Die Luzifer Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist nach der in Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie findet alljährlich gegen Mitte März statt und bietet Fläche für über 2.000 Verlage. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren von über 150.000 auf fast 200.000 gestiegen.

Nun stellt sich die Frage, warum wir uns dafür interessieren sollten, wo wir uns thematisch doch in erster Linie mit okkulter Symbolik beschäftigen? Leider findet sich diese gleich im Logo der Leipziger Buchmesse. Dieses zeigt ein allsehendes Auge, welches ein Buch liest. Man hätte auch zwei Augen nehmen können, denn Bücher werden ja in der Regel nicht von Zyklopen gelesen, aber so ist die Botschaft für Eingeweihte klar und deutlich.

Wie die Film- und Musikindustrie ist auch der Buchmarkt ein Tummelplatz für Okkultisten. Seien es die Pamphlete von Aleister Crowley und Helena Blavatsky, die satanische Bibel von LaVey oder moderne Horrorliteratur aus der Feder von Clive Barker und Co. Die Liste einschlägiger Bücher ist lang. Selbiges trifft auch auf die Liste der Verlage zu.

Den 1982 gegründeten Ahriman-Verlag hatten wir bereits ausgiebig vorgestellt. Ahriman ist der Name Satans im Zoroastrismus und entsprechend kommt das Verlagslogo in Gestalt eines Teufels mit Dreizack und erigiertem Phallus daher. Inhaltlich präsentiert sich der Verlag augenscheinlich marxistisch, allerdings gibt es enge Verbindungen zur neuen Rechten. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Täuscher.

Noch eindeutiger ist der Luzifer-Verlag, der es uns jedoch per einstweiliger Verfügung untersagt hat, über ihn zu berichten. Leider müssen unsere Leser an dieser Stelle selbst recherchieren, da wir keine Screenshots zur Beweisführung mehr zeigen dürfen.

Luziferische Literatur ist aber selbstverständlich auch anderswo. Auch große Verlagshäuser wie Heyne und Bastei-Lübbe haben Sympathien für den Teufel. Wahlweise mit Schlangensymbolik oder allsehendem Auge.

Bastei-Lübbe bedient neben Luzifer auch Satan, wobei letzterer gar zum „Retter der Welt“ erklärt wird. Die beiden Bände gibt es natürlich in den Farben der Freimaurergrade, Blau und Rot.

Blau/Rot ist das auch das Cover von „Lucifer’s Hammer“. Ob damit wohl der Hammer gemeint ist, den Ahriman vor sich herträgt?

Wer neben Lesestoff auch bunte Bilder braucht, für den gibt es ganze Serien von luziferischen Graphic Novels.

Sogar Verlage für Schundheftchen haben einen „Pakt mit Luzifer“ im Sortiment.

Für die ganz kleinen Leseratten gibt es schlussendlich „Luzifer Junior“. Eltern, die ihren Kindern derartiges zu lesen geben, brauchen sich anschließend nicht wundern, warum ihr Satansbraten gegen sie rebelliert.

Überraschender Wahlausgang in den USA

Amerika hat gewählt und das Ergebnis ist durchaus eine Überraschung. Obwohl Hillary Clinton die Wunschkandidatin der Hochfinanz und des militärisch-industriellen Komplexes war, zieht nun Donald Trump ins Weiße Haus. So ganz wirkungslos ist die ganze Konditionierung in Filmen und Fernsehen allerdings nichts geblieben. Tatsächlich erhielt Hillary Clinton nämlich 574.064 Stimmen mehr als ihr Kontrahent. Das sind über eine halbe Millionen Amerikaner, deren Wünsche aufgrund des undemokratischen Wahlmännersystems einfach ignoriert werden.

Die große Frage lautet nun: Stehen mit Trumps Wahlsieg die Pläne für eine neue Weltordnung auf der Kippe? Mitnichten! Sicherlich war Trump nicht der Favorit, was vor allem daran liegt, dass er ein schwer zu kontrollierender Egomane ist. Den US-Konzernen dürfte z.B. Trumps ablehnende Haltung gegenüber TTIP missfallen. Der 3. Weltkrieg scheint ebenfalls in weite Ferne gerückt, da Trump ein Putinfreund ist und obendrein die NATO schwächen könnte. Der finale Akt in der Konstruktion der neuen Weltordnung verschiebt sich damit ebenfalls, zumal ja ohnehin Hillary die UFO-Begeisterte ist.

Die Pläne der okkulten Elite werden also ziemlich durcheinander gewirbelt. Allerdings wird Trump nichts tun, was dem Ziel einer neuen Weltordnung wirklich schaden würde. Immerhin gehört er selbst zum Club und ist ein enger Freund der Clintons. Seine Eigensinnigkeit macht er zudem dadurch wett, dass er die sozialen Missstände innerhalb der USA verschärfen und die Stimmung gegen Minderheiten, insbesondere Migranten und Muslime, weiter anheizen wird. Auch das dient der Agenda.

Wo genau er wirklich steht, hat Trump gleich nach der Wahl offenbart. Zum einen beabsichtigt er, den Goldman Sucks Banker Steven Mnuchin zum Finanzminister zu ernennen. Es wäre wohl nicht mehr die USA, wenn nicht diese korrupte Großbank den Finanzminister stellen würde. Diese Entscheidung geht auch gleich mit dem nächsten Punkt konform, denn wo geklüngelt wird, da sind die Freimaurer nicht weit.

An ihren Symbolen sollt ihr sie erkennen und davon gab es beim Gespräch zwischen Trump und dem scheidenden US-Präsidenten Obama so einige. Als erstes fällt sofort Trumps Pyramidengeste auf. Da hat er schon mal was mit der deutschen Kanzlerin gemein. Das entlarvt auch gleich mal wieder die AfD, welche Trumps Wahlsieg selbstverständlich feiert, aber immer noch gegen Merkel wettert. Autorisierte Helden, die die Stimmung in Richtung gesellschaftlicher Spaltung anheizen sollen.

Kommen wir aber zum wichtigsten Hinweis und das ist Trumps rote Krawatte. Da der Milliardenerbe weder Sozialist noch Kommunist ist, kann diese nicht im politischen Sinne gedeutet werden, sondern nur als Frabencode der Hochgradfreimaurerei nach Schottischem Ritus. Obama trägt derweil eine blaue Krawatte, welche die niedrigen Grade der Johannesfreimaurerei repräsentieren könnte. Trump steht in der Freimaurerhierarchie also weit über Obama und man könnte herrlich darüber spekulieren, ob das nun an der Hautfarbe oder der Dicke des Geldbeutels liegt.

trump-obama

Wer solche Signale zu deuten weiß, kann sich bereits denken, dass es unter Präsident Donald Trump bestenfalls 4 Jahre Stillstand geben wird, aber auf keinen Fall eine Verbesserung der Lebenssituation einfacher Arbeiter. Clinton kann indes immer noch seine Nachfolge antreten. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ghostbusters II – Vigo, der Antichrist

von Shinzon

Fünf Jahre nach dem ersten Teil kam 1989 „Ghostbusters II“ in die Kinos. Diese Gruselkomödie gestaltete sich nicht minder okkult und apokalyptisch als der Vorgänger. Allerdings sollte diesmal kein extradimensionaler Dämon das Ende der Welt einläuten, sondern der wiederkehrende Geist eines finsteren Fürsten aus dem Mittelalter.

