim Verschwinden von Kindern.

Danny Torrance (Ewan McGregor), der immer noch unter seinem Kindheitstrauma vom Overlook Hotel leidet, wird telepathisch von einem Mädchen mit sehr starkem Shining kontaktiert. Abra Stone (Kyliegh Curran) gerät durch ihre Fähigkeiten ins Visier der Energievampire und nach anfänglichem Widerstreben entschließt sich Danny, dem Mädchen zu helfen. Natürlich gelingt es den beiden, die Kinderfänger auszuschalten. Doch für viele Kinder kommt dies zu spät und wie die Anführerin offenbart, gibt es noch viele weitere Gruppen, die sehr mächtig und gut vernetzt sind.

Fazit: In „Doctor Sleeps Erwachen“ erfahren wir, warum Satanisten Kinder rituell abschlachten. Sie glauben tatsächlich, sie könnten mit der dabei frei werdenden „Energie“ arbeiten. Nachzulesen in den Werken von Aleister Crowley und anderen geisteskranken Psychopathen. Ob da wirklich etwas dran ist, darf bezweifelt werden. Vielmehr dürfte es sich um puren Sadismus handeln oder am ehesten noch um Fleischbeschaffung für die Wesen, die über der irdischen Elite stehen.

Abartig ist das Ganze auf jeden Fall und der Hinweis im Film, dass es sich um ein mächtiges Netzwerk handelt, darf als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden. Ob und in wie weit Stephen King aus eigener Erfahrung schreibt, ist Stoff für Spekulationen. Es ist allerdings auffällig, dass er immer wieder auf das Thema kinderverzehrender Dämonen zurück kommt, wie man sie bereits aus „Es“ kennt. „Es Kapitel 2“ erschien übrigens ebenfalls 2019.

Ein weiteres pikantes Detail ist der Hintergrund der jungen Nachwuchsschauspielerin Emily Alyn Lind, deren Rolle „Snakebite“ in den Kult der Energievampire eingeführt wird. Schon der Hinweis auf den Schlangenbiss sowie das Initiationsritual sprechen Bände. Außerdem spielte sie bereits in Filmen wie „Wer ist Clark Rockefeller?“ (2010) und „Haus der Dämonen 2“ (2013) mit. Damals war sie noch ein Kind!

Spider-Man: Far from Home

Dieser Film fällt im Vergleich zu den ersten beiden etwas aus dem Rahmen. Selbstverständlich hätte man die Aufzählung mit weiteren Horrorfilmen ergänzen können, die von Natur aus okkult sind. Allen voran „Annabelle 3“, in dem eine ganze Horde Dämonen über den Kinosaal hereinbricht, oder „Midsommar“, in dem eine Gruppe Studenten in die Fänge einer inzestuösen Psychosekte gerät, bis hin zu Slashern wie „Halloween Hunt“ und Rob Zombies neuster Schlachtplatte „3 from Hell“. Auch Disney hat mit „Maleficient 2“ wieder einmal Hexerei propagiert, aber nichts davon ist von herausragender Bedeutung.

Den Vogel haben dieses Jahr die Marvel Studios mit „Spider-Man: Far from Home“ abgeschossen. In diesem bekommt es Spidey (Tom Holland) schon wieder mit einer Invasion zu tun, als hätte der Auftritt von Thanos nicht gereicht. Diesmal handelt es sich allerdings scheinbar um eine extradimensionale Bedrohung, der sich ein vermeintlicher Superheld aus einer anderen Dimension entgegen stellt. Doch Mysterio (Jake Gyllenhaal) ist nicht das, was er zu sein scheint und selbiges trifft auf die Invasion zu.

Tatsächlich handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Tony Stark, der mit anderen gefeuerten Mitarbeitern die Kontrolle über die Technologie des verstorbenen Rüstungsunternehmers erlangen will. Die Invasion ist dabei nur Mittel zum Zweck, um von Spidey die Codes für Starks Technologie zu bekommen.

Was daran jetzt so bedeutend ist? Es sind die Drohnen, die Hologramme einer außerirdischen Invasion erzeugen können. Kein anderer Film bringt das Blue Beam Project so exakt auf den Punkt wie dieser! Die Tatsache, dass Mysterio umgedrehte Pyramiden mit Auge am Kostüm trägt und selbige auch in giftigem Grün verschießt, offenbart obendrein, wer hinter diesem Plan steckt.

