„Lucifer“ – Der Teufel geht in Serie

Seit dem 1. Februar 2017 läuft auf Pro7 jeden Mittwoch eine neue Serie mit dem bezeichnenden Titel „Lucifer“. Der Teufel (Tom Ellis) nimmt sich darin eine Auszeit und eröffnet einen Nachtclub namens „Lux“ in L.A. (Los Fallen Angeles).

Da in diesem Club höllisch viel los ist, bekommt der dunkle Fürst Unterstützung von der Dämonin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt). Die kümmert sich aber nicht nur um seine Geschäfte, sondern ist außerdem Lucifers Leibwächterin, denn auf Erden ist er so verletzlich wie ein Mensch. Dennoch bringt sich Lucifer immer wieder in Gefahr, denn als Hobby hilft er Detective Chloe Decker (Lauren German) vom LAPD bei ihren Mordermittlungen. Zum einen reizt ihn das Verbrechen, zum anderen haben die meisten Fälle mit seiner Person zu tun. Oft sind nämlich seine Klienten involviert.

Er verhilft u.a. Künstlern zum großen Durchbruch, wofür er ihnen selbstverständlich irgendwann einen Gegengefallen abverlangt. Außerdem huldigen sie dem Teufel in ihren Werken. Das ist schon eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf die Pop-Okkultur, deren Stars und Sternchen tatsächlich allesamt mehr oder weniger unverhohlen auf den Teufel anspielen und die gängige okkulte Symbolik in ihre Werke einbinden. Diesen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel sind u.a. Marilyn Manson, Lady Gaga und Jay Z eingegangen.

Da fällt einem natürlich sofort Jay Z’s Lied „Lucifer“ ein, in dem er den Leibhaftigen als „Son of the Morning“ bezeichnet. Damit spielt der bekennende Freimaurer auf die Venus als Morgenstern an, welche in der okkulten Lehre mit Luzifer gleichgesetzt wird. Passend dazu heißt der Lucifer in der Serie mit Nachnamen „Morningstar“. Zufälle können hier wohl ausgeschlossen werden.

Das gilt auch für das nächste Hobby von Lucifer, der schon Chloes kleiner Tochter beibringt, dass sie tun soll, was immer sie will. Welch offensichtliche Anspielung auf Aleister Crowleys Lehrsatz: „Tu was du willst!“ Den hat wiederum Jay Z schon öffentlichkeitswirksam auf seinem Outfit platziert. Es scheint wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rapper einen Gastauftritt in der Serie bekommt. Das dürfte er dem Star der Serie schuldig sein.

Neben all den gängigen Klischees bietet die Serie selbstverständlich die üblichen okkulten Symbole. So ist auf einem Container, in dem Lucifer seine gestutzten Flügel lagert, ein achtzackiger Stern abgebildet.

Produziert wird die Serie übrigens von Jerry Bruckheimer, der schon des Öfteren für Disney tätig war. Neben der „Fluch der Karibik“-Reihe hat er dort u.a. den extrem okkulten Streifen „Duell der Magier“ produziert. Außerdem zeichnete er sich für „Das Vermächtnis der Tempelritter“ verantwortlich, womit er sich im Prinzip als Freimaurer geoutet hat. Eine seiner letzten Kinoproduktionen war der Exorzismusfilm „Erlöse uns vom Bösen“. Erlöst hat Bruckheimer die Welt aber keinesfalls. Das Gegenteil ist der Fall, denn als Republikaner hat er den Wahlkampf von George W. Bush unterstützt. „Lucifer“ ist also keineswegs seine erste Auftragsarbeit für den Teufel.

Advertisements

Kanye West: Von Jesus zu Yeezus

Hat Kanye West seine Mutter geopfert und seine Seele an den Teufel verkauft? Die Videos von TrauKeinemPromi werfen Fragen auf, bleiben jedoch bei den Fakten. Das ist eine angenehme Abwechslung zu den zahlreichen Videos religiöser Fundamentalisten, die hinter jeder Ecke einen Dämon arbeiten sehen.

Fakt ist, dass Kayne West bis zum Hals in der Freimaurerei steckt, was auch durch seine Kontakte zu bekennenden Logenbrüdern wie Jay-Z untermauert wird. Hinzu kommen hochgradig satanistisch-okkulte Symbole und Szenen, in denen es nur so von gehörnten Kreaturen und Erleuchtungsritualen wimmelt.

West Illumination

Ebenso ist Kanyes Schmuck sehr eindeutig.