Alles beginnt mit einer Schleimpfütze, die den Kinderwagen von Dana Barrett (Sigourney Weaver) klaut und mitten auf einer belebten Straße abstellt. Es geht also schon mal um finstere Mächte, die ein Interesse an einem Neugeborenen (Will & Hank Deutschendorf) haben. Dieses stammt übrigens nicht von Dr. Venkman, der fünf Jahre zuvor mit Dana angebandelt hat. Der Vater bleibt anonym.

Wenigstens bekommen die Ghostbusters durch diesen Vorfall wieder etwas zu tun. Winston Zeddemore (Ernie Hudson) und Ray Stantz (Dan Akroyd) schlagen sich nämlich mehr schlecht als recht mit Auftritten auf Kindergeburtstagen durch. Doch nicht mal die Kids können den Geisterjägern noch etwas abgewinnen. Wenigstens Egon Spengler (Harold Ramis) hat noch einen passablen Posten am Institut für erweiterte theoretische Forschung. Dieses Institut befindet sich in einem klassischen Gebäude, dessen Eingang von zwei Säulen gesäumt ist.

01 Institut

Dana wendet sich zuerst an Egon, bei dem sie genau richtig ist. Er arbeitet nämlich an einer Theorie, der zufolge menschliche Emotionen Auswirkungen auf das physikalische Umfeld haben. Diese Theorie ist gar nicht mal so abwegig und wird inzwischen sogar von der realen Wissenschaft behandelt. Für die herrschende Elite ist sie auf jeden Fall der Grund, warum sie die Menschheit in Angst, Verzweiflung und Hass hält. Negative Emotionen erzeugen negative Schwingungen und darauf fahren die Satanisten voll ab. Das ist auch der Grund, warum es so viele Kriege, Armut und schlechtes Fernsehen gibt. In diesem Film wird das alles noch eine zentrale Bedeutung haben.

Wo wir schon mal bei schlechtem Fernsehen sind, Venkman moderiert inzwischen eine eigene Sendung, in der allerhand Esoteriker und Weltuntergangspropheten auftreten. Letzterer könnte allerdings recht behalten und spoilert die Zuschauer mit der Information, dass die Welt am Silvesterabend Punkt 0 Uhr untergehen wird. Statt 1989 hätte der Film also ebenso gut 2000 oder 2012 spielen können. Die UFO-Enthusiastin in Venkmans Sendung datiert den Weltuntergang gar auf den 14. Februar 2016, was inzwischen natürlich genauso obsolet ist, wie alle anderen Weltuntergangstermine. Immerhin ist aber zwischen 1989 und 1990 der Ostblock untergegangen, vielleicht wollte Hollywood ja darauf anspielen.

02 Esoterikshow

Die nächste Szene spielt in einem New Yorker Kunstmuseum. An der Fassade hängen ein roter und ein blauer Banner, womit wir die Freimaurerfarben schon mal abhaken können. Selbige finden sich noch einmal auf einer US-Flagge und einer Tricolore. Erstere sollte in den USA nicht weiter verwundern, letztere ist jedoch reine Freimaurerdeko.

03 Blau Rot

04 Blau Rot

Zu guter Letzt wären da noch reichlich Sonnensymbole.

05 Sonnensymbole

Dana Barrett ist vom Orchester in dieses Museum gewechselt, wo sie nunmehr als Restaurateurin arbeitet. Ihr Vorgesetzter ist der aufdringliche Dr. Janosz Poha (Peter McNicol), welcher gerade ein neues Gemälde in der Werkstatt aufstellen lässt. Es ist ein Portrait von Vigo (Wilhelm von Homburg), welches nicht nur sehr lebendig wirkt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Seele besitzt.

06 Verfluchtes Bild

Egon sucht in der Zwischenzeit Ray auf, der einen Laden für okkulte Bücher und anderen Esoterikschnickschnack betreibt. Der Laden hat natürlich die Hausnummer 33. Man sieht sie zwar nicht direkt, aber das Gebäude links daneben hat die Nummer 31.

07 Rays okkulter Buchladen

Im Laden gibt es gleich mal eine Pyramide mit Auge und Ray wünscht einem Kunden „viel Spaß beim Hexensabbath“. Als Geisterjäger muss man halt Geister heraufbeschwören, um nicht arbeitslos zu werden.

08 Pyramidenposter

Das Team von damals ist mit dem Eintreffen von Venkman auch schon fast komplett und natürlich erfährt dieser nun, dass seine alte Flamme erneut Stress mit Dämonen hat. Außerdem holt er ein bestelltes Buch mit dem Titel „Magische Pfade zu Reichtum und Macht“ ab, welches ebenfalls von einer Pyramide mit Auge geziert wird. Noch deutlicher kann man wohl kaum darauf hinweisen, dass so ziemlich alle Reichen und Mächtigen dieser Welt Freimaurer mit einem Hang zum Okkulten sind.

09 Pyramidenbuch

Mit dem Okkulten bekommen die Geisterjäger schon bald genug zu tun. Sie statten Dana einen Besuch ab und untersuchen ihre Wohnung. Als dort alles normal scheint, zeigt die besorgte Mutter ihnen die Stelle auf der Straße, an der der Kinderwagen stehen geblieben ist. Dort schlagen die Instrumente von Egon und Ray endlich Alarm. Irgendetwas muss sich unter der Straße befinden.

10 Parascanner

In der Nacht beginnen die drei, ein Loch in die Straße zu meißeln. Gerade, als Ray an einem Seil über einem Fluss aus Schleim baumelt, werden sie von der Polizei erwischt und verhaftet. Als sie Ray hochziehen, erwischt dieser eine Stromleitung und legt damit ganz Manhattan lahm. Das dürfte nicht gerade zur Strafmilderung beitragen.

11 Fluss aus Schleim

Im Museum wird unterdessen Janosz von Vigos Gemälde angequatscht. Er soll dem moldawischen Fürsten ein Kind beschaffen. Als er sich fragt, warum er das tun soll, schießen Blitze aus dem Antlitz von Vigo auf den Museumsdirektor nieder, der fortan unter Kontrolle des toten Fürsten steht. Bei dieser Szene darf natürlich ein achtzackiger Stern der Ištar in Schwarz/Weiß nicht fehlen.

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Janosz weiß natürlich genau, wo er ein neugeborenes Kind finden kann und sucht noch in derselben Nacht Dana heim. Er fragt, ob er ihre Wohnung betreten darf, was diese ablehnt. Dämonen und Vampire sollte man niemals hereinbitten und offensichtlich ahnt sie etwas. Oder ihr ist Janosz schon im Normalzustand zu gruselig. Immerhin kann er den Stromausfall kompensieren, indem er seine Augen als Scheinwerfer benutzt.

14 Nachtsichtgerät

Am nächsten Tag beginnt die Gerichtsverhandlung der Geisterjäger. Winston ist dabei nur Gast, aber für die anderen sieht es nicht gut aus. Zumal ihr Anwalt kein geringerer als die Flachzange Louis Tully (Rick Moranis) ist. In seinem Eröffnungsplädoyer weist er gleich darauf hin, dass ihm die Geisterjäger geholfen haben, als er in einen Hund verwandelt war. Und das vor einem Richter, der nicht an Geister glaubt.

Zum Glück befindet sich unter den Beweistücken ein Glas mit dem psychoaktiven Schleim, der unter New Yorks Straßen fließt. Als der Richter Wexler (Harris Yulin) so richtig in Fahrt kommt und den Angeklagten wünscht, er könnte sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, brodelt es im Einmachglas. Letztendlich explodieren die Geister zweier Hingerichteter aus dem Schleim, welche der Richter selbst einst zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt hat.

