US-gesteuerter Putsch in Bolivien

von Anton Nymous

Nach Chile, Honduras und Brasilien hat die USA nun auch in Bolivien einen Putsch inszeniert. In den westlichen Massenmedien wird dies als „Rückkehr zur Demokratie“ verkauft, da Evo Morales angeblich die Präsidentschaftswahl manipuliert habe. Doch warum sollte er dies tun, wo er in den Umfragen doch klar vorne lag? Der Verdacht liegt nahe, dass die neoliberale Opposition die Wahl selbst manipuliert hat. Erhärtet wird dieser Verdacht durch die Tatsache, dass Gegner des Präsidenten Wahllokale angezündet haben, noch bevor internationale Wahlbeobachter die Chance hatten, die Stimmen neu auszuzählen.

Morales musste derweil ins Exil fliehen, da ein Mordkomplott gegen ihn aufgeflogen ist. Sein Haus sowie die Häuser anderer Regierungspolitiker wurden überfallen und verwüstet. In den Straßen tobt der faschistische Mob, der schon zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Es wurde eine Sonderkommission in der Staatsanwaltschaft gegründet, die gegen sämtliche Abgeordneten der Regierungspartei MAS ermitteln soll, um diese Dauerhaft aus ihren Ämtern zu entfernen. Sogar Bürgermeister der MAS wurden schon abgesetzt.

Hinter dem Prozess steckt die weiße, europäische Oberschicht, die ihren Rassenhass an den Ureinwohnern und Nachfahren ihrer einstigen Sklaven ablässt. Indigene Politikerinnen wurden misshandelt und kahlrasiert. Christliche Evangelikalfaschisten halten gemeinsam mit korrupten Konzernbossen Gebete ab, dass die indigene Gottheit Mutter Erde nie wieder ins Parlament oder den Präsidentenpalast einziehen möge. Man fühlt sich zwangsweise an die Zeit der Konquistadoren erinnert, die einst Lateinamerika brutal unterworfen und mit dem Schwert christianisiert haben.

Die USA und EU haben die selbsternannte neue Machthaberin Jeanine Áñez Chávez selbstverständlich sofort als legitime Präsidentin Boliviens anerkannt. Dabei wurde sie von niemandem gewählt, außer vielleicht von Washington. Ein tolles Demokratieverständnis, welches die imperialistischen Nationen da wieder einmal an den Tag legen. Einem unbequemen Präsidenten, der viel für die Armen getan und die Rechte der Indigenen durchgesetzt hat, Wahlbetrug vorwerfen, aber gleichzeitig eine nicht gewählte Marionette unterstützen, welche allein die Interessen der Banken und Konzerne vertritt. Die ethnischen sowie ideologischen Säuberungen, die von lange vorbereiteten Todesschwadronen der Großgrundbesitzer durchgeführt werden, erwähnt man lieber gar nicht erst.

Wer immer noch glaubt, die neue Weltordnung wäre sozialistisch, hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Die aktuellen Prozesse in Bolivien, Venezuela, Ecuador und Brasilien zeigen deutlich, dass die neue Weltordnung Faschismus fördert, die Armen brutal unterdrückt und die Natur für den maximalen Profit zerstört.

Erdogans Großosmanisches Reich

von Anton Nymous

Erdogan hat es mit dem Überfall auf Syrien nun endgültig geschafft, den Hitlerähnlichkeitswettbewerb zu gewinnen. Die Geschichte des 3. Reiches scheint sich mit der Türkei zu wiederholen. Nur mit dem Unterschied, dass die Westalliierten diesmal nicht eingreifen und dem Genozid an den Kurden nicht nur tatenlos zusehen, sondern diesen auch noch fördern.

Schon Hitler hatten die westlichen Demokratien viel zu viel durchgehen lassen. Darunter den Anschluss Österreichs und die Annexion der Sudetengebiete sowie eine gigantische Aufrüstung, die einen klaren Verstoß gegen den Versailler Vertrag darstellte. Mit dem Überfall auf Polen hatte Hitler jedoch eine rote Linie überschritten und es war Schluss mit Appeasement.

Schon damals kam die Entscheidung, endlich etwas gegen das faschistische Naziregime zu unternehmen, viel zu spät. Insbesondere durch die Annexion der Sudetengebiete wurde das militärisch starke Tschechien erheblich geschwächt und zahlreiches Kriegsgerät war in deutsche Hände gefallen. So gelang es den deutschen Faschisten im Handumdrehen, halb Europa zu unterwerfen.

Der Überfall der Türkei auf den Norden Syriens hat ebenfalls für den Westen unangenehme Folgen. So konnten bereits 900 IS-Anhänger aus kurdischer Haft fliehen. Insgesamt sind rund 11.000 IS-Kämpfer von den Kurden verhaftet worden, die der Terrorpate Erdogan nun alle in ihre Heimatländer zurückschicken möchte. Darunter fast 300 deutsche Konvertiten, mit denen wir uns dann rumschlagen dürfen. Da mutet es fast wie ein Hohn an, dass die Bundesregierung Erdogan weiter unterstützt, damit dieser die syrischen Flüchtlinge von uns fernhält. Dann doch lieber die Flüchtlinge als Terrorkämpfer! Auch wenn Letztere die deutsche Staatsbürgerschaft haben, in kurdischer Haft waren sie doch gut aufgehoben.

Es geht aber bei weitem nicht nur um den IS, sondern in erster Linie um das völkerrechtswidrige Verhalten Erdogans. Er hat ohne Provokation ein fremdes Land überfallen und fremdes Territorium annektiert. Während nach der Annexion der Krim sofort Sanktionen gegen Russland verhängt wurden, sieht der Westen dem Treiben Erdogans jedoch tatenlos zu. Dabei wurde die mehrheitliche russische Bevölkerung der Krim wenigstens per Volksentscheid gefragt, ob sie sich Russland angliedern möchte. Im Norden Syriens leben derweil keine Türken und die Kurden wollten bestimmt nicht Erdogans Großosmanischem Reich beitreten.

An der kurdischen Bevölkerung, die er pauschal als „Terroristen“ deklariert, werden abscheulichste Kriegsverbrechen begangen. Freiheitskämpfer der YPG werden ohne fairen Prozess sofort exekutiert, Frauen und Kinder werden vergewaltigt und nach Belieben abgeschlachtet. Das alles mit freundlicher Unterstützung von Rheinmetall, Heckler & Koch und wie die deutschen Rüstungsschmieden alle heißen.

Die einzige Reaktion der Bundesregierung besteht darin, zukünftige Rüstungsexporte vorübergehend auszusetzen. Alle bereits genehmigten Exporte dürfen jedoch weiter an das faschistische AKP-Regime geliefert werden. Es ist das gleiche Spiel wie mit Saudi Arabien, welches die Bevölkerung im Jemen mit deutschen Waffen abschlachtet. Die Bundesregierung kennt da wenig Skrupel, im Falle der Türkei nicht einmal, wenn diese ein EU-Land wie Griechenland sowie Zypern bedroht.

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Man stelle sich einmal vor, die USA hätte im 2. Weltkrieg Raketenbauteile an die Nazis geliefert, mit denen anschließend London bombardiert wird. So in etwa ist die heutige Situation. Ähnlich unverständlich ist allerdings auch das Verhalten Russlands, welches seinen Partner Syrien verraten hat, indem es nun gemeinsame Patrouillen mit den türkischen Invasionsstreitkräften im Norden des Landes durchführt. Hat Putin denn überhaupt nichts aus dem Hitler-Stalin-Pakt gelernt? Er glaubt scheinbar, Syrien wie einst Polen aufteilen zu können. Das wird jedoch nicht funktionieren.

Erdogan ist mitnichten nur ein Autokrat wie Putin, sondern ein größenwahnsinniger Despot, der nicht eher Ruhe geben wird, bis sein Großosmanisches Reich die halbe Erde bedeckt. In diesem Kontext ist es hochgefährlich, dass die Bundesregierung seinen Anhängern in Deutschland alles durchgehen lässt. Statt DITIB zu verbieten, wird Erdogans Frontorganisation als vermeintlich gemeinnütziger Verein mit unseren Steuergeldern alimentiert. Die rund 6.000 Agenten des türkischen Geheimdienstes, darunter Mordkommandos, werden nicht aus Deutschland ausgewiesen, sondern können ungestraft den Bürgerkrieg gegen die Kurden nach hier ausweiten.

Erdogan darf auch immer wieder nach Deutschland einreisen und vor seinen Anhängern Hetzreden halten. Dafür bekommt er dann noch ein Staatsbankett im Schloss Bellevue. Klar wird da schon mal der mahnende Finger gehoben, mehr aber nicht! Man stelle sich vor, Hitler wäre ins Weiße Haus eingeladen worden, Roosevelt hätte ihm gesagt, dass er es nicht knorke findet, was er da in Europa veranstaltet, aber gleichzeitig gigantische Waffendeals mit Nazideutschland abgeschlossen. Die Geschichte hätte ihn als geisteskranken Irren abgeurteilt. In Deutschland scheint die Regierung aber immer noch eine Wesensverwandtschaft zu faschistischen Despoten zu spüren.

In einem Land, welches den Holocaust zu verantworten hat, stört sich die Führung nicht weiter an Erdogans Endlösung der Kurdenfrage. Oder wagt man sich diese nur deshalb nicht zu verurteilen, weil dieser Genozid mit deutschen Waffen durchgeführt wird? Wenn sich Erdogan und sein Regime einst in Den Haag verantworten müssen, sollten wir unsere aktuelle Regierung sowie sämtliche Vorstände deutscher Rüstungsunternehmen gleich mit dorthin schicken!

Nur leider wird das nie passieren. Denn immerhin ist die Türkei NATO-Mitglied. Es war ja schon länger bekannt, dass die NATO kein Verteidigungs-, sondern ein Angriffsbündnis ist. Neu ist allerdings, dass die NATO auch Völkermorde durchgehen lässt, die nicht im US-Interesse sind. Noch überraschender ist jedoch, dass man Erdogan obendrein das Bündnis mit Russland durchgehen lässt. Dennoch werden nicht etwa Stimmen laut, die Türkei aus der NATO auszuschließen. Im Gegenteil reden einige NATO-Lobbyisten gar einen Bündnisfall herbei.

WTF? Die Türkei wird doch überhaupt nicht angegriffen, sie ist vielmehr der Aggressor! Gilt der Bündnisfall jetzt auch schon, wenn sich ein von einem NATO-Mitglied angegriffenes Land verteidigt? Es ist Syriens völkerrechtlich legitimes Recht, eine feindliche Invasion abzuwehren und zurück zu schlagen! Wenn das inzwischen genügt, damit die gesamte NATO einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mitträgt, dann gute Nacht! Man stelle sich nur einmal vor, Nazideutschland wäre NATO-Mitglied gewesen und die Westalliierten hätten geholfen, Russland zu unterwerfen und Osteuropa von Juden zu säubern, weil die sich erdeistet haben, Widerstand zu leisten. Heute scheint nichts mehr zu abartig, um undenkbar zu sein.

Propagandistisch wird uns das alles aber selbstverständlich schön geredet. So nannte Erdogan bereits die Annexion der kurdisch-syrischen Stadt Afrin „Operation Olivenzweig“. Ölzweige wurden in der Antike als Friedenszeichen überreicht, aber Erdogan ging es wohl eher darum, sich etwas syrisches Öl abzuzweigen. Die aktuelle Invasion nennt der türkische Despot nun „Operation Friedensquelle“. Ja klar, Krieg ist Frieden. Offenbar hat Erdogan den Neusprechdiktionär aus Orwells „1984“ intensiv studiert. Kein Wunder, dass die deutsche Bundesregierung dem nicht widerspricht, denn immerhin nennt sie ihre eigene verantwortungslose Interventionspolitik ja auch „Verantwortung übernehmen“.

