Schlangengrube Disneyland

Das satanistischste Filmstudio der Welt ist erwartungsgemäß eine wahre Schlangengrube. Bereits 1963 wurde der vornehmlich jungen Zielgruppe in „Die Hexe und der Zauberer“ (Originaltitel: „Merlin and Mim“) eine Hexe präsentiert, welche sich in eine Schlange und einen Drachen verwandeln konnte.

Schlange Mim

Am bekanntesten dürfte wohl die Schlange Kaa aus der „Dschungelbuch“-Verfilmung von 1967 sein. Eine Fähigkeit dieser Schlange ist es, ihre Opfer hypnotisieren zu können. Es könnte wohl kaum eine bessere Parabel auf die Realität geben, denn gerade durch Filme werden Menschen einer leichten Hypnose ausgesetzt. Auf diese Weise können sowohl offensichtliche als auch unterschwellige Inhalte in das Denken der Zuschauer implantiert werden. Die meisten Menschen merken nicht einmal, wie sie manipuliert werden und sich die Schlinge immer enger zieht.

Schlange Kaa

In Disneys „Robin Hood“ von 1973 wird der König von der Schlange Sir Hiss beraten. Die eigentliche Macht geht also gar nicht vom König aus, denn der wird von einer Schlange manipuliert. Disney macht wirklich Nägel mit Köpfen…

Schlange Sir Hiss

Der Knaller ist allerdings Dschafar aus der „Aladin“-Verfilmung von 1992. Dieser reptiloide Gestaltwandler, der sich in eine Kobra verwandeln kann, behauptet von sich selbst, das mächtigste Wesen auf Erden zu sein. Er hätte sich auch gleich als Satan vorstellen können.

Schlange Dschafar_1

Schlange Dschafar_2

In der Serie „Aladin“ verwandeln sich der Protagonist und seine Geliebte gar selbst in Schlangenwesen.

Schlange Aladin

In „Küss den Frosch“ von 2009 wird nicht nur ein Frosch geküsst, sondern auch die Schlange Juju von der Voodo-Priesterin Mama Odie abgeknutscht. Ja, die Okkultisten lieben ihre Schlangen. Wir erinnern uns an Loana Petrucciani.

Schlange Juju

Sünde in Serie

Es dürfte einige überraschen, dass sich die Schlange Luzifer nicht nur in Horrorserien herumtreibt. Der Sender Sixx bewarb die Ausstrahlung der Serie „Desperate Housewifes“ mit einer Anspielung auf den Sündenfall.

Sündenfall auf Sixx

Die Box zur zweiten Staffel war sogar noch etwas konkreter und zeigte die Hausfrauen mit angebissenen Äpfeln. Auf der Rückseite war schließlich Eva zu sehen, womit jeder Interpretationsspielraum ausgeräumt wäre.

DHW Sündenfall_2

DHW Sündenfall_1

Dieses Beispiel soll natürlich nicht andeuten, dass die Schlange einen Bogen um Horrorserien machen würde. Das Cover der dritten Staffel von „American Horror Story“ zeigt eine Schlange, die durch drei weibliche Münder kriecht. Aus diesen Frauen spricht also Luzifer. Um den satanistischen Eindruck dieser Serie abzurunden, zeigt ein anderes Werbeplakat einen Mund, aus dem ein Teufelshorn wächst.

American Horror Story

Das Schlimmste ist jedoch, dass auch Kinderserien von Schlangen durchseucht sind. Darunter die Nickelodeon-Serie „Sanjay and Craig“.

Sanjay and Craig

Es zischt in der Pop-Okkultur

Tiamat haben sich nach der sumerischen Schöpferschlange benannt. Da die Bandmitglieder bekennende Satanisten sind, wird hier eine Verbindung zur Schlange in der Genesis angedeutet.

Tiamat - Prey

Die Band Nidhoeggr hat sich indes nach der Schlange aus der nordischen Mythologie benannt. Die Baphomet-Geste offenbart jedoch, dass es sich genauso gut um Luzifer handeln könnte.

