Überraschender Wahlausgang in den USA

Amerika hat gewählt und das Ergebnis ist durchaus eine Überraschung. Obwohl Hillary Clinton die Wunschkandidatin der Hochfinanz und des militärisch-industriellen Komplexes war, zieht nun Donald Trump ins Weiße Haus. So ganz wirkungslos ist die ganze Konditionierung in Filmen und Fernsehen allerdings nichts geblieben. Tatsächlich erhielt Hillary Clinton nämlich 574.064 Stimmen mehr als ihr Kontrahent. Das sind über eine halbe Millionen Amerikaner, deren Wünsche aufgrund des undemokratischen Wahlmännersystems einfach ignoriert werden.

Die große Frage lautet nun: Stehen mit Trumps Wahlsieg die Pläne für eine neue Weltordnung auf der Kippe? Mitnichten! Sicherlich war Trump nicht der Favorit, was vor allem daran liegt, dass er ein schwer zu kontrollierender Egomane ist. Den US-Konzernen dürfte z.B. Trumps ablehnende Haltung gegenüber TTIP missfallen. Der 3. Weltkrieg scheint ebenfalls in weite Ferne gerückt, da Trump ein Putinfreund ist und obendrein die NATO schwächen könnte. Der finale Akt in der Konstruktion der neuen Weltordnung verschiebt sich damit ebenfalls, zumal ja ohnehin Hillary die UFO-Begeisterte ist.

Die Pläne der okkulten Elite werden also ziemlich durcheinander gewirbelt. Allerdings wird Trump nichts tun, was dem Ziel einer neuen Weltordnung wirklich schaden würde. Immerhin gehört er selbst zum Club und ist ein enger Freund der Clintons. Seine Eigensinnigkeit macht er zudem dadurch wett, dass er die sozialen Missstände innerhalb der USA verschärfen und die Stimmung gegen Minderheiten, insbesondere Migranten und Muslime, weiter anheizen wird. Auch das dient der Agenda.

Wo genau er wirklich steht, hat Trump gleich nach der Wahl offenbart. Zum einen beabsichtigt er, den Goldman Sucks Banker Steven Mnuchin zum Finanzminister zu ernennen. Es wäre wohl nicht mehr die USA, wenn nicht diese korrupte Großbank den Finanzminister stellen würde. Diese Entscheidung geht auch gleich mit dem nächsten Punkt konform, denn wo geklüngelt wird, da sind die Freimaurer nicht weit.

An ihren Symbolen sollt ihr sie erkennen und davon gab es beim Gespräch zwischen Trump und dem scheidenden US-Präsidenten Obama so einige. Als erstes fällt sofort Trumps Pyramidengeste auf. Da hat er schon mal was mit der deutschen Kanzlerin gemein. Das entlarvt auch gleich mal wieder die AfD, welche Trumps Wahlsieg selbstverständlich feiert, aber immer noch gegen Merkel wettert. Autorisierte Helden, die die Stimmung in Richtung gesellschaftlicher Spaltung anheizen sollen.

Kommen wir aber zum wichtigsten Hinweis und das ist Trumps rote Krawatte. Da der Milliardenerbe weder Sozialist noch Kommunist ist, kann diese nicht im politischen Sinne gedeutet werden, sondern nur als Frabencode der Hochgradfreimaurerei nach Schottischem Ritus. Obama trägt derweil eine blaue Krawatte, welche die niedrigen Grade der Johannesfreimaurerei repräsentieren könnte. Trump steht in der Freimaurerhierarchie also weit über Obama und man könnte herrlich darüber spekulieren, ob das nun an der Hautfarbe oder der Dicke des Geldbeutels liegt.

trump-obama

Wer solche Signale zu deuten weiß, kann sich bereits denken, dass es unter Präsident Donald Trump bestenfalls 4 Jahre Stillstand geben wird, aber auf keinen Fall eine Verbesserung der Lebenssituation einfacher Arbeiter. Clinton kann indes immer noch seine Nachfolge antreten. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Dr. Who gräbt nach Silurianern

von Shinzon

In der Doppelfolge „Hungrige Erde“/„Kaltblütig“ landet der elfte Doktor (Matt Smith) mit seiner Begleiterin Amy Pond (Karen Gillan) und deren Verlobten Rory Williams (Arthur Darvill) nicht wie geplant in Rio, sondern in der Nähe eines englischen Bergwerks 10 Jahre in der Zukunft. Dort ist kurz zuvor ein Arbeiter vom Boden verschluckt worden und bald darauf zieht es auch Amy in den Abgrund. Was zunächst nach einer skurrilen Story über intelligente Erde aussieht, entpuppt sich jedoch schon bald als interessante Reptiloiden-Ankündigung.

Nachdem die Reptos die Menschen an der Oberfläche unter einer Energieglocke festgesetzt haben, entsenden sie eine Kriegerin, die einen Jungen entführt. Während die Reptos nun schon drei Menschen in ihrer Gewalt haben, gelingt es dem Doktor, eine Reptilienkriegerin gefangen zu nehmen. Er warnt jedoch vor Racheakten, die einen Krieg auslösen könnten, und will zunächst einen Frieden aushandeln. Das ist jedoch nicht unbedingt das, was die Reptilienkriegerin will. Sie sieht in den Menschen lediglich minderwertige Affenwesen und will die Erdoberfläche für ihresgleichen beanspruchen.

Spätestens an dieser Stelle schrillen jedem, der sich schon mal mit Reptiloiden beschäftigt hat, die Alarmglocken. Sie leben im Untergrund, sind kriegerisch, entführen Menschen und insbesondere Kinder. Es kommt sogar zu einer Vivisektion an einem der Entführten, womit auf Menschenverstümmelungen angespielt wird. Der Doktor kennt die Wesen selbstverständlich und berichtet, dass die Homo Reptila eine einheimische Spezies sind. Derartige Andeutungen von intelligenten Dinosauriern gibt es in der Pop-Okkultur reichlich und gänzlich ausschließen lässt ein solches Szenario in der Tat nicht.

Die wissenschaftlichen Daten in „Dr. Who“ stimmen allerdings nicht, womit die Wahrheit hier wieder einmal verzerrt wird. So behauptet der Doktor, es handele sich um Silurianer, welche die Erde vor 300 Mio. Jahren bevölkert haben. Das kann nicht stimmen. Zum einen liegt das Erdzeitalter Silur bereits über 400 Mio. Jahre zurück (vor 443,4–419,2 Mio. Jahren), zum anderen entwickelten sich damals gerade einmal die ersten komplexeren Fische mit Kiefer. An landlebende Reptilien war zu dieser Zeit noch lange nicht zu denken, schon gar nicht an intelligente. Die ersten Dinosaurier entwickelten sich erst im Trias vor rund 250 Mio. Jahren. Eine Spezies intelligenter Reptiloiden dürfte sich frühestens im anschließenden Jura (vor 201,3–145 Mio. Jahren) herausgebildet haben.

Ebenso inkorrekt ist die Darstellung, dass sich der Großteil der Reptiloiden im Kälteschlaf befindet und seit dem Aufkommen der Menschheit den Kontakt zur Oberfläche abgebrochen hat. In dem Fall würde es wohl keine solchen Machwerke in der Pop-Okkultur geben. Was in den unterirdischen Städten abgeht, ist indes durchaus bedenklich.

Silurian City

Die Unterirdischen mögen es nämlich gar nicht, wenn ihre Höhlen angebohrt werden und in diesem Punkt erinnert der Zweiteiler sehr stark an die Schilderungen von Phil Schneider. Bei den realen Ereignissen in den USA handelte es sich zwar um einen Konflikt mit den Grey und nicht mit den Reptos, für die Botschaft hinter der Doppelfolge ist dies jedoch unerheblich. Zumal einige Silurianer Masken mit großen, schwarzen Augen tragen.

Silurian Grey Connection

Wirklich interessant wird es bei den Friedensverhandlungen zwischen Menschen und Reptiloiden. Amy bietet den Silurianern unbewohnte Gebiete wie das australische Outback, die Wüste Sahara und Nevada an, im Gegenzug wollen die Reptos ihre fortschrittliche Technologie mit den Menschen teilen. Genau das ist der Deal und die Erwähnung der Wüste von Nevada ist hier kein Zufall. Dort liegt nämlich die berüchtigte Area 51, in der laut Insiderinformationen außerirdische Technologie getestet wird. Die stammt zwar größtenteils von den Grey, aber die Reptiloiden spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Verhandlungen werden je unterbrochen, als die restlichen Menschen von der Oberfläche eintreffen und die Leiche der Reptiloidenkriegerin mitbringen. Die Mutter des Jungen hatte sie aus Sorge um ihr Kind umgebracht, was bei den Reptos gar nicht gut ankommt. Zumal die Anführerin der Kriegerkaste die Schwester der Toten ist. Die Krieger putschen daraufhin gegen ihre eigene Regierung und wollen die Erdoberfläche gewaltsam zurückerobern.

Silurian King

Das Oberhaupt der Silurianer lehnt dieses stumpfe Vorgehen ab, da ihm ein subtileres Vorgehen weitsichtiger erscheint, und so zwingt er die Kriegerkaste mittels eines Tricks in den Kälteschlaf zurück. Was nun folgt, ist wieder einmal bemerkenswert vielsagend. Da klar ist, dass die Reptiloiden in 1.000 Jahren wieder erwachen werden und die Menschheit den Planeten dann wohl oder übel mit ihnen teilen muss, schlägt der Doktor etwas Unfassbares vor. Er sagt zu den anwesenden Menschen, dass diese nun „1.000 Jahre Zeit hätten, den Planeten neu zu ordnen.“

Die neue Weltordnung wird hier in direkte Verbindung mit den Reptiloiden gebracht. Die Menschheit soll dabei mittels „Legende, Prophezeiung oder Religion“ auf die Wiederkehr der Echsenwesen vorbereitet werden. Legenden über Drachen, Schlangengottheiten und Reptiloide gibt es in der Tat mehr als genug. Ebenso Prophezeiungen über einen kommenden Antichristen und die neue Weltordnung. Bleibt zum Schluss noch die Religion und diese findet sich im Satanismus, dessen Anhänger völlig offen die Schlange Luzifer und andere reptiloide Gestalten anbeten.

So viele Gleichnisse können kein Zufall mehr sein, zumal es sich um eine britische BBC-Serie handelt. Die BBC ist seit den Enthüllungen um den Freimaurer und Kinderschänder Jimmy Savile für derartige Verbindungen berüchtigt, was durch die pädophilen und okkulten Anspielungen im „Dr. Who“-Spin Off „Torchwood“ deutlich zutage tritt. Die Drehbuchautoren werden also wissen, was sie da schreiben. Allerdings scheint es so, dass die Wiederkehr der Reptiloiden nicht 1.000 Jahre in der Zukunft liegt, sondern vor 1.000 Jahren angekündigt wurde.