16 Todeskandidaten

Mit diesen alten Bekannten konfrontiert, sieht sich Wexler genötigt, das Urteil aufzuheben und ebenso die einstweilige Verfügung, welche den Geisterjägern die Ausübung ihres Handwerks untersagt. Nachdem sie die beiden Todeskandidaten in ihren Geisterkerker gesperrt haben, sind sie wieder zurück im Geschäft. Janine Melnitz (Annie Potts) bekommt ebenfalls ihren alten Posten als Sekretärin zurück. Mit neuer Brille und Frisur sitzt sie wieder am Telefon und nimmt Aufträge entgegen, die sich mal wieder häufen. Sogar ein neues Logo haben sich die Geisterjäger gegönnt. Der durchgestrichene Geist macht nun eine V-Geste.

17 V-Logo

Neben der üblichen Geisterjagd experimentieren die Jungs mit dem psychoaktiven Schleim. Sie schreien ihn an, was heftige Reaktionen verursacht, und bringen sogar einen Toaster damit zum Tanzen. Für den ständig herumblödelnden Venkman die Gelegenheit, gleich noch eine V-Geste zu machen.

18 V-Geste

Nach der kleinen Vorstellung besucht Peter seine Ex Dana im Kunstmuseum, wo ihm Janosz das Bild von Vigo vorstellt. Dana ist vom einstigen Herrscher der Karpaten und Moldawiens weit weniger begeistert und bezeichnet den mächtigen Zauberer als „völkermordenden Wahnsinnigen“. Demnach wäre er für das Geistergenre das, was Dracula für das Vampirgenre ist. Obendrein hat er einen gruseligen Modegeschmack mit lauter Totenköpfen, was aber zu seinem Charakter passt.

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20 Fürst Vigo_2

Am Abend will Dana mit ihrem Baby baden, aber sie bekommt ungebetenen Besuch vom Blob. Dieser versucht, Klein Donald (im engl. Original Oscar) zu verschlingen.

21 Badewannenblob

Da ein Bad in psychoaktivem Schleim nicht so ihr Ding ist, flüchtet Dana in die Wohnung von Peter Venkman. Dort kommt sie aber vom Regen in die Traufe, denn der Schachbrettboden verheißt nichts Gutes.

22 Schachbrettboden

Am nächsten Tag statten die Geisterjäger erst einmal Vigo einen Besuch ab. Wie ihre Recherchen ergeben haben, lebte Vigo im 15. bis 16. Jahrhundert und erreichte ein stattliches Alter von 105 Jahren. Dabei starb er nicht mal eines natürlichen Todes, sondern wurde vergiftet, erstochen, erschossen, gevierteilt und zerhackt. Offenbar wollte man sicher gehen, dass er auch wirklich tot ist. Vigo wusste also, wie er sich beliebt macht. Kurz vor seinem endgültigen Tod kündigte er jedoch seine Wiederkehr an, um die Menschheit erneut mit seiner Herrschaft zu beglücken.

Von der Fotosession mit Vigo ist Museumsdirektor Janosz Poha wenig begeistert, doch er kann das Eindringen der Geisterjäger nicht verhindern. Vigo kann sich aber sehr wohl selbst um das Problem kümmern. So hypnotisiert er u.a. Ray mit seinem bösen Blick.

Dana wohnt dieser Szene nicht bei, da sie noch in Peters Wohnung weilt. Immerhin konnte sie dort ungestört baden. Als Venkman nach Hause kommt, lädt er die Mutter abends zum Essen ein, während er dem kleinen Donald seine Emanuelle-Sammlung empfiehlt. Ein Pornografiewitz gegenüber einem Neugeborenen ist wieder mal typisch für den pädophilen Sumpf von Hellywood und dieses Baby wird auch noch in ein okkultes Ritual hineingezogen.

Babysitter soll für den Abend Janine spielen, welche in ihrem Leopardenfellmantel und den grünen Handschuhen eine wandelnde Stilsünde ist. Da das Sexkätzchen ein wenig rollig ist, lädt sie Louis ein, sie in Venkmans Wohnung zu begleiten. Es dürfte klar sein, dass die Kombination der beiden nervigsten Charaktere in einer Katastrophe enden muss.

23 Sexkätzchen

Ray und Egon entwickeln derweil die Fotos des Vigo-Gemäldes. Diese sehen nicht ganz so aus, wie die beiden das Portrait in Erinnerung hatten. Auf den Fotografien ist der Fluss aus Schleim zu sehen, welcher unter New York brodelt. Kurz darauf fangen die Fotos Feuer, während sich die Tür der Dunkelkammer von Geisterhand abschließt. Dank Winstons Einschreiten entkommen Egon und Ray diesem Anschlag ganz knapp.

24 Schleimfluss

25 Feurige Fotos

Während Venkman Dana zum Essen ausführt, begeben sich die anderen drei über einen U-Bahntunnel in den New Yorker Untergrund, um den Fluss des Schleims zu untersuchen. Peters Entscheidung, diesem Trip nicht beizuwohnen, erweist sich als absolut richtig, denn was der Rest des Teams entdeckt, ist nicht gerade appetitlich. Zunächst treffen sie auf eine Galerie abgehakter Köpfe, die vermutlich islamistische Terroristen im U-Bahnschacht hinterlassen haben. Die Altersfreigabe ab 12 ist spätestens an dieser Stelle nicht mehr nachvollziehbar und Eltern sollten ihre Kinder von derartigen Szenen fernhalten.

26 Kopfgarten

Der nächste Schock besteht aus einem Geisterzug und so langsam ahnt Egon, dass irgendetwas das Team von seinen Forschungen abhalten will. Kurz darauf entdeckt Ray einen Zugang zum Schleimfluss. Egons Frage, wie viel negative Energie nötig sei, um einen Fluss dieser Größe zu erzeugen, erübrigt sich, denn der Big Apple ist ein Sumpf von Kriminalität und Sünde. Das Ergebnis verschlingt erst einmal Winston und um ihn zu retten, springen auch Ray und Egon in die Glibberbrühe.

27 Schleimbad

Als die drei wieder auftauchen, gehen sich Winston und Ray gegenseitig an die Gurgel. Egon kommt jedoch schnell darauf, dass es an dem Schleim liegt, der geradewegs auf das Kunstmuseum zufließt. Ihre Erkenntnisse müssen sie natürlich gleich Venkman auftischen und zwar beim Essen in einem Nobelrestaurant. Nachdem sie einige Snobs vollgeschleimt haben, werden sie abermals verhaftet und diesmal ist es Peter, der als Unbeteiligter außen vor bleibt. Irgendwie kommen Geisterjäger recht häufig mit dem Gesetz in Konflikt.

Während die Jungs auf dem Weg zum Bürgermeister sind, erwischt Dana die beiden Babysitter Janine und Louis in flagranti. In der Zeit, in der sie auf ihr Baby aufpassen sollten, haben sie gleich selbst eins gemacht. Nebenbei bemerkt nicht unweit eines Schabrettbodens, was einen Hauch von Sex-Magick hat.

28 In Flagranti

Beim Bürgermeister Larry (David Margulies) läuft es unterdessen nicht so prickelnd. Auf die Botschaft, dass sich alle negativen Emotionen der Stadt in einem explosiven Plasma manifestierten, kontert er nur, dass es jedermanns gottgegebenes Recht sei, sich mies zu fühlen und andere wie Dreck zu behandeln. Das bringt den American Way of Life ziemlich präzise auf den Punkt. Nachdem der Bürgermeister sie eiskalt abserviert hat, landen sie diesmal nicht im Knast, sondern in der Klapsmühle. Trotzdem ist dies eine Wiederholung des ersten Teils.