Nidhoeggr

Die Reptilienjugend klingt fast nach einer Jugendorganisation der Bruderschaft der Schlange.

Reptile Youth Logo

Ähnlich sieht das Bandlogo von Whitesnake aus.

Whitesnake Logo

Die weiße Schlange gibt es auch in der Kombination mit dem Apfel als Symbol für den Sündenfall.

Whitesnake Apple

Das Album „Serpent Temptation“ von Incubus ist ebenfalls ein klassischer Sündenfall.

Incubus - Serpent Temptation

Eva wurde zwar von der Schlange verführt, hat sie im Gegensatz zu Loana Petrucciani jedoch nie geküsst. Ein ziemlich eindeutiges Ritual.

Loana Petrucciani Serpent Kiss

Bei Combichrist wird ebenfalls mit Schlangen gekuschelt. Eva darf dabei aber nur ihr Horusauge zeigen.

Combiluzifer

Nur eine von „7 tödlichen Sünden“.

7 Deadly Sins

Eisbrecher kommt ebenfalls nicht ohne aus, wobei der Albumtitel „Sünde“ ein ziemlich eindeutiger Verweis auf Luzifer ist.

Eisbrecher Sündenschlange

Zuweilen beißt auch die Schlange in den Apfel. Bei Silver Horses kommt noch eine Anspielung auf den Dollar hinzu, der wie kaum eine andere Währung zur Sünde verleitet.

Silver Horses Schlangencover

Eine wahre Schlangenfundgrube sind die Alben von X-Fusion.

X-Fusion - Ultima Ratio

Lil Wayne umgibt sich nicht nur mit Schlangen, den Augen nach wäre er am liebsten selbst eine. Wie die Augen deutet auch der Rauch aus dem Mund eine dämonische Besessenheit an. Unter den Augen finden sich indes Tränentattoos, die es eigentlich nur für Knastis gibt, die schon mal jemanden umgebracht haben.

Lil Repto

Es ist zu bezweifeln, dass Liebe kälter ist als der Tod.

Love Is Colder Than Death Logo

Das „Venom“-Cover von Bullet for my Serpent bietet einen ähnlichen Anblick, wahlweise in Schwarz oder Weiß.

Bullet for my Serpent

Harvey Mandel hatten wir bereits vor dem Schachbrettmuster der Freimaurer. Auf folgendem Bild geht’s noch einen Schritt weiter in die Schlangengrube.

Harvey Mandel - Snakes & Stripes

Und noch einmal Harvey Mandel mit „The Snake“.

Harvey Mandel The Snake Front

Die Schlange Luzifer darf natürlich auch nicht in der Techno-Szene fehlen.

Hellraider

Thunderdome VII

Hier noch einige weitere Beispiele:

Stratovarius - Fright Night (1989)

Axel Rudi Pell Nasty Reputation

Satyricon Schlange

4 Play Snakes

Ghost Dance Snakes

Müsste sich die Medusa nicht in Stein verwandeln, wenn sie in den Spiegel blickt?

Barrabas - watch out

Die Schlange – Ist Luzifer ein Goa’uld?

von Shinzon

Die Schlange ist im Okkultismus ein weit verbreitetes Symbol und ihrerseits Teil von Symbolen wie der Ouroboros oder dem Hermesstab. Letzterer hat seinen Ursprung im antiken Mesopotamien und soll angeblich das geheime Ordenssymbol der Bruderschaft der Schlange sein.

Bruderschaft der Schlange

Warum die Schlange im heutigen Satanismus verehrt wird, lässt sich ganz einfach anhand der Schöpfungsgeschichte der Bibel nachvollziehen. In der Genesis verleitet eine Schlange Eva dazu, die Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen. Der klassische Sündenfall, der zum Verlust der Unsterblichkeit und der Verbannung aus dem Paradies führte. Die Verbindung der Schlange zu Luzifer ist übrigens eine moderne Deutung.

