Überraschender Wahlausgang in den USA

Amerika hat gewählt und das Ergebnis ist durchaus eine Überraschung. Obwohl Hillary Clinton die Wunschkandidatin der Hochfinanz und des militärisch-industriellen Komplexes war, zieht nun Donald Trump ins Weiße Haus. So ganz wirkungslos ist die ganze Konditionierung in Filmen und Fernsehen allerdings nichts geblieben. Tatsächlich erhielt Hillary Clinton nämlich 574.064 Stimmen mehr als ihr Kontrahent. Das sind über eine halbe Millionen Amerikaner, deren Wünsche aufgrund des undemokratischen Wahlmännersystems einfach ignoriert werden.

Die große Frage lautet nun: Stehen mit Trumps Wahlsieg die Pläne für eine neue Weltordnung auf der Kippe? Mitnichten! Sicherlich war Trump nicht der Favorit, was vor allem daran liegt, dass er ein schwer zu kontrollierender Egomane ist. Den US-Konzernen dürfte z.B. Trumps ablehnende Haltung gegenüber TTIP missfallen. Der 3. Weltkrieg scheint ebenfalls in weite Ferne gerückt, da Trump ein Putinfreund ist und obendrein die NATO schwächen könnte. Der finale Akt in der Konstruktion der neuen Weltordnung verschiebt sich damit ebenfalls, zumal ja ohnehin Hillary die UFO-Begeisterte ist.

Die Pläne der okkulten Elite werden also ziemlich durcheinander gewirbelt. Allerdings wird Trump nichts tun, was dem Ziel einer neuen Weltordnung wirklich schaden würde. Immerhin gehört er selbst zum Club und ist ein enger Freund der Clintons. Seine Eigensinnigkeit macht er zudem dadurch wett, dass er die sozialen Missstände innerhalb der USA verschärfen und die Stimmung gegen Minderheiten, insbesondere Migranten und Muslime, weiter anheizen wird. Auch das dient der Agenda.

Wo genau er wirklich steht, hat Trump gleich nach der Wahl offenbart. Zum einen beabsichtigt er, den Goldman Sucks Banker Steven Mnuchin zum Finanzminister zu ernennen. Es wäre wohl nicht mehr die USA, wenn nicht diese korrupte Großbank den Finanzminister stellen würde. Diese Entscheidung geht auch gleich mit dem nächsten Punkt konform, denn wo geklüngelt wird, da sind die Freimaurer nicht weit.

An ihren Symbolen sollt ihr sie erkennen und davon gab es beim Gespräch zwischen Trump und dem scheidenden US-Präsidenten Obama so einige. Als erstes fällt sofort Trumps Pyramidengeste auf. Da hat er schon mal was mit der deutschen Kanzlerin gemein. Das entlarvt auch gleich mal wieder die AfD, welche Trumps Wahlsieg selbstverständlich feiert, aber immer noch gegen Merkel wettert. Autorisierte Helden, die die Stimmung in Richtung gesellschaftlicher Spaltung anheizen sollen.

Kommen wir aber zum wichtigsten Hinweis und das ist Trumps rote Krawatte. Da der Milliardenerbe weder Sozialist noch Kommunist ist, kann diese nicht im politischen Sinne gedeutet werden, sondern nur als Frabencode der Hochgradfreimaurerei nach Schottischem Ritus. Obama trägt derweil eine blaue Krawatte, welche die niedrigen Grade der Johannesfreimaurerei repräsentieren könnte. Trump steht in der Freimaurerhierarchie also weit über Obama und man könnte herrlich darüber spekulieren, ob das nun an der Hautfarbe oder der Dicke des Geldbeutels liegt.

trump-obama

Wer solche Signale zu deuten weiß, kann sich bereits denken, dass es unter Präsident Donald Trump bestenfalls 4 Jahre Stillstand geben wird, aber auf keinen Fall eine Verbesserung der Lebenssituation einfacher Arbeiter. Clinton kann indes immer noch seine Nachfolge antreten. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Donald Trump – Der politische Amokläufer

von Shinzon

In den USA verkommt der Präsidentschaftswahlkampf immer mehr zu einem Wettstreit der Milliardäre. Neben dem Geschäftsmann und ehemaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg fällt dabei vor allem Donald Trump auf. Offensichtlich braucht es für den Einzug ins Weiße Haus keinerlei politische Qualifikation, sondern nur ein dickes Konto. Unfassbar, dass unzählige US-Wähler tatsächlich glauben, dass Milliardäre die Interessen des Volkes vertreten würden. Damit sind sie fast noch bekloppter als der republikanische Spitzenkandidat Trump selbst. Aber nur fast!

Donald mit Trump-Raute

Donald mit Trump-Raute

Die Äußerungen von Trump würden in den meisten anderen Ländern einem politischen Selbstmord gleichkommen. So forderte er im November 2015 ein Zentralregister für alle in den USA lebenden Muslime und legte im Dezember noch einmal mit einem Einreiseverbot für alle Muslime nach, einschließlich derer, welche die US-Staatsbürgerschaft besitzen. Man stelle sich vor, Letztere fahren mal kurz in den Urlaub nach Kanada und auf der Heimreise werden sie einfach nicht mehr rein gelassen.

In den Reihen seiner Anhänger wurde sogar die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für alle Muslime laut. In Deutschland gab es schon mal etwas Vergleichbares für Juden und wo das hinführt, wissen wir alle. Für das Zentralregister kann sich Trump dann am besten gleich an IBM wenden, vielleicht haben die noch ein paar alte Hollerith-Maschinen im Keller stehen. Ein muslimisches Pärchen, welches kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina mit einem stillen Protest auf derartige Folgen hinweisen wollte, wurde gewaltsam entfernt.

Trumps Analogien zu den Nazis werden zusätzlich durch seine teilweise deutsche Herkunft untermalt. Seine Großmutter Elisabeth Christ stammte aus Kallstadt in der Pfalz (damals noch Königreich Bayern). Trump äußerte sich durchaus stolz auf seine deutschen Wurzeln, was im Zusammenhang mit seinen politischen Ansichten gewisse Verdachtsmomente aufkommen lässt.

Neben seinem Hass auf Muslime ist der Milliardenerbe vor allem ein Waffennarr, wobei er diese beiden Wesenzüge auch gerne kombiniert. Nach dem Amoklauf 2015 im kalifornischen San Bernardino, welcher laut offizieller Darstellung von Islamisten verübt wurde, meinte er z.B., dass er Schlimmeres verhindert hätte, wenn er selbst mit einer Waffe dort gewesen wäre. Wahrscheinlich wäre das Gegenteil der Fall gewesen und er hätte neben den Tätern auch gleich noch alle Muslime in der Stadt massakriert. So äußerte Trump, dass man nicht nur die IS-Kämpfer töten müsste, sondern deren gesamte Familien. Das ist nicht weniger als die Ankündigung eines Massenmordes.

Aber was will man anderes von einem gemeingefährlichen Psychopathen erwarten, der jüngst einen Amoklauf mitten in New York ankündigte. In einer seiner Hasspredigten sagte er tatsächlich, seine Anhänger seien derart loyal, dass er einfach so jemanden an der 5th Avenue erschießen könnte, ohne die Wahlen zu verlieren. Es ist schwer zu sagen, was schockierender ist. Trumps Aussage an sich oder der Beifall, den er dafür bekommen hat?

Während der Irre mit der Fönfrisur pauschal alle Muslime für die Ereignisse in San Bernadino verurteilt, hätte er also selbst kein Problem damit, wahllos in eine Menschenmenge zu ballern. Überhaupt scheint Donald Trump sehr viel mit dem IS gemein zu haben. Insbesondere was die abwertende Einstellung gegenüber Frauen betrifft. Es kann nur mit grenzenloser Verblendung erklärt werden, dass dieser Sexist überhaupt noch weibliche Anhänger hat.

Mit Sicherheit ist Hillary Clinton ebenfalls nur eine Marionette der Hochfinanz und des militärisch-industriellen Komplexes. Und machen wir uns nichts vor, der 3. Weltkrieg würde auch unter ihrer Präsidentschaft stattfinden. Dennoch scheint sie im Vergleich mit Donald Trump das geringere Übel zu sein. Aber vielleicht ist das ja auch beabsichtigt, denn die beiden kennen sich und sie ist die Wunschkandidatin der Elite. Die beste Wahl wäre wohl der Sozialist Bernie Sander, der als Einziger keine Spenden der Hochfinanz und Rüstungsindustrie bekommt, aber wohl genau aus diesem Grund kaum Aussichten auf einen Wahlsieg hat.

Mit Donald Trump an der Spitze würden jedenfalls schon im ersten Jahr seiner Präsidentschaft tausende Menschen in den FEMA-Camps verschwinden oder gleich auf offener Straße erschossen. Er redet ja schon jetzt wie der nächste Adolf Hitler und droht dem gesamten Nahen Osten unverhohlen mit dem totalen Krieg. Da wünscht man sich, er würde seine Milliarden statt für den Wahlkampf lieber für einen gescheiten Friseur ausgeben. Aber vielleicht sind die Friseure ja auch nur deshalb in Eile, weil sie Trumps Hasspredigten nicht länger aushalten.

Expliziter geht es nicht...

