Rituelle Menschenopfer – Immer wenn der kleine Hunger kommt

von Shinzon

Opfergaben an die Götterwelt gibt es bereits seit der Steinzeit und sie finden sich in fast allen Kulturkreisen. Meist handelt es sich um Essbares, was den Göttern dargeboten wird, um sie zu besänftigen oder um etwas Bestimmtes wie Regen zu erbitten. Zuweilen werden auch Gebrauchsgegenstände, Kostbarkeiten, Weihrauch und seit Einführung des Geldes gleichermaßen Bares geopfert. Selbstverständlich handelt es sich bei den Opfergaben um reinen Aberglauben. Bisher hat sich noch kein Gott blicken lassen, um die Gaben einzukassieren.

Umso schlimmer ist es, wenn statt harmloser Dinge zuweilen Tiere und sogar Menschen geopfert werden. Solche Opfer sind ebenfalls seit Beginn der Geschichtsschreibung bekannt. Die Tieropfer waren im Ursprung wahrscheinlich als Dank an die Götter für Jagderfolge gedacht. Man teilte die Beute quasi mit der Geisterwelt. Später entwickelten sich jedoch immer brutalere Opferkulte, die regelmäßig in Blutbädern ausarteten. Am schlimmsten trieben es Kulturen wie die Phönizier und die von ihnen abstammenden Karthager, die ihre eigenen Kinder bei Molochopferungen lebendig verbrannten.

Baal Hammon

Die Erzfeinde der Karthager waren die Römer, welche Karthago schließlich zerstörten. Zwar benutzten die Römer die Molochopferungen für ihre Propaganda, doch wirklich besser waren sie nicht. Nur wenige Jahrhunderte nach ihrem Sieg über Karthago hatten sich die einstigen Schaukämpfe in den Arenen zu blutrünstigen Ritualen entwickelt. Die Gladiatorenkämpfe, Massenschlachtungen von Wildtieren und Hinrichtungen von Gefangen wurden nicht nur in aller Öffentlichkeit praktiziert, sondern waren ähnliche Highlights wie heutzutage die Olympischen Spiele oder die Fußball-WM. Natürlich mit entsprechender Vermarktung, denn Blut und Spiele waren nicht nur eine willkommene Ablenkung der Massen, sondern auch ein lukratives Geschäft.

pollice verso - Jean-Léon Gérôme (1872)

pollice verso – Jean-Léon Gérôme (1872)

Lange Zeit von der abendländischen Kultur abgeschnitten, praktizierten die Maya, Azteken und andere amerikanische Kulturen ebenfalls grausame Opferrituale zu Ehren ihrer Götter. Den Opfern, bei denen es sich meist um Kriegsgefangene handelte, wurde das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten und zuweilen auch anschließend der Kopf abgeschlagen.

Hohepriester

Die Maya kannten darüber hinaus ein Ballspiel, welches von astrologischer Bedeutung war und nach dessen Abschluss die Siegermannschaft geopfert wurde. Dies galt allerdings nicht als grausam, sondern als besondere Ehre. Die vor allem in Mittel- und Südamerika stark ausgeprägte Todesverherrlichung manifestierte sich aber nicht nur Opferritualen, sondern auch in Schädelkulten, wie zahlreiche Wandverzierungen und Kristallschädel belegen.

Schädeldeko Lateinamerika

Als die europäischen Eroberer nach Amerika kamen, waren sie von den Opferritualen schockiert und angeekelt. Selbst waren sie jedoch keinen Deut besser – weder gegenüber den amerikanischen Ureinwohnern, noch gegenüber ihrer eigenen Bevölkerung in Europa. Die Hinrichtungen während der Inquisition und insbesondere die zahlreichen Hexenverbrennungen unterschieden sich kaum von den Menschenopfern der Karthager, Azteken oder Maya.

Hexenprobe & Verbrennung

Die Rechtfertigungsgrundlage der katholischen Kirche und ihrer weltlichen Handlanger war bei alledem stets die Bibel. Es sollte daher nicht überraschen, dass es auch in diesem Schmöker nur so vor Opferungen wimmelt. Damit sind nicht nur die Rituale anderer Kulturen wie der Phönizier und Kanaaniter gemeint. Gott höchstpersönlich soll z.B. Abraham aufgefordert haben, ihm seinen Sohn Isaak zu opfern. Erst im letzten Moment sandte Gott einen Widder als Ersatzopfer.