Die 5. Welle – Willkommen im Kinder-Bootcamp

von Shinzon

Das Invasionsthema ist einfach nicht tot zu kriegen. Der nächste Alienangriff rollt gleich in 5 Wellen über die Kinoleinwand. Dabei werden wieder einmal Kindersoldaten eingesetzt wie schon bei „Ender’s Game“. In beiden Fällen handelt es sich um Jugendbuchverfilmungen. Offensichtlich wollen Autoren wie Richard Yancey die junge Generation darauf einstimmen, dass sie in Kriegszeiten aufwachsen wird.

Der Film beginnt, wie so oft, mitten in der Handlung und springt dann zurück zum Anfang. Diese Erzählweise ist so ausgelutscht wie ätzend, da sie schon viel zu früh viel zu viel verrät. In „Transcendence“ wurde sogar schon die Auflösung in den ersten Minuten gezeigt und damit jede Spannung ruiniert. In „Die 5. Welle“ wissen wir nun bereits, dass die Außerirdischen die Menschheit an den Rand der Ausrottung gebracht haben, bevor sie überhaupt angekommen sind.

Die Ankunft geschieht ganz plötzlich und erst einmal passiert nix. Die Mutterschiffe, welche ein wenig wie aus „District 9“ wirken, schweben einfach nur so vor sich hin und da sich die Besucher nicht vorstellen, werden sie schlicht die „Anderen“ genannten. Erst nach Tagen wird der Menschheit mit einem globalen EMP der Strom abgeschaltet. Dabei gibt es die ersten Toten, die allerdings nur ein Kollateralschaden abstürzender Flugzeuge sind. Aus Sicht des Blue Beam Project könnte die erste Welle problemlos mit irdischer Technologie inszeniert werden.

District 9 like UFO

Die zweite Welle besteht aus Tsunamis, die sämtliche Küstenmetropolen hinfort spülen. Diesmal gehen die Opferzahlen in die Millionen, was durchaus beabsichtigt scheint. Tsunamis können durch Seebeben ausgelöst werden und die Möglichkeit von Erdbebenwaffen hat schon Nikola Tesla erwähnt. Die dritte Welle besteht aus einem modifizierten Grippevirus, welches der militärisch-industrielle Komplex schon seit Jahrzehnten gentechnisch erzeugen kann.

Die vierte Welle besteht aus Schläfern der Besucher, die schon lange auf der Erde leben und wie Menschen aussehen. Wie ungemein praktisch, denn derartiges könnte mit Manchurian-Kandidaten inszeniert werden. Dabei wird auch gleich die Paranoia-Karte ausgespielt, denn niemand kann mehr irgendwem trauen. Warum sich hier ein Vergleich mit den irdischen Möglichkeiten lohnt? Weil genau dieses Szenario von US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004) in mehreren Reden vor der UN-Vollversammlung angekündigt wurde. Dort sagte er: „Und jetzt frage ich Sie, ist nicht längst eine außerirdische Macht unter uns?“ Es gibt sogar eine kleine Anspielung auf diese NWO-Reden, denn im Film wird kurz das UN-Gebäude eingeblendet.

UN-Gebäude

Die Menschen sammeln sich in abgelegenen Flüchtlingslagern, darunter auch Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz) mit ihrem Vater (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder. Ihre Mutter (Maggie Siff) hat bereits die Vogelgrippe dahingerafft und es wird nicht ihr letzter Verlust sein. Wenig später kommt ein Militär-Konvoi ins Flüchtlingscamp und warnt vor der herannahenden 4. Welle. Da nur wenige Fahrzeuge repariert werden konnten, werden die Kinder als erste evakuiert.

Cassies kleiner Bruder vergisst natürlich seinen Teddy vergessen hat, weswegen sie noch einmal zurück eilt und so die Abfahrt verpasst. Durch diesen blöden Zufall wird sie Zeuge, wie die Erwachsenen vom Militär massakriert werden. Noch scheint alles wie ein Missverständnis, denn einer der Zivilisten hatte eine Waffe, weshalb das Unglück seinen Lauf genommen hat. Doch es dämmert einem schon an dieser Stelle, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Verunsichert durch die Paranoia, erschießt Cassie wenig später selbst einen unschuldigen Zivilisten in einem Tankstellenmarkt. Dieser ist scheinbar verletzt und als er in seine Jacke greift, glaubt sie, er würde eine Waffe ziehen. Wie sich allerdings nach seinem Ableben herausstellt, handelte es sich nur um ein metallenes Kruzifix. Diese Szene ist von immenser okkulter Bedeutung, denn hier wird nichts anderes als die Zerstörung des Christentums durch die Ankunft der Außerirdischen angedeutet.

(Bild folgt)

Während Cassie auf der Suche nach ihrem Bruder durch die Straßen und Wälder irrt, kommen die eingesammelten Kids auf der Wright-Patterson Airforce Base an. Diese steht in der Realität tatsächlich schon seit Jahrzehnten in Verbindung mit UFO-Sichtungen. Es soll dort unterirdische Anlagen geben, in denen abgestürzte UFOs untergebracht sind, ähnlich wie in Area 51. Zumindest die unterirdischen Anlagen gibt es auch im Film zu sehen. Manöver finden allerdings im Freien statt, was bemerkenswert ist.

Wer noch einigermaßen Grips in der Birne hat, bemerkt spätestens hier, dass an dieser Situation überhaupt nichts stimmt. Überall finden Schießübungen statt, es fahren Autos und es fliegen Helikopter herum. Aber den Aliens, die den gesamten Planeten mit Drohnen nach überlebenden Menschen absuchen, scheint das vollkommen egal zu sein. Dabei müssten Militärbasen doch zu den allerersten Angriffszielen zählen, um potentielle Gegenschläge im Keim zu ersticken.

In der Basis ist indes die neue Weltordnung ausgebrochen. Die Kinder und Jugendlichen bekommen bei der Ankunft erst einmal einen RFID-Chip ins Genick implantiert. Dieser Eingriff wird damit begründet, dass man sie so schneller von den Besuchern unterscheiden kann, da diese ja wie Menschen aussehen. Vergleichbare Szenarios gab es bereits in Serien wie „The Event“. Mit humanoiden Außerirdischen ließe sich in der Tat genügend Paranoia verbreiten, um die massenhafte Implantierung von RFID-Chips zu rechtfertigen. Jeder, der den Eingriff ablehnt, würde sich automatisch verdächtig machen. Wir können also davon ausgehen, dass die RFID-Agenda zusammen mit dem Blue Beam Project umgesetzt wird.

(Bild folgt)

Nachdem die Chips verabreicht wurden, wird den jungen Rekruten ein Menschenkind gezeigt, welches von einem außerirdischen Hirnparasiten befallen sein soll. Dieser Parasit wird durch eine Spezialbrille sichtbar. Wer noch alle Hirnzellen beisammen hat, kann sich sofort denken, dass solche Bilder leicht zu fälschen sind und wie sich später herausstellt, ist genau das der Fall. Alles nur Show und das so offensichtlich, dass sich hier jede Spoiler-Warnung erübrigt.

Illusionsbrille

(Bild folgt)

Die Rekruten müssen das vermeintlich infizierte Kind töten, was natürlich nur ein Test ist. Ein ziemlich drastischer Test, der die Kids entmenschlichen soll, denn später werden sie noch mit echter Munition auf echte Menschen schießen. Zunächst bekommen sie aber noch eine Ausbildung im Boot-Camp. Wirklich interessant ist dabei, dass nur Kinder und Jugendliche rekrutiert werden, weil diese am leichtesten zu beeinflussen sind. Die neue Weltordnung will die nächste Generation, alle anderen können ausgemerzt werden. Auf diese Weise werden die Heranwachsenden vollkommen entwurzelt und allein vom Militär erzogen. Das Ziel ist eine absolut gehorsame Restmenschheit, die unfähig ist, kritisch zu denken und Befehle zu hinterfragen.

Dennoch merken einige Kinder auf dem Schlachtfeld, dass sie nur benutzt werden. Zum einen stellen sie recht schnell fest, dass Krieg kein Videospiel ist, sondern eine absolut traumatische Erfahrung. Als Cassies alter Schuldfreund Ben (Nick Robinson) sich den RFID-Chip entfernt, wird den anderen plötzlich ein Hirnparasit in seinem Kopf angezeigt, obwohl er kurz zuvor noch sauber war. Es dämmert ihnen, wozu die Chips in Wirklichkeit da sind. Nur wer einen trägt, wird von der Software als uninfizierter Mensch angezeigt. Das bedeutet im Klartext, dass die Kids die ganze Zeit auf überlebende Menschen geschossen haben. Überraschung: Sie sind die 5. Welle!

Das wiederum bedeutet, dass die Militärs unter Führung von Colonel Vosch (Liev Schreiber) die außerirdischen Invasoren sind. Eine bemerkenswerte Aussage, zumal sie nicht erst seit gestern auf der Erde sind. Hier wird unverhohlen darauf angespielt, dass die Aliens schon lange den Planeten kontrollieren. Sie haben schon vor Jahren die Regierungen und insbesondere den militärisch-industriellen Komplex infiltriert bzw. überhaupt erst gegründet. Der Film geht da nicht allzu sehr ins Detail, aber man kann es sich denken. Zumal in der Basis eine fette 33 zu sehen ist, welche unterschwellig auf das Kontrollsystem der Freimaurer verweist.

(Bild folgt)

Die Erde gehört nicht uns, das ist die klare Botschaft des Films. Als Ben Vosch vorwirft, dass die Invasoren eine ganze Spezies ausrotten, statt mit der Menschheit zu koexistieren, verweist dieser darauf, dass die Menschheit nicht besser ist. Da hat er nicht ganz Unrecht, denn die Menschen rotten täglich dutzende Spezies aus. Manche davon waren zuvor nicht einmal entdeckt. Die Rücksichtslosigkeit, mit der wir den Regenwald abholzen, die Umwelt vergiften, Kriege führen und die Landschaft zumüllen, delegitimiert uns tatsächlich als Herrscher über den Planeten. Wenn wir nicht bald eine 180° Wende in unserem Verhalten hinbekommen, wäre es für die Natur wirklich besser, wenn wir verschwinden würden. Traurig, aber wahr.