Expliziter geht es nicht…

Doch können wir Deutschen uns eigentlich zurücklehnen und uns aus der Ferne über den US-Wahlkampf echauffieren? Welche Chancen hätte Donald Trump, wenn er hierzulande als Kanzlerkandidat antreten würde? Machen wir uns nichts vor, auch in Deutschland gibt es ein erhebliches Wählerpotential für menschenverachtende Psychopathen. Das zeigen unter anderem die Umfragewerte der AfD.

Deren Vorsitzende Frauke Petry sowie die Adelige Beatrix von Storch forderten kürzlich den Schießbefehl für Grenzbeamte der Polizei. Unter Missachtung der deutschen Geschichte wollen die beiden Rassistinnen auf unbewaffnete Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, schießen lassen. Diesmal halt nicht auf Republikflüchtlinge, die raus wollen, sondern auf Kriegsflüchtlinge, die rein wollen. Frau von Storch ruderte inzwischen zwar etwas zurück und hob den Schießbefehl für Kinder auf, aber nicht den für Mütter. Wo ist da der Unterschied zwischen Frauke Petry, Beatrix von Storch und Donald Trump, außer dass Letzterer den Abzug am liebsten selbst betätigen würde?

Heimliche Grey-Anbetung

Während die Reptiloiden und Santiner im Okkultismus ganz offen angebetet werden, geschieht die Verehrung der Grey eher heimlich. Natürlich abgesehen von der Verbreitung über die Science Fiction, wo die Grey inzwischen allgegenwärtig sind.

Ein Beispiel für unterschwellige Grey-Propaganda bietet eine Apollinaris-Werbung aus dem Jahr 1979. Also einer Zeit, in der die Grey gerade erst anfingen, populär zu werden. Auf der Werbeanzeige sieht man einen bauchigen Kelch, wie er in Freimaurerlogen zum Kanopieren benutzt wird. Sieht man etwas genauer hin, erkennt man in dem freimaurerischen Trinkgefäß den Kopf eines Grey-Aliens mit seinen typisch großen Augen.

Über dem fiesen Alienschädel prangt eine Schaumkrone, was bei Bier nicht weiter verwunderlich wäre, bei Wasser hingegen schon. Es sei denn, es enthält Fit, was eventuell eine Erklärung für den Spruch „Der feine Unterschied zu Wasser“ wäre. Aber Spaß beiseite. Die Krone ist ein künstlerischer Effekt, mit dem auf die dominante Rolle der Grey über die Menschheit hingewiesen wird.

Apollinaris Greypropaganda

Es lässt sich kaum leugnen, dass die Marke Apollinaris, die nach dem griechischen Gott des Lichtes Apoll benannt ist, eine tiefe Verbindung zur Freimaurerei aufweist. Das Logo ist eine rote Pyramide und in zahlreichen Werdeanzeigen wurde zudem mit der freimaurerischen Pyramidenhandgeste geworben.

Apollinaris Pyramidenhände

Jim Carrey und die Illuminaten

Am 18. November 2014 trat der bekannte Komödiendarsteller Jim Carrey bei Jimmy Kimmel Live auf, wo die beiden über das kontroverse Thema der Illuminati diskutierten. Dabei sprach Carrey über die Beeinflussung der Medien durch die Regierung und spielte auf die jährlichen Treffen des Bohemian Clubs an, bei denen bizarre Rituale im Wald abgehalten werden. Er kam zu dem Schluss, dass die Zuschauer in Konsumdrohnen verwandelt werden sollen, was ja im Prinzip schon längst geschehen ist.

Obwohl das Thema durchaus ernst zu nehmen ist, gibt Carrey hier den Clown und zieht damit alles ins Lächerliche. Das Publikum denkt dementsprechend auch nicht wirklich über seine Worte nach, sondern lacht stattdessen über seine Geste der allsehenden Zunge. Genau das ist beabsichtigt. Jim Carrey spielt den autorisierten Helden, der einen Teil der Wahrheit sagt, aber als Komödiant nicht ernst genommen wird. Auf diese Weise werden sämtliche Systemkritiker verspottet.

Jim Carrey Pyramide mit Zunge

Jim Carrey hat selbst einen großen Anteil daran, dass die Menschen „Dumm und Dümmehr“ werden. So spricht er zwar über die Illuminaten, aber erwähnt mit keinem Wort die Freimaurer, denen er offensichtlich angehört. Verfolgt man seine Karriere, wird diese stets von Freimaurersymbolen begleitet, die er jedoch maximal in spöttischer Weise kommentiert. In einem sehr frühen Sketch verschandelt er z.B. ein Gemälde, welches eine Pyramide mit allsehendem Auge zeigt. Er bezeichnet das Werk als „evil“/“böse“ und meint, man könne damit die Hölle dekorieren.

Jim Carrey Evil Eye

Seine eigene Sympathie für den Teufel zeigte Carrey am 30. Oktober 2014, indem er sich in Anlehnung an Elvis als „Hellvis“ verkleidete. Okay, das war zu Halloween, dennoch ist die Symbolik eindeutig. Sowohl er als auch seine Truppe traten mit Teufelshörnern in komplett roter Kleidung auf. Es hätte sich ebenso gut um eine TV-Show der Church of Satan handeln können, obgleich Jim Carrey natürlich wie immer einen Witz daraus machte.

Jim Carrey als Hellvis

Dass Carrey auch ernst sein kann, bewies er indes in einem Film, welcher uns zurück zu den Illuminaten führt. Die Rede ist von „Number 23“, der sich zwar nicht direkt um Adam Weishaupts Orden dreht, aber dessen Zahl aufgreift. Diese sieht Carreys Rolle Walter Sparrow überall, wodurch sein Charakter in den Wahnsinn getrieben wird. Einmal mehr werden dadurch Menschen, die sich mit den Illuminaten beschäftigen, für verrückt erklärt.

Nummer 23

Iron Sky 2 – Keine Spenden für Illuminaten!

Seit kurzem kursieren bei Youtube die ersten Trailer für „Iron Sky 2“. Nun mag der erste Teil zwar ganz unterhaltsam sein und sich mit beißender Satire über die Verschwörungstheorie der Reichsflugscheiben lustig machen, dennoch enthielt er bereits einiges an Freimaurersymbolik. Es dürfte also nicht verwundern, dass die US-Präsidentin auch in der Fortsetzung als Lady in Rot auftritt und dabei die merkelsche Pyramide nach unten zeigt.

IS2 Merkelgeste

In ihren Brillengläsern spiegelt sich ein Atompilz, in dessen Zentrum der Washington Monument Obelisk steht. Durch dieses Arrangement entsteht der Eindruck, als hätte der Palin-Abklatsch Reptilienaugen. Sauron lässt grüßen.

IS2 Reptoaugen

Wie bereits am Ende von Teil 1 angedeutet, bricht auf der Erde ein Atomkrieg aus. In Washington D.C. wird dabei hinter der weiblichen Brust und dem Phallus des Osiris das Pentagon getroffen. Die Präsidentin muss aus dem Weißen Haus fliehen.

IS2 Atomkrieg

Ihre Reise führt sie in die Antarktis, wo sie den Eingang zur inneren Erde entdeckt. Die Hohlwelttheorie liegt auf der Beliebtheitsskala brauner Esoterik gleich hinter den Reichsflugscheiben. Allerdings dürfte dieser Mythos weit weniger Stoff für eine Satire bieten, da er bereits von sich aus absolut lächerlich ist.

IS2 Hohlwelt

Im Erdinnern entdeckt die Präsidentin sogleich eine Mayapyramide, was Erinnerungen an „Alien vs. Predator“ weckt. Letzterer war allerdings bodenständiger und zeigte lediglich eine unterirdische Höhle und keine Hohlwelt. Die Wahrscheinlichkeit, unter dem antarktischen Eis Pyramiden zu entdecken, ist dabei gar nicht mal so abwegig und verdient es eigentlich nicht, mit dem Hohlweltmumpitz auf eine Stufe gestellt zu werden.

IS2 Mayapyramide

Zu allem Überfluss kommt der Präsidentin dann auch noch ein Nazi auf einem T-Rex entgegen geritten. Sollten nicht eher die Reptiloiden die Nazis kontrollieren als umgekehrt? Interessant ist auf jeden Fall der kurze Wortwechsel. Die Präsidentin sagt: „It’s done./Es ist vollbracht.“, woraufhin der Nazi meint: „Good. Than we can begin./Gut. Dann können wir beginnen.“ Was ist vollbracht und was soll beginnen? Offenbar hat die US-Präsidentin die ganze Zeit über für die Nazireptos gearbeitet und die Erde absichtlich ins Chaos gestürzt, um die Welt auf die Ankunft der kommenden Rasse (Reptos? Hybriden?) vorzubereiten.

IS2 Nazidino

Am Ende des Trailers kommt dann noch das Logo der Vril-Gesellschaft ins Spiel, welches man im ersten Teil schändlicherweise vergessen hatte. Diese Gesellschaft von geisteskranken Nazi-Okkultisten ist allerdings mehr Mythos als Realität und basiert auf dem 1871 erschienen Buch „The Coming Race“ von Edward George Bulwer-Lytton. Der Untertitel von „Iron Sky“ spielt mehr als offensichtlich auf dieses Werk an. In einem wichtigen Punkt weicht der Film jedoch von der Romanvorlage ab, denn in dieser lebt die Übermenschenrasse lediglich in Höhlen unter der Erde. Die Theorie der hohlen Erde kommt im Buch nicht vor.