Fazit: Man kann dem neuen Spider-Man-Film gewiss nicht den hohen Unterhaltungswert absprechen, doch die wenigsten Kinogänger dürften durchschauen, worum es hier wirklich geht. Dabei ist es eigentlich mehr als offensichtlich! Während die ganzen anderen Invasionsfilme uns auf ein außerirdisches Feindbild konditionieren, wird der Betrug in diesem Blockbuster offen zur Schau gestellt. Die Freimaurersymbolik ist ebenfalls unübersehbar und einen ausführlicheren Artikel wert. Für den Moment sollte aber die Pyramide, die schon auf dem Kinoplakat zu sehen ist, ausreichen.

Yakuza-Mode – Nazis und die Mafia

von Anton Nymous

Yakuza ist nicht nur der Name der japanischen Mafia, sondern auch ein Klamottenlabel, welches sich vor allem in Naziläden zwischen Thor Steinar und Brachial finden lässt. Das kommt nicht von ungefähr, denn Markus Eisold und Bertram Krause, die das Label 2004 in Bautzen gegründet haben, sind bestens mit der Neonaziszene vernetzt. So soll Eisold laut Szene-Insidern Anfang der 2000er Mitglied der sächsischen Hammerskin-Sektion „East Saxon Hammerskins“ gewesen sein. Die extrem brutale Gruppierung wurde 1993 von Mirko Hesse ins Leben gerufen, gegen den daraufhin wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde.

Auf dem PC von Hesse sollen Polizeiermittler weiterhin auf ein Foto von Eisold gestoßen sein und darüber hinaus hat er seinen Kumpel im Knast besucht, was definitiv über eine oberflächliche Geschäftsbeziehung hinaus geht. Die Tatsache, dass er Hesse das Hammerskin-Logo (zwei überkreuzte Hämmer) tättowiert hat, spricht ebenfalls dafür, dass er wusste, in welche Kreise er sich begibt.

Auffällig ist weiterhin, dass es immer wieder aktive Neonazis sind, die mit ihren Läden zur Verbreitung der Marke beitragen. Der offizielle Weiterverkäufer in Tschechien, Tomáš Marek aus Plzen, ist ebenfalls ein Rechtsextremist und Bassist der Rechtsrock-Band „Conflict 88“. Zwar werden Yakuza-Klamotten aufgrund ihrer martialischen Motive auch außerhalb der rechten Szene von geschmacksverirrten Vollpfosten getragen, aber ihre größte Verbreitung haben sie nicht zufällig unter Faschisten und Hooligans.

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Das Ganze ist schon reichlich befremdlich, denn immerhin fordern die extremen Rechten mit Nachdruck die Abschiebung von kriminellen Ausländern. Gleichzeitig tragen sie aber den Namen einer ausländischen Mafia-Organisation. Aber okay, sie fordern ja auch die Todesstrafe für Kinderschänder, während es in ihren Reihen von Päderasten nur so wimmelt. Die Faschisten waren in der Umsetzung ihrer Forderungen noch nie besonders konsequent, außer wenn es um Gewalt gegen Migranten, Linke, Juden, Homosexuelle usw. geht.

Die alles entscheidende Frage ist nun, wie die Rechtsextremisten ausgerechnet auf Yakuza kommen und warum selbige ihnen noch längst nicht die Finger abgeschnitten und sie davon gejagt hat? Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung, wobei Verbindungen zum organisierten Verbrechen nun wirklich keine Überraschung wären.

Ein Zufall ist das alles wohl kaum, denn die Modemarke verwendet wissentlich die Codes der japanischen Mafia, darunter die Zahl 893. Diese Zahlenkombination stammt aus dem Kartenspiel Oicho-Kabu und gilt als wertlos, was dem Selbstverständnis der Mafiamitglieder entspricht. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache dieser Zahlen.

Weiterhin fallen einige der Motive der Yakuza-Klamotten auf. Da wird u.a. offen Kokainkonsum propagiert, was geradezu aberwitzig ist, angesichts dessen, dass sich Rechtsextremisten permanent über Ausländer aufregen, die mit Gras dealen. Der Knaller schlechthin ist jedoch ein T-Shirt mit dem Motiv „Mexican Cartel“. Dieses wirbt ganz offen für die schlimmsten Drogenkartelle der Welt, die massenhaft Menschen entführen und töten. Was das mit der Yakuza zu tun hat? Solche Kartelle sind Zulieferer sämtlicher Mafias.

Auffällig an diesem T-Shirt ist weiterhin das „X“ zwischen „Mexican“ und „Cartel“ sowie der offensichtliche Totenkult. Gerade in Mexiko gehen Drogenhandel und Satanismus oft Hand in Hand, wie der Sektenführer und Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) unter Beweis stellte. Schädel und gekreuzte Knochen dominieren die Yakuza-Motive regelrecht.

Zuweilen finden sich die Schädel auch in Hexagonen wieder. Natürlich drei an der Zahl, was eine verschlüsselte 666 darstellt.

