Das Blaue vom Himmel – 5 gute Gründe gegen die AfD

Es ist wohl kaum zu verhindern, dass die AfD am 24. September in den Bundestag einziehen wird. Rund die Hälfte ihrer Wähler sind nämlich unverbesserliche Rassisten und sogar Rechtsextremisten, die glauben, dass ihre Zeit nun gekommen sei. Die andere Hälfte sind jedoch Protestwähler, die nicht genau wissen, was sie da eigentlich wählen wollen. Diese Menschen möchten wir mit diesem Artikel aufklären.

1. Die AfD ist eine neoliberale Systempartei.

Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, Privatisierung des ALG I und Rente erst mit 70 auf der einen Seite, Senkung des Spitzensteuersatzes sowie Abschaffung der Erbschafts- und Gewerbesteuer für Reiche und Konzerne auf der anderen Seite – die Liste der neoliberalen Forderungen ist lang und dabei überholt die AfD sogar noch die FDP. Sie ist die neue Mövenpickpartei und tatsächlich wird sie vom Mövenpickbesitzer und Milliardär Baron August von Finck mit großzügigen Spenden finanziert.

Quelle

Von Finck lebt inzwischen in der Steueroase Schweiz, wo auch die AfD-Spitzenkandidatin und Goldman Sachs Investmentbankerin Alice Weidel ihren Wohnsitz hat. Dies könnte noch Folgen für sie haben, denn wenn es sich um ihren Erstwohnsitz handelt, dürfte sie in Deutschland gar nicht zur Wahl antreten, und sollte es sich nur um ihren Zweitwohnsitz handeln, könnte sie eventuell noch einiges an Steuern nachzahlen. Unnötig zu erwähnen, dass die Schweiz ein Tummelplatz von Freimaurern, Anthroposophen und reichsdeutschen Esoterikern ist.

2. Die AfD klaut Themen.

Zu Beginn hatte die AfD eine klar neoliberale Linie und im Kern vertritt sie diese immer noch. Dennoch bedient sie sich inzwischen auch klassischer Themen der politischen Linken, weil sie gemerkt hat, dass Sahra Wagenknecht und Co. damit bei den Wählern punkten. So ist die AfD neuerdings gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, welche sie zunächst erst im deutschen Interesse neu aushandeln wollte. Auf den Demonstrationen gegen diese Abkommen sucht man die AfD allerdings vergebens. Scheint also nicht ganz so ernst gemeint zu sein.

Gleiches gilt im Falle des plötzlichen Engagements für die kleinen Leute. Die sollten ganz genau hinschauen, was die AfD tatsächlich mit ihnen vorhat. Statt einer sanktionsfreien Mindestgrundsicherung und Mindestrente fordert die AfD auf ihren Wahlplakaten „Sozialstaat braucht Grenzen!“ Mit anderen Worten, wer nichts hat, soll in Zukunft noch weniger bekommen, wenn der Sozialstaat eingegrenzt wird.

Noch dreister ist schlussendlich die Verwendung von Sophie Scholl und Ernst Thälmann auf Wahlplakaten der AfD. Diese beiden hätten gewiss niemals die AfD gewählt, denn sie sind genau von solchen Hetzern wie Höcke, Pockenburg und Gauland ermordet worden. Obendrein betont die AfD immer wieder, wie sehr sie doch gegen den Kommunismus ist. Was müssen die Verantwortlichen geraucht haben, dass sie nun mit dem Konterfei des KPD-Vorsitzenden Thälmann werben?

3. Die AfD widerspricht sich selbst.

Dieser Punkt lässt sich wieder sehr schön an der Spitzenkandidatin erläutern. Die AfD ist bekanntermaßen eine homophobe Partei, welche aktuell vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Ehe für alle klagt und das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben kategorisch ablehnt. Alice Weidel lebt jedoch in einer lesbischen Beziehung, in der sie ein Kind großzieht. Dagegen haben wir natürlich nichts einzuwenden, ihre homofeindliche Wählerschaft hingegen vielleicht schon. Ihre Kandidatur für die AfD ist in etwa so, als wenn ein Nazi Spitzenkandidat der Linkspartei wäre. Oder ein Autolobbyist wie Kretschmann Ministerpräsident der Grünen. Ach halt, das ist er ja wirklich!

Bei den Wahlplakaten hat sich die AfD ebenfalls ein paar Widersprüche geleistet. Thälmann bei den Antikommunisten hatten wir bereits oben. Bei der AfD geht es aber noch bunter bzw. unbunter zu. Auf einem Plakat wirbt sie mit der Parole „Bunt statt Burka“ (wobei auf einer Plakatvariante ein Nikab fälschlich als Burka verkauft wird). Ein Plakat weiter ist dann aber „Schwarz, Rot, Gold ist bunt genug“ zu lesen. Also wie denn nun? Drei Farben sind nicht wirklich bunt! Obendrein ist die AfD in einer solchen Regierungskoalition aus Union, SPD und FDP gar nicht vertreten. Das Fehlen von Blau kommt echt überraschend.

4. Die AfD will Deutschland einmauern.

Viele jubeln der AfD zu, weil diese einen Zaun um Deutschland ziehen will, damit keine Flüchtlinge mehr rein kommen. Dabei vergessen diese Narren, dass eine Mauer in beide Richtungen funktioniert. Gerade die Bevölkerung im Osten, wo die AfD besonders stark ist, sollte sich noch lebhaft daran erinnern können, wie es war, als an der Grenze noch auf Flüchtlinge geschossen wurde. Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist verdammt, sie zu wiederholen. Und diesmal droht halb Europa zu einem Flickenteppich aus Freiluftgefängnissen zu werden.

Freiheit braucht Grenzen? Etwa so wie in Nordkorea?

Das scheint verdammt in Richtung neue Weltordnung zu gehen. Dazu passt auch, dass die AfD für mehr Videoüberwachung sowie den Einsatz der Bundeswehr im Innern ist. Letzteres ist besonders pikant, da ein Komplize des Bundeswehrsoldaten Franco A. Mitglied der AfD ist. Ebenso treten für die AfD hochrangige Ex-Bundeswehroffiziere an. Da stellt sich die Frage, in wie weit diese Partei in den Tiefenstaat verstrickt ist und vielleicht sogar von selbigem gesteuert wird? In dem Fall würde die Forderung nach der Militarisierung der Zivilgesellschaft durchaus Sinn ergeben.

