Edward Snowden weiß nichts über UFOs

Im Gegensatz zu diversen Geheimdiensten, die sich sehr wohl mit UFOs befassen, weiß Edward Snowden bisher nichts Konkretes zum Thema zu berichten. Warum uns das eine Meldung wert ist? Ganz einfach, weil das Internet voll mit kruden Behauptungen über vermeintliche Äußerungen Snowdens ist.

Bei den meisten Meldungen handelt es sich um frei erfundene Geschichten und mal ehrlich, wenn Snowden wirklich etwas über geheime UFO-Projekte gesagt hätte, wären die Schlagzeilen voll davon. Eine Bemerkung über Außerirdische hat er jedoch tatsächlich vor kurzem im Interview mit Star Talk gemacht. Hört sich spektakulär an, ist es aber nicht. Denn er sprach keineswegs davon, dass die NSA auch außerirdische Botschaften abgehört hätte. Es handelte sich lediglich um ein hypothetisches Gedankenspiel, bei dem er spekulierte, dass es wohl unmöglich wäre, solche Botschaften zu entschlüsseln.

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USA förderte jahrelang den IS

Was haben sich die deutschen Massenmedien aufgeregt, als Russland vor wenigen Wochen ankündigte, den Kampf gegen den IS zu unterstützen. Doch Moment mal – war der IS nicht vor kurzem noch der Feind? Das waren doch diese Islamisten, die Weltkulturerbe zerstören, tausende Frauen entführen und vergewaltigen sowie ganzen Familien die Köpfe abschlagen. Warum also wird Russland nun als Aggressor hingestellt, der sich im Nahen Osten einmischt? Sollten wir uns nicht über die russische Hilfe freuen?

Okay, die Russen liefern Waffen an Assad, der immer noch ein nicht gerade sympathischer Despot ist. Das hat Deutschland allerdings auch jahrelang getan, ohne einen Aufschrei in den Massenmedien zu erzeugen. Es mag weiterhin sein, dass es den Russen nur um ihren militärischen Mittelmeerhafen geht. Aber geht es dem Westen in Syrien nicht ebenfalls um geostrategische Interessen? Die Doppelzüngigkeit, mit der hier Russland attackiert wird, obwohl sie doch gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen, ist kaum noch zu überbieten.

Insbesondere wenn man beachtet, dass die USA bereits 2012 von der Gefahr des IS wussten und die Al Kaida sogar gezielt gefördert hatten, um Assad loszuwerden und die Region des Nahen Ostens zu destabilisieren. Die USA sind also mit schuld an den unzähligen Toten, den Millionen Flüchtlingen sowie der unwiederbringlichen Zerstörung von Weltkulturerbe. Nur davon liest und hört man in den deutschen Medien fast überhaupt nichts! Und das, obwohl die Verbrechen der USA in diesem Fall weitaus fataler sind, als die aktuellen Waffenlieferungen Russlands an Assad, die immerhin gegen den IS gedacht sind. Klar hat auch die USA schon die eine oder andere IS-Stellung bombardiert, aber das ist dann wieder völlig in Ordnung, selbst wenn die PKK dabei gleich mit weggebombt wird. Ken Jebsen zeigt auf, dass diese einseitige und verlogene Berichterstattung durchaus System hat.

Jetzt aktiv werden gegen Drohnenmorde und TTIP!

Am 26. September findet in Ramstein eine Großdemonstration gegen die Kriegsführung von deutschem Boden aus statt. Die Forderung: Schließt den US-Stützpunkt in Ramstein und macht stattdessen ein Flüchtlingsheim daraus!

Am 10. Oktober geht es dann nach Berlin zur Großdemo gegen TTIP und andere Freihandelsabkommen.

Videoanalyse: Die Krupps – Robo Sapien

Wir müssen gestehen, dass wir bisher sehr große Fans der Krupps waren und ihre Musik nach wie vor mögen. Ebenso begrüßen wir die sozialkritischen Aussagen ihrer früheren Werke. Ihre Single „Robo Sapien“ hat uns jedoch die Sprache verschlagen – sowohl inhaltlich als auch von den Bildern des Videoclips.

Alles beginnt mit einer bunten Werbekulisse. Einer der Bildschirme fordert die Passanten auf „Come visit Robo Sapien Labs and transform yourself“.

RS 01 Werbetafeln

Sänger Jürgen Engler kommt der Aufforderung nach und macht sich auf den Weg. Als erstes kommt er an einer Skulptur vorbei, die gleichzeitig einer Pyramide und einem Zirkel ähnelt.