Allerdings sind nicht alle Menschen schlecht und auch nicht Aliens böse. Es gibt einige, die den Planeten nicht für sich allein wollen. Cassie lernt auf ihrer Reise Evan Walker kennen, der sich als außerirdischer Schläfer herausstellt. Er gehörte zu denen, die alle verbliebenen Erwachsenen eliminieren sollten. Doch als er sich in Cassie verliebt, rettet er ihr das Leben. Er folgt ihr bis zur Wright-Patterson Airforce Base, die er erst mal gründlich zerlegt. Das erinnert ein wenig an die 5. Kolonne in der Serie „V – Die Besucher“. Immerhin erscheinen die Aliens damit nicht mehr als so eindimensionale als Bösewichter. Das ist ein Pluspunkt, denn von fiesen Invasoren, die alles kurz und klein hauen, gibt es wahrlich genug. „Independence Day 2“ steht ja ebenfalls schon in den Startlöchern.

Am Ende scheitert die 5. Welle und einer Handvoll Kinder gelingt die Flucht. Ein Großteil wird jedoch abtransportiert und weiter hirngewaschen. Die Romanfortsetzung wird daher wohl noch als Filmfortsetzung in die Kinos kommen.

Fazit: „Die 5. Welle“ ist ein weiterer Invasionsstreifen, der uns auf das Kommende einstimmen soll. Im Gegensatz zu den meisten Invasionsfilmen, die nur aus Action und Gemetzel bestehen, wird hier allerdings ein wenig mehr offenbart. Zu den Kernthemen gehören künstliche Katastrophen, Designerviren, RFID-Chips, Kindersoldaten und Gedankenkontrolle. Die Fake-Invasion wird der finale Akt zur Etablierung der neuen Weltordnung und so deutlich wie in diesem Film wird das sonst nur noch in „Akte X“ angesprochen. Man beachte, dass beides nahezu zeitgleich veröffentlicht wurde.

Die Rückkehr von Mulder & Scully

Die Serie „Akte X“, welche es von 1993 bis 2002 auf neun Staffeln, einen Kinofilm sowie eine Spin-Off-Serie brachte, galt schon längst als abgeschrieben. 2008 folgte zwar mit „Jenseits der Wahrheit“ noch ein weiterer Kinofilm, der jedoch eher einer üblichen Mysterie-Episode um einen Serienmörder gleichkam und nichts Neues zur Serienmythologie beitrug. Umso überraschender war die Ankündigung, dass „Akte X“ 2016 als sechsteilige Miniserie ins Fernsehen zurückkehren sollte und das auch noch mit den alten Charakteren Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson).

Die Miniserie gilt inzwischen offiziell als 10. Staffel, womit eine Fortsetzung der Serie sehr wahrscheinlich ist. Erstaunlich ist jedoch nicht nur die Rückkehr der beiden FBI-Agenten. Geradezu mysteriös sind die Ausstrahlungstermine. In den USA lief die Serie im Januar und ab 8. Februar läuft sie auch schon im deutschen Fernsehen (21:10 Uhr auf Pro7). Für gewöhnlich laufen US-Serien in Deutschland erst mit einer zeitlichen Verzögerung von 1-2 Jahren, was u.a. an der Übersetzung liegt. Im Falle der neuen „Akte X“-Folgen hat man sich aber nicht nur hierzulande, sondern weltweit sehr beeilt. Warum?

Vielleicht, weil die Ankündigungen in diesen Episoden schon in sehr naher Zukunft umgesetzt werden? Drängt die Zeit so sehr, dass es in einem Jahr schon zu spät sein könnte, die Serie noch weltweit zu vermarkten? Die Inhalte sind auf jeden Fall äußerst brisant. Hier ein paar der wichtigsten Themen, die angesprochen werden:

● Außerirdische – Schon seit der ersten Staffel gehört die Alien-Agenda zu den Kernthemen der Serie. Chris Carter konsultierte für die Drehbücher tatsächlich UFO-Forschungsgruppen und Entführungsopfer. Angeblich soll er außerdem von Geheimdiensten wie der CIA beraten worden sein. Die Serie kann also als Teil der Disclosure-Bewegung gesehen werden und laut einem alten Episodentitel steht der Tag schon fest.

● UFO-Technologien – Seit den Aussagen von Bob Lazar Anfang der 1990er wissen wir, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA im Besitz von Alientechnologie ist. In einer der neuen Episoden werden Vakuumfeldenergie, Antigravitation, Metamaterialien und das Element 115 (Ununpentium) vorgestellt.

● Project Blue Beam – Ja, auch ein inszenierter Alienangriff auf die Erde wird erwähnt und sie geben sogar offen zu, dass die Invasion ein Fake sein wird.

● Wetterkriege – HAARP war gestern, heute präsentiert uns „Akte X“ ein ganzes Satellitensystem zur Wetterkrontrolle. „Owning the Weather until 2025“? Wohl eher bis 2015.

● Totale Überwachung – Okay, das ist keine Ankündigung, sondern lediglich eine Feststellung.

● Die Abschaltung des Internets – Das hat laut „Akte X“ nicht nur etwas mit der Ausmerzung alternativer Medien zu tun, sondern soll vor allem den digitalen Geldverkehr lahm legen. Wenn zuvor noch alles Bargeld abgeschafft wird, käme das einem finanziellen Supergau gleich.

● Die USA unter Kriegsrecht – Die Transformation der USA in einen faschistischen Polizeistaat findet bereits vor unseren Augen statt und ist längst kein Geheimnis mehr.

● FEMA-Camps – Die zukünftigen Konzentrationslager sind längst abgezäunt, Plastiksärge für Massengräber auf Fotos und Google-Earth gut sichtbar.

Es wird sich also auf jeden Fall lohnen, die neuen „Akte X“-Folgen anzusehen. Allein schon, um sich mental auf das vorzubereiten, was kommen wird. Ob man sich dabei gut unterhalten fühlt, bleibt jedem selbst überlassen.

Arthur Weihnachtsmann – Rationalisierungswahn am Nordpol

von Shinzon

„Arthur Weihnachtsmann“ ist keiner von diesen gewöhnlichen, anheimelnden Weihnachtsfilmen, sondern besticht durch seinen Witz und perfekte Animation. Er hätte das Zeug zum Klassiker, wenn da nicht einige unterschwellige Andeutungen wären.

Arthur ist der jüngere Sohn des aktuellen Weihnachtsmannes und steht damit in einer langen Tradition von Weihnachtsmännern. Leider hat er Höhenangst und ist obendrein ziemlich tollpatschig, weshalb er in der Poststelle arbeitet und dort sämtliche Weihnachtswünsche aus aller Welt entgegen nimmt. Das Verteilen der Geschenke übernimmt indes sein Bruder Steve mit einem ganzen Heer von Elfen. Der Vater der beiden ist lediglich das Aushängeschild.

Steve Weihnachtsmann ist ein typischer Geschäftsmann, der in Begriffen wie Effizienz denkt. Er liefert pünktlich und korrekt, die Fehlerquote geht gegen 0. Durch eine kleine Panne wird nur ein Geschenk nicht ausgeliefert. Als der Fehler auffällt, tut Steve ihn als geringfügig ab. Nur Arthur handelt im Geist von Weihnachten, demnach kein Kind vergessen werden darf. Zusammen mit seinem Großvater und der Elfe Bryony macht er sich auf, das letzte Geschenk auszuliefern.

Das ist die Handlung in knappen Worten. Kommen wir nun zur Symbolik. Bei Arthurs Bruder Steve fällt auf, dass sein Weihnachtsmannoutfit im Flecktarnmuster gehalten ist und auch Papa Weihnachtsmann hat einen Uniformfetisch. Das wirkt schon sehr militaristisch und passt irgendwie nicht zu einem Kinderfilm. Da Opa Weihnachtsmann für die Weihnachten zweier Weltkriege verantwortlich war und daher schon mal mit Militärmütze zu sehen ist, könnte das militärische Outfit des aktuellen und insbesondere des zukünftigen Weihnachtsmannes darauf hindeuten, dass die heutige Generation ebenfalls mit einem Weltkrieg konfrontiert werden wird.

Militäroutfit_1

02 Militäroutfit_2

03 Militäroutfit_3

Auch die Elfen tragen Flecktarnanzüge und verhalten sich wie eine Spezialeinheit für verdeckte Operationen.

04_Black Ops Elfen

Weiterhin prahlt Steve, dass er ein moderneres Kommunikationssystem als das Pentagon hat und obendrein steht der Nordpol unter totaler Videoüberwachung. Doch warum eigentlich? Terroristen dürfte es dort kaum geben und illoyale Elfen, die Geschenke stehlen, wohl ebenso wenig.

05_Northpole Watch

In der Mission Control des Nordpols sieht man indes, wer mit wem gegen wen Krieg führen wird. Im Zentrum steht das Weiße Haus und rechts daneben der Buckingham Palast. Der wichtigste Partner bzw. Vasall dieser Koalition ist Deutschland, welches links gleich mehrfach zu sehen ist. Zu guter Letzt wäre da noch der Kreml, welcher unterhalb des Weißen Hauses zu sehen ist. Damit wären dann wohl beide Seiten des 3. Weltkrieges klar definiert.

06_Kriegsparteien

Fehlt nur noch die Rekrutierung des Kanonenfutters. Das bekannte Uncle Sam-Plakat mit der Aufschrift „I want you für U.S. Army“ taucht hier leicht abgewandelt als Uncle Santa mit dem Spruch „Have you been good?“ auf.

7_I want you

Ein weiterer Hinweis auf den bevorstehenden Weltkrieg ist die Hausnummer des Mädchens, welches bei der Geschenkverteilung vergessen wurde. Es ist die Nummer 23, welche in der okkulten Numerologie für Zerstörung steht.

08_Hausnummer 23_1

09_Hausnummer 23_2

Ihren Brief an den Weihnachtsmann wirft Gwen in einen Briefkasten, der 5:45 Uhr geleert wird. Hitler erklärte seinerzeit Polen den Krieg mit den Worten: „Ab 5:45 Uhr wird jetzt zurück geschossen“.

10_5 Uhr 45

Apropos Polen.

11_Polen

Der Brief selbst enthält eine Zeichnung von Gwen, auf welcher der Weihnachtsmann brennt. Eine weitere ziemlich heftige Anspielung.

12_Burn after Reading

Das klingt jetzt alles etwas drastisch? In etwa so drastisch wie das Logo der Produktionsfirma Aardman Animations, welche sich für den Film verantwortlich zeichnet. Das Logo zeigt ein umgedrehtes, rotes Satanspentagramm und ist von oben bis unten mit Blut beschmiert. Derartiges erwartet man doch eher bei einem Horrorfilm.