Es handelt sich mit Sicherheit um keinen Zufall, was weitere Motive belegen. Darunter ein Schädel mit der Schlange Luzifer.

Immer noch nicht offensichtlich genug? Der Teufel höchstpersönlich dürfte alle Zweifel ausräumen, dass es sich hier um Nazi-Mafia-Satanisten handelt. Da kommt so ziemlich alles Böse zusammen.

Baphomet ist ebenfalls nicht weit, wenn auch mit einer Schweinemaske getarnt. Schweinereien gehen dabei vor allem in Baphomets Schrittbereich ab, wo ein Typ dem Teufel an der Pflaume leckt.

Horrorclowns dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und zu guter Letzt verstößt die Marke auch noch gegen Urheberrechte, indem dreist „Howard the Duck“ aus Marvels Cinematic Universe abgedruckt wird. Wenn es schon keinen Ärger mit der Mafia gibt, dann vielleicht irgendwann mit Disney, denn dieses Studio hat bestimmt keinen Deal mit kleinkriminellen Naziganoven.

Marilyn Mansons neues Tattoo

2017 hat Marilyn Manson ein paar neue Fotos von sich schießen lassen. Bei denen ein neues Tattoo an seiner linken Hand auffällt. Es handelt sich um das Siegel Satans, womit er sich deutlich positioniert. Von wegen er sei kein Satanist. Nicht einmal die Stelle des Tattoos ist zufällig gewählt, denn damit zeigt Manson, dass er dem Pfad zur linken Hand folgt.

Einen neuen Freimaurerring hat er obendrein noch und an seiner Teufelsklaue u.a. einen Pentagrammring.

Videoanalyse: Hell Boulevard – Satan in Wonderland

Der Bandname Hell Boulevard sagt eigentlich schon alles über die ideologische Ausrichtung dieser Krachmacher. Das Video zu „Satan in Wonderland“ bezeugt dabei, dass es sich mitnichten um harmlose Gruftis handelt, die nur oberflächlich mit okkulten Symbolen spielen, die sie nicht verstehen. Der Boulevard zur Hölle ist durchaus bewusst mit schlechten Vorsätzen gepflastert.

Wie schlecht diese Vorsätze sind, zeigt die Anspielung auf „Alice im Wunderland“, welche hier durch Satan ersetzt wird. Schon das Originalwerk von Lewis Carroll offenbarte dessen Neigungen zu Drogenmissbrauch und minderjährigen Mädchen. Umso erschreckender ist es, dass sich die satanische Alice im Verlauf des Musikvideos bis auf die Unterwäsche entkleidet. Die Darstellerin ist zwar erwachsen, aber was sie darstellt nicht.

Zu Beginn des Videos ist Alice noch angezogen und darf eine weiße Venustaube küssen, welche Luzifer symbolisiert.

Das weiße Karnickel darf natürlich auch nicht fehlen.

Immerhin zeigt es den Weg zu den Pilzen, aus denen die Drogen gewonnen werden.

Noch in der ersten halben Minute sind außerdem schon die ersten Freimaurersymbole zu sehen. Zum einen wäre da der Schirm, natürlich in Schwarz/Weiß gehalten.

Und der ebenfalls schwarz/weiße Schachbrettboden als Spielwiese für sexuelle Perversionen.

Weiter geht es mit offensichtlicher Satanismussymbolik. Der Baphomet hat passend zum Anlass einen gehörnten Hasenschädel. Im Prinzip könnte das auch eine Anspielung auf den Playboy sein, denn die blanken Titten haben ein XX-Rating.

Was mit diesem Sexbunny hinter der Kamera passiert, darüber wird lieber geschwiegen.

Ebenfalls nackt ist eine rothaarige Frau mit Hörnern, an der Aleister Crowley vermutlich seine Freude gehabt hätte.

Aber sicherlich hat auch der verrückte Hutmacher, welchen der Sänger verkörpert, an der „Hure Babalon“ Gefallen gefunden.

Bevor die wilde Party so richtig losgeht, müssen aber erst einmal lustige Pillen eingeworfen werden, die „Happiness“ bringen. Das Musikvideo ist wie eine einzige Anleitung zum Drogenkonsum. Aber das trifft ja bereits auf das literarische Vorbild zu.

Ob nur die Pillen im Hals kratzen oder die folgende Geste eine tiefere Bedeutung hat, lassen wir mal offen.

Die Pillen zeigen jedenfalls schnell Wirkung und plötzlich steht alles Kopf, einschließlich dem umgedrehten Kreuz auf der Hure Babalon.

Wenn’s erst mal richtig rein knallt, erscheint einem schlussendlich auch die Cheshire-Cat, stilecht mit Pentagramm-Ohrring…

…sowie die Raupe mit der Wasserpfeife, hier in einer sehr maskulinen Darstellung.