RS 02 Zirkelpyrmide

Am Bahnhof erscheint abermals die Werbung für die Transformation. Diesmal mit der Frage „Tired of being an ordinary human?“ / „Hast Du es satt, ein gewöhnlicher Mensch zu sein?“

RS 03 Ordinary Human

Engler steigt in einen Zug mit der Nummer 189. In der Quersumme ergibt das 18, also 3mal die 6. Zudem besteht die Zahl aus einer 18 und einer 9, was das okkulte Zahlenspiel abrundet. Alles nur Zufall?

RS 04 Zahlencode 189

Nach Verlassen der Bahn läuft Engler an einem allsehenden Auge vorbei…

RS 05 Allsehendes Auge_1

RS 06 Allsehendes Auge_2

…und posiert mit Krawattengriff vor einer Pyramide. Zwar sind hier Auge und Pyramide getrennt, aber die Symbolik ist dennoch offensichtlich.

RS 07 Pyramide

Noch ein kleiner Hinweis ohne okkulte Bedeutung: Der Krupps-Frontmann läuft bei Rot über eine Ampel.

RS 08 Rote Ampel

Etwas Apple-Schleichwerbung gibt es noch obendrauf.

RS 09 Apple

Doch zurück zum eigentlichen Thema, welches im Text sehr direkt mit den Worten „Transhuman Machine“ auf den Punkt gebracht wird. Der Krupps-Frontmann betritt das Robo Sapien Lab über einen Fahrstuhl und kaum oben angelangt wird ihm erst einmal der Kopf abgetrennt.

RS 10 Kopflos

Anschließend wird sein Gehirn in einen Maschinenkörper gepflanzt. Das Ganze erinnert sehr stark an die Cyber-Men aus „Dr. Who“ und passend zu diesem satanischen Szenario ist der Boden mit Hexagonen bedeckt.

RS 11 Transformation

RS 12 Cyber Man

Zurück auf der Straße feiert sich der frischgebackene Robo Sapien erst mal selbst.

RS 13 Illumination

Kurz darauf hat er jedoch eine Fehlfunktion und bricht zusammen. So viel besser ist der neue Mensch wohl doch nicht. Vor allem, wenn die Bauteile aus China stammen.

RS 14 Defekt

Marilyn Manson – Der Posthuman

Marilyn Manson hat schon des Öfteren Bezug auf Transhumanismus genommen. Der Albumtitel „Mechanical Animals“ („Mechanische Tiere“) klingt schon sehr nach Cyborg-Agenda und enthält u.a. einen Track namens „Posthuman“. Auf dem Cover ist Manson augenscheinlich androgyn, da er als Mann weibliche Brüste hat. Bei genauerer Betrachtung ist er jedoch völlig geschlechtslos.

Mechanical Animals

Spiel mit dem Transhumanismus

Transhumanistische Ideen werden immer öfter auch über PC-Spiele wie „Deus Ex“ verbreitet. In „Mass Effect“ gibt es die Cerberus-Gruppe, welche durch Genmanipulation und Implantation einen Vorteil gegenüber außerirdischen Völkern erringen will. Im ersten Teil deckt der Protagonist noch die dunklen Machenschaften der Gruppe auf, während er im zweiten Teil durch ihre Technologie zu neuem Leben erweckt wird. Anschließend kann der Spieler über Dialoge entscheiden, ob er sich Cerberus gegenüber loyal verhält oder abgrenzt. Das Logo der Cerberus-Gruppe ist ein offenes Hexagon.

Cerberus Group

Die gegnerischen Maschinenwesen namens Reaper sind nicht viel besser und verwandeln ebenfalls Menschen in Cyborgs.

Cyborg Zombie

In der libertären Gesellschaft von „BioShock“ steht Transhumanismus gleichermaßen hoch im Kurs. Die exzessive Genmanipulation führt die elitären Bewohner der Unterwasserstadt Rapture jedoch geradewegs in die Katastrophe.

BioShock Transhuman Girl

Eugenische Zukunftsvisionen

In der Serie „Andromeda“, welche auf einer Idee von „Star Trek“-Schöpfer Gene Roddenberry (1921-1991) basiert, gibt es einen genetisch verbesserten Menschenzweig. Diese Übermenschen nennen sich Nietzscheaner, nach Friedrich Nietzsche (1844-1900), und sind skrupellose Sozialdarwinisten. Für sie zählt nur das Überleben des Stärkeren, ihren Mitmenschen gegenüber verhalten sie sich wie Psychopathen.