Der einzig richtige Umgang mit dem Erdogan-Regime wäre, sofort alle Rüstungsexporte einzustellen, die Bundeswehr aus der Türkei abzuziehen, empfindliche Sanktionen zu verhängen und die syrische Grenze zu sichern, um weitere Annexionen zu verhindern. Mag Assad auch noch so unbequem sein, die territoriale Integrität und Souveränität Syriens muss verteidigt und die Kurden vor ethnischen Säuberungen durch die türkische Armee geschützt werden! Sobald die Sanktionen greifen, würde Erdogan schnell an Rückhalt verlieren, in einigen Regionen geschieht das sogar jetzt schon. Sobald ihm dann noch die Waffen ausgehen, würde er sein eigenes Volk nicht mehr mit brutaler Härte unterdrücken können. Dieser Irre muss gestoppt werden, bevor er einen dritten Weltkrieg anzettelt oder die Endlösung der Kurdenfrage vollendet!

Wie funktioniert rechte Propaganda?

Im folgenden Interview von Jung und Naiv geht es um die Wirkmechanismen rechtspopulistischer und rechtsextremer Ideologie. Rassisten und Sozialdarwinisten finden sich dabei nicht nur in der AfD, sondern auch in der SPD. Im Interview geht A. Kemper insbesondere auf Thilo Sarrazin und Landolf Ladig sein.

Interessanterweise begeistern solche rechten Hetzer vor allem die soziale Unterschicht, für die sie selbst absolut nichts übrig haben. Weder Sarrazin als ehemaliger Bundesbanker noch AfD-Spitzenpolitiker, die wie Alice Weidel der Hochfinanz oder Beatrix von Storch dem Hochadel angehören. Die faschistische Revolution, wie sie Landolf Ladig herbeiredet, dient am Ende auch nur den Interessen der Kapitalisten, denn sie ist die Durchsetzung des Prinzips „teile und herrsche“. Die Elite lässt den Pöbel auf die Linken, Migranten und Minderheiten einhauen, während sie sich selbst ungestört die Taschen vollhauen. Hat ja schon einmal wunderbar funktioniert.

Wer die falsche Wahl trifft, hat die Qual

von Anton Nymous

Nach Brandenburg und Sachsen steht nun auch in Thüringen die Landtagswahl an. In den Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen LINKE und AfD ab. Ob es erneut für Rot-Rosa-Grün reicht, ist fraglich. Für eine Keniakoalition, wie sie gerade in Sachsen und Brandenburg entsteht, reicht es erst recht nicht. Eine Regierung aus Linke und CDU wäre für beide Parteien tödlich und Schwarz-Blau nach österreichischem Vorbild würde nach spätestens einem Jahr zerbrechen. Thüringen könnte bei einem Wegfall der Mehrheit von R2G unregierbar werden. Ein gescheiterter Staat mitten in Deutschland.

Jede Stimme für die AfD ist eine Stimme für das garantierte Chaos. Leider glauben viele Protestwähler, dass sie genau das brauchen, um Merkel einen Denkzettel zu verpassen. Doch halt, bei den Landtagswahlen geht es doch gar nicht um die Bundesregierung! Diese wird, unabhängig von der Stimmung in den Ostbundesländern, nach der nächsten Wahl 2021 aus Union und Grünen bestehen, so viel ist sicher. Die Einzigen, die durch die Wahl der AfD abgestraft werden, sind die Menschen im Osten höchstselbst.

Das beginnt schon damit, dass die Mehrheit der Thüringer mit der Landesregierung und dem Ministerpräsidenten Ramelow zufrieden ist. Immerhin wurden rund 1,5 Milliarden der Schulden, welche in den 24 Jahren zuvor von der CDU angehäuft wurden, abgebaut. Dabei hat es R2G dennoch geschafft, in Infrastruktur, Bildung sowie zwei kostenfreie Kitajahre zu investieren. Das Versprechen, dass in der nächsten Legislaturperiode auch das letzte Jahr Kinderbetreuung kostenfrei wird, kann daher gerne geglaubt werden. Insgesamt steht Thüringen also gut da, auch wirtschaftlich und in der Lohnentwicklung. Warum also aus Protest AfD wählen?

An den Inhalten kann es jedenfalls nicht liegen, diese hat die AfD nämlich nicht. Auf keinem einzigen Wahlplakat steht eine konkrete Forderung. Dafür nur hohle Phrasen wie „Die friedliche Revolution an der Wahlurne“. Friedlich wird es nach dieser Wahl gewiss nicht bleiben, das belegt der Rechtsruck schon lange. Man denke nur an die Ermordung von Walter Lübcke in Kassel oder den Amoklauf vor einer Synagoge in Halle. Insgesamt drei Tote durch rechtsextreme Gewalt in diesem Jahr.

Dennoch versucht die AfD es so darzustellen, als wäre linke Gewalt das Problem. Da braucht nicht mal jemand zu sterben. Es reicht schon völlig aus, wenn ein Gastwirt sich weigert, in seinem Restaurant Nazis zu bedienen, da schwadronieren die Rechtspopulisten schon von „linkem Terror“. So geschehen 2018 im bayrischen Lenggries.

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Diese Definition von Terror ist schon mehr als abstrakt. Genauso wie die kruden Verschwörungstheorien über den tatsächlichen Terroranschlag in Halle vom 9. Oktober. Dieser soll gar nicht vom bekennenden Rechtsextremisten Stephan B. begangen worden sein, obwohl dieser zuvor ein Manifest im Internet veröffentlicht und seine Tat per Livestream in die Welt posaunt hatte. Übrigens alles nach dem Vorbild des rechtsextremen Terroristen Brenton Tarrant, der am 15. März im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen in einer Moschee getötet hatte.

Angeblich soll alles in Hinblick auf die Thüringer Landtagswahl inszeniert worden sein. Beweise gibt es dafür freilich keine. Die gibt es stattdessen beim Anschlag von Anis Amri 2016, bei dem der Verfassungsschutz seine Finger bzw. die seiner V-Leute im Spiel hatte. Fakt ist außerdem, dass der damalige Bundeschef Hans-Georg Maaßen das Parlament bewusst angelogen hat. Eben jener Maaßen, der sich nebenher auch heimlich mit führenden AfD-Politikern getroffen hat und von den Rechtspopulisten als Held gefeiert wird.

Es sieht also eher danach aus, dass islamistische Terroranschläge inszeniert werden, um den Rechtsruck weiter anzuheizen. Wenn man der AfD hätte schaden wollen, hätte man dann schon vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen etwas inszenieren müssen. Hat man aber nicht! Außerdem läge der neoliberalen Herrschaftselite nichts ferner, als in Thüringen den ersten linken Ministerpräsidenten im Amt zu halten. Im Gegenteil wollte man Ramelow von Anfang an loswerden und so werden schon für den Fall seiner Wiederwahl Proteste organisiert, deren maßgebliche Drahtzieher Politiker der CDU und FDP sind. Mit anderen Worten das neoliberale Establishment!

Der Anschlag in Halle hat absolut nichts mit der anstehenden Landtagswahl in Thüringen zu tun. Der Zeitpunkt hat viel mehr mit dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur zu tun. Sicherlich kein Zufall, denn Stephan B. ist bekennender Antisemit. Mit derartigem will die AfD – entgegen der Äußerungen einiger ihrer Spitzenpolitiker wie Wolfgang Gedeon – natürlich nichts zu tun haben. Die Rechtspopulisten behaupten stattdessen gebetsmühlenartig, dass die „Altparteien die Antisemiten ins Land lassen“ würden. Gemeint sind muslimische Flüchtlinge. Dumm nur, dass Stephan B. kein Muslim und auch kein Migrant ist. Offenbar gab es den Antisemitismus doch schon vor den Flüchtlingen in Deutschland und der Verdacht liegt nahe, dass auch Adolf Hitler kein harmloser Postkartenmaler war.

Krude Verschwörungstheorien gibt es allerdings nicht nur in Bezug auf den Anschlag von Halle. In ihrem Wahlkampfpamphlet „Thüringen Post“ ermuntert die Thüringer AfD ihre Anhänger, sich als Wahlhelfer zu engagieren, um angebliche Wahlmanipulationen zu verhindern. Bei 27,5% in Sachsen und 23,5% in Brandenburg kann man ja schon mal auf den Gedanken kommen, dass fast sämtliche Stimmen für die AfD geschreddert wurden. Der Logik der AfD zufolge muss einfach jede Wahl manipuliert sein, bei der sie nicht auf 101% kommt!

Damit würde sie direkt noch besser abschneiden als das Wahlbündnis der Nationalen Front in der DDR. Über diese wird mal wieder hektoliterweise Dreck ausgekippt. Neben dem Slogan „Die friedliche Revolution an der Wahlurne“ heißt es auf anderen AfD-Wahlplakaten „Freiheit statt Sozialismus“. Ganz so, als gäbe es unter der aktuellen Landesregierung wieder Stasiknäste, Mauertote und Bananenmangel. Tatsächlich hatte Bodo Ramelow die Aufklärung von zwei DDR-Suizidfällen zur Chefsache erklärt und Bananen gibt es auch noch zu kaufen. Wäre die Landesregierung nur halb so totalitär, wie die AfD es ihr unterstellt, dürfte sie wohl kaum zur Wahl antreten und erst recht nicht ungestraft solchen Blödsinn behaupten.

In dieser Hinsicht sich auch die Wahlplakate, auf denen die AfD „Meinungsfreiheit erhalten“ fordert, an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Wo wurde diese denn unter der aktuellen Landesregierung eingeschränkt? Vielleicht in Themar, wo den Neonazis auf ihren Rechtsrockfestivals der Hitlergruß untersagt wurde? Dumm nur, dass NS-Verherrlichung und Volksverhetzung nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt werden. Ebenso ist es aus gutem Grund strafbar, seine freie Meinung anderen mit einer 9mm ins Gesicht zu schießen. Vielleicht möchte die AfD solche drastischen Methoden der Meinungsäußerung aus dem Strafgesetzbuch streichen? Immerhin tritt sie in Thüringen ja auch für eine Lockerung der Waffengesetze nach amerikanischem Vorbild ein.

Was die Meinung ihrer Gegner angeht, ist die AfD derweil nicht an deren Freiheit interessiert. Wenn irgendwo die Bezeichnung „Nazi“ fällt, hagelt es umgehend Strafanzeigen. Nicht einmal der Verfassungsschutz darf sie ungestraft als „Prüffall“ bezeichnen, obwohl das schlichtweg ein Fakt ist. Und wer auf dem Nachbargrundstück von Höcke ein „Mahnmal der Schande“ errichtet, wird umgehend von einem AfD-Staatsanwalt des Terrorismus bezichtigt.

Damit die AfD auch immer gleich versteht, was die Leute über sie denken, soll nach ihrem Willen Deutsch als alleingültige Sprache im Grundgesetz verankert werden. Sie will also nicht nur die Meinungsfreiheit einschränken, sondern auch die Sprachauswahl, in der man sie kundtut. Da werden sich nicht nur all die Ausländer freuen, sondern auch die Friesen und Sorben.

Weiterhin möchte die AfD, dass auf deutschen Radiosendern vorzugsweise nur noch deutsche Musik gespielt wird und in deutschen Theatern nur noch deutsche Stücke aufgeführt werden. Ausgenommen natürlich die Musik stammt von „links-grün versifften“ Punkbands und die klassischen Theaterstücke von „links-grün versifften“ Autoren wie Heine oder Brecht. Da endet nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Freiheit der Kunst.