Der Typ an der Shisha betont sein linkes Horusauge, indem er das andere mit einem umgedrehten Satanspentagramm abdeckt.

Auf der Stirn trägt er zudem eine Mondsichel, die für sich genommen schon okkulte Bedeutung hat, hier allerdings die Sichel des Saturn repräsentieren könnte.

Man sollte meinen, mehr okkulte Symbolik ginge nicht. Doch was wäre ein satanistisches Musikvideo ohne das Siegel Satans auf dem nackten Leib von Alice?

Ähnlich okkulte Symbole blitzen auch immer mal wieder in einem Buch auf, welches sich bei genauerer Betrachtung als geschändete Bibel entpuppt.

Wenn da mal nicht die unheilige Dreifaltigkeit ihre Finger im Spiel hatte.

Der Hutmacher dreht zum Schluss noch mal richtig auf und zeigt sowohl den Baphomet mit erhobenem Zeigefinger…

…als auch die symbolischen Teufelshörner.

In seiner alternativen Gruftikluft trägt er zudem ebenfalls das Siegel Satans um den Hals sowie Buttons mit umgedrehtem Kreuz und Pentagramm.

Am Ende wirkt Alice irgendwie niedergeschlagen und scheint dem weißen Karnickel für den Horrortrip nicht gerade dankbar zu sein.

„Lucifer“ – Der Teufel geht in Serie

von Joe Doe

Seit dem 1. Februar 2017 läuft auf Pro7 jeden Mittwoch eine neue Serie mit dem bezeichnenden Titel „Lucifer“. Der Teufel (Tom Ellis) nimmt sich darin eine Auszeit und eröffnet einen Nachtclub namens „Lux“ in L.A. (Los Fallen Angeles).

Da in diesem Club höllisch viel los ist, bekommt der dunkle Fürst Unterstützung von der Dämonin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt). Die kümmert sich aber nicht nur um seine Geschäfte, sondern ist außerdem Lucifers Leibwächterin, denn auf Erden ist er so verletzlich wie ein Mensch. Dennoch bringt sich Lucifer immer wieder in Gefahr, denn als Hobby hilft er Detective Chloe Decker (Lauren German) vom LAPD bei ihren Mordermittlungen. Zum einen reizt ihn das Verbrechen, zum anderen haben die meisten Fälle mit seiner Person zu tun. Oft sind nämlich seine Klienten involviert.

Er verhilft u.a. Künstlern zum großen Durchbruch, wofür er ihnen selbstverständlich irgendwann einen Gegengefallen abverlangt. Außerdem huldigen sie dem Teufel in ihren Werken. Das ist schon eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf die Pop-Okkultur, deren Stars und Sternchen tatsächlich allesamt mehr oder weniger unverhohlen auf den Teufel anspielen und die gängige okkulte Symbolik in ihre Werke einbinden. Diesen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel sind u.a. Marilyn Manson, Lady Gaga und Jay Z eingegangen.

Da fällt einem natürlich sofort Jay Z’s Lied „Lucifer“ ein, in dem er den Leibhaftigen als „Son of the Morning“ bezeichnet. Damit spielt der bekennende Freimaurer auf die Venus als Morgenstern an, welche in der okkulten Lehre mit Luzifer gleichgesetzt wird. Passend dazu heißt der Lucifer in der Serie mit Nachnamen „Morningstar“. Zufälle können hier wohl ausgeschlossen werden.

Das gilt auch für das nächste Hobby von Lucifer, der schon Chloes kleiner Tochter beibringt, dass sie tun soll, was immer sie will. Welch offensichtliche Anspielung auf Aleister Crowleys Lehrsatz: „Tu was du willst!“ Den hat wiederum Jay Z schon öffentlichkeitswirksam auf seinem Outfit platziert. Es scheint wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rapper einen Gastauftritt in der Serie bekommt. Das dürfte er dem Star der Serie schuldig sein.

Neben all den gängigen Klischees bietet die Serie selbstverständlich die üblichen okkulten Symbole. So ist auf einem Container, in dem Lucifer seine gestutzten Flügel lagert, ein achtzackiger Stern abgebildet.

Produziert wird die Serie übrigens von Jerry Bruckheimer, der schon des Öfteren für Disney tätig war. Neben der „Fluch der Karibik“-Reihe hat er dort u.a. den extrem okkulten Streifen „Duell der Magier“ produziert. Außerdem zeichnete er sich für „Das Vermächtnis der Tempelritter“ verantwortlich, womit er sich im Prinzip als Freimaurer geoutet hat. Eine seiner letzten Kinoproduktionen war der Exorzismusfilm „Erlöse uns vom Bösen“. Erlöst hat Bruckheimer die Welt aber keinesfalls. Das Gegenteil ist der Fall, denn als Republikaner hat er den Wahlkampf von George W. Bush unterstützt. „Lucifer“ ist also keineswegs seine erste Auftragsarbeit für den Teufel.