"Der Sündenfall" (Michelangelo)

„Der Sündenfall“ (Michelangelo)

Da das alte Testament zu einem großen Teil auf dem sumerischen Gilgamesh-Epos basiert, verwundert es nicht, dass dort ebenfalls eine Schlange zu finden ist, die dem Helden Gildgamesh die Unsterblichkeit stiehlt. Ihm ergeht es damit ähnlich wie Adam und Eva. Die Rahmenbedingungen sind zwar andere, dennoch sind die Parallelen nicht zu übersehen.

Die sumerische Schlangengöttin Tiamat tritt derweil neben ihrem Gefährten Apsu sogar als Schöpfergottheit auf. Als Apsu die lärmende Menschheit auslöschen will, zeigt sich Tiamat nachsichtig, womit die Schlange hier als Fürsprecherin der Menschheit auftritt.

Tiamat

Tiamat

Der biblischen Schlange nicht unähnlich ist des Weiteren die Schlange Nidhöggr (altnordisch für „der hasserfüllt Schlagende“), welche in der nordischen Mythologie am Fuße des Weltenbaums Yggdrasil wohnt und die Toten peinigt. Hier steht ebenfalls eine negativ charakterisierte Schlange bzw. ein schlangenähnlicher Drache in Verbindung mit einem heiligen Baum. Auch ohne Sündenfall sind die Parallelen abermals verblüffend.

Nidhöggr

Über die Rolle des Luzifers lässt sich natürlich vortrefflich streiten. War er, wie der griechische Gott Prometheus, ein Wissensvermittler, der die Menschen aus der Knechtschaft Gottes befreite? Aus prä-astronautischer Sicht könnte Luzifer durchaus ein Rebell aus den Reihen der Reptiloiden gewesen sein. Ebenso gut könnte er den Menschen aber auch gerade genug Wissen vermittelt haben, damit sie zur Sklaverei taugten.

In jedem Falle kommt den Schlangenanbetern okkulter Geheimlogen eine negative Rolle zu, da sie ihr Wissen geheim halten, während sie die unwissenden Massen in ihrem Sinne mit Halbwissen manipulieren. Diese Methode hat Tradition und reicht bis ins Reich der Pharaonen zurück. Diese trugen als Teil des Kopfschmucks stets eine Schlange an der Stirn. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass ihr Verstand von Reptiloiden oder Schlangenwesen kontrolliert wurde.

Pharao Schlange

Die Schöpfer der TV-Serie „Stargate“ nahmen das sehr wörtlich und interpretierten die Schlange als parasitäre Spezies der Goa’uld, die sowohl von menschlichen als auch von reptiloiden Wirten Besitz ergreift. Das könnte der Wahrheit durchaus nahe kommen, denn tatsächlich gibt es auch auf der Erde Parasiten, die den Verstand ihrer Wirte manipulieren. Darunter der Erreger Toxoplasmose, der Ratten in den Selbstmord treibt. Die Ratten lassen sich einfach von Katzen fressen, welche die eigentlichen Wirte der Toxoplasmose sind. Bei Menschen kann der Erreger ebenfalls Depressionen erzeugen, die bis hin zum Suizid reichen können.

Es wäre also absolut möglich, dass ein ausreichend intelligenter Parasit die Kontrolle über einen Menschen erlangen könnte. In „Stargate“ gibt es dabei sowohl die bösartigen Goa’uld als auch die positiven Tok’ra, die eine eher freundschaftliche Symbiose mit ihren Wirten eingehen. Während die Goa’uld die Menschheit einst versklavt haben, treten die Tok’ra als Alliierte der Menschheit auf. Dafür wurden sie von den Systemslords verstoßen wie einst Luzifer von Gott.