Mit der Pressefreiheit hat es die AfD ebenfalls nicht so. Da werden Interviews abgebrochen, sobald unbequeme Fragen gestellt werden oder die eigenen Spitzenpolitiker keine passenden Antworten haben. Tendenziös nennt man das und schimpft auf die angeblich „links-grün versiffte Lügenpresse“. Die AfD ignoriert dabei völlig, dass allen Politikern aus allen Parteien kritische Fragen gestellt und diese nie im Vorfeld abgesprochen werden. So funktioniert nun mal freier Journalismus und die Menschen haben ein Recht darauf, auch auf kritische Fragen Antworten zu bekommen.

Was die AfD sich wünscht, ist nichts anderes als eine loyale Hofberichterstattung und so dürfte es nicht verwundern, dass sie ihre eigenen Interviews mit den eigenen Politikern als angeblich neutral und objektiv verkauft. Wer’s glaubt! Und wo wir schon mal bei Glaubwürdigkeit sind, ist das Interview mit Höcke in der so genannten „Thüringen Post“ an Verlogenheit kaum zu überbieten.

Unter anderem meint der Thüringer Spitzenkandidat, dass die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sowie das neue Vergabegesetz mit höherem Mindestlohn für Staatsaufträge alleinige Verdienste der AfD seien. Beides waren jedoch klare Forderungen der Linkspartei, sogar lange bevor es die AfD überhaupt gab. Zuvor war DIE LINKE damit lediglich an der CDU-Mehrheit gescheitert und auch die SPD musste erst noch überzeugt werden. Es ist eine Frechheit, dass Höcke die Einlösung linker Wahlversprechen aberkennt und sie seiner eigenen Partei anrechnet!

Die Energiewende betrachtet er derweil als gescheitert und behauptet, der Thüringer Wald würde für Windkraft abgeholzt. Zum einen war der Südlink, für den tatsächlich Bäume gefällt wurden, kein Projekt der Thüringer Landesregierung, sondern der Stromkonzerne. Obendrein sollte damit auch nicht Thüringen, sondern Bayern mit Windkraft aus der Nordsee versorgt werden. Die Landesregierung ist also die falsche Adresse für den Protest, zumal DIE LINKE den Südlink 2 rigoros ablehnt.

Was die Energiewende angeht, ist diese zwar unvollendet, aber ganz gewiss nicht gescheitert. Da die fossilen Brennstoffe begrenzt sind, ist sie im Gegenteil notwendig und sollte besser heute als morgen in Angriff genommen werden. Höcke möchte jedoch weiter auf Braunkohle setzen, für die ganze Dorfgemeinschaften enteignet und vertrieben werden. Sehr patriotisch! Sein heldenhafter Einsatz für Dieselfahrer taugt indes auch nur, solange es noch genügend Erdöl gibt. Aber konservative Fortschrittsverächter denken ja nicht über das Hier und Heute hinaus.

Im Gegenteil leben die Ewiggestrigen von der AfD in der Vergangenheit und das sind bei Höcke vorzugsweise die „Vogelschissjahre“. Selbstverständlich leugnet er jede Verbindung zu Neonazis, obwohl die seinen offenkundig bei Goebbels abgeschriebenen Reden permanent Beifall klatschen. Aber nicht nur das, noch vor Gründung der AfD war Höcke 2010 bei einem Naziaufmarsch in Dresden dabei. Angeblich hatte er sich nur einen „Eindruck verschaffen“ wollen. Aha, und dazu musste er extra nach Dresden fahren, weil es in seiner Umgebung keine solchen Aufmärsche gibt? Einen neugierigen Zuschauer würde man zudem eher stillschweigend am Rand vermuten und nicht jede Parole mitgrölend mittendrin. Wo ist da plötzlich der viel beschworene „Mut zur Wahrheit“?

Nichtsdestotrotz suhlt sich die gesamte AfD in der Opferrolle, wobei sie all ihren Gegnern das Recht auf Meinungsfreiheit abspricht, welches sie angeblich bedroht sieht. Die Wahlkampfpamphlete der AfD widerlegen sich bei alledem schon deshalb selbst, weil sie eben nicht verboten sind. Die Rechtspopulisten dürfen weitgehend ungestraft Fake News und rechte Hetze verbreiten, wobei sie mit jedem angeblich manipuliertem Wahlerfolg immer krasser vom Leder ziehen. Der politische Gegner wird dabei meist mit kruden DDR-Vergleichen überzogen und das von einem Spitzenkandidaten wie Höcke, der als geborener Wessi einen Scheißdreck über die DDR weiß!

Vielen Menschen ging es damals durchaus besser als heute. Insbesondere jenen, die heute beim Jobcenter um Almosen betteln müssen und stattdessen Sanktionen reingedrückt bekommen. Soziale Forderungen sucht man bei der AfD allerdings vergebens. Statt die Rente im Osten an jene im Westen angleichen zu wollen, forderte der Bundesparteichef Jörg Meuthen 2018, die Menschen „in eine frei gewählte Form der Altersvorsorge zu entlassen“. Mit anderen Worten will die AfD die gesetzliche Rente abschaffen und die Geringverdiener können dann sehen, wie sie privat fürs Alter vorsorgen.

Zwar hat die Thüringer AfD ein eigenes Rentenkonzept gebastelt, mit welchem sie sich einen sozialen Anstrich zu geben versucht, doch letztendlich wird sich die AfD-nahe Hayek-Gesellschaft mit ihren neoliberalen Forderungen durchsetzen. Hinzu kommt, dass das Rententhema Sache des Bundes ist und wenn der Landesverband anderes behauptet, ist das nichts anderes als bewusste Wählertäuschung!

So viel zum Thema „Vollende die Wende“, mit der die AfD in Thüringen ihre Wahlkampfpamphlete betitelt. Da fragt man sich, was hatten die Ostdeutschen denn bisher von der Wende? Massenarbeitslosigkeit und Armut! Das alles fing an, als die Treuhand den Osten deindustrialisierte. Rund 8.000 ehemals volkseigene Betriebe wurden enteignet und teils für eine symbolische Mark an westliche Heuschrecken verschachert. Die meisten wurden platt gemacht und von den einst 4 Millionen Beschäftigten wurden 2,8 Millionen vor die Tür gesetzt. In den ostdeutschen Chefetagen sitzen heute gerade einmal 5% Ostdeutsche! Darauf sollen wir stolz sein?

Die Ossis wurden nach der Annexion durch die BRD gehörig über den Tisch gezogen und wenn die AfD heute das Thema Treuhand aufgreift, zieht sie die Ossis erneut über den Tisch. Einer der damals beteiligten Treuhänder heißt nämlich Frank-Christian Hansel, der auf seiner eigenen Webseite nicht mal einen Hehl daraus macht, den Berliner Osten von 1991 bis 2002 abgewickelt zu haben. Er verteidigt dies sogar noch! Und nur so nebenbei ordnet er sich politisch „recht(en)s“ ein. Nein, was für ein tolles Wortspiel!

Wie viele Demütigungen müssen die Ostdeutschen eigentlich noch über sich ergehen lassen? Und vor allem, warum bestrafen sie sich selbst, indem sie rechtsextreme Besserwessis wie Kalbitz (geb. in München) oder Höcke (geb. in Lünen) wählen? Masochismus? Selbstkasteiung? Oder doch der pure Hass auf Ausländer, der viele blind für die die eigenen Interessen macht, welche eben nicht von der AfD bedient werden. Übrigens kann man nicht einmal deren Agitation gegen Flüchtlinge ernst nehmen, da der Thüringer AfD-Kandidat Karlheinz Frosch Geschäftsführer einer Firma war, die mit dem Bau von Asylheimen Millionengewinne eingefahren hat. Nach Hansel nun schon der zweite Kapitalist, der seine Wähler bewusst in die Irre führt.

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Wer die Wende wirklich vollenden will, der muss eine Partei wählen, die zuerst einmal die Angleichung der Löhne und Renten ans Westniveau fordert und das ist nun einmal DIE LINKE. Mag sein, dass DIE LINKE sich inzwischen zu sehr angepasst hat, wenn sie z.B. die DDR mit dem politischen Kampfbegriff des „Unrechtsstaats“ einseitig dämonisiert. Sie hat sich aber nie an der Entwertung sämtlicher Ostlebensläufe beteiligt und setzt sich nach wie vor für gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West ein. Wer darüber hinaus verhindern möchte, dass die gerade in Thüringen vom rechten Flügel dominierte AfD stärkste Kraft wird, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als links zu wählen.

In jedem Falle sollten die Menschen in Thüringen verhindern, dass sie als Teil von Dunkeldeutschland wahrgenommen werden. Dies hätte die Abwanderung der Intelligenz und Jugend sowie die Abschreckung von Investoren zur Folge. Thüringen ist bereits jetzt hoffnungslos überaltert und braucht Zuwanderung, um nicht vollends auszubluten. R2G hat das Land nach 24 Jahren desaströser CDU-Herrschaft auf einen guten Weg gebracht. Eine blau-schwarze Regierung wäre die schlimmste denkbare Katastrophe!

Ja richtig, wer CDU wählt, wählt die AfD in die Regierung und wer AfD wählt, holt die fürchterlichste Altpartei auf die Regierungsbank zurück! Denn wenn es für R2G nicht reicht, ist dies die einzige verbleibende Option. Außerdem hat der CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring unlängst den gescheiterten österreichischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz zu seinem Vorbild erklärt und 2018 sogar in die Landeshauptstadt Erfurt eingeladen. Mit wem hat Kurz‘ ÖVP doch gleich koaliert?

Auch thematisch bedient sich die Thüringer Union bei der AfD. So fordert sie auf einem ihrer Wahlplakate „Windkraftwahnsinn – Schluss damit!“ Das zum Thema „Vollende die Energiewende“. Aus dem Erfolg der Grünen hat die CDU ja mal überhaupt nichts gelernt. Sie will lieber weiter die Luft mit dem Verbrennen begrenzter fossiler Brennstoffe verpesten. Und nur so nebenbei: Während durch Windräder angeblich 30.000 Vögel pro Jahr sterben, sind es im Straßenverkehr mehrere Millionen. Obendrein sterben durch Verkehrsunfälle tausende Menschen pro Jahr und durch Windräder kein einziger! Aber deswegen Autos verbieten? Niemals!

Die CDU ist sich sehr wohl einig … mit der AfD!

Man gewinnt den Eindruck, dass die CDU die kommende Landtagswahl mit allen Mitteln verlieren will. Dabei vergrault sie nicht nur junge Wähler, die jeden Freitag für ihre Zukunft auf die Straße gehen. Als einzige Partei im Thüringer Landtag haben sie erst kürzlich gegen die Aufhebung der Straßenausbaubeiträge gestimmt. Da sogar die bayrische CSU die dortigen Straßenausbaubeiträge abgeschafft hat, kann hier nur blanker Opportunismus als Motiv vermutet werden.

Nicht einmal die AfD war dermaßen dummdreist, gegen den Willen von geschätzt 99% der Menschen zu stimmen. Denn unter den Straßenausbaubeiträgen leiden nicht nur Haus- und Eigentumswohnungsbesitzer, von denen längst nicht alle reich sind und die es schlimmstenfalls von Hartz IV abstottern müssen. All jenen, die zur Miete wohnen, werden diese Beiträge letztendlich auch vom Vermieter weitergereicht. Es betrifft also alle und die CDU leistet es sich dennoch, daran festzuhalten. Völlig sinnlos übrigens, denn die nötige Mehrheit im Parlament kam trotzdem zustande.