29 Einweisung

Wirklich reif für die Irrenanstalt ist indes der Museumsdirektor Janosz. Dieser hält gerade eine schwarze Messe vor dem Gemälde Vigos ab und quatscht mit dem künftigen Antichristen. Er schleimt sich regelrecht bei dem alten Schleimpilz ein und bittet ihn, Dana zur Frau haben zu dürfen, nachdem er Vigo deren Baby gebracht hat.

30 Schwarze Messe_1

31 Schwarze Messe_2

Vigo will Donald keineswegs missbrauchen oder gar opfern, sondern in dessen Körper wiedergeboren werden. Damit wird der satanistische Mythos bedient, Dämonen könnten in Menschen fahren, wobei es sich in der Realität allerdings eher um multiple Persönlichkeitsspaltung handelt. Dennoch beschreibt dieses Szenario sehr gut, was die Elite mit traumabasiertem Mind Control beabsichtigt. Und wo wir schon mal dabei sind, trägt Donald einen Winnie Puh Schlafanzug, was natürlich ein Disney-Erzeugnis ist.

33 Disney-Programmierung

Janosz fackelt nicht lange und zieht los, um das Baby abzuholen. Vigo hat ihm dafür ein paar Superkräfte mit auf den Weg gegeben. Jetzt ist sein Jünger transzendent und kann fliegen. Obendrein trägt er ein extrem schlechtes Mary Poppins Kostüm und kann seine Arme ausstrecken wie Mr. Fantastic.

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35 Janosz Poppins_2

Dana macht sich sofort auf den Weg ins Museum, wo sie zwischen den Säulen Jachin und Boas mit zwei illuminierten Weltkugeln hindurch muss.

36 Jachin & Boas

Drinnen liegt Donald bereits auf einem Altar, was bei entsprechendem Hintergrundwissen schon ein ziemlich heftiger Anblick ist. Der schwarz/weiße Reptiloidenstern ist dabei stets präsent.

37 Opferaltar

38 Fliegerass

Die Lage in der Stadt spitzt sich derweil immer mehr zu. Der Fluss aus Schleim steigt immer höher und hüllt das Museum komplett ein.

39 Pegelanstieg

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41 Wackelpudding_2

Auch andernorts bricht sich der Schleim Bahnen. Darunter bei einer Brodway-Show mit dem bezeichnenden Titel „Cannibal Girls“. Das satanisch-rote Pentagramm ist nicht weit.

42 Cannibal Girls

Direkt gelungen ist dagegen die kleine Botschaft gegen Pelzträger. Ob der Kostümdesigner Peta-Mitglied ist?

43 Bissiger Pelzmantel

Nebenher läuft noch die Titanic an den Docks ein, aber ansonsten sind die Dämonenangriffe eher wenig amüsant.

45 Titanic

44 Dämonenattacke

Zu allem Übel öffnet sich auch noch ein Hellgate und hüllt die Stadt in Dunkelheit.

46 Höllentor

Die Situation ist inzwischen dramatisch genug, dass der Bürgermeister erneut nach den Geisterjägern rufen lässt. Die kommen aber mit ihren Protonenstrahlern nicht durch den schleimigen Wackelpudding hindurch. Da es sich um negativen Schleim handelt, brauchen die Jungs ganz viel positive Energie und ein Symbol, welches die Massen mitzieht. Ein Blick auf das Nummerschild ihres Ecto 1A bringt die zündende Idee. Wer könnte eher Licht ins Dunkel bringen als die Sonnengottheit Mithras? Gemeint ist natürlich die Freiheitsstatue, welche auf dem Nummernschild in den Farben der Freimaurer abgebildet ist.

47 Ecto 1

Bevor die Statue im wahrsten Sinne des Wortes losgehen kann, wird sie erst einmal mit positivem Romantikschleim besudelt. Wie das dazu führen kann, dass sich die Freiheitsstatue mit einem Joystick steuern lässt, ist natürlich erklärungsbedürftig. Aber hey, es ist nur ein Film. Um die Stimmung etwas zu erheitern, gibt es noch etwas Musik von Sony. Bei so viel Product Placement fragt man sich wirklich, warum es bei der TV-Ausstrahlung noch zusätzliche Werbeunterbrechungen gibt?

48 Sony Walkman

Mit der Freiheitsstatue trampeln die Geisterjäger durch Manhattan schnurstracks zum Kunstmuseum. In der Fackel der Statue entzündet sich dabei ein echtes Feuer, mit welchem die Kuppel des Gebäudes durchschlagen wird. Erleuchtungssymbolik, wohin das Auge blickt.

49 Mithras_1

50 Mithras_2

Vigos Geburtstag findet durch diese Aktion ein jähes Ende, dabei war er schon mitten dabei, in Donald zu reinkarnieren.

51 Wiedergeburt_1

52 Wiedergeburt_2

Bevor es Vigo an den Kragen geht, wird erst einmal sein Jünger Janosz „abgespritzt“. Die Anspielung auf eine männliche Ejakulation ist nicht zu übersehen.

53 Abspritzen

Vigo hat sich indessen aus seinem Bild befeit, ist aber nicht leicht niederzumachen. Fürs Erste schickt er die Geisterjäger zu Boden.

54 Vigo tanzt für euch

Danach macht er sich an Donald ran und droht, sich mit ihm zu „vereinigen“. Wie herrlich doppeldeutig. Die Schreie des kleinen Nachwuchsschauspielers dürften in dieser Szene durchaus echt sein.

55 Kinderschreck

Die Vereinigung wird jäh unterbrochen, als die Massen vor dem Museum anfangen zu singen. Die positive Energie verbannt Vigo zurück in sein Gemälde, wo er endlich seine wahre Natur zeigt. Seine entstellte Fratze zeigt sogar Ansätze von Teufelshörnern.

56 Dämon

Abermals hypnotisiert Vigo Ray und ergreift schließlich von ihm Besitz.

57 Nicht Ray

Eine ordentliche Spermadusche mitten ins Gesicht beendet den Spuk jedoch.

58 Vollgewichst

Draußen vor dem Museum glaubt natürlich Louis, er hätte die Situation gerettet. Immerhin darf er sich freuen, nun zum Team zu gehören.

59 Louis

Dieses staunt nicht schlecht, als es das Bild betrachtet. Dieses zeigt nun die vier Ghostbusters mit Donald. Wie zur Hölle ist denn das passiert?

60 Erstaunen

61 Moderne Kunst

Am Ende werden die Ghostbusters wieder einmal gefeiert und bekommen auf Liberty Island Standing Ovations. Übrigens, wie ist die Freiheitsstatue eigentlich wieder auf ihren Sockel zurück gekommen?

62 Jubelfeier

Fazit: „Ghostbusters II“ steht dem ersten Teil in Sachen Okkultismus und Symbolik in nichts nach. Wieder einmal steht der Weltuntergang bevor, aber diesmal nicht durch die Wiederkehr einer sumerischen Gottheit, sondern durch einen moldawischen Antichristen. Die Einbeziehung eines Babys, wobei es sich ja eigentlich um zwei Kinderdarsteller handelt, ist dabei in hohem Maße besorgniserregend.