5. Die AfD will ihre Anhänger für den Bürgerkrieg rüsten.

Wer bereits einen Flyer der AfD im Briefkasten hatte, sollte diesen nun zur Hand nehmen und die unterste Forderung in der Kategorie „Innere Sicherheit“ ganz genau lesen. Dort steht: „Die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie lehnen wir ab, der Waffenbesitz für gesetzestreue Bürger ist zu erleichtern.“ Mit anderen Worten will die AfD Verhältnisse wie in den USA, wo jedes Jahr im Schnitt 30.000 Menschen durch Schusswaffen sterben. Im Zeitraum von 1968 bis 2015 macht das mehr als 1,5 Millionen Todesopfer! Was das mit mehr Sicherheit zu tun haben soll, ist erklärungsbedürftig.

In einer Zeit, in der es schon mehrere Amokläufe gegeben hat, will die AfD allen Ernstes, dass der nächste Todesschütze seine Waffe einfach und legal im Supermarkt kaufen kann? Sind die komplett irre? Das sollte man zumindest meinen, doch hinter der Forderung steckt eine gezielte Agenda. Bei welchen „gesetzestreuen Bürgern“ hat die Polizei denn zuletzt größere Waffendepots ausgehoben? Es waren immer Rechtsextremisten und Reichsbürger!

Für diese würde eine Umsetzung des AfD-Programms bedeuten, dass sie sich in Zukunft ganz legal aufrüsten könnten, ohne dabei von der Polizei behelligt zu werden. Will die AfD also ihre Anhängerschaft für einen möglichen Bürgerkrieg rüsten, für den Fall, dass sie mit Wahlen allein nicht an die Macht kommen wird? Bekommen wir es bald mit rechten Freikorps zu tun, die nicht einmal vor politischen Morden zurückschrecken, so wie 1920? In einem politischen Klima, welches jenem der Weimarer Republik ähnelt, wäre das keineswegs undenkbar.

Die AfD bedient sich dabei schamlos alter Nazimethoden. Allen voran dem Prinzip: „Teile und herrsche!“ Die NSDAP hat dies ihrer Zeit durch eine judenfeindliche Propaganda erreicht. Die Spaltwerkzeuge der heutigen AfD sind derweil Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime. Alter Scheiß in neuen Tüten! Damit wird erreicht, dass die Menschen einmal mehr aufeinander losgehen, statt sich gegen die Allmacht der Konzerne und Banken (wie z.B. Goldman Sachs) zu wehren.

Fazit: Der Aufstieg der AfD ist von der Elite gewollt!

Ein Blick auf die Massenmedien zeigt, dass der Aufstieg der AfD mit voller Absicht herbeigeführt wird. Es stimmt zwar, dass die AfD häufig in Satireshows und den wenigen wirklich guten Aufklärungsmagazinen angegriffen wird, doch das sind eher die Ausnahmen. In den Nachrichten ist die AfD von allen Parteien am präsentesten und dabei ist es egal, ob die Berichterstattung neutral oder skandalisierend ist. Die AfD lebt nämlich von Skandalen, sie erzeugt diese ganz bewusst, um sich anschließend als Tabubrecherin feiern zu lassen.

Hinzu kommt, dass die Massenmedien die falschen Akzente setzen. Dies trifft vor allem auf die ganzen Talkshows zu, welche der AfD stets eine Plattform für ihre menschenverachtende Ideologie bieten. Ein Beispiel ist die Sendung „Hart aber fair“, welche am Montag vor der Bundestagswahl die AfD und CSU zum Thema Flüchtlinge eingeladen hat. Die Gegenseite wurde von dem unglaubwürdigen Grünenkandidaten Cem Özdemir vertreten und sonst war nur noch ein Flüchtling dabei. DIE LINKE und SPD hatte man herzlich ausgeladen, obwohl sie bereits im Bundestag vertreten sind und daher direkten Einfluss auf die Flüchtlingspolitik haben.

Schon die Gästeauswahl zeigt, dass das ARD hier gezielt die AfD und CSU pushen wollte. Gleiches gilt für die Themenwahl. Die großen Flüchtlingsströme kommen längst nicht mehr in Deutschland an, tausende werden abgeschoben und seit der Befreiung von Aleppo gehen viele Syrer auch freiwillig in ihre Heimat zurück. Das Flüchtlingsthema ist eigentlich am abklingen, also warum befeuert das ARD die Debatte nun von neuem? Vielleicht um von wichtigeren Themen wie der sozialen Ungerechtigkeit abzulenken?

Davon sind viel mehr Menschen in Deutschland betroffen. Allein 2,5 Millionen Kinder leben in Armut, die Arbeitslosenstatistik ist bekanntermaßen frisiert, die Löhne der unteren Einkommensschichten sind trotz Mindestlohn in den letzten Jahren gesunken, die Altersarmut nimmt zu, die Mieten sind kaum noch bezahlbar. Das sind Themen, die Deutschland eigentlich bewegen sollten und nur durch linke Politik gelöst werden können. Das wollen die Herrschenden natürlich nicht. Sie profitieren immerhin von der Umverteilung von unten nach oben und die AfD ist eine Garantie dafür, dass sich daran so bald nichts ändern wird.

Wenn also eine Sendung wie „Hart aber fair“ statt der sozialen Gerechtigkeit ein Reizthema wie die Flüchtlinge wählt, wird damit eine ganz perfide Agenda bedient. Die kapitalistische Herrschaftselite hat schon einmal eine Nazipartei massiv gefördert und finanziert, um den Aufstieg der KPD in der Weimarer Republik zu verhindern. Niemand sollte davon ausgehen, dass die Kapitalisten so etwas nicht wieder tun würden. Zumal die AfD in deren besten Interesse handelt.

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Sahra Wagenknecht im Fünferduell

Sahra Wagenknecht war im Fünferduell die Einzige, die die Systemfrage gestellt hat. Insbesondere beim Thema Flüchtlingskrise hat sie den Zusammenhang mit dem globalen Kapitalismus schonungslos aufgedeckt.