Die Union hat in Thüringen abgewirtschaftet und inzwischen mehr als die Hälfte ihrer einstigen Wähler eingebüßt. Wahlergebnisse von über 50% wird sie mit ihrem inhaltslosen Lagerwahlkampf nie wieder erreichen. Die christlichen Werte nimmt ihnen ebenfalls kaum noch jemand ab, zumal diese weitaus glaubwürdiger vom bekennenden Christen Ramelow vertreten werden. Die AfD ist die einzige Chance der CDU, noch einmal in Regierungsverantwortung(slosigkeit) zu kommen. Allerdings nur als Juniorpartner und es darf bezweifelt werden, dass die AfD die Kröte eines Ministerpräsidenten Mohring schlucken wird. Daran hat deren Sauckel-Imitator absolut kein Interesse.

In diesem Sinne ist unsere Wahlempfehlung klar: „Freiheit durch Sozialismus“, „Die sozialistische Weltrevolution an der Wahlurne“ und „Vollende die Energiewende“! Schön, wenn sich rechtspopulistische Phrasen ins Gegenteil verkehren lassen.

Dunkeldeutschlands Niedergang

Von Anton Nymous

Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen hat sich der Rechtsruck der letzten Europawahl ungebremst fortgesetzt. Doch bevor wir mit dem Finger auf die AfD zeigen und ihren Erfolgskurs hinterfragen, kommen wir erst einmal zu den Fehlern der anderen Parteien. Diese sind nämlich maßgeblich mitverantwortlich für die neusten Wahlergebnisse.

Dies gilt insbesondere für Brandenburg, welches bisher eine rosa-rote Regierungskoalition hatte. Diese hat u.a. auf Braunkohle gesetzt und Umweltaktivisten mit aller Härte bekämpft. Mit Sicherheit ein Grund dafür, warum die Grünen stark zugelegt und mit 10,8% DIE LINKE knapp überholt haben. Nur was nützt das schon, wenn es unter Rosa-Grün-Rot so weiter geht? Oder gar unter Rosa-Schwarz-Grün, wenn die CDU trotz erheblicher Verluste mit ihren 15,6% in eine SPD-geführte Regierung einsteigt. Auf jeden Fall würden sich die Grünen mit Verlierern abgeben müssen.

Die SPD ist dabei nur deshalb mit 26,2% stärkste Kraft vor der AfD geblieben, weil sie den Ministerpräsidentenbonus hat. Bei einem Verlust von 5,7% ist das allerdings kein Grund zum Feiern. DIE LINKE, die noch zu PDS-Zeiten in Brandenburg auf 28% kam und damit ähnlich stark wie in Thüringen war, ist gar auf 10,7% eingebrochen, zuletzt mit einem Minus von 7,9%. Ihr Niedergang hat also schon eher begonnen, dennoch hat sie sich in der letzten Legislaturperiode einige unverzeihliche Patzer geleistet.

Der scheidende LINKE-Justizminister Stefan Ludwig hat u.a. Ende 2018 das Potsdamer Landgericht in Schutz genommen, nachdem dieses einen verurteilten Mörder auf freien Fuß gesetzt hatte. So trägt man sicherlich nicht zum Sicherheitsempfinden der Bürger bei. Statt die richtigen Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen, hat die rosa-rote Regierung ein Polizeiaufgabengesetz nach bayrischem Vorbild nachgelegt. Als würde totalitäre Polizeistaatspolitik irgendetwas besser machen. Im Gegenteil hat man einer möglichen Nachfolgeregierung mit AfD-Beteiligung gleich passende Mittel des staatlichen Terrors in die Hand gegeben.

Offenbar hatte insbesondere die Linksfraktion dabei gar nicht auf dem Schirm, dass sie wegen solcher Ungeheuerlichkeiten abgewählt werden könnte. Immerhin haben die Genossen in Bayern und NRW den Protest gegen ähnliche Polizeiaufgabengesetze angeführt und in Thüringen hat DIE LINKE in ihrem Wahlprogramm verankert, dass es mit ihr unter keinen Umständen ein solches Gesetz geben wird. Die Wähler in Brandenburg hatten daher völlig zu Recht das Gefühl, im falschen Film zu sein.

Zwar hat die Linksfraktion einige Abschwächungen des Polizeiaufgabengesetzes ausgehandelt, aber das Endergebnis hätte immer noch entschieden abgelehnt werden müssen. Dies haben jedoch nur zwei LINKE-Abgeordnete getan. Gegen den Rest haben Genossen aus NRW ein Parteiausschlussverfahren beantragt. Dieses hätte eigentlich Früchte tragen müssen, denn das Wahlergebnis belegt mehr als deutlich, dass ein Fall von parteischädigendem Verhalten vorliegt.

Während DIE LINKE vor allem im Westen immer noch eine Protestpartei gegen das herrschende System ist, hat sich die Parteispitze im Osten stark dem neoliberalen Establishment angepasst. Kein Wunder also, dass die Protestwähler zur AfD abgewandert sind, welche in Brandenburg brandgefährliche 23,5% erreichte. Die Mehrheit von 53% der brandenburgischen AfD-Wähler hat die Rechtsextremisten nämlich nicht wegen deren rassistischer Inhalte gewählt, sondern um den Etablierten einen Denkzettel zu verpassen. Es besteht also noch Hoffnung.

Allerdings müssten die AfD-Wähler dafür erkennen, dass sie sich vor allem selbst einen Denkzettel verpasst haben. Die AfD wird sich nämlich keineswegs um ihre Probleme kümmern, sondern das Parlament in einen tiefbrauen Zirkus verwandeln. Der Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz gehört nämlich zum stramm rechten Flügel um Höcke. Natürlich verbittet er es sich, als Nazi bezeichnet zu werden, auch wenn seine Taten dies nahe legen.

Kalbitz nahm bereits als 20-Jähriger 1993 an einem Sommerlager der ultrarechten Heimattreuen Deutschen Jugend teil, angeblich nur interessehalber, ohne deren politische Ausrichtung bemerkt zu haben. 2007 reiste er mit 13 Neonazis, darunter der damalige NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt, nach Athen, wo er an einem Aufmarsch der rechtsextremen griechischen Partei Goldene Morgenröte teilnahm. Wahrscheinlich ist er aber nur auf der Webseite eines Reiseveranstalters mausgerutscht, landete rein zufällig im selben Hotel wie die NPD, welche dort eine Hakenkreuzflagge hisste, und den Naziaufmarsch hatte Kalbitz gewiss für eine Stadtführung ohne politischen Hintergrund gehalten.

Es sollte offensichtlich sein, dass der brandenburgische AfD-Spitzenkandidat die Bevölkerung bewusst nach Strich und Faden verarscht. Niemand mit einem Rest von Hirn fällt auf solche dummdreisten Ausreden herein. Da könnte er auch gleich behaupten, noch nie davon gehört zu haben, dass Adolf Hitler ein Nazi und Diktator war, sondern er ihn immer für einen harmlosen Postkartenmaler gehalten habe. So viel zum „Mut zur Wahrheit“! Die Frage ist nur, warum sich so viele Wähler zum Narren halten lassen?

Auf Facebook kursierendes Mem.

In Sachsen ist die Lage allerdings noch fataler. Dort haben nur 28% der AfD-Wähler den Etablierten einen Denkzettel verpassen wollen. 70% haben die AfD gerade wegen ihrem faschistischen Auftreten und ihrer rassistischen Inhalte gewählt. Unter dieser bedenklichen Prämisse hat sie mit 27,5% ihr bestes Landtagswahlergebnis überhaupt erzielt. Pegida hat offensichtlich tiefe Spuren hinterlassen und in einem Bundesland, wo Menschen vor laufender Kamera den Mord an Walter Lübcke verteidigen, sollte einen nichts mehr schocken. Auch nicht, dass die CDU trotz Sachsensumpf mit 32,1% immer noch stärkste Kraft ist. Mit 7,3% Verlust zwar, aber offenbar hatte auch sie den Ministerpräsidentenbonus.

Außerdem sorgte Hans-Georg Maaßen mit seiner Unterstützung dafür, dass nicht alle CDU-Wähler nach noch weiter rechts abwanderten. Tatsächlich ist Maaßen bei den sächsischen Pegidioten äußerst beliebt, obwohl er in Berlin den schlimmsten islamistischen Terroranschlag auf deutschem Boden zu verantworten und dabei auch noch das Bundesparlament belogen hat. Okay, halten wir kurz fest, dass diejenigen, die Angst vorm Islam haben, jemanden toll finden, der Anis Amri durch einen V-Mann radikalisieren lassen hat. Findet den Fehler!

Die Frage ist nun, wie es in Sachsen weiter geht. Einer Koalition mit der AfD hat die CDU-Bundesvorsitzende AKK47 eine Absage erteilt, was aber nichts heißen muss. Am wahrscheinlichsten ist dennoch eine Regierung aus Union, SPD und Grünen, wobei die Grünen mit einem leichten Plus sogar noch vor der SPD landeten. Die Sozen sind zu recht auf 7,7% abgestürzt, was einen Verlust von 4,7% bedeutet. Bei der nächsten Wahl werden sie wohl ganz aus dem sächsischen Landtag verschwinden.

Die Grünen könnten allerdings ihre Zugewinne, die ihnen ein Ergebnis von 8,6% beschert haben, auch umgehend wieder verlieren. Sie wurden nämlich vor allem von jungen Menschen gewählt, die Rezos Video von der Zerstörung der CDU gesehen haben und endlich Fortschritte in Sachsen Umwelt- und Klimaschutz sehen wollen. Wenn die Grünen nun mit der verhassten CDU zusammengehen und damit alles beim Alten bleibt, werden ihre Jungwähler schnell die Geduld verlieren.

Bliebe also nur noch ein Bündnis aus CDU, SPD und Linkspartei. Klingt absurd? Ist es aber leider nicht, da in Sachsen der neoliberale LINKE-Flügel FDS besonders stark ausgeprägt ist. Der zutiefst unsympathische Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende Rico Gebhardt rühmte sich erst Anfang 2019 damit, auf dem Bundesparteitag zwei Anträge zur Solidarität mit Venezuela und zur Aussöhnung mit Russland verhindert zu haben. Wie glaubwürdig ist ein LINKE-Politiker, der Sanktionen gegen ein sozialistisches Land unterstützt, aufgrund derer dort zehntausende Menschen wegen Unterversorgung verrecken? Und mehr noch, er würde sogar einen US-geführten Angriffskrieg befürworten, steht also auf der Seite eines faschistoiden und korrupten Verbrechers wie Trump.

Was die Normalisierung des Verhältnisses zu Russland angeht, welche sich insbesondere in Ostdeutschland die große Bevölkerungsmehrheit wünscht, hat die sächsische LINKE das Feld völlig der CDU und AfD überlassen. Ja, sogar der Ministerpräsident Kretschmar ist für gute Beziehungen zu Russland, weshalb man sich fragen muss, bei wem sich Gebhardt eigentlich anbiedern wollte? Bei der Atlantik-Brücke? Oder gleich direkt bei der CIA? Kein Wunder, dass DIE LINKE in Sachsen um satte 8,5% auf 10,4% eingebrochen ist.

Bei der Linkspartei in Sachsen und auch in Brandenburg müssen endlich Köpfe rollen! Vorzugsweise noch vor der Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober. Dort hat sich DIE LINKE zwar auch einiges geleistet, aber mindestens ebenso viel Gutes bewirkt. Darunter die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, zwei kostenfreie KITA-Jahre und die Einstellung von 3.500 neuen Lehrkräften. Thüringen hat viel zu verlieren und DIE LINKE kann nicht allein auf den Ministerpräsidentenbonus setzen, dank dem sie momentan stärkste Kraft in den Umfragen ist.