Berühmte Schauspieler wurden die beiden später nie. Stattdessen schlugen sie eine Laufbahn als Kampfsportler ein und gründeten eine Martial Arts Schule. Scheinbar haben sie sich den Vigo-Darsteller zum Vorbild genommen, denn der Deutsche Norbert Grupe alias Wilhelm von Homburg war lange Zeit Profiboxer. Zudem spielte er in einigen bekannten Filmen mit, darunter auch 1994 in dem ebenso hochgradig okkulten „Die Mächte des Wahnsinns“.

Höllenodyssee mit Hennessy

Wer zu viel Cognac trinkt, kann durchaus einen bösen Trip erleben. Wie böse, veranschaulicht ein Spot der Marke Hennessy. Dieser beginnt mit blauem Wasser, welches noch von Bedeutung sein wird. Das Wasser wird alsbald in feuriges Rot getaucht, um die übliche Farbsymbolik abzufeiern. Die Kapitelnamen sollen indes die Eigenschaften des Getränks vermitteln.

01 Blaues Wasser

02 Chapter I

Das zweite Kapitel spielt in einer Wüste, womit ein Bezug zum antiken Ägypten hergestellt wird.

03 Chapter II

Das allsehende Horusauge lässt nicht lange auf sich warten.

04 Sonnenauge

Es folgt ein Mann, der in einen mehrfach gebrochenen Spiegel blickt. Dieser wird kurz darauf in satanisches Rot getaucht.

05 Spiegelsaal

06 Spiegelsaal rot

Das dritte Kapitel beginnt erst mal ganz unauffällig in einer Motorradwerkstatt.

07 Chapter III

Doch auch hier ist das allsehende Auge nicht weit.

08 Horusauge

Auffällig ist außerdem der Schmuck der Mechaniker. Neben einem Totenkopfring sticht hier besonders ein Armband hervor. Dieses zeigt zwei sich überkreuzende Motorkolben, die optisch stark an freimaurerische Schlägel erinnern.

09 Totenkopfring

Auf der Rückseite einer Jacke wird offenbar das Wassermannzeitalter angekündigt. Seltsam nur, dass dieser grimmige Wassermann Vampirzähne hat.

10 Wassermannjacke

Bevor das Wassermannzeitalter anbricht, muss das alte Zeitalter aber erst in Flammen enden.

11 Chapter IV

Im vierten Kapitel wird das Motiv des Wassermanns noch einmal wiederholt.

12 Wassermann

Es könnte sich aber auch um Moloch handeln.

13 oder Moloch

Als Zugabe gibt es noch eine Hand mit Auge. Dieses Symbol ist insbesondere in der Esoterik-Szene verbreitet, welche das Wassermann-Zeitalter herbeisehnt.

14 Hand mit Auge

Die Schokolade bezieht sich wohl wieder auf den Geschmack des Gesöffs. Aber vielleicht geht es hier auch um das Ritual des Eintauchens.

15 Chapter V

16 Eintauchen

Das sechste Kapitel steht schließlich ganz im Zeichen des Vollmondes.

17 Chapter VI

Es zeigt ein infernalisches Zerstörungswerk, bei welchem die Natur geopfert wird.

18 Zerstörter Wald

Das siebte Kapitel kommt endlich zu Sache und bewirbt das Produkt.

19 Chapter VII

Auch hier gibt es wieder eine Betonung auf das linke Horusauge.

20 Horusauge

Das Produkt wird zum Schluss in den Freimaurerfarben Blau und Rot dargeboten. Ein Farbschema, welches den gesamten Spot durchzieht.

21 Blau-Rot

Das „X.O.“ steht hier übrigens wie bei allen alkoholischen Getränken für „extra old“. Angesichts der okkulten Symbole im Werbespot könnte sich hier allerdings durchaus eine Doppelbedeutung ergeben.

22 XO

Der Regisseur dieses Hennessy-Spots ist übrigens der Däne Nicolas Winding Refn, welcher u.a. den extrem brutalen „Only God Forgives“ (2013) verbrochen hat. Ausgerechnet beim 66. Filmfest 2016 (666) in Cannes wurde er mit seinem bezeichnenden Werk „The Neon Demon“ zum dritten Mal für den Hauptpreis nominiert. Selbstredend, dass dieser Mann weiß, was er tut.

Nicolas Winding Refn

Obama auf Werbetour für TTIP

Es war der letzte Deutschlandbesuch Barack Obamas als US-Präsident. Seine Air Force One landete am 24. April 2016 in der niedersächsischen Landeshauptstadt, wo er am Montag zusammen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Hannover-Messe eröffnete. Die USA ist zum ersten Mal offizieller Partner der Messe, was gleich mal mit einem roten Chevron in einem offenen Pentagramm beworben wurde. Das Ganze natürlich in den üblichen Freimaurerfarben.

Hannover Messe Partner USA

Der Teufel hinterließ aber auch noch andere Fußabdrücke. Obama kam nämlich nicht nur wegen der Messe, sondern auch, um für das Freihandelsabkommen TTIP zu werben. Die Initiative „Soziale Marktwirtschaft“ widmete den Verhandlungen zwischen den USA und Deutschland ein entsprechendes Plakat mit den Konterfeis der beiden Regierungschefs. In Anspielung auf den ersten Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama trug dieses den Titel „TTIP is Hope“. Das stimmt sogar, denn TTIP ist die Hoffnung einer kleinen, verdammt reichen Elite, die Welt nun endgültig versklaven zu können.

Wie unter diesen Bedingungen die Marktwirtschaft noch sozial gestaltet werden soll, muss die Initiative allerdings erst einmal erklären. Immerhin können dann US-Konzerne vor Schattengerichten gegen Mindestlöhne sowie Arbeits- und Verbraucherschutzstandards klagen. Der Slogan ist neoliberale Propaganda auf niedrigstem Niveau, wobei die Initiative auch noch die bodenlose Frechheit besaß, eines der Plakate an der Aufmarschroute einer Anti-TTIP-Demo zu platzieren.

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Die Demonstration fand bereits am 23. April statt und konnte über 100.000 Menschen gegen TTIP, CETA und TISA mobilisieren. Das waren zwar nur halb so viele wie am 10. Oktober 2015 in Berlin, aber immerhin noch eine beachtliche Zahl von Leuten. Die Polizei und Massenmedien spielten die Teilnehmerzahl selbstverständlich auf 35.000 herunter. Inzwischen wird also nicht mehr halbiert, sondern gleich durch drei geteilt. Sonst ließe sich nicht mehr das Bild aufrechterhalten, TTIP wäre mehrheitsfähig.

Unter anderem behauptete Reinhold Festge erst kürzlich, die „schweigende Mehrheit“ der Bundesbürger befürworte das Freihandelsabkommen. Nur wenige Tage später wurde der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau ausgerechnet durch eine Umfrage der wirtschaftnahen Bertelsmann-Stiftung Lügen gestraft. Rund 70% der Bevölkerung haben sich bereits mit TTIP beschäftigt und die große Mehrheit lehnt das Abkommen ab. Die 30% Uniformierte, die noch gar nicht abschätzen können, was da auf sie zukommt, kann man indes wohl kaum als Fürsprecher des Freihandelsabkommens zählen.