Weitere Pentagramme gibt es im Film natürlich reichlich.

13_Pentagrammstern

Das Tannenbaumlogo des Weihnachtsmannes erinnert indes an eine dreistufige Pyramide.

14_Weihnachtspyramide

Eine Pyramide mit abgehobener Spitze gibt es in Form einer Alarmanlage neben der Hausnummer 23.

15_23 Pyramide

Dann wäre da noch ein Hexagon neben einer weiteren Hausnummer 23.

16_23 Hexagon

Und wo wir schon mal dabei sind, ist die Quersumme von Arthurs Personalnummer 3776 ebenfalls 23. Das leuchtet sogar irgendwie ein, denn immerhin ist er es, der die Welt ins Chaos stürzt.

17_3776 gleich 23

Und da kommen wir von der okkulten Symbolik zurück zur Irrfahrt von Arthur und Opa Weihnachtsmann, welche gleich zu Beginn und auch später noch mal am Vollmond vorbei führt.

18_Vollmond_1

19_Vollmond_2

Neben den Kriegsanspielungen gibt es nämlich noch ein weiteres wichtiges Thema in „Arthur Weihnachtsmann“. Der Blue Beam-Theorie zufolge soll direkt im Anschluss an den 3. Weltkrieg eine Alieninvasion inszeniert werden, welche der letzte Akt in der Etablierung einer neuen Weltordnung sein wird. Der erste Hinweis darauf wäre der Schlitten des Weihnachtsmannes, welcher einem UFO gleich über den Großstädten dieser Welt schwebt.

20_S1-Schlitten_1

21_S1-Schlitten_2

22_S1-Schlitten_3

Arthur und sein Opa sind zwar mit dem älteren Modell unterwegs, sorgen allerdings durch ihr tollpatschiges Verhalten ebenfalls für einige UFO-Sichtungen. Dabei tauchen sie sogar auf dem Radar des Flughafens von Toronto auf. UFO-Forscher dürften diese Anspielung verstehen, da es tatsächlich zahlreiche Radaraufzeichnungen von unidentifizierten Flugobjekten gibt, die nicht mit unserer konventionellen Flugzeugtechnologie erklärt werden können.

23_UFO auf Radar_1

24_UFO auf Radar_2

Bei einem Zwischenstopp in Idaho, wo sie eine Rentierattrappe entwenden, geraten die beiden an einen Einsiedler, der Arthur für einen Außerirdischen hält.

25_Weihnachtsmarsianer

Obendrein sorgt ihr torkelnder Schlitten für eine weitere UFO-Sichtung.

26_UFO-Schlitten

Die Irrfahrt der beiden inkompetenten Weihnachtsmänner gipfelt in einer weltweiten UFO-Hysterie, welche schnell die Nachrichten dominiert.

27_Alien Hysterie_1

28_Alien Hysterie_2

29_Alien Hysterie_3

Selbstverständlich heißt die Menschheit die vermeintlichen Besucher nicht willkommen. Im Gegenteil hält man sie für das personifizierte Böse.

30_Face of Evil

Und was passiert, wenn die Menschheit einen gemeinsamen Feind hat? Richtig: Alle Nationen vereinen sich.

31_One World

Arthur und sein Opa geben der Welt natürlich das, was die Herrschenden erwarten. Da es sich bei den Weihnachtsmännern jedoch um Menschen in einem Fake-UFO handelt, wird damit ziemlich unverhohlen ein Inside Job angedeutet.

32_UFO-Tarnung_1

33_UFO-Tarnung_2

Bei der ganzen Invasionsthematik dürfen UFO-Sekten natürlich nicht fehlen. Einen wirklich gut versteckten Hinweis gibt es in Arthurs Arbeitszimmer. Dort steht auf einem Regal ein Buch, dessen Titel halb verdeckt ist. Der lesbare teil lautet „NTOLOGY“. Ob hier „$CIENTOLOGY“ gemeint ist?

34_Ntology

Fazit: Oberflächlich betrachtet ist „Arthur Weihnachtsmann“ ein sehr witziger Weihnachtsfilm mit einigen wirklich guten Gags. Schaut man jedoch etwas genauer hin, entdeckt man überall Anspielungen auf Militarismus und Krieg. Das zweite große Thema, die gefakte Alieninvasion, ist dagegen keineswegs unterschwellig, sondern begleitet Arthurs gesamte Reise um den Globus.

35_Ho Ho Horror

Transhumanismus – Die Erschaffung des neuen Menschen

von Shinzon

Transhumanismus ist eine Philosophie, welcher der freimaurerische Gedanke von der „Veredelung des Menschen“ zugrunde liegt. Postuliert wurde der Begriff im 1957 erschienen Sachbuch „New Bottles for New Wine“. Autor dieses Werkes war der britische Biologe und Eugeniker Julian Huxley (1887-1975), dessen jüngerer Bruder Aldous Huxley (1894-1963) mit seinem Roman „Schöne neue Welt“ eine Blaupause für die neue Weltordnung ablieferte.

Julian Huxley

Angesichts dieser Verbindungen stellt sich schnell die Frage, wie erstrebenswert die technologische Weiterentwicklung des Menschen tatsächlich ist? Betrachten wir den Transhumanismus also etwas genauer. Zunächst muss man ihn in zwei Grundkomponenten unterteilen – die Eugenik und die Cyborg-Agenda. Die eugenische Strömung wird Extropianismus genannt und strebt eine Beschleunigung der menschlichen Evolution durch Gentechnik an. Dem gegenüber steht der Singularitarianismus, welcher die Schaffung einer Superintelligenz durch eine technologische Singularität zum Ziel hat. Beide Strömungen können sich überschneiden.

Auf die Cyborg-Agenda sind wir bereits in einem separaten Artikel eingegangen und haben festgestellt, dass die Grenzen zwischen positiven Technologien und totaler Kontrolle fließend sind. Immer ausgefeiltere Prothesen sind z.B. ein wahrer Segen für Menschen mit verlorenen Gliedmaßen, ebenso wie High-Tech-Sensoren für Gehörlose oder Blinde. Was auf der einen Seite das Leben von Körperbehinderten erleichtert, kann jedoch auch schnell zum Schaden der Menschheit eingesetzt werden. Das Resultat könnten Cyborgs sein, deren technologische Komponenten von anderen kontrolliert werden oder sich gar selbstständig machen könnten.

Am gefährlichsten sind in dieser Hinsicht Mikrochips, die in den Körper eingepflanzt werden. Ein RFID-Chip, der Ausweispapiere und Bargeld beinhaltet, würde unweigerlich zum komplett gläsernen Bürger führen. Chips im Gehirn könnten letztendlich sogar das Denken kontrollieren. Alle Menschen ließen sich wie Robotersklaven von einem Zentralcomputer aus steuern. In einem solchen Borgkollektiv gäbe es keinerlei Freiheit mehr, weder im Handeln noch im Denken oder Fühlen.

Die eugenischen Bestrebungen könnten ähnliche Auswirkungen haben. Auf den ersten Blick mag es vielleicht fortschrittlich wirken, Gendefekte schon bei der Zeugung auszumerzen. Welch Segen wäre es, in einer Welt ohne Erbkrankheiten zu leben. Letztendlich würden diese Bestrebungen jedoch zur Schaffung einer Herrenrasse führen, die sich über den Rest der Menschheit erheben würde. Es darf nicht vergessen werden, dass die Eugenik nicht zufällig ausgerechnet im 3. Reich Hochkonjunktur hatte. Verbreitet war sie aber auch in den USA, wo es zeitgleich Programme zur Zwangssterilisation vermeintlich genetisch minderwertiger Menschen gab.

Wie bei der Bionic ist es auch in der Genetik schwierig, klare Grenzen zu ziehen. So bevorzugt die Präimplantationsdiagnostik zwar gesunde Embryos, doch stellt sie noch keinen direkten Eingriff dar, denn am Genmaterial selbst wird nichts verändert. Ebenso könnte die Forschung an nichtembryonalen Stammzellen eines Tages den Mangel an Spenderorganen beheben, wenn sich diese künstlich im Labor züchten ließen. Geklonte Organe aus körpereigenen Stammzellen würden auch nicht länger vom Körper abgestoßen werden.

Abzulehnen sind dagegen gentechnische Veränderungen an Menschen, Tieren und Pflanzen. Zum einen bergen solche Veränderungen hohe Risiken, die überhaupt noch nicht absehbar sind. Zum anderen könnten Konzerne wie Monsanto Menschen patentieren und damit zu ihrem Privatbesitz erklären, wie sie es bereits mit Tieren und Pflanzen machen. Das ist nicht nur unethisch, sondern gibt den betreffenden Konzernen die Kontrolle über die komplette Natur. Es ist sogar ihr erklärtes Ziel, das Leben an sich zu besitzen.

Würde den Gentechnikkonzernen auch noch das Patentrecht auf Menschen gegeben werden, könnten sie ganze Klonarmeen und Sklavenheere erschaffen. Diese könnten bewusst ohne freien Willen gezüchtet und entsprechend ihrer jeweiligen Aufgaben optimiert werden. Die Vorstellung von willenlosen Arbeitssklaven und Supersoldaten aus dem Reagenzglas wäre ein ebenso schlimmes Horrorszenario wie das Borgkollektiv. Der ultimative Horror wäre jedoch eine gentechnisch veränderte Menschheit mit Cyborg-Implantaten. Genau dies scheint jedoch das Ziel der Transhumanisten zu sein.

Eine solch zombifizierte Menschheit bräuchte letztendlich nicht einmal mehr Geschlechter, da sie sich durch Klonen fortpflanzen würde. Die zunehmende Aufweichung der Geschlechterunterschiede in der Pop-Okkultur propagiert genau diese Entwicklung. Es gibt immer häufiger Darstellungen androgyner oder geschlechtsloser Geschöpfe, oft auch mit Cyborg-Elementen.

Zu beachten ist jedoch, dass die Aufhebung der Geschlechter nicht mit der Gleichberechtigung der Geschlechter gleichzusetzen ist, wie viele konservative Verschwörungstheoretiker es unterstellen. Die meist männlichen Vertreter aus den Bereichen des politischen Konservativismus sowie religiösen Fundamentalismus jammern bereits herum, wenn Frauen Hosen tragen, Mädchen mit Autos spielen oder Jungs mit Puppen.

