Propaganda, Hass, Mord – Die Geschichte des rechten Terrors

Interessant, was man auf Nazisdemos für okkulte Symbole findet. Satanisten und Nazis – gleich und gleich gesellt sich gern.

umgedrehtes Pentagramm

umgedrehtes Pentagramm

Okkultismus unterm Regenbogen

Das umgedrehte Kreuz ist das Bandlogo von Fuxleep.

Fuxleep Rainbow

Im folgenden wird der Regenbogen zum Pentagon verformt. Das ganze Arrangement wird dann noch mit einem allsehenden Auge garniert.

Crookers-Flyer 2009

Wie im Himmel so auf Saturn

Bei den Smashing Pumpkins, die wir bereits in Verbindung mit der Theosophischen Gesellschaft erwähnt hatten, zeigt die Figur auf dem folgenden Cover nur nach unten, da sie sich bereits im Himmel befindet. Zudem vollendet sie die Geste mit dem Blick nach oben.

Man beachte zudem das Pentagramm, auf dem die Frau durch das Himmelszelt fliegt sowie den Saturn im Hintergrund.

Mellon Collie and the infinite sadness

Doom 3 – It’s a long hard road out of hell

von Joe Doe

Lange hatte es gedauert, bis den verpixelten Spieleklassikern aus den 1990ern 2004 mit “Doom 3” eine optisch ansprechende Fortsetzung folgte. Im Gegensatz zum ersten „Doom“, welches nur aus hirnlosem Rumgeballer besteht, wird die Story in Teil 3 durch Videos, Audiologs und überlebende Wissenschaftler weitaus detaillierter erzählt. Der okkulte Grundtenor bleibt jedoch derselbe.

Hell Knight

Die Handlung spielt im Jahr 2145. Der Spieler erreicht als Marine den Mars, wo die UAC eine militärische Forschungseinrichtung betreibt, die fernab der Erde außerhalb der Gesetze und ethischen Moral operiert.

Das UAC Logo - Eine Pyramide mit Auge

Das UAC Logo – Eine Pyramide mit Auge

Vom Marine Command wird man zunächst beauftragt, einen vermissten Wissenschaftler zu suchen. Auf dem Weg wird einem von einigen UAC-Mitarbeitern bereits mitgeteilt, dass etwas Unheimliches auf dem Mars vor sich geht und kaum hat man den Vermissten gefunden, bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los.

Signs_1

Das meiste Personal wird auf der Stelle von Dämonen besessen und in Zombies verwandelt. Da hilft auch kein Exorzist mehr, sondern nur noch die Schrotflinte. Zu allem Überdruss kommen aber auch noch leibhaftige Dämonen durch das Höllentor und terrorisieren die letzten Überlebenden. Verantwortlich für den ganzen Schrecken ist der verrückte Dr. Malcolm Betruger, der von einem hochrangigen Dämon besessen ist.

Nur so nebenbei: Betrugers rechtes Auge ist verletzt, womit das Allsehende ist.

Betruger

Zunächst muss man sich durch die Marsstadt und die Alpha-Labore kämpfen, in welchen an der technischen Ausstattung sowie Terraforming geforscht wird. Im Kommunikationscenter erhält man vom Marine Command den Auftrag, einen Notruf zur Erde zu senden. Man wird jedoch von Elliot Swann, einem Repräsentanten der Erde, dazu angehalten, den Auftrag abzubrechen, um den Mars unter Quarantäne zu halten. Sendet man den Notruf nicht, übernimmt dies Dr. Betruger – es ist also egal, wie man sich entscheidet.

Weiter geht es zu den Delta-Laboren, in denen die Waffenforschung sowie Teleporterexperimente beheimatet sind. In den Laboren sowie in den Ruinen einer untergegangenen Mars-Zivilisation findet man heraus, dass die UAC die Teleportationstechnologie nicht selbst entwickelt, sondern von den Bildtafeln der Marsianer abgeschaut hat.