Goauld Larve

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Schlange eine eher negative Rolle spielt, insbesondere was den modernen Satanismus angeht. Okkultisten beten die Schlange einerseits als Repräsentation des biblischen Luzifers an und tatsächlich kommen Schlangen bzw. Drachenwesen in mehreren Kapiteln des Alten und Neuen Testament immer wieder als Repräsentation Satans vor. Andererseits ist die Schlange aber auch Ausdruck eines allgemeinen Reptiloidenkultes, wie er in zahlreichen Kulturen zu finden ist. Wie bereits erwähnt sind Schlangen Teil der nordischen und ägyptischen Mythologie, finden sich aber ebenso im antiken Mesopotamien, Kanaan und Griechenland.

In all diesen Kulturen stehen Schlangen meist für die Mächte des Bösen, des Chaos und der Unterwelt. Zuweilen gelten sie jedoch auch als Symbole der Fruchtbarkeit, des Lebens und der Heilung. Letzteres findet sich z.B. beim Äskulapstab, der vom griechischen Gott der Heilkunde abgeleitet ist und bis heute als Symbol des ärztlichen sowie pharmazeutischen Standes gilt.

Äskulap

Eine ebenso positive Rolle spielen Schlangen in den Kulturen der nordamerikanischen Stämme, darunter der Hopi und Natchez. Gleiches gilt für die Drachen in der chinesischen Kultur, die seit jeher als Wissensbringer verehrt werden. Zu guter letzt wäre da noch die Regenbogenschlange der Aborigines in Australien, welche die Landschaft erschuf und lediglich Gesetzesbrecher straft. Interessanterweise gibt es bei einigen afrikanischen Völkern ebenfalls einen Regenbogengott namens Ashanti, welcher oft in der Gestalt einer Schlange dargestellt wird. Es muss also einst Kontakte zwischen den beiden Kontinenten gegeben haben.

Regenbogenschlange (Australien)

Regenbogenschlange (Australien)

Einmal gut, einmal böse – die Schlangenwesen, von denen uns antike Kulturen berichten, sind im wahrsten Sinne des Wortes doppelzüngig. Dementsprechend wurden sie sowohl gefürchtet als auch verehrt. Doch handelt es sich nur um reine Mythologie oder gibt es einen realen Kern hinter alledem? Einen deutlichen Hinweis darauf, dass mehr an der Sache dran sein muss, bieten die weltweite Verbreitung von Schlangenkulten sowie deren Ähnlichkeit.

In Lateinamerika verehrten die Azteken die menschenfressende Schlange Quetzalcoatl, während die Maya der gefiederten Schlange Kukulkan ebenso blutrünstige Menschenopfer erbrachten. Die Parallelen zu den schaurigen Opferritualen des modernen Satanismus sind erschreckend, obgleich diese heute im Verborgenen stattfinden, während die Maya und Azteken ihre Opferzeremonien in aller Öffentlichkeit vollführten.

Quetzalcoatl

Quetzalcoatl

Es gibt sogar Vermutungen, dass sowohl antike Kulturen als auch okkulte Geheimgesellschaften von einer Allianz aus Grey, Reptiloiden und Schlangenwesen gegründet wurden, welche die Menschheit in Sklaverei halten. Thulsa Doom lässt grüßen.

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Der Schlangenfürst aus „Conan, der Barbar“ erinnert wiederum stark an die Nagas aus der hinduistischen Mythologie. Diese waren ebenfalls für ihre magischen Fähigkeiten bekannt und konnten jederzeit menschliche Gestalt annehmen, um unerkannt unter den Menschen zu wandeln. Gestaltwandelnde Reptiloide sind also keineswegs eine Erfindung von Hollywood oder David Icke, sondern waren schon vor Jahrtausenden bekannt.

Die Darstellungsformen der Nagas reichen von Schlangenwesen über Menschen mit Schlangen köpfen bis hin zu Schlangenwesen mit menschlichem Oberkörper. Einige der Schlangenwesen tragen eigene Namen und werden zum Teil als Gottheiten verehrt. Darunter Manasa und Shesha. Verbreitet ist der Naga-Kult nicht nur in Indien, sondern auch in Nepal, Tibet, Südostasien, auf Borneo, den Sunda-Inseln, Java und Bali.