Auf dem zweiten Platz folgt allerdings schon die AfD, die nur noch einen Übergriff durch einen Flüchtling oder eine gut platzierte Fake News davon entfernt ist, erstmalig in einem Bundesland den ersten Platz zu belegen. Damit würde das links geprägte Thüringen ein Teil von Dunkeldeutschland werden und auch bleiben, da alle vernunftbegabten Menschen vor einem Ministerpräsidenten bzw. Gauleiter Höcke flüchten und Asyl in Westdeutschland beantragen müssten. So weit darf es nicht kommen!

Die Menschen in Thüringen haben gar keine andere Wahl, als ihr Kreuz bei der LINKEN zu machen. Immerhin hat DIE LINKE bereits angekündigt, in der nächsten Legislaturperiode die Kindergärten vollends kostenfrei zu machen und ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Da sie in den letzten 5 Jahren schon einige ihrer Wahlversprechen eingelöst hat, sollte man sie zumindest in Thüringen beim Wort nehmen. In Brandenburg und Sachsen sollte sich DIE LINKE dagegen von ihren gesamten FDS-verseuchten Landesspitzen trennen, wenn sie dort die nächsten 5 Jahre überleben will.

Der Rechtsruck muss endlich ernst genommen werden, ebenso die Alltagssorgen der Menschen. Und das sind eben nicht allein Ängste vor Flüchtlingen und Muslimen, sondern konkrete Probleme wie stagnierende Löhne, steigende Mieten, Ärztemangel, fehlende ÖPNV-Verbindungen in ländlichen Regionen und dergleichen mehr. Wenn diese Probleme endlich in Angriff genommen und gelöst werden, könnte die AfD, welche sich einen Scheißdreck um solche Nöte kümmert, schnell wieder in der Versenkung verschwinden.

Okay, außer in Sachsen. Sachsen galt schon zu DDR-Zeiten als Tal der Ahnungslosen und wenn die Dunkeldeutschen nun eine Partei wählen, die eine Mauer um Deutschland bauen möchte, sollte man ihnen diesen Wunsch erfüllen. Nur sollte die Mauer aus Kostengründen nicht um die gesamte BRD gebaut werden, sondern lediglich um Sachsen herum. Die Grenze zu Polen kann ja ruhig offen bleiben. Dort regiert immerhin die PIS und außerdem müssen die Asozialen weiter mit Meth versorgt werden. Die wenigen vernünftigen Menschen können ja vorab evakuiert werden und im Austausch werden dafür die Nazis aus dem Rest der Republik nach Dunkeldeutschland umgevolkt. (Ironie aus!)

Yakuza-Mode – Nazis und die Mafia

von Anton Nymous

Yakuza ist nicht nur der Name der japanischen Mafia, sondern auch ein Klamottenlabel, welches sich vor allem in Naziläden zwischen Thor Steinar und Brachial finden lässt. Das kommt nicht von ungefähr, denn Markus Eisold und Bertram Krause, die das Label 2004 in Bautzen gegründet haben, sind bestens mit der Neonaziszene vernetzt. So soll Eisold laut Szene-Insidern Anfang der 2000er Mitglied der sächsischen Hammerskin-Sektion „East Saxon Hammerskins“ gewesen sein. Die extrem brutale Gruppierung wurde 1993 von Mirko Hesse ins Leben gerufen, gegen den daraufhin wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde.

Auf dem PC von Hesse sollen Polizeiermittler weiterhin auf ein Foto von Eisold gestoßen sein und darüber hinaus hat er seinen Kumpel im Knast besucht, was definitiv über eine oberflächliche Geschäftsbeziehung hinaus geht. Die Tatsache, dass er Hesse das Hammerskin-Logo (zwei überkreuzte Hämmer) tättowiert hat, spricht ebenfalls dafür, dass er wusste, in welche Kreise er sich begibt.

Auffällig ist weiterhin, dass es immer wieder aktive Neonazis sind, die mit ihren Läden zur Verbreitung der Marke beitragen. Der offizielle Weiterverkäufer in Tschechien, Tomáš Marek aus Plzen, ist ebenfalls ein Rechtsextremist und Bassist der Rechtsrock-Band „Conflict 88“. Zwar werden Yakuza-Klamotten aufgrund ihrer martialischen Motive auch außerhalb der rechten Szene von geschmacksverirrten Vollpfosten getragen, aber ihre größte Verbreitung haben sie nicht zufällig unter Faschisten und Hooligans.

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Das Ganze ist schon reichlich befremdlich, denn immerhin fordern die extremen Rechten mit Nachdruck die Abschiebung von kriminellen Ausländern. Gleichzeitig tragen sie aber den Namen einer ausländischen Mafia-Organisation. Aber okay, sie fordern ja auch die Todesstrafe für Kinderschänder, während es in ihren Reihen von Päderasten nur so wimmelt. Die Faschisten waren in der Umsetzung ihrer Forderungen noch nie besonders konsequent, außer wenn es um Gewalt gegen Migranten, Linke, Juden, Homosexuelle usw. geht.

Die alles entscheidende Frage ist nun, wie die Rechtsextremisten ausgerechnet auf Yakuza kommen und warum selbige ihnen noch längst nicht die Finger abgeschnitten und sie davon gejagt hat? Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung, wobei Verbindungen zum organisierten Verbrechen nun wirklich keine Überraschung wären.

Ein Zufall ist das alles wohl kaum, denn die Modemarke verwendet wissentlich die Codes der japanischen Mafia, darunter die Zahl 893. Diese Zahlenkombination stammt aus dem Kartenspiel Oicho-Kabu und gilt als wertlos, was dem Selbstverständnis der Mafiamitglieder entspricht. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache dieser Zahlen.

Weiterhin fallen einige der Motive der Yakuza-Klamotten auf. Da wird u.a. offen Kokainkonsum propagiert, was geradezu aberwitzig ist, angesichts dessen, dass sich Rechtsextremisten permanent über Ausländer aufregen, die mit Gras dealen. Der Knaller schlechthin ist jedoch ein T-Shirt mit dem Motiv „Mexican Cartel“. Dieses wirbt ganz offen für die schlimmsten Drogenkartelle der Welt, die massenhaft Menschen entführen und töten. Was das mit der Yakuza zu tun hat? Solche Kartelle sind Zulieferer sämtlicher Mafias.

Auffällig an diesem T-Shirt ist weiterhin das „X“ zwischen „Mexican“ und „Cartel“ sowie der offensichtliche Totenkult. Gerade in Mexiko gehen Drogenhandel und Satanismus oft Hand in Hand, wie der Sektenführer und Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) unter Beweis stellte. Schädel und gekreuzte Knochen dominieren die Yakuza-Motive regelrecht.

Zuweilen finden sich die Schädel auch in Hexagonen wieder. Natürlich drei an der Zahl, was eine verschlüsselte 666 darstellt.

Es handelt sich mit Sicherheit um keinen Zufall, was weitere Motive belegen. Darunter ein Schädel mit der Schlange Luzifer.

Immer noch nicht offensichtlich genug? Der Teufel höchstpersönlich dürfte alle Zweifel ausräumen, dass es sich hier um Nazi-Mafia-Satanisten handelt. Da kommt so ziemlich alles Böse zusammen.

Baphomet ist ebenfalls nicht weit, wenn auch mit einer Schweinemaske getarnt. Schweinereien gehen dabei vor allem in Baphomets Schrittbereich ab, wo ein Typ dem Teufel an der Pflaume leckt.

Horrorclowns dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und zu guter Letzt verstößt die Marke auch noch gegen Urheberrechte, indem dreist „Howard the Duck“ aus Marvels Cinematic Universe abgedruckt wird. Wenn es schon keinen Ärger mit der Mafia gibt, dann vielleicht irgendwann mit Disney, denn dieses Studio hat bestimmt keinen Deal mit kleinkriminellen Naziganoven.

Pädonazis – Teil 2

von Anton Nymous

Wir hatten bereits einen Artikel über pädophile Nazis veröffentlicht, in dem wir die Wurzeln der faschistischen Kinderschänder bis in die Zeit des 3. Reichs zurückverfolgt haben. Kriegsverbrecher mit entsprechendem Hintergrund werden bis heute von Neonazis verehrt, wie die Rechtsrockband „Sonderkommando Dirlewanger“ belegt.

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Vor allem in der NPD sowie dem Neonazi-Netzwerk „Thüringer Heimatschutz“ wimmelt es von verurteilten Päderasten und Zuhältern. Das geht bis in die höchsten Ämter, wie der Fall des ehemaligen NPD-Landesvorsitzenden Tino Brandt zeigt, der gleichzeitig Gründer des staatlich alimentierten Thüringer Heimatschutzes sowie V-Mann des Verfassungsschutzes war. Die Verbindung zum Geheimdienst könnte dabei durchaus eine Rolle spielen, wenn man den teils elitären Kundenkreis von Kinderpornografie und -prostitution berücksichtigt.

NPD-Funktionäre wie Brandt bildeten darüber hinaus das Unterstützerumfeld des Terrornetzwerks NSU und diesem wird wiederum der Mordfall Peggy aus dem Jahr 2001 angelastet. Kein Einzelfall, denn wie sich inzwischen herausgestellt hat, war das Terrortrio samt seinen Unterstützern noch viel tiefer in die Kinderschänderszene verstrickt. So war ein Freund Uwe Böhnhardts bereits in den 1990ern des Öfteren wegen Missbrauchs von Kindern aufgefallen. Eben diesem Kameraden gehörte auch die Hütte, in dessen Nähe Peggys Leiche samt Böhnhardts DNA-Spuren gefunden wurde.

Im Falle eines 1993 missbrauchten und getöteten Jungen in Jena weisen die Spuren ebenfalls auf das Umfeld Böhnhardts hin. Neben der Leiche des neunjährigen Bernd wurde nämlich der Motor eines Bootes entdeckt, welches Enrico T., einem weiteren Freund Böhnhardts, gehörte und mit dem auch der spätere NSU-Terrorist selbst öfters gefahren sein soll. Insgesamt stehen neben dem bereits strafrechtlich verurteilten Tino Brandt drei weitere Rechtsextremisten aus dem Unterstützerumfeld des NSU im Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Es wurden in diesem Zusammenhang Kinderpornos mit teils abartigsten, sadistischen Inhalten gefunden.

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Das Terrortrio selbst war gleichermaßen involviert. So wurde auf dem Computer von Beate Zschäpe kinderpornografisches Material sichergestellt. Einiges davon könnte das Trio selbst erstellt haben, denn Zschäpe wurde immer wieder mit Kindern gesehen und im Wohnwagen der Terroristen wurden Spielzeug und Kinderkleidung sichergestellt.

Uwe Böhnhardt war derweil bis 1998 Mitglied einer Bande, die sich durch Prostitution finanzierte. Innerhalb des organisierten Verbrechens sind die Grenzen zwischen legaler Prostitution und Menschenhandel bis hin zu Kinderprostitution bekanntlich fließend. Das hat auch der Sachsen-Sumpf gezeigt, wo ebenfalls der Verfassungsschutz seine schmutzigen Finger im Falle des Jasmin-Bordells im Spiel hatte. Dort gingen u.a. Politiker, Richter und Staatsanwälte ein und aus.