IS2 Vril-Logo

Ein völlig anderes Logo ruft zum Schluss zu einer weiteren Crowdfunding-Aktion auf. Nun war der erste Teil von „Iron Sky“ allerdings nicht gerade erfolglos an den Kinokassen und man sollte meinen, dass die Einspielergebnisse und DVD-Verkäufe genügend Profit für eine Fortsetzung eingebracht hätten. Zudem haben sich schon damals einige große Hollywoodstudios in die Produktion eingeklinkt und so erscheint die Spendenaktion doch arg überflüssig. Es geht wohl lediglich darum, sich eine Erwähnung in den Endcredits zu erkaufen und die Produzenten damit noch etwas reicher zu machen. Diese sind natürlich längst dort angekommen, wo die meisten Hollywoodgrößen bereits sind – bei den Freimaurern. Man beachte übrigens die geschlitzte Reptilienpupille des Auges in der Pyramide.

IS2 Illuminati

Die Freimaurer-WM – Tod und Spiele für die Welt

von Shinzon

Die alle vier Jahre stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft ist das größte Sportereignis nach den Olympischen Spielen. Damit wird alle zwei Jahre die altrömische Strategie „Brot und Spiele“ in globalem Ausmaß betrieben. Und wie schon damals dienen solche Events auch heutzutage vor allem der Ablenkung. Selten werden so viele Steuern erhöht, Gesetze geändert und zweifelhafte Abkommen geschlossen, wie zu Zeiten großer Sportveranstaltungen. Der Verstand des Volkes schaltet sich indes fast vollkommen ab und die Menschen schwelgen in hirnlosem Partypatriotismus.

Die Gastgeberländer profitieren ebenfalls nur selten von den Ereignissen. Die Fußball-Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien haben diesen Staaten so ziemlich nichts eingebracht außer Prestige. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze waren dagegen nur vorübergehend für die Dauer der Bauarbeiten und die Saison selbst. Ganz zu schweigen davon, dass einzig die Fußballer wirklich gut entlohnt werden. Deren Bezahlung grenzt teilweise schon ans Absurde.

Auf der anderen Seite haben die Stadien sowie der Pomp rund um die WM Milliarden Dollar an Steuergeldern der Südafrikaner und Brasilianer verschlungen. Geld, was man besser in die Bildung und Sozialsysteme hätte stecken sollen. Doch der Neokolonialismus macht auch vor dem Sport nicht halt. Dieser Neokolonialismus äußert sich dabei sogar in Abscheulichkeiten wie hunderttausenden Zwangsumsiedlungen sowie Lagerhaft für unzählige Straßenkinder. Für die WM werden also massiv Menschenrechte verletzt, was sich 2022 in Katar nahtlos fortsetzen wird.

Einziger Profiteur ist dagegen die FIFA (Fédération Internationale de Football Association), welche satte Gewinne in Milliardenhöhe einfährt. Diese sind obendrein steuerfrei, da die FIFA in der Schweiz als gemeinnütziger Verein eingetragen ist, obwohl sie eigentlich als Konzern behandelt werden müsste.

Quelle

Neben dieser kapitalistischen Komponente gibt es allerdings noch einen ritualistischen Hintergrund der Fußballspiele. Dabei spielen die künstlichen Gefühle der Fans die Hauptrolle. Diese fiebern, feiern und leiden mit ihren Idolen mit, als ginge es um ihr Leben. Wenn ihre Mannschaft verliert – und bei nur einem Gewinner ist die Mehrheit zwangsläufig zum Scheitern verurteilt – empfinden die Fans echte Verzweiflung, obwohl es sich nur um ein Spiel handelt.

An kaum einem anderen Ort wird so viel kollektive emotionale Energie frei wie in einem Sportstadion. Vornehmlich negative Energie, von der die Okkultisten glauben, dass sie damit arbeiten können. Auf eine banale, materielle Weise stimmt dies sogar, wenn man sich betrachtet, wie hier die Geldbörsen der Fans gemolken werden. Im schlimmsten Fall kommt es obendrein zu Gewaltausbrüchen, wenn verfeindete Hooligan-Gruppen wie Höhlenmenschen aufeinander einprügeln. Dabei ist ihr einziger Anlass die Zugehörigkeit zu verschiedenen Fußballclubs. Wie schön sich hier das Prinzip „teile und herrsche“ beobachten lässt…

Die Spieler vollführen indessen den Tanz ums goldene Kalb, welches in Form des Pokals daher kommt. Es geht nicht um den Sport und auch nicht um den Spaß am Spielen, es geht einzig allein um den Sieg.

Tanz ums goldene Fußballkalb

Wie sehr die Spiele von Okkultisten gelenkt werden, erkennt man wie immer an den Symbolen. Zur Fußball-WM 2010 in Südafrika erkannten bereits einige Wahrheitssuchende den Horuskopf im Logo.

WM 2010 Horus

WM Horus

2014 setzte die FIFA noch einen oben drauf und präsentierte uns einen Horus nebst Logo, obgleich dieser etwas entfremdet als Papagei daher kommt. Okay, es gibt Papageien in Brasilien, doch der Horus steckt immer noch im Logo. Der Papagei enthält indes die Nationalfarben Grün, Geld und Blau. Das Grün steht nicht nur für den Regenwald, sondern auch für das portugiesische Adelshaus Braganza, während das Gelb für die Dynastie der Habsburger steht.

Quelle

FIFA Brasilien Horus

Der blaue Kreis mit den Sternen stellt zu guter Letzt den Nachthimmel über Brasilien am 15. November 1889, 8:30 Uhr, dar – der Zeitpunkt, an dem die Republik proklamiert wurde. Wahrhaftig astrologischer Aberglaube, wohin das Horusauge reicht.

Brasilien Sterne

Die FIFA, welche diesen Horus-Pokus veranstaltet, wurde übrigens 1904 in Paris (Frankreich) gegründet. Zu ihren Gründungsvätern zählt der niederländische Bankier Carl Anton Wilhelm Hirschmann (1877–1951), womit schon einmal die Brücke zur Hochfinanz gestrickt wäre. In den 1930ern zeigten einige Funktionäre der FIFA zudem große Sympathien für den Faschismus. 1934 kooperierte die FIFA sogar mit dem Mussolini-Regime und zelebrierte die WM im faschistischen Italien. FIFA könnte also genauso gut für FInanzmafia & FAschismus stehen.

Da fehlen eigentlich nur noch die Freimaurer. Wer unter den FIFA-Funktionären alles Freimaurer ist bzw. war, ist nicht bekannt, aber es ist doch angesichts der Symbolik sowie der finanziellen Dimension sehr wahrscheinlich, dass die Anzahl der Logenbrüder in der FIFA-Chefetage recht hoch ist. Gleiches gilt auch für die 1954 in Basel (Schweiz) gegründete UEFA (Union des Associations Européennes de Football), welche zur FIFA gehört. Das Logo der UEFA ist in den Farben der Freimaurer gehalten.

UEFA Logo

Ähnlich freimaurerische Symbolik findet sich bei fast allen Fußballorganisationen. Die Kombination von Blau und Rot trägt z.B. auch der bedeutende deutsche Fußballclub „FC Bayern“.

FC Blau Rot

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), welcher 1900 gegründet wurde, trägt zwar andere Farben, hat dafür aber einen Pyramidenknoten im Logo.

DFB-Logo

Diese Beispielkette ließe sich noch beliebig fortsetzen, doch die wichtigsten Organisationen sollen an dieser Stelle reichen. Kommen wir zum Fußball an sich und da lohnt sich zunächst ein Blick auf die Entstehungsgeschichte.

Ballspiele sind aus vielen antiken Kulturen bekannt. Im antiken China gab es bereits ca. 2.000 v.Z. ein fußballähnliches Spiel namens Ts’uh-chüh, welches zunächst dem militärischen Training diente und später auch im Volk populär wurde. Die Spartaner und Römer kannten ebenfalls Ballspiele, die vor allem im Militär verbreitet waren. Zu guter Letzt zelebrierten die Maya ein Ballspiel, bei dem eine Kautschukkugel in einen Steinring befördert werden musste. Das Maya-Spiel hatte einen astrologischen Hintergrund und zog stets die rituelle Opferung einer der Mannschaften nach sich. Es ist noch immer unklar, ob dieses gewaltsame Ende die Verlierer oder Gewinner ereilte und die Opferung eine Strafe oder Ehre war.

Der moderne Fußball hat seine Wurzeln in England, wo im frühen Mittelalter die Bewohner zweier Dörfer versuchten, einen Ball durch das gegnerische Stadttor zu befördern. Das Spielfeld konnte dabei mehrere Quadratkilometer betragen. In anderen Ländern wie Frankreich und Italien gab es ebenfalls Formen von Treibballspielen. Das Calcio Storico, welches seit dem 15. Jahrhundert in Florenz gespielt wurde, schien dabei eher dem American Football zu ähneln, da es bei diesem Spiel vergleichbar rüde zugegangen sein muss.