Würde die Bundesregierung das Volk über TTIP, CETA und TISA abstimmen lassen, wären diese Abkommen wohl endgültig vom Tisch. Die Demonstration war jedenfalls ein weiterer großer Erfolg im Kampf gegen alle drei Abkommen. In diesem Sinne: „Yes we can stop TTIP!“

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Ein roter Chevron zeigt nach links

Uns wird ja immer wieder vorgeworfen, wir würden die politische Linke außen vor lassen, wenn es um Okkultismus und elitäre Zirkel geht. Das stimmt einfach nicht. Tatsächlich bietet die linke Bewegung einfach nur wenig Angriffsfläche, während ihre Forderungen überwiegend vernünftig sind. Vor allem in den Bereichen Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz.

Dies gilt auch für die Europäische Linke (European Left), welche ein Zusammenschluss linker Parteien aus allen EU-Ländern ist. Ihr Logo ist allerdings, im Gegensatz zu denen der meisten nationalen Einzelparteien, sehr auffällig. Es zeigt einen roten Spitzwinkel als Teil eines Pentagramms und dazu weitere 9 fünfzackige Sterne.

Zumindest bei den 9 gelben Pentagrammen sollte klar sein, dass es sich um einen Teil der EU-Flagge handelt, welche nicht auf dem Mist der EL gewachsen ist. Der rote Winkel dürfte indes als Pfeil gemeint sein, der nach links zeigt. Erklärungsbedürftig ist jedoch, wieso dieser vermeintliche Pfeil ganz klar Teil eines Pentagramm ist, welches obendrein auch noch eine Öffnung aufweist. Laut Manly P. Hall ist ein derart offenen Pentagramm das Zeichen des „gespaltenen Hufes“.

Den meisten Mitgliedern der Europäischen Linken dürfte diese Bedeutung unbekannt sein, zumal jedes Mitglied einer nationalen Linkspartei automatisch auch Mitglied der EL ist. Den Politikern der EL pauschal vorzuwerfen, sie seien Satanisten, wäre daher eine ungeheuerliche Verleumdung. Zumindest der Designer des Logos, welcher wohl eher einer Werbeagentur als einer linken Partei angehört, wusste aber durchaus, was er tut. Immerhin hat er das Pentagramm mit dem Chevron in den Farben der Freimaurer gehalten. Die EL sollte sich ernsthaft überlegen, sich ein neues Logo zuzulegen und sich von etwaigen Logenbrüdern zu trennen.

European Left

Das Chevron – Mehr als nur ein Winkel

von Shinzon

Das Winkelmaß ist eines der wichtigsten Symbole in der Freimaurerei und einige Logenbrüder behaupten, den rechten Winkel bis auf altägyptische Gottheiten zurückführen zu können. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Winkelmaß ebenso wie Hammer und Zirkel auf die Werkzeuge der Dombauhütten zurückgeht. Das Winkelmaß gehört jedenfalls zu den so genannten Kleinodien der Freimaurerei, zu denen auch Senkblei, Wasserwaage usw. zählen. Dem Winkelmaß kommt bei alledem besondere Bedeutung zu, da es vom Stuhlmeister als Zeichen seiner Amtswürde getragen wird. Darüber hinaus bildet das Winkelmaß in Kombination mit dem Zirkel das Erkennungszeichen der Freimaurerei.

Wichard Lange (1826-1884)

Wichard Lange (1826-1884)

Symbolisch steht der rechte Winkel für Gewissenhaftigkeit sowie das Ausrichten des eigenen Handels nach Recht, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Freimaurer werden damit im wahrsten Sinne des Wortes dazu aufgefordert, Maß zu halten. Die angestrebte Freiheit von Eigennutz kann jedoch insbesondere bei Brüdern der Hochgradfreimaurerei keineswegs attestiert werden. Maß halten ist ein Ideal, welches in der Praxis oft durch Maßlosigkeit ersetzt wird.

Der Winkel hat aber noch weitaus mehr Bedeutungen, die weit über die Freimaurerei hinausgehen. Der Winkel mit der Spitze nach unten kann z.B. auch für den weiblichen Schoß stehen, wogegen der aufrechte Winkel folgerichtig ein Phallussymbol darstellt. Beispiele gibt es zuhauf in der Heraldik, wo der Winkel auch „Sparren“ genannt wird.

Winkel Sparren

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit findet sich als Rangabzeichen beim Militär. Je höher der Rang, desto mehr Phallusse.

Militär Rangwinkel

Neben dem rechten Winkel gibt es noch V-förmige Winkel, wobei dieser Buchstabe selbst das beste Beispiel ist. Mit dem Winkelmaß der Freimaurer hat dies zwar nichts mehr zu tun, um ein okkultes Symbol handelt es sich aber dennoch. Abgeleitet ist das spitze Chevron vom Pentagramm.

Chevron Pentagramm

Seltsamerweise haben zahlreiche Raumfahrtbehörden ein V-förmiges Chevron als Logo. Angefangen bei der NASA, welche ein leicht verzerrtes rotes Chevron im Logo hat. Das Ganze natürlich auf blauem Grund mit weißer Schrift, womit hier mal wieder die Freimaurerfarben bedient werden.

NASA Logo

Das in Kalifornien gelegene Ames Research Center der NASA wird noch etwas deutlicher. Der V-Winkel im Logo des Forschungszentrums ist gut zu erkennen, diesmal jedoch in blau gehalten.

Ames Research Center

Bei den Russen, Indern und Chinesen sieht es nicht viel anders aus.

Roskosmos Logo

ISRO Logo

CNSA Logo

Es kursiert die scherzhafte Behauptung, dass es sich um eine Anlehnung an das Sternenflottenlogo aus „Star Trek“ handeln soll. Die Serie wurde jedoch erst ab 1966 ausgestrahlt, während die NASA bereits am 19. Juli 1958 gegründet wurde. Die japanische Raumfahrtagentur JAXA macht zudem noch einmal überdeutlich, dass das Chevron vom Pentagramm abgeleitet ist.

JAXA Logo

Das Lothringer- und das Patriarchenkreuz – Doppelt hält besser

von Shinzon

Das eigentliche Lothringerkreuz besteht aus einem vertikalen Balken und zwei gleichlangen Querbalken. Erstmals kann dieses Symbol für das frühe Mittelalter nachgewiesen werden, wo es u.a. als Rune in Gebrauch war.

Lothringer Kreuz

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert fand sich das Kreuz mit zwei gleichlangen Querbalken auf dem Wappen des Großfürsten von Litauen wieder. Es müsste also eigentlich Litauerkreuz heißen. Nach Lothringen gelangte es nämlich erst im 16. Jahrhundert als Symbol der Grafen von Anjou, wo es seine heutige Bezeichnung erhielt.

Wappen Litauen

Wappen Litauen

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Elsass-Lothringen vor der Eingliederung in die französische Nation vorübergehend zur Räterepublik. Diese Phase dauerte jedoch nur vom 11. bis 21. November 1918. In dieser Zeit hatte die Region eine rot-weiße Flagge mit gelbem Doppelkreuz. Dieses hatte jedoch zwei unterschiedlich lange Balken und stellte damit eher ein Patriarchenkreuz dar.

Flagge Republik Lothringen

Flagge Republik Lothringen

Die fälschliche Bezeichnung des Patriarchenkreuzes als Lothringerkreuz wurde während des 2. Weltkriegs von der französischen Exilregierung übernommen. Das Symbol wurde General Charles de Gaulle (1890-1970) am 1. Juli 1940 als Gegensymbol zum Hakenkreuz der Nazis vorgeschlagen. Im Widerstand gegen die Deutschen wurde das unechte Lothringerkreuz daraufhin von den freien französischen Kräften zu Land und zur See genutzt.