Nagas

Die Queen geisterte durch Deutschland

Vom 24. bis 26. Juni 2015 war die britische Königin gemeinsam mit ihrem Mann in Deutschland zu Gast und bekam überall den roten Teppich ausgerollt. Statt die Überwindung der eigenen Monarchie zu feiern, taten Bundesregierung und Massenmedien gerade so, als sei ein göttliches Wesen vom Himmel herabgestiegen. Zu jedem Highlight der Tour wurden Jubelperser bzw. Jubelbriten entsandt, welche den Eindruck erwecken sollten, Deutschland würde die Queen wie einen Götzen anbeten. Der Sender Vox hat gar eine ganze Themenwoche für die Königin abgefeiert.

Doch wer ist diese Person eigentlich, die sich für etwas Besseres hält? Gewiss kein Engel und ebenso wenig ein höheres Wesen, so viel steht fest. Die britische Queen muss genauso atmen, essen und scheißen, wie wir alle. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie dafür nicht arbeiten muss, sondern wie ein Parasit auf Kosten der Steuerzahler lebt. Nicht etwa auf Sozialhilfeniveau, sondern in Saus und Braus.

Es gibt jedenfalls keinen Anlass, den Besuch der britischen Königin und ihres Gemahls zu feiern. Großbritannien gehört zu den treibenden Kräften hinter der neuen Weltordnung, was im Klartext permanenten Krieg, kapitalistische Ausbeutung und totale Überwachung bedeutet. Die City of London ist neben Frankfurt a.M. und der Wallstreet eines der Finanzzentren, von denen aus ganze Völker mittels finanzieller Kriegsführung in die Knechtschaft gezwungen werden.

Schlussendlich wäre da noch das Geschwür von Freimaurerlogen und anderen satanistischen Geheimgesellschaften, welches von England aus über die gesamte Welt wuchert. Diesbezüglich hat England derzeit mit dem größten Kinderschänderskandal aller Zeiten ein Problem, welches bis in die höchsten Kreise hineinreicht. Es war immerhin der Geheimdienst Ihrer Majestät, welcher Beweise verschwinden ließ und die Täter deckte. Das britische Königshaus musste also Kenntnis davon haben und betrachtet man sich die Logenzugehörigkeit der Royalen, waren diese wohl nicht nur Mitwisser, sondern sehr wahrscheinlich auch Mittäter.

Nein, Queen Elizabeth II. ist alles andere als eine wohlwollende Oma mit Vorbildcharakter. Sie ist maximal wohlhabend und das nicht durch ihre Hände Arbeit. Dennoch jubeln ihr einige zu, als wäre es das Highlight ihres Lebens. Darunter Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD), der die Queen schon mehrfach vergeblich nach Gotha eingeladen hat. Dort ist der Stammsitz ihrer Familie, aber an ihre deutschen Wurzeln wird das alte Reptil nicht so gerne erinnert.

Aber wenn Elizabeth II. nicht zu Kreuch kommt, so kommt er halt zu ihr. Seine Hochwohlgeborenheit Kreuch ist extra am 26. Juni nach Berlin gereist, um an der königlichen Gartenparty teilzunehmen. Dort ist ihm gewiss beim Händeschütteln einer abgegangen. Sein Fanatismus für die Queen reicht sogar so weit, dass er sich vor ein paar Jahren zum Fasching als seine Angebetete verkleidet hat. In den Kreis der Hofschranzen wird er mit der Aktion wohl nicht aufgenommen werden, aber zumindest taugt er noch als königliche Knallcharge.

Seine Hoheit Knut Kreuch

Seine Hoheit Knut Kreuch

Seine Peinlichkeit ist jedoch nicht nur ein Anhänger der Queen, sondern der Monarchie im Allgemeinen. Jedes Jahr wird auf dem Gothardusfest eine andere Monarchie gefeiert. Zuletzt 2015 das niederländische Königshaus. Außerdem trägt die Stadt Gotha seit dem Thüringentag 2011 den unsäglichen Slogan „Gotha adelt“. Was anfänglich dazu diente, Gothas BürgerInnen zu bespaßen und für ein Wochenende vom Elend in der Welt abzulenken, ist nun festes Motto der Stadt. Selbst auf dem Flyer des Tierparks prangt ein „Gotha adelt“, obwohl der gar keinen König der Löwen zu bieten hat. Nun werden sich einige fragen, was uns eigentlich an diesem Motto stört?