So weit war der Ballsport noch nicht das okkulte Szenario, welches er heute ist. Der Fußball, wie wir ihn heute kennen, entstand im 19 Jahrhundert in England. 1848 wurden die ersten Fußballregeln von Studenten der Universität Cambridge verfasst und 1857 folgte die Gründung des weltweit ersten Fußballvereins FC Sheffield. 1863 wurde schließlich in London der erste Fußballverband namens Football Association gegründet, welcher ein umfassendes Regelwerk veröffentlichte.

Bereits die Beteiligung von Studenten und Cricketspielern an der Entstehung des modernen Fußballs belegt, dass dieser Sport ein Werk der gehobenen Gesellschaftsschichten ist. Und für diese gehörte es im 19. Jahrhundert zum guten Ton, einer Freimaurerloge anzugehören. Es sollte daher nicht verwundern, dass die Symbole der Freimaurer überall im Fußball zu finden sind.

Beginnen wir mit dem klassischen Ball. Dieser besteht aus 12 schwarzen Pentagonen und 20 weißen Hexagonen. In diesem Ikosaeder sind also sowohl das Pentagramm und Hexagramm sowie die Farbgebung des freimaurerischen Schachbrettbodens vereinigt. Eingeführt wurde der weltweit verbreitete Klassiker 1970 bei der Fußball-WM in Mexiko. Die nach dem Satelliten Telstar benannte Bolzkugel war der erste offizielle Ball einer Fußball-WM.

Freimaurerball

Ebenso auffällig ist die Zahlensymbolik. Jede Mannschaft hat 11 Spieler – die Freimaurerzahl schlechthin, welche für den Dualitätsglauben steht. Einige mögen nun argumentieren, dass jeder Spieler seine Funktion hat. Doch die 11 findet sich noch einmal beim Elfmeterschießen wieder und spätestens hier muss wirklich jeder ins Grübeln kommen, welchen anderen Sinn diese Zahl haben könnte, als einen freimaurerischen? Hinzu kommt, dass mit beiden Mannschaften zusammen 22 Spieler auf dem Feld sind und mit dem Schiedsrichter macht das 23 Personen.

Die Rituale der Fußball-WM werden in ganz ähnliche Zahlenmystik eingefasst. So begann die WM 2010 am 11. Juni und endete am 11. Juli. 11 und 11, wie zwei Fußball-Mannschaften. Zudem ergibt die Quersumme des 11. 06. 2010 ebenfalls die 11. Die Quersumme des 11. 07. 2010 ist indes die 12 und am 12. Juni 2014 begann wiederum die diesjährige WM. Doch genug der Zahlenspielereien.

Zum Schluss wären da noch die Spieler mit ihren teils fürstlichen Gehältern in Millionenhöhe, welche in keinerlei Relation zur erbrachten Leistung stehen. Wie kann denn noch jemand ernsthaft daran glauben, einer dieser Profisportler könne derart absahnen, ohne zum Club zu gehören? Es ist dasselbe Spiel wie bei den Stars aus der Musik- und Filmindustrie.

Thiago Alcántara zeigt die Pyramide

Thiago Alcántara zeigt die Pyramide

David Alaba mit 666-Geste

David Alaba mit 666-Geste

Ronaldinho macht den Baphomet

Ronaldinho macht den Baphomet

Ronaldinho mit "Shaka"-Geste

Ronaldinho mit „Shaka“-Geste

Nach diesem Artikel werden einige Fußballfans wirklich wütend auf uns sein und versuchen, die unwiderlegbaren Fakten abzustreiten. Dies wäre jedoch ein weiterer Beleg dafür, wie wirksam die Hirnwäschemethoden der okkulten Elite sind. Der Fußballsport trägt schon regelrecht religiöse Züge und wie bei jeder Religion gibt es auch in dieser Fanatiker.

Es sei hier dennoch versichert, dass wir mit diesem Artikel niemanden persönlich angreifen und beleidigen wollen. Wir präsentieren lediglich Fakten. Wer den Sport wirklich liebt, sollte indessen selbst auf den Rasen gehen und etwas für seine Fitness tun, statt weiterhin Götzendienste zu leisten und sich von wirklich Wichtigem ablenken zu lassen. Zudem sollte niemand wegen einem albernen Spiel graue Haare oder gar einen Nervenzusammenbruch bekommen. Nicht Deutschland wird Weltmeister oder verliert, sondern die deutsche Mannschaft. Und die wird so unverschämt gut bezahlt, dass den Spielern das Ergebnis egal sein kann.

2033 – Mexikos neue Weltordnung

von Shinzon

Wer glaubt, die neue Weltordnung würde maßgeblich von den USA und der EU vorangetrieben, der hat noch nicht den mexikanischen Film „2033 – Das Ende ist nah“ von 2009 gesehen. Dieser spielt nach einem Putsch, bei dem 2013 ein Politiker namens Pec die Macht in Mexiko übernommen hat. Im Jahr 2033 hat Pecs Nachfolger General Jamaro eine Militärdiktatur installiert, welche von Dr. Stams (Miguel Couturier) Pharmakonzern Phaarmax unterstützt wird. Religiöse Kulte aller Art sind verboten, was die antichristliche Ausrichtung des Regimes unterstreicht.

Bereits die Jahreszahlen ’13 und ’33 sind hochgradig okkult. Das Jahr 2033 spielt dabei nicht nur auf die 33 Grade der Freimaurerei an, sondern auch auf das hundertjährige Jubiläum von Hitlers Machtergreifung. Und für wahr, der Mexikaner Jamaro kann durchaus mit dem Österreicher mithalten. Gleich zu Beginn sieht man den General vor einer Pyramide mit Auge – dem Logo der Militärjunta. Faschismus und Freimaurerei gehen hier offensichtlich Hand in Hand.

General Pyramide

Das Faschistenpack redet in dieser Szene über die Installierung von Überwachungskameras. Orwells Big Brother ist im Film allgegenwärtig.

Totale Überwachung

Um den orwellschen Alptraum zu komplettieren, tragen alle Menschen RFID-Chips, mit denen sie bargeldlos bezahlen.

RFID-Station

Weiter geht es beim Pharmakonzern Phaarmax, dessen Mitarbeiterin einen Stoff namens Tec Panol vorstellt, welcher aus „Pactia“ gewonnen wird. Dieses angebliche Wundermittel ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten und macht 50% der Nahrung aus.

In der nächsten Szene sieht man einen reichen Schnösel namens Pablo (Claudio Lafarga) seine tägliche Dosis abholen, während er von einem Obdachlosen um etwas zu Essen angebettelt wird. Kurzerhand wird der Bettler von einer Wache erschossen, doch niemand greift ein. Offensichtlich ist es vollkommen normal, wenn Menschen auf offener Straße hingerichtet werden.

Die Blutspuren werden umgehend von einem Putzroboter beseitig, welcher die Nummer 93 hat. Diese Zahl war für Aleister Crowley von zentraler Bedeutung, da sie der griechischen Kabbalah zufolge den Zahlenwert der Wörter Thelema und Agape entspricht. Es ist wohl kein Zufall, dass die 93 in diesem Film auftaucht, der nur so vor okkulter Symbolik und Zahlenmystik strotzt. Diese Zahl dürfte eine direkte Referenz zu Crowleys Thelema-Lehre sein, denn als der Wachposten den Bettler erschießt, folgt er damit dem Gebot „Tu was du willst!“

93 Roboter

Selbiges gilt nicht für die Arbeiterklasse. Die soll nur das tun, was ihr befohlen wird: „Konsumieren Sie, produzieren Sie und leben Sie glücklich!“ Wirklich glücklich lebt aber nur, wer zur Oberschicht gehört oder mit anderen Worten ein hochrangiger Freimaurer ist. Die Handschläge der Regimetreuen sind dabei sehr entlarvend.

Masonic Handshake_1

Masonic Handshake_2

In einer Bar für die Oberschicht gibt es nicht nur wieder einen Freimaurerhandschlag, sondern obendrein noch ein paar Pentagramm-Tattoos.

Pentagramtattoos

Wer Geld hat, füllt sich in diesem Laden nicht allein mit Alkohol ab, sondern konsumiert auch gleich noch die neusten Designerdrogen.

Drogenjunkie

Nach diesem Trip schlägt Pablo noch einen Obdachlosen zusammen, wie es sich für den Günstling des Diktators General Jamaro gehört. Nebenbei ärgert er auch zum Spaß einen Arbeitskollegen und macht vom Hubschrauber aus sogar Jagd auf unschuldige Menschen der Unterschicht.

Menschenjagd

Seinen Großvater, der sich noch einen Rest von Anstand und kritischem Denken bewahrt hat, pumpt Pablo im Auftrag seiner Mutter indes mit Medikamenten voll, die dessen Ruhigstellung dienen. Als er seinen Großvater per Sturz ins Jenseits befördert, teilt dieser ihm im Sterben mit, dass sein totgeglaubter Vater (Raúl Méndez) noch am Leben ist und Pablo sich auf die Suche nach ihm machen soll.