Im Prinzip geht es diesen Fundamentalisten nur darum, dass Männer und Frauen sich in ihre gewohnten Rollenklischees fügen. Insbesondere den Frauen wird dabei jedes Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen. Sie werden zu Gebärmaschinen degradiert, deren Leben sich einzig um die Aufzucht der Kinder sowie die sexuelle Bespaßung der Männer zu drehen hat. Frauen, die sich selbst verwirklichen und einen Beruf ergreifen, werden als Verräter an der traditionellen Familie diffamiert. Irrwitzigerweise gibt es auch Frauen, die diese Meinung vertreten, aber selbst Karriere machen. Man denke nur an Eva Herman oder Beatrix von Storch, die mit ihren gut bezahlten Positionen in Medien und Politik ihren eigenen Aussagen widersprechen.

Halten wir also fest, dass weder die Gleichberechtigung der Frauen noch die Überwindung steinzeitlicher Rollenklischees ein Ausdruck von Gendermainstreaming sind. Gleiches gilt für die Anerkennung von Transsexuellen und Homosexuellen. Beides kommt von Natur aus vor und hat nichts mit Transhumanismus zu tun. Im Gegenteil wäre eher die eugenische Ausrottung der sexuellen Vielfalt ein Beitrag zum Transhumanismus. Geht es nämlich nach den Transhumanisten, sollte die Menschheit in Zukunft gar keinen Sex mehr haben – weder hetero- noch homosexueller Ausprägung.

Entsprechend hat auch das transhumanistische Gendermainstreaming nichts mit arbeitenden Frauen zu tun oder mit Vätern, die sich um ihre Kinder kümmern. Es geht den Transhumanisten um die völlige Abschaffung der Geschlechter. Die Menschheit soll sich nicht länger auf sexuellem Wege vermehren, sondern im Labor. Was aus dem Reagenzglas kommt, soll eine geschlechtsneutrale Borgdrohne ohne eigenen Verstand und Gefühle sein. Das und nichts anderes ist die Spitze der transhumanistischen Evolution.

Interessanterweise gibt es bereits eine Spezies, die sich in diese Richtung entwickelt hat. Die Rede ist von den Grey, die laut Aussagen von Entführungsopfern keine Geschlechtsmerkmale haben und stoisch ihren Aufgaben nachgehen. Viele Augenzeugen beschreiben die Grey gar als eine Art Bioroboter. Soll das die Zukunft der Menschheit sein? Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht der Fall sein wird.

Thor

Operation BlackJack – Der NWO-Comic

In der britischen Zeitung The Telegraph erschien vor einigen Jahren ein Comic mit dem Titel „Operation BlackJack“, welcher den Aufstieg der neuen Weltordnung in Bildern schilderte. Schritt 1. sollte dabei eine Serie von nuklearen Terroranschlägen beinhalten. Als Ziele wurden unter anderem New York, Washington D.C., Los Angeles, Portland, Toronto, Mexico City und London genannt.

BlackJack Comic NY

BlackJack Comic Washington

BlackJack Comic LA

BlackJack Comic Portland

BlackJack Comic Toronto

BlackJack Comic_2

im Comic waren die Atombomben in weißen Vans mit einem Sonnensymbol versteckt. Interessanterweise wurden solche Vans während der Olympischen Spiele 2012 in London gesichtet, für die tatsächlich eine erhöhte Terrorwarnstufe galt. Sollte das inszenierte Spektakel eventuell schon 2012 stattfinden, musste aber aus unbestimmten Gründen verschoben werden?

BlackJack Comic Van

BlackJack Comic_1

Immerhin wurde in „Operation BlackJack“ schon damals eine „Boston Bomb“ angekündigt, welche dann 2013 tatsächlich explodierte – mehr oder weniger.

BlackJack False Flag

In der Folge der Anschläge wurde ein Bürgerkrieg in den USA angekündigt, welcher durchaus nicht unwahrscheinlich wäre. Von Washington D.C. würde sich dem Comic zufolge eine neue Regierung im Westen abspalten.

BlackJack Denver

Wenn das schon beunruhigend ist, dann ist es die Prophezeiung von Konzentrationslagern auf dem Boden der USA erst recht. Da fallen einem unweigerlich die unzähligen FEMA-Camps ein, die stets als Verschwörungstheorie abgetan werden. Der Telegraph hält sie offensichtlich nicht für unmöglich.

BlackJack Comic KZ

The Return of the First Avenger – Und der Beginn einer neuen Weltordnung

von Shinzon

2014 kehrte „Captain America“ nach nur drei Jahren auf die Kinoleinwand zurück. In seinem zweiten Abenteuer bekommt er jedoch kaum Gelegenheit, sich ins 21. Jahrhundert zu integrieren. Nachdem er in „The Avengers“ bereits eine dämonische Alieninvasion zurückschlagen musste, wird er nun mit der neuen Weltordnung konfrontiert.

Gleich in der Eröffnungsszene taucht schon der erste Obelisk auf, immer mit einer spiegelnden Wasserfläche und einer Repräsentation der weiblichen Brust in der Nähe. Ein Sinnbild für freimaurerische Dualität sowie das Prinzip „wie im Himmel, so auf Erden“.

CA2_01 Obelisk_1

CA2_02 Obelisk_2

Vor dieser Szenarie joggt Steve Rogers (Chris Evans) durch Washington, wobei der genetisch verbesserte Superheld alle anderen überholt. Auf seiner morgendlichen Tour lernt er den Veteranen Sam Wilson (Anthony Mackie) kennen und tauscht mit ihm Kriegsgeschichten aus. Neben dem Pathos gibt es in Steves Liste verpasster historischer Ereignisse noch etwas Platz für Apple-Schleichwerbung.

CA2_03 Apple Jobs

Kurz darauf wird Captain America von der S.H.I.E.L.D.-Agentin Natascha Romanoff (Scarlett Johansson) abgeholt. Zusammen mit ihr und einem Agententeam wird er zu einem von Piraten gekaperten Schiff geschickt, welches S.H.I.E.L.D. gehört. Sie sollen die Lemurian Star zurückerobern und die Geiseln befreien. Interessant ist dabei der Name des Schiffes, welcher auf den untergegangenen Kontinent Lemuria anspielt.

Selbstverständlich glückt die Mission, wobei es zu einigen ordentlichen Schlägereien kommt. Allerdings läuft nicht alles reibungslos, denn Natascha hat noch eine andere Mission, bei der es um die Bergung von geheimen Daten geht. Anschließend geht es zurück nach Washington ins Hauptquartier von S.H.I.E.L.D. Das Gebäude ist in drei Flügel und einen Kernbereich unterteilt. Die drei ist eine heilige Zahl und steht u.a. für die ersten drei Grade der Freimaurerei. Zudem bildet das Gebäude eine abgerundete Triskele und wird sogar Triskelion genannt.

CA2_04 The Triskelion

In der Empfangshalle steht das S.H.I.E.L.D.-Logo – ein Adler, in dem sowohl Zirkel und Winkelmaß als auch ein M für „Mason“ angedeutet sind. Das ist nicht weiter verwunderlich, handelt es sich bei S.H.I.E.L.D. doch um eine Mischung aus Geheimgesellschaft und militärisch-industriellem Komplex.

CA2_05 Adler

CA2_05 Adler +

Im Hauptquartier gerät Steve Rogers erst einmal mit Nick Fury (Samuel L. Jackson) aneinander, der ihn über „mehrdimensionale Bereichsbildung“ aufklärt. Mit anderen Worten gibt es Missionen innerhalb von Missionen, über die nicht alle Teilnehmer bescheid wissen. Worum es bei Nataschas Mission ging, offenbart Fury dem aufgebrachten Superhelden, indem er ihn in das Projekt „Insight“ einweiht.

Es handelt sich um drei Heli-Carrier, die etwas moderner sind, als jener, der im ersten „Avengers“-Film zu sehen war. Diese fliegenden Waffenplattformen sollen mit sämtlichen Überwachungssatelliten vernetzt werden und so im suborbitalen Flug jedes menschliche Ziel rund um den Globus präzise ausmerzen können. Fury verkündet stolz, dass die Präzisionswaffen 1.000 Ziele pro Minute eliminieren können.

CA2_06 Insight Carrier

CA2_07 Insight Satellit

Der Einsatz soll dabei präventiv erfolgen. Mit anderen Worten werden potentielle Feinde ohne Gerichtsverfahren hingerichtet, bevor sie überhaupt ein Verbrechen begangen haben. Das geht sogar Captain America zu weit, der korrekt anmerkt, dass S.H.I.E.L.D. der Welt eine Waffe an den Kopf hält und es „Schutz“ nennt. Projekt Insight ist in seinen Augen ein Instrument der Angst und er lehnt jede Beteiligung seinerseits ab.

Im Anschluss schwelgt Rogers ein wenig in Erinnerungen, indem er seine Ausstellung im Smithsonian-Museum besucht. Von so viel US-Pathos bekommt man schnell Brechreiz.

CA2_08 Pathos

In einer Filmvorführung sieht er seine Jugendliebe Peggy Carter (Hayley Atwell) und beschließt, sie im Altenheim zu besuchen. Das ist die wohl stärkste Charakterszene des gesamten Films, da hier offensichtlich wird, was Rogers durch seinen 70-jährigen Kälteschlaf verloren hat. Etwas später besucht er noch Sam, der Veteranen mit posttraumatischem Stresssyndrom betreut. Auch gibt es wieder etwas unterschwelligen Pathos sowie Brust- und Phallussymbolik im Hintergrund.

CA2_09 Brust Phallus

Der Rest des Films besteht dann nur noch aus Action-Krachbumm. Als nächstes steht dabei Nick Fury im Mittelpunkt. Dieser muss feststellen, dass er nicht auf die Daten der Lemurian Star zugreifen kann. Da er ganz oben in der Kommandohierarchie steht, ist das äußerst ungewöhnlich. Er will daraufhin Projekt Insight verschieben und teilt dies seinem Vorgesetzten Alexander Pierce (Robert Redford) mit. Kurz darauf wird Fury von S.H.I.E.L.D.-Agenten angegriffen, die als Polizisten getarnt sind. Eine gute Gelegenheit für etwas Schwarz/Weiß-Symbolik.

CA2_10 Autos Schwarz-Weiß

Am Ende der Verfolgungsjagd wird der Einäugige von einem geheimnisvollen Maskierten mit Roboterarm angegriffen, kann diesem jedoch entkommen. Abends lauert Nick Fury seinem Nummer 1 Superhelden Rogers in dessen Wohnung auf. Er kann jedoch nicht offen mit ihm reden, da die Wohnung verwanzt ist – auf seinen eigenen Befehl hin. Ein klassisches Eigentor, da er seiner Geheimorganisation nicht mehr trauen kann. Er schafft es gerade noch, dies Rogers schriftlich mitzuteilen, bevor er angeschossen wird. Er gibt ihm einen USB-Stick mit den Daten der Lemurian Star und rät ihm, niemandem zu vertrauen, bevor er zusammenbricht.