Angeblich wollte er nur Abrahams Glauben testen, doch was wäre gewesen, wenn Abraham Isaak geschlachtet hätte? Es gab nur einen Gott, der Kinderopfer verlangte und dessen Name war Baal Hammon. Ist Baal der Gott der Bibel oder wie ist diese Geschichte zu verstehen? Allein schon die Tatsache, dass Abraham dem Gott der Bibel letztendlich ein tierisches Blutopfer dargebracht hat, lässt die Bibel in keinem guten Licht erscheinen.

Das Opfer Isaaks - Caravaggio (1603)

Das Opfer Isaaks – Caravaggio (1603)

Tier- und Menschenopfer hatten noch nie etwas Gutes. Insbesondere Menschenopfer sind das Werk brutaler Tyranneien und finsterer Kulte. Im Satanismus, bei fundamentalistischen Gruppierungen wie dem IS und einigen Eingeborenenreligionen werden derartige Rituale bis heute praktiziert. Bei den Islamisten werden die Massaker dabei in aller Öffentlichkeit verübt, während der Satanismus eher im Geheimen agiert.

Satanisten bringen sowohl Tier- als auch Menschenopfer dar. Was letztere angeht, handelt es sich meist um Kindstötungen, bei denen Kleinkinder und sogar Babys geopfert werden, welche zuvor extra für diesen Zweck gezeugt wurden. Die Schwangerschaften werden geheim gehalten und die Geburten nirgendwo registriert, weshalb niemand die Opfer vermisst. Rituelle Tötungen von Erwachsenen betreffen indes meist Aussteiger, zuweilen aber auch Obdachlose und Zwangsprostituierte. Diese Personen haben selten Angehörige, die sich um ihr Schicksal sorgen würden.

Ritualmorde an Gegnern oder Unbeteiligten werden indes eher vermieden, da sie Fragen aufwerfen. Hin und wieder kommen solche Verbrechen aber doch vor, wie der Mord an Sandro Beyer 1993 im thüringischen Sondershausen. Die Mörder gehörten der NSBM-Band Absurd an und verhöhnten ihr Opfer anschließend, indem sie Beyers Grabstein auf das Cover des 1995 erschienen Albums „Thuringian Pagan Madness“ abbildeten. Die rechtsextreme Satanistenbande um Hendrik Möbus gehörte zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich keiner schwarzen Loge an und der Mord durch Erdrosseln entspricht auch nicht den üblichen Ritualen.

Absurd Opferverhöhnung

Leider sind solche Morde noch nicht das Schlimmste. Die Rituale, die sich im Verborgenen abspielen, sind noch weitaus grausiger. Dank einiger Aussteiger, die das Martyrium rituellen Missbrauchs überlebt haben, weiß die Öffentlichkeit inzwischen sehr viel über die Tötungsrituale schwarzer Logen. Im Prinzip liegen die meisten Horrorfilme gar nicht weit daneben, was die okkulten Symbole, Roben und Masken angeht. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass die Realität sogar noch grausamer als jeder Film ist, denn Vergewaltigungen von Kindern, sowohl durch Logenbrüder als auch durch Ziegen, blieben den Fernsehzuschauern bisher erspart.

Ein Detail, was bei Zeichnungen von überlebenden Kindern immer wieder auffällt, sind Augen mit geschlitzten Pupillen. Dies wirft einige interessante Fragen auf. Tragen einige der Satanisten Kontaktlinsen, um der Schlange Luzifer ähnlicher zu sein? Oder sind bei einigen Opferritualen echte Reptiloide anwesend? Es ist jedenfalls sehr aufschlussreich, dass auch in Roman Polanskis Film „Rosemaries Baby“ das Kind des Teufels Reptilienaugen hat und es weitere Filmbeispiele gibt, in denen Reptiloide Menschen opfern und anschließend verzehren.

Rosemaries Repto

Waren letztendlich vielleicht die Götter, denen die Maya und Azteken die Herzen ihrer Opfer darboten, reale Wesen aus einer anderen Welt? Aßen diese Kreaturen Menschenfleisch, woraus sich später Rituale entwickelten, mit denen die antiken Völker die Rückkehr ihrer Götter erwirken wollten? Auffällig ist jedenfalls, dass die Maya und Azteken ihre Götter als menschenfressende Reptilienwesen darstellten und sich dies mit dem Schlangenkult des Satanismus deckt. Demnach wären Menschenopfer kein Produkt eines entgleisten Aberglaubens, sondern hätten einen praktischen Nutzen.