Selbstverständlich findet sich bei Youtube auch die komplette Fünferrunde, aber wir wollten Alice Weidels Positionen hier keine Plattform bieten. Unter anderem forderte sie den Einsatz des Militärs im Innern und Bundeswehrsoldaten an jedem Bahnhof. Jedem halbwegs geradeaus denkenden Menschen sollten die Parallelen dieser Forderung zur Neuen Weltordnung auffallen. Wir sollen an bewaffnete Sturmtruppen im zivilen Alltag gewöhnt werden, die berechtigt sind, jeden „Gefährder“ (also Abweichler) auszuschalten. Mit jedem ihrer Worte hat die Goldman Sachs Bankerin bewiesen, dass die AfD eine Systempartei ist, die den Zielen der NWO dient.

Die 5. Welle – Willkommen im Kinder-Bootcamp

von Shinzon

Das Invasionsthema ist einfach nicht tot zu kriegen. Der nächste Alienangriff rollt gleich in 5 Wellen über die Kinoleinwand. Dabei werden wieder einmal Kindersoldaten eingesetzt wie schon bei „Ender’s Game“. In beiden Fällen handelt es sich um Jugendbuchverfilmungen. Offensichtlich wollen Autoren wie Richard Yancey die junge Generation darauf einstimmen, dass sie in Kriegszeiten aufwachsen wird.

Der Film beginnt, wie so oft, mitten in der Handlung und springt dann zurück zum Anfang. Diese Erzählweise ist so ausgelutscht wie ätzend, da sie schon viel zu früh viel zu viel verrät. In „Transcendence“ wurde sogar schon die Auflösung in den ersten Minuten gezeigt und damit jede Spannung ruiniert. In „Die 5. Welle“ wissen wir nun bereits, dass die Außerirdischen die Menschheit an den Rand der Ausrottung gebracht haben, bevor sie überhaupt angekommen sind.

Die Ankunft geschieht ganz plötzlich und erst einmal passiert nix. Die Mutterschiffe, welche ein wenig wie aus „District 9“ wirken, schweben einfach nur so vor sich hin und da sich die Besucher nicht vorstellen, werden sie schlicht die „Anderen“ genannten. Erst nach Tagen wird der Menschheit mit einem globalen EMP der Strom abgeschaltet. Dabei gibt es die ersten Toten, die allerdings nur ein Kollateralschaden abstürzender Flugzeuge sind. Aus Sicht des Blue Beam Project könnte die erste Welle problemlos mit irdischer Technologie inszeniert werden.

District 9 like UFO

Die zweite Welle besteht aus Tsunamis, die sämtliche Küstenmetropolen hinfort spülen. Diesmal gehen die Opferzahlen in die Millionen, was durchaus beabsichtigt scheint. Tsunamis können durch Seebeben ausgelöst werden und die Möglichkeit von Erdbebenwaffen hat schon Nikola Tesla erwähnt. Die dritte Welle besteht aus einem modifizierten Grippevirus, welches der militärisch-industrielle Komplex schon seit Jahrzehnten gentechnisch erzeugen kann.

Die vierte Welle besteht aus Schläfern der Besucher, die schon lange auf der Erde leben und wie Menschen aussehen. Wie ungemein praktisch, denn derartiges könnte mit Manchurian-Kandidaten inszeniert werden. Dabei wird auch gleich die Paranoia-Karte ausgespielt, denn niemand kann mehr irgendwem trauen. Warum sich hier ein Vergleich mit den irdischen Möglichkeiten lohnt? Weil genau dieses Szenario von US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004) in mehreren Reden vor der UN-Vollversammlung angekündigt wurde. Dort sagte er: „Und jetzt frage ich Sie, ist nicht längst eine außerirdische Macht unter uns?“ Es gibt sogar eine kleine Anspielung auf diese NWO-Reden, denn im Film wird kurz das UN-Gebäude eingeblendet.

UN-Gebäude

Die Menschen sammeln sich in abgelegenen Flüchtlingslagern, darunter auch Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz) mit ihrem Vater (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder. Ihre Mutter (Maggie Siff) hat bereits die Vogelgrippe dahingerafft und es wird nicht ihr letzter Verlust sein. Wenig später kommt ein Militär-Konvoi ins Flüchtlingscamp und warnt vor der herannahenden 4. Welle. Da nur wenige Fahrzeuge repariert werden konnten, werden die Kinder als erste evakuiert.

Cassies kleiner Bruder vergisst natürlich seinen Teddy vergessen hat, weswegen sie noch einmal zurück eilt und so die Abfahrt verpasst. Durch diesen blöden Zufall wird sie Zeuge, wie die Erwachsenen vom Militär massakriert werden. Noch scheint alles wie ein Missverständnis, denn einer der Zivilisten hatte eine Waffe, weshalb das Unglück seinen Lauf genommen hat. Doch es dämmert einem schon an dieser Stelle, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Verunsichert durch die Paranoia, erschießt Cassie wenig später selbst einen unschuldigen Zivilisten in einem Tankstellenmarkt. Dieser ist scheinbar verletzt und als er in seine Jacke greift, glaubt sie, er würde eine Waffe ziehen. Wie sich allerdings nach seinem Ableben herausstellt, handelte es sich nur um ein metallenes Kruzifix. Diese Szene ist von immenser okkulter Bedeutung, denn hier wird nichts anderes als die Zerstörung des Christentums durch die Ankunft der Außerirdischen angedeutet.

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Während Cassie auf der Suche nach ihrem Bruder durch die Straßen und Wälder irrt, kommen die eingesammelten Kids auf der Wright-Patterson Airforce Base an. Diese steht in der Realität tatsächlich schon seit Jahrzehnten in Verbindung mit UFO-Sichtungen. Es soll dort unterirdische Anlagen geben, in denen abgestürzte UFOs untergebracht sind, ähnlich wie in Area 51. Zumindest die unterirdischen Anlagen gibt es auch im Film zu sehen. Manöver finden allerdings im Freien statt, was bemerkenswert ist.

Wer noch einigermaßen Grips in der Birne hat, bemerkt spätestens hier, dass an dieser Situation überhaupt nichts stimmt. Überall finden Schießübungen statt, es fahren Autos und es fliegen Helikopter herum. Aber den Aliens, die den gesamten Planeten mit Drohnen nach überlebenden Menschen absuchen, scheint das vollkommen egal zu sein. Dabei müssten Militärbasen doch zu den allerersten Angriffszielen zählen, um potentielle Gegenschläge im Keim zu ersticken.