Während auf der einen Seite die Zuschüsse für das Frauenzentrum, Sportförderung und Wohlfahrt vor einiger Zeit zusammengestrichen wurden, werden andererseits rauschende Feste gefeiert, Bäder und Paläste gebaut. Zwar trägt den Großteil der Kosten für Thüringentag, Stadtbad und Perthes-Forum das Land Thüringen, doch die Kosten für die Stadt gehen insgesamt immer noch in die Hunderttausende.

Seine Hoheit Knut Kreuch könnte man daher sehr wohl mit römischen Kaisern oder barocken Königen vergleichen, die sich ebenfalls der Erbauung von Bädern und Palästen rühmten, während das Volk hungerte. Dies ist sogar wörtlich zu nehmen, wurde den Schulkindern doch vor einigen Jahren der Essengeldzuschuss gestrichen. Das Motto „Gotha adelt“ ist also ironischerweise sehr zutreffend. Der Adel wird in reaktionärer Weise hofiert und ins Zentrum des Interesses gestellt. Man könnte meinen, wir leben wieder im 19. Jahrhundert. Auf der einen Seite Massenarmut, auf der anderen Seite „Hurra, die Queen!“

Doch was ist denn dieser Adel eigentlich? Adelig heißt von Geburt an besser gestellt, nur weil die Ahnen irgendwann einmal diktatorisch die Macht ergriffen und ihre Mitmenschen versklavt haben. Angeblich von Gottes Gnaden und noch früher, z.B. im antiken Ägypten, behaupteten die Pharaonen gar selbst, Söhne und Töchter der Götter zu sein.

Wo wir schon einmal bei den alten Ägyptern und europäischen Adelshäusern sind: Wer hat denn eigentlich die Pyramiden und Schlösser erbaut? In den Geschichtsbüchern stehen die Namen von Königen. Doch welcher König hat auch nur einen Stein bewegt? Es waren die Arbeiter, denen wir diese Bauwerke zu verdanken haben! Schon während der mittelalterlichen Bauernaufstände prägte der englische Priester John Ball den passenden Spruch: „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“

Den Arbeitern zollen Knut Kreuch und seine Hofschranzen jedoch keinerlei Respekt. Die dürfen maximal ein paar tausend Euro für Straßenausbaubeiträge hinblättern. Soziale Gerechtigkeit und Mitspracherecht sucht man in Gotha vergebens. Verwundern sollte dies jedoch nicht, denn „Es lebe die Monarchie!“ bedeutet nichts anderes als eine Abkehr von der Demokratie bzw. bestenfalls eine konstitutionelle Monarchie.

Obgleich die Umstände heute milder sind als zu Zeiten des Absolutismus und alle Länder Europas gewählte Parlamente haben, ist es dennoch erstaunlich, wie viele dieser Länder immer noch Monarchien sind. Lediglich Frankreich und Russland haben sich ihrer Monarchen dauerhaft entledigt, aus Deutschland wurden sie immerhin vertrieben und die Länder Osteuropas wurden durch die Sowjetunion von ihren Monarchen befreit. In den meisten Fällen führte dies jedoch zu anderen Formen der Diktatur.

In einer angeblich freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist es auf jeden Fall nicht hinnehmbar, dass Adelige weiterhin besondere Privilegien genießen und Wälder sowie Ländereien zurück erhalten, die die Natur für alle Menschen bereitgestellt hat. Gerade die Queen vom Königshaus Sachsen-Coburg-Gotha (heute als Windsor bekannt), ist die größte Großgrundbesitzerin der Welt und lebt von Millionen Steuergeldern, die sie allein wegen ihres Stammbaums erhält. Zudem regiert sie, ohne auch nur je eine Wählerstimme erhalten zu haben.