Tafel

Bereits nach den ersten Testläufen kehrten die Versuchspersonen mit Psychosen und Veränderungen in der Persönlichkeit zurück. Wenig später folgten die ersten Kontakte mit extradimensionalen Kreaturen und schon bald musste man erkennen, dass man nicht nur eine andere Dimension entdeckt hatte, sondern die Hölle. Mit Aktivierung des großen Dimensionsportals brach diese dann in unsere Realität durch.

Dämon_1a

Dämon_4

Dämon_5a

Spinnenkönigin

Dämon_6a

Dämon_8

Eigentlich hätte man es ja wissen müssen, denn die antike Marskultur hinterließ vor ihrem Untergang entsprechende Warnungen auf steinernen Tafeln. Zum Glück hinterließen die Marsianer aber auch eine Anleitung, wie man der Hölle wieder Herr werden kann. Um die Dämonen zu besiegen, konstruierten sie den Soul Cube, eine intelligente Waffe.

Soul Cube

Dummerweise wird der Soul Cube von Malcolm Betruger gestohlen und in die Hölle geworfen. Nachdem die die Levels auf dem Mars noch durchaus atmosphärisch und gruselig waren, wird es in der Hölle so richtig abartig. Zum einen gelten dort die Gesetze der Physik nicht mehr und zum anderen ist die Stimmung dort so grauenhaft, dass man einfach nur noch zurück auf den Mars will, der einem wenigstens noch halbwegs vertraut erscheint.

Hölle_4

Hölle_3

Glücklicherweise verbleibt man nicht allzu lange in diesem infernalischen Level und erhält dort mit dem Soul Cube eine brauchbare Waffe gegen die Dämonen. Allerdings muss man zuvor einen hochrangigen Höllenfürsten erledigen.

Dämon_X

Wieder zurück auf dem Mars findet man zunächst einmal den im Sterben liegenden Elliot Swann, der einem die weitere Richtung vorgibt. Man kämpft sich weiter durch die verbliebenen Reste der UAC-Einrichtung, die fortschreitend zur Hölle umdekoriert wird.

Pentagramm_1

Schließlich findet man den Eingang in die Kavernen und die dort liegenden Ruinen der Marszivilisation. Ganz unten angekommen steht man schon fast wieder mit einem Bein in der Hölle. An den Wänden hängen mit dem nicht vorhandenen Kopf nach unten gekreuzigte Menschen.

Kreuzigung_2

In einem unterirdischen Saal erwartet einen schließlich der Endgegner. Allerdings ist Satan mit all den Cyborgelementen schon stark überzeichnet. Sobald man ihn mit Hilfe des Soul Cubes zurück in die Hölle geschickt hat, schließt sich das Dimensionsportal und man wird von einem Rettungstrupp der Erde geborgen. Dr. Betruger hingegen findet sich am Ende als Dämon in der Hölle wieder.

Satans Death_1

Fazit: „Doom 3“ ist nicht ganz so widerwärtig wie „Quake 4“ oder „Prey“, wodurch es etwas erträglicher wird, das Spiel bis zum Ende durchzuzocken. Die Schockeffekte sind beim ersten Mal durchaus wirksam, beim zweiten Durchspielen sorgen dann aber nur noch die grusligen Soundeffekte für Stimmung.

Für ein Spiel, welches die Hölle zum Inhalt hat, gibt es erwartungsgemäß okkulte Symbolik an jeder Ecke. Jedoch bleibt die Frage, warum überhaupt so viele negative Spiele produziert werden?

Axel Rudi Pell – Schlangenanbetung im Schatten des Mondes

Es kommt noch besser: Das Zeichen der Bruderschaft mit Totenschädeln auf einer Pyramide. Weiterhin findet sich ein Pentagon unter dem Schlangenlogo und die dazugehörigen Hexagone finden sich rechts im Sonnenlicht. Dazu noch ein paar Fledermäuse, die im Schatten des Totenkopfmondes herumflattern, und fertig ist das mystisch-okkulte Plattencover.