In der Basis ist indes die neue Weltordnung ausgebrochen. Die Kinder und Jugendlichen bekommen bei der Ankunft erst einmal einen RFID-Chip ins Genick implantiert. Dieser Eingriff wird damit begründet, dass man sie so schneller von den Besuchern unterscheiden kann, da diese ja wie Menschen aussehen. Vergleichbare Szenarios gab es bereits in Serien wie „The Event“. Mit humanoiden Außerirdischen ließe sich in der Tat genügend Paranoia verbreiten, um die massenhafte Implantierung von RFID-Chips zu rechtfertigen. Jeder, der den Eingriff ablehnt, würde sich automatisch verdächtig machen. Wir können also davon ausgehen, dass die RFID-Agenda zusammen mit dem Blue Beam Project umgesetzt wird.

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Nachdem die Chips verabreicht wurden, wird den jungen Rekruten ein Menschenkind gezeigt, welches von einem außerirdischen Hirnparasiten befallen sein soll. Dieser Parasit wird durch eine Spezialbrille sichtbar. Wer noch alle Hirnzellen beisammen hat, kann sich sofort denken, dass solche Bilder leicht zu fälschen sind und wie sich später herausstellt, ist genau das der Fall. Alles nur Show und das so offensichtlich, dass sich hier jede Spoiler-Warnung erübrigt.

Illusionsbrille

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Die Rekruten müssen das vermeintlich infizierte Kind töten, was natürlich nur ein Test ist. Ein ziemlich drastischer Test, der die Kids entmenschlichen soll, denn später werden sie noch mit echter Munition auf echte Menschen schießen. Zunächst bekommen sie aber noch eine Ausbildung im Boot-Camp. Wirklich interessant ist dabei, dass nur Kinder und Jugendliche rekrutiert werden, weil diese am leichtesten zu beeinflussen sind. Die neue Weltordnung will die nächste Generation, alle anderen können ausgemerzt werden. Auf diese Weise werden die Heranwachsenden vollkommen entwurzelt und allein vom Militär erzogen. Das Ziel ist eine absolut gehorsame Restmenschheit, die unfähig ist, kritisch zu denken und Befehle zu hinterfragen.

Dennoch merken einige Kinder auf dem Schlachtfeld, dass sie nur benutzt werden. Zum einen stellen sie recht schnell fest, dass Krieg kein Videospiel ist, sondern eine absolut traumatische Erfahrung. Als Cassies alter Schuldfreund Ben (Nick Robinson) sich den RFID-Chip entfernt, wird den anderen plötzlich ein Hirnparasit in seinem Kopf angezeigt, obwohl er kurz zuvor noch sauber war. Es dämmert ihnen, wozu die Chips in Wirklichkeit da sind. Nur wer einen trägt, wird von der Software als uninfizierter Mensch angezeigt. Das bedeutet im Klartext, dass die Kids die ganze Zeit auf überlebende Menschen geschossen haben. Überraschung: Sie sind die 5. Welle!

Das wiederum bedeutet, dass die Militärs unter Führung von Colonel Vosch (Liev Schreiber) die außerirdischen Invasoren sind. Eine bemerkenswerte Aussage, zumal sie nicht erst seit gestern auf der Erde sind. Hier wird unverhohlen darauf angespielt, dass die Aliens schon lange den Planeten kontrollieren. Sie haben schon vor Jahren die Regierungen und insbesondere den militärisch-industriellen Komplex infiltriert bzw. überhaupt erst gegründet. Der Film geht da nicht allzu sehr ins Detail, aber man kann es sich denken. Zumal in der Basis eine fette 33 zu sehen ist, welche unterschwellig auf das Kontrollsystem der Freimaurer verweist.

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Die Erde gehört nicht uns, das ist die klare Botschaft des Films. Als Ben Vosch vorwirft, dass die Invasoren eine ganze Spezies ausrotten, statt mit der Menschheit zu koexistieren, verweist dieser darauf, dass die Menschheit nicht besser ist. Da hat er nicht ganz Unrecht, denn die Menschen rotten täglich dutzende Spezies aus. Manche davon waren zuvor nicht einmal entdeckt. Die Rücksichtslosigkeit, mit der wir den Regenwald abholzen, die Umwelt vergiften, Kriege führen und die Landschaft zumüllen, delegitimiert uns tatsächlich als Herrscher über den Planeten. Wenn wir nicht bald eine 180° Wende in unserem Verhalten hinbekommen, wäre es für die Natur wirklich besser, wenn wir verschwinden würden. Traurig, aber wahr.

Allerdings sind nicht alle Menschen schlecht und auch nicht Aliens böse. Es gibt einige, die den Planeten nicht für sich allein wollen. Cassie lernt auf ihrer Reise Evan Walker kennen, der sich als außerirdischer Schläfer herausstellt. Er gehörte zu denen, die alle verbliebenen Erwachsenen eliminieren sollten. Doch als er sich in Cassie verliebt, rettet er ihr das Leben. Er folgt ihr bis zur Wright-Patterson Airforce Base, die er erst mal gründlich zerlegt. Das erinnert ein wenig an die 5. Kolonne in der Serie „V – Die Besucher“. Immerhin erscheinen die Aliens damit nicht mehr als so eindimensionale als Bösewichter. Das ist ein Pluspunkt, denn von fiesen Invasoren, die alles kurz und klein hauen, gibt es wahrlich genug. „Independence Day 2“ steht ja ebenfalls schon in den Startlöchern.

Am Ende scheitert die 5. Welle und einer Handvoll Kinder gelingt die Flucht. Ein Großteil wird jedoch abtransportiert und weiter hirngewaschen. Die Romanfortsetzung wird daher wohl noch als Filmfortsetzung in die Kinos kommen.

Fazit: „Die 5. Welle“ ist ein weiterer Invasionsstreifen, der uns auf das Kommende einstimmen soll. Im Gegensatz zu den meisten Invasionsfilmen, die nur aus Action und Gemetzel bestehen, wird hier allerdings ein wenig mehr offenbart. Zu den Kernthemen gehören künstliche Katastrophen, Designerviren, RFID-Chips, Kindersoldaten und Gedankenkontrolle. Die Fake-Invasion wird der finale Akt zur Etablierung der neuen Weltordnung und so deutlich wie in diesem Film wird das sonst nur noch in „Akte X“ angesprochen. Man beachte, dass beides nahezu zeitgleich veröffentlicht wurde.