Kurz darauf eilt ihm seine Nachbarin zu Hilfe, die sich als Agent 13 zu erkennen gibt. Captain America hält sich nicht lange mit solch okkulten Zahlenspielereien auf, sondern verfolgt den Schützen. Er springt einfach aus dem Fenster und rennt im Nachbargebäude durch die geschlossenen Türen, als bestünden diese aus Pappe. Auf einem Dach stellt er schließlich den Killer, der sich als der geheimnisvolle Maskierte herausstellt. Dieser ist ihm in Sachen Stärke jedoch ebenbürtig und kann entkommen. Übrigens ist der rote Stern auf dem Roboterarm des unbekannten keineswegs als Hinweis auf die Sowjetunion zu verstehen. Es handelt sich um ein satanistisches Pentagramm.

CA2_11 Rotstern

Im Krankenhaus kämpfen die Ärzte vergeblich um Nick Furys Leben und Agent Hill (Cobie Smulders) nimmt seine vermeintliche Leiche mit. Steve Rogers wird indes zum S.H.I.E.L.D.-Hauptquartier gerufen, wo ihn Pierce darüber aufklärt, dass Nick Fury die Piraten angeheuert hatte, um die Lemurian Star zu kapern. Nun geht also auch noch ein Inside Job auf seine Verantwortung. Doch warum sollte Fury dies tun und wer ist hier wirklich der Bösewicht?

Pierce fährt fort, er und Fury wären sich darüber einig gewesen, dass man alte Welten erst zerstören muss, bevor eine neue, bessere Welt aufgebaut werden kann. Das ist die erste Andeutung auf eine neue Weltordnung, zu deren Durchsetzung die alte Ordnung zerstört werden muss. Ob die neue Welt wirklich eine bessere ist, daran muss ernsthaft gezweifelt werden. Zumal Pierce Captain America verdächtig oft darüber ausfragt, was Fury ihm vor seinem Tod mitteilen wollte.

Rogers meint dazu lediglich, dass er ihm riet, niemandem zu vertrauen. Ein weiser Rat, denn auf dem Weg nach draußen wird Steve im Fahrstuhl von Rumlow (Frank Grillo) und einem Dutzend weiterer S.H.I.E.L.D.-Agenten angegriffen. Selbstverständlich kann er sowohl den Schlägern als auch einem Jet mit Maschinengewehr entkommen. Allerdings sitzt ihm von nun an S.H.I.E.L.D. im Nacken, da Pierce ihn offiziell zum Feind erklärt.

Auf der Flucht schaut Rogers zunächst im Krankenhaus vorbei, wo er den USB-Stick mit den sensiblen Daten deponiert hat. Agent Romanow hat diesen bereits sichergestellt und weiß auch einiges über den Mörder von Nick Fury. Sie hatte selbst schon eine Begegnung mit dem „Winter Soldier“. Von nun an steht sie Captain America bei dessen Suche nach der Wahrheit zur Seite, während Pierce den UN-Sicherheitsrat über Nick Furys Absichten belügt. Leider lässt sich der Sicherheitsrat überzeugen, Projekt Insight wieder aufzunehmen.

Bei dem Versuch, die Verschlüsselung der Daten auf dem USB-Stick zu knacken, werden Rogers und Romanoff erneut mit Apple-Schleichwerbung konfrontiert.

CA2_12 Applewerbung

Das ist aber nicht das Schlimmste, denn die KI auf dem Stick hat S.H.I.E.L.D. alarmiert. Die beiden entkommen den Agenten durch geschickte Tarnung, doch die Zuschauer entkommen nicht dem Product Placement, von welchem es in der Einkaufsgalerie reichlich gibt. Ein Laden heißt darüber hinaus auch noch Rainbow.

CA2_14 Rainbow

CA2_13 Hard Rock

Die Daten konnten die zwei Flüchtligen zwar nicht entschlüsseln, aber dafür konnten sie ihre Quelle zurückverfolgen, die in einer verlassenen S.H.I.E.L.D.-Basis nahe New Jersey liegt. Dort entdecken die beiden einen versteckten Fahrstuhl, der sie in eine hochgeheime Computerschaltzentrale bringt. Nun wird es interessant, denn der antiquierte Computer erkennt Rogers und Romanoff. Die Software entpuppt sich als das Bewusstsein von Arnim Zola (Toby Jones), ein Naziwissenschaftler, der einst für Red Skull bei der Geheimorganisation Hydra arbeitete.

CA2_15 Red Skull

Hydra ist das Nazigegenstück zu S.H.I.E.L.D. und wie Zola den beiden offenbart, wurde S.H.I.E.L.D. von Hydra-Agenten infiltriert. Diese wurden nach dem Ende des zweiten Weltkriegs über Operation Paperclip in die USA geholt, was sich nun bitter rächt. Die Nazis konnten die Welt nicht mit Gewalt unterwerfen, also haben sie die Menschheit dazu gebracht, ihre Freiheit freiwillig aufzugeben. Hydra hat Krisen genährt, Kriege angezettelt und die Geschichte umgeschrieben. Es sollte so viel Chaos wie möglich geschaffen werden, damit die Menschheit ihre Freiheit für Sicherheit aufgibt.

Das kommt einem doch alles recht bekannt vor. 9/11, inszenierter Terror, anschließend Krieg gegen den Terror und das alles, um den Patriot Act und andere Instrumente zur Schaffung eines Polizeistaates durchzusetzen. In der Realität waren dafür u.a. die Präsidenten Bush zuständig, deren Vorfahr Prescott Bush in den 1930er und -40er Jahren tatsächlich mit den Nazis kollaborierte. In diesem Film steckt also durchaus viel Wahrheit, obgleich es gar keine Infiltration durch deutsche Nazis brauchte. Es verhält sich eher so, dass amerikanische Faschisten wie Prescott Bush und Henry Ford das Naziregime in Deutschland von Anfang an unterstützten und nach dessen Niederlage ihre Brüder in die vereinigten Staaten holten.

Der Knaller ist natürlich, als Zola von „Hydras neuer Weltordnung“ spricht. Er hätte auch direkt George Bush senior zitieren können, der 1991 in aller Öffentlichkeit die neue Weltordnung verkündete. Die USA werden tatsächlich von Faschisten regiert, deren Ziel die Schaffung einer neuen Weltordnung ist. Hydra kann dabei sowohl mit der deutschen Thule-Gesellschaft als auch mit Skull and Bones gleichgesetzt werden.

Zola kann es sich leisten, Captain America alles zu offenbaren, denn eine Rakete ist längst auf dem Weg zur Basis. Allerdings gelingt es Rogers, sich und Natascha mit seinem Schild vor der Explosion und den herabregnenden Trümmern zu retten. Als klar ist, dass die beiden entkommen sind, setzt Pierce den Winter Soldier auf die Flüchtigen an. Der Buddhakopf in Alexanders Wohnung wirkt dabei etwas deplatziert, denn sonderlich spirituell ist der Nazi nicht. Im Gegenteil erschießt er seine Haushaltshilfe vor dem Buddhakopf, als diese noch einmal zurück kommt und den Winter Soldier sieht.

CA2_16 Buddha

Steve und Natascha suchen zunächst bei Sam Unterschlupf und schmieden dort neue Pläne, wie sie gegen Hydra vorgehen können. Ihr erster Anlaufpunkt ist S.H.I.E.L.D.-Agent Jasper Sittwell (Maximiliano Hernández), den sie mit Sams Hilfe auf ein Dach entführen und verhören. Von Sittwell erfahren sie, dass Zolas Algorithmus dazu dient, sämtliche Daten über alle Menschen zu sammeln und auszuwerten. Alle, die Hydras neuer Weltordnung gefährlich werden könnten, sollen anschließend eliminiert werden. Das betrifft ein paar Millionen Menschen, die mit einem Schlag ins Jenseits befördert werden sollen.

Der Zola-Algorithmus klingt verdächtig nach Prism. Sitwells Aussage, dass wir in einem digitalen Zeitalter leben, in dem unser Surfverhalten und unsere Accounts in sozialen Netzwerken alles über uns preisgeben, ist daher hoch brisant. Es ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis die NSA etwas mit den gewonnenen Daten anfängt und die USA damit beginnen, alle potentiellen Bedrohungen auszuschalten. Dies betrifft keineswegs nur Terroristen, sondern jeden vom Antifaschisten bis zum kritischen Journalisten. Das ist die Kernaussage dieses Films.

Mit Sitwells Hilfe wollen die drei Widerständler bei Projekt Insight eindringen und die Helicarrier stoppen. Unterwegs werden sie jedoch vom Winter Soldier aufgehalten, der Sitwell kaltstellt und zusammen mit anderen Hydra-Agenten ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legt. Über den Mangel an Realismus in dieser Schlacht braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Captain America legt einige Stürze hin, die selbst einen genetisch verbesserten Menschen umbringen würden.

Agent Romanoff muss ebenfalls einstecken und kassiert die zweite Kugel vom Winter Soldier. Im letzten Moment eilt ihr Rogers zu Hilfe und nimmt es mit dem Cyborg auf. Während der Schlägerei verliert dieser seine Maske und Rogers identifiziert ihn als Bucky, seinen ehemaligen Freund und Kameraden James Buchanan Barnes (Sebastian Stan). Dieser reagiert verwirrt, als er „Bucky“ genannt wird und lässt von Captain America ab.

CA2_18 Bucky_2

Der und seine beiden Freunde werden kurz darauf von S.H.I.E.L.D.-Agenten festgenommen. Die Hinrichtung wird aufgrund eines TV-Helikopters verschoben und natürlich entkommen die drei auf dem Transport, da sie unerwartete Hilfe von Agent Hill erhalten. Hill bringt die Flüchtigen zu einer geheimen Basis, wo Nick Fury auf sie wartet. Totgeglaubte leben länger.

Bucky wird von der Gegenseite ebenfalls in eine geheime Einrichtung verfrachtet, wo ihm die Erinnerung an seine Gefangennahme durch Hydra während des zweiten Weltkrieges langsam ins Gedächtnis zurückkommt. Er ist ein Hirnwäscheopfer und als er zu erkennen gibt, dass er sich wieder zu erinnern beginnt, wird er erneut einer Elektroschocktherapie unterzogen. Project Monarch lässt grüßen und nur so nebenbei hat auch die CIA damals von Naziverhörmethoden abgeschaut.