Keine Wählerstimme erhalten hat auch der Slogan „Gotha adelt“. Dafür erhielt er jedoch den Kulturmarken Award in der Kategorie Stadtmarke. Was für Leute müssen da in der Jury sitzen, die das plump umformulierte Motto „Arbeit adelt“ in „Gotha adelt“ auch noch honorieren? Offensichtlich wünschen sich noch mehr Menschen den Absolutismus zurück, denn für herausragende Kreativität hat der Slogan den Award ganz sicher nicht verdient.

Bei dieser näheren Betrachtung zeigt sich deutlich, welcher Ungeist hier im Namen Gothas propagiert wird. Doch Gotha ist kein Fürst, Gotha sind die Menschen, die es aufgebaut haben. Wir wollen keine spätbarocke Dekadenz und keine Klientelpolitik für Superreiche! Wir wollen fair bezahlte Arbeit und kostenloses Schulessen für unsere Kinder! Wir fordern eine direkte Demokratie, in der alle Einwohner der Stadt mitzureden haben! Was wir auf keinen Fall brauchen, ist eine konstitutionelle Monarchie, in der Leute wie Knut Kreuch wieder von einem „Platz an der Sonne“ träumen und sich selbst Denkmäler setzen statt etwas für die Menschen zu tun.

Bundestag muss UFO-Ausarbeitung freigeben

Während das deutsche Volk vom Queenbesuch abgelenkt war, fällte das Bundesverwaltungsgericht am 25. Juni 2015 eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. In zwei Fällen wurde der Bundestag gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz verpflichtet, Informationen auch tatsächlich freizugeben. In einem Fall ging es um die Quellen der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg, der andere Fall drehte sich um die UFO-Ausarbeitung des wissenschaftlichen Dienstes des deutschen Bundestags.

Bereits vor fünf Jahren forderte der Berliner Frank Reitemeyer Einsicht in die UFO-Ausarbeitung, welche ihm jedoch verweigert wurde. In erster Instanz urteilte das Verwaltungsgericht Berlin noch zu seinen Gunsten. Die Bundestagsverwaltung ging jedoch in Beruf und konnte mit Hilfe einer Staranwaltschaft beim 12. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg ein Gegenurteil erwirken. Das alles natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.

Begründet wurde die Geheimniskrämerei der Bundestagsverwaltung sowohl mit dem Urheberrecht als auch mit einem Wissensvorsprung der Bundestagsabgeordneten gegenüber dem Volk. Das Urheberrecht schützt jedoch nicht vor Einsicht in staatliche Dokumente, sondern nur vor dem Kopieren ohne Quellenangabe. Also genau das, was Karl-Theo bei seiner Doktorarbeit gemacht hat. Das Recht auf einen Informationsvorsprung für Bundestagsabgeordnete gibt es indes überhaupt nicht. Im Gegenteil würde dies sogar der demokratischen Grundordnung widersprechen, laut der alle Macht vom Volke ausgeht. Da Wissen gleich Macht ist, wäre ein Wissensvorsprung gegenüber dem Volk laut Grundgesetz unzulässig.

Zuletzt wurde schließlich noch das Argument aufgefahren, dass Abgeordnete durch eine Veröffentlichung von Ausarbeitungen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags unter einen Rechtfertigungsdruck geraten könnten. Rechtfertigen müssen sich die Verantwortlichen in Bundestagsverwaltung und Bundesregierung nun aber ohnehin in jedem Fall. In welcher Weise, das hängt vom Inhalt der UFO-Ausarbeitung ab.