Videoanalyse: Kombikreist lebt nach seinen eigenen Regeln

Provokant war Combichrist schon immer, aber zumindest musikalisch war die norwegische Band aus dem Bereich Aggrotech durchaus nicht uninteressant. Inzwischen hat sich der Stil jedoch stark gewandelt und der Bandgründer Ole Anders Olsen alias Andy LaPlegua stellt seinen satanistischen Glauben immer schamloser zur Schau. Albentitel wie „Tonight We Are All Demons“ (2009) oder „Making Monsters“ (2010) gehen schon stark in diese Richtung, aber den Vogel abgeschossen hat er mit seinem Video zur Single „My Life My Rules“.

Erschienen ist die Single zusammen mit dem Album „This Is Where Death Begins“ im Jahr 2016. Auf dem Cover sind zwei Schlangen zu sehen, wie sie um eine Frau (vermutlich Eva) herum züngeln, deren linkes Auge betont wird. Die Botschaft dürfte jedem klar sein, der sich auch nur ansatzweise mit der Vertreibung aus dem Paradies auskennt.

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Der Titel „My Life My Rules“ klingt schon irgendwie nach Aleister Crowleys Leitspruch „Tu, was du willst!“ Ein Freibrief für jeden Satanisten, hemmungslose Orgien zu zelebrieren und andere abzuschlachten. Genau darum geht es im Video, in dem LaPlegua nach einer Orgie mitten in einem Berg von Frauenleichen erwacht. Auf seinem rechten Arm ist deutlich ein Pentagramm-Tattoo zu erkennen.

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Offensichtlich ist hier ein satanistisches Opferritual abgelaufen, was durch die schnell hintereinander eingeblendeten Symbole unterstrichen wird. In kurzer Abfolge sind ein Baphometschädel, eine Schlange und ein menschlicher Totenkopf zu sehen. Bei der Schlange sollte beachtet werden, dass sie von Lichtstrahlen umgeben ist, womit klar sein dürfte, dass hier der Lichtbringer Luzifer gemeint ist.

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In unmittelbarer Nähe findet LaPlegua einen Erhängten, dem er erst einmal die Klamotten klaut. Der Tod durch Erhängen ist eine typische Hinrichtungsmethode der Freimaurer, bei denen bereits jeder Anwärter während der Einführung in die Loge einen Galgenstrick um den Hals gelegt bekommt. Keine reine Dekoration, wie u.a. schon Roberto Calvi erfahren musste.

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Nachdem der blutüberströmte Täter von ein paar Jugendlichen entdeckt wird, darf sich in der folgenden Einstellung erst einmal die Band austoben. Anschließend wird in einer Rückblende erzählt, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. Die Frauen sind zunächst noch am Leben und tanzen mit Geweihen und Widderhörnern um ein Feuer. Die Szene hat etwas von einem Hexensabbat.

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Dann taucht ein Mann in einem Priesterkostüm auf. Damit wird das Christentum verhöhnt, denn der Mann ist alles andere als ein Diener des Herrn. Er tauft die Frauen auch nicht in Wasser, sondern in Feuer, was eine Umkehrung der Werte bedeutet.

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Ein weiterer Herr mit langem Bart tritt als Schlangenträger auf.

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Der Mann im Pfaffenkostüm gehört ebenfalls zur Bruderschaft der Schlange und züngelt mit den Viechern herum, ehe er sie an die Damen überreicht. Das Tattoo „Soul“ an seinen Fingern ist übrigens auch ganz interessant.

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Die Hexen üben sich ebenfalls in der Rolle der Schlangenträgerin, wobei es immer wieder zu sexuellen Anspielungen kommt.

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Nachdem die Frauen offenbar eine halluzinogene Flüssigkeit getrunken haben, erscheint zum Schluss noch Satan auf der Party.

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Die Hexen menstruieren bei dem Anblick aus den Augen, wobei diese schon ziemlich besessen wirken. Von allen Frauen dürfte die Blonde mit den Widderhörnern wohl am ehesten nach Satans Geschmack sein.

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Bei genauerem Hinsehen handelt es sich jedoch nicht um den Teufel, sondern um Andy LaPlegua, wie man an den Tattoos erkennen kann. Er hat zudem wenig sexuelles Interesse an den Satanistinnen, sondern beginnt sofort damit, ihnen die Kehlen durchzuschneiden.