Quetzalcoatl

Quetzalcoatl

Fakt ist, dass die irdischen Satanisten bei ihren Ritualen selbst zum Kannibalismus neigen. Dies konnte von mehreren Überlebenden unabhängig voneinander bestätigt werden. Neben dem Verzehr von Menschenfleisch glauben die Satanisten außerdem, mit der Energie ihrer Opfer arbeiten zu können. Die Opferungen werden bewusst möglichst brutal und grausam gehalten, weil aus Sicht der okkulten Priesterschaft durch Leid und Schmerz besonders viel Energie freigesetzt werden soll und diese ihnen angeblich große Macht verleiht.

Es ist unerheblich, ob an diesem Hokuspokus etwas dran ist oder nicht. Die Satanisten glauben an diese Art der schwarzen Magie und das macht sie gefährlich. Ihre Glaubenssätze können u.a. in den Büchern von Aleister Crowley (1875–1947) nachgelesen werden. Laut ihm sollen sich blonde Jungen mit hoher Intelligenz besonders gut als Menschenopfer eignen, was keinen Zweifel an der geistigen Verfassung Crowleys aufkommen lässt.

Anschließend lässt sich festhalten, dass Menschenopfer und insbesondere Kindstötungen in Kombination mit rituellem Missbrauch alles andere als eine krude Verschwörungstheorie sind. Was im Satanismus zelebriert wird, ist genauso real wie es die Opferrituale der Karthager, Maya und Azteken waren. Psychopathisch veranlagte Menschen sind absolut zu solchen Grausamkeiten fähig, auch wenn dies für alle empathisch veranlagten Menschen schwer vorstellbar ist.

Um sich ein Bild von dem zu machen, wozu Menschen fähig sind, reicht jedoch ein Blick in die Geschichte. Dabei brauchen wir gar nicht einmal weit zurück zu gehen. Die Shoa, welche das Naziregime über die Juden und andere Minderheiten brachte, ist der beste Beweis für die menschliche Brutalität. Dabei kann dieser Genozid durchaus auch als satanisches Opferritual betrachtet werden. Zum einen gehörte die Nazielite der freimaurerisch-okkulten Thule-Gesellschaft an und allen voran Himmler glaubte fest an das Reich des Übernatürlichen. Zum anderen bedeutet der Begriff „Holocaust“, welchen die britische Presse nach dem 2. Weltkrieg prägte, übersetzt so viel wie „Brandopfer“.

Es gibt noch ein weiteres Beispiel für die Verweltlichung eines Opferkultes. Der Autor Karl Bruno Leder geht in seinem Buch „Todesstrafe“ davon aus, dass sich selbige ursprünglich aus der Opferung von Menschen entwickelt hat. Der moderneren Argumentation, dass mit der Tötung eines Kriminellen Gerechtigkeit getan sei, geht laut Leder der archaische Gedanke voraus, dass sich Götter oder Geister mit Menschenblut zufrieden zu stellen lassen.

Quelle

Death Row Marv

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Die Ostsee-Anomalie

In den Tiefen der Ostsee wurde vor einigen Jahren eine runde Formation entdeckt. Natürliche Erklärungen scheiden weitgehend aus, das Objekt kann aufgrund seiner präzisen Form nur künstlichen Ursprungs sein. Zumindest die Oberfläche besteht aus einer Gesteinsschicht, womit ein vorsintflutliches Bauwerk als Erklärung möglich wäre. Inzwischen gibt es jedoch neue Hinweise, dass es sich um eine Absturzstelle handeln muss. Haben wir es also mit einem abgestürzten UFO zu tun? In jedem Fall wird die offizielle Geschichtsschreibung korrigiert werden müssen.

Interessant ist, dass sich die schwedische Marine für die Forschungsarbeiten interessiert. Die Massenmedien versuchten indes, die Anomalie ohne Beweise als Gesteinsformation wegzuerklären. Letztendlich erhielten die Schatzsucher, die sich mit dem Fall beschäftigten, sogar anonyme Morddrohungen. Weitere Belege dafür, wie brisant dieses Thema ist.

Wer entdeckte Amerika wirklich?

