Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Shinzon

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

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26 Autsch_2

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Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!

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Rätsel in Stein – Freimaurerarchitektur

Die folgende Doku ist interessant, da auch Hochgradfreimaurer zu Wort kommen, deren lächerliche Aussagen sofort widerlegt werden. Leider komplett auf Englisch.

Die Monster Uni – Dämonen auf der Schulbank

von Shinzon

Da vor dem Hauptfilm der Vorfilm „Der blaue Regenschirm“ läuft, kritisieren wir dementsprechend auch erst den Vorfilm. Dieser ist der wohl Unsinnigste, den Pixar je vom Stapel gelassen hat. Doch die dünne Story ist nicht das einzig Ärgerliche daran.

Bereits der Titel verrät, dass im Zentrum ein Freimaurersymbol steht. Der blaue Regenschirm (der Freimaurer) sticht aus der Masse von schwarzen Regenschirmen (wir normalen Menschen) hervor und wird von einem roten Regenschirm verführt. Um jedoch an sein Ziel zu gelangen, muss der blaue Regenschirm einiges über sich ergehen lassen.

Fassen wir kurz zusammen: Wir hätten da den Regenschirm, die typische Blau/Rot-Symbolik und natürlich die Frau in Rot.

Der blaue Freimaurerschirm

Kommen wir nun zum Hauptfilm. Dieser erzählt die Vorgeschichte zu „Die Monster AG“. Der Plot ist daher recht ähnlich. In einer Paralleldimension leben Dämonen, die Kindern in unserer Welt das Fürchten lehren, um deren Angstenergie abzusaugen. Im Bonusmaterial der „Monster AG“-DVD wird darüber hinaus zugegeben, dass entsprechend der Art der Energiegewinnung alle Geräusche von Geräten und Autos der Monsterwelt verzerrte Kinderschreie sind.

Monsterpyramide

Eigentlich ziemlich pervers, wenn man’s genau nimmt. Denn wie in der Dokumentation „Höllenleben“ deutlich wird, misshandeln und töten Satanisten tatsächlich kleine Kinder, weil sie glauben, mit der dabei freigesetzten Energie arbeiten zu können. Wenn man dann noch die okkulten und pädophilen Abgründe des Disney-Konzerns berücksichtigt, ist die Story der beiden Filme umso erschreckender.

Dabei braucht es nicht einmal viel Phantasie, um in den Monstern Dämonen zu sehen. Rund die Hälfte aller Schauergestalten haben Teufelshörner und auf der Jacke eines Studenten prangt unübersehbar eine 66.

Monster Uni 66

Diverse Pyramiden und Pentagramme fallen ebenfalls auf.

Monster Uni Pyramide

Doch zurück zur Handlung. Nachdem der einäugige Mike Glotzkowski als Kind einen Schulausflug in die Monster AG mitgemacht hat, wünscht er sich nichts sehnlicher als Erschrecker zu werden. Jahre später ist er überglücklich, ein Studium an der Monster Uni beginnen zu können. Deren Logo ist übrigens aus dem realen Leben abgeschaut.

Monster Unipass

VIZ Evil Eye

Glotzkowskis Zimmergenosse und anfänglicher Freund Randall entwickelt sich im Laufe des Films zu seinem Erzfeind, während sein späterer Freund Sullivan zu Beginn als spöttischer Konkurrent auftritt. Zumindest was die Charakterentwicklung angeht, haben sich die Drehbuchschreiber durchaus Mühe gegeben.

Neben den bekannten Charakteren gibt es natürlich noch eine Menge neuer Monster. Darunter die finstere Dekanin Hardscrabble, die Glotzkowski und Sullivan aus dem Schreckerkurs schmeißt, nachdem die beiden ihre Schrecktrophäe bei einer Kabbelei zerstört haben. Es bleibt den beiden nichts anderes übrig, als einige der uninteressanteren Fächer zu belegen.

Monster Uni Dekanin_1

Drachenschuppenmuster auf dem Boden

Drachenschuppenmuster auf dem Boden

Zumindest bis die beiden von einem Schreckwettbewerb erfahren, bei dem sie sich der Dekanin beweisen wollen. Sie gehen eine Wette mit ihr ein, bei der sie im Falle eines Sieges weiterstudieren dürfen. Dumm nur, dass die Sache einen Haken hat. Glotzkowski und Sullivan müssen für die Teilnahme Mitglied einer Studentenverbindung sein und während Mike als Loser von vornherein nicht akzeptiert wird, fliegt Sulley aus seiner Verbindung raus, nachdem die Dekanin ihn aus dem Kurs geschmissen hat.