Axel Rudi Pell Black Moon Pyramid

Das Qlimax-Festival – Schwarze Messen in der Techno-Szene

Das Qlimax-Festival ist in seiner Symbolik mehr als offensichtlich. Pentagramm mit Triskele und weiteren alchemistischen Symbolen. Der Name „Qlimax“ kommt übrigens vom englischen „Climax“ (zu deutsch: „Höhepunkt“).

Schauen wir uns die schwarzmagischen Rituale mal etwas genauer an, die auf dem Qlimax zelebriert werden. Der Einstieg ist schon mal der Hammer: „Denkst du, du hast dich entschieden hierher zu kommen? Denkst du, du bist es, der die Entscheidungen in deinem Leben trifft? Denkst du, es spielt irgendeine Rolle, was du denkst? Es war der Pfad des Schicksal, der dich hierher gebracht hat. Ohne es zu wissen, bist du auserwählt worden, Zeuge dieser Versammlung von 20.000 infizierten Seelen zu werden.“

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und dann über die Bedeutung dieser Worte nachdenken. Und dazu noch die Pentagramme mit der 666 im Bühnenbild.

Es kommt noch besser. Der dunkle Lord will Eure finstersten Emotionen. Na wenn das mal keine Ansprache ist. Man muss schon vollkommen blind sein, um nicht zu erkennen, dass das eine schwarze Messe ist. Auf der anderen Seite – es darf durchaus bezweifelt werden, dass das Publikum auch nur im Geringsten kapiert, was um sie herum geschieht.

2007 rückte man dann endlich mit der Pyramide raus. Mit Weisheit hat das allerdings wenig zu tun. Eher mit grenzenloser Dummheit.

Man beachte die esoterischen Botschaften, die hier unters Volk gebracht werden.

Terry Richardson – Teuflische Fotografien

Der US-amerikanische Fotograf Terry Richardson (*1965) arbeitete bereits für einige große Modemarken. Nun weisen wir ja gerne darauf hin, dass man Mitglied einer okkulten Geheimloge sein sollte, wenn man hoch hinaus will. Doch hält diese Theorie der Realität stand? Schauen wir uns doch mal an, was Terry so alles macht.

Lili Donaldson

Ist das nicht ein Pentagramm im Hintergrund? Und ein umgedrehtes noch dazu! Aber es kommt noch besser, denn Terry beschmiert seine Models auch schon mal direkt mit solchen Symbolen und verleiht ihnen den Eindruck einer dämonischen Besessenheit.

Die kleine Ziege Baphomet darf natürlich auch nicht fehlen. Das Kreuz auf ihrer Stirn ist zwar nicht umgedreht, aber in satanischem Rot gehalten.

Zu guter Letzt noch die allgegenwärtige Pyramide mit Euge.

In seinem Online-Tagebuch gibt Richardson zudem ganz offen zu, sich im Pyramid Club herumzutreiben. Man darf raten: Dieser Club ist sehr exklusiv.

Pentagramme als Firmenlogos

Lockheed Martin ist einer der größten Rüstungskonzerne und neben der US-Airforce Mitnutzer des geheimnisumwitterten Testgeländes Area 51. Es ist natürlich naheliegend, dass ein Konzern, der für das Pentagon arbeitet, ein Pentagramm als Logo hat.

Der Autobauer Chrysler hat einen fünfzackigen Stern als Logo. Der Firmengründer ist ein bekannter Freimaurer.

Luziferische Software gibt’s bei Prodigy.

Cong(fifepointed)star.

Beim Actionfigurenhersteller Neca ist das Pentagramm im Namen eingearbeitet.

Neca Logo

Neca ist allerdings auch die Abkürzung von National Electrical Contracors Association. Dort finden wir ebenfalls Pentagramme.

Neca Pentagramme

Bunch TV oder doch eher Baphomet TV?

Auch bei Movie Poster zeigt die Spitze nach unten.

Movie Pentagramm