CA2_19 Monarch-Programmierung

Nick Fury erläutert in der Zwischenzeit, wie sich die Helicarrier ausschalten lassen. Die Serverplatten aller drei Waffenplattformen müssen ausgetauscht werden, damit ihre Systeme übernommen werden können und der Befehl erteilt werden kann, sie aufeinander feuern zu lassen. Captain America geht dieser Plan nicht weit genug. Er will nicht nur die Carrier ausschalten, sondern die komplette S.H.I.E.L.D.-Organisation, da sie von Hydra durchseucht ist. Eine Entscheidung, die Steve Rogers durchaus sympathisch erscheinen lässt, denn die Menschheit wird niemals sicher sein, solange es auch nur eine okkulte Geheimgesellschaft mit Zugang zu militärischer Gewalt gibt.

Bevor Captain America in die finale Schlacht zieht, holt er sich noch schnell seine alte Uniform aus dem Museum. Die macht ihn dann wieder ziemlich unsympathisch, denn der amerikanische Pathos mit Freimaurerfarben und Pentagramm tut einfach nur in den Augen weh. Nebenbei bemerkt ist es kein Zufall, dass Captain Amerika ein weißes Pentagramm trägt, während das vom Winter Soldier rot ist. Das ist wieder einmal typische Venus-Symbolik, wobei der Held das aufbauende luziferische Prinzip vertritt und der Gegner das zerstörende Prinzip Satans. Natürlich sind beide miteinander befreundet und obwohl sie gegeneinander kämpfen, können sie sich nicht gegenseitig töten, weil sie zwei Seiten derselben Medaille sind.

CA2_20 Masonic Man

Während Pierce den UN-Sicherheitsrat einlullt, dringen Rogers und Co. ins S.H.I.E.L.D.-Hauptquartier ein und verkünden über die Lautsprecheranlage, dass S.H.I.E.L.D. von Hydra infiltriert wurde und Pierce der Anführer der Verschwörung ist. Alle, die nicht zu Hydra gehören, müssen sich nun entscheiden, welcher Seite sie folgen. Captain America kann mit seinen Worten einige Verbündete rekrutieren und somit Chaos im Hauptquartier stiften. Dennoch können die Helicarrier starten, was die Lage verkompliziert und zu einer dramatischen Luftschlacht führt. Sam ist dabei eine echte Hilfe, da er mit seinen Flügeln im wahrsten Sinne des Wortes einen guten Wingman abgibt.

CA2_22 Wingman

Während Steve und Sam die Serverplatten der Carrier austauschen, hat Natascha sich als UN-Beauftragte getarnt ins Büro von Pierce geschlichen. Sie überwältigt seine Wachen und stellt alle Daten von Hydra und S.H.I.E.L.D. ins Internet, was das Ende der beiden Geheimgesellschaften bedeutet. Um die Verschlüsselung der Insight-Daten aufzuheben, braucht es indes noch einen zweiten Mitarbeiter der S.H.I.E.L.D.-Führungsebene und da kommt Nick Fury ins Spiel. Bei der Begegnung zwei so hochrangiger Logenbrüder wie Fury und Pierce ist das freimaurerische Hexagon nicht weit.

CA2_23 Hexagon

Jetzt braucht Nick nur noch sein verletztes Horusauge in den Irisscanner halten und schon ist der Zugriff gestattet.

CA2_24 Horusauge

In der Zwischenzeit muss sich Captain America mit seinem ehemaligen Kumpel Bucky rumschlagen und Sam kümmert sich derweil um Rumlow. Nur Pierce steht nicht so auf Fausttänze und bedient sich stattdessen heimtückischer Methoden. Mit seinem Smartphone löst er elektrische Ladungen in den biometrischen Chips aus, die er den Vertretern des UN-Sicherheitsrats beim Einlass ausgehändigt hat. Wer da noch behauptet, dass RFID-Chips nicht töten könnten…
CA2_25 Killerchips

Während Agent Romanoff Pierce mit einem Trick ablenken kann und Fury ihn kurzerhand erschießt, gelingt es Rogers, die letzte Serverplatte auszutauschen. Kurz bevor Hydra sämtliche loyalen S.H.I.E.L.D.-Agenten ausschalten kann, loggt Hill die drei Carrier als Ziele ein, die sich daraufhin gegenseitig unter Feuer nehmen.

CA2_26 Ersatzziele

CA2_27 Inferno_1

Der Tag ist gerettet. Außer für Captain Amerika, der noch an Bord eines der Carrier festsitzt und für Sam, der in im Hauptgebäude um sein Leben rennen muss, da eben dieser Carrier geradewegs in die Bude hinein rast.

CA2_29 Crash

Steve Rogers sollte ebenfalls die Beine in die Hand nehmen, doch stattdessen rettet er Bucky, nur um aus lauter Dankbarkeit Prügel von seinem ehemaligen Kumpel zu kassieren. Letztendlich rettet Barnes seinen alten Kameraden aber doch, nachdem beide in die Tiefe gestürzt sind. Nun ist der eine zwar ein Cyborg und der andere genetisch verbessert, aber dass beide den Sturz in die Tiefe überleben, ist der Gipfel der Unglaubwürdigkeit.

Da S.H.I.E.L.D. nach diesem Showdown aufgelöst wird, müssen sich die Mitarbeiter woanders bewerben. Agent Carters Tochter kommt bei der CIA unter, Agent Hill bei Stark Industries und die Hydra-Verräter im Gefängnis. Natascha Romanoff muss sich indes vor einem Untersuchungsausschuss des Kriegsministeriums rechtfertigen und Nick Fury bereitet die Jagd auf die Reste von Hydra vor. Captain America hat derweil andere Pläne und will seinen alten Kumpel Bucky suchen.

Bevor sich die Wege von Natascha und Steve trennen, gibt sie ihm einen Abschiedskuss und rät ihm zu einem Date mit Sharon Carter alias Agent 13. Wenn man die Mutter nicht bekommt, nimmt man halt die Tochter. Dabei wäre Natascha sicherlich auch eine gute Partie gewesen, doch vielleicht hat ihr Tarnname „Black Widow“ Steve abgeschreckt.

Fazit: „The Return of the First Avenger“ bietet wie kaum ein anderer Film Einblick in die Pläne zur Errichtung einer faschistischen neuen Weltordnung. Die Parallelen zur Realität sind dabei extrem beängstigend. Zwar wird S.H.I.E.L.D. und damit auch Hydra am Ende vernichtet, aber was danach kommt, bleibt offen. Die Sache scheint jedenfalls noch nicht gegessen zu sein und wer den Pentagrammregen in ersten Minute des Abspanns geduldig über sich ergehen lässt, erhält bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den nächsten „Avengers“-Film „Age of Ultron“. Baron von Stucker (Thomas Kretschmann) erwähnt dabei noch einmal ausdrücklich, dass S.H.I.E.L.D. und Hydra zwei Seiten einer Medaille waren, während er Lokis Waffe aus dem ersten „Avengers“-Film begutachtet

CA2_31 Lokis Waffe

Nach dem Rest des Abspanns gibt es zusätzlich noch eine Ankündigung des nächsten „Captain America“-Abenteuers. Offensichtlich werden Roger und Bucky sich schon bald wieder sehen.

Das Blue Beam Project – Steht die Erde vor einer Fake-Invasion?

von Shinzon

Der Wunsch der freimaurerischen Elite, eine neue Weltordnung zu errichten, ist längst kein Geheimnis mehr. Bereits 1991 wurde er von George Bush senior formuliert und 2011 wurde er von Angela Merkel auf dem Kirchentag in Dresden noch einmal vor einem Massenpublikum bekräftigt. Auch Papst Benedict XVI. fragte vor einigen Jahren, wie man aus der UN eine Art Weltregierung formen könnte. Doch wie soll der Menschheit die Notwendigkeit einer solchen Weltregierung vermittelt werden?

Die Menschheit ist zutiefst zerstritten. Verschiedene Ideologien, Religionen und Machtblöcke kämpfen um die Vorherrschaft und selbst die einfache Weltbevölkerung kann sich gegenseitig nicht ausstehen, wie Pegida und andere Rassisten täglich unter Beweis stellen. Der einzige Weg, die Menschheit erfolgreich zu vereinen, scheint eine äußere Bedrohung zu sein.

Diese Meinung vertrat u.a. der 40. US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004), der mehrfach vor einer außerirdischen Bedrohung warnte. Entgegen dem Rat seiner Redenschreiber, die das Thema lieber meiden wollten, sprach er 1987 sogar vor der UN-Versammlung von Außerirdischen, die sich möglicherweise schon unter uns befinden.

Ist dies nur die Paranoia eines Hollywood-Schauspielers, der Präsident wurde? Oder gehörten Reagans Äußerungen zu einem größeren Plan, ein außerirdisches Bedrohungsszenario aufzubauen? In jedem Fall nutzte Reagan dieses Argument, um den Weltraum im Zuge seines „Star Wars“-Programms zu militarisieren. Am Ende könnten aber genau diese orbitalen Weltraumwaffen dazu dienen, eine vermeintlich außerirdische Invasion zu inszenieren.

Das dachte sich auch der französisch-kanadische Journalist Serge Monast als er 1994 mit einem Buch an die Öffentlichkeit ging, indem er über mysteriöse Vorgänge in der NASA berichtete. In diesem taucht erstmals die Bezeichnung „Blue Beam Project“ auf, welches die NASA angeblich betreiben soll, um eine weltweite Diktatur durchzusetzen. Sicherlich ist die NASA nicht der alleinige Motor hinter der neuen Weltordnung, allerdings wäre es gut vorstellbar, dass sie eine wichtige Rolle bei ihrer Durchsetzung spielen könnte.

Laut Monast ziele das Blue Beam Project darauf ab, die Menschheit unter einer neuen Weltreligion zu vereinen. In Etappe 1 würden dafür antike Artefakte gefälscht, um die alten Religionen zu schwächen. Da fällt einem sofort die „Ancient Aliens“-Reihe auf dem History-Channel ein, die nur so vor falschen Behauptungen strotzt. Allerdings ist die Prä-Astronautik deswegen nicht völlig uninteressant und es gibt definitiv Artefakte, die nicht gefälscht sind. Zudem kann die Bibel wohl kaum wörtlich genommen werden.

In Etappe 2 soll die Menschheit mit einer gigantischen, globalen Hologrammshow beeindruckt werden. Tatsächlich ist die Hologrammtechnologie inzwischen sehr weit fortgeschritten, sodass es technisch kein Problem wäre, UFO-Sichtungen und religiöse Figuren an den Himmel zu projizieren. Einige UFO-Sichtungen sowie sämtliche Gottessichtungen, die sich durch eine gewisse Transzendenz der beobachteten Objekte auszeichnen, könnten bereits auf Tests dieser Technologie zurückgehen. Am meisten beeindrucken jedoch die offiziellen Hologrammshows, mit denen zu besonderen Anlässen geradezu geprotzt wird.