Sedierung

Die Trauer seiner Mutter hält sich derweil in Grenzen. Immerhin war sie es, die ihren eigenen Vater mit Drogen voll pumpen lassen hat und ihren Sohn im Glauben ließ, es handele sich um Medikamente. An Pablos Vater ist sie ebenfalls nicht mehr interessiert, da sie beabsichtigt, General Jamaro zu heiraten. Sie ist eine eiskalte Karrierefrau und verkörpert noch mehr als ihr Sohn die Entmenschlichung durch das faschistische System.

Für ihren Sohn stellt der Tod des Großvaters jedoch einen Wendepunkt dar. Kurz nach der Beerdigung trifft Pablo auf einen Arbeitskollegen, den er anhand eines Fisch-Tattoos kurz zuvor als Christen identifiziert hat. Auch dieser Kollege offenbart ihm, dass sein Vater noch am Leben ist und nicht von Christen ermordet wurde, wie die Propaganda verlauten lässt.

Nach einem weiteren Drogentrip folgt Pablo der Einladung seines Kollegen, der sich als Padre Miguel (Marco Antonio Trevino) herausstellt. Dieser zeigt ihm die Auswirkungen von Pactia. Die Droge soll die Menschen gefügig machen und ihnen die Fähigkeit zum eigenständigen Denken nehmen. Als Spätfolge richtet Tec Panol zudem starke Schäden im Gehirn an. Der Untergrund hat jedoch ein Gegenmittel entwickelt, welches die Wirkung aufhebt.

Leider besteht der Untergrund aus religiösen Fanatikern, denen man ebenfalls nicht über den Weg trauen kann. Ein christlich-fundamentalistisches Regime wäre in keiner Weise besser als ein faschistisches. Zudem lässt der Padre Zweifel aufkommen, wer wirklich hinter dem christlichen Widerstand steckt. Bei einer Andacht formt er mit seinen Händen eine umgedrehte Pyramide mit abgehobener Spitze. Man muss nicht Theologie studiert haben, um zu wissen, dass dies keine christliche Geste ist.

Miguel Pyramidenhandgeste_2

Miguel Pyramidenhandgeste_1

Als Pablo aus dem Armenghetto in die glitzernde Welt der Oberschicht zurückkehrt, macht er ebenfalls erst einmal eine Freimaurergeste, indem er sich an die Krawatte greift.

Pablo Krawattengriff

Allerdings kehrt er nicht in sein altes Leben zurück, sondern hilft Padre Miguel und einem weiteren Untergrundkämpfer beim Einbruch in ein grusliges Gefängnis, wo sein Vater festgehalten wird. Die Befreiungsaktion gelingt, sehr zum Ärger von General Jamaro.

Gefängnis_1

Gefängnis_2

Pablos Vater Goros soll die Aufstellung der Milizen übernehmen, was die Frage aufwirft, ob der Rest des Widerstandes vollkommen inkompetent ist, da alles von nur einem einzigen Mann abhängt. Sein Sohn flirtet derweil mit der hübschen Lucía (Sandra Echeverría) während im Hintergrund das Logo des Imperiums aus Star Wars prangt. Hier übertreibt man dann doch etwas mit der faschistischen Symbolik, indem sogar Symbole fiktiver Weltraumnazis dreist kopiert werden.

Star Wars Symbol

Bevor Lucía und Pablo ein Schäferstündchen auf dem Dach halten, entfernt sie ihm noch den zusätzlichen RFID-Chip, den er zuvor von einer Wache des Generals eingesetzt bekommen hat. Doch hätte das Regime ihn zu diesem Zeitpunkt nicht längst aufgespürt haben müssen? Mit Sicherheit nicht die einzige Logiklücke des Films.

Für den Widerstand bedeutet dies jedoch Glück und so laufen die Sabotageakte gegen die Medien, die Energiekonzerne und natürlich den Pharmakonzern an. Hauptziel ist die Neutralisierung des Tec Panol. Dabei geht dann aber doch einiges schief und ein Widerstandskämpfer wird gefangen genommen und mit Foltermethoden verhört. Während dieser arme Tropf durch General Jamaro einen hässlichen Tod erfährt, werden der Padre und Lucía von Dr. Stam auf frischer Tat ertappt.

Als zuletzt auch noch auffliegt, dass Pablo dem Widerstand hilft, ist Dr. Stam sichtlich von den Sicherheitsvorkehrungen enttäuscht und droht, seine Geschäfte nach Israel oder England zu verlagern. In Anbetracht der Art seiner Geschäfte sagt das sehr viel über die zukünftige Politik dieser Länder aus.

Pablo schafft es derweil, Lucía zu befreien. Padre Miguel muss er jedoch zurücklassen, nachdem dieser bei einem Schusswechsel angeschossen wurde. Zu zweit entkommen Pablo und Lucía in einem Mülltransport, versäumen es jedoch, sich unter den Folien zu verstecken. Natürlich werden sie von einer Überwachungskamera entdeckt und gestellt. Als Pablo den General mit der Waffe bedroht, schießt dieser Lucía nieder. Beide werden verhaftet und abgeführt.

Pablo gelingt anschließend die Flucht, weil ein Sicherheitsbeamter, der den Streifenwagen fährt, auf der Seite des Widerstands steht. Weniger Glück hat Padre Miguel, der öffentlich hingerichtet wird. Kurz nach der Live-Übertragung im Fernsehen wird das Hauptquartier der Christen gestürmt und Pablos Vater angeschossen. Es scheint einfach alles schief zu gehen.

Als kleines Abschiedsgeschenk vermint Goros aber noch die Bibliothek und tötet so eine Handvoll Sicherheitskräfte. Dabei wird wieder einmal ordentlich mit faschistischer Symbolik gespielt, denn unter den Büchern findet sich eines über die Kollaboration mit den Nazis im besetzten Frankreich.

Buch Nazikollaboration

Ein anderes Buch hat man extra verkehrt herum ins Regal gestellt, damit die Pyramide auf den Einband nach unten zeigt.

Buch umgedrehte Pyramide

Ein wirklicher Sieg bleibt dem Widerstand nicht vergönnt. Pablo flieht mit seinem Vater in die Pampa, während General Jamaro weiterhin die Befehle des dahinsiechenden Pec ausführt. Es bleibt vollkommen offen, ob die faschistische neue Weltordnung bestehen bleibt oder sie durch eine christlich-fundamentalistische neue Weltordnung ersetzt wird. Da sich jedoch hinter beiden Seiten offensichtlich die Freimaurerei verbirgt, ist es andererseits auch vollkommen egal. Was für ein bescheidenes Ende…

Fazit: Optisch macht der 5 Mio. Dollar teure Blockbuster durchaus etwas her. Für einen mexikanischen Film kann die Qualität durchaus mit Hollywood mithalten. Allerdings liegt „2033 – Das Ende ist nah!“ auch in Sachen okkulte Symbolik mit der amerikanischen Filmindustrie gleich auf. Die Pyramide mit dem allsehenden Auge ist ebenso allgegenwärtig wie die kabbalistische Zahlenmystik. Neben der 33 und 93 wird auch die 23 erwähnt und die 11, welche für freimaurerische Dualität steht, ziert beiläufig einen Zeppelin.

Zeppelin 11

Neben dem freimaurerischen Kernthema der neuen Weltordnung fällt weiterhin unangenehm auf, dass der Film einige Logiklücken aufweist und Chancen verspielt. Z.B. schließt sich dem Widerstand ein kleiner Junge namens Gabriel an, dessen Vater zuvor von Pablo ermordet wurde. Diese Situation bietet einiges an Konfliktpotential, doch die beiden treffen nicht noch einmal aufeinander. Der Gipfel ist schließlich das offene Ende, zumal man kaum Lust auf eine Fortsetzung bekommt.

Ein letzter Minuspunkt muss noch einmal an die deutsche Synchronisation vergeben werden. Die Stimmen sind teils unpassend gewählt und es mangelt ihnen an emotionaler Tiefe. Der Umgebungssound ist ebenfalls sehr fad und man vermisst die Geräuschkulisse einer Großstadt. Alles in allem ist der Film nur ein Genuss fürs Auge, aber nicht fürs Ohr und schon gar nicht für den Geist.

Die größten Okkultisten: Hansruedi Giger – Die schwarze Kunst des Biomechanoiden

von Shinzon

Hans Rudolf Giger war ein Schweizer Künstler, der am 5. Februar 1940 in Chur (Schweiz) geboren wurde. Er wuchs in gut behüteten Verhältnissen auf und erweiterte seinen Spielplatz auf die Apotheke seines Vaters Hans Richard. Dennoch war er während seiner Kindheit sehr in sich gekehrt und schüchtern. Laut eigenen Angaben verängstigte ihn das andere Geschlecht und er mied die Spiele seiner Alterskameraden in der Schule.

Während seiner Zeit am Gymnasium entdeckte er die Zeitschrift „Panderma“ des Basler Verlegers und Sammlers Carl Laszlo. Dem ungarischen Auschwitz-Überlebenden war es zu verdanken, dass Hansruedis Interesse an der Kunst geweckt wurde und er folgte gerne dessen Einladung nach Basel. Das Menschenbild Laszlos war allerdings recht trostlos, wie dessen Artikel „Nichts ist der Mensch“ verdeutlichte. Gigers eigene Haltung gegenüber dem Leben wurde zudem von einer Selbstmordwelle geprägt, welche in seinem 20. Lebensjahr über Chur hereinbrach und auch einige Bekannte von ihm erfasste.