Freie Französische Kräfte

Freie Französische Kräfte

Freie Französische Seekräfte

Freie Französische Seekräfte

Es zierte eine ganze Reihe von Verdienstorden und 1972 wurde es sogar für ein Denkmal zu Ehren von Charles de Gaulle verwendet.

de Gaulle Denkmal

Wie gesagt handelt es sich bei dieser Form des Lothringerkreuzes eigentlich um ein Patriarchenkreuz, welches die katholische erzbischöfliche Metropolitangewalt repräsentiert. Im Kern bildet das Patriarchenkreuz das Kreuz ab, an dem Jesus hingerichtet wurde, wobei der kleinere zusätzliche Balken über dem großen Querbalken die Kreuzinschrift INRI darstellt. Eine weitere Variante, welche von der russisch-orthodoxen Kirche verwendet wird, hat einen dritten schrägen Balken am unteren Ende. Dieser soll das Brett zum Abstützen der Füße von Jesus darstellen. Ein solches Brett ist jedoch historisch nicht belegt und fehlt ebenso in der klassischen Darstellung der Kreuzigung.

Patriarchenkreuze

Erstmalige Verwendung fand das Patriarchenkreuz im einstigen Byzantinischen Reich, wo es ab dem 10. Jahrhundert weit verbreitet war. Die älteste Abbildung wurde in der Stadt Chersones auf der Halbinsel Krim entdeckt. Bei diesem Ursprung sollte es nicht weiter verwundern, dass das Patriarchenkreuz damals wie heute vor allem in Osteuropa verbreitet ist.

Das Patriarchenkreuz findet sich u.a. auf den Staatswappen der Slowakei und Weißrusslands. Letzteres Wappen ähnelt stark dem von Litauen, wobei letzteres jedoch ein Lothringerkreuz anstelle des Patriarchenkreuzes aufweist.

Wappen Slowakei

Wappen Slowakei

Wappen Weißrussland

Wappen Weißrussland

Es gibt noch einen zweiten osteuropäischen Ursprung des Symbols, welcher nichts mit dem Christentum zu tun hat. Ein Doppelkreuz mit langem und kurzem Querbalken findet sich nämlich auch als Buchstabe GY im altungarischen Runenalphabet.

Altungarisches Runenalphabet

Das Patriarchenkreuz auf dem ungarischen Staatswappen geht jedoch auf den ersten christlichen König Ungarns zurück. Stephan I. der Heilige (969-1038) hatte das Kreuz im Jahr 1000 ins Wappen integriert und ließ es auf Münzen prägen.

Wappen Ungarn

Wappen Ungarn

Beim Patriarchenkreuz handelt es sich um ein rein christliches Symbol, weshalb es nicht mit okkulten Geheimgesellschaften in Verbindung gebracht werden kann. Das Lothringerkreuz ist indes ein altes Symbol, welches gleichermaßen wie das Patriarchenkreuz in der Heraldik präsent ist. Die ursprüngliche Bedeutung lässt sich dabei jedoch nicht gänzlich klären und ebenso ungeklärt ist der Eingang des Lothringerkreuzes in den Okkultismus, wo es jedoch eher selten vorkommt. Verwendung findet Lothringerkreuz u.a. auf Freimaurermützen.

Lothringer Kreuz Freimaurer

Die AfD-Freimaurer-Connection

Von Anfang an haben wir darauf hingewiesen, dass die Gründungsmitglieder der AfD aus der Hochfinanz, der Ökonomie und dem europäischen Hochadel kommen. Das Logo in den Freimaurerfarben war uns sofort suspekt. Dennoch hat es die AfD erfolgreich geschafft, die Massen aufzuhetzen und sich eine blindgläubige Anhängerschaft aufzubauen, die jeden Kritiker als „Volksverräter“ beschimpft. Der rassistisch aufgeheizte Mob hat offensichtlich noch nicht kapiert, wie das Prinzip „teile und herrsche“ funktioniert und wem es nützt.

AfD-Logo in Blau-Weiß-Rot mit erigierter Phallus-Symbolik.

AfD-Logo in Blau-Weiß-Rot mit erigierter Phallus-Symbolik.


Die AfD ist eine Partei der Elite und ihre Spitzenkandidaten sind Chaosagenten, die Deutschland für die faschistische neue Weltordnung sturmreif machen sollen. Ihr Ziel ist die Spaltung der Gesellschaft, nicht ihre Rettung. Nun werden einige nach Beweisen verlangen und das ist auch völlig legitim. Gerne kommen wir dieser Aufforderung nach und entlarven die AfD als das, was sie ist!

Auf die adelige Abstammung von Beatrix von Storch haben wir bereits hingewiesen und die Verbindung von Freimaurerei und Hochadel dürfte allseits bekannt sein. Daher wollen wir uns gar nicht länger bei Frau von Storch aufhalten. Es spricht für sich, dass so etwas stellvertretende Bundesvorsitzende ist.

AfD Adelsnetzwerk

Kommen wir zum brandenburgischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland. Es ist allein schon ironisch, dass dieser für Mainstream-Zeitungen wie die Märkische Allgemeine und den Tagesspiegel geschrieben hat. Wie war das doch gleich mit der „Lügenpresse“? Es kommt aber noch besser.

Alexander Gauland ist nämlich ebenso Autor beim Rotary Magazin. Er ist also ein Rotarier und damit absolut keine Alternative zu seinen ehemaligen CDU-Parteigenossen Angela Merkel, Thomas de Maiziére, Tankred Schipanski oder Siegmar Gabriel von der SPD. Unnötig zu erwähnen, dass der Rotary Club eine Frontorganisation der Freimaurer ist. Denen gehört Gauland selbstverständlich ebenfalls an. In Hamburg durfte er im März 2015 sogar die Räumlichkeiten seiner Loge für ein Seminar der rechten Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG) nutzen.

Die SWG nutzte die Räume der Loge mit dem bezeichnenden Namen „Zur unverbrüchlichen Einigkeit“ schon seit Jahren. Das zeigt wieder einmal sehr schön, wie Freimaurerei und rechte Ideologie Hand in Hand gehen. Die Teilnahme von bekennenden Holocaustleugnern im März 2015 ging den Logenbrüdern dann aber doch zu weit und so distanzierten sie sich von der Veranstaltung, nicht jedoch von Alexander Gauland.

Quelle 1

Quelle 2

Alexander Gauland als Autor beim Rotary Magazin.

Alexander Gauland als Autor beim Rotary Magazin.

Wie viele Beweise braucht es denn jetzt noch, um alle Zweifel auszuräumen? Sollte die AfD jemals an die Macht kommen, wird es keine spürbaren Verbesserungen für die Mehrheit der Menschen geben. Einzig eine Spaltung gibt es schon, weil sich immer mehr naive Wutbürger aufhetzen lassen. Doch Menschen zum Hass auf ihresgleichen zu verführen, ist Teil der Agenda und es gibt kaum erfolgreichere Chaosagenten als Beatrix von Storch, Alexander Gauland oder Björn Höcke. Die AfD muss argumentativ zerlegt werden, bevor sie Deutschland zerlegt! Deutschland darf kein zweites Polen oder Ungarn werden!

Ein Freimaurerring für jeden Finger

Wenn man nach Freimaurerringen und anderem Identifikationsschmuck in Filmen sucht, muss man oft sehr genau hinsehen. Dennoch gibt es zahlreiche Beispiele und selbstverständlich kann bei den betreffenden Schauspielern davon ausgegangen werden, dass sie den Schmuck nicht nur als Requisite tragen.