Zwar bestand beim Sachsen-Sumpf kein direkter Zusammenhang zur Naziszene, aber er verdeutlicht, wie solche Strukturen funktionieren. Die verbindende Komponente in beiden Fällen war derweil der Verfassungsschutz, der in Sachsen das organisierte Verbrechen vor Polizeirazzien warnte und in Thüringen den NSU und dessen Unterstützerumfeld maßgeblich finanzierte. Zum einen hatte dies sicherlich politische Gründe, dahinter mögen sich allerdings noch weitaus widerwärtigere Abgründe verbergen.

Yavus Narin, einer der Opferanwälte im NSU-Prozess, hat einen Teil dieser Abgründe recherchiert und aufgedeckt. Er habe laut eigenen Aussagen eine „Häufung von Fällen rechtsextremer Gesinnung und pädophiler Neigung“ festgestellt, welche von Opfergruppen pädophiler Gewalt bestätigt wurde. Zitat: „Ich bekam mitgeteilt, dass sexueller Missbrauch von Kindern gerade in der rechten Szene sehr gängig sei und dass ich deshalb nicht überrascht sein sollte.“

Im NSU-Prozess zeichnete sich dieses Bild sogar direkt ab. Während einer Gerichtsverhandlung ist z.B. die beste Freundin von Beate Zschäpe in Tränen ausgebrochen, als sie berichtete, wie ihre eigene Tochter von deren Vater sexuell missbraucht wurde. Der Neonazis Hans S. soll seine Kinder ebenfalls vergewaltigt haben und bei dem Zeugen Henning H. wurden Zeichnungen entdeckt, welche sexuell bedrängte und zerstückelte Kinder zeigen.

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Die Frage, warum gerade Rechtsextremisten so häufig in Kindesmissbrauch bis hin zu Kindstötungen verstrickt sind, lässt sich leicht beantworten. Die menschenverachtende Ideologie des Faschismus zieht vor allem Psychopathen an wie Scheiße die Fliegen. Wer sich über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer freut, unbequeme Politiker wie Walter Lübcke kurzerhand erschießt und auf Rechtsrockkonzerten Genozide propagiert, kann geistig nicht gesund sein!

Nazis sind das personifizierte Böse! Das haben bereits der Holocaust und die zahlreichen Kriegsverbrechen gezeigt. Im Prinzip unterscheiden sich Faschisten kaum von Hardcore-Satanisten. Teilweise gibt es da sogar deutliche Überschneidungen. Die Frage ist nur, warum sie dennoch von scheinbar normalen Menschen gewählt werden? Warum erleben wir aktuell einen unfassbaren Rechtsruck, den vor allem in Ostdeutschland ein Drittel der Bevölkerung mitträgt?

Ist die Angst vor Flüchtlingen etwa so groß, dass die deutschen Wähler nicht nur ihre Freiheit, sondern sogar ihre eigenen Kinder opfern würden, nur um den Anblick von Menschen mit anderer Hautfarbe nicht länger ertragen zu müssen? Scheinbar ja, denn sie geben ihre Stimme immer wieder auch aktenkundigen Kinderschändern.

Ein Beispiel ist der ehemalige Siegburger NPD-Kreistagsabgeordnete Dominique Oster, der eine dreieinhalb-jährige Haftstrafe wegen Stalkings und sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen absitzen musste. Auf seinem Blog empfiehlt Oster zwischen den links zum III. Weg, 1 Prozent und den Indentitären auch das pädophile Girllover-Froum. Außerdem suche er Kontakte zu „deutlich jüngeren Mädels“.

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Irrwitzigerweise fordert Oster für Asylbewerber die Todesstrafe bei Sexualdelikten. Wenn sich dagegen perverse Deutsche wie er an Kindern vergreifen, ist das offenbar okay für ihn und seinesgleichen. Da passt es dann auch, dass er Mädchen und Frauen sämtliche Rechte abspricht und meint, dass deutsche Männer ihre Frauen wieder züchtigen dürfen müssten. Es geht den Nazis also gar nicht darum, Frauen und Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen, sondern nur vor der Schändung durch Nichtdeutsche.

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Bei ihren Opfern ist es umgekehrt egal, ob die Kinder einen Migrationshintergrund haben oder Deutsche sind. Hauptsache sie sind nackt. Der NPD-Kader Thorsten E. wurde dabei leider nur zu einer Bewährungsstrafe wegen der „Verbreitung kinderpornografischen Materials“ verurteilt. In Pirmasens wurde dagegen 2013 ein NPD-Sympathisant und Wahlkampfhelfer zu einer 32-monatigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er ein 13-jähriges Mädchen missbraucht und geschwängert hatte.

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Das sind nur ein paar Beispiele. Weitere hatten wir bereits im ersten Artikel genannt. Darunter auch der ehemalige AfD-Politiker Holger Arppe, der inzwischen endlich aus der Partei ausgeschlossen wurde. Das hat allerdings rund ein Jahr gedauert und kaum ist ein Päderast vor die Tür gesetzt, schon hat die AfD den nächsten Pädoskandal an der Backe.

Im sachsen-anhaltischen Dorf Schmatzfeld wurden im Juni 2019 während einer Hausdurchsuchung bei einem 41-Jährigen kinderpornografische Fotos und Schriften gefunden. Es handelt sich um einen Lokalpolitiker, der erst kurz zuvor bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 für die AfD ein Mandat für den Nordharzer Gemeinderat errungen hatte. Einem Parteiausschluss kam er durch Austritt zuvor. Undenkbar, welche Karriere er noch hätte machen können, wenn die Kriminalpolizei und das LKA seine Wohnung nicht durchsucht hätten. Doch möglicherweise sind er und Arppe nur die Spitze des Scheißbergs.

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Zusammenfassend lässt sich einmal mehr sagen, dass Faschismus keine Alternative ist. Wer Rechtsextremisten wählt, bedroht damit die Zukunft seiner Kinder. Nicht nur, weil diese in einer menschenverachtenden, erbarmungslosen Welt leben müssen, sondern weil sie direkt durch pädophile Psychopathen bedroht werden. Diese haben umso leichteres Spiel, je mehr Macht sie besitzen.

Das Problem ist dabei ein gesamtdeutsches, wenn nicht sogar weltweites, obgleich die gesellschaftliche Akzeptanz für rechtsextreme Kinderschänder in Ostdeutschland höher zu sein scheint. Das ist seltsam, denn gerade dort hieß es 1972 im Falle des Sexualmörders Erwin Hagedorn noch: „Der Angeklagte hat sich durch permanentes verbrecherisches Verhalten außerhalb der sozialistischen Gesellschaft gestellt und das Recht verwirkt, in dieser unserer humanen Gesellschaft zu leben!“

Wir hoffen inständig, dass wir keinen dritten Teil dieser Artikelreihe schreiben müssen. Wir fürchten jedoch, dass dies bloß Wunschdenken ist. Wenn psychopathische Persönlichkeiten auf menschenverachtende Ideologie treffen, ist das ein fataler Giftcocktail, der geradezu zwangsläufig in abartigen Gewaltverbrechen mündet. Seien es nun grausame Morde an Migranten und Politikern, Terroranschläge auf Zivilisten oder eben sexuelle Übergriffe auf Kinder. Genau aus diesen Gründen bitten wir alle unsere Leser, den Rechtsextremisten keinen Vorschub zu leisten – weder auf der Straße noch an der Wahlurne!

Die Anastasia-Bewegung – Esoterische Hippies unterm Hakenkreuz

von Anton Nymous

In der heutigen hochtechnisierten, kapitalistischen Gesellschaft, die zunehmend unseren Planeten zerstört, streben immer mehr Menschen nach einem einfacheren Leben im Einklang mit der Natur. Bio-Obst statt Pestizide, Wiesen und Wälder statt Beton, gemeinschaftliches Erleben statt alleine vorm Fernseher „Dschungelcamp“ zu gaffen. Das ist an sich nicht verkehrt, wenn es denn nicht unter dem Hakenkreuz stattfinden würde. Statt einem ganzheitlichen Denken findet man bei den neuen rechten Siedlungsbewegungen eher Rassismus, Antisemitismus und krude Esoterik.

Ganz neu ist das Konzept nicht, gab es doch bereits vor und während des 3. Reichs den Armanen-Orden. Dort trafen esoterisches Heidentum und Ariosophie auf das vermeintlich idyllische Landleben. Den Armanen-Orden gibt es bis heute, aber neben ihm existieren inzwischen jede Menge andere rechte Siedlungsbewegungen. Zuweilen sind sie eng mit rechtsextremen Parteien und Organisationen wie der NPD oder dem III. Weg verbunden, die durch gezielte Käufe von Bauernhöfen und Dorfgrundstücken den ländlichen Raum okkupieren wollen. Auf der anderen Seite wären dann aber noch unabhängige Kulte wie die Anastasia-Bewegung, die sich einen unpolitischen Anstrich geben.

Doch schaut man genauer hin, woher der Wind weht, ist der Lack schnell ab. Benannt hat sich die 1997 in Russland gegründete Bewegung nämlich nach den Werken des antisemitischen New Agers Wladimir Megre, in denen er von seinen Begegnungen mit einem angeblich allwissenden Wesen namens Anastasia berichtet. Die moderne Gesellschaft wird darin komplett abgelehnt, selbst ihre positiven Seiten. Gewürzt ist das Ganze mit Rassismus, Judenfeindlichkeit und einer Prise völkischem Denken.

Insbesondere antisemitische Verschwörungstheorien, wie die angebliche Kontrolle der Medien und des Finanzsystems durch Juden, können in den Anastasia-Bänden nachgelesen werden. Vor versteckter Kamera schwafelte zudem einer ihrer deutschen Vertreter, Markus Krause, über „jüdische Eliten“, die angeblich alles kontrollieren und Chaos verbreiten. Nach außen hin will die Bewegung allerdings nichts davon wissen und auch nicht öffentlich damit konfrontiert werden. Die Siedler geben sich unschuldig und volksnah.

Betroffen ist u.a. die Gemeinde Grabow im Norden Brandenburgs, welche die vermeintlichen Ökobauern aufgrund massiver Abwanderungsprobleme willkommen heißt. Die Anastasier setzen dort alles daran, mit Dorffesten und volkssportlichen Wettkämpfen einen harmlosen Eindruck zu erwecken. Gegenüber den Medien geben sich die Siedler hingegen weit weniger Mühe und pöbeln herum, wie man es von Rechtsextremen kennt.

In ihren Werbevideos, die sie im Internet verbreiten, reden sie schließlich ganz offen und strafen damit ihre Aussagen vor Fernsehkameras Lügen. So fordert z.B. Iris Krause, die Frau des oben erwähnten Vertreters, dass ihr Dorf frei bleiben soll von illegalen Einwanderern, die angeblich das Land „überfluten“. Dabei sind sie und die anderen Rechtsextremisten die Einzigen, die Grabow momentan tatsächlich überfluten. Darunter auch der Jugendbund Sturmvogel, eine Abspaltung der 1994 verbotenen Wiking Jugend, der auf dem Gelände der Anastasier Ferienlager abhält.

Die Sturmvögel sind stramme Neonazis, die Kinder bis zum Umfallen militärisch drillen. Was es sonst noch für Übergriffe auf die Kleinen geben mag, möchte man sich gar nicht vorstellen. Die heimlich gefilmten Aufnahmen, welche zeigen, wie kollabierte Jungen davongetragen werden, sind schlimm genug. In jedem Fall ist das absolut nicht spirituell und naturverbunden, was da abgeht. Ebenso wenig spirituell wie der Vorschlag der Krauses, eine Dorfwehr zu bilden. Da können die beiden noch so viele Bioprodukte verkaufen und Yoga machen, mit Hass im Herzen kann nichts Positives gedeihen.