Seine katholische Erziehung war hingegen nicht sehr streng und erzeugte daher auch keine grundsätzliche Abneigung gegen die christliche Religion. Viel mehr integrierte er den gotischen Stil der Kirchen später in seine Kunst und träumte schon früh davon, Architekt zu werden. Nach dem Abschluss des Gymnasiums sollte er dann ab 1962 tatsächlich Architektur und Industriedesign an der Hochschule für angewandte Kunst in Zürich studieren.

Selbstportrait

Selbstportrait

Während Gigers Studium entstanden seine ersten Tuschezeichnungen, die in Untergrundmagazinen wie „Hotcha!“, „Clou“ und „Agitation“ veröffentlicht wurden. 1966 schloss er sein Studium erfolgreich ab und etablierte sich als Innenarchitekt. Die Arbeit als Designer an einem Büromöbelprogramm der Firma Knoll-International brachte ihm schließlich erste Lorbeeren ein, was ihm einige Türen öffnen sollte.

Neben seiner Arbeit als Innenarchitekt lebte er weiter sein künstlerisches Hobby aus. Es entstanden düstere Werke wie „Astreunuchen“, „Koffer-Baby“ und „Gebärmaschine“. Bei letzterem Gemälde, welches Kinder als Kugeln in einer Pistole zeigt, war ihm gewiss ein weiteres Hobby aus seiner Jugendzeit hilfreich. Damals sammelte er Handfeuerwaffen, deren Mechanik er gründlich erforschte.

Gebärmaschine

Gebärmaschine

Nach einigen Ausstellungen, darunter in Zürich, wurde Giger ausreichend bekannt, um als Künstler kommerziell erfolgreich zu sein. Bereits ab 1968 war er ausschließlich als Künstler und Filmemacher tätig. Dabei bezog er zunehmend sexualisierte Darstellungen in seine Werke ein. Auf einer provokativen Plakatgestaltung für die die Band Floh de Cologne aus dem Jahr 1974 erkennt man z.B. erst bei näherem Hinsehen, dass die Spitze des Schlagstocks ein erigierter Phallus ist.

Giger Plakat - Floh the Cologne

Privat war Giger zu dieser Zeit mit der Schauspielerin Lil Tobler zusammen, welche 1975 Selbstmord beging. Die genauen Gründe für ihren Suizid sind nicht bekannt, jedoch könnte man spekulieren, dass sie zu lange Hansruedis düsterem, lebensverneinendem Einfluss ausgesetzt war. In der Tat kann sein Wirken im Großen und Ganzen als finster und obszön bezeichnet werden.

Vier Jahre nach Lils Suizid heiratete er Mia Bonzanigo, welche ihn zu seiner Bildserie „Erotomechanics“ inspirierte. Allerdings hielt es auch Mia nicht lange mit dem Okkultisten aus und so trennte sie sich bereits nach nur eineinhalb Jahren wieder von ihm.

Das Jahr 1979 hatte aber auch seine positiven Seiten für Giger. So entstand für Ridley Scotts Film „Alien“ eine seiner wenigen wirklich faszinierenden Arbeiten, welche ihm sowohl Kultstatus als auch einen Oscar verschaffte. Sie umfasste sowohl den Xenomorph als auch das fremde Raumschiff, welches auf dem leblosen Mond LV-426 abgestürzt war. 1992 entwarf er noch einmal einen Xenomorph für „Alien 3“ und 1995 die Außerirdische Sil sowie einen Albtraumzug für „Species“.

Alien Artwork_1

Alien Artwork_2

Weiterhin vertiefte sich Giger in seine Biomechanoiden, womit er einen surrealistischen Beitrag zur Cyborg-Agenda lieferte.

Biomechanoid

Zwischenzeitlich betätigte sich Hansruedi auch wieder als Möbeldesigner. Nach einer Ausstellung 1987 in Japan entstand auf Basis seiner Konzepte eine Giger Bar in Tokio. Zwar hatte er über Pläne für eine solche Bar diskutiert, doch wurde sie letztendlich ohne seine Einwilligung gebaut. Später übernahm mit der Yakuza das organisierte Verbrechen die Kontrolle über die Bar, welche nach einem Mordfall geschlossen wurde. Mit all dem hatte Giger jedoch nichts zu tun, dessen originale Möbel seit 1991 in einer autorisierten Giger Bar in Chur zu bewundern sind.

Gigerbar

Während H.R. Giger mit der Yakuza nix am Hut hatte, traf er sich 1993 mit Steve Bonge im Hell’s Angels Club in New York.

H.R. Giger & Steve Bonge

H.R. Giger & Steve Bonge

Diese Berührung mit dem organisierten Verbrechen war jedoch bei weitem nicht seine einzige fragwürdige Bekanntschaft. Zu Hansruedis Freunden zählte u.a. der Psychologe Timothy Francis Leary (1920-1996), welcher den freien Zugang zu psychedelischen Drogen wie LSD und Meskalin propagierte.

Angesicht seines freundschaftlichen Umfeldes sowie seiner finsteren Werke bleibt am Ende noch die Frage, in welcher Verbindung Giger zu Geheimgesellschaften stand? Ein Bild aus seinem bei Taschen erschienen Buch könnte Aufschluss darüber geben. Es zeigt ihn mit Chris Stein und Jello Biafra in Steins Wohnung. An der Wand sind sehr deutlich zwei Freimaurerschürzen zu erkennen.

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Daraus kann abgeleitet werden, dass Hansruedi definitiv Freunde in der Freimaurerei hat. Er selbst gab jedoch in einem Interview an, keiner Loge anzugehören, wie folgender Auszug belegt.

Giger: „Ich zeichne das, wovor ich Angst habe. Und zeichnen darf man doch alles, oder? Ich bin weder in einer Loge noch habe ich an Ritualen teilgenommen.“

Reporter: „Aber für Satanisten sind Sie ein Idol.“

Giger: „Ja, ja. Aber die meisten Bilder in dieser Richtung sind schon alt. Es ist eine Weile her, dass ich mich für Satanismus interessiert habe. Es gab natürlich verrückte Leute, die mich hier belagert haben.“

Reporter: „Sie sind also gar kein Teufelsanbeter?“

Giger: „Nein, um Gottes willen. Da können Sie alle fragen, die mich kennen. Sogar die Nachbarn mögen mich.“

Reporter: „Aber betreiben Sie nicht eine Selbststilisierung in diese Richtung? Sie tragen immer Schwarz…“

Giger: „Wenn ich mit Tusche arbeite, ist das die beste Kleidung.“

Reporter: „Und alle Wände in Schwarz…“

Giger: „Ich finde, meine Bilder wirken einfach besser auf Schwarz.“

Reporter: „Woran glauben Sie überhaupt?“

Giger: „An die Zahlenmystik.“

Halten wir also fest: Nach eigenen Angaben gehörte H.R. Giger keiner Freimaurerloge an. Allerdings stellt sich die Frage, wie sein „Emblem für eine Geheimgesellschaft“ mit überdeutlicher Pyramidenhandgeste zu deuten ist?

„Emblem für eine Geheimgesellschaft"

„Emblem für eine Geheimgesellschaft“

Des Weiteren behauptete Giger, kein Satanist zu sein, interessierte sich aber sehr wohl für Satanismus und gestaltete 1988 Schuber für eine zehnbändige Ausgabe von Werken Aleister Crowleys. Ein Bezug zum Satanismus lässt sich auch in anderen seiner Werke nicht leugnen. Darunter ein Baphomet, dessen Fackel ins Genial einer Frau fährt. Das ganze Arrangement wird durch Schlangen sowie zwei Pentagramme ergänzt, welche nach oben und unten zeigen und damit sowohl das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ als auch die luziferisch-satanische Dualität darstellen.

Baphomet Pentagramme

Weiterhin brachte er 1993 ein „Tarot der Unterwelt“ heraus, von welchem ebenfalls der Baphomet grüßt.

Giger Tarot

Neben dieser Affinität zum Satanismus, die laut Gigers eigener Aussage nur eine Phase ohne tiefere Bedeutung gewesen sein soll, gab er allerdings offen zu, ein Anhänger der Kabbalah zu sein. Damit entlarvte er sich am Ende doch noch als Okkultist. Es wäre ohnehin unglaubwürdig, wenn er behauptet hätte, alles Okkulte sei ihm fremd. Es gibt einige Werke von ihm, die eindeutige Illuminatensymbole zeigen. Allen voran die Pyramide mit dem allsehenden Auge.

Allsehende Pyramide_2

Allsehende Pyramide_3

Sein Vorschlag, in der Schweiz ein Netz aus 5 Pyramiden von Sklavenarbeitern erbauen und mit Tunneln in Form eines Pentagramms verbinden zu lassen, wirft zudem Fragen über seinen geistigen Zustand auf.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Hansruedi Gigers Leben endete am 12. Mai 2014. Er starb infolge eines Sturzes in einem Züricher Krankenhaus. Obgleich er trotz alledem nicht zum harten Kern um Aleister Crowley und Anton Szandor LaVey gezählt werden kann und wohl auch nicht wollte, war H.R. Giger dennoch einer der einflussreichen okkulten Künstler des letzten Jahrhunderts. Eine gewisse Absicht musste er sich dabei durchaus unterstellen lassen, denn solch finstere Werke mit expliziter Symbolik erschafft niemand einfach so aus einer Laune heraus.