Arthur Weihnachtsmann – Rationalisierungswahn am Nordpol

von Shinzon

„Arthur Weihnachtsmann“ ist keiner von diesen gewöhnlichen, anheimelnden Weihnachtsfilmen, sondern besticht durch seinen Witz und perfekte Animation. Er hätte das Zeug zum Klassiker, wenn da nicht einige unterschwellige Andeutungen wären.

Arthur ist der jüngere Sohn des aktuellen Weihnachtsmannes und steht damit in einer langen Tradition von Weihnachtsmännern. Leider hat er Höhenangst und ist obendrein ziemlich tollpatschig, weshalb er in der Poststelle arbeitet und dort sämtliche Weihnachtswünsche aus aller Welt entgegen nimmt. Das Verteilen der Geschenke übernimmt indes sein Bruder Steve mit einem ganzen Heer von Elfen. Der Vater der beiden ist lediglich das Aushängeschild.

Steve Weihnachtsmann ist ein typischer Geschäftsmann, der in Begriffen wie Effizienz denkt. Er liefert pünktlich und korrekt, die Fehlerquote geht gegen 0. Durch eine kleine Panne wird nur ein Geschenk nicht ausgeliefert. Als der Fehler auffällt, tut Steve ihn als geringfügig ab. Nur Arthur handelt im Geist von Weihnachten, demnach kein Kind vergessen werden darf. Zusammen mit seinem Großvater und der Elfe Bryony macht er sich auf, das letzte Geschenk auszuliefern.

Das ist die Handlung in knappen Worten. Kommen wir nun zur Symbolik. Bei Arthurs Bruder Steve fällt auf, dass sein Weihnachtsmannoutfit im Flecktarnmuster gehalten ist und auch Papa Weihnachtsmann hat einen Uniformfetisch. Das wirkt schon sehr militaristisch und passt irgendwie nicht zu einem Kinderfilm. Da Opa Weihnachtsmann für die Weihnachten zweier Weltkriege verantwortlich war und daher schon mal mit Militärmütze zu sehen ist, könnte das militärische Outfit des aktuellen und insbesondere des zukünftigen Weihnachtsmannes darauf hindeuten, dass die heutige Generation ebenfalls mit einem Weltkrieg konfrontiert werden wird.

Militäroutfit_1

02 Militäroutfit_2

03 Militäroutfit_3

Auch die Elfen tragen Flecktarnanzüge und verhalten sich wie eine Spezialeinheit für verdeckte Operationen.

04_Black Ops Elfen

Weiterhin prahlt Steve, dass er ein moderneres Kommunikationssystem als das Pentagon hat und obendrein steht der Nordpol unter totaler Videoüberwachung. Doch warum eigentlich? Terroristen dürfte es dort kaum geben und illoyale Elfen, die Geschenke stehlen, wohl ebenso wenig.

05_Northpole Watch

In der Mission Control des Nordpols sieht man indes, wer mit wem gegen wen Krieg führen wird. Im Zentrum steht das Weiße Haus und rechts daneben der Buckingham Palast. Der wichtigste Partner bzw. Vasall dieser Koalition ist Deutschland, welches links gleich mehrfach zu sehen ist. Zu guter Letzt wäre da noch der Kreml, welcher unterhalb des Weißen Hauses zu sehen ist. Damit wären dann wohl beide Seiten des 3. Weltkrieges klar definiert.

06_Kriegsparteien

Fehlt nur noch die Rekrutierung des Kanonenfutters. Das bekannte Uncle Sam-Plakat mit der Aufschrift „I want you für U.S. Army“ taucht hier leicht abgewandelt als Uncle Santa mit dem Spruch „Have you been good?“ auf.

7_I want you

Ein weiterer Hinweis auf den bevorstehenden Weltkrieg ist die Hausnummer des Mädchens, welches bei der Geschenkverteilung vergessen wurde. Es ist die Nummer 23, welche in der okkulten Numerologie für Zerstörung steht.

08_Hausnummer 23_1

09_Hausnummer 23_2

Ihren Brief an den Weihnachtsmann wirft Gwen in einen Briefkasten, der 5:45 Uhr geleert wird. Hitler erklärte seinerzeit Polen den Krieg mit den Worten: „Ab 5:45 Uhr wird jetzt zurück geschossen“.

10_5 Uhr 45

Apropos Polen.

11_Polen

Der Brief selbst enthält eine Zeichnung von Gwen, auf welcher der Weihnachtsmann brennt. Eine weitere ziemlich heftige Anspielung.

12_Burn after Reading

Das klingt jetzt alles etwas drastisch? In etwa so drastisch wie das Logo der Produktionsfirma Aardman Animations, welche sich für den Film verantwortlich zeichnet. Das Logo zeigt ein umgedrehtes, rotes Satanspentagramm und ist von oben bis unten mit Blut beschmiert. Derartiges erwartet man doch eher bei einem Horrorfilm.

Weitere Pentagramme gibt es im Film natürlich reichlich.

13_Pentagrammstern

Das Tannenbaumlogo des Weihnachtsmannes erinnert indes an eine dreistufige Pyramide.

14_Weihnachtspyramide

Eine Pyramide mit abgehobener Spitze gibt es in Form einer Alarmanlage neben der Hausnummer 23.

15_23 Pyramide

Dann wäre da noch ein Hexagon neben einer weiteren Hausnummer 23.

16_23 Hexagon

Und wo wir schon mal dabei sind, ist die Quersumme von Arthurs Personalnummer 3776 ebenfalls 23. Das leuchtet sogar irgendwie ein, denn immerhin ist er es, der die Welt ins Chaos stürzt.

17_3776 gleich 23

Und da kommen wir von der okkulten Symbolik zurück zur Irrfahrt von Arthur und Opa Weihnachtsmann, welche gleich zu Beginn und auch später noch mal am Vollmond vorbei führt.

18_Vollmond_1

19_Vollmond_2

Neben den Kriegsanspielungen gibt es nämlich noch ein weiteres wichtiges Thema in „Arthur Weihnachtsmann“. Der Blue Beam-Theorie zufolge soll direkt im Anschluss an den 3. Weltkrieg eine Alieninvasion inszeniert werden, welche der letzte Akt in der Etablierung einer neuen Weltordnung sein wird. Der erste Hinweis darauf wäre der Schlitten des Weihnachtsmannes, welcher einem UFO gleich über den Großstädten dieser Welt schwebt.