Ein weiterer führender Kopf der Bewegung ist Frank Ludwig, der die Anastasier nach außen nur durch Musik und Volkstanz präsentiert sehen möchte. Unter dem Namen „Urahnenerbe Germania“ hält er dazu Vorträge, doch schon das Label ist entlarvend. „Urahnenerbe“, da war doch irgendwas… Ja richtig, Ahnenerbe war eine Forschungsgemeinschaft der SS, die 1935 von Heinrich Himmler höchstpersönlich gegründet wurde.

Dazu passt auch, dass Ludwig auf Facebook-Fotos mit Hitlergruß posiert und Hakenkreuzbilder teilt. In seinen Augen natürlich einfach nur Glückssymbole, doch da er weder Hindu noch Buddhist ist, wirkt diese Ausrede wenig glaubwürdig. Erst recht nicht, wenn er bei seinen Siedlertreffen so richtig vom Leder zieht und klare Bezüge zur NS-Zeit zieht. In diesem Sinne ist er sowohl der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole als auch der NS-Verherrlichung schuldig.

In der Öffentlichkeit fabuliert Ludwig zwar darüber, wie man sich möglichst harmlos präsentiert, damit einen Staat und Medien in Ruhe lassen. Unter seinesgleichen redet er allerdings Tacheles, was verdeckt gemachte Aufnahmen belegen. Darunter auch von einem Treffen im Haus eines bekannten Reichsbürgers im bayrischen Ebern. Auf die dort getätigten Aussagen gegen Homosexuelle angesprochen, reagierten er und seine ach so friedlichen Siedler dann nur noch handgreiflich.

Weitere heimlich gedrehte Aufnahmen stammen aus dem sachsen-anhaltischen Wienrode, wo das Ehepaar Schulz die Dorfschenke gekauft und in ein rechtsextremes Kulturzentrum umgewandelt hat. Dort stand u.a. schon das Thema Telegonie auf der Tagesordnung, eine pseudowissenschaftliche Rassenlehre, die auch von den Nazis verbreitet wurde. Maik Schulz bekennt sich darüber hinaus offen zu seinen Kontakten in die Identitäre Bewegung und auch seine Verbindungen zur NPD sowie der Wiking Jugend sind bereits dokumentiert worden.

Insgesamt gibt es 17 Landsitze der Anastasia-Bewegung in ganz Deutschland. Das ist zwar noch nichts im Vergleich zu den hunderten Niederlassungen in Russland, darf aber dennoch nicht unterschätzt werden. Immerhin bereitet man sich intern auf den erhofften Zusammenbruch der BRD vor, was in eine stark reichsdeutsche Richtung geht.

Leider konnten sich die Anastasier in den meisten Dörfern bislang gut integrieren. Die Einwohner bis hin zu den Ortsvorstehern sehen nur das friedliche Auftreten nach außen und die Hilfe bei Dorffesten. Ob die Betreffenden auf dem rechten Auge blind oder einfach nur naiv sind, sei einmal dahingestellt. Immerhin haben die Anhänger der Bewegung das Kreidefressen perfektioniert.

Es verwundert daher nicht, dass auch Interessierte ohne rechtsextremen Hintergrund zu den Veranstaltungen der Anastasier kommen. Sie stoßen nicht immer durch die volksverhetzenden Videos einzelner Mitglieder zur Bewegung, sondern viel häufiger über Portale wie Quer-Denken TV oder Lebens-Forum-Wohlstand aus Erfurt, die sich ebenfalls nach außen spirituell geben, aber immer wieder die Brücke zu brauner Esoterik schlagen. Besonders bedenklich ist die Ausstrahlung der Lebens-Forum-Wohlstand-Sendungen auf dem Lokalsender Salve-TV, wo auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE) eine Sendung hatte. Andere Anastasier durften derweil schon in Gartensendungen des MDR auftreten.

Wer auf diese geschickte Propaganda hereinfällt, wird schnell in einen Strudel aus antisemitischen und rassistischen Verschwörungstheorien hineingezogen. Um zukünftig schon Kinder von klein auf zu indoktrinieren, wollen die Anastasier in Grabow eine eigene Schule aufbauen. Was dort gelehrt werden soll, offenbarte ein Berufsschullehrer vor verdeckter Kamera. Jungen sollen wieder zu Männern und Mädchen zu Frauen erzogen werden. Mit anderen Worten ein Rückfall in die alten Rollenklischees, in denen der Mann das Sagen hat und die Frauen nichts als entrechtete Gebärmaschinen sind. Individualismus Fehlanzeige!

Am schlimmsten ist jedoch das Geschichtsverständnis, demnach alles an staatlichen Schulen gelehrte eine Lüge sei. Holocaustleugnung und Opfermythos scheinen da vorprogrammiert zu sein. Den Ortsvorsteher freut es dennoch, da sein Kaff endlich wieder eine Schule hat. Die brandenburgische Landesregierung hat hier offenbar am falschen Ende gespart, mit möglicherweise fatalen Folgen.

Widerstand gegen diese sektenartige Bewegung ist dringend nötig und tatsächlich gibt es andernorts im brandenburgischen Lychen schon massiven Gegenwind. Dieser hatte nicht nur eine Isolation des dortigen Anführers André Brötel zur Folge, sondern ermutigte auch skeptische Siedler zum Ausstieg. Einige haben inzwischen gemerkt, dass es eben nicht um Bio-Anbau geht, sondern um rechte Verschwörungstheorien. Eine Aussteigerin berichtete sogar, dass von Anastasiern ein Reichsbürgeramt gegründet wurde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anastasia-Bewegung unter dem Deckmantel spiritueller Naturnähe rechtsextreme Ideologie verbreitet. Es werden gezielt rassistische Überfremdungsängste geschürt und antisemitische Weltverschwörungsphantasien verbreitet. Die Nähe zu Neonaziorganisationen und Reichsbürgerbewegung ist offenkundig. Hinzu kommt, dass Siedler, die nicht ins Schema passen, weil sie z.B. einen Migrationshintergrund haben oder homosexuell sind, eiskalt abgewiesen werden. Da können sich die führenden Köpfe noch so unschuldig geben oder vor der Fernsehkamera unwissend stellen, ihre Taten sprechen für sich!

Dark Planet – Faschismus in Space

von Joe Doe

„Dark Planet“ ist ein russischer Science Fiction Film aus dem Jahr 2008, der einmal mehr beweist, dass die Russen durchaus mit Hollywood konkurrieren können. In dem bildgewaltigen Epos verschlägt es den Moskauer Maxim (Vasily Stepanov) auf einen fernen Planeten, dessen Bewohner glauben, auf der Innenseite ihrer Welt zu leben. Viel brisanter ist jedoch, dass sie in einer absoluten Tyrannei leben.

Für den Erdling, dessen Heimat im Jahre 2157 dank der „Theorie der Erziehung“ von Krieg, Terror und Hunger befreit ist, bedeutet das einen Rückfall in die schlimmste Epoche der Menschheitsgeschichte. Gleich nach seiner Bruchlandung wird er prompt in ein Militärcamp gebracht, welches bereits stark faschistische Züge trägt. Neben den schwarzen Uniformen ist vor allem das Pfeilkreuz omnipräsent. Dies war einst das Zeichen der ungarischen Faschisten während der Nazizeit und es wird bis heute von Neonazis in ganz Europa verwendet.

Auf der Überfahrt in die Hauptstadt lernt Maxim den Soldaten Gui Gaal (Pyotr Fedorov) kennen, mit dem er sich schnell anfreundet. Gaal ist zu diesem Zeitpunkt noch ein vollkommen verblendeter Diener des Systems und erklärt ihm, dass die Türme, an denen sie vorbei kommen, der ballistischen Abwehr dienen. Wie sich später noch herausstellen wird, ist das nicht ganz korrekt.

Es gibt Gründe für den Anschlag, dessen Zeuge Gui und Maxim kurz darauf werden. Die Rebellen werden vom Regime „Ausgeartete“ genannt, was bereits erahnen lässt, welcher Konflikt sich auf diesem Planeten abspielt. Doch erst einmal geht es weiter in die Hauptstadt, die schon von weitem beklemmend und wenig einladend wirkt.

Überall in der Stadt hängen große Monitore, über die faschistische Propaganda läuft. Auffällig ist dabei außerdem das allsehende Auge, welches auf einen totalen Überwachungsstaat hindeutet.

Auch sonst ist das allsehende Auge überall präsent. In der Pupille hat es drei Sicheln, welche an das Bio Hazard-Symbol erinnern.

Dieses leicht verfremdete Bio Hazard-Zeichen ohne Ring findet sich auch auf den Dienstmarken des Regimes wider. Da die Sichel das Zeichen des Saturn, also des 6. Planeten unseres Sonnensystems, darstellt, ist hier wohl eine 666 verschlüsselt. Noch dazu in Rot.

Der oberste Staatsanwalt residiert derweil in einem Wolkenkratzer, dessen Audienzsaal mit Säulenpaaren und einem Winkelornament geschmückt ist.

Sein Bildschirm hat die Form einer Pyramide und am Arm trägt er ein Abzeichen in Form eines Hexagons.

Über seinem Kamin befinden sich schlussendlich noch vier umgedrehte rote Pentagramme.

In der Hauptstadt finden sich indessen umgedrehte Pentagone.

Die City ist allerdings nicht so schick wie der Prachtbau der Machhaber. Sie ist ziemlich heruntergekommen und erinnert an Fritz Langs „Metropolis“. Wir erinnern uns, das war auch schon so ein dystopisches Freimaurerwerk.

Sogar der hohe Turm (zu Babel) im Stadtzentrum ist aus „Metropolis“ geklaut.

Auf den Straßen herrscht das Elend. Überall sitzen Bettler und Prostituierte werben um Freier. Wer Glück hat, lebt in einem engen heruntergekommenen Apartment.

Nachdem Maxim aufgrund eines Unfalls entkommen ist, lernt er in einem Restaurant Rada Gaal (Yuliya Snigir) kennen, die Schwester des Gardisten, von dem er in die Stadt gebracht wurde. Nachdem er sie vor einer Straßengang gerettet hat, nimmt sie ihn mit in ihre Wohnung. Diese muss sie sich mit ihrem Bruder teilen, der seinen Bereich mit Militärpropaganda ausstaffiert hat.

Gui glaubt der ganzen Lügenpropaganda des Regimes blind und vergöttert die „unbekannten Väter“, die er für selbstlose Diener des Volkes hält. In Wahrheit sind sie aber eher eine Schattenregierung. Gui integriert seinen neuen Freund zunächst in das faschistische System, indem er Maxim für die Garde empfiehlt. Aus unerfindlichen Gründen schließt dieser sich tatsächlich dem Pfeilkreuzerorden an und lernt dort, ohne eigenes Denken zu gehorchen. Einige der Garde-Mitglieder sehen aus wie verschissene Nazipunks und sie posieren vor Flaggen mit Totenkopf und gekreuzten Knochen. Offensichtlicher geht es nun wirklich nicht!

Der erste Einsatz führt Maxim direkt zu einer Razzia in einem Arbeiterviertel. Als die Gefangenen mit Foltermethoden verhört und anschließend zum Tode verurteilt werden, kommen in Maxim erste Zweifel am System auf. Dieses ähnelt sehr stark der geplanten neuen Weltordnung auf der Erde. Die Menschen werden arm und unwissend gehalten, das Militär ist überall präsent und Abweichler werden willkürlich von der Garde verhaftet und von Standgerichten „getilgt“.