Es bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich der Omega Kreischma anzuschließen – der Loser-Verbindung. Deren Sitz befindet sich im Haus von Squishys Mutter, die schon mal unangemeldet in das okkulte Aufnahmeritual der Logenbrüder platzt. Dieses Ritual erinnert natürlich nicht zufällig an das finstere Treiben realer Verbindungen wie Skull and Bones, obgleich die sexuellen Ausschweifungen wegen der Altersfreigabe ausgelassen werden.

OK Aufnahmeritual

Des Weiteren gibt sich das OK-Mitglied Art als New Age-Anhänger aus, der passender Weise in violetten Farben gehalten ist. Da weiß man, was man von New Age zu halten hat. Die Hausnummer der OK-Verbindung ist schlussendlich ebenfalls eine Erwähnung wert. Die Nummer 1419 ergibt, wenn man sie als 14+19 zusammenrechnet, die 33.

Monster Uni 1419

Doch weiter im Text. Dank seiner Kreativität und etwas Glück gelingt es Glotzkowski, die Omega Kreischma zu einer der angesagtesten Verbindungen auf dem Campus aufzubauen. Allerdings nicht ohne den ein oder anderen Rückschlag. Die Einladung zur Party der ROR-Verbindung, bei der Mike und Sulley zuvor abgelehnt wurden, hätten die Loser z.B. ausschlagen sollen, da diese sie gekonnt in eine Falle locken und mit Farbe übergießen. Dies erinnert schon sehr stark an das Schicksal von Stephen Kings „Carrie“. Allerdings fehlen den Monstern Carries telekinetische Fähigkeiten und so müssen sie sich damit abfinden, zum Gespött gemacht zu werden.

Natürlich gelingt es den OK-Studenten durch Witz und Schläue, im Wettbewerb wieder zuzulegen. Den letzten Test gewinnen sie jedoch nur, weil Sullivan den Kreischsimulator manipuliert, bevor Glotzkowski an der Reihe ist. Als Mike dies herausfindet, flüchtet er enttäuscht durch eine Dimensionstür, um sich selbst zu beweisen, dass er Kinder erschrecken kann.

Monster Uni Dimensionstor

Das geht allerdings nach hinten los, denn die Kiddies finden ihn ganz knuddelig. Als Sullivan Mike zu Hilfe eilt, ist obendrein noch die Polizei angerückt und dabei sollte die Dämonenwelt den Erwachsenen doch verborgen bleiben. Als wäre das noch nicht schlimm genug, schaltet die Dekanin die Tür von der anderen Seite aus ab, sodass die beiden Monster in einer ausweglosen Situation gefangen sind.

Zusammen gelingt es ihnen schließlich, den Cops einen derartigen Schrecken einzujagen, dass sich das Dimensionstor von ihrer Seite aus öffnet und die Schreikanister vor Angstenergie überlaufen. Ein Schrecken, der sogar den Rekord von Dekanin Hardscrabble knackt. Die zeigt sich zwar beeindruckt, schmeißt Mike und Sulley aber dennoch von der Uni.

Komisches Ende. Ende? Nicht ganz! Die beiden bewerben sich kurzerhand in der Poststelle der Monster AG und steigen über die Jahre bis zu Erschreckern auf. Musste ja irgendwie so kommen, denn die Fortsetzung ist bereits bekannt.

Monster Uni Schrecker

Fazit: Man kommt nicht umhin, zuzugeben, dass es ein paar nette Gags in „Die Monster Uni“ gibt. Der beste Gag war jedoch die Szene aus dem Trailer, in der Sullivan Glotzkowski in eine Discokugel verwandelt. Und genau diese Szene fehlt im Film!

Darüber hinaus bleibt es immer noch mehr als bedenklich, dass den Kindern Dämonen als lustige Spaßbrüder verkauft werden. Okkultismus ist nämlich alles andere als ein Witz. Ebenso ist es kein Spaß, Menschen Angst einzujagen, wobei der Film in diesem Punkt jedoch versagt. Wirkliche Schockeffekte gibt es zum Glück nicht.