Nitzscheanerin

In „Star Trek“ selbst gibt es ebenfalls eine Gruppe genetisch verbesserter Übermenschen, angeführt von Khan Noonien Singh (Ricardo Montalbán, †). Dieser wollte laut Serienkanon in den 1990ern die Weltherrschaft an sich reißen, was zum Ausbruch der Eugenischen Kriege führte. Nach Kriegsende floh Khan mit einigen Getreuen in den Weltraum, wo sein Schiff, die S.S. Botany Bay, rund 260 Jahre später auf die U.S.S. Enterprise trifft.

Khan

In der Serie „Enterprise“, die Mitte des 21. Jahrhunderts spielt, forscht der Genetiker Arik Soongh (Brent Spiner) ebenfalls an den so genannten „Augments“, die jedoch außer Kontrolle geraten. Der genetische Virus, den sie in sich tragen, erklärt, warum die Klingonen ein Jahrhundert später, also zu Captain Kirks Zeiten, zeitweilig keine Stirnhöcker haben.

Augments

In der Föderation sind daraufhin genetische Aufwertungen aus gutem Grund verboten. Dennoch gibt es Fälle, in denen Eltern gerade bei genetisch benachteiligten Kindern illegal nachhelfen lassen. Im Verlauf der Serie „Deep Space Nine“ stellt sich Dr. Bashir als solcher Fall heraus. Da er selbst nicht für seine Veränderung verantwortlich gemacht werden kann und er im Gegensatz zu den Augments auch nicht psychisch instabil ist, darf er seinen Titel und Status behalten. Seine Eltern werden jedoch zu Haftstrafen verurteilt.

Ein geradezu erschreckendes Beispiel genetischer Manipulation sind die Jem’Hadar, welche das Dominion als Kriegerkaste züchtet. Diese Gentech-Monster sind sogar Dr. Bashir überlegen.

Bashir & JemHadar

Transhumanistische Filme

„Gattaca“ aus dem Jahr 1997 präsentiert eine Zukunft, in der fast alle Babys mit gentechnischen Verbesserungen auf die Welt kommen. Für Menschen, die nicht im Labor gezeugt wurden, gibt es in dieser Gesellschaft kaum noch Platz. Allein die Wahrscheinlichkeit, irgendwann einmal krank zu werden, reicht aus, um sie für sämtliche gehobenen Berufe zu disqualifizieren. Natürlich Geborene werden nur noch für niedere Tätigkeiten eingesetzt, womit sie zu einer Art Untermenschen degradiert werden. Um diese unnatürliche Ordnung zu bewahren, gibt es strenge Kontrollen, bei denen Genmaterial abgegeben werden muss.

Gattaca

In „Transcendence“, der 2014 in die Kinos kam, geht es um die transhumanistische Strömung des Singularitarianismus. Johnny Depps Charakter lädt seinen Geist in einen Computer und entwickelt sich dank der enormen Rechenkapazität zu einem Übermenschen. Transhumanisten nennen diesen Prozess Transzendenz, worauf auch der Filmtitel anspielt. Es handelt sich um eines der wohl wichtigsten Werke transhumanistischer Propaganda, wobei aber durchaus das Gefahrenpotential thematisiert wird.

Transcendence

Im selben Jahr erschien auch „Lucy“, in dem eine Überdosis Drogen zur Übermenschwerdung führt. Eine eher unrealistische Zukunftsvision, die voller wissenschaftlicher Fehler steckt und sich daher niemals realisieren lässt.

Lucy Transhuman

Transhumanistische Literatur

Auf dem Gebiet der transhumanistischen Literatur ist der amerikanische Autor William Gibson eine Art Superstar. Er prägte in seinen Werken u.a. die Begriffe „Cyberspace“ und „Matrix“, womit er als Anhänger des Singularitarianismus gelten kann. Seine wohl bedeutendste Schöpfung ist die Neuromancer-Trilogie, die zahlreiche Elemente des Transhumanismus enthält. Z.B. tragen fast alle Menschen Mikrochips, die sie intelligenter machen.

Im Neuromancer-Universum ist auch die Kurzgeschichte „Johnny Mnemonic“ angesiedelt, welche 1995 verfilmt wurde. Die Hauptrolle spielte Keanu Reeves, welcher später auch die Rolle des Neo in „Matrix“ übernahm.