Maxims nächste Aufgabe ist die Hinrichtung der Gefangenen in einem Wald, fernab von jeglichen Zeugen. Dieser Aufgabe verweigert er sich, lässt die Gefangenen frei und quittiert den Dienst. Daraufhin wird er sofort von seinem Vorgesetzten exekutiert und als sein Freund Gui Mitgefühl und Trauer zeigt, wird dieser von der Garde zur Armee strafversetzt.

Die Armee braucht neues Kanonenfutter, denn die unbekannten Väter stehen mit einem anderen Machtblock in ständigem Kriegszustand. Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und der Bevölkerung eine Invasion schmackhaft zu machen, schlägt ein Mitglied der Schattenregierung vor, wieder einen Turm in die Luft zu sprengen. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die Anschläge auf die Türme des World Trade Centers in New York von 2001 ein Inside Job waren, mit dem die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak gerechtfertigt werden sollten… Allerdings liegt die Betonung auf „wieder“, was man als Drohung verstehen könnte.

Maxim ist derweil wie Jesus wieder auferstanden und seine Schusswunden sind binnen Stunden geheilt. Von den Aufständischen erfährt er, dass die unbekannten Väter eine Machtclique von Parasiten und Sadisten sind, welche sich an die Macht geputscht hat. Die bereits erwähnten Türme dienen nicht etwa der Abwehr, sondern bestrahlen permanent die gesamte Bevölkerung, um ihre Gehirnchemie zu verändern. Die Massen werden dadurch gefügig und leichter zu manipulieren.

Nur auf die Ausgearteten hat die Strahlung keine Wirkung. Sie erleiden dafür heftige Kopfschmerzen. Die unbekannten Väter gehören ebenfalls zu den Unbeeinflussten, doch wer nicht zu ihnen gehört, wird von ihnen gnadenlos gejagt. Sie wollen die totale Kontrolle über die Bevölkerung, einschließlich ihrer Gedanken.

Das ist höchst brisant, denn tatsächlich lassen sich mittels ELF-Wellen bestimmte Bereiche im Hirn stimulieren, was von Euphorie bis hin zu Depressionen alles Mögliche auslösen kann. In Anlehnung an den Film kommen einem da die unzähligen Funkmasten auf der Erde in den Sinn. Die Parallelen sind wohl kaum ein Zufall und die Botschaft dahinter ist eine wahrlich erschreckende Offenbarung.

Hinzu kommen die üblichen sinnlosen Unterhaltungsprogramme, die wir ebenfalls aus der realen Welt kennen. Im Fernsehen des finsteren Planeten laufen die Gedankenbilder von psychisch kaputten Irren, was entfernt an diverse Musikvideos von Lady Gaga oder Marilyn Manson erinnert. Gespickt wird das Ganze selbstverständlich noch mit politischer Propaganda.

Maxim schleicht sich nach einem Anschlag auf einen der Türme in die Hauptstadt zurück und findet Unterschlupf bei Rada und ihrem Bruder. Leider lässt er sich erwischen und landet ausgerechnet bei den Gefangenen, die er selbst ans System ausgeliefert hat. Gemeinsam mit ihnen wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet. Irrwitzigerweise gibt man den Partisanen dabei Waffen in die Hand, mit denen diese Minenfelder räumen sollen.

Nach einem Tag harter Aufräumarbeit, an dem er von seinen Mitgefangenen weitere Informationen über den Zweck der Türme erhalten hat, wird Maxim Zeuge von unmenschlichen Verbrechen, wie sie die Nazis im 2. Weltkrieg begangen haben. In einem russischen Film dürfte das wohl als Abrechnung mit dem deutschen Faschismus zu verstehen sein.

Mit dem Panzer, den Maxim während der Minenfeldräumung gekapert hat, fährt er an die Grenze, wo er Gui wiedertrifft. Er entführt ihn und fährt mit ihm in den Sonnenuntergang. Es fällt auf, dass die Faschisten wenigstens öko sind und ihren Strom aus Windkraft gewinnen.

Vorbei am Windpark finden Maxim und Gui schließlich Zuflucht im zerbombten Feindesland.

Der Fremdweltler versucht dort, verschiedene Separatistengruppen für einen Staatsstreich zu gewinnen. Doch die einen haben kein Interesse und die anderen stellen sich als wenig besser als die Regierung heraus. Eine Begegnung mit einem telepathischen Mutanten bringt ihn auch nicht weiter, aber zumindest gibt dieser ihm den Tipp, Kontakt mit dem Inselimperium herzustellen.

Mit einem Luftschiff machen er und Gui sich auf den Weg zu besagter Insel, rammen jedoch einen Sendeturm und werden kurz darauf abgeschossen.

Nachdem die beiden abermals gefangen genommen wurden, werden sie aufgrund des Kriegszustands amnestiert und als Kanonenfutter an die Front geschickt. Zwar hat die Schattenregierung andere Pläne mit Maxim, doch der General, der ihn schon einmal erschossen hat, würde ihn lieber gern endgültig an der Front verrecken sehen.

Um die eigenen Truppen aggressiv zu machen, bekommen sie eine Extradosis Strahlung. Die Antennen sitzen sehr auffällig auf speziellen Panzern. Tatsächlich wird schon an einer weit unauffälligeren Variante geforscht, die in die Helme zukünftiger Soldaten integriert werden soll.

Auf dem Schlachtfeld wird Gui von seinem eigenen Vorgesetzten erschossen, schafft es aber mit letzter Kraft, den General mit einer Flagge zu pfählen.

Von einem Vertreter der Schattenregierung erfährt Maxim schließlich, dass Guis Schwester Rada verhaftet wurde. Auf einem Friedhof, der das ganze Ausmaß der Sinnlosigkeit des verlorenen Krieges offenbart, bekommt er das Angebot, mit dem Regime zu kooperieren und ein angenehmes Leben zu führen.

Er gerät an den Oberstaatsanwalt, der sich inzwischen mit den unbekannten Vätern überworfen hat. Er plant nun selbst einen Putsch und verrät Maxim den Standort der Kontrolle aller Funktürme. Er soll die Strahlung benutzen, um das Volk zu einer Revolution anzustacheln. Das Ganze ist natürlich nicht uneigennützig, denn innerhalb der neuen Ordnung will der Verräter eine noch höhere Position einnehmen.

Maxim nimmt den Auftrag dennoch an, dabei hätte ihm ein Blick auf die überreichte Karte genügt, um zu erkennen, in wessen Auftrag er da handelt. Auf der Vorderseite ist eine Sig-Rune zu sehen und auf der Rückseite drei Hexagone, welche natürlich eine verschlüsselte 666 darstellen.

In der Machtzentrale wimmelt es obendrein von Pyramiden, die allesamt drei Stufen haben.

Zunächst hält sich Maxim an den Plan des Oberstaatsanwalts, aber um auf Nummer sicher zu gehen, sprengt er die Machtzentrale anschließend in die Luft. Da die Bevölkerung nun nicht mehr beeinflusst wird, bricht eine unkontrollierte Rebellion aus. Der Drahtzieher der Aktion erkennt, dass sein Plan nach hinten losgegangen ist und entzieht sich der Verantwortung durch Suizid.

Doch der Oberstaatsanwalt war gar nicht das Kernproblem. Auf dieses trifft Maxim bei der Rettung von Rada, welche der als „Wanderer“ bekannte Systemschurke als Druckmittel gefangen gehalten hat. Wie sich nun herausstellt, ist der Wanderer ebenfalls ein Mensch von der Erde und hört auf den Namen Rudolf. War ja klar, dass ein Deutscher hinter dem faschistischen Regime steckt und das erklärt auch, warum sein Mantel mit Sig-Runen bestickt ist.

Zunächst will Rudolf, dass Maxim sich ihm anschließt. Er behauptet, dass er im besten Interesse der Menschen dieses Planeten gehandelt hätte. Es wäre nur halt schwer, radikale Veränderungen herbeizuführen, deshalb habe er zu subtileren Mitteln gegriffen und die Welt im Gleichgewicht gehalten. Im Gleichgewicht des Schreckens versteht sich. Das ist natürlich wieder einmal typisch freimaurerisches Dualitätsdenken.

Auf das Angebot des Oberilluminaten geht Maxim jedoch nicht ein. Nach einer kurzen Schlägerei wird klar, dass die Revolution gesiegt hat. Dabei ist es wohl kaum ein Zufall, dass Maxim die meiste Zeit einen roten Overall trägt.

Die Rebellion kann man jedoch, wie bereits die irdische Geschichte lehrt, aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Einerseits ist der Sturz des alten Regimes nötig, andererseits warten genügend Machtbesessene wie einst Stalin darauf, die Revolution für ihre egoistischen Zwecke zu missbrauchen. Das Ende bleibt also zweideutig und einzig die Liebe zwischen Maxim und Rada lässt einen leichten Hoffnungsschimmer durchblicken.

Fazit: „Dark Planet“ ist optisch atemberaubend und setzt hohe Standards für die russische Filmindustrie. Vor allem die Farben sind sehr stimmungsvoll gehalten. Die Spezialeffekte sind ebenfalls solide und können mit amerikanischen Blockbustern durchaus mithalten.

Die Handlung ist zumindest interessant, schwenkt zuweilen aber sehr ziellos in die eine oder andere Richtung um. Die hintergründigen Botschaften sind derweil sehr radikal an die neue Weltordnung angelehnt. Man braucht nicht lange zu überlegen, worauf der Film hinaus will. Auf dem dunklen Planeten möchte man wirklich nicht gerne leben, doch leider wird unsere Erde dieser Welt immer ähnlicher.

Das Pfeilkreuz – Symbol der ungarischen Faschisten

von Anton Nymous

Das Pfeilkreuz oder auch Pfeilspitzenkreuz ist ein mittelalterliches Symbol ohne okkulten Hintergrund. Es ist den Pfeilen der Bogenschützen nachempfunden und die Kreuzform hat sehr wahrscheinlich einen christlichen Ursprung.

Eine völlig neue Bedeutung bekam das Pfeilkreuz ab 1935 durch die ungarischen Faschisten. Unter der Führung von Parteichef Ferenc Szálasi (1897-1946) nannten sie sich nach dem Symbol „Pfeilkreuzler“. Sie kollaborierten mit den deutschen Nazis und errichteten mit deren Unterstützung vom 16. Oktober 1944 bis zum 28. März 1945 eine faschistische Regierung in den noch nicht von Sowjets besetzen Gebieten Ungarns. Die Pfeilkreuzler ermordeten zehntausende Menschen, darunter rund 50.000 Juden, wofür Ferenc Szálasi am 12. März 1946 als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde.

Nach dem Krieg wurde es lange Zeit still um die Pfeilkreuzler. Erst mehr als zehn Jahre nach dem Ende des Ostblocks gründete sich 2003 in Ungarn die faschistische Jobbik-Partei, welche sich in der Tradition der Pfeilkreuzer sieht. Kurioserweise besteht ihr Parteilogo aber aus einem Lothringer Kreuz und einem roten Halbmond.

Direkte Verwendung findet das Pfeilkreuz derweil bei der rechtsextremen deutschen Rockerbande der Torunen. Die „Bruderschaft Thüringen“ ist maßgeblich an der Organisation von Rechtsrockkonzerten sowie Festivals beteiligt, darunter in Themar. Berüchtigt sind sie außerdem für den brutalen Überfall auf eine deutsche Kirmesgesellschaft in Ballstädt, bei dem mehrere Opfer schwer verletzt wurden. Es stellt sich die Frage, warum weder diese kriminelle Vereinigung noch das Pfeilkreuz in Deutschland verboten sind?