Angenommen die Ausarbeitung käme zu dem Schluss, dass die Erde von außerirdischen Zivilisationen besucht wird, würde dies das offizielle Weltbild vom Mensch als Krone der Schöpfung nachhaltig zerstören. Die Bundesregierung müsste in dem Fall erklären, warum sie das deutsche Volk bewusst belogen und die außerirdische Präsenz verschwiegen hat. Sollte die Ausarbeitung jedoch zu dem Schluss gelangen, dass alle UFO-Sichtungen mit irdischen Mitteln und Naturphänomenen erklärt werden können, müsste die Bundesregierung beantworten, wo genau da der Wissensvorsprung liegt und warum sie tausende Euro Steuergelder für die Geheimhaltung von Allgemeinwissen verbraten hat.

Egal was nun zutrifft, der Bundesregierung und der Bundestagsverwaltung dürfte die Luft langsam dünn werden. Hinzu kommt, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes einer Ermutigung für die Bürger gleichkommt, weiterhin vom Informationsfreiheitsgesetz Gebrauch zu machen und Akteneinsichten zu verlangen. Dies ist wohl der Grund, warum nicht ein einziger TV-Sender und keine einzige Zeitung bei der Verhandlung zugegen war, obwohl gerade Justizgeschichte geschrieben wurde.

Quelle

Griechen sollen selbst über ihr Schicksal entscheiden

Schon lange versuchen die EZB und der IWF, in Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung, Griechenland in die Knie zu zwingen. Die Spardiktate haben dabei nicht etwa zum griechischen Schuldenabbau beigetragen, sondern die dortige Wirtschaft ruiniert und ein ganzes Volk in die Verelendung getrieben. Nun sollen die Schulden beim IWF abermals mit neuen Schulden bei der EZB bezahlt und dafür die Daumenschrauben weiter angezogen werden.

Im Klartext soll die griechische Regierung weiter bei den Löhnen und Renten kürzen sowie die Mehrwertsteuer erhöhen. Die Griechen können jedoch nicht mit weniger Geld mehr Steuern bezahlen. Unzählige Menschen leben bereits ohne Gesundheitsversorgung und Strom, zudem ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor enorm. Die einzig sinnvolle Sparmaßnahme kommt von der griechischen Regierung selbst und betrifft das Militär, für welches in den letzten Jahr Milliarden verschleudert wurden.

Im Volk gärt es derweil. Mit Einsparungen beim Militär und höheren Steuern für Millionäre kann die Mehrheit problemlos leben, nicht jedoch mit weiteren Lohn- und Rentenkürzungen. Noch demonstrieren die Massen friedlich, doch sollte die SYRIZA ihre Wahlversprechen brechen, würde es zweifelsohne zu einer Revolution kommen. Aus diesem Grund will die Regierung von Alexis Tsipras das Volk selbst über die Sparmaßnahmen abstimmen lassen.

In Brüssel gab man sich über diese Entscheidung schockiert. Es erscheint den Marionetten der Finanzmafia geradezu ungeheuerlich, dass ein Volk selbst über sein Schicksal entscheiden soll und keine Troika. Großmoff Angela Merkel gab sich ebenfalls entsetzt über so viel Demokratie, denn immerhin könnte das auch in Deutschland Begehrlichkeiten nach einem Volksentscheid wecken. Z.B. wenn es um TTIP, CETA und TISA geht. Die Reaktionen sind jedenfalls Zeichen eines fehlenden Demokratieverständnisses der herrschenden Elite. Die neue griechische Regierung zeigt indes, dass es auch Alternativen zur Diktatur der Banken und Konzerne gibt.

Hellywood ganz in Schale

In Seth McFarlanes Zeichentrickserie „Family Guy“ ist das Maskottchen der Stadt Quahog eine Muschel.

Quahog Muschel

Die Stammkneipe von Peter Griffin und seinen Kumpels ist dementsprechend „The Drunken Clam“ (zu Deutsch: „Die betrunkene Kaffmuschel“).

The Drunken Clam

Bei Matt Groenings Konkurrenzserie „The Simpsons“ ist die Bedeutung der Muschel als Venussymbol noch etwas eindeutiger, denn hier finden wir eine Adaption von Sandro Botticellis „Die Geburt der Venus“.

Die Geburt der gelben Venus