20_S1-Schlitten_1

21_S1-Schlitten_2

22_S1-Schlitten_3

Arthur und sein Opa sind zwar mit dem älteren Modell unterwegs, sorgen allerdings durch ihr tollpatschiges Verhalten ebenfalls für einige UFO-Sichtungen. Dabei tauchen sie sogar auf dem Radar des Flughafens von Toronto auf. UFO-Forscher dürften diese Anspielung verstehen, da es tatsächlich zahlreiche Radaraufzeichnungen von unidentifizierten Flugobjekten gibt, die nicht mit unserer konventionellen Flugzeugtechnologie erklärt werden können.

23_UFO auf Radar_1

24_UFO auf Radar_2

Bei einem Zwischenstopp in Idaho, wo sie eine Rentierattrappe entwenden, geraten die beiden an einen Einsiedler, der Arthur für einen Außerirdischen hält.

25_Weihnachtsmarsianer

Obendrein sorgt ihr torkelnder Schlitten für eine weitere UFO-Sichtung.

26_UFO-Schlitten

Die Irrfahrt der beiden inkompetenten Weihnachtsmänner gipfelt in einer weltweiten UFO-Hysterie, welche schnell die Nachrichten dominiert.

27_Alien Hysterie_1

28_Alien Hysterie_2

29_Alien Hysterie_3

Selbstverständlich heißt die Menschheit die vermeintlichen Besucher nicht willkommen. Im Gegenteil hält man sie für das personifizierte Böse.

30_Face of Evil

Und was passiert, wenn die Menschheit einen gemeinsamen Feind hat? Richtig: Alle Nationen vereinen sich.

31_One World

Arthur und sein Opa geben der Welt natürlich das, was die Herrschenden erwarten. Da es sich bei den Weihnachtsmännern jedoch um Menschen in einem Fake-UFO handelt, wird damit ziemlich unverhohlen ein Inside Job angedeutet.

32_UFO-Tarnung_1

33_UFO-Tarnung_2

Bei der ganzen Invasionsthematik dürfen UFO-Sekten natürlich nicht fehlen. Einen wirklich gut versteckten Hinweis gibt es in Arthurs Arbeitszimmer. Dort steht auf einem Regal ein Buch, dessen Titel halb verdeckt ist. Der lesbare teil lautet „NTOLOGY“. Ob hier „$CIENTOLOGY“ gemeint ist?

34_Ntology

Fazit: Oberflächlich betrachtet ist „Arthur Weihnachtsmann“ ein sehr witziger Weihnachtsfilm mit einigen wirklich guten Gags. Schaut man jedoch etwas genauer hin, entdeckt man überall Anspielungen auf Militarismus und Krieg. Das zweite große Thema, die gefakte Alieninvasion, ist dagegen keineswegs unterschwellig, sondern begleitet Arthurs gesamte Reise um den Globus.

35_Ho Ho Horror

Ein Menschenfeind weniger

Die CDU trauert derzeit um Philipp Mißfelder, der heute im Alter von nur 35 Jahren an einer Lungenembolie verstorben ist. Doch wer war Philipp Mißfelder eigentlich? Seine politische Karriere begann er 1993 mit dem Eintritt in die Junge Union. Von da an ging es steil bergauf. 1998 bis 2000 war er Bundesvorsitzender der Schüler-Union und ab 1999 saß er bereits im CDU-Bundesvorstand. Ab 2005 war er Abgeordneter im deutschen Bundestag, wo er zuletzt außenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion war. 2006 trat er zudem der parteieigenen Konrad-Adenauer-Stiftung bei.

Bei solch einem kometenhaften Aufstieg kann es nicht mit rechten Dingen zugehen, zumal Missfelder das Charisma eines feuchten Handtuchs hatte. Tatsächlich war Missfelder Mitglied in einer ganzen Reihe von Stiftungen und Think Tanks. Darunter auch im Elitenetzwerk der Atlantik-Brücke, deren Vorstand er ab 2013 angehörte. Seltsamerweise war er gleichzeitig Mitglied im Deutsch-Russischen Forum und stellte sich gegen die Sanktionen der EU.

Alles in allem war er jedoch ein imperialistischer Menschenfeind und Sozialdarwinist, mit einem ausgeprägten Hass auf Schwächere. Das Renteneintrittsalter von 67 hielt er für zu niedrig und über die Menschen, die sich ein Leben lang kaputt malocht haben, sagte er 2003 Folgendes: „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen (…) Früher seien die Leute schließlich auch auf Krücken gelaufen.“ Die Union dankte es ihm, indem er seit Anfang 2008 zusammen mit dem Vorsitzenden der Senioren-Union den Arbeitskreis „Zusammenhalt der Generationen“ der CDU Deutschlands leiten durfte.

Doch nicht nur die Alten und Schwachen, zu denen er selbst nun nie gehören wird, waren ihm ein Dorn im Auge. Auch für die Armen hatte er nur Verachtung übrig. So bezeichnete er die Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes für Kinder zum 1. Juli 2009 als „Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“. Selbstredend, dass er als Abgeordneter des deutschen Bundestages stets für Verschärfungen des Hartz-IV-Regimes stimmte.

Am wenigsten hatte er jedoch für die Gegner kapitalistischer Ausbeutung und Knechtschaft übrig. Die friedlichen G8-Gegner verglich er z.B. mit den Terroristen der RAF. Außenpolitisch legte er ähnliche Maßstäbe an und befürwortete daher den NATO-Angriffskrieg gegen Libyen. Damit Deutschland auch zukünftig genügend Soldaten hat, die in solch unnötigen Kriegen verheizt werden können, wollte Mißfelder die Wehrpflicht zu einer allgemeinen Dienstpflicht für Männer ausweiten. Natürlich ohne dabei selbst seinen Arsch an der Front zu riskieren.

Sollten wir wirklich um so einen Kriegstreiber und Menschenfeind trauern? Immerhin wird er dem Gesundheitssystem nun nicht mehr auf der Tasche liegen, wenn er mit 85 ein neues Hüftgelenk braucht. Karma is a Bitch!

Der Rotary-Club – Gutes tun, um Schlechtes zu vertuschen

von Shinzon

Rotary Clubs verstehen sich als Service-Clubs, die nach außen hin wohltätige Ziele verfolgen. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um Frontorganisationen der Freimaurer. Es stimmt zwar, dass nicht alle Gründungsmitglieder Freimaurer waren, doch bereits der erste Rotary Club, welcher am 23. Februar 1905 in Chicago gegründet wurde, war von Logenbrüdern wie Gustav Löhr durchsetzt.

Der Name beruht auf den ständig wechselnden Treffpunkten der Gründungsmitglieder – Rotary kommt also von Rotation. Heute rotieren meist nur noch die Ämter, die jährlich neu besetzt werden. Weltweit gibt es inzwischen über 34.000 Rotary Clubs in 166 Ländern, denen rund 1,2 Millionen Menschen angehören. In Deutschland sind es 1006 Clubs mit rund 51.000 Mitgliedern, die sich hierzulande Rotarier nennen. Organisiert sind die weltweiten Clubs in einem Dachverband namens Rotary International, dessen Hauptsitz sich in Evanston (USA) befindet.

Das Logo der Rotarier ist ein Zahnrad mit 6 Streben, die ein Hexagramm bilden.

Rotary International

Einige Abzeichen zeigen sogar unverhohlen Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer in der Mitte des Zahnrades. Wer also glaubt, dass die bloße Mitgliedschaft von Freimaurern im Rotary International nichts zu bedeuten hätte, wird hiermit eines Besseren belehrt.

RotaryWheelMason

Das ist bereits Grund genug, um auf Abstand zu diesen Clubs zu gehen, doch es wird noch weitaus düsterer. Die deutschen Rotary Clubs passten sich nämlich sehr schnell den Verhältnissen unter der Naziherrschaft an und schlossen 1933 alle jüdischen Mitglieder aus oder drängten sie zum Austritt. Einige Clubs waren allerdings auch schon vor 1933 frei von Juden und Marxisten.

Etwas anders gingen die Rotarier mit ihren freimaurerischen Mitgliedern um. Nach dem Verbot der regulären Logen am 17. August 1935 dienten die Rotary Clubs den Logenbrüdern als Zuflucht, in der sie sich weiterhin organisieren konnten. Diese Ausweichmöglichkeit existierte jedoch nur noch zwei weitere Jahre, da die deutschen Rotary Clubs am 4. September 1937 unter Hugo Grille aufgelöst wurden. Grille war sowohl Governor der deutschen Rotary Clubs als auch NSDAP-Mitglied und es ist offensichtlich, welche Karriere für ihn Vorrang hatte.

In der DDR sowie den Staaten des Warschauer Paktes waren die Rotarier verboten. Einerseits wegen ihrer Nähe zur Freimaurerei, aber den Ausschlag gaben wohl ihre engen Beziehungen zum Westen, insbesondere zu den USA. Nach dem Mauerfall breiteten sich die Rotarier sofort wieder über den Osten aus. Der erste Club wurde bereits am 17. Juni 1990 in Dresden wieder neu ins Leben gerufen, wo er ursprünglich 1928 gegründet worden war.

In ihrer abwechslungsreichen Geschichte haben es die Rotarier nicht einmal versäumt, selbst Geschichte zu schreiben. 1945 beteiligten sich 49 Rotary-Mitglieder an der Erarbeitung der Charta der Vereinten Nationen und die UNESCO wurde sogar auf Basis einer Rotary-Konferenz gegründet. Bis heute ist Rotary International als NGO ein offizieller Beobachter der Vereinten Nationen und damit in bester Gesellschaft des Lucis Trust sowie anderer okkulter Gruppierungen, die sich am Aufbau einer neuen Weltordnung beteiligen.

Es dürfte angesichts dessen nicht weiter verwundern, dass auch Angela Merkel Mitglied des Rotary Club ist. Allerdings waren Frauen bei den Rotariern nicht immer willkommen. Die ach so humanistische Organisation schloss bis 1987 die Hälfte der Menschheit komplett von der Mitgliedschaft aus. Die Aufnahme von Frauen musste erst durch kalifornische Gerichte erzwungen werden, nachdem einzelne Clubs in den 1970ern gegen Rotary International geklagt hatten. Der Dachverband hatte die betroffenen Clubs zuvor ausgeschlossen, weil diese eigenmächtig Frauen aufgenommen hatten.

Obwohl sich in der Richtung inzwischen einiges geändert hat, sind die Rotary Clubs dennoch nicht für alle Menschen offen. Ähnlich wie bei den Freimaurern muss man für die Mitgliedschaft vorgeschlagen werden und anschließend muss ein Aufnahmeausschuss über die Mitgliedschaft entscheiden. Es ist also kein Zufall, dass die Rotarier eine extrem elitäre Vereinigung von reichen Säcken sind. Sie sorgen selbst dafür, dass sich kein Pöbel in ihre Reihen verirrt.

Aber immerhin sammeln die Rotarier für die Ärmsten. In der Thüringer Allgemeine vom 4. Juni 2010 ist in einem Artikel über die Distriktskonferenz in Erfurt zu lesen, dass der Rotary Club Gotha u.a. Spenden für die Diakonie gesammelt hat und den Jugendclub Big Palais in Gotha unterstützt. Außerdem verkündete der damalige Governor Prof. Heinemeyer im Interview stolz, dass einem afghanischen Jungen eine Operation finanziert wurde.

Dieses Beispiel ist gleichermaßen rührend wie entlarvend. Denn während die Rotarier einem einzelnen afghanischen Kind geholfen haben, waren es Clubmitglieder wie Angela Merkel, Tankred Schimpanski und Thomas de Maizière, die im Bundestag überhaupt erst für den Afghanistankrieg gestimmt haben. Das Motto „Tue Gutes und rede darüber“ ist angesichts solcher Verlogenheit absolut zynisch. Gleiches gilt für die Rotary-Prinzipien von Frieden und Völkerverständigung. Alles nur Maskerade, denn die Rotarier im Bundestag sind für sämtliche Kriegseinsätze und Sanktionen gegen Länder wie Russland und Kuba mitverantwortlich. Im Umkehrschluss müsste es also heißen „Tue Schlechtes und schweige darüber“.

Der TA-Artikel enthält aber noch mehr interessante Informationen, die unsere gesamte Demokratie infrage stellen. So werden als Mitglieder des Rotary Club sowohl Erfurts ehemaliger Bürgermeister Manfred Ruge (CDU) als auch der amtierende Bürgermeister Andreas Bausewein (SPD) aufgezählt. Die Erfurter hatten also die Wahl zwischen einem Rotarier und einem Rotarier. Wenn jetzt noch aufgedeckt würde, wer auf den Wahlzetteln alles Freimaurer ist, würde den meisten Wählern wohl die Kinnlade runterklappen.

Apropos Freimaurer. Was deren Verbindung zum Rotary Club angeht, konnte sich die Thüringer Allgemeine den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verkneifen und setzte einen Artikel über eine 3.000 Jahre alte Mumie über den Bericht zur Distriktskonferenz der Rotarier. Die Freimaurer haben bekanntlich einen Faible für das antike Ägypten und so ist diese Artikelkombination gewiss kein Zufall.

Am rechten Rand ist dann noch ein Artikel über eine Übung der Bundeswehr zu finden, was die heimliche Kriegslüsternheit der Rotarier gut unterstreicht. Selbstverständlich verbergen die Clubmitglieder diese, so gut sie nur können. Z.B. erklärte Andreas Bausewein Erfurt erst zur Friedensstadt, nur um anschließend mit der Bundeswehr zum Neujahrsempfang anzustoßen, ihre Kriegseinsätze zu loben und die Kindertagesstätte „Springmäuse“ vom Militär mitfinanzieren zu lassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rotary International eine hochgradig verlogene Organisation ist, deren eigentliches Ziel darin besteht, Kriegstreibern und NWO-Unterstützern einen wohltätigen Anstrich zu geben. Es handelt sich um eine hochgradig elitäre Organisation, die obendrein eine Vorauswahl für die Freimaurerei darstellt. Wer nämlich die Aufnahme bei den Rotariern geschafft hat, steht unter Observation und wer ins Profil passt, bekommt eine Einladung ins nächst höhere Level.

Die Oscarverleihung und der Tanz ums goldene Kalb

Die Idee einer Filmpreisverleihung geht auf Louis B. Mayer (1885-1957) zurück. Der damalige Leiter der Metro-Goldwyn-Mayer-Studios wollte damit der Krise entgegenwirken, in der sich die Filmindustrie in den 1920er Jahren befand. Er war eines von 33 Gründungsmitgliedern der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Die Zahl 33 weißt bereits auf die freimaurerische Natur der Academy hin, welche von namhaften Regisseuren, Produzenten und Studiobossen ins Leben gerufen wurde. Darunter der Mitbegründer von Warner Brothers Jack L. Warner (1892-1978), Cecil B. DeMille (1881-1959) und Douglas Fairbanks (1883-1939) – allesamt Freimaurer.

Es ist offensichtlich, dass eine solche Jury nicht unparteiisch ist. Tatsächlich verliehen Mayer, Warner, DeMille, Fairbanks und so ziemlich alle anderen Academy-Mitglieder Oscars an sich selbst. Hier von Manipulation zu sprechen ist also vollkommen berechtigt.

Woher der Name Oscar stammt, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Als der Preis am 11. Mai 1929 zum ersten Mal verliehen wurde, hieß er noch Academy Award of Merit. Die Bezeichnung Oscar tauchte erstmals 1931 auf.

Über die Form der knapp 34 cm großen Statue ist dagegen schon mehr bekannt. Das Design stammt von Cedric Gibbons (1893-1960), dem wichtigsten Art Director, den MGM seinerzeit zu bieten hatte. Selbstverständlich war Gibbons eines der 33 Gründungsmitglieder der Academy und hat sich, wie alle anderen, gleich mal selbst mit einem Oscar ausgezeichnet.

In der Körperhaltung erinnert der Oscar an den ägyptischen Gott Ptah, was man vor allem an der Stellung der Hände erkennt. Bei genauerer Betrachtung hält der Oscar sogar ein Zeptar wie jenes von Ptah, allerdings ohne Anch an der Spitze. Eine solche Anspielung würde durchaus Sinn machen, denn Ptah wurde im antiken Memphis nicht nur als Schöpfergott verehrt, sondern galt auch als Schutzgott der Handwerker. In gewisser Weise ist auch das Filmgeschäft ein Handwerk und die Filmschaffenden sind Schöpfer fiktiver Welten.

Oscar Ptah

Um den Bezug zum antiken Ägypten weiter zu verdeutlichen, wurde 2013 ein neues der Logo Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorgestellt. In diesem wird aus dem „A“ eine Pyramide, vor welcher Ptah wie ein Hohepriester aufgestellt ist.

Academy Award

Auf die gleiche Weise wurde auch der Schriftzug „OSCAR“ abgeändert.

Oscars Logo

Die Verleihung der vergoldeten Statue, die im Kern aus einer Nickel-Kupfer-Silber-Legierung besteht, ähnelt selbstverständlich dem Tanz ums goldene Kalb. Der ganze Pomp um Stars und Sternchen ist eine willkommene Ablenkung für die tumben Massen. Dabei kann dann auch gleich noch die eine oder andere politische Agenda bedient werden. 2015 ging z.B. der Oscar für den besten Tonschnitt an den Militärpropagandafilm „American Sniper“. Nominiert war dieser sogar in der Kategorie bester Film, in welcher sich jedoch „Birdman“ durchsetzte.

American Sniper erschossen

Der kriegsverherrlichende Propagandafilm „American Sniper“ spielte in kürzester Zeit über 400 Mio. US-Dollar ein. Im Film sieht man u.a., wie Chris Kyle auf ein Kind schießt, welches als gefährlicher Jihadist dargestellt wird. Der Regisseur Clint Eastwood verteidigte sein Werk – offenbar in einem Anflug geistiger Umnachtung – dennoch als Antikriegsfilm.

Der echte Sniper, Chris Kyle (1974-2013), war bis zu seinem Tod von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt. Er tötete 255 Menschen, wovon 160 Abschüsse offiziell bestätigt sind. Es ist wohl typisch amerikanisch, dass ein solcher Massenmörder in den USA als Held gefeiert wird.

Ironischerweise wurde Chris Kyle am 2. Februar 2013 von einem anderen Irakkriegsveteran auf einem Schießplatz erschossen. Obwohl der Täter Eddie Ray Routh unter posttraumatischem Stress leidet, wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch das ist wieder einmal typisch. Töte einen Menschen und du bist ein Mörder. Töte hunderte Menschen und du bist ein Held!