Die größten Okkultisten: Anton Szandor LaVey – Gründer der Church of Satan

von Shinzon

Der Gründer der Church of Satan wurde am 11. April 1930 als Howard Stanton Levey in Chicago (Illinois) geboren. Später zogen seine Eltern Gertrude Augusta und Michael Joseph nach San Francisco (Kalifornien) und Globe (Arizona), wo er seine Kindheit verbrachte.

Howard Stanton war schon früh musikalisch veranlagt und interessierte sich insbesondere für Tasteninstrumente wie Orgeln. Das Klavierspielen brachte er sich selbst bei. In anderen Fächern ließ er sich dagegen ungern belehren und brach die Highschool in Globe ab. Er verließ sein Elternhaus und schloss sich dem „Clyde Beatty Circus“ an, wo er u.a. als Raubtierdompteur und Organist arbeitete.

Während dieser Episode seines Lebens wurde auch seine Sicht auf das Christentum nachhaltig beeinflusst. In der Satanischen Bibel schrieb er später dazu: „Samstagabends sah ich regelmäßig Männer, die lüstern die halbnackten Tanzmädchen auf dem Jahrmarkt anstarrten, und wenn ich Sonntagsmorgens die Veranstaltungen der Evangelisten in einem Zelt am anderen Ende des Festplatzes auf der Orgel begleitete, sah ich die gleichen Männer wieder. Hier saßen sie mit ihren Frauen und Kindern auf den Bänken und baten Gott um Vergebung, und Befreiung von ihren fleischlichen Trieben. Und am nächsten Samstagabend waren sie dann wieder auf dem Festplatz und starrten die Mädchen an.“

Die Doppelmoral solch verlogener Pseudochristen hat schon einige Menschen in die Fänge des Satanismus getrieben. Denn dort wird die Unmoral offen gepredigt, welche in den Kirchen und dem Vatikan nur hinter verschlossenen Türen stattfindet. Von daher war es wohl nicht die Unmoral an sich, die LaVey so abstieß, sondern die anschließende Heuchelei.

Doch noch war es ein weiter Weg für ihn zum Satanismus. Nach dem Verlassen des Zirkus zog LaVey zurück nach San Francisco, wo er zunächst laut seiner eigenen Biografie drei Jahre lang als Polizeifotograf für das San Francisco Police Department arbeitete. Belege für diese Tätigkeit gibt es jedoch keine.

Nach einer angeblichen Affäre mit der noch unbekannten Marilyn Monroe heiratete LaVey 1951 Carole Lansing, die ein Jahr später seine erste Tochter Karla zur Welt brachte. Die Ehe endete jedoch 1960, nachdem er Diane Hegarty kennen lernte. Die beiden heirateten zwar nie, doch gebar ihm Diana 1963 seine zweite Tochter Zeena Galatea.

Abseits von seinem Familienleben machte Lavey durch seine paranormalen Studien sowie seine Auftritte als Orgelspieler auf sich aufmerksam. Seine Partys zogen dabei einige illustre Berühmtheiten an, die sein Interesse am Okkulten weiter schürten. Darunter der Schamane Michael Harner (*1929), einige Science Fiction Autoren wie Fritz Leiber (1910-1992), welcher von H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos inspiriert wurde, und der okkultistische Filmemacher Kenneth Anger (*1927), welcher Crowleys Religion Thelema folgte.

LaVey begann mit regelmäßigen Treffen freitagnachts, bei denen er sich mit anderen in okkulte Themen und Rituale vertiefte. Ein Mitglied dieses Kreises meinte schließlich, dass er die Basis für eine neue Religion hätte, was LaVey dazu veranlasste, sich in der Walpurgisnacht am 30. April 1966 die Haare in einer rituellen Zeremonie abzuscheren und die Church of Satan („Kirche Satans“) zu gründen. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass er das Jahr ’66 wählte, welches er zum ersten Jahr des Zeitalters von Satan umdeklarierte.

Siegel_des_Baphomet

Mit diesem Schritt verschaffte sich LaVey, der sich inzwischen Anton Szandor nannte, einige Aufmerksamkeit. Er trat in Talkshows auf und zierte die Titelseiten zahlreicher Zeitschriften. Es ist geradezu erstaunlich, dass er im urchristlichen Amerika ein solch breites Podium für seine kranke Ideologie bekam. Es spricht einiges dafür, dass hier von Seiten der Verantwortlichen eine absichtliche Provokation geplant war, denn zweifelsohne sorgten kontroverse Figuren schon immer für hohe Einschaltquoten und Verkaufszahlen. Hätte man ihn ignoriert, wäre er vielleicht nie so bedeutend geworden, was zusätzlich die Frage aufwirft, ob er nicht gezielt von den Massenmedien gefördert wurde?

LaVey mit typischer Freimaurergeste.

LaVey mit typischer Freimaurergeste.

Weitere Fragen sollte eine Oben-Ohne-Tänzerin namens „Sharon King“ aufwerfen, welche LaVey 1967 in einer seiner Nachtclub-Shows beschäftigte. Ihr bürgerlicher Name lautete Susan Atkins (1948-2009) und sie gehörte der berüchtigten Manson-Family an, deren Anführer Charles Manson sich ideologisch u.a. bei Aleister Crowley und $cientology bediente.

Zwei Jahre nach ihrem Kontakt mit dem Satanisten LaVey, war sie an der Mordserie der Manson-Familie beteiligt, bei welcher auch Roman Polanskis hochschwangere Frau Sharon Tate ums Leben kam. Polanski hatte indes ein Jahr zuvor der Church of Satan mit seinem Film „Rosemaries Baby“ ein Denkmal gesetzt, in dem ebenfalls das Jahr 1 des satanischen Zeitalters ausgerufen wurde. Man gewinnt den Eindruck, dass sich bei diesen Vorfällen ein größerer Kreis schließt, in dessen Zentrum die Church of Satan steht.

Auf die Filmindustrie sollte LaVey in der Folgezeit noch größeren Einfluss nehmen, indem er des Öfteren bei Horrorfilmen als Berater hinzugezogen wurde. Wer also glaubt, Horrorfilme seien nur bloße Unterhaltung ohne direkten Satanismusbezug, sollte sich diesen Umstand bewusst machen. Ebenso beeinflusste LaVey die Musikindustrie nachhaltig und veröffentliche sogar eine Handvoll eigener Platten. Den Beginn machte 1968 seine LP „The Satanic Mass“.

The satanic Mass

1969 erschien dann seine Satanische Bibel, welche die religiösen Grundlagen des modernen Satanismus zusammenfasste. Die neun Grundsätze der Church of Satan lauten wie folgt:

1. Satan bedeutet Sinnesfreude statt Abstinenz.
2. Satan bedeutet Lebenskraft statt Hirngespinste.
3. Satan bedeutet unverfälschte Weisheit statt heuchlerischem Selbstbetrug.
4. Satan bedeutet Güte gegenüber denen, die sie verdienen, statt Liebe an Undankbare.
5. Satan bedeutet Rache statt Hinhalten der anderen Wange.
6. Satan bedeutet Verantwortung für die Verantwortungsbewussten statt Fürsorge für psychische Vampire.
7. Satan bedeutet, dass der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er auf Grund seiner „göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung“ zum bösartigsten aller Tiere geworden ist.
8. Satan bedeutet alle so genannten Sünden, denn sie alle führen zu physischer, geistiger und emotionaler Erfüllung.
9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals gehabt hat, denn er hielt sie die ganzen Jahre über am Leben, er ist die Rechtfertigung ihrer Existenz.

Die Satanische Bibel ist in vier Bücher unterteilt, die für die vier Elemente stehen. Das Buch Satan (Feuer) ist aus der Sicht des Teufels geschrieben und kritisiert in erster Linie die monotheistischen Religionen. Das Buch Luzifer (Luft) behandelt das Verhältnis zu Gott, satanischen Sex und Feiertage. Interessanterweise distanziert sich LaVey darin von Menschen- und Tieropfern. Im Buch Belial (Erde) werden Theorie und Praxis satanischer Magie und die dazugehörigen Rituale behandelt. Das Buch Leviathan (Wasser) umfasst zu guter Letzt die Anrufung Satans sowie die Beschwörung von Lust, Vernichtung und Mitleid. Zudem finden sich die 19 Henochischen Schlüssel des englischen Mystikers John Dee (1527-1608) darin wieder.

Anton Szandor LaVey schrieb jedoch nicht nur bei John Dee ab. Er plagiierte weiterhin aus dem sozialdarwinistischen Werk „Might is Right“ von Ragnar Redbeard (Pseudonym eines unbekannten Autors) und zitierte aus Aleister Crowleys „Equinox“. Ironischerweise basiert das Alte Testament des Christentums ebenfalls auf älteren Werken, wie dem sumerischen Gilgamesch-Epos.