Christoph Columbus gilt als Entdecker Amerikas. Seit einigen Jahren gesteht man jedoch den Wikinger zu, bereits vor Columbus bis Amerika vorgedrungen zu sein. Nun gibt es ernste Hinweise, dass die Chinesen, welche im 15. Jahrhundert die größte Seemacht stellten, ebenfalls schon vor Columbus dort waren. Und das nicht erst einige Jahre zuvor, sondern rund 1.000 Jahre vor dem italienischen Entdecker. Weniger begeistert dürften die Chinesen darüber sein, dass wohl auch die Japaner schon vor langer Zeit das Reich der Inka besuchten.

Die Briten würden die Entdeckung des neuen Kontinents gleichermaßen gern auf ihr Konto verbuchen, können allerdings nur Mythen statt Fakten bieten. Die Ausflüge der Polynesier an die Westküste Amerikas sind da schon wahrscheinlicher. Einige Charokee glauben gar, dass sie von den Hebräern abstammen, was jedoch genetisch widerlegt wurde. Einige haben lediglich europäische Gene, welche entweder von der modernen Kolonisierung herrühren oder 20.000 Jahre zurück reichen könnten.

Die Frage nach der Herkunft der amerikanischen Ureinwohner ist ohnehin am interessantesten, denn sie sind die eigentlichen Entdecker Amerikas. Und offenbar betrieben sie bereits regen Handel mit antiken Zivilisationen wie den Ägyptern. Die Geschichtsbücher müssen angesichts dessen wohl umgeschrieben werden und erstaunlicherweise steht die Wissenschaft diesem Punkt inzwischen offen gegenüber.

Die Nephilim – Als die Riesen über die Erde herrschten

von Shinzon

Bei den Nephilim handelte es sich um ein Geschlecht von Riesen, wobei „Nephilim“ sich vom hebräischen Wort „naphil“ für „Riesen“ ableitet. Die Nephilim werden im ersten Buch Mose als auch in apokryphen Schriften wie dem Buch Henoch, dem Jubiläen- und dem Gigantenbuch erwähnt.

Der Legende nach wurden die Nephilim von Gottwesen bzw. gefallenen Engeln (was aufs selbe hinausläuft) gezeugt, als diese sich mit Menschenfrauen einließen. Um aus der Bibel zu zitieren: „(…) Da sahen die Gottessöhne, das die Töchter der Menschen schön waren und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen. (…) In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen Kinder gebaren.“(x)

Derartige Geschichten kannten auch die Griechen und zahlreiche andere Kulturen. So waren unter anderem Zeus und Poseidon sehr umtriebig, was das weibliche Geschlecht der Menschheit angeht. Die Parallelen zum Buch Mose sind dabei offensichtlich. Wer muss z.B. bei folgendem Zitat nicht an Herkules oder Perseus denken: (x)„Das sind die Helden, die von jeher berühmte Männer gewesen sind.“

Nach prä-astronautischer Lesart handelte es sich um Mensch-Alien-Hybriden, was nach wissenschaftlichen Maßstäben die wahrscheinlichste Deutung ist. Unklar ist allerdings, welche Spezies sich in diesem Falle mit der Menschheit gekreuzt haben könnte. Wenn die Zeugung auf natürlichem Wege geschah, muss diese Spezies auf jeden Fall mit uns Erdlingen kompatibel sein, womit die Reptiloiden schon mal ausscheiden.

Verfolgt man die Legenden weiter, entwickelten sich die Nephilim zu einer wahren Plage, die ökologisch katastrophal war und die Menschheit tyrannisierte. Schlussendlich soll die Sintflut von Gott geschickt worden sein, um das Riesengeschlecht auszurotten.

Nun ist die Sintflut an sich wissenschaftlich nachgewiesen und wird von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Als sich die letzte Eiszeit vor ca. 12.500 Jahren dem Ende neigte, stieg der Meeresspiegel durch das Abschmelzen der Eisschilde stark an und verschob die Küstenlinien weit ins Landesinnere. Die britischen Inseln gehörten vor der Flut z.B. zum europäischen Festland. Wenn man es genau nimmt, ging das Wasser entgegen der Bibel nie zurück und die Sintflut hält bis heute an.

Die Frage ist nun, ob die Eiszeit ganz natürlich endete, sie von einer Naturkatastrophe wie einem Sonnensturm frühzeitig beendet wurde oder die Eisschilde gar künstlich zum Schmelzen gebracht wurden? Die Wissenschaft favorisiert natürlich die ersten beiden Möglichkeiten, aber mit letzter Gewissheit lässt kein endgültiges Urteil fällen. Nur Gott dürfte wohl ausscheiden.