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Die Dame mit der Dornenkrone, die als einzige keine Hörner trägt, dürfte übrigens wieder eine Verhöhnung des Christus darstellen.

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Die Asiatin erwischt LaPlegua mit der Machete.

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Als sie noch am Leben war, tanzte sie mit Katzenköpfen auf den Titten herum. Möglicherweise soll hier eine Sexkätzchenprogrammierung angedeutet werden.

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Insgesamt macht das Video einen total kranken Eindruck. Die satanistische Symbolik ist ebenso offensichtlich wie die Verherrlichung von Menschenopferungen. Die Darstellerinnen haben die Dreharbeiten selbstverständlich überlebt, denn sonst wäre das Video als Snuff-Film indiziert worden. Dennoch stellt sich die Frage, wie weit Ole Anders Olsen in den Satanismus involviert ist? Denn eines steht fest: Mit solchen Darstellungen scherzt man nicht. Schon gar nicht in Zeiten, in denen ständig neue Skandale um Kindesmissbrauch und rituelle Morde Schlagzeilen machen.

Solche Videos vermitteln, dass Hexensabbate und Ritualmorde cool sind. Das allein ist schon schlimm genug, aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass derartiges von den Fans auch noch gefeiert wird als wäre es das Normalste der Welt. Allerdings dürfte sich der Fankreis inzwischen ohnehin geändert haben, seit Combichrist von Aggrotech auf Metal umgestiegen ist.

Die satanische Kunst von Marina Abramovic

von Joe Doe

Marina Abramovic ist eine serbische Performance-Künstlerin, die jüngst durch ihre Verstrickung in den Pizzagate-Skandal in die Schlagzeilen geriet. In einer E-Mail hatte sie Tony Podesta und dessen Bruder John zu einem „Spirit Cooking“ eingeladen. Eine genauere Recherche scheint also lohnenswert. Allerdings geben die offiziellen Quellen wenig über ihre okkulten Hintergründe her, sondern liefern mehrheitlich nur biografische Eckdaten.

Marina wurde am 30. November 1946 in Belgrad geboren und war das Kind von Partisanen. Ihr Vater war ein Nationalheld und einer ihrer Großonkel von 1930 bis 1937 Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Man sollte also meinen, dass sie aus einem gut situierten, christlichen Elternhaus entstammt. Das traf allerdings auch auf Aleister Crowleys Familie zu. Der Grund für die Rebellion liegt in beiden Fällen in der strengen Erziehung, was die Abkehr von den Eltern durchaus nachvollziehbar macht. So wurde Marina von ihrer Mutter geschlagen und durfte bis ins Alter von 29 Jahren das Haus nach Einbruch der Nacht nicht mehr verlassen.

Abramovic‘s Studienzeit an der Akademie der Bildenden Künste in Belgrad von 1965 bis 1970 war also von Leid geprägt, was vielleicht ihren düsteren Stil erklären mag. Ihre satanistischen Züge haben jedoch andere Wurzeln. Nach einem kurzzeitigen Interesse am Buddhismus und einer damit einhergehenden Tibetreise, öffnete sich Marina zunehmend der Esoterik. Die Theosophin Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) gehört seither zu Marinas wichtigsten Vorbildern. Ebenso scheint sie sich für Aleister Crowleys Thelema-Lehre zu interessieren, denn daher stammt nämlich das widerwärtige Ritual des Spirit Cookings.

Wie schon Crowley ließ sich auch Abramovic mit der Pyramide und dem allsehenden Auge ablichten. Das folgende Foto entstand 1974 während einer Performance mit dem Titel „Rhythm 0“, bei der auserlesene Gäste 6 (!) Stunden lang alles mit Marina machen durften, was ihnen in den Sinn kam. Also frei nach Crowleys Motto: „Tu was du willst!“

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Auf einem Tisch befanden sich 72 Gegenstände, neben harmlosen Dingen auch Werkzeuge und Waffen. Das Ritual begann recht harmlos mit Bussis und Umarmungen. Schon bald begannen einige Gäste jedoch, ihren Freibrief schamlos auszunutzen, schnitten ihr die Kleidung vom Leib, begrabschten sie, ritzten an ihrem Körper herum und tranken ihr Blut. Am Ende richtete sogar jemand eine Pistole auf ihren Kopf und nur durch das Eingreifen anderer Gäste konnte Schlimmeres verhindert werden.

Manche meinen, in der Perfomance ein Experiment zu erkennen, welches belegt, zu welchen Grausamkeiten ganz normale Menschen fähig sind. Doch zum einen trifft das nur auf Situationen zu, in denen den Betreffenden Straffreiheit garantiert wird und sie sich mit einer scheinbaren Notwendigkeit für das begangene Unrecht herausreden können. Das kann z.B. bei Soldaten im Kriegseinsatz, Folterknechten von Geheimdiensten oder bei der Polizei beobachtet werden. Im Falle der vorliegenden Performance wäre jedoch niemand der Strafverfolgung entgangen, wenn Marina Abramovic dabei umgekommen wäre. Außerdem fehlte jede Rechtfertigung.

