Der Schachbrettboden – Dualitätssymbol und Dimensionsübergang

Der Schachbrettboden gehört zur Grundausstattung einer jeden Freimaurerloge. Auf ihm finden sämtliche Rituale von der Initiation bis zur nachgespielten Ermordung Hiram Abiffs statt.

Victoria Lodge 474

Außerdem findet er sich in Gebäuden, auf die die Freimaurer großen Einfluss hatten oder haben. Darunter Kirchen, Gerichtsgebäude, Schulen und Restaurantketten.

Amtsgericht Gotha

Symbolisch steht der Schachbrettboden für die Dualität, sei es nun von Gut und Böse, Weiblich und Männlich oder Tag und Nacht. In dieser Dualität findet das irdische Leben statt, welches durchaus mit einer Partie Schach vergleichbar ist. Der Schachbrettboden kann auch verkürzt durch Schwarz/Weiß-Muster dargestellt werden. Ein weiteres Dualitätssymbol ist das ebenfalls schwarz/weiße Yin-Yang.

Schachbrettmuster können darüber hinaus für Übergänge aller Art stehen, seien sie nun historischer oder persönlicher Natur. Sie markieren Wendepunkte, wobei bereits die Initiation auf dem freimaurerischen Schachbrettboden einen Wendepunkt in der persönlichen Entwicklung des Lehrlings darstellt. Ferner können Schachbrettmuster, ähnlich wie Spiegel, für einen Dimensionsübergang stehen. Diesseits und Jenseits sowie Traum und Realität bilden dabei ebenfalls eine Art der Dualität.

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