Fraglich ist ebenfalls, ob die Riesen mit der Sintflut wirklich alle ausstarben. Legenden wie jene von David und Goliath sprechen nämlich dafür, dass einige Exemplare überlebten. Sogar einer der ersten Könige nach der Sintflut, Nimrod, wurde als gewaltiger Herrscher beschrieben. Damit dürfte die Sintflut wohl kein Strafgericht gegen die Riesen gewesen sein.

Mit Sicherheit können wir nur sagen, dass es in der jüngeren Geschichte keine Riesen mehr gab bzw. gibt, wenn man einmal von hormonell bedingten Wachstumsstörungen absieht. Menschen, die aufgrund dessen eine Größe von bis zu 2,40 m erreichen, fallen zwar durchaus auf, sind allerdings nicht mit den Nephilim vergleichbar, die bis zu 7einhalb Meter erreichen konnten. Wenn heutzutage noch riesenhafte Humanoide gesichtet werden, dann meist in Zusammenhang mit UFOs. Doch das ist ein anderes Kapitel.

Ebenfalls außerirdisch wird es bei den Pharaonen und anderen Herrschaftsgeschlechtern, welche mit verlängertem Schädel dargestellt wurden. In der Tat wurden solche Totenschädel rund um den Globus gefunden, wobei es sich bei den meisten jedoch um künstlich deformierte Menschenschädel handelt. Doch es gibt auch eine Handvoll solcher Schädel, deren Strukturen nicht menschlich sind. So stimmt z.B. die Anzahl der Fontanellen bei den betreffenden Schädeln nicht.

Strange Skulls

Doch handelt es sich bei diesen möglichen Hybridwesen um Nephilim? Wohl eher nicht, denn sie zeichnen sich keineswegs durch Riesenwuchs aus. Offenbar gibt es mehrere Spezies, die sich mit den Menschen gekreuzt haben, was auch zu den anatomischen Eigenheiten der asiatischen Völker geführt haben soll. Die Behauptungen, dass die adeligen Blutlinien Europas von den Nephilim abstammen, dürften damit hinfällig sein. Zwar ist nicht auszuschließen, dass die Pharaonen und andere Dynastien aus Kreuzungen mit Außerirdischen hervorgegangen sind, jedoch handelte es sich gewiss nicht um Nephilim.

Bleibt am Ende noch die Frage nach den Beweisen für ein Riesenvolk. Im Internet kursieren dazu immer wieder angebliche Fotos von Ausgrabungen, bei denen Riesenskelette gefunden worden sein sollen. Doch zu unserem Bedauern müssen wir mitteilen, dass nicht ein einziges dieser Fotos echt ist. Es handelt sich um Photoshopmontagen, die dreist von einem Wettbewerb der Webseite Worth1000 kopiert worden sind. Das Logo von Worth1000 wurde dabei kurzerhand abgeschnitten oder wegretuschiert.

Fake Nephilim

Bedeutet dies nun, dass der Mythos Nephilim widerlegt ist? Keineswegs! Denn es gibt zahlreiche Zeugenaussagen über Ausgrabungen und zufälligen Entdeckungen von Riesenskeletten. Die Zeugen sprechen allerdings auch davon, dass die Beweise stets von staatlichen Stellen beiseite geschafft wurden. Echte Fotos haben es schlicht deshalb nicht an die Öffentlichkeit geschafft, weil die konfisziert wurden. Das macht es natürlich nicht gerade leicht, entsprechende Beweise zu erbringen.

Was bleibt, sind Riesendarstellungen der Antike, wie auf folgender sumerischer Steintafel. Angeblich soll es sich um die selbsterhöhende Darstellung eines Herrschers handeln. Doch ist dem wirklich so oder hält sich die Darstellung näher an der Realität, als die Mainstream-Archäologie wahr haben möchte?

Sumerischer Riese

Es gibt allerdings noch mehr Spuren, die nicht so einfach wegerklärt werden können. Angefangen bei Megalithbauten, die für normale Menschen schlichtweg überdimensioniert sind, wobei man mit einberechnen muss, dass die Menschen noch vor 1.000 Jahren und erst recht vor 10.000 Jahren wesentlich kleiner waren als heute.