Zum anderen gibt es sehr wohl empathische Menschen, die überhaupt nicht zu solchen Perversionen fähig sind. Es gibt natürliche Hemmschwellen und im schlimmsten Fall wäre der Okkultistin von geistig gesunden Personen eine Ohrfeige verpasst worden. Aber kein normaler Mensch hätte wie ein Vampir ihr Blut gesoffen oder ähnlich krankes Zeug veranstaltet.

Ausschließlich Psychopathen hätten ihren Freibrief so verstanden, dass sie sich bis zu Äußersten an ihr vergehen können. Was ja auch geschehen ist. Das sagt sehr viel über Abramovics Freundes- und Bekanntenkreis aus, der bei „Rhythm 0“ versammelt war. Da waren wohl einige dabei, die das Prinzip „Tu was du willst!“ bereits verinnerlicht hatten und die zahlreichen okkulten Symbole unterstreichen diesen Verdacht.

Der wohl entscheidendste Einfluss auf Marina dürfte schlussendlich der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch sein, der für seine blutigen Menschenopferszenen bekannt ist. Abramovic wirkte 1975 an einer dieser schauerlichen Aufführungen mit.

Hermann Nitsch

Hermann Nitsch

Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters, aber wer auf solche abartigen Inszenierungen steht, muss schon ein kranker Satanist sein. Die Szenen könnten glatt aus einem Schlachthaus stammen und entbehren nicht eines rituellen Charakters. Nitsch kann dabei als wichtigste Inspirationsquelle von Marina Abramovic gelten, deren Performances zuweilen große Ähnlichkeit mit denen ihres Idols haben. Das Betrifft vor allem die massenhafte Verwendung von Schlachtabfällen.

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Menschen sind in den Augen der Künstlerin ebenfalls nicht viel mehr als Fleisch, das zu besonderen Anlässen serviert wird. Zu ihren gruseligsten Werken gehört eine Torte in Form einer nackten, erdolchten Frau. Offenbar eine Anspielung auf rituellen Kannibalismus.

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Weiterhin finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf rituelle Menschenopfer, woran von Seiten der Massenmedien jedoch keinerlei Anstoß genommen wird.

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Auf Wikipedia wird Abramovics gesamtes Werk verharmlost und alles Abartige verschwiegen. Lediglich auf die sexuellen Perversionen wird in einem kurzen Abschnitt eingegangen. Es geht dabei um den Kunstfilm „Balkan Erotic Epic“ aus dem Jahr 2005, der sich um vermeintliche Sexual- und Fruchtbarkeitsriten auf dem Balkan dreht. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass Szenen, in denen Frauen ihre Brüste in die Sonne und ihre Vulva in den Regen halten oder Männer im Freien masturbieren und den Boden penetrieren, auch nur im entferntesten etwas mit serbischer Kultur und Tradition zu tun haben.

Das Ganze erinnert dann doch eher an okkulte Sexualmagie, wie sie im Ordo Templi Orientis praktiziert wird. Außerdem erinnert der Pornostreifen an den Titel der 120. Performance von Marinas Idol Hermann Nitsch, welche nur ein Jahr vor den Dreharbeiten zu ihrem Film zelebriert wurde. Das so genannte Orgien-Mysterien-Theater begann am 1. Juni 2004 in Nitschs privatem Schloss Prinzendorf und dauerte bis zum Sonnenuntergang des Folgetages.

Es handelte sich jedoch nicht um eine reine Sexorgie, sondern um ein blutrünstiges Ritual, für welches ein Stier und fünf Schweine geschlachtet wurden. Außerdem wurden 600 Liter echtes Blut verwendet. In dieser Kulisse wurden dann nackte Frauen an Kreuze gebunden, womit offensichtlich Jesus verhöhnt werden sollte.

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Abramovic selbst arbeitet ebenfalls mit echten Tierkadavern und posierte schon mal als Frau in satanischem Rot mit einem gehäuteten Ziegenkopf. Was im Deep Web illegal unter der Bezeichnung „Crush Porn“ kursiert, darf die serbische Künstlerin ganz offen als Kunst deklarieren. Warum schreitet da eigentlich keine Tierschutzorganisation ein?