Monster Uni_1

William Cooper über den Pakt der Schattenregierung mit den Grey

Bill Cooper ist ein weiterer Name, den man sich merken sollte. Wie Phil Schneider berichtete auch er detailliert über die finsteren Machenschaften der Schattenregierung und wie Schneider bezahlter er dafür mit seinem Leben. Während man es bei Schneider jedoch wie einen Selbstmord aussehen ließ, wurde Cooper in der Nacht zum 6. November 2001 nahe seinem Hauses in Eagar (Arizona) von Polizisten erschossen, als er sich seiner Verhaftung widersetzte. Wenige Monate zuvor warnte er vor den 9/11-Anschlägen, die sich bekanntermaßen tatsächlich ereigneten.

Im letzten Teil bestätigt Bill Cooper den Dulce-Vorfall, den Phil Schneider miterlebte. Glaubt man Cooper, haben sich die Beziehungen der Schattenregierung zu den Grey kurz darauf wieder normalisiert. Dies wird durch die Pro-Grey-Propaganda bekräftigt, mit welcher wir bis heute bombardiert werden.

Boneman wird US-Außenminister

Obama gab kürzlich bekannt, dass der Boneman und Großcousin von Goerge W. Bush, John Kerry, der nächste US-Außenminister werden soll. Warum seine Bestätigung durch den US-Senat sicher ist, kann sich ja jeder denken. Als hochrangiges Skull & Bones-Mitglied sind ihm die Stimmen seiner Logenbrüder gewiss.

Zudem soll er bereits in den vergangenen Jahren bei vielen außenpolitischen Entscheidungen mitgemischt haben. Welche das wohl waren? Vielleicht der Raubzug in Libyen? Oder die Daumenschrauben für Syrien? Von einem Okkultisten, der einem geisteskranken Totenkult anhängt, sollte man jedenfalls keinen Weltfrieden erwarten.

Schädel und Knochen

von Shinzon

Der Totenschädel mit gekreuzten Knochen ist ein sehr weit verbreitetes Symbol, obwohl es sich eigentlich um ein sehr negatives Sinnbild handelt. Schädel und Knochen sind Repräsentationen des Todes und oft genug wurden sie von Gruppierungen gebraucht, die tatsächlich unzähligen Menschen den Tod brachten.

Die Symbolik des Totenschädels findet sich bereits in antiken Kulturen. Darunter bei den Maya und Azteken, die brutale Menschenopfer durchführten. Neben echten Schädeln waren insbesondere in Stein gehauene Wandverzierungen sehr weit verbreitet.

Mayan Skulls

Ein Mythos sind hingegen die legendären Kristallschädel, die inzwischen allesamt als Fälschungen entlarvt wurden. Dennoch spielen die Kristallschädel in der modernen Esoterikszene eine große Rolle, deren Anhänger größtenteils offenbar gar nicht realisieren, dass sie hier Todessymbole anbeten. Stattdessen glauben sie, diesem schaurigen Plunder irgendwelche positiven Energien entlocken zu können.

Kistallschädel

Man darf dabei nicht vergessen, dass die Esoterik ein Nebenzweig des Okkultismus ist und da kommen wir wieder auf die wahre Bedeutung des Totenschädels zurück. In den Freimaurerlogen soll der Schädel die Logenbrüder an ihre Sterblichkeit erinnern. Eine wirklich positive, lebensbejahende Botschaft ist das nun wahrlich nicht.

Populär wurde die Schädel- und Knochensymbolik schließlich durch die Piraten, wobei die Knochen in der Regel unter dem Kopf gekreuzt sind und den Schädel eine Augenklappe ziert. Obgleich die meisten Piraten im Auftrag der britischen Krone der indirekten Kriegsführung gegen andere Seemächte dienten, muss beim heutigen Verständnis der Piratenflagge jedoch von einem okkulten Hintergrund abgesehen werden.

Piratenflagge

Richtig okkult wurde es dann wieder 1832 an der Yale Universität (USA). Dort wurde in besagtem Jahr die Studentenverbindung „Skull & Bones“ gegründet, deren Mitglieder sich seither in einem Logentempel mit dem bezeichnenden Namen „Tomb“ („Gruft“) treffen. Die Mitglieder der „Loge 322“ nennen sich selbst „Bonemen“ („Knochenmänner“) und geben sich, gemessen an ihrer Schwanzlänge und sexuellen Erfahrungen, dämonische Namen wie „Magog“ und „Little Devil“.