Megalitfestung

Weiterhin gibt es zahlreiche Artefakte, die nicht auf menschliche Größe zugeschnitten sind. Darunter Gesichtsmasken, bei denen die Augenschlitze viel zu weit auseinander stehen, als dass ein Mensch sie tragen könnte. Oder Äxte, die fünfmal so groß sind, wie ein normales Menschenwerkzeug. Die Mainstream-Archäologie hat für solche Funde eine Standardantwort: Es soll sich um rituelle Gegenstände handeln. Beweise für diese Behauptung gibt es selbstverständlich keine. Es kann halt nur nicht sein, was nicht sein darf.

Inzwischen liegen sogar Knochenfragmente im Original vor, die nur von Riesen stammen können. Offenbar waren diese Fragmente den verantwortlichen Behörden nicht sensationell genug oder sie haben geschlafen, dass sie sie nicht eingesammelt haben. Auf jeden Fall gibt es solche Beweise durchaus und da man diese nicht mehr mit lächerlichen Behauptungen wegerklären kann, greift die Mainstream-Archäologie zu ihrer zweiten Standardmethode: Ignorieren.

Zum Glück gibt es aber mutige Menschen wie Klaus Dona, dessen Vorträge äußerst empfehlenswert sind. (Anm.: Der folgende Vortrag ist größtenteils seriös, aber die Geschichte über die Samati-Höhle in Tibet halten wir für unglaubwürdig, zumal Dona in diesem einen Fall kein Beweismaterial vorlegen kann.)

Die USA – Das neue Atlantis

Die Doku „The new Atlantis“ (leider komplett auf Englisch) geht Hinweisen nach, denen zufolge die Freimaurer und Rosenkreuzer in Amerika das neue Atlantis sehen. In der Tat verhalten sich die USA wie eine totalitäre Weltmacht, die alle Völker der Erde mit brutaler Härte unterwirft, um eine neue Weltordnung zu etablieren. Oder sollte es nicht eher „alte Weltordnung“ heißen?

Weiterhin interessant sind die Informationen zu Manley P. Hall und Francis Bacon, die beide Atlantis-Enthusiasten waren. Die Rolle von Hollywood bei der Propagierung freimaurerischer Ideen wird ebenso behandelt wie einige Indizien dafür, dass es bereits vor Columbus regen Austausch zwischen Europa und Amerika gab.

Stargate Atlantis – Versunken in der Pegasus-Zwerggalaxie

Bei „Stargate Atlantis“ steckt der Prä-Astronautikhinweis bereits im Seriennamen. Zwar sind die 5 Staffeln sehr spannend und unterhaltsam, aber die Serie hält sich nicht wirklich an den Mythos Atlantis.

Fehler 1: Das Atlantis der Serie ist zwar vor rund 10.000 Jahren im Meer versunken, allerdings auf einem Planeten der weit entfernten Pegasus-Zwerggalaxie. Auf der Erde befand sich Atlantis zwar vorher auch, aber von dort ist es in den Himmel abgehoben.

Es gibt keine einzige Überlieferung, laut der das reale Atlantis sich in den Himmel verabschiedet hat und das Versinken auf einer fernen Welt wäre wohl kaum auf der Erde überliefert worden.

Fehler 2: Das reale Atlantis soll ringförmig aufgebaut gewesen sein. Dieter Bremer vermutet daher eine Übereinstimmung mit der radförmigen Raumstation Elysium, was bereits eine sehr gewagte, wenn auch nicht gänzlich unmögliche These ist. Das Atlantis der Serie kann zwar als Raumstation in den Orbit gebracht werden, hat aber die Form einer asymmetrischen Schneeflocke bzw. eines Hexagramms.

Atlantisstadt

Fehler 3: Das Atlantis der Serie wurde von Außerirdischen gebaut. Vieles spricht jedoch dafür, dass es vor mehr als 12.500 Jahren eine irdische Hochkultur gab. Zwar besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Menschheit einst von den Sternen kam, wie in „Battlestar Galactica“ und in „Stargate“ scheinen die Menschen zumindest von den Antikern abzustammen, doch die Erde war zu Zeiten von Atlantis keineswegs von primitiven Höhlenmenschen bevölkert.

Fazit: Obwohl „Stargate Atlantis“ einige versteckte Wahrheiten enthält, ist die Story um ein noch intaktes Atlantis in der Pegasus-Zwerggalaxie reine Science Fiction. Zugegeben sehr gut gemachte Science Fiction, aber das echte Atlantis sollten wir lieber weiter auf der Erde suchen.