Johnny Mnemonic

Der Australier Greg Egan ist ebenfalls ein Verfechter des Transhumanismus. In seinem Roman „Distress“ geht es um die künstliche Anpassung des Körpers an das moderne Selbstbild, was als „morphologische Freiheit“ glorifiziert wird. Zu Greg Egans weiteren transhumanistischen Werken zählen „Permutation City“, „Diaspora“, „Radieux“ und „Zendegi“.

Greg Egan

Erschienen sind einige von Egans Büchern übrigens im Verlag Le Belial. Belial ist ein biblischer Dämon und dementsprechend ist das Verlagslogo ein Baphometh-Kopf in einer umgedrehten Pyramide. Es ist wohl keine Verschwörungstheorie, angesichts dessen zu behaupten, dass die transhumanistische Agenda eine Ausgeburt des Satanismus ist.

Le Belial

Der amerikanische Schriftsteller Dan Simmons beschreibt in seinem Roman „Ousters“ aus dem Hyperion-Zyklus, wie ein Teil der Menschheit in den Weltraum auswandert und sich mittels Nanotechnologie an den neuen Lebensraum anpasst. Die Cyborgs blicken mit Hass und Furcht auf all jene zurück, die auf der Erde blieben und in ihren Augen Barbaren sind. In seinem späteren Werk „Ilium“ präsentiert Simmons indes Posthumane, die völlig von ihrer Technologie absorbiert worden sind.

Dan Simmons - Hyperoin

Noch weiter geht der deutsche Autor Dietmar Dath in seinem transhumanistischen Werk „Die Abschaffung der Arten“, in dem sich ein Teil der Menschheit durch gesteuerte Evolution in die „Gente“ verwandelt hat. Seine abscheuliche Horrorvision wurde 2008 in die Shortlist des Deutschen Buchpreises aufgenommen und 2009 als bester Roman mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Ebenso wie im Rest der Welt wird damit auch in Deutschland eine gezielte transhumanistische Agenda verfolgt, für die der Autor schon mal sein linkes (Horus)Auge betont.

Dietmar Dath Horusauge

In Frankreich wimmelt es ebenfalls von Transhumanisten. Einer von ihnen ist der Schriftsteller Michel Houellebecq, der in seinen Werken „Elementarteilchen“ und „Die Möglichkeit einer Insel“ beschreibt, wie die Menschheit beschließt, einer geschlechtslosen, aber dafür unsterblichen Spezies zu weichen. In letzterem Roman wird die transhumanistische Agenda von einer Sekte namens „Elohimiten“ vorangetrieben, was auf die Elohim anspielt. Nach prä-astronautischer Lesart waren die Elohim Außerirdische, welche einst die Menschheit erschaffen haben. Entsprechend sind die Elohimiten an die UFO-Sekte der Raelianer angelehnt.

Michel Houellebecq hegt offene Sympathien für die Raelianer, die 2002 von sich behaupteten, erfolgreich ein menschliches Baby geklont zu haben. Sie erwarten die Wiederkehr der außerirdischen Menschheitsschöpfer, die von ihnen als gottgleich verehrt werden. Trotz seiner Nähe zu dieser UFO-Sekte sowie Sympathiebekundungen für Josef Stalin wurden schon mehrere Werke von Houellebecq mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt sorgte er mit seinem Buch „Unterwerfung“ für Furore, indem er gezielt Angst vor einer Islamisierung Frankreichs schürt und offen Partei für die rechte Front National ergreift. Er wäre demnach einer esoterisch-faschistischen neuen Weltordnung also keineswegs abgeneigt.

Michael Houllebecq

Der 2012 erschiene Roman „Maschinenmann“ von Max Barry geht wieder mehr in die Richtung Cyborg-Agenda. Der Protagonist erhält zunächst nur eine Beinprothese, aber da er damit viel besser laufen kann, ersetzt er nach und nach immer mehr Körperteile.

Max Barry - Maschinenmann

2013 erschien Dan Browns „Inferno“, in dem ein transhumanistischer Wissenschaftler ein Virus erschafft, um aus seiner Sicht die Welt vor einer Überbevölkerung zu retten. Dan Brown ist bereits für seine wohlwollende Charakterisierung von Geheimgesellschaften wie den Freimaurern bekannt. Nun beschäftigt er sich also auch noch mit deren Agenda der Bevölkerungsreduktion. Als Vorlage für seinen Roman dürften dabei wohl die Georgia Guidestones gedient haben.

Dan Brown - Inferno