Die Satanische Bibel blieb leider nicht das letzte Werk LaVeys. Es folgten „The Satanic Rituals“ (1972), „The Satanic Witch“ (1989), „The Devil’s Notebook” (1992) und „Satan speaks!” (1998), wobei Letzteres jedoch erst nach seinem Tod erschien. Seine Diskografie setzte sich dagegen erst in den 1990ern fort. In seinen letzten Lebensjahren erschienen die Single „Answer me/Honolulu Baby, 7“ (1994), die EP „Strange Music“ (ebenfalls 1994) und „Satan Takes a Holiday“ (1995).

LaVey als Schlangenträger.

LaVey als Schlangenträger.

Privat löste sich in der Zwischenzeit seine Beziehung mit Diane Hegarty nach 25 Jahren. Nachdem sie sich 1985 von LaVey getrennt hatte, ließ er sich mit Blanche Barton ein. Mit Barton bekam er am 1. November 1993 seinen ersten Sohn, dem er den kruden Namen Satan Xerxes Carnacki LaVey gab. Nachdem Anton Szandor am 29. Oktober 1997 in San Francisco an einem Lungenödem infolge eines Herzinfarkts starb, übernahmen Blanche Barton und LaVeys Tochter Karla als Co-Hohepriesterinnen die Leitung der Church of Satan. 2001 gaben sie die Leitung jedoch an Peter H. Gilmore ab.

Neben seinem Vordenker Aleister Crowley kann Anton Szandor LaVey wohl als wichtigster Begründer des modernen Satanismus gelten. Seine Church of Satan darf dabei nicht unterschätzt werden, da sie zahlreiche Mitglieder in der Musik-, Film- sowie PC-Spiele-Industrie hat. Wer sich angesichts dessen immer noch wundert, warum satanistische Symbole heutzutage so weit verbreitet sind, braucht sich nur mal eingehender mit LaVeys Erbe zu beschäftigen.

Der Charakter des Kane (Joe Kucan) in „Command and Conquer“ ist dabei sogar mehr als offensichtlich an LaVey angelehnt – die Glatze, der Bart, die Boshaftigkeit. Der Name Kane spielt indessen auf Kain an, der Sohn von Adam und Eva im Alten Testament, der seinen Bruder Abel erschlug. Abwandlungen von Kain (Cain, Cane, Kane) sind im Satanismus eine beliebte Methode, um auf die Abkehr von Gottes Geboten hinzudeuten. „Tu was du willst!“ statt „du sollst nicht töten!“

C&C - LaVey

Dem Gründer der Church of Satan ist es nicht zuletzt zu verdanken, dass Satanismus inzwischen ganz offen zelebriert wird. Was zuvor noch in den Hinterzimmern der Hellfire Clubs oder der Abtei Thelema stattfand, ist seit der Church of Satan Normalität. Sexualmagische Rituale mit nackten Frauen auf Altären inklusive. Lediglich von Tier- und Menschenopfer sowie rituellem Kindesmissbrauch distanziert sich die Church of Satan nach außen.

Ob dies jedoch den Tatsachen entspricht, ist schwer zu beurteilen. Zum einen gibt es noch ein globales Netzwerk satanistischer Geheimlogen, deren menschenverachtende Verbrechen inzwischen durch zahlreiche Aussagen von Opfern sehr gut dokumentiert sind. Es stellt sich dabei die Frage, welche Kontakte es zwischen der Church of Satan und diesen schwarzen Logen gibt? Zum anderen zeigen Fotos der satanistischen Taufe von LaVeys Tochter Zeena am 23. Mai 1967 eine nackte Frau auf dem Altar. Diese Bilder belegen zwar keinen direkten Kindesmissbrauch, doch ist dies sicherlich kein angemessener Umgang für Kinder. In Deutschland wäre die Anwesenheit von Kindern bei solch obszönen Ritualen jedenfalls ein Fall fürs Jugendamt.

Zeenas Taufe

Die Church of Satan, deren Hauptsitz sich inzwischen passenderweise im New Yorker Stadtteil Hell’s Kitchen befindet, ist jedem Falle eine verachtenswerte Organisation, die gefährliche Werte vermittelt. Dazu gehören vor allem sexuelle Perversion, Unmoral und Sozialdarwinismus. Sie mag im Vergleich zu den schwarzen Logen harmlos erscheinen, doch fungiert sie als Türöffner für eine menschenverachtende Ideologie sowie religiösen Irrsinn.

Quelle

Videoanalyse: Verbotene Früchte von In Strict Confidence

Nachdem In Strict Confidence auf ihrem unheiligen Album „Holy“ bereits die Hure Babylon besungen haben, greifen sie in ihren Werken „Exile Paradise“ und „Where Sun and Moon unite“ erneut biblische Themen auf.

Die beiden Albencover zeigen Adam und Eva als Schlangenträger, wobei die Augen der Schlange dämonisch rot leuchten. Die Körper des Paares sind schwarz/weiß bemalt, was die freimaurerische Dualität widerspiegelt. Die gleiche Dualitätssymbolik entsteht noch einmal, wenn man die beiden Platten nebeneinander stellt.

ISC Schlangenträger

Von den musikalisch durchaus interessanten Titeln beider Alben sticht einer besonders hervor. Die Single-Auskopplung „Forbidden Fruit“ (Dt. „Verbotene Frucht“) dreht sich komplett um den Sündenfall, was im dazugehörigen Video auch entsprechend in Szene gesetzt wird.

ISC Sündenfall

Die Schlange Luzifer begegnet uns gleich zu Beginn.

Serpifer

Es folgt eine Betonung auf das allsehende Auge des Ra.

Augenbetonung Schlangenmann

Adam und Eva schlendern derweil noch als unschuldige Kinder durch das Paradies, der Baum der Erkenntnis ist nicht weit.

Adam und Eva

Der Sänger betritt als Schlangenträger die Bühne. Um zu verdeutlichen, dass er auf der Seite Luzifers steht, singt er:

„In the garden of delight – Angels breathing bliss
But the sweetest touch of all – is the serpents kiss”

“Im Garten der Freude verströmen Engel Glückseligkeit
Doch die süßeste Berührung ist der Kuss der Schlange“

Schlangenmann

Die Frucht vom Baum der Erkenntnis wird selbstverständlich klischeehaft als roter Apfel dargestellt.

Forbidden Fruit

Die Schlange ist nicht weit und im Text geht es weiter:

„And she whispers in your ear – try my fruit of lust
I’m the queen of ecstasy – in God you cannot trust”

“Und sie flüstert in dein Ohr: Koste meine Frucht der Begierde
Ich bin die Königin der Ekstase – In Gott kannst du nicht vertrauen“

An dieser Stelle fällt auf, dass hier nicht von der Frucht der Erkenntnis die Rede ist, sondern von der „Frucht der Begierde“. Die Menschen werden von Luzifer also gar nicht zur Erleuchtung geführt, sondern zur Auslebung ihrer tierischen Triebe verführt. Die Verherrlichung animalischer Triebhaftigkeit ist tatsächlich ein Kernelement des Okkultismus, insbesondere des Satanismus, und findet sich vor allem in der Sexualmagie wieder. Angesichts der teilweise obszönen Rituale stellt sich die Frage, in wie weit ein rein triebgesteuerter Mensch, der mit den Genitalien statt mit dem Gehirn denkt, überhaupt erleuchtet sein kann?

Offenbar wird die Vertreibung aus dem Paradies im Gegensatz zum Buch Genesis hier korrekt dargestellt. Die Menschheit war einst viel höher entwickelt, doch wurde sie mit den niedersten Instinkten verführt und so zum Tier degradiert. Derartige Sündenfälle finden sich in der modernen Gesellschaft zuhauf. Statt ihre Schädel mit Wissen und Weisheit zu füllen, frönen die meisten Menschen lieber den von Massenmedien propagierten Genüssen wie Konsumrausch, Alkohol, Tabak und natürlich triebhaftem Sex ohne echte Liebe.

Durch dieses hirnlose Verhalten, welches keinen Platz für nachhaltiges Denken lässt, verliert die Menschheit tatsächlich das Paradies, welches die Erde einst war. Allerdings nicht durch Vertreibung, sondern durch Zerstörung. Folgerichtig heißt es im Text weiter:

„Sleep with the snake and you become – a victim of the dark
for the mistress of the devil – loves to break a Heart

Now it’s time to pay the price – painful is the cost
In the dawn of innocence – your paradise is lost”

“Schlaf mit der Schlange und du wirst ein Opfer der Finsternis
Die Mätresse des Teufels liebt es, ein Herz zu brechen

Jetzt ist es Zeit, den Preis zu zahlen – schmerzhaft sind die Kosten
In der Dämmerung der Unschuld ist dein Paradies verloren“

Während dieser Zeilen werden Adam und Eva von einem Augenblick zum nächsten erwachsen. Mit ihren Armen und Beinen formen sie eine Pyramide mit der Spitze nach unten.

Armdreieck

Während des Refrains kommt die Schlange Luzifer wieder ins Spiel, doch ihre Frucht sieht nun weit weniger appetitlich aus. Der Apfel scheint geradezu am Verrotten zu sein.

Rotten Fruit

Zum Schluss wird noch einmal das Logo der Band eingeblendet, wobei das „S“ sich wie eine Schlange windet.
ISC Logo