Eines der prominentesten Beispiele ist der von Harvey Keitel gespielte Freimaurer, welcher Nicholas Cage am Ende von „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) die Hand reicht. Er outet sich mit seinem Ring, womit dieser Film restlos zur Freimaurerpropaganda verkommt. Es gibt übrigens ein alternatives Ende, welches zeigt, wie es Nicholas Cage’s Rolle ergangen wäre, wenn er nicht ebenfalls ein Logenbruder wäre.

Harvey Keitels Ring

In „Mord an der Themse“ (1979) wird der legendäre Jack the Ripper mit Elementen aus Sherlock Holmes kombiniert. Wo sich frauenverachtende Serienmörder herumtreiben, sind die Freimaurer nicht weit.

Mord an der Themse - Masonic Ring

„From Hell“ (2001) ist ein weiteres freimaurerisches Machwerk um den Frauenmörder Jack the Ripper, in dem die Symbole der Loge allgegenwärtig sind. Darunter selbstverständlich dutzende Freimaurerringe.

From Hell - Masonic Ring

„Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ (2003) ist nichts anderes als ein Freimaurerclub, wie man schon überall an den Türen sehen kann. Der mysteriöse Gegenspieler, der sich als Prof. Moriarty (Richard Roxbourgh) herausstellt, ist ebenfalls ein Freimaurer, wie sein Ring verrät. Moriarty beabsichtigt nebenbei bemerkt, die Welt in einen Krieg zu stürzen. Selbiges hat er auch in „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ (2011) vor. Es gibt noch eine weitere interessante Verbindung, denn „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ basiert auf einer Comic-Serie von Alan Moore, der bereits die Vorlage von „From Hell“ verbrochen hat.

Freimaurerring & Totenkopfstock

Neben solch offensichtlichen Beispielen, gibt es auch Filme, in denen man keinen Freimaurerschmuck erwarten würde. So zum Beispiel in „Aliens – Die Rückkehr“ (1986). In diesem Trägt Sgt. Apone (Al Matthews) einen Freimaurerring. Offenbar wollen die Freimaurer damit andeuten, dass es sie noch in ferner Zukunft geben wird und sie ihren Dreck über das gesamte Universum verbreiten wollen. In diesem Film endet der Freimaurer jedoch als Xenomorphenfutter.

Apones Masonic Ring

In „Gilbert Grapefruit“ (1993) trägt Ken Carver (Kevin Tighe) einen Freimaurerring.

Gilbert Grapefruit - Masonic Ring

Ausgerechnet ein korrupter Sheriff (Kris Kristofferson) entpuppt sich in „Lone Star“ (1996) als Freimaurer.

Lone Star - Masonic Ring

Im Psychothriller „U-Turn – Kein Weg zurück“ (1997) ist Jake McKenna (Nick Nolte) stolzer Besitzer eines Freimaurerrings.

U-Turn - Masonic Ring

In „Apocalypse Watch“ (1997) trägt der Ermittler Wesley Sorenson Freimaurerschmuck am Finger. Die Rolle wird von Al Matthews gespielt, welcher zuvor schon in „Aliens“ einen Freimaurerring tragen durfte. Dies kann als eindeutiges Indiz dafür gewertet werden, dass nicht nur die Rolle, sondern der Darsteller ein Freimaurer ist.

Apone-Calypse Ring

In „Rosewood Burning“ (1997) tragen sowohl Weiße wie auch Schwarze Freimaurerringe. Das ist total anachronistisch, denn die Handlung spielt 1923 und damals waren Afroamerikaner in den Logen noch absolut unerwünscht.

Rosewood - Masonic Ring_1

Rosewood - Masonic Ring_2

„Magnolia“ (1999) erzählt die Geschichten mehrerer Menschen in kleinen Episoden. Die Verbindungen der Personen untereinander sowie zur Freimaurerei ergeben sich erst im Laufe des Films. Der Showmaster Burt Ramsey (Ricky Jay) gehört auf jeden Fall zum Club, wie ein Blick auf seinen kleinen Finger offenbart.

Magnolia - Masonic Ring

In „Hollywood Cops“ (2003) darf wieder mal ein Afroamerikaner (Keith David) einen Freimaurer in gehobener Position spielen.

Hollywood Cops - Masonic Ring

Der Waffenhändler Joey (Luke Goss) aus „Cool & Fool – Mein Partner mit der großen Schnauze“ (2005) ist ebenfalls dick im Freimaurergeschäft.

Cool & Fool - Masonic Ring

In „Domino“ (2005) trägt der TV-Produzent Mark Heiss einen Freimaurerring. Die Rolle wird von Christopher Walken verkörpert, welcher bereits in der extrem freimaurerisch-sexistischen Verfilmung „Die Frauen von Stepford“ den Kopf einer Geheimloge darstellte.

Domino - Masonic Ring

Elmer C. Robinson zeigt seinen Freimaurerschmuck in „Lonely Hearts Killers“ (2006). Der Schauspieler John Travolta ist damit der Beweis, dass Freimaurerei und $cientology sich nicht gegenseitig ausschließen. Beides ergänzt sich viel mehr.

Lonely Hearts - Travolta Mason

In „Helden der Nacht – We own the Night“ (2007) trägt Deputy Chief Albert Grusinsky (Robert Duvall) den okkulten Fingerschmuck.

Helden der Nacht - FM Ring

Sogar in einem bescheuerten Animationsfilm wie „Flutsch und weg“ (2006) trägt der Bösewicht einen Freimaurerring. Die Konditionierung fängt also schon im Kinderprogramm an.

Flutsch und Weg - FM Ring

Neben Ringen gibt es auch Freimaurerpins, die als Zeichen der Identifikation getragen werden können. Der Bankmanager in der Stephen King Romanverfilmung „Dolores“ (1995) trägt ein Freimaurerlogo am Kragen.

Dolores - FM Schmuck

In „Good Vibrations – Sex vom anderen Stern“ (2000) gibt es mal wieder Beziehungen zwischen Freimaurern und Aliens, diesmal aber ohne Biss. Don Fisk (Richard Jenkins) outet sich hier mit einer entsprechenden Anstecknadel.

Good Vibrations Masonic

Den gleichen Pin trägt auch Lou Toback (Ted Lavine) in „American Gangster“ (2007)

American Ganster - FM Schmuck

In „Shoot ’em up“ (2007) schmückt sich der Verbrecherboss Karl Hertz (Paul Giamatti) mit einem Freimaurerpin. Wenn das mal kein Hinweis auf der Verbindung der Freimaurer zum organisierten Verbrechen ist…

Shoot em up - FM-Schmuck

So viel zu den Beispielen in Filmen. Diverse Schauspieler tragen jedoch auch außerhalb des Drehs Freimaurerringe und in dem Fall outen sie sich definitiv als Logenbrüder. Auf der Premierefeier von „Kick Ass“ wurde z.B. der Produzent Brad Pitt mit Freimaurerring abgelichtet. Er ist also nicht nur Mitglied im „Fight Club“, sondern außerdem bei den Freimaurern.

Brad Pitt Masonic Ring

Auch hinter den Kameras wimmelt es in Los Angeles von Freimaurern. Darunter der Tattoo-Künstler Zulu, der Experte für Männermode Jonathan Kanarek sowie der Produzent Daemon Hillin von Benetone Hillin Entertainment.

Zulu, Jonathan Kanarek & Daemon Hillin

Zulu, Jonathan Kanarek & Daemon Hillin