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Bei derartigen Darstellungen, seien es nun jene von Abramovic oder Nitsch, dürfte den meisten normalen Menschen wohl das große Kotzen kommen. Zudem ist der zur Schau gestellte Satanismus unübersehbar. Das wirft die Frage auf, warum Abramovic international gefeiert wird und sich vor Angeboten von Universitäten kaum retten kann? Man kann kaum anders, als hier ein gewaltiges satanistisches Netzwerk hinter einem Großteil der modernen Kunstszene zu vermuten.

Es ist unglaublich wo Marina Abramovic überall herumgekommen ist, nachdem sie zunächst an der Kunstakademie von Belgrad lehrte und anschließend von 1976 bis 1989 hauptsächlich mit ihrem damaligen Lebensgefährten Ulay performte. Anfang der 1990er war sie Gastdozentin an der Académie des Beaux-Arts in Paris sowie an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1992 bis 1996 war sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und von 1997 bis 2004 an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. 2005 zog Abramovic schließlich nach New York, wo sie die Independent Performance Group gründete. Nach deren Auflösung 2007 kaufte sie 2008 ein Theater in Hudson.

An Auszeichnungen mangelt es der Okkultistin ebenfalls nicht. Erwähnt seien hier der Goldene Löwe (1997), der niedersächsische Kunstpreis (2003), mehrere Ehrendoktorwürden sowie das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, welches ihr 2008 vom damaligen Bundespräsidenten und Bilderberger Heinz Fischer (SPÖ) verliehen wurde.

2012 wurde Abramovic zudem in die Jury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen. Es sollte also nicht verwundern, warum immer wieder satanistische Künstler ausgezeichnet werden, wenn Ihresgleichen in den Jurys sitzen. Die gesamte Unterhaltungsindustrie ist dermaßen korrumpiert, dass überhaupt nur diejenigen eine Chance haben, die zum Club gehören.

Wie stark die Verbindungen Abramovic‘s zu anderen satanistischen Künstlern sind, zeigte sich 2010 im New Yorker Museum of Modern Art, welches in diesem Jahr von Mitte März bis Ende Mai eine Retrospektive ihrer Arbeiten ausstellte. Zeitgleich fand eine Performance statt, bei der die Lady in Rot einfach an einem Tisch saß und schwieg. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten die Besucher Platz nehmen. Diese Gelegenheit nutzten u.a. die Schauspielerinnen Sharon Stone und Tilda Swinton sowie die Sängerinnen Björk und Lady Gaga.

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Letztere war sogar schon bei einem Spirit Cooking von Abramovic eingeladen. Wer immer noch daran zweifelt, was es damit auf sich hat, sollte vielleicht einen Blick auf das folgende Bild werfen, welches die beiden beim genüsslichen Naschen von Körperflüssigkeiten zeigt. Ob der Körper in dem Blutbad noch lebt, kann man nur hoffen, auf jeden Fall ist es aber ein extrem Ekel erregendes Ritual.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Der Mix aus Körpersäften wird zuweilen im Anschluss zum Beschmieren von Wänden benutzt. Man achte dabei auf die okkulten Symbole, darunter die Zahl des Tieres 666, ein Pentagramm und ein Hexagramm. Am praktizierten Satanismus bleibt damit ebenfalls kein Zweifel.

Von der breiten Öffentlichkeit werden Gestalten wie Lady Gaga und Marina Abramovic selbstverständlich nur als abgedrehte Künstlerinnen wahrgenommen, die mit ihren bizarren Darbietungen Millionen kassieren. In Wahrheit zelebrieren sie jedoch ihren Satanismus unverhohlen in der Öffentlichkeit und dürften sich köstlich darüber amüsieren, dass kaum jemand ihr Treiben hinterfragt. Die Öffentlichkeit kümmert es ja nicht einmal, wenn Abramovic mit halbnackten Kindern posiert, womit wir wieder beim eingangs erwähnten Pizzagate-Skandal wären.

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Ebenso hinterfragt niemand die offen zur Schau gestellten okkulten Symbole, welche ganz klar in Richtung Satanismus zeigen. Rituale mit Pentagrammen durchziehen ihre gesamte Karriere und es darf davon ausgegangen werden, dass sie über die okkulte Bedeutung des Drudenfußes informiert ist.

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Der Skorpion ist eigentlich nicht ihr Sternzeichen, sondern nach offizieller Lesart der Schütze.

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Bezieht man jedoch den Schlangenträger ein, wäre dies ihr Sternzeichen. Zumindest verkörpert Marina den Schlangenträger gerne mal und betont dabei gleich noch ihr linkes Horusauge. Ebenso ist sie auf dem Cover ihrer Biografie als Schlangenträgerin zu sehen. Wer mehr über Marina Abramovic erfahren möchte, sollte vielleicht auch einen Blick in dieses Buch hinein werfen. Aber Vorsicht, es könnte Übelkeit verursachen.

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