Einige unseriöse Quellen behaupten überdies, dass bei Phase 2 auch Chemtrails eine Rolle spielen sollen. Angeblich würde die Aluminium-Barium-Schicht eine perfekte Projektionsfläche für Hologramme abgeben. Allerdings stellt sich die Frage, warum dann schon seit Jahren gesprüht wird? Denn die Schicht besteht ja nicht permanent und bis das Blue Beam Project irgendwann einmal realisiert wird, wären die ausgebrachten Partikel längst hinabgeregnet. Es macht also wenig Sinn, eine Verbindung zwischen diesen beiden Themen herzustellen.

Etappe 3 betrifft den Sound zur optischen Lichtshow. Mittels extrem niedrigfrequenter Wellen sollen Stimmen direkt in die Köpfe der Menschen projiziert werden. In der Tat ist schon lange bekannt, dass durch ELF-Wellen bestimmte Hirnregionen angeregt und so Gefühle von Angst bis Euphorie erzeugt werden können. Erste Testreihen, bei denen Werbebotschaften mittels dieser Technologie in die Köpfe der Menschen übertragen werden, finden in den USA bereits ganz offiziell statt. Was mit Werbebotschaften geht, funktioniert letztendlich auch mit religiösen Übertragungen.

Die ahnungslosen Opfer würden dabei Stimmen in ihrem Kopf hören, was wie eine telepathische Botschaft verstanden werden könnte. Möglicherweise wäre dies sogar eine Erklärung für Channelings, bei denen selbsternannte Medien glauben, die Botschaften aufgestiegener Meister zu empfangen. Viele dieser Esoterikquacksalber geben an, früher nicht an Außerirdische geglaubt zu haben, bis sie aus heiterem Himmel eine Stimme in ihrem Kopf gehört haben.

Im Zweifelsfall könnte dies natürlich ein Anzeichen von Schizophrenie sein, doch lässt sich heutzutage kaum noch beurteilen, ob es sich nur um Wahnvorstellungen oder gezielte Botschaften handelt. Dem US-Militär sowie den US-Geheimdiensten wäre es durchaus zuzutrauen, ELF-Wellen zur Bewusstseinskontrolle gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Seit dem Auffliegen von MK Ultra weiß die Öffentlichkeit, wozu allein schon die CIA fähig ist. Es wäre also durchaus möglich, dass die meisten Channelmedien manipulierte Mind Control Opfer sind, die gar nicht mal wissen, welcher Agenda sie dienen.

Kommen wir nun zu Etappe 4, in der die NASA offiziell bekannt geben soll, dass die Erde von einer außerirdischen Macht angegriffen werde. Um sich gegen diese Invasion zu verteidigen, müssten die Menschen all ihre kleinlichen Konflikte aufgeben und unter einer zentralen Administration zum Gegenschlag ausholen. Das klingt nach „Independence Day“ und tatsächlich dienen solche Propagandafilme zur Konditionierung der Massen auf genau dieses Szenario.

Zwar steigt die Zahl der Invasionsfilme und –serien seit 1996 sprunghaft an, doch wirklich neu ist die Idee nicht. Als erster Meilenstein der Blue Beam Konditionierung kann H.G. Wells „Krieg der Welten“ von 1898 gesehen werden. Vordergründig prangerte der Hochgradfreimaurer Wells mit seinem Roman den Kolonialismus an, doch im Kern ist er der Erfinder der Invasionsliteratur. Diese projiziert seit jeher menschliches Verhalten auf Außerirdische und ignoriert dabei völlig, dass die Erde längst besucht wird, aber die Invasion bisher ausblieb.

Das Hörspiel zu „Krieg der Welten“, mit dem Orson Welles 1938 eine Massenpanik in den USA verursachte, kann schon fast als Generalprobe für das Blue Beam Project gewertet werden. Damals gab es weder Hologramme noch orbitale Weltraumwaffen oder ein flächendeckendes Netz von Funkmasten. Ein simples Hörspiel, getarnt als Nachrichtensendung, reichte vollkommen aus, um einen Teil der Bevölkerung glauben zu machen, die Erde würde von Marsianern angegriffen. Kaum auszudenken, wie eine auf Invasion konditionierte Menschheit reagieren würde, wenn das Blue Beam Project tatsächlich Realität werden sollte.

Nach dem Invasionsspektakel soll schlussendlich wahlweise ein Messias oder eine wohlwollende Alienspezies auftauchen, um die Menschheit zu retten. Daraus würde dann eine neue Weltreligion entstehen, unter der die Menschheit in einer neuen Weltordnung vereint wird. Wie genau das Szenario enden soll, ist jedoch unklar. Dazu gibt es mindestens drei Theorien.

Theorie 1 stammt aus dem christlich-fundamentalistischen Lager und geht davon aus, dass ein falscher Messias die Menschheit mit einer luziferischen Weltreligion vereint. Dies deckt sich mit diversen Verlautbarungen von Okkultisten wie Albert Pike (1809-1891) und würde dem esoterischen Wassermannzeitalter entsprechen.

Theorie 2 ist etwas subtiler und legt vermeintlich wohlwollende Außerirdische zugrunde, die uns in New Age unterrichten. Diese wären der Menschheit in Wirklichkeit jedoch feindlich gesonnen und würden uns klammheimlich versklaven. Theorie 3 ist inhaltlich mit Theorie 2 identisch, nur wären die vermeintlich netten Aliens dabei genauso Fake wie die Invasion der bösen Aliens.

Es gibt noch ein weiteres, selten besprochenes Szenario. Diesem zufolge würde es keine offensive Invasion geben, sondern einen Erstkontakt mit vermeintlich wohlwollenden Außerirdischen, die jedoch alles andere als unser Bestes im Sinn haben. In diesem Falle hätten wir es mit einer schleichenden, aber dafür sehr realen Invasion zu tun. Wir nennen diese Theorie nach der Serie „V – Die Besucher“ das Besucher-Szenario.

In Hinblick auf dieses Szenario würden auch sämtliche UFO-Sekten und Aussagen von Freimaurern über eine galaktische Föderation Sinn machen. Allen voran der Apollo-Astronaut Edgar Mitchell, der nicht müde wird, von einer galaktischen Gemeinschaft zu faseln, welcher die Menschen beitreten sollten. Wenn solche Empfehlungen von einem hochrangigen Freimaurer kommen, ist das mit Sicherheit das Letzte, was die Menschheit tun sollte.

Was nun tatsächlich am Blue Beam Project dran ist oder ob es sich nur um eine krude Verschwörungstheorie handelt, werden wir noch früh genug erfahren. Zumindest technisch wären inzwischen ausnahmslos alle Aspekte realisierbar. Die USA planten sogar schon offiziell während des Golfkrieges ein Hologramm von Allah über Bagdad zu erzeugen, um Saddams Truppen zur Kapitulation zu bewegen. Dieses Vorhaben wurde zwar nicht realisiert, doch insgeheim sollen Saddams Truppen mit ELF-Wellen beschossen worden sein, sodass sie in Panik die Flucht ergriffen.

Neben der technischen Machbarkeit kommen noch eine ganze Reihe Warnungen von Whistleblowern wie Carol Rosin hinzu, die meinen, die Außerirdischen wären der letzte Trumpf, den die herrschende Elite gegen uns ausspielen würde. Allerdings erst nach dem 3. Weltkrieg, wenn die Menschheit völlig am Boden liegt und daher absolut überfordert wäre, die Ereignisse infrage zu stellen. Es geht darum, dass wir uns völlig hilflos fühlen und die neue Weltordnung als rettenden Strohhalm begrüßen sollen.

Serge Monast gehört zu den Glücklichen, die dieses Elend nicht mehr miterleben müssen. Er starb bereits 1996 unter mysteriösen Umständen an einem Herzinfarkt. Übrigens genau in dem Jahr, in dem mit „Independence Day“ und „Mars Attacks“ zwei der wichtigsten Invasionsfilme erschienen. Es gab noch einige andere Filme und dazu die Serie „Dark Skies“, aber gerade „Independence Day“ verkörpert wie kein anderer Film die Schaffung einer globalen Ordnung unter der Prämisse einer Alieninvasion. Dieses Hollywood-Ritual war so tief greifend, dass sogar schon Hillary Clinton Bezug auf den Blockbuster nahm. Clinton wird wohl auch die Präsidentin werden, unter der das Blue Beam Project Realität werden könnte.

Hillary Clinton war zudem schon vor Jahren auf einer UFO-Konferenz von Laurance Rockefeller (1910-2004) und die Rockefellers finanzieren wiederum das Disclosure Project von Dr. Steven Greer. Das heißt jetzt nicht zwangsläufig, dass keine Außerirdischen existieren oder alle Augenzeugen und Whistleblower gelogen hätten. Sie werden lediglich instrumentalisiert.

Die echten wohlwollenden Außerirdischen dürften indes den Kopf über so viel menschliche Dummheit schütteln, während die negativen Besucher am Ende vielleicht sogar in das Blue Beam Project involviert sind. Der Spekulationen gibt es viele, die Wahrheit wird uns letztendlich die Zukunft offenbaren. Vielleicht gibt es das Blue Beam Project zwar, aber es findet nicht statt, weil die Menschheit den nächsten Krieg nicht überlebt. Wer weiß…

Von Werwölfen bis Wolfenstein

Solange das Werwolf-Genre noch aktuell ist, dürfen entsprechende PC-Spiele natürlich nicht fehlen. Dabei werden so ziemlich alle Sparten abgedeckt. Angefangen bei Adventure-Games wie „Guise Of The Wolf“…

Guise of the Wolf

…bis zu Gruselshootern wie „Overcast: Walden and the Werewolf“

Overcast Werewolf

In „Skyrim“ gibt es eine Werwolfsgilde, der man beitreten kann.

Skyrim Werwolf

„Castle Wolfenstein“ von 1981 hat zwar nicht direkt etwas mit Werwölfen zu tun, der Name des Schlosses wurde allerdings von den drei Führerhauptquartieren abgeleitet, von denen das Entfernteste „Werwolf“ hieß. Der Klassiker inspirierte id Software 1992 zum ersten Ego-Shooter überhaupt – „Wolfenstein 3D“. Ab 2001 folgten insgesamt 4 Fortsetzungen. Das neuste Spiel der Reihe ist „Wolfenstein – The New Order“ von 2014, welches eine faschistische neue Weltordnung präsentiert, in der die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen haben.

Wolfenstein - The New Order