Das Ordensleben der Knochenmänner ist vor allem von perversesten Formen der Sexualmagie geprägt, wobei die peinlichen Situationen alle Mitglieder erpressbar machen und so Stillschweigen garantiert wird. Im Gegenzug wird jedem Knochenmann eine steile Karriere garantiert, die schon mehrmals bis ins Oval Office des Weißen Hauses führte. Im Falle der Bush Familie ging das Präsidentenamt sogar gleich zweimal an einen „Boneman“. Personelle Überschneidungen mit der Hochgradfreimaurerei sollten dabei natürlich nicht verwundern.

Masonic Boneman

SkullBones322

Der Großvater von George W. Bush war ebenfalls schon ein „Boneman“ und soll 1918 den Schädel des Apachen-Häuptlings Geronimo ausgegraben und dem Skull & Bones Orden übergeben haben. Nachdem die Apachen davon erfuhren und die Herausgabe des Schädels verlangten, lehnte das FBI eine Einmischung ab. Dies zeigt wohl sehr deutlich den weitreichenden Einfluss der Knochenmänner, die dafür bekannt sind, mit fast allem ungestraft davon zu kommen.

Folgerichtig schadeten Prescott Bush’s gute Beziehungen zu Nazideutschland seiner Karriere ebenso wenig und er stieg bis zum Senator von Conecticut auf. Und da wären wir schon bei einer interessanten Verbindung. Denn die Nazis waren ein gleichsam okkulter Haufen und das Symbol der SS war wohl nicht zufällig ein Totenschädel mit gekreuzten Knochen.

Ebenso wie die Präsidenten der Bush-Familie und deren Skull & Bones-Kumpanen zeichneten sich auch die Nazis durch ihre Krieglüsternheit und einen unstillbaren Blutdurst aus. Kein Wunder also, dass die Nazis in Prescott Bush einen willfährigen Unterstützer fanden. Gleich und gleich gesellt sich gern.

Wikiartikel über Skull & Bones

Noch mehr verd(r)eckte Hände

von Shinzon

Wer Dreck an den Pfoten hat, sollte sie sich waschen, statt sie einfach zu verstecken. 😉 Kommen wir nun zu einigen Freimaurern, die in der Tat viel schmutzige Wäsche zu waschen haben. Einige davon haben, wie der bereits erwähnte Stalin, sogar reichlich Blut an den Händen kleben.

Josef Stalin

Ein weiteres Beispiel ist der Nazi-Marineoffizier Hans Langsdorff, Kapitän der Admiral Graf Spee im 2. Weltkrieg. Bilder wie diese strafen die angebliche Opferrolle der Freimaurer im 3. Reich Lügen. Es gab zahlreiche Freimaurer, die im 3. Reich Karriere machen konnten, Mitglieder der NSDAP waren oder diese gefördert haben. (Dazu später noch mehr…)

Hans Langsdorff (1939)

Beim Thema Nazis fällt einem gleich Prinz Harry von Sachsen-Coburg-Gotha ein, der vor einigen Jahren Schlagzeilen machte, als er in Naziuniform auf einer Party aufkreuzte. Neuerdings lässt der feine Herr sich gerne nackt dabei fotografieren, wie er auf Koks mit Nutten in Vegas rummacht. An dieser Stelle gibt es allerdings nur Bilder mit verdeckter Hand.

Prinz Harry

Prinz Harry mit Gemahlin

Bei Skull & Bones geht es ähnlich freizügig ab. In dieser Bruderschaft haben sich bereits drei Generationen der Familie Bush zum Masturbieren in Särge gelegt. Natürlich kommt es in diesem Gruselverein häufiger zu personellen Überschneidungen mit der Freimaurerei, wie der Herr ganz links auf diesem Jahrgangsbild deutlich macht.

Skull & Bones

Um beim Thema sexueller Perversion zu bleiben, kommen wir nun zu einer der abscheulichsten Gestalten des 20. Jahrhunderts: Aleister Crowley. Dieser erreichte mit seinen Lehren zur Sex Magick (die auch Kinder einbeziehen) den höchsten, 33. Grad der Freimaurerei. Hier ist er mit einem freimaurerischen Zylinder zu sehen. Jedoch versteckt er von seiner Hand nur den Daumen. Entweder ist er absolut schamlos oder es handelt sich vielleicht doch eher um die Hand auf’s Herz Geste. Genau können wir das nicht sagen, aber in jedem Falle ist die Geste definitiv freimaurerisch.

Aleister Crowley