Kanye Pyramids

Viva la franc-maçon

MTV hatten wir bereits im Freimaurerprogramm. Bei Viva sieht es natürlich ähnlich aus. Das Logo des Musiksenders sind 4 Pyramiden, die nach unten und oben zeigen, was zusätzlich das Prinzip „Wie im Himmel so auf Erden“ darstellt.

2013 stritt Viva in einem Artikel sämtliche Verbindungen zu den bayrischen Illuminaten ab und verwies auf das offizielle Ende der Illuminaten im 18. Jahrhundert. In gewisser Weise hat Viva mit diesen Aussagen sogar Recht. Allerdings basieren die Behauptungen, dass das Pyramidenlogo von Viva ein Hinweis auf die Illuminaten sei, auf der fälschlichen Gleichsetzung der Illuminaten mit den Freimaurern.

In diesem Punkt schafft Viva keineswegs Klarheit, sondern zitiert lediglich Verschwörungstheorien. Diese versucht der Sender dann mit Desinformation zu widerlegen. So wird z.B. die Pyramide auf der 1-Doller-Note auf das Christentum zurückgeführt. Welch ein Schwachsinn! Die Pyramide mit Auge ist ein eindeutiges Freimaurersymbol und findet sich nur deswegen auf dem US-Staatssiegel wieder, weil die Mehrheit der amerikanischen Gründungsväter Freimaurer waren. Kein ernstzunehmender Historiker leugnet diese Tatsache und sogar die Freimaurer selbst geben es ganz offen zu.

Auf die Freimaurer geht der Musiksender jedoch mit keinem Wort ein. Die Verantwortlichen bestreiten lediglich, zu den Illuminaten zu gehören, was ja durchaus korrekt sein dürfte. Nur lautet der eigentliche Vorwurf, der auch die Symbolik in den gesendeten Musikvideos betrifft, nicht auf eine Kontrolle durch die Illuminaten, sondern durch die Freimaurerei. Da diese Verbindung mit Sicherheit nicht abgestritten werden kann, umschiffen die Verantwortlichen das Thema der Freimaurerei gekonnt und konzentrieren sich darauf, Verschwörungstheoretiker lächerlich zu machen. Blöd nur, dass Stars wie Jay-Z inzwischen ganz offen mit Freimaurerring sowie Zirkel und Winkelmaß auf den Klamotten posieren.

Masonic Back

Übrigens ist das abgewandelte Viva-Logo über dem Viva-Artikel, welches eine Pyramide mit Auge zeigt, natürlich nicht ernst gemeint. Es handelt sich um eine Persiflage, mit der Viva alle Verschwörungstheoretiker zu verhöhnen gedenkt. Allerdings hat der Musiksender bereits ein Jahr zuvor die Pyramide mir Auge in einem völlig anderen Kontext verwendet. In einem Spot von 2012 ist eine umgedrehte Pyramide mit Reptilienauge zu sehen, was nicht nur freimaurerisch zu verstehen ist, sondern obendrein das satanische Prinzip darstellt. Wer solche Symbole verwendet, braucht sich nicht wundern, dass anschließend im Internet darüber geschrieben wird. Ein klassisches Eigentor!

Das Illuminati Project

Der Name ist Programm. Präsentiert wird der ganze Mist von DJ Whiteowl (zu deutsch: „DJ Weiße Eule“) womit sogar das Logo der weishauptschen Illuminaten bedient wäre. Dass deren Projekt kein Gutes ist, veranschaulichen die Totenschädel unter der Pyramide.

Um noch einmal klarzustellen: alle Künstler auf diesem Sampler wissen, was sie tun. Sie gehören dazu. Jay-Z bekennt sich z.B. ziemlich offen.

Jay-Z

Eminem deutet die Pyramide immerhin an und hält sein linkes Auge hinein.

In seinem Video zu „Mosh“ wurde er dann allerdings konkreter.

Eminems Bühnenshow ist schließlich sehr direkt.

The Eminem Show

Bei Mobb Deep reicht indes die Pyramide ohne Auge.

Mobb Deep Illuminati

Auch Prodigy lässt keinen Zweifel an seiner Gesinnung.

Wir könnten uns jetzt jeden einzelnen Musiker vornehmen und sicherlich werden wir auf den ein oder anderen in der Zukunft noch zurückkommen. An dieser Stelle wollen wir es jedoch dabei belassen, dass dieser Sampler wie eine Abschussliste für Freimaurer ist.

Eine weitere Liste gibt es für das folgende Hip Hop-Event mit exakt derselben Symbolik und eindeutiger Illuminati-Bezugnahme.